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Test: BRITA-Wasserfilter mit MAXTRA-Filterkartuschen


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Gehöre auch zur Black Forst Glasflaschenfraktion und habe einen praktischen Hinweis für Neulinge: offiziell führt unser Lebensmittelmakt die gar nicht, bestellt sie aber gerne für Kunden auf Nachfrage mit. Egebnis: Im Lager stehen immer ein paar Kästen zwanglos zur Mitnahme bereit ... Ansonsten beginne ich über die Osmosegeschichte nachzudenken, bin da aber erst am Anfang des Für- und Wider.... gehe mal abtauchen in die Tiefen des Teeforums zu diesem Thema ( gute Tips und Argumente immer willkommen)

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Also, mich wundert jetzt die ganze Aufregung ums Silber... Silberbesteck wurde und wird seit Jahrtausenden verwendet und Silberteekannen sind gerade für Tee und Kaffee in der ganzen Welt bestens

Ich denke, das hat damals wie heute wenig mit Philosophie zu tun. Wenn wir zum ersten richtigen Tee-Nerd zurückgehen, dann sind wir im 8. Jahrhundert bei Lu Yu in China. Er hat das erste Buch über Tee

Update: In den letzten Wochen nach intensiven Recherchen, Tests (sowohl pseudo-wissenschaftlich als auch vor allem sensorisch) und einem durch ein glücklichen Zufall zustande gekommenen Gespräch endli

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Am 25.2.2021 um 09:38 schrieb Frau Mahlzahn:

Gehöre auch zur Black Forst Glasflaschenfraktion

Ich nicht mehr B). Ich hatte ja mal hier erzählt, dass ich früher aus lokalpatriotischen Gründen das von Real als Hausmarke vertriebene Wasser vom Erbeskopf (Thalfang) verwendet habe, das es aber leider nicht in Glas-Pfandflaschen gab. Eher zufällig bin ich mittlerweile auf einen mE vollwertigen Ersatz gestoßen, das nicht nur den Vorteil kürzerer Transportwege (jedenfalls für mich) hat, sondern auch deutlich preisgünstiger ist als das Schwarzwälder Wasser: Schwollener Naturelle. Das Etikett sieht mittlerweile etwas anders aus, da steht groß 'Tausendwasser' drauf (Name der Quelle) sowie 'NationalparkQuelle'. Hunsrück rulez!

Da man sich auf der Webseite mit Inhaltsangaben bedeckt hält, hier die Werte (Stand 10.12.2019) in mg/l: Natrium 1,5 / Kalium 0,5 / Magnesium 1,6 / Calcium 2,6 / Chlorid 2,4 / Hydrogencarbonat 15,0.

Leider ist auf der Flasche kein Sulfatwert angegeben, der lag bei einem früheren Test (2018) bei 16,0 (Black Forest 3,4). Relativ hoch*, weswegen er auf der Flasche wohl auch schamhaft verschwiegen wird, aber im Vergleich (habe beide Wässer einen Monat abwechselnd mit denselben Tees verwendet) für meinen Gaumen unauffällig. Dürfte bittere Noten ein wenig verstärken, wenn auch subliminal. Dadurch ist auch der Mineralstoffgehalt etwas höher als bei Black Forest (31,9 / 39,6). Durch den geringeren Calcium- und Magnesiumgehalt aber deutlich weicher als Black Forest (1,67° / 0,73° dH).

_()_

*als 'sulfathaltig' (was die Verdauung unterstützt) darf ein Mineralwasser allerdings erst ab 200 mg/l beworben werden, für eine Trinkkur wird ein Minimum von 1200 mg/l empfohlen ...

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  • 2 Wochen später...

Update: In den letzten Wochen nach intensiven Recherchen, Tests (sowohl pseudo-wissenschaftlich als auch vor allem sensorisch) und einem durch ein glücklichen Zufall zustande gekommenen Gespräch endlich doch noch der Traum von erreichbarem Quellwasser in der Nähe wahr geworden! 😍
Zwar nicht ganz so fußläufig erreichbar und idyllisch gelegen wie eine gewisse andere Quelle aber immerhin so, dass ich sie gut mit einem kleinen Umweg in meine wöchentlichen Fahrten einbauen kann. Somit kann ich auch endlich von Brita los kommen ohne Flaschenwasser kaufen zu müssen, wohoo! 😊

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  • 2 Wochen später...

Wie ich am 24.2. angekündigt habe hier die Ergebnisse nach 4 Wochen Filterung mit dem Britta-Filter. Bis wieviel °dh ist es eigentlich sinnvoll zu filtern - ab wann "schlägt die Wasserhärte voll zu"? Nach 4 Wochen bin ich bei 5°dh angelangt. Ausgang war 0-1°dh; am besten schmeckte mir der Tee mit 3-4°dh. Ich dachte immer je weicher, desto besser?! large.1783139511_DSC8928_Quellwasser_11dh.png.92c4b0d3a17f51c36bcce298df6d7a3d.png

Gefiltert werden ca. 4-5 L/Tag. 1:1 = Quellwasser : vorentkalktem (Salzanlage) Wasser mit meist 8°dh; manchmal auch Schwankungen von bis zu 3°dh nach oben. 
Pro Woche ca. 28-35L - der untere Wert düfte den Tatsachen entsprechenden, da ich in den letzten 2 Wochen immer am WE genau gemessen habe.

Filterung: Untenstehende Messung immer mit reinem Quellwasser. Konstant 11°dh vor Filterung gemessen; Ausnahme einige h nach Regen: 5°dh vor Filterung (siehe Messung vom 16.3.)

Do 11.2.21:   0-1°dh (!) Neu (Start)
Di 23.2.21:    0-1°dh
Do 18.2.21:   0-1°dh   ++++1. Woche++++
So 28.2.21:   0-1°dh (schlägt sofort um)
Mi  03.3.21: 1°dh (schlägt nach 1 Sek. um)
Do 04.3.21:   2° dh     ++++2. Woche++++
Sa 05.3.21:   2-3°dh (schlägt sofort um)
Di  09.3.21:   3° dh
Do 11.3.21:   4°dh       ++++3. Woche++++
So 11.3.21:   5°dh (schlägt nach 1 Sek. um)
Di 16.3.21:    4°dh (sic!)* 
Mi 17.3.21:  5°dh (Quellwasser hat wieder 11°dh)
Do 18.3.21:  5°dh    ++++4. Woche++++

* vermutlicher Grund: nach Regen hat Quelle 5°dh, statt der ansonsten konstanten 11°dh

@doumerSuper, dass du eine Quelle gefunden hast. Wasserhärte?

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Nachtrag: Ich muss meine Aussage zur Härte korrigieren - sie scheint eher bei 15° zu liegen 😦
Nach deinem Hinweis zur Härte beim Quellwasser nach Regen und dass sich im Tetsubin doch deutlich mehr Rückstände bleiben als erwartet (dass es mehr sind als vorher war zu erwarten, wenn alleine schon die Lagerung von gefilterten Wasser in Ton zu mehr Ablagerungen führte) hab ich heute nochmals gemessen. Kann mir das auch nur erklären, dass es beim letzten mal an Regen/Schmelzwasser lag - somit dürfte der höhere Wert eher die Norm sein. Interessant ist aber, dass der Tee trotz so hartem Wasser deutlich besser schmeckt, als mit Brita-Wasser (habe gestern nochmals einen direkten Vergleich gemacht) - zugegebenermaßen bislang nur mit Pu getestet, könnte mir schon vorstellen, dass es bei einem zarten Grüntee problematisch sein wird. Je nach Tee merkt man die Härte zwar schon, aber zumindest bei Pu gibt es keinen Film auf dem Tee - mag sicherlich aber auch daran liegen, dass auf Grund des Eingießens der ausgefallene Kalk in den ersten Tropfen an der Außenseite der Teekanne landet und nicht im Aufguss. Zwar nicht hübsch, aber so lange es schmeckt - nur um meine Tetsubins bin ich etwas besorgt, wenn das Innere bereits nach so kurzer Zeit so stark verändert ist (Vergleich: davor eher wie hier):

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Naja, aber solange es schmeckt - nur wird der Filter wohl doch noch nicht ganz in den Ruhestand können - zwar kommt nur selten etwas anderes als Pu ins Kännchen aber 15° ist schon heavy.

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vor 16 Minuten schrieb doumer:

Nachtrag: Ich muss meine Aussage zur Härte korrigieren - sie scheint eher bei 15° zu liegen 😦

Ich wollte die 3-5 °dH nicht gleich anzweifeln ohne die Quelle zu kennen aber anhand des Ausgangsgesteins in der Gegend hätte es mich sehr gewundert, da ich aber nur weiß wo genau die Quelle entspringt hätte es u.U. möglich sein können. Die nächste Tage wäre ich mal wieder in der Ecke  gewesen und hätte eine Probe genommen um sowohl TDS, die Leitfähigkeit und den pH-Wert gemessen.

Auf der einen Seite schade weil ich gerne eine weichere Quelle "in der Nähe" gehabt hätte aber dennoch interessant zum Testen bezüglich Geschmack. 

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@doumer 15°dh sind schon sehr hart; könnte aber auch sein, dass die Messstreifen ein wenig daneben liegen und es nicht gar so hart ist? Seitdem ich das Titrationsbesteck (Caldur GH 100, Gesamthärte) benutze habe ich meine Streifen in Pension geschickt, die lagen oft +/- 5 Grade daneben,  nahezu immer zu hoch. Der Kessel spricht jedoch eine recht deutliche Sprache (sah vorher in Ordnung aus). Soviel ich weiß ist es gut den Kalk drinnen zu lassen, doch wenn sich zu viele Ablagerungen absetzen kann das Eisen des Kessels ja nicht mehr positiv auf dein Wasser regieren.  Ich würde überlegen vielleicht doch weiter zu filtern.  Bei Regen (Schneeregen derzeit) wird das Wasser übrigens immer weicher, wie ich heute festgestellt habe.

Übrigens: das frage ich mich sowieso schon länger: verhindert Kalk und/oder eine zu dicke Patina ein Reaktion des offenporigen Tons mit dem Tee bzw. Wasser nach einer Weile? Reset oder Nicht-Reset (nach ein paar Jahren), das ist hier die Frage ... 🤫

Die Tischfilteralternativen sind ja nicht gerade berauschend, wie ich zuvor hier zum Thema schon gelesen habe; @Manfred hat ja den BWT getestet und Natriumabgabe zu Beginn und Magnesium ist nicht gut.

Einen Trick hätte ich vielleicht noch anzubieten zur KALKABLAGERUNG im Kessel: das mache ich, wenn ich Zeit habe,  um meinen Wasserkessel zu schonen. Wasser vorher im Wasserkocher aufkochen für 30 Sek. weiter kochen lassen, dann umfüllen und 1 Minute im WK köcheln. Der meiste Kalk bleibt zuvor im Wasserkocher. Umständlich, aber es funktioniert so halbwegs.

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@cordyceps ja, da war deine Intuition wohl richtig - wirklich schade :( 

@Toko allerdings - ein Freund hat mir auch den Tipp gegeben, beim zuständigen Wasserwerk anzurufen, Zitat "die Papierstreifen sind ein Scheiß" :D Die exakte Härte ist mir letztlich egal - relevant ist nur, wie stark der Kalk-Ausfall ist und ob es schmeckt. Zugegeben: Das Vergleichsbild (2018) ist doch schon älter und der Tetsubin war innen schon etwas stärker verfärbt, hatte aber keine so starke Ablagerungen. 

Ich habe eben nochmals einen Vergleich gemacht: mit einem mir sehr gut bekannten Tee mit 100% Brita-gefiltertem Quellwasser gestartet und dann schrittweise das Verhältnis Richtung 100% ungefiltertem Quellwasser erhöht: 
Beim rein gefilterten Wasser war gleich wieder die unangenehm saure Brita-Note da und der Tee war adstringenter - wurde dann zunehmend angenehmer und breiter, desto mehr ungefiltertes Wasser verwendet wurde. Ab einem gewissen Punkt wurde das Mundgefühl aber schon spürbar rauer - wenn man Pu trinkt wie ich (1g auf 10ml Kännchen-Volumen) fällt das nicht groß ins Gewicht (bzw. stört mich nicht all zu sehr), aber Brita ist da eindeutig geschmeidiger. Dennoch: geschmacklich ganz klar das Quellwasser - wird daher vermutlich auf eine Mischung von Quellwasser + etwas gefiltertem Wasser hinauslaufen, um den Kalkausfall etwas zu reduzieren - so oder so ein Gewinn gegenüber dem bisherigen Brita-Leitungswasser-Gemisch :) 

Zu deiner Befürchtung, die ja auch @Anima_Templi geäußert hat: ich denke, das ist eher etwas optisches, als dass man da panische angst haben muss, dass das teure Yixing-Kännchen nach ein paar mal hartem Wasser plötzlich "defekt" ist. Zum einen ist das Thema Patina ein Argument dagegen (es wird ja immer als positiv betrachtet - ich hab noch nirgends gelesen, dass man wenn man ein Yixing-Kännchen aus hochwertigem Ton hat, das nach jedem Gebrauch gründlich ausschrubben soll, damit blos kleine Patina entsteht, welche die Interaktion mit dem Tee verringern könnte) und zum anderen soll es ja auch Ton geben, der trotz einer Glasur (wenn auch Krakelee/nicht ganz geschlossen) Einfluss auf den Tee hat - und eine "echte" Glasur ist ja doch nochmals etwas anderes als eine im Vergleich lose "Dreckschicht" ;) 

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Das stimmt natürlich, der hier angesprochene Effekt (keine Interaktion mehr mit dem Ton) ist aber letztlich der selbe ;) 
Wie gesagt hat der höhere Kalkgehalt auf die Keramik bislang noch keine Auswirkung - und mit der geplanten Beimischung von gefiltertem Wasser wirds schon passen...

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vor 9 Minuten schrieb Anima_Templi:

Hmm, mein Gefühl sagt mir, dass es nicht so ist...

Sehe ich auch so. Der Tee mag in beiden Fällen nicht mehr oder nur noch beschränkt mit dem Ton interagieren. Aber es macht schon einen Unterschied, ob er dann mit einer Teepatina oder einer Kalkschicht interagiert ...

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Also klar: für den Geschmack im Absoluten macht es sicher einen Unterschied, ob man nur Kalk- oder Tee-Patina im Kännchen hat. Aber darauf wollte ich nicht hinaus. 

vor 31 Minuten schrieb doumer:

es wird ja immer als positiv betrachtet - ich hab noch nirgends gelesen, dass man wenn man ein Yixing-Kännchen aus hochwertigem Ton hat, das nach jedem Gebrauch gründlich ausschrubben soll, damit blos kleine Patina entsteht, welche die Interaktion mit dem Tee verringern könnte

Der Logik nach müsste, wenn man befürchtet, dass ein bisschen Kalk (wie gesagt, im Kännchen sieht es nicht so aus wie im Tetsubin - ich nutze es ja nicht um daran Wasser zu kochen) den Ton "zukleistert", das selbe für Tee-Patina gelten. Wenn man nun ein Kännchen aus hochwertigem Ton hat, das für die Interaktion mit dem Te gelobt wird, müsste demnach auch eine Tee-Patina schlecht sein, da die Interaktion verringert wird - und somit den Exitenzgrund des hochgelobten Kännchens negiert. In beiden Fällen wird die Reduktion aber sicher so geringfügig sein (man hat ja keine zentimerdicke Schicht im Kännchen - außer vielleicht @GoldenTurtle), dass es zu vernachlässigen ist. Aktuell sieht man keinerlei Kalk im Kännchen - und selbst wenn Kalk zurückbleiben sollte, wird dieser zwangsläufig mit Tee "durchtränkt" sein, da ja ausschließlich Tee im Kännchen ist (und kein reines Wasser darin aufgekocht wird) - somit so gut wie nicht von Tee-Patina zu unterscheiden. 

Letztlich ist das ja aber nur intellektuelles rumgewichse - die Art von Gedanken die sich zu sehr in Details verlieren, als dass man Dinge letztlich wagt. Daher: einfach ausprobieren und schauen was passiert. Ein etwas "lockerer" Umgang mit Keramik/Tetsubin (wohl gemerkt: trotzdem noch mit Achtung vor den Stücken, aber eben weniger typisch deutsche Verbissenheit) hat noch keinem geschadet - siehe Peters Art der Teezubereitung. Und im schlimmsten Fall macht man das Kännchen halt wieder sauber - was solls ;) 

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@ALLE bezüglich der Patina. Es also locker angehen, wenn ich euch richtig verstanden habe. Wieder was gelernt. So lange die Patina nicht zu dick ist interagiert auch der Ton (m)einer Mumyoi-Kyusu oder einem Yixing-Kännchen aus hochwertigem Ton. Ich habe nur gelesen, dass (US-Forum) man nach ein paar Jahren einen Reset überlegen sollte/könnte, wenn die Patina innen zu dick werde, damit das teure Ton-Kännchen auch seine Arbeit verrichten könne. War deren Fazit.

@doumer  : ich mische jetzt auch mein gefiltertes Quellwasser, wenn es zu Beginn unter 1°dh hat mit ungefiltertem Quellwasser, damit ich auf ca. 3-4°dh komme und so schmecken mir Sencha & Gyokuro super - gerade probiert: super Idee! Danke. Kann leider kein Like geben (habe alle in der Nacht verbraucht) 😃

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Nachtrag: "locker angehen lassen" - sagt der Kerl, der seine Tetsubins nur indirekt erhitzt, haha 🙈 Naja, jedenfalls hab ich gelernt, dass es nichts bringt die Dinge zu eng zu sehen (ein Kännchen für hochwertige junge Shengs, ein Kännchen für nicht so hochwertige junge Shengs, eines für mittelalte Shengs, eines für mittelalte-bis alte Shengs, eines für hochwertige alte Shengs usw.) - mal einen richtig ranzigen Liu Bao im Zhuni-Kännchen zu brühen tut nicht weh. Daher der Hinweis 🤷‍♀️

@Toko gerne, freut mich, wenn es dadurch besser schmeckt 😊

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@doumer Für dich schmeckt der Britta ja auch nicht immer ganz optimal. Bei meinem habe ich in der ersten Woche immer den Geruch von frischem Gips in der Nase; mag ich nicht so sehr. Durch einen Post von @Anima_Templi bezüglich eines Kruges aus englischem Küstentons (der leider ein Reinfall war, wie ich gerade gelesen habe) bin ich auf die Idee gekommen das Wasser gestern am Abend einmal eine Viertelstunde lang in der neuen Sumashi stehen zu lassen (Britta-Wasser gemischt mit Quellwasser - danke nochmals für den Misch-Tipp 😃), bevor ich es aufkoche. Entweder bilde ich es mir ein oder der Sencha schmeckte tatsächlich besser danach. Werde es heute Abend nochmals mit einem Gyokuro probieren. 

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@Toko ja, das macht auf jeden Fall einen Unterschied! Ich habe lange Krüge von Jiri Lang genutzt, um das Wasser über Nacht darin stehen zu lassen und auch wenn ich keine "wissenschaftliche" Erklärung habe, verbessert das auf jeden Fall die Wasserqualität. Man hat es auch im Inneren des Tetsubin gesehen, dass es seit dem etwas mehr Mineralablagerungen gab. Seit einer Weile nutze ich ein Mizusashi von Mirka Randova - das ist insbesondere auch fürs Mischen von gefiltertem und ungefiltertem Wasser sehr hilfreich. Momentan versuche ich unterschiedliche Verhältnisse: 1:1 gefiltert/ungefiltert ist weich genug, dass es so gut wie keine Ausfällung gibt, 1:2 ist schon grenzwertig was die Ausfällung betrifft, bietet aber einen volleren Geschmack (das Problem mit Brita ist ja, dass nicht nur Kalk sondern alles rausgefiltert wird). Vermutlich wird es je nach Tee und Keramik/Handhabung etwas schwanken aber sich irgendwo dazwischen bewegen :) 

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@doumerDie Mizusashis habe ich mir gestern bereits angesehen, angeregt durch @Anima_Templi Sie sind allesamt ein Naturschauspiel, wirken geradezu aus dem Ton gewachsen: einfach schön und leider aus zur Zeit. Deine scheint ein Oxidationsbrand zu sein?

Und so habe ich gestern Nacht ein Aufbewahrungsgefäß aus der Umgebung von Bouar in der ZAR hervorgeholt, in dem angeblich alles (Wasser, Maniok, Hirse, ...) besser halte; hat man mir zumindest vor 1 ½ Jahrzehnten erklärt, als man es mir schenkte - ist ein ganz primitiver Holz(ofen)brand. Ich habe es gerade mit ¾ gefiltertem Wasser und ¼ ungefiltertem gefüllt und lasse es Mal über Nacht stehen. Sind sogar 1,5 L, wie ich beim Füllen bemerkt habe. 2:1 werde ich auch mal ausprobieren. 1:1 würde bei mir zu hart werden. Ich werde berichten. Bin schon neugierig auf deine Ergebnisse.

Wenn es nix wird bestelle ich mir eine 2,5-4L Mizusashi bei Mirka Randova (der perfekt erdige Kontrast zurlarge.243730900_DSC8963_BouarZAR_15LGef_Holz(ofen)brand.png.e0dd94b5661db25b917216e8ecd6f742.png seidigen Kyusu & Samashi). Wenn mir jemand vor einem Jahr einmal erzählt hätte, dass ich so am "idealen Quell-Teewasser" herumtüfteln würde: ich hatte ihm was erzählt ... na ja, Hauptsache es macht Spaß und schmeckt besser.  

Das Problem mit dem Britta ist tatsächlich, dass er für sehr gutes Wasser bereits zu gut filtert; die Aktivkohle ist besonders lästig, da sie einiges an Geschmack rausfiltert, der eigentlich im bereits hervorragend schmeckenden Wasser verbleiben sollte (dafür macht er mieses Wasser besser - filtert sogar Färbungen raus). Ideal wäre ein reiner Kalkfilter - gibt es jedoch nicht als Tischfilter soviel ich weiß. Zwischen der 2-3 Woche liefert der Britta ziemlich gute Ergebnisse, die Wochen zuvor und danach sind m.E. das Hauptproblem. Mischen und eine Mizusashi (oder vielleicht mein Tongefäß) und dann sollte es passen. Mehr Stellschrauben kann man dann ja nicht mehr drehen 😃

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@doumerverstehe - also nix mit größeren Löchern für Oxdationsbrand. Flugaschenglasur benötigt Reduktion, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich werde bei Mirko anfragen, ob ev. auch Oxidationsbrand möglich sein könnte ohne Flugasche dann eben.

Und nun was zum 😂: der Test mit dem Aufbewahrungsgefäß aus der ZAR war ein Schuß in den Ofen: das Wasser schmeckte grauenhaft - erinnerte mich an einen Ziegelteich; jetzt weiß ich weshalb alles länger hält:  jede anständige Bakterie begeht freiwillig Hara-Kiri in diesem Wasser.

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@doumerDafür hat der nächste Versuch bessere Ergebnisse gebracht. Analog zum Trick in Gegenden mit extrem mineralstoffarmen Wasser, dass den Durst nie stillt, bis man einen Kieselstein lutscht (zugegeben: ich glaubte den Trick auch erst, bis ich ihn erstmals anwenden musste). Also habe ich aus unserem Bach ein paar Kiesel genommen, kurz abgekocht und über Nacht in einen Glaskrug gegeben und diesen ¾ gefiltertem Wasser und ¼ ungefiltertem gefüllt: schmeckt fast so gut wie vor dem Filtern. Hat halt nicht so viel Stil wie eine Mizusashi, doch bis ich mir eine besorgt habe erfüllt es den Zweck 😊

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