Helmi

Kommt der beste Tee der Welt aus Schottland ?

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Hi,

Heute berichtet die 'Daily Mail', dass ein schottischer Tee den 'Salon du Thé Gold Award' in Paris gewonnen hat.
Die 'Dalreoch Tea Plantation' wird von Tam O'Braan auf dem Gelände einer ehemaligen Schaffarm in Highland Perthshire betrieben.
.... im Online-Shop der 'Wee Tea Company' ist dieser schottische Tee ab umgerechnet 50 Euro (35 Pfund für 15 g Packung) erhältlich ( Shop ).
- Daily Mail Artikel, 13. March 2015:
Best tea in the world: Leaves grown on Scottish estate beat competition from Chinese rivals to take home global award

-
 

bearbeitet von Helmi

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Finde ich cool :) Kannte ich auch noch nicht, danke fürs Verlinken, Helmi!

Den Tee möchte ich mal probieren ^_^

den würde ich auch mal gern probieren,

aber 160 Euro für 50 g von diesem 'geräucherten' White Tea !!!! das würde mein monatliches Tee-Budget irgendwie zu sehr strapazieren ;)

Nun ja, wenigstens müßten wir bei dieser Auslands-Bestellung keine zusätzlichen Zollgebühren befürchten :D

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The Wee Tea Plantation in Scotland is visited by Jules Hudson from The BBC's Escape to the Country.
Watch and listen to the Scottish Tea Plantation's story so far...

Youtube-Channel von Derek Walker, veröffentlicht am 06.01.2015 :

>https://www.youtube.com/watch?v=iOs6p4iYQlI

bearbeitet von Helmi

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Bin mal gespannt, ob diese Tee-Plantage einen langfristigen Erfolg haben wird (aufgrund der örtlichen klimatischen Verhältnisse).
Sie wurde erst in 2011 gegründet und die meisten Pflanzen habe ja bereits den strengen Winter in 2012 nicht überlebt.
Aber wer weiß ... die globale Erderwärmung macht's möglich ;)

Nachtrag:

Vielleicht kommt der weltbeste Tee demnächst aus Freiburg ;)
Meine vorherige Bemerkung zur Erderwärmung war eigentlich nur 'ironisch' gemeint,
aber jetzt lese ich in der folgende Pressemitteilung der FWTM Freiburg (zum Teeanbauversuch in Freiburg)

... Zitat :
" Angesichts des bevorstehenden Klimawandels ist der Versuch,
neue Wege in der Landwirtschaft zu gehen, darüber hinaus nur konsequent.“

Die komplette Pressemitteilung (PDF-Datei vom Juni 2014) könnt ihr euch hier runterladen:
China Forum Freiburg startet Teeanbauversuch am Freiburger Tuniberg

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bearbeitet von Helmi

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Wenn ich das so lese muss ich mir doch noch einmal überlegen,


ob Darwin mit seiner Abstammungstheorie vielleicht nicht doch recht hatte.



Ich würde jederzeit glauben, dass es sich dabei um einen geplanten 1. Aprilscherz handelt,


der versehentlich zu früh und als echte News publiziert wurde.


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sehr gute info zu schottland!!
 
hatte davon gehört, so etwa vor 1-2 jahren, aber nichts dazu finden können. ehrlich gesagt, ich habs auch nicht so recht glauben wollen, dass in schottland tee angebaut wird. ;) ob das dauerhaft was wird wie in england/tregothnan bezweifel ich fast...
 
freiburg ist wohl mehr als werbung für einen bauern gedacht, der so einen irrgarten im maisfeld betreibt. ich glaube nicht, dass das was wird.
 
anders aber der teegarten, der i-wo in ich glaube nrw angelegt wurde, und über den die tochter des besitzers hier ausführlich berichtete.
 
 
aus meiner sicht sieht es in europa im moment so aus mit dem teeanbau:
 

azoren (portugal)

schweiz (monte verita)

england (tregothnan)

neu:

schottland

deutschland

wenn ich zeit finde, werde ich dazu ein posting im tee-fokus machen.

bearbeitet von Key

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Hat inzwischen jemand mal den versuch gewagt?



Ich bin gestern drüber gestolpert und spannend finde ich es schon.


Es gibt in jedem Land ja Gebiete, die etwas anders vom Klima her sind, daher kann ich mir schon vorstellen, dass das klappen könnte auf Dauer.


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das wird ja noch was werden mit dem schottischen tee:
 

Nachahmer gibt es bereits: Inzwischen sollen in Schottland bereits rund ein Dutzend weitere Landwirte mit dem Teeanbau experimentieren. ... Der Branchenpionier O’Braan prophezeit dem schottischen Tee eine große Zukunft: Seine Plantage, auf der rund 2000 Teepflanzen wachsen, sei vergleichbar mit den Anfängen der schottischen Whiskyindustrie. Die Schnapsbrenner hätten schließlich auch einmal klein angefangen.

http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/der-beste-tee-der-welt-kommt-aus-schottland-13481705.html 


in darjeeling hat es auch ganz ähnlich begonnen...  :D

bearbeitet von Key

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Am 13.3.2015 um 20:32 schrieb GoldenTurtle:

Wenn ich das so lese muss ich mir doch noch einmal überlegen,

 

ob Darwin mit seiner Abstammungstheorie vielleicht nicht doch recht hatte.

 

 

Ich verstehe diese Aussage nicht ganz, da die Evolution ja Fakt ist. o.O was meinst du mit "nicht doch recht?"

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Jein, ein Fakt ist sie nicht, aber mehr als wahrscheinlich.  Therorien sind solange gültig, bis diese ein einziges mal wiederlegt wurden. Eine Theorie kann eigentlich nicht Fakt werden, es geht eigentlich mehr darum, dass diese nicht wiederlegt werden kann. Dann ist diese gültig. Sozusagen die Evulotion der Wissenschaft.

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Zum Offtopic Ende nochmals etwas komplizierter.

Theoretisch könnte eine Theorie in ihrer Komplexität und Aussagekraft so falsch sein, dass trotzdem die richtigen Ergebnisse bei rauskommen.

Theorien sind in den meisten Bereichen so ausgefeilt, dass diese nur noch verbessert werden können. Aber ab einem bestimmten Punkt kann man dort ankommen, dass die Theorie scheitert.

Wenn wir jetzt annehmen,  dass das Universum an einem Band spiegelt, aus welchen Teilchen auch immer, beschreiben wir nur das Spiegelbild, nicht den Spiegel und auch nicht das Bild. Was aber nahezu unmöglich ist, nahezu...

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vor 2 Stunden schrieb Madfrog:

Ich verstehe diese Aussage nicht ganz, da die Evolution ja Fakt ist. o.O was meinst du mit "nicht doch recht?"

Da hast du ja ein älteres Zitat aufgegriffen! ^_^

Ein Fakt ist, dass Darwin seine eigene Theorie gegen Ende seines Lebens verwarf, als er sich mit der Komplexität des Auges beschäftige. Diese sei so hoch, dass eine zufällige Entwicklung unmöglich sei. Um das Thema richtig zu beleuchten müssen wir allerdings zwischen Microevolution (Anpassungen) und Macroevolution (tiefgehende Weiterentwicklungen) unterscheiden. Trotz Milliarden von Experimenten jährlich konnte innerhalb von Jahrzehnten keine einzige Macroevolution (unadäquat vereinfacht: ein richtiger Schritt von einem zu etwas neuem, was danach auch Bestand hat) hergestellt/beobachtet werden. Microevolutionen hingegen (z.B. seine Spatzen) gibt es häufig und sind in gewissen Grenzen mögliche Anpassungen an natürliche Umstände, daraus entsteht aber keine neue Gattung und schon gar keine neue Familie, höchstens eine neue Art.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ups ich dachte Thread wäre heute neu erstellt worden, da ein Post drin war und ich das Thema garnicht kannte :D auf das Datum schauen wäre sinnvoll gewesen...

Ich habe nämlich erst gestern irgendwo von diesem schottischen Tee gelesen, habe aber auch bei dem Artikel nicht darauf geachtet wie alt er ist.

bearbeitet von Madfrog

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Am 5.6.2016 um 20:51 schrieb Madfrog:

da die Evolution ja Fakt ist.

mir sind dazu spontan diese spezialisten zu eingefallen: kreationisten

es gibt so viele abgedrehte leute, und durch das www werden es immer mehr, wenn man da nicht aufpasst, ist man bald wieder im mittelalter.

hier noch ein video zu schottland und dem teeanbau:

http://www.zeit.de/video/2016-03/4806803933001/grossbritannien-tee-von-den-schottischen-highlands

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Wie immer bei Wettbewerben, ist der Gewinner der Beste der Teilnehmenden...
China hat eine ganze Reihe von Luxus-tees die bestimmt keinen Bedarf an irgendwelchen Titeln oder Wettbewerben haben, da sie ganz ohne Werbung schon zu Höchstpreisen versteigert werden, die sich kein Westler leistet, wenn er überhaupt Zugriff auf eine solche Auktion bekäme.

Interessant trotzdem, nur noch lange kein Weltmeister.

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Ich drücke es mal so vorsichtig aus wie es nur geht... ;)

Was haben die Briten mit den Deutschen gemeinsam? Die einen sind für ihre Teekultur und die anderen für ihre Bierkultur bekannt! Diese kamen selbstverständlich nicht aus dem Nichts, sondern fußten auf jahrhundertelanger Expertise; Braumeister aus Deutschland und Teeexperten aus Großbritannien hatten einen ausgezeichneten Ruf und lieferten eben das was kein anderes Land zu liefern vermochte. Nun, dadurch existiert in den Köpfen vieler Deutschen und Briten bis heute die stereotype Annahme, über Tee bzw. Bier besser bescheid zu wissen als jede andere Nation, der eigene Tee- bzw. Biergeschmack wird dabei viel zu oft als eine Art "Goldstandard" verstanden. Das sieht man im Netz viel zu deutlich, wenn sich Briten mit anderen Nationen um die "real British cuppa" und "milk first/last" streiten und unsere Hans & Fritz sich in zahlreichen Foren ums Bier verbal die Köppe einschlagen. Dieses Treiben hat jedoch einen sehr banalen Hintergrund...

1). Nicht nur dass die Briten immer weniger Tee konsumieren, 70% allen britischen Tees wird in Form von Teebeulteln konsumiert

2). Der deutsche Biermarkt befindet sich seit Jahrzehnten fest im Griff des Massen-Pilsner

Die meisten Briten trinken seit Jahrzehnten genau denselben Beuteltee wie jeder andere westliche Konsument und die meisten Deutschen trinken im Prinzip dasselbe Industriebier was heutzutage überall auf der Welt auf denselben Anlagen mit denselben Zutaten nach derselben Technik gebraut wird. Der traditionell überlieferte Anspruch auf Tee- und Bier"expertise" der Briten und Deutschen ist gegenwärtig (leider) mehr Wunschdenken als Realität.

Da aber gerade in solchen Ländern wie Großbritannien und Deutschland die tee- bzw. bierromantische Werbetrommel am kräftigsten gedreht wird, unter lautstarker Berufung auf "Lord Earl Grey" und "Reinheitsgebot", entsteht der lästige Eindruck dass eben solche Begriffe wie "best tea ever!" und "bestes Bier der Welt" kaum mehr sind als hohle Etiketten, unter welchen nur übliche Massenware zu finden ist.

Im Falle des schottischen Tees würde ich selbstverständlich allzu gern eines Besseren belehrt werden!

Grüße, OstHesse

bearbeitet von OstHesse

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