Gast Gast956

Was ist Euer Morgentee?

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Gast Gast956

Hallo Japanteefreunde,

ich trinke am Morgen am liebsten Gyokuro.

Dafür spricht für mich, dass ich da am besten Zeit habe, mein Geschmackssinn noch frisch ist, er viel Koffein hat und ich mich daran gewöhnt habe.

Es macht mir Freude den Tee mehrfach aufzugießen und so den Tag zu beginnen.

Nun habe ich beim Stöbern hier irgendwo gelesen, dass das Theanin im Gyokuro die Wirkung des Koffein aufheben könnte. Gegen den Konsum würde auch der höhere Preis sprechen, wobei mir das egal ist.

Nun habe ich mir gedacht, es wäre interessant zu erfahren, welchen Tee Ihr am Morgen bevorzugt und was die Gründe hierfür sind.

Heute habe ich als ersten Tee den Sencha Kaori getrunken, mit dem ich mich seit längerem anfreunde.

Bin aber auch erst später aufgestanden....

Ich freue mich auf Eure Antworten. :-)

Grüße

Bancha

P.S.

Bancha trinke ich am liebsten am Abend oder nach dem Essen.

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Hallo Bancha,



am Morgen habe ich leider seltener Zeit, mich dem Teegenuss zu widmen. Aber wenn, dann mag ich es eher einfach, sprich kein Gong Fu Cha.



Ein guter Sencha geht nach dem Frühstück immer. Zum Frühstück mache ich mir auch sehr gerne unterschiedliche, (kernige) Schwarztees wie Hong Cha, Darjeeling oder Earl Grey.


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Wenn Tee am Morgen, dann English Breakfast mit Milch. Viel oefter aber Kaffee !Σ(×_×;)! Gruentee gibt es nur, wenn es japanisches Fruehstueck gibt. Was es zu Hause nicht allzu oft gibt.

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Also japanischen kann ich am Morgen kaum mehr trinken, da der meine Nerven komplett aus dem Gleichgewicht wirft ;), aber an sich ist es eher eine Stimmungssache, weder eine fest vorgegebene Prämisse. Aber am ehesten Wuyi Oolongs oder Dancong :)


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einen festen tee für morgens hab ich nicht.



seit einiger zeit ist matcha sehr oft mein erster tee, aber das kann sich auch wieder ändern.


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Gast Gast956

Hm, also ich habe bereits mehrfach an mir bemerkt, dass ich den gleichen Tee (Sorte, Wasser, Zubereitung...) am Morgen anders geschmeckt habe, als am Abend.

Ich denke, dass dies mehrere Gründe hat. Mir geht es so, dass ich nach dem Aufstehen vielleicht "aufnahmefähiger" bin und der erste Tee des Tages immer etwas besonderes ist.

Vielleicht fällt es mir aber auch einfach nur leichter mich zu fokussieren, da ich noch frisch bin?

Tatsächlich trinke ich aber auch öfter schlicht eine Tasse Kaffee. Manchmel eine Schale Matcha, die ich dann aus Zeitgründen mit einem Milchaufschäumer zubereite.

@VanFersen:
Mir ist nicht ganz klar was Du mit "die Nerven aus dem Gleichgewicht werfen" meinst. :)

Gibt es hier keine morgendlichen Gyokuro-Trinker?

Mir sind die Schattentees immer als "Morgen-Tees" empfohlen worden und als solche habe ich sie auch zu schätzen gelernt.

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Morgens habe ich einen weniger ausgeprägten Geschmackssinn, da muss es kein Spitzentee sein. Auch gerne mal was Kräuteriges. Zur Zeit trinke ich gerne gerösteten Mate mit u.a. Kakaoschalen.

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Der Empfehlung, auf nüchternen Magen keinen Tee zu trinken. 


Und mMn optimalerweise sogar eine Stunde danach mit dem ersten Tee abzuwarten.



@Topic: Ich würde ja gerne, enthalte mich aber eisern.


Zuvor habe ich am liebsten Darjeeling FF oder SF, 


oder einen guten Assam oder Ceylon Schwarztee am Morgen früh gesüffelt.


bearbeitet von GoldenTurtle

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Das wechselt alle paar Monate. Vor einem Jahr habe ich morgens immer Pus getrunken, aber mittlerweile, auch weil mir Gong Fu cha zu lange dauert, trinke ich eher Teereste ohne viel Aufwand. Von denen habe ich Unmengen und die müssen auch mal weg und sind mir zu schade zum Wegschmeißen. Im Moment sind das, so traurig das auch ist, Shinchas von vor drei Jahren (ungeöffnete leider sogar, aber entsprechen nicht mehr der erwarteten Qualität), die ich nicht eingefroren hatte. 


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Gibt es hier keine morgendlichen Gyokuro-Trinker?

Mir sind die Schattentees immer als "Morgen-Tees" empfohlen worden und als solche habe ich sie auch zu schätzen gelernt.

Gyokuro am Morgen waere mir zu aufwendig, zu kuehl (morgens brauche ich ausser im Sommer was heisses, damit mein Kreislauf auf Touren kommt), zu wenig Trinkbares pro Aufguss. Und einfach und schlicht zu teuer!!!

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Gibt es hier keine morgendlichen Gyokuro-Trinker?

Mir sind die Schattentees immer als "Morgen-Tees" empfohlen worden und als solche habe ich sie auch zu schätzen gelernt.

Von wem denn empfohlen? Ich stehe ja solchen Pauschalempfehlungen eh skeptisch gegenüber. Die Geschmäcker sind verschieden, was für den einen gut oder passend ist, muss für den anderen längst nicht auch das Richtige sein und es hängen auch zu viel Variablen dran. Am besten ist es, selbst herauszufinden, was für einen passt.

Gyokuro am Morgen waere mir zu aufwendig, zu kuehl (morgens brauche ich ausser im Sommer was heisses, damit mein Kreislauf auf Touren kommt), zu wenig Trinkbares pro Aufguss. Und einfach und schlicht zu teuer!!!

Ist bei mir halbwegs ähnlich, wobei ich morgens auch nicht die Zeit hätte und die Temperatur mir egal ist. :)

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Dafür spricht für mich, dass ich da am besten Zeit habe, mein Geschmackssinn noch frisch ist, er viel Koffein hat und ich mich daran gewöhnt habe.

Es macht mir Freude den Tee mehrfach aufzugießen und so den Tag zu beginnen.

Aus den Gründen, würde ich auch gerne morgens mal den ein oder anderen japanischen Grünen trinken.

Schafft mein Magen nur leider nicht, da bin ich noch zu empfindlich (Sodbrennen).

Daher ists bei mir dann eher mal ein Shu oder ein Schwarztee.

Shu ists besonders dann, wenn ich Zeit habe für mehrere Aufgüsse.

Hat was sehr entspannendes den Tag mit einer kleinen Teezeremonie zu starten. Dann kanns eigentlich nur ein guter Tag werden :thumbup:

Den Geschmackssinn finde ich dann auch eher frisch und ausgeprägt. Ich denke das liegt daran, dass man dann noch nicht so viel gegessen hat und insbesondere, dass man noch nicht so viel gewürztes gegessen hat.

Nach einem deftigen Mahl am Mittag sind meine Geschmacksnerven meist ein Stündchen mit hauchfeinen Tees überfordert.

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 sowas hast du schon getrunken?  ;)

Selbstverständlich Key! Noch aus 2013 hab ich aus Ceylon einen Ratnapura,

und aus Assam einen Duflating in sehr guter Erinnerung!

Vom Duflating Teegarten habe ich damals gar unter dem Ladentresen einen top of season abgestaubt,

hatte der Chef des sehr eingesessenen Ladens wegen guten Beziehungen ein Kilo oder so davon gekriegt.

Muss die Erinnerung gleich mal auffrischen - habe ja die Angewohnheit, selten einen Tee ganz aufzubrauchen.

Also Müsterchen natürlich schon, aber ganze Tees die ich gekauft habe, selten.

Ist irgendwie eine Trennung, die ich nur ungern vornehme - wohl ähnlich wie gestern Abend

die Kinder den Weihnachtsbaum mit einem pieksigen Küsschen verabschiedet haben. :D

bearbeitet von GoldenTurtle

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Gast Gast956

@seika und seti:


Ich muss gestehen, dass ich mir auch eine "eigene" Gyokuro-Zubereitung angewöhnt habe, wenn ich weniger Zeit habe.


Dann gieße ich ca. 2,5 gr mit etwa 250 ml Wasser von 65° C in einem Henkelsieb direkt im vorgewärmten Becher auf.


Oft macht sich meine bessere Hälfte mit den Blättern dann einen weiteren Aufguss, wenn ich schon außer Haus bin.


Für diese "Schnellversion" nehme ich kein Spitzengewächs (gern auch Konacha), so dass sich das auch preislich in Grenzen hält.



Somit ist es mir von der Trinkmenge nicht zu wenig, die Temperatur passt genau zum Sofortverzehr und es ist lecker.


Ich empfinde das Koffein als anregend, aber nicht zu stark. Von einer sedierenden Wirkung durch das Theanin habe ich bisher nichts bemerkt.



Wenn ich mir Zeit lassen kann, verwende ich eine kleine Kyushu mit ca. 150 ml und gieße selbst mehrfach auf, wobei ich mit den Aufgüssen die Temperatur erhöhe (von 60 - 80°) bzw. länger ziehen lasse.


Vieles dabei ist aber Intuition. D.h. ich schätze die Zeit, Teemenge und Wassertemperatur. Wenn ich aber mal nachmesse, stimmt es meist mit einer Abweichung von ca. 10% :D


Das funktioniert vor allem durch die Verwendung gewohnter Gegenstände.



Gyokuro nach dem Aufstehen ist mir u. a. von Bekannten, aber auch von Teehändlern empfohlen worden.




@Dao:


Probleme durch Gyokuro konnte ich bisher nicht an mir feststellen, wobei ich ihn teilweise auch auf nüchternen Magen trinke. Allerdings bereite ich mir den Tee dann auch schwächer zu.


Zum Teil besteht die "Zeremonie" bei mir auch nur daraus in langsamen Schlucken zu trinken, bewusst zu atmen und aus dem Fenster zu sehen. Gerne mache ich dabei auch kein Licht an, obwohl es erst 6 Uhr ist.  :)




@GoldenTurtle:


Unser Baum liegt nun auch darnieder und auf die Kiste mit dem Schmuck muss ein Stern, damit das Christkind in auf dem Dachboden auch findet. ;)





Grüße


Bancha









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Früher gab es immer einen kräftigen Ceylon, Assam oder English breakfast  zum Frühstück. Manchmal auch schon die eine oder andere Tasse davor.



Heute, wo ich erst ~ 3 Stunden wach sein muss, bevor ich was festes zu mir nehmen kann, trinke ich zu den Morgennachrichten einen ordentlich mit Sahne versetzten masala Chai.


Dann ist der Magen so mit Fett ausgekleidet, dass dann der Matcha und im Anschluss ein ShinchaGyokuro oder Kabuse-cha, zubereitet in einer Shiboridashi, genossen werden kann.


Dann erst bin ich in soweit wach, dass ich ohne Blechschaden über die Autobahn komme und bei Unfällen, die morgens schon mal den Verkehr aufhalten, denke, hättest Du vorher doch mal einen Matcha getrunken, dann wäre Dir das nicht passiert.  :D 


bearbeitet von Charyu

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Mit meiner morgendlichen Teetrinkmenge komme ich auf ca. 3/4 Liter.


Da ist kein Platz mehr für was Festes. Das gibts erst nach dem Frühsport.


Meinem Magen tut das nichts.



Sencha ist zur Zeit leider aus. Den trinke ich morgens am liebsten.


In mein Ausschankkännchen passen knapp 270 ml. Das wird 3mal befüllt.



Momentan ist morgens bunt gemischt mal Oolong, mal Shu, mal Dancong,..... je nach Laune.


Banalerweise muss ich gestehen, dass ich morgens bei meinen kleineren Kannen aus Zeitgründen


immer 2 Aufgüsse zusammenkippe.

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Gast Fabio Buttkus

Den Tokujou Kabuse Asatsuyu von Watanabe finde ich morgens genial.



Die sehr kurze finale Erhitzung (Japanisch: hi-ire), die typisch ist für die feineren Sencha-Sorten von Watanabe (Watanabe aus Kagoshima, also nicht der Watanabe, um den es mal bei Arte ging - die Tees von dem habe ich noch nicht probiert), sorgt dafür, dass der Tee in gewisser Weise ein bisschen schmeckt wie man sich vielleicht die rohen Teeblätter vorstellen könnte - natürlich nur als Tendenz. Das finde ich am Morgen sehr erfrischend :D



Von der Strauchsorte Asatsuyu bin ich in letzter Zeit aber sowieso ziemlich angetan, und freue mich, dass ich endlich einen Asatsuyu in Bio-Qualität gefunden habe. War nicht einfach...


bearbeitet von Fabio Buttkus

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