Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 2

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@poobsering


Falls es der Dragonpole von Chris war, dann hast Du einen recht ordentlichen shu probiert, viel Kakaoanmutungen, kein Fisch kein Muff.


Was verbindest Du mit Tee? was er nicht hatte?


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naja sagen wir so, er schmeckte besser als er roch.


aber der geruch war echt genau so wie ich pu erh in erinnerung hatte: kuhstall nach sommergewitter ^^


er war im geschmack süß, kakao war da nicht , eher karamell, aber ne aufdringliche note mi dabei, die gig nicht weg.



was er nicht hatte.. ein schönes blatt, das sich bei den aufgüssen entwickelte (wie bei sheng & oolongs), es blieb klein krisselig, die "brühe" war direkt so dunkel, nix zu sehen.


dann halt kein wow-erlebnis, sei es durch feinen geruch oder ne subtile note im aroma oder einfach ne bombe ( wie bei manchen oolong oder japanern)


 die sheng mag ich echt, mich durch die aufgüsse zu schmecken, aber shu ist nix für mich (und meine freundin) ;)


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@phoobsering: zum Glück gibt es ja genug Sheng, man muss ja nicht immer Shu trinken.

Obwohl heute so ein kalter und ungemütlicher Tag ist (eher Shu-Wetter für mich), trinke ich Sheng ... und was für einen!

Es ist wieder der Daxueshan 2006 von Chris. Den hatte ich schon ein paar Mal im Gaiwan und jetzt endlich auch im Tonkännchen.

Dabei mache ich mir Notizen für einen Verkostungsbericht. Soviel vorab: auch nach dem Weichzeichnereinfluss des Kännchens immernoch eine beindruckende Kombi von Lagerungssüße und -tiefgang mit der klaren Frische des Großen Schneebergs.

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bei einem "ritteressen" auf burg pürnstein in niederösterreich gabs damals auch kiloweise blunzn mit zwiebeln, dazu märzen und obstler. am nächsten tag hatte eine teilnehmerin eine heftigen gichtanfall... ;)

"mögt`s noch blunzn" oder ähnliche sprüche waren danach auch zum "running gag" geworden.

allerdings hatten wir da teilweise auch enormst gefressen und gesoffen - halt wie man sich ritter vorstellt. :D

gut, dass ich heute lieber tee trinke, aktuell einen DJ gielle SF... ;)

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. aber wer weiss schon, was sich hinter den Begriffen - neben den Zwiebel - verbirgt!!! :D

Weiß man bei euch in der Schweiz etwa nicht, was Märzen und Obstler ist???  :P (Was "blunzn" ist, hat VanFersen ja erläutert :) )

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Statt Märzen und Obstler jetzt bei mir ein "Indian Chai" mit Sojamilch und Agavendicksaft. Ist nicht oft in meinem Becher, aber auch ein schönes Heißgetränk. (Technisch ist das wohl auch ein "Tee" - aber nach meinem Empfinden nicht so wirklich)


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Heute im Gaiwan mal wieder ein Sheng mittleren Alters: ein 2008er Mangfei.


Meiner Weihnachtsbestellung von Chawangshop lag eine Probe bei, mit der ich nicht bis Weihnachten warten musste: darauf steht 2008 Spring Mangfei Mountain “Zi Shan Yu Yun” Raw Puerh 


Bis vor kurem war der Tee im Shop nicht zu finden, aber ich probiere den Tee ohnehin gerne, wenn ich nicht von zuviel Verkäufertext beeinflusst bin. Und dieser Geschmack war so richtig wohlig und vertraut - wie nach Hause kommen.


Jetzt ist der Tee auch im Shop hochgeladen und siehe da - kein Wunder, dass mir der Tee vertraut vorkommt, ist für einige von uns ein alter Bekannter.


Nun müsste ich eigentlich mal eine Parallelverkostung der Probe und meines Bings machen - das erlaubt mir Rückschlüsse auf die Qualität meiner Lagerung im Vergleich zu einem Profi.



P.S. heute habe ich ein Stück aus meinem Bing genommen - habe das Gefühl, dass der Tee etwas mineralischer und weniger süß ist als die Probe, aber das sollte ich wirklich mal in einer Parallelverkostung überprüfen.


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Bei mir auch ein Sheng :) Und zwar der 2007 Nian Zhong Cha Huang Yin von Herr Thamm. Ich war schon sehr gespannt, da es mein zweites Mal Sheng Pu Ehr überhaupt werden sollte. Doch das stellte sich eher als erstes Mal heraus. Es lassen sich so viele Parallelen zu dem 2007 CNNP von Chris finden, dass ich meinen könnte den selben Tee in der Tasse zu haben. Zwar ist es schon sehr lange her, dass ich den von Chris getrunken habe, aber trotzdem kommt mir der Zhong Cha sehr bekannt vor. Im Geschmack sind beide ziemlich identisch soweit ich mich noch erinnern kann: Vollmundige Süße, leichte bis mittelschwere Adstringez, dunkler Tabak und überreifes, fast vergorenes Obst - extrem lecker, genau mein Geschmack! Trotzdem bin ich irgendwie verdutzt :huh:


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Jingmai Spring sample - sehr ueberzeugender Geschmack, werds in ne Keramik fuellen und zirka 2017 weitertrinken - leider recht kostenintensiv knapp 400 EUR fuer das Kilo Maocha :-(


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@Chris



Danke, hatte sowas in die Richtung schon vermutet, aber noch kein Zeit zu recherchieren :)


Wird auch langsam Zeit mich in deinen Guide einzlesen!



Ich muss auch sagen bisher hat mir deiner besser gefallen, etwas ausgewogener und variabler zw. den einzelnen Aufgüssen - aber mal sehen was bei ein bisschen Rumprobiererei noch rauskommt


bearbeitet von Dinostein

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Nach den vielen Herbst- und Wintersenchas, habe ich heute passend zum sonnigen Wetter einen Shincha von Ocha no Kanbayashi aus der Tiefkuehle gekramt. Ein frisches an Citrusfruechte erinnerndes Aroma gepaart mit einer zarten Bitterkeit und einem Schuss Suessee im Abgang, da lacht das (Teetrinker)Herz. :)

Nur schade, dass es mein letzter Uji Shincha war... -_-

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Gast
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