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Teespielzeug - oder, worin bereite ich meinen Tee zu?


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Hier möchte ich euch meine Porzellandosen vorstellen, mit denen ich ausgewählten Oolong etwas lagern möchte. Die Dosen habe ich von Teahabitat / Imem, sie sollen aus der ROC Periode sein, d.h. älter als 65 Jahre. Da kenne ich mich aber nicht wirklich aus. 

Die erste Dose hat ihren Gui Fei Rou Gui schon gefunden ?

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Raku Chawan von Enraku

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Nee, stimmt nicht, dachte ich zuerst, der ist doch von Lukas. Aber man sollte dann doch zwischen Produktion und Handel unterscheiden. :kopfandiewand:

@luke Bilder werden ihr nicht gerecht, wie ich schon vermutet hatte. Oberflächliche Schlichtheit mit subtiler Tiefe, wie z. B. der Zangenabdruck. Man muss sie einfach in Händen halten, die Spiegelung gegen das Licht betrachten und in diese tiefe Schwärze blicken :thumbup:
Und da von Dir ausgewählt, gehört auch dies jetzt zu ihrer jungen Geschichte. Du weißt ja, dass ich Deinen Geschmack in Bezug auf die von Dir ausgewählten Stücke außerordentlich schätze! Dank Dir für dieses schöne Stück.

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Die Diskussion um die Abdichtung von Dosen habe ich hierhin verschoben und kann dort weitergeführt werden. 

 

vor 10 Minuten, Charyu sagte:

Oberflächliche Schlichtheit mit subtiler Tiefe

Oft braucht es wirklich nicht viel, was sich aber erst offenbart, wenn man ein entsprechendes Stück gefunden hat. ;)
Viel Freude mit deiner Schale wünsche ich auf jeden fall.

Bearbeitet von theroots
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Danke. Noch mein gelöster Haus-Sheng, leider hatte weniger darin Platz als erhofft/erwartet,
man muss, wie ich erst jetzt weiss, das Volumen etwa durch 4 dividieren, um die Füllmenge in
Gramm von losem Sheng mehr oder weniger korrekt vorauszuberechnen.

Ich hatte gehofft, ich kriege zwei ganze 400 Grämmer rein - bisher ist erst ein gelöster Fladen
darin, und schon zu 4/5 voll, d.h. total würden etwa 500 Gramm reingehen.
Aber "nur" für etwa einen Haussheng-Fladen ist mir dieses Schneckenhäuschen dann doch
zu kostspielig, darum wird evtl. noch umdisponiert, schliesslich hab ich mir dieses Ding mit
ganz langfristigem Fokus zugelegt (20 J. +-). Und diesen langfristigen Sheng richtig zu lösen ist dann
natürlich Pflicht, er reift gelöst wirklich schneller und sogar besser (@Offline-Gushu: Wenn du mich
hören kannst ...).

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Am 8.12.2015, 17:43:22 , Steve sagte:

Es ist halt ein ewiger Kreislauf von Werden und Vergehen. Bestellt man sich 'ne neue Kanne und gleich in den folgenden vier Tagen fallen einem zwei Gaiwane aus den Händen bzw. vom Pitcher :sauer:

(Deshalb rate ich zuerst auch zu einer Kanne, denn die lässt man erfahrungsgemäß nicht so leicht fallen)

gaiwan sind vom mitlesen her die keramiken, die am häufigsten kaputt gehen. zudem sind sie bestens dazu geeignet, sich die finger zu verbrennen.

gaiwan sind in ihrer einfachheit interessant, man sollte sicherlich einen oder mehrere haben, aber ich nutz deutlich häufiger meine kannen. von daher seh ich das sehr ähnlich, steve.

man kann da aber zu unterschiedlichen kommen... ;)

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vor 24 Minuten, Tobias82 sagte:

...also mehr ein Gefäß zur Lagerung, denn als Dose für den normalen Bedarf? Key hatte mal eine Dose aus dem
   Holzbrandofen angeboten, die steht jetzt leer bei mir zu Hause. Muss noch mal ein Teechen suchen, was da
   rein passt. Willst Du sagen, wo Du Deine her hast?

Na von wo wohl. 9_9:D
Gibts aber natürlich wiedermal nicht im Sortiment, wurde extra aufgetrieben aus einer verlässlichen Yixing-Quelle,
ganz genau gesagt, Meng-Lin hat selber auch eine ähnliche, und so eine wollte ich eben auch, besonders
auch von der Grösse her. Für Oolong sind ja die Kleinen ganz gut ...

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Ah, OK!, hätte ich mir auch denken können...

Ganz interessant: thechineseteashop in Vancouver hat einen Teekuchen aus den 90er für etwa 60$ im Angebot. Ist zwar
ausdrücklich wet-storage, aber für den Preis sicherlich einen Versuch wert. Wenn man den aufbrechen würde und in einem
Gefäß wie dem Deinen lagern würde, hätte man die wet-storage vermutlich irgendwann raus. Einer ist zumindest auf dem Weg
nach Buchenau, bin al gespannt, was sich dahinter verbirgt!

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vor 18 Stunden, GoldenTurtle sagte:

mein neuer grosser Yixing Tontopf

Gute Wahl, schöne Form, schöne Gravur! Glückwunsch! :thumbup:

vor 16 Stunden, GoldenTurtle sagte:

Schimmelbruder-Pu

So was ist mir, dem Universum sei Dank, noch nicht in die Finger gekommen. 

@GoldenTurtle Hattest Du denn schon mal Vergiftungserscheinungen von so was bekommen?

Oder jemand Anders hier im Forum?

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Eine Deckel-Teetasse Made in Japan aus dem Dae-Yang Supermarket in der Immermannstraße 21

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Kribbel Bunt, aber ich hatte so eine schon lange ins Auge gefasst. 

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Das Ziel für mich war den Tee in der Tasse länger warm zu halten. Ein Gaiwan erfüllt diesen Zweck ja auch, aber passt meinem Gefühl nach ehr zu einem Oolong/Wulong oder Pu Erh. Jetzt habe ich eine Deckeltasse, die vom Gefühl her zu einem Sencha passt. Mit einem Gesamtvolumen von 200ml ist sie gut geeignet für bis zu 150ml Tee. Ein Rand sollte ja frei bleiben, damit man sich nicht die Finger beim Tee trinken verbrennt. Die Innenglasur aus Seladon kommt mir sehr entgegen. Da kann ich dann auch mal über dieses Kribbelbunte hinweg sehen. :whistling:

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Deckeltasse Made in Japan_4.jpg

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Bearbeitet von Charyu
Änderung der Formatierung
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vor 8 Stunden, Charyu sagte:

@GoldenTurtle Hattest Du denn schon mal Vergiftungserscheinungen von so was bekommen?

Oder jemand Anders hier im Forum?

Nein, nein, ich mache doch nur Spass ... :D

Es hat aber zugegeben auch seinen Reiz, man kann damit schon bei günstigeren Tees
eine was das Geschmackserlebnis anbelangt, gewisse Dichte erzielen, quasi noch ein
Zwischenstep zwischen Sheng und Shou, und wenn gut gemacht, gar nicht mal so moderig,
allerdings ist dieser Reiz für mich einiges geringer, als derjenige von "normal" gelagertem aber
hochwertigerem Material, welcher sich in einer raffinierten herb-würzig-süss-mineralischen
Aromadichte, als auch in einer erheblich grösseren Wirkungsdichte äussert.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 15 Minuten, Raku sagte:

@Cel oh, der blaue, bemalte Fingerhut ist ja zauberhaft! :love:

Ich hoffe, das sie nicht nur gut aussieht, sondern auch das gut macht für was es gedacht ist. Soll wenn möglich für Proben herhalten. 

vor 13 Minuten, theroots sagte:

Sieht wirklich gut aus. ;) 
Ich hoffe es wird ein paar Bilder davon geben, wenn die Kanne dereinst bei dir steht.

Sobald die Kannen und unsere Spiegelreflexkamera sich im selben Haus befinden, gibt es weiteres. Zur Zeit ist beides nicht da sonst gäbe es endlich mal schöne Bilder meiner Mondsichel-Kanne...

 

vor 5 Minuten, Tobias82 sagte:

was willst Du denn in den Kännchen brühen?

Tee;)

Kleiner Scherz, keine Ahnung,  eigentlich habe ich eine Trennung nie genau genommen. Bei der Kannenvielfalt muss ich wohl doch damit anfangen.

Bearbeitet von Cel
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50ml trifft es nach der Angabe genau:D

Es ist schwer, die sechste Yixing Kanne war die erste, die es geschafft hat, dass mir diese Art Ton wirklich gefällt, ich kann noch keinen Grund erkennen. Anhand Bildern kann ich bisher die Qualität vom Ton nicht erkennen, geschweige denn eine Teepaarung bestimmen. Es kann auch daran liegen, dass es die erste Kanne war, die einigermaßen eingetrunken ist. Bisher verstehe und sehe ich die mysteriösen Fähigkeiten die einer Yixing zugeschrieben werden nicht, jedoch sind sie vom Verhalten her angenehm zu verwenden. Daher kann ich nur sagen, sobald der Tee aus einer Kanne gut schmeckt hat man gewonnen. 

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vor 2 Stunden, Cel sagte:

Daher kann ich nur sagen, sobald der Tee aus einer Kanne gut schmeckt hat man gewonnen. 

Das ist genau der Punkt, wie ich meine. :trink_tee:

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Bei Yixing ist es aber auch oft nur der teeosophische Hintergrund, der den wahrgenommenen Geschmacksunterschied zu anderem Material (erheblich) beeinflusst.:ph34r:

Wenn man den Einfluss einer Yixing deutlich wahrnehmen möchte muss man schon recht gut in eine Kanne investieren um eine Kanne aus einem Ausgangsmaterial zu bekommen, das eine Güte aufweist, die einen Tee tatsächlich zu beeinflussen vermag. Dabei sollte man auch berücksichtigen, dass hier ein Teil des Preises auf den Meister (Künstler), der diese Kanne gemacht hat und das Dekor (eingeritzte Bilder oder Schriftzeichen) entfallen. Wobei die Auswahl des Tons auch auf den Künstler (Meister seines Faches) zurückzuführen ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis muss aber auch jeder für sich selbst einschätzen. Was nicht auch zuletzt vom Einkommen des Einzelnen abhängig ist. Und mal wieder: Alles ist Relativ!

@GoldenTurtle Nachdem was ich so von Dir lese, hab ich den Eindruck, das Du Beides hast. Einen eingefleischten teeosopischen Hintergrund und das notwendige Einkommen. Und wenn Dein Einkommen nicht mehr ausreichen sollte, gehst Du zum Ausprobieren zu Deiner Tee-Göttin (Min Ling? - Ich kann mir den Namen immer nicht merken). :):trink_tee::frieden:

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@Charyu Mein Eindruck ist bisher eher, dass es darauf ankommt, wie grob der Ton ist. Grober Ton scheint mehr Beeinflussung zu verursachen. Dagegen zahlt man für feinen sehr heiß gebrannten Ton meistens etwas mehr. Besonders bei Yixing zahlt man dann noch für Kugelsieb, sehr passgenaue Deckel (welche Teilweise nicht einmal beim kopfüber Halten der Kanne abfallen) und den Namen des Künstlers extra.
Duanni Ton scheint beispielsweise stärker zu beeinflussen. Zisha schon etwas weniger und wenn wir dann Jianshui nehmen, welcher dann schon wieder eine andere Kategorie von Ton ist, jedoch deutlich feinporiger und glatter ist, dann merke ich schon gar keinen Unterschied mehr.

 

@Cel Nach so einem blauen Kännchen ohne Bemalung halte ich schon eine Weile ausschau. Trotz Bemalung, darfst du meinen tiefen Neid zur Kenntnis nehmen :D 

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