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Lebensmittel bei Onlineshops einkaufen - Risiko oder Chancen?

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Ich weiss echt nicht was alle am Onlineshoppen immer so klasse finden?????


Gerade bei Lebensmitteln hört´s bei mir echt auf.Klar, es gibt bestimmt eine Menge tolle Dinge auf dieser Welt zu kaufen, die man eben nicht um´s Eck bekommt, aber gerade der gang in meinen Lieblings-Teeladen ist ein Teil des gesamten Rituals. Dran riechen, mit der Verkäuferin ein wenig tratschen und (sofern man denn ein wenig Ahnung hat) fachsimpeln. Zumal man in einem gut-durchsortierten Geschäft auch vieles von Übersee bekommt. Ich würd das nicht mal eben Online machen....bin ich anscheinend zu altmodisch für... :rolleyes:


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Der einzige Tee-Fachhandel "um die Ecke" ist Shui Tang... alles andere kann ich rauchen... genügt nicht meinen hohen Erwartungen. Daher ist ziemlich klar dass ich das meiste Online kaufe... ein Hoch auf den PC.

Bei Lebensmitteln kaufe ich meist nur Früchte, Fisch und selten Glace im Supermarkt. Im Reformhaus ein paar Milchprodukte wie Käse und Rohmilch,Trockenfrüchte, Öl und Essig. Ab und zu was saisonales z.B. Panettone, und jede Woche gehe ich zum Dorfbeck um frischer Rhabarber/Aprikosen Fruchtfladen und Sauerteigbrot zu holen. Ganz selten ne Aleppo-Seife und Urtekram Shampoo plus Abwaschmittel, alles im Fachhandel. Das ist nahezu alles... Rotes Fleisch beziehe ich aus spezieller BIO Metzgerei, Nudeln, Mehl u.a. auch Online... fast alles was nicht aufgezählt wurde.

So sieht es jedenfalls aus... ich achte nicht darauf wo ich kaufe sondern was ich erhalte. Ich tratsche nicht gerne, weil nicht sonderlich sozial. Die einzige mit der ich gerne tratsche ist die Frau aus Kenia vom Dorfbeck. Sie ist unheimlich herzlich, sowas trifft man selten, heute ebenfalls Sachen geholt und da hat sie die ganze Zeit über meine Haare geredet seit ich sie gekürzt habe und es war lustig. Über die Ware reden wir selten weil ich genau weiss dass es die beste Qualität ist und alles "in Butter". Der Mandelfisch war noch ofenwarm und 100% Butter mit 0% Zusatzstoffen... aber das weiss ich eh schon alles... wir plaudern einfach weils Freude macht. Ah ja... der Mandelfisch ist jetzt in meinem Bauch... der war so fett und lecker dass ich jetzt mit Tee nachgiessen muss. :wub:


Dem muss ich noch hinzufügen, die Leute die wirklich draus kommen sind selten "um die Ecke" auffindbar. Selbst mein Fleisch muss ich Online beziehen und das klappt auch nur dank guten Kontakten von netten und kompetenten Leuten über Email... die können mir dann die erwünschten Highlights wie z.B. kürzlich die Büffelleber besorgen.

Aber klar gehe ich gerne ins Shui Tang... da aber X sonderbar sein kann tauche ich ungern alleine auf...

bearbeitet von Gushu

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Zumal man in einem gut-durchsortierten Geschäft auch vieles von Übersee bekommt. Ich würd das nicht mal eben Online machen....bin ich anscheinend zu altmodisch für... :rolleyes:

Ich möchte noch näher auf diese Worte eingehen: Ja, du bist ziemlich altmodisch eingestellt, allerdings wie so oft schafft man sich eine illusionäre Traumwelt die so kaum existiert. z.B. Du gehst in den Supermarkt und kaufst Milch von deutschen Kühen. Diese Kühe sind derart hochgezüchtet dass sie sehr viel Soya (meist Gentech) aus abgeholzten Regenwaldgebieten Brasiliens fressen müssen (oder anderes Kraftfutter welches aber unerschwinglich ist oder schlicht nicht erhältlich bei dieser Quantität), es ist daher selbst im Fall "Kuh" nicht lokal produziert sondern mit globalen Ressourcen. Das Gemüse wird europaweit rumgekarrt... die Früchte meistens weltweit. Manche Waren legen auf ihrem Herstellungsweg eine mehrfache Erdumrundung zurück. Nur das allerwenigste z.B. Kartoffeln sind lokal produziert, aber 90% oder so sind global (mindestens europaweit) gehandelte Ware und ein grosser Anteil davon auch aus "Übersee", wobei Übersee auch erst klar definiert werden sollte weil ich den Ausdruck für eine wissenschaftliche Binsenwahrheit halte. Wenn man z.B. etwas von Norwegen nach Deutschland importiert ist es bereits Über---See, also der Ausdruck ist recht vage und ebenfalls veraltet, denn es entspricht nicht mehr dem heutigen Weltbild. Manche Fertigprodukte enthalten Zutaten aus 10 Ländern oder so... die insgesamt mindestens 5 fache Erdumrundung zurücklegten, dagegen ist Tee der z.B. von Indien nach Europa transportiert wurde fast eine globale Kriechstrecke... also egal wo man es kauft, global ist es so oder so, gerade bei Tee. Der Ausdruck "Übersee" hat sich vorallem in Deutschland erstaunlich gut gehalten in den Köpfen vieler Leute, aber dieser Ausdruck wurde in der modernen Zeit förmlich "umrundet" und es ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäss. Der Ausdrück "Übersee" wird heute gerne dazu verwendet um den Transportweg einer Ware zu verharmlosen... ein vager und netter Ausdruck von einer möglicherweise grossen Distanz "z.B. Äpfel aus Übersee". Allerdings ist die exakte Wahrheit immer noch der beste Ausdruck... also mit genauer Herkunft und nicht um den heissen Brei reden. Bei dem Gemüse welches im "Inland" hergestellt wurde ist ebenfalls mehr globales drin als man meint. Das Saatgut wrd fast nie lokal vom Bauer vermehrt sondern vorwiegend von 3-4 grossen Saatgutfirmen geliefert welche das Saatgut europaweit rumkarren, ganz egal wo das Gemüse am Ende gewachsen war und mit oft unbekannten Modifikationen, welche die Diversität immer mehr auslöscht,

bearbeitet von Gushu

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hihi da muss ich schmunzeln, denn in meiner Wahlheimat sind wir Dank Jack Ma & Co. sehr online shopping erfahren (ALLES + Gemüse, Obst, Fleisch - dirket vom Erzeuger mit eisgekühlten Päckchen versendet), aber kein Thema das wird in good old Europe schon auch noch kommen. Selbst im Supermarkt, wenn ich denn da mal gerade vorbei komme, bezahle ich lässig mit meinem Smartphone, funzt :D


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Ich weiss echt nicht was alle am Onlineshoppen immer so klasse finden?????

Gerade bei Lebensmitteln hört´s bei mir echt auf.Klar, es gibt bestimmt eine Menge tolle Dinge auf dieser Welt zu kaufen, die man eben nicht um´s Eck bekommt, aber gerade der gang in meinen Lieblings-Teeladen ist ein Teil des gesamten Rituals. Dran riechen, mit der Verkäuferin ein wenig tratschen und (sofern man denn ein wenig Ahnung hat) fachsimpeln. Zumal man in einem gut-durchsortierten Geschäft auch vieles von Übersee bekommt. Ich würd das nicht mal eben Online machen....bin ich anscheinend zu altmodisch für... :rolleyes:

 Was an Onlineshops so klasse ist? Dass man die Produkte in der gewünschen Qualität bekommt? ;) 

Ich lebe in Hamburg, wo das Angebot sehr gut ist. Daher bestelle ich relativ wenige Lebensmittel online. Tee gehört allerdings dazu. Ich bekomme weder die Oolongs, noch die Pu-Erhs im Geschäft. Das ist nachvollziehbar, da Teegeschäfte auch darauf angewiesen sind, ihre Bestände abzuverkaufen, und die Zahl der Kunden im Einzugsbereich des GEschäfts ist meist nicht groß genug, um den Verkauf von Tees für "Spezialisten" schnell genug zu gewährleisten. In Hamburg hat der Hamburger Teespeicher, der eine gute Auswahl von Oolongs und Pu-Erhs online anbietet, diese nicht unbedingt in seinen beiden Ladengeschäften vorrätig, da dort eher Standardsorten verlangt werden. 

Außerdem importiere ich Yorkshire Tea in größeren Mengen (online bestellt in UK), da das unser liebster Alltagstee ist, den es hier kaum und wenn, dann zu überhöhten Preisen gibt. 

In meiner Shopliste gespeichert habe ich außerdem noch Anbieter hochwertiger Gewürze und Öle. 

Nachtrag zum Tee (online): Es ist letztendlich nicht nur der Tee, den man online bestellen muss, wenn man bestimmte Sorten trinken möchte, sondern auch das dazugehörige Geschirr. Kleinkannen gibt es kaum in Geschäften, und wenn, dann in bescheidener Auswahl und von meist bescheidener Qualität (mein Asienladen um die Ecke hat ein paar Tonkännchen für ca. € 10 (unglasiert), was ich ein wenig dubios finde). 

Was allerdings schwierig ist, ist Tees, die man erst kennenlernen möchte, einfach so mal irgendwo online zu bestellen, selbst bei einem Händler mit gutem Ruf. Man hat einfach keinen Plan, wie was schmeckt (Oolong ist nicht gleich Oolong, und Pu-Erh ist nicht gleich Pu-Erh). Hinzu kommen besondere Zubereitungsarten wie hoch dosierte Mehrfachaufgüsse aus Kleingefäßen. Das weicht von unseren Teegewohnheiten stark ab. Eine MÖglicheit ist, Probepäckchen zu bestellen (bieten manche Teehändler an, z. B. Oolong-Probensortimente mit unterschiedlichen Sorten, die einen Einstieg in die Teeart bieten), was die Zubereitungsfrage nicht löst (hier hilft youtube weiter). 

Mein Einstieg in die Welt der Oolongs und Pu-Erhs war ein Teatasting für Einsteiger, in dem auch Oolong und auch ein Pu-Erh verkostet wurden. Danach hab ich mich getraut, mich da online umzutun ;). Bereut habe ich das nie, ganz im Gegenteil. Es hat meinen Horizont bezüglich Tee gewaltig erweitert. 

Natürlich kann man sich auch mal verkaufen und einen Tee erwerben, der einen enttäuscht. Das ist jedoch auch bei Teegeschäften der Fall. Reklamieren kann man bei Tee ohnehin nur bei fehlerhafter bzw. verdorbener Ware. 

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hihi da muss ich schmunzeln, denn in meiner Wahlheimat sind wir Dank Jack Ma & Co. sehr online shopping erfahren (ALLES + Gemüse, Obst, Fleisch - dirket vom Erzeuger mit eisgekühlten Päckchen versendet), aber kein Thema das wird in good old Europe schon auch noch kommen. Selbst im Supermarkt, wenn ich denn da mal gerade vorbei komme, bezahle ich lässig mit meinem Smartphone, funzt :D

Jack Ma ist ja anscheinend auch "der reichste Mann Chinas", also seine "Idee" hat ihm offenbar viel eingebracht. Und Apple als Urvater der heutigen Smartphones ist ebenfalls eine der reichsten Firmen der Welt. Naja... im Fall Steve Jobs hat der Rubel leider auch kein Glück gebracht... er war ja früh verstorben. Manchmal ist es gut wenn man mehr auf den Körper hört... und nicht fast nur Rubel und Innovation im Kopf hat. Da hat man Abermilliarden in der Tasche aber die Wissenschaft kann nichts gegen einen Krebs ausrichten... schlicht oberhalb unseren Fähigkeiten, und gerade hier hat die Schulmedizin klar versagt und sie war ja seine Behandlungsmethode. Ein anderer Fall ist mir bekannt, da hat jemand Hirntumor und ist nicht mehr ganz jung, da hat der Arzt gesagt dass sie absolut nichts machen können... entweder wird man leben oder sterben... ziemlich simpel. Ja das ist eine krasse Realität in der heutigen "so sicheren" Welt wo fast jeder meint man könne bei jedem Gebrechen zum  Arzt rennen und alles ist danach mehr oder weniger geheilt.

 Was an

Natürlich kann man sich auch mal verkaufen und einen Tee erwerben, der einen enttäuscht. Das ist jedoch auch bei Teegeschäften der Fall. Reklamieren kann man bei Tee ohnehin nur bei fehlerhafter bzw. verdorbener Ware. 

Das ist leider so, die grösste Enttäuschung die ich je hatte war bei einem Shop in der Schweiz.. Die Verkäuferin hatte ihren Tee gelobt in den höchsten Tönen und mir face to face versichert dass er frisch wäre und als es in der Tasse war... so ein lauer Tee hatte ich noch nie, konnte man den Meerschweinchen geben (also auch nur wenn man gerade ein neues zulegen möchte). Da es aber ein "Tourismusort" ist wo man meistens nach dem Kauf sich davon entfernt... wird der Shop wohl selten mit enttäuschten Kunden konfrontiert, wahre Schlaumeier.

bearbeitet von Gushu

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Und Apple als Urvater der heutigen Smartphones

1994 wurde der Personal Communicator Simon, von IBM auf den Markt gebracht. Dieser gilt heute aufgrund seiner Art und der Funktionsweise als Urvater der, auch heutigen Smartphones. Später kamen der Nokia-Communicator, Geräte mit Palm OS usw. Apple revolutionierte die Bedienung und Philosophie der Geräte und leitete mit dem iPhone eine neue Ära bei den Smartphones ein, aber aufgrund der Funktionsweise, hat IBM mit dem Simon den Urvater der Smartphones erschaffen.

Nach diesem kurzem, technisch, historischen Exkurs, bitte wieder zurück zum Thema Lebensmittel und Onlineshops :)

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Also wenn ich mich auf die hiesigen Teehäuser stützen müsste, dann sehe meine Welt des Tees unheimlich traurig aus. Ich halte von all diesen Läden hier genau - NICHTS. Wenn man in einem Land lebt in dem Tee hoch und groß geschrieben wird, ist dies Sache wieder eine andere, aber leider zählt Österreich nicht dazu. Ich könnte mir ein Leben ohne Online Shoppen nicht mehr vorstellen, da ich fast alles was ich derzeit habe, sei es Tee Geschirr und Tee selbst nicht hätte, wenn ich nicht online bestellt hätte und bisher wurde ich nie wirklich enttäuscht. Das schlimmste was einmal passierte, war eine "Ok Erfahrung" aber niemals ein komplett Reinfall. Also ich verstehe deine Einstellung zum online shoppen wirklich nicht. Also ich bin echt großer Fan - wahrlich großer Fan davon. ;)


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Ah ja... streng genommen kann Tee nicht verderben, er kann entweder schimmeln oder auslaugen und damit nahezu ungeniessbar werden (also vollkommen an Geschmack verlieren), aber spielt keine Rolle... ich weiss ja was gemeint war, (und das hat der J. bei meinem Text sicher auch gewusst). Schlussendlich wird der Tee bei der "Geschmacklosigkeit" zwar auch ungeniessbar, aber ein Lebensmittel welches richtig verdorben ist hat nicht nur geruchliche Qualitätseinbussen sondern kann  schlimmstenfalls aufgrund mikrobieller oder chemischer Veränderung giftig sein. Aber wie gesagt, ein Tee wird erst durch Schimmelbefall giftig... von daher können die Verkäufer dann gerne damit kommen "aber er ist ja noch geniessbar", denn auch die Grenze was als geniessbar und ungeniessbar eingestuft wird da hat jeder eine andere Ansicht. Manche Leute finden auch vollkommen einwandfreie Lebensmittel "ungeniessbar" weil sie den Geruch ganz einfach nicht mögen... also der richtige "verderb" ist wenn man es als chemisch oder mikrobiologisch bedenklich einstufen kann und nicht nur Geruch.


bearbeitet von Gushu

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Also 2 Faktoren die viel über Qualität aussagen, und gerade bei den lokalen Shops würde da fast jeder auffallen:



1. Wenn ein Verkäufer nichts über das Alter schreibt, also Tee ohne Jahrgang. Sowas kann man bei Oolong und Schwarztee vielleicht weglassen da er unempfindlich ist beim Altern, aber empfindliche Grüntees/Weisstees u.a. müssen zwingend ihr Jahrgang vermerkt haben. Ich habe bisher noch nie ein lokaler Shop (in der Schweiz) angetroffen wo der Jahrgang vermerkt war ausser Shui Tang, da kriegt man natürlich alle Infos und sogar mehr als das. Das ist so üblich weil man davon ausgehen kann dass der meiste Tee nicht frisch ist.. die werden um Kosten zu sparen oft mit Kontainern oder anderen Billigmethoden eingeschifft... und nicht die superteure Fluglieferung. Gerade bei sensiblen Japantees ist alles was "langsamer" ist keine gute Sache und die sollten zwingend frisch sein. Allerdings finde ich genauere Infos immer wünschenswert, auch bei unempfindlichen Tees.



2. Wenn man zum Laden geht und sie präsentieren einem grosse Teekübel wo kiloweise Tee vorhanden ist und das noch von fast jedem Tee denn sie haben, dann kann man davon ausgehen dass es keine besonders gute Qualität ist. Man hat nicht kübelweise hochqualitativen Tee anzubieten, das ist utopisch. Im Extremfall von richtig guten Zhengyan, da hat ein Verkäufer wenn er "gut beliefert" wurde bestenfalls ein halbes Kilo... und das ist eine ordentliche Menge! Also je besser die Qualität desto rapider wird die Menge gekürzt und zwar so rapide dass es in einer logarithmischen Darstellung wie eine Talfart, ausgehend von der höchsten Bergspitze hinunter ins tiefste Jammertal aussieht.


bearbeitet von Gushu

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Ah ja... streng genommen kann Tee nicht verderben, er kann entweder schimmeln oder auslaugen und damit nahezu ungeniessbar werden (also vollkommen an Geschmack verlieren), aber spielt keine Rolle... ich weiss ja was gemeint war, (und das hat der J. bei meinem Text sicher auch gewusst). Schlussendlich wird der Tee bei der "Geschmacklosigkeit" zwar auch ungeniessbar, aber ein Lebensmittel welches richtig verdorben ist hat nicht nur geruchliche Qualitätseinbussen sondern kann  schlimmstenfalls aufgrund mikrobieller oder chemischer Veränderung giftig sein. Aber wie gesagt, ein Tee wird erst durch Schimmelbefall giftig... von daher können die Verkäufer dann gerne damit kommen "aber er ist ja noch geniessbar", denn auch die Grenze was als geniessbar und ungeniessbar eingestuft wird da hat jeder eine andere Ansicht. Manche Leute finden auch vollkommen einwandfreie Lebensmittel "ungeniessbar" weil sie den Geruch ganz einfach nicht mögen... also der richtige "verderb" ist wenn man es als chemisch oder mikrobiologisch bedenklich einstufen kann und nicht nur Geruch.

Also, erstens bin ich kein Er. Ich möchte auch keiner sein und auch nicht mit einem verwechselt werden. 

Zweitens: Ja, ich hätte schreiben können, dass es um mikro- makro- sonstwasbakteriellen Befall geht, um Schimmel in allen Regenbogenfarben oder um überlagerten Tee, der nicht mehr schmeckt. Da ich jedoch nicht jede recht einfach verständliche Aussage in einen Roman ausarten lassen möchte, habe ich einfach "verdorben" geschrieben. 

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Abgesehen davon das jeder Tee den ich bisher bestellt habe 100mal frischer war, als jeder Tee den ich hier aus solch schlecht gelagerten Umständen in Wiener Teehäusern erstanden habe ;)

ich hatte einen "simplen" darjeeling blend von demmers aus wien. war einer der frischsten, zudem einer der geschmacklich besten tees, die ich je getrunken habe, auch wenn er nicht teuer war. es kommt also drauf an was man sucht...

kurz zum verschiffen von tee: das ist die übliche, zudem ökologisch sinnvollste variante, um tees einzuführen. als billigmethode würde ich das also nicht bezeichnen. umgekehrt ist das einfliegen von tee aber eine teure, zudem ökologisch bedenkliche variante.

meinen hauptbedarf an tee möchte ich so nicht abdecken! ;)

hab noch mal den link zu dem tee rausgesucht:

http://www.teetalk.de/topic/318-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-2/?p=9130

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Also, erstens bin ich kein Er. Ich möchte auch keiner sein und auch nicht mit einem verwechselt werden. 

Das ist nun ja mal interessant.

Vor einer ganzen Weile, du erinnerst dich an den leicht missratenen Scherz mit der Dollarnote,

hatte ich das Gefühl, dass du eine sie bist, und wollte dich damit etwas necken.

Bis heute dachte ich daraufhin aber, dass wir es hier mit einem faustharten

hamburger Schiffsjung zu tun haben. :lol: 

Das ist natürlich auch etwas überspitzt, aber ungefähr so in der Richtung war das schon.  :D

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Das ist nun ja mal interessant.

Vor einer ganzen Weile, du erinnerst dich an den leicht missratenen Scherz mit der Dollarnote,

hatte ich das Gefühl, dass du eine sie bist, und wollte dich damit etwas necken.

Bis heute dachte ich daraufhin aber, dass wir es hier mit einem faustharten

hamburger Schiffsjung zu tun haben. :lol: 

Das ist natürlich auch etwas überspitzt, aber ungefähr so in der Richtung war das schon.  :D

Wenn's sein muss, kann ich auch Schiffsjung :D

P.S. Ich sehe auch nicht, wieso sich das ausschließen sollte. 

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Sicherlich kann man mal auch Glück haben, aber ich muss sagen das 98% der Teesorten hier fürn Eimer sind, höchstens Mittelklasse und dann meist nicht sehr frisch. Wenn man da nicht Glück hat und die Lieferung sofort erwischt, wenn sie gerade frisch eingetroffen ist, dann siehts eher sehr traurig aus. Not a fan


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Also ich gehe gemischte Wege. Einen örtlichen "Teehändler" gibt's nicht mehr. Die Auswahl, auch an damals für mich noch hochwertigen japanischen Grüntees war vorhanden. Die Nachfolgerin konnte das Niveau nicht mehr halten und ist zwischenzeitlich weg. Im kleineren Umfeld, sprich Tübingen und Stuttgart habe ich natürlich noch gute Möglichkeiten. Natürlich darf man, ist jetzt keine Werbung, TeeGschwendner nicht vergessen, ihn gibt es ja in jeder größeren Stadt.


Aber meine Pu-Erh Welt und japanische Tees, Matcha kann ich fast nur über das Internet, also OnlineShops befriedigen.


Für mich ist das jetzt kein Widerspruch, Die mehr oder weniger "Alltagstees" sind lokal und die "Spezialisten" übers Netz. :)


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Sicherlich kann man mal auch Glück haben, aber ich muss sagen das 98% der Teesorten hier fürn Eimer sind, höchstens Mittelklasse und dann meist nicht sehr frisch. Wenn man da nicht Glück hat und die Lieferung sofort erwischt, wenn sie gerade frisch eingetroffen ist, dann siehts eher sehr traurig aus. Not a fan

och - das kommt aber doch ganz auf den Standort an :)

In Köln, Berlin und München gibt es gute Adressen!

Ich selber kaufe schon auch manches online - wenn ich etwas hier nicht bekomme oder nur sehr überteuert bekomme (Ziegenfleisch zum Beispiel), dann ordere ich das schon mal bei einem Händler im Netz (bei einem Shop allerdings selten - ich schreib dann lieber direkt an den Händler)

Bei Auslandseinkäufen bin ich sehr vorsichtig, da hab ich doch schon so manches mal bezahlt und keine Ware bekommen.

Und betreffend "Tee hat das übers Netz ordern"  - das hat ja auch für die Händler, die jetzt zum Beispiel im Bereich Oolong oder Pu Erh sehr gut aufgestellt sind, einen Vorteil - da dürften bestimmt alle (auch die ohne Shop) Deutschlandweit verschicken und so zu einem recht schnellem Durchsatz ihrer Tees kommen - zumindest weiß ich dies von den anderen hier in Berlin und wir selber versenden ja auch ne Menge.....

Tee aus China würde ich sehr gerne einkaufen (da allerdings nur Privat, da mir ansonsten die Analysen für die einzelnen Tees zu teuer kämen) - aber auch da ist das Risiko ja echt hoch: es kommt ja doch immer mal wieder vor, daß der Tee vom Zoll zurückgewiesen wird. 

Wie schaut es denn da mit euren Erfahrungen so aus?

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