Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 2

Empfohlene Beiträge

hab wieder lapacho in der tasse, diesesmal mit natürlichem orangenaroma, einem schwarzteeblend und honig...

...gut!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wuliangshan, ist so wie " Mein Tee kommt aus dem Wallis... "

Ja, also ... wenn einer sagt, dieser Wein hier kommt aus dem Wallis, gibt es selbstverständlich

Unterschiede was Jahrgang, genaue Lage und Weiterverarbeitung anbelangt,

aber nichtsdestotrotz kann man ihm auch schon ganz gut gewisse Typizitäten zuordnen.

Fotos = Luxusware weil Zeit = Mangelware.

Allein schon hier etwas zu tippen ist eigentlich Wahnsinn!

Aber es ruht sich hier nun einmal ziemlich gut aus bei euch. :)

Jetzt schreib doch endlich mal ein paar tiefergehende geschmackliche und geruchliche Details

zum 88er Ching Bing! :D:thumbup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

CNNP Classics Yiwu Zhengshan Yesheng 2006  nach ca. 8 bis 11 Aufgüssen  Grandpa Style.


Als mein erster, und bisher noch einziger, einige Jahre gereifter Sheng wird mir dieser Tee wohl ein Leben lang gut in Erinnerung bleiben werden. 


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nach einem leckeren, milden und unglaublich ausdauernden 2007er Fuhai Menghai 7536, der mich heute tagsüber begleitete, trinke ich jetzt noch Sheng/Shu-gemischte Pu-Krümelreste, die beim Abbrechen von Bingteilen entstehen, im grandpa style - schmeckt gut!  :thumbup:


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bin ein richtiger China Schwarztee Fan geworden, auch wenn es meiner Meinung nach besseres als Keemun gibt, wie diesen 


hier von Tea Utopia einen Dian Hong Sanchahe Yeshen Gushu. Toller Trunk. Schön fruchtig und mineralisch. I like  :thumbup:


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vergangenen Sonntag hatte es eine weitere Session, Thema: Tees der Jahrtausendwende



15326380646_979e0380b9_c.jpg



Dieser Shu oder künstlich gereifte Pu-erh Tee von der Menghai Tee Fabrik ist der erste von fünf T's die wir in einer kleinen Rundeparallel verkostet haben.



Der 7572 ist der Klassiker unter den Shu Blends und diese "lila Diskus" Serie wurde tausend-fach kopiert, die feinen süßlichen Waldbeeren Noten bleiben vermutlich unerreicht! Erstaunt war ich über den relativ dünnen Aufguß, hatte bei den etwas älteren CNNP 7572 eine dickere Brühe in Erinnerung, evtl. habe ich aber nur anders aufgegossen...


bearbeitet von Cha-Shifu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Weiter geht es mit dem zweiten Teil zu "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse?"

Den ersten Teil findet man hier:

http://www.teetalk.de/index.php/topic,25.0.html

Leider scheint es den ersten Teil,nicht zu geben.

In letzter Zeit habe ich zwei Lieblingstees. Einer ist ein "Milky Oolong" (fast ein Grüntee) vom Alishan Berg in Taiwan. Dieser Tee ist sehr mild und hat ein wunderbares Aroma, braucht aber weiches Wasser, um zu gelingen.

Der andere Tee ist ein Jasmintee aus China. Er heißt "Young Maiden Jasmine", ich habe ihn im Ying Kee Teegeschäft in Hongkong gekauft. Er ist ein guter Start in den Tag.

Manfred

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hab eine nilgiri in der tasse, der wohl um die 15 minuten gezogen hat (hatte ihn trotz kurzzeitmesser vergessen).



da ich nur rel. wenig teeblätter genommen hatte, schmeckt der nichtmal bitter... ;)



...eigentlich sogar ganz gut. ist nur recht kalt mittlerweile. :D


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine Probe vom 2013 Wuliang Mountain.

Tong war leider keiner mehr erhältlich, und zufälligerweise (?) war der Preis je Cake auf 5$ angehoben worden ungefähr 1 Tag nachdem ich meine Verkostung postete. Allerdings ist auch der "neue" Preis von 23$ statt 18$ immer noch ein Hammerpreis auch wenn ich es natürlich gerne zum alten Preis gehabt hätte und irgendwie denkt man sich "argh, wieso habe ichs nicht 1 Tag früher bestellt".

Wie auch immer, habe mal 5 Cakes bestellt... ist der beste Autmumn Tee denn ich je in der Tasse hatte und noch so günstig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte heute die Farben der Jahreszeit in der Tasse, angefangen mit einem Grüntee (Xin Yang Mao Feng), über einen gelben Tee (Huo Shan Huang Ya) bis zu einem roten Tee, na, dunkelrotbraun (Jin Jun Mei).


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

2008 Awazon Jinmai Ancient Tea


Über diesen Tee gibts zu sagen, als ich ihn vor rund einem Jahr kaufte und ihn das erste Mal verkostete war er aufgrund seinem schwachen Körper und auch nicht besonders aromatisch, als recht bescheiden wahrgenommen worden. Der grosse Namen gemäss Beschreibung kann nicht die hohen Erwartungen erfüllen. Zum einen ein Zertifikat wo ich aber kaum beurteilen kann wie seriös und nagelfest das ganze ist (kennt man ja von Weinen wo teils jeder dritte Wein mit Gold ausgezeichnet wird und die Winzer es nur einreichen damit sie sich damit brüsten können). Zum anderen sei es aus 1000 (!) Jährigen Bäumen, was realistisch gesehen kaum möglich ist, selbst wenn viele Teebäume dieses Alter erreichen könnten... sie wären sowas wie der heilige Gral in einem Meer von Jünglingen. Also keine Ahnung...



Jedenfalls habe ich den Cake danach ein Jahr an der höchsten Stelle des Dachgeschosses auf einen Balken gelegt wo es dauerhaft sehr warm war. Nach einem Jahr... heute... erneut verkostet. 25g Blätter auf 1l mit dem "Grandpah-Stil" und erneut verkostet. Die weissen Blättchen haben nun einen goldenen Flaum... immer eine Augenweide, mein klares Schönheitsideal, aber schlussendlich muss auch die Tasse stimmen. Geschmacklich hat er klar zugelegt... zwar immer noch schwacher Körper aber er bekam eine neue Wehrhaftigkeit und versucht auszubrechen aus dem Käfig der übertriebenen Sanftheit. Immer noch leicht bitter aber Süsse scheint quirliger zu sein, fängt leicht an zu spielen mit leichtem Lakritz-Huigan der vorher nicht feststellbar war und er kann sich lange im Mund halten. Leichte Orchideen-Noten mit Moos und leicht holzig ist ebenfalls feststellbar... auch eine leichte Honigsüsse die ich vorher nicht feststellen konnte.



Fazit: Noch kein Knaller aber er konnte sich steigern... gut so... denn das was gute Pus auszeichnet ist nicht nur Status Quo sondern Alterungs-Potential. Er scheint gut auf trockene Warmlagerung anzusprechen und scheint seine Bitternote zu transformieren in ein Lakritz-Huigan. Adstringenz hat er noch nie gehabt (egal wie stark man aufgiesst, manche Tees haben nichts davon)...daher eine Herausforderung um genug Kraft für das Alter zu bekommen... dabei kann die leichte Bitternote dienlich sein.


bearbeitet von Gushu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

schoen diese positven Lagerungsbeispiele zu lesen, geht auch in Europa wenns Luft & trockene Umgebung hat!

@topic

einen weitern "namenlosen" '07er Sheng vom Kunming Birds&Flower market, erstanden im Feb.2010.

leuchtend orangen farbener Aufguss, mittel dick und noch leichte Herbe die in schnelle Suesse umschlaegt, noch weitere 5 Jahre und aus diesem ehem. 5€ Diskus wird ein "bodenstaendiger und erwachsener" Tee.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mittlerweile einen Longjing Grandpa Style in der China Akademie of Art, sehr cooler Bau mit vielen verschiedenen Materialien und Elementen aus West und Ost von dem Architekten Wang Shu... das macht die mindere Qualitaet des Tees wieder weg.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mittlerweile einen Longjing Grandpa Style in der China Akademie of Art, sehr cooler Bau mit vielen verschiedenen Materialien und Elementen aus West und Ost von dem Architekten Wang Shu... das macht die mindere Qualitaet des Tees wieder weg.

Wasn Zufall ... trinke auch grad Longjing (allerdings nicht Grandpa Style) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

3 Stunden und 4 unterschiedliche grüne Hochland Taiwan Oolongs und somit 1500ml später, hab ich nun eine Review für euch beisammen, die für ZeroZen, so denke ich mit dem Sonntag ein gutes Jubiläum und somit 20000 Besucher einläuten wird ;)


 


Es ist eine 4er-Verkostung, auf der Liste standen:


 


Dong Ding Green Qing Xin Oolong (Frühling 2013)


Dong Ding Green Qing Xin Oolong halb-oxidiert (Herbst 2013)


Yu Shan Green Qing Xin Oolong (Frühling 2013)


Li Shan Green Huang Jin Oolong (Frühling 2013)


 


Puh....für heute hab ich genug von Tee - also bis morgen ;)


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

und gerade trink ich auch lapacho mit puerh: 1,5g lapacho + gut 10g reifen puerh in 1l kalten wasser angesetzt, aufgekocht, 7 minuten ziehen lassen.

mit schmeckt er verdünnt mit heissem wasser sehr gut.

meine tochter hatte ihn probiert: die miene kann man kaum beschreiben... :D

kommentar von ihr: "wie baumrinde schmeckt das ja!"

sie ist dann auf nilgiri pur umgestiegen. ;)

Den Ausdruck kenne ich! Mein Bruder hat mal Appenzeller extra rezent nach Thailand mitgebracht und den bei ca. 30° Umgebungstemperatur aufgetischt. Man, die Gesichter hättet ihr sehen müssen!    :D

bearbeitet von Diz

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ein Mao Feng, kannte ich bisher noch nicht . Zarter, aber auch nicht zu milder, Geschmack... In meiner Wahrnehmung grad irgendwo zwischen Sencha und einem Lung Ching. Vom Erlebnis schon mehr als ein Alltagstee... schönes Geschmacks-kaleidoskop.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Rest meiner wundervollen roten aus China, ein Ershigao Dian Hong Gushu. Ich brauch unbedingt Nachschub in jenem 


Bereich, hätte ich gewusst das mir diese Art von Schwarztee so schmecken würde, dann hätte ich mir gleich richtig was davon


bestellt ;)


Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wusste heute einfach nicht, was ich aufgiessen wollte.

Gestern Abend hatte ich noch einen Castleton Maharaja FF,

der hatte mich vielleicht etwas aus der geschmacklichen Bahn geworfen,

weil er nun nach mehreren Monaten deutlich besser war als ganz frisch.

Ist aber eher eine Seltenheit bei FF, darum eben auch vielleicht

mein kulinarisches Durcheinander.

Bin dann irgendwie bei einem Orangenblüten Fenghuang Dan Cong gelandet,

weil ich schon eine Weile keinen Fenghuang Oolong mehr aufgegossen habe.

1. Aufguss war toll gelungen, richtig schön die namensgebende Blütenaromatik

zur Geltung gekommen, dann leider Aufguss 2 und 3 völlig versaut,

in Aktivität total untergegangen. Trotzdem zeigt er sich mir nun gnädig

bei den weiteren Aufgüssen.


Nachtrag:

Hier noch ein Foto eines ca. 7x aufgegossenen und mMn bemerkenswerten Tee-Blattes

des Orangenblüten Fenghuang Dan Cong:

post-494-0-01217600-1411937478_thumb.jpg

In etwa so lang und schmal wie ein Mittelfinger.

Aussergewöhnlich mMn.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Trinke gerade einen "Long Jing" im Gaiwan 200 Ml, 10 g ... sehr kurze Ziehzeit, 75-80 Grad ... schön. Frage mich wie wohl ein supreme Long Jing schmeckt... 



post-872-0-22540900-1411939046_thumb.jpe

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.