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Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3


Joaquin

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2000 Tong Xing Hao via The Chinese Tea Shop

Der eigentliche Grund für die Bestellung bei The Chinese Tea Shop war die Suche nach weiteren Tongqing Hao Quellen (da eBay und Taobao auf Grund der Fragwürdigkeit der Quellen und Zoll-Problemen beim Import von Tee aus China nicht in Frage kommen) - im Shop wird der Tee zwar als Tong Xing Hao in romanischen Buchstaben gelistet, die chinesischen Zeichen 同慶號 (oder 同庆号 in den vereinfachten Zeichen) auf dem Wrapper und auf dem Sampel sind aber identisch. Leider scheint es sich hierbei jedoch um den letzten Rest des Tees gehandelt zu haben, da das Sample größtenteils aus festen Brocken aus der inneren Bing-Unterseite bestand (immerhin aber auch ein bisschen etwas von der Oberseite mit einem Teilstück des Neifei und schöneren Blättern) und der Tee nun ausverkauft ist.

Jedenfalls wird direkt beim ersten Aufguss klar, dass es sich um einen äußerst derben Sheng handelt: viel Räucherspeck im Aroma, wovon sich die Rauchigkeit auch im Geschmack wiederfindet, null Blumigkeit oder Süße aber dafür einiges an Leder und etwas schwer zu greifendes, leicht medizinisches aber recht schweres. Die Rauchigkeit hat einen sehr ähnlichen Charakter wie die Rauchigkeit des 2011er Private Order BGT von Liming, den Peter über seinen Kontakt in Taiwan im Angebot hatte - wenn auch deutlich weniger fruchtig (wie gesagt, Räucherspeck und nicht Räucherobst). Und auch wenn die Derbheit in den ersten Aufgüssen locker auf dem Level des 2006er Pasha ist, bei dem schon so mancher Tee-Freund die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, so gefällt mir der Tee doch oder vermutlich gerade deshalb ziemlich gut. Er mag zwar nicht auf dem Level des 2005er Jubiläums-Bings (ebenfalls von Peter) sein, aber er hat ein sehr deftiges "old school"-Feeling - so stell ich mir einen ordentlichen (klassischen) Factory Sheng vor (die High-End Geschichten wie z.B. die kürzlich getrunkenen Shengs von Bajiaoting sind ja doch ein eher neues Phänomen), keine 7542er-Plörre. Ab dem dritten/vierten Aufguss wird der Tee dann etwas freundlicher und es kommt tatsächlich eine dezente, an getrocknete Pflaumen erinnernde Süße auf, allerdings zu dem Preis einer leichter werdenden Textur - aber im Gegensatz zu dem 90er Ding Xing Hao von gestern bleibt sie trotzdem auf einem vernünftigen Niveau und der Tee lässt sich noch eine ganze weile gut trinken. Das Qi macht vor allem zu Beginn ordentlich wach - leider kein entspannendes aber dennoch besser als (quasi) keines wie bei dem 70er Kampfer-Sheng - für mich daher auch wenn nicht so "spannend" wie die anderen beiden der beste Tee der 3 Sampels nur leider ohne Möglichkeit für Nachschub...

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2019 Rareness 5 Autumn von prSK

Es macht natürlich Sinn, "zeitgleich" (was ist schon eine Woche hin oder her) mit der Frühjahrsversion auch nochmals die Herbstversion des Rareness 5 unter die Lupe zu nehmen - insbesondere nach Beobachtung es kuriosen "Tiefschlafs" in den ersten Aufgüssen. Auffällig ist auf jeden Fall, wie sich das trockene Blatt verändert hat: das Grün ist verschwunden, es ist dunkler geworden (wenn auch im direkten Vergleich mit der Frühjahrsversion nicht ganz so dunkel) und hat einen tollen, silbrigen Glanz, was auf den Bilder leider nicht so richtig rüberkommt. Und der erste Aufguss macht klar: hier ist nichts mit Tiefschlaf, der Tee ist hellwach - man kann selbst bei so einem winzigen 20ml Fingerhut nachvollziehen, wie sich direkt nach dem Trinken Wärme und Qi vom Zentrum aus in die Extremitäten ausbreitet und auch geschmacklich ist der Tee gleich voll da. Zwar auch hier keine Birne wie in 2019 mehr aber eine tolle, facettenreiche Süße mit sehr viel Tiefe, die mich stark an einen richtig guten Gaoshan wie den 2017er von Yu erinnert - für mich die Essenz von Yiwu. Während der Tee als er noch ganz frisch war eine leichte Adstringenz hatte, die (besonders im direkten Vergleich zur Frühjahrsversion) darauf hindeutete, dass es sich um einen Herbsttee handelt ist diese nun verflogen oder hat sich in einem runden Gesamtbild aufgelöst - wenn ich es nicht sicher wüsste, würde ich den Tee für einen Frühjahrstee handeln! Und zwar für einen der schönsten Yiwus, die ich kenne: wie der der 17er oder auch der 21er Gaoshan von Yu hat der Rareness 5 Autumn eine Reinheit, die z.B. einem Unicorn fehlt, auch wenn das ein absoluter Spitzen-Yiwu ist - ein wirklich schöner Tee.

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vor 58 Minuten schrieb doumer:

2019 Rareness 5 Autumn von prSK

Es macht natürlich Sinn, "zeitgleich" (was ist schon eine Woche hin oder her) mit der Frühjahrsversion auch nochmals die Herbstversion des Rareness 5 unter die Lupe zu nehmen - insbesondere ....

wenn man so ein Glückspilz ist wie Du @doumerund beide hat:)

Gute Idee der Vergleich und sehr gelungene Gegenüberstellung.

Danke dafür.

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Kommt gleich in die Kanne - ein interessantes Muster, das ich von @miig vor geschätzt 6 Jahren erhalten habe ... es sollte unterdessen "safe" für eine Verkostung sein.

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PS: Man beachte die schöne Handschrift von miig! 

Erste Eindrücke: dezente und gut untermalende aber nicht übertriebene Süsse und Frucht, und primär sehr gut getroffene Chen Xiang Aromatik (Adlerholz) ... ein klassisches Ziel in der Shou Produktion ... sauber gemacht.
Ich denke, den hat David aber nur produzieren lassen oder fertig produziert selektiert und nur selbst pressen lassen ... bei der Produktion war lange Erfahrung dahinter und kein experimentierender Westler.

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@theroots 🤣 ... das bin ich eigentlich schon lange nicht mehr ... und war ich ja auch gar nicht ... leider machen wir dort keine wöchentlichen Teerunden mehr, aber das kommt ja vielleicht auch mal wieder ... und ich bin mir gar nicht sicher, ob ich den von dir angesprochenen Phoenix kenne, aber das ist bestimmt einer, den Atong drüben als Maocha gesourced und selbst geröstet hat ... das kommt ganz gut, vor allem wenn man Geduld hat ... schade nur, hat er das so selten in Wuyi gemacht, jene Oolongs haben von seiner alternativen Veredlungsmethode mMn verhältnismässig noch mehr profitiert.

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@topic: Bei mir hat sich seit einem Weilchen eine neue Gewohnheit etabliert, die mir sehr gefällt ... ich wechsle bei Sheng für den letzten Aufguss (Übernachtzieher) oft in die Matcha Schale und schlürf dann tags darauf mit etwas kochendem Wasser aufgewärmt Grandpa Style.

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2021 Autumn Huazhu Liangzi Gushu via Tea Mountain

Das ist ein Tee von einem für mich bislang unbekannten Produzenten - wenn ich das richtig sehe Xun Yun Hao (號雲號), so ganz sicher bin ich mir aber nicht da nirgends explizit erwähnt und "Schönschrift"-Zeichen vom Wrapper abzulesen immer etwas tricky ist - von dem ebenso bislang unbekannten Verkäufer/Produzenten Tea Mountain aus Tschechien. Vom Prinzip her scheint es ähnlich wie bei TheTea.pl zu sein: primär eher Händler mit Tees von XZH etc. im Angebot aber auch ein paar eigene Produktionen. Da es ein Sheng vom Huazhu Liangzi Shan (滑竹梁子山) ist habe ich nicht erst ein Sample bestellt sondern gleich zum Bing gegriffen: mit Huazhu habe ich bislang ausschließlich sehr gute Erlebnisse gehabt, allen voran natürlich der großartige 2019er Huazhu Danzhu oder der 2015er Huazhu Liangzi von prSK aber auch der 2019er Huazhu Gushu von TTpl (neben Peter einer der wenigen westlich ausgerichteten Händlern, die Tee von dort anbieten). Im Gegensatz zu allen anderen handelt es sich hier jedoch um einen Herbst-Tee, was der Sache noch ein Novum hinzufügt und mit einem Preis von 0,35€/g muss man auch nicht seine Großmutter für verpfänden. Der Huazhu Liangzi Shan ist übrigens mit 2429m der höchste Berg in Xishuangbanna - die Bäume für diesen Tee wachen laut Shop auf einer Höhe von 1600-1950m. 

Aber nun zum Tee: Das Blatt sieht gut aus - auf den ersten Blick nicht all zu grün aber auch nicht so dunkel wie manch anderer, irgendwo zwischen prSK und TTpl (wobei man natürlich beachten muss, dass es sich hier um die Herbsternte handelt) und hat ein schönes deftig-süßes Aroma. Süße ist auch ganz klar das Hauptmerkmal des Tees: eine tolle Honig-Süße bildet das Zentrum der Geschmacksebene, je nach Aufguss ergänzt durch leicht nussige oder bittere Facetten und einer dezenten Derbheit im Hintergrund, welche sie spannender als "einfach nur süß" macht. Parallelen insbesondere zu den 2015er Huazhus von Peter sind auf jeden Fall erkennbar, auch wenn der Tee insgesamt eher sanft und etwas zurückhaltender wirkt (im Vergleich zu Tees von Peter), was (auch?) an der Herbsternte liegen dürfte - denn davon abgesehen merkt man so gut wie nicht, dass es ein Herbst-Tee ist! Die Textur ist zwar nicht sonderlich schwer aber schön weich und dazu gibt es ein angenehmes Qi, was durchaus auf dem Level von dem TTpl-Sheng ist - insgesamt ein wirklich sehr schöner Tee, für den ich mir sogar noch eine bessere Bewertung vorstellen könnte, aber das wird die Zeit zeigen.

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2021 Autumn Manzhuan Qing Gushu via Tea Mountain

Nach dem Herbst Huazhu Liangzi Gushu hier gleich der zweite Sheng von Xun Yun Hao (號雲號) - da der Bing bereits Sample-Größe hatte, hab ich davon gleich einen ganzen genommen. Die Ortsangabe ist allerdings ziemlich verwirrend: laut Shop "Yiwu Manzhuan Qing" - ist damit nun Yiwu oder Manzhuan als Herkunft gemeint? Oder ein Blend? Da der Tee aber als "Manzhuan Qing" verkauft wird, gehe ich mal von Manzhuan aus. Ebenfalls undurchsichtig ist, ob es ein Frühjahrs- oder Herbst-Tee sein soll, da beides angegeben ist - auf der Rückseite des Xiaobings ist aber Oktober als Produktionsdatum angegeben, was doch recht eindeutig ist. Für das angegebene Alter von "etwa 300 Jahren" scheint der Preis von 0,27€/g doch sehr günstig, auch wenn Manzhuan natürlich nicht LBZ, LME etc. ist.

Bereits vor dem ersten Aufguss machen sich aber Zweifel breit: das auch hier sehr ansehnliche nasse Blatt, hat eine penetrante, leicht chemisch wirkende Off-Note im Aroma - das kann natürlich alles mögliche sein, ist für mich aber immer eine rote Flagge hinsichtlich Pestizide und Co. Im Aufguss gibt es zum Glück nur dezente weitere Warnzeichen - ein leicht pelziges Gefühl an der Zungenspitze aber das kann auch von der Adstringez des Tees kommen was in Verbindung mit der Bitterkeit des Tees zu dem selben wenig angenehmen Phänomen wie bei einigen 2019/2020er ZSL Shengs sorgt. Auch die Energie des Tees wirkt sauber, ist aber im Vergleich zum Huazhu deutlich schwächer. Geschmacklich OK - unter der Bitterkeit verbirgt sich eine durchaus angenehme Süße - aber für einen Manzhuan wirkt er insgesamt sehr kalt, was insbesondere für einen Herbst-Tee doch erstaunlich ist. Alles in allem eher enttäuschend - mal sehen ob die Warnzeichen verschwinden, wenn er sich etwas akklimatisiert hat (dann wird auch die Wertung aktualisiert)...

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vor einer Stunde schrieb doumer:

Für das angegebene Alter von "etwa 300 Jahren" scheint der Preis von 0,27€/g doch sehr günstig, auch wenn Manzhuan natürlich nicht LBZ, LME etc. ist.

Ja, aber Manzhuan hat in den vergangenen Jahren derb angezogen, würde sagen fast schon mit Yiwu gleichgezogen, zumindest was wirklich hochwertiges Pflückgut anbelangt ... und Manzhuan braucht sich auch nicht zu verstecken.

Aber die sonderbaren und teils sogar widersprüchlich wirkenden Angaben dieses Shop wären für mich zumindest nicht gerade vertrauensfördernd.

PS @topic: Heute mit dem fetten Vorsitzenden verkostet ... ein richtiger Schimmelbrudertee ... Hunan Fu Cha ... aber möglicherweise ein golden Sample in verschiedener Hinsicht, denn die Bilder vom Tee im Shop weisen überhaupt keinen solchen (gewollten) Schimmel auf, deshalb verzichte ich lieber auf die Erläuterung weiterer Details:

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Überraschenderweise hatte der Teefreund aber bereits bevor ich ihm mehr über den Tee gesagt habe bereits eine Verwandtheit zu Shou festgestellt und die wenn auch geringere Fermentation korrekt als solche wahrgenommen, ungefähr "auf halbem Weg zum Shou". Das war nicht schlecht - ich wüsste nicht, wie viele dies so klar wahrnehmen würden. Und ich hatte mit ihm abgesehen von Shou noch fast nie Heicha verkostet.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 12 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Aber die sonderbaren und teils sogar widersprüchlich wirkenden Angaben dieses Shop wären für mich zumindest nicht gerade vertrauensfördernd.

Ja stimmt schon, aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen: das Frühjahrs/Herbst-Thema ist sicherlich nur ein Versehen, da im Text stringent korrekt, nur bei den zusätzlichen Angaben falsch und in sofern sogar "weniger Falsch" als die Jahresangabe zum Dong Banshan bei Gabriele im Shop (da war es stringent falsch): kommt halt vor. Das Thema Jahresangaben bei Bäumen wurde ja schon oft genug angesprochen und ihr wisst, wie ich dazu steh (kann man vollkommen kniggen, solange es keine Bilder der Bäume gibt, um zumindest eine Orientierung zu geben - ein 1,50m hohes Stängelchen wird halt keine 300 Jahre sein und ob ein wirklich mächtiger Baum nun 500 Jahre ist oder nicht ist vollkommen irrelevant, da er offensichtlich alt ist). Außerdem nicht vergessen: der Shop ist komplett in Tschechisch - und die Übersetzungssoftware ist nicht perfekt (wenn auch natürlich um Welten besser als bei asiatischen Sprachen), daher ist auch eine Priese "lost in translation" nicht ausgeschlossen. Da kommt dann z.B. so etwas raus "Ein weiterer urkomischer heller Puerh aus der Gegend, die in der Nähe der Stadt Yi Wu liegt, diesmal von etwa 30 km Luftlinie nach Manzhuan." 😉

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vor 3 Stunden schrieb doumer:

"Ein weiterer urkomischer heller Puerh ...

Die Übersetzung hört sich aber ziemlich zutreffend an! 😉

vor 3 Stunden schrieb doumer:

Das Thema Jahresangaben bei Bäumen wurde ja schon oft genug angesprochen und ihr wisst, wie ich dazu steh (kann man vollkommen kniggen, solange es keine Bilder der Bäume gibt, um zumindest eine Orientierung zu geben - ein 1,50m hohes Stängelchen wird halt keine 300 Jahre sein und ob ein wirklich mächtiger Baum nun 500 Jahre ist oder nicht ist vollkommen irrelevant, da er offensichtlich alt ist).

Ja gut, auch Fotos von Teebäumen heisst nichts, allein auf echte Freundschaften ist Verlass.
Wir kennen ja die Geschichte von dem Teegrosshändler, der im Internet Fotos zusammensammelte um seinen Kunden (Teehändlern) mit total erfundenen Geschichten die Tees schmackhafter zu machen, wobei seine Kunden ihn fast zu noch mehr Stories drängten, da sie ihnen so gefallen haben, was jedoch keine Ausrede ist ... aber Tee und Stories ... gehört halt irgendwie zusammen, schon seit jeher.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Klar, deswegen schätze ich ja den direkten Kontakt zu Peter so: er hat Freundschaften vor Ort und (zumindest bis zu Corona) seine Fotos auch vor Ort selber gemacht (bzw. auf denen auf denen er selbst drauf ist natürlich machen lassen) - mehr als das geht nicht, wenn man nicht selbst vor Ort ist ;) 

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Nun ja - 'Stories' hat es zum Tee schon immer gegeben. Und ich hege den Verdacht, dass die schon immer etwas mit Marketing zu tun hatten, auch wenn es zunehmend aus der Mode gekommen ist, dabei Übernatürliches zu bemühen, wie etwa in der Story vom Tie Guan Yin. Storytelling sells. Wohl dem, der einen Teehändler hat, der beim Einkauf mehr auf die Qualität des Tees achtet als auf die der damit verbundenen Stories ...

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Am 21.6.2020 um 22:06 schrieb GoldenTurtle:

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Am 21.6.2020 um 22:10 schrieb Anima_Templi:

Herr in Himmel... dieser Pitcher... :frieden:

Ich steck in letzter Zeit verglaste oder gläserne Utensilien wie die Chahai vermehrt in die Spüle - früher haben die ja vor Dreck Patina (😇) manchmal nur so gestrotzt! Aber als ich neulich eine Chahai mit einer Kanne verwechselt hab, hab ich gedacht, das geht ja so nicht weiter. Und als ich die dann geputzt hab, ist die Chahai immer kleiner geworden und es stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Teapet handelt, das aufgrund einer gewaltigen Patina zu einer Chahai mutierte!

... das war eine Teehändler-Geschichte ✌️

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Ich sollte mal meine angebliche Yixing-Chahai kräftig schrubben - vielleicht kommt ja dann eine aus Glas zum Vorschein ...:weinen:

Spass beiseite - nix gegen Patina in 'ner Chahai (wenn die zu der der Aufgusskanne passt). Aber Glas und Porzellan sollte man dann doch besser spülen - die inerte Oberfläche und die Möglichkeit, die Farbe des Aufgusses möglichst unverfälscht wahrzunehmen, macht ja den besonderen Reiz dieses Materials aus. Und wenn man das Spülen nicht allzu lange anstehen lässt und sich vorm Teetrinken die Fettgriffel gewaschen hat, tut's da klares Wasser und ein gutes Handtuch. Weniger aus hygienischen als aus ästhetischen Gründen - weswegen man darüber auch durchaus geteilter Meinung sein darf. Um meine Oma zu zitieren: die Geschmäcker sind verschieden ... sagte der Affe und biss in die Seife. :D

 

P.S.: heute in der Tasse schon mal vorab eine Probe des 21'er Premium Enshi Yulu von DTH ('premium' heisst wohl konkret Yuqian-Pflückung) - lag der Sendung gestern bei. Eine Sendung mit einem halben Pfund davon ist noch unterwegs. Gute Kaufentscheidung.

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Da kommt mir in den Sinn ... ihr habt bestimmt schon vom "Bermuda-Dreieck" in Yunnan gehört?!?
Das ist ein von Dornengestrüppen dicht umwachsenes, weit abgelegenes Waldstück, fern ab aller Strassen und Dörfer.
Darin wachsen urzeitliche Teebäume, die goldene Mutationen aufweisen, von welchen man aber kaum jemals etwas pflücken konnte.
In den vergangenen Jahrzehnten haben geldgierige Geschäftsleute immer wieder Pflückerinnen dort hineingeschickt, aber sie haben es nie wieder herausgeschafft.
Nun sind wir auf die Idee gekommen, einer erfahrenen, zähen, kleinen Pflückerin ein dickes Seil ums Bein zu binden, so konnte sie wegen dem Seil zwar nur beschwerlich durch das dicke Dornengestrüpp hineinklettern, aber nachdem sie einige Blüten einsammelt hat, konnten wir sie wieder herausziehen! Es geht ihr den Umständen entsprechend. Aber ich sags euch, der Aufwand hat sich gelohnt - bereits der Duft ist noch betörender als die Optik!

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... das war wieder eine Teehändler-Geschichte ✌️

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Heute Morgen hatte ich eine Probe des Matcha Jaku von TeeGschwendner  in der Schale.

Es hat mich fasziniert ,welch tiefen Grünton er doch hat,so ein dunkles tiefes Grün hatte ich noch nie in der Schale.....er hat sich allerdings nicht schäumen lassen,weder mit weniger Wasser noch mit mehr - auch nicht mit weniger oder mehr Pulver.

Hatte ich auch noch nicht. Aber er hat mir trotzdem SEHR geschmeckt ! ;)

https://www.teegschwendner.de/Japan-Matcha-Jaku-Ceremonial-Spirit-Bio/708?gclid=CjwKCAiA0KmPBhBqEiwAJqKK49iIagL2_fz_R3ZjjVW5i-r8waE2NQ5cr-oIcWn_ngYRiyD94lx6MRoCDMsQAvD_BwE

 

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Bearbeitet von Adriana
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vor 13 Stunden schrieb Adriana:

Muss echt sagen Marketing auf Don-Level:

Zitat

Im tiefen Süden Japans, auf der Insel Kyushu, leben die Teebauern, die das Teewissen besitzen, um unseren Matcha Jaku (= Stille) herzustellen. In der Präfektur Kagoshima wird seit vielen Jahren Bio-Anbau gefördert und die Ergebnisse der großartigen Bemühungen finden sich in dieser vollmundigen Köstlichkeit.

Hier wird einmal mehr ein eigentliches Manko, nämlich dass der Matcha nicht von der traditionellen Herkunftsgegend für Matcha stammt, dermassen verdreht, dass es für einen nichtversierten Teetrinker nicht einmal als Schwäche, sondern gar als Stärke erscheint.

@theroots hierin sehe ich auch die Ursache weswegen er scheinbar nicht schäumt, weil sie dort wahrscheinlich eben genau nicht "das Teewissen besitzen", um einen richtigen Matcha herzustellen.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 47 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Hier wird einmal mehr ein eigentliches Manko, nämlich dass der Matcha nicht von der traditionellen Herkunftsgegend für Matcha stammt, dermassen verdreht, dass es für einen nichtversierten Teetrinker nicht einmal als Schwäche, sondern gar als Stärke erscheint.

@theroots hierin sehe ich auch die Ursache weswegen er scheinbar nicht schäumt, weil sie dort wahrscheinlich eben genau nicht "das Teewissen besitzen", um einen richtigen Matcha herzustellen.

Kennst du denn den Tee? Hast du mehr Informationen als im Shop angegeben? Vielleicht ist es ja ein "Auswanderer" aus einer traditionellen Gegend - im Gegensatz zu Puerh spielt das Alter der Pflanzen in Japan ja kaum eine Rolle, damit kann man also nicht argumentieren. Ich gebe dir Recht, dass das natürlich sehr cleveres Marketing-Sprech ist (wie ÜBERALL heutzutage) aber wie letztens schon mal bezüglich der Thai-Shengs angesprochen finde ich es haltlos, rein die geografische Lage als Kriterium für "das muss schlechter Tee sein" zu nehmen. Das ist wie wenn man sagt "blaue Autos sind langsam, nur rote sind schnell" - ich bin gewiss kein großer Matcha-Trinker und kenne den Tee nicht, aber ich würde auch eher vermuten, dass es mit (geschätzt) 500ml Wasser und 2g Tee nichts werden kann, egal was da für ein Tee in der Schale ist.


@topic: 2021 Mengsong Nanben Gushu von TMcz

Dieses mal handelt es sich definitiv um eine Eigenproduktion von Tea Mountain und zugleich auch mal wieder Tee aus einem neuen Dorf für mich: Nanben (南本). Laut Info im Shop soll Nanben sehr unzugänglich in den Bergen liegen und die Teebäume (bis zu) 300 Jahre alt sein - dazu kann ich natürlich nichts sagen, das lediglich als Hintergrundinfos. Der Preis liegt bei 0,37€/g.

Das 50g-Sample besteht fast komplett aus einem zusammenhängenden Brocken - somit lässt sich erfreulicherweise die Pressung beurteilen (eher fest im Vergleich zu z.B. TE aber noch gut zu handhaben) und intakte Blätter lösen. Das scheint auch bei den meisten anderen Sampels der Fall zu sein (sofern es sich um gepresste Tees handelt), was mir sehr gut gefällt - dadurch bieten die Sample mehr Informationen, wie wenn es nur aus gelösten Blättern oder kleinen Stücken besteht. Das nasse Blatt jedenfalls hat einen typisch bitteren Duft (so wie z.B. das Aroma eines Bulangs schon die Bitterkeit ankündigt) - ein wenig überraschend, wenn man im Vorfeld die Shop-Beschreibung gelesen hat, aber definitiv eine positive Überraschung und in Anbetracht dessen, dass auch Mengsong ordentlich bittere Tees hervorbringt nicht verwunderlich. Bei dem bitteren Aroma schwingen aber auch noch nussige und fruchtige Facetten mit, die sich im Geschmack deutlich stärker zeigen: zwar nicht all zu süß und zum Glück überhaupt nicht blumig setzt sich die Geschmacksebene vor allem aus einer Mischung aus nussig und fruchtig zusammen, unterstrichen von der schon erwähnten Bitterkeit und (leider) auch einer gewissen Adstringenz. Diese passt zwar gut zu der Fruchtigkeit und dieser, obwohl der Tee nicht all zu grün produziert ist, eine schöne Frische gibt, sich aber negativ auf die Textur auswirkt: sie hat einen leicht pelzigen, kalkig-wirkenden Charakter, ähnlich wie bei den jungen ZSL-Shengs, was das sonst sehr positive Gesamtbild etwas trübt. Denn zu der sehr schönen Geschmackskombination hat der Tee ein angenehmes Qi und ein unglaublich fruchtigen Hui Gan - ebenso ist der Duft im leeren Schälchen so fruchtig, wie ich es nur selten erlebt habe, sehr schön! Für den Preis kann man da absolut nicht meckern, auch wenn der natürlich deutlich gröber produziert ist als ein Yu-Sheng und nicht das Qualitätslevel eines prSK-Sheng erreicht.

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vor 9 Minuten schrieb doumer:

die geografische Lage als Kriterium für "das muss schlechter Tee sein" zu nehmen.

Das habe ich nicht gesagt, dass es ein schlechter Tee ist, aber oft ist in der traditionellen Herkunftsregion einer Teesorte die Verarbeitung / das Knowhow besser, ausgereifter.

@topic: ein Rätsel ... was ist das wohl für ein Tee? Wichtig hierbei zu wissen - es handelt sich um einen Übernachtzieher:

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vor 1 Stunde schrieb GoldenTurtle:

Muss echt sagen Marketing auf Don-Level:

Hier wird einmal mehr ein eigentliches Manko, nämlich dass der Matcha nicht von der traditionellen Herkunftsgegend für Matcha stammt, dermassen verdreht, dass es für einen nichtversierten Teetrinker nicht einmal als Schwäche, sondern gar als Stärke erscheint.

@theroots hierin sehe ich auch die Ursache weswegen er scheinbar nicht schäumt, weil sie dort wahrscheinlich eben genau nicht "das Teewissen besitzen", um einen richtigen Matcha herzustellen.

Ich sag mal so, ohne es selber probiert zu haben finde ich so eine Aussage sehr wage. Es gibt viel zu häufig Anwenderfehler und das sag ich nicht um jemanden auf den Schlips zu treten. Warum sollten die das nicht auch können. 

Es ist immer einfacher die "Schuld" nicht vor der eigenen Tür zu suchen.

Bearbeitet von Siebenschläfer
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vor 16 Minuten schrieb Siebenschläfer:

Es gibt viel zu häufig Anwenderfehler und das sag ich nicht um jemanden auf den Schlips zu treten.

Adriana hat geschrieben:

vor 15 Stunden schrieb Adriana:

er hat sich allerdings nicht schäumen lassen,weder mit weniger Wasser noch mit mehr - auch nicht mit weniger oder mehr Pulver.

...

vor 16 Minuten schrieb Siebenschläfer:

Warum sollten die das nicht auch können. 

Man muss wissen, dass Matcha nicht einfach irgendein gemahlener Grüntee ist.
Die Vorstufe ist Tencha, und wer sowas noch nie verkostet hat, sollte dies beizeiten einmal nachholen.
Diese Vorstufe zu imitieren ist gewiss nicht ganz so einfach. Irgendeinen Grüntee zu mahlen hingegen schon. Aber das Resultat wird nicht das Gleiche sein.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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    • Von Manfred
      Mich interessieren im Moment die Veränderungen, die im Tee bei der Herstellung stattfinden und die letztlich ja zu den unterschiedlichen Ausprägungen unterschiedlich hergestellter Tees führen. Konkret interessiert mich, was im Tee beim Erhitzen abläuft. Die Teeblätter enthalten sowohl Theanin als auch Zucker, so daß beim Erhitzen ab 120 bis 140 °C eine Maillard-Reaktion stattfindet. Das Ergebnis sind Röstaromen, wie man sie auch im Brot oder beim Erhitzen von Fleisch auf der Pfanne oder auf dem Grill erhält. Ich habe bisher dazu wenig gefunden, obwohl ich lange gesucht habe. Könnte einer von euch hier irgendwelche Hinweise auf Ergebnisse geben, die vielleicht schon irgendwo bekannt sind?
      Interessanterweise habe ich aber eine Untersuchung gefunden, die sich mit der Rolle von Lysin in der Maillard-Reaktion befaßt (Food Control 99 (2019) 73-78) und Inhaltsstoffe identifiziert, die bei der Maillard-Reaktion aus Lysin entstehen: Furosin und 5-Hydroxymethylfurfural. Das 5-Hydroxymethylfurfural konnte ich beschaffen und den Geschnack testen. Es schmeckt "nach Muckefuck", aber doch nicht genau nach dem Ton, den ich schon in einigen Tees gefunden habe. Aber Lysin ist nicht Theanin ond es ist weniger Lysin als Theanin enthalten.
      Ich bin für jeden Hinweis in dieser Richtung dankbar.
       
    • Von real_G
      Guten Tag, werte Forumsgemeinde!
      Ich bin der Thomas und trinke (erst) seit gut zwei Jahren täglich möglichst guten Tee, meistens in den frühen Morgenstunden ... und bin vollständig dem Wahnsinn verfallen.
      Aus unerklärlichen Gründen landet doch fast immer Sheng pu'erh in den Kännchen (90-95%); und die Kännchen werden immer kleiner...
      Aber von einigen Oolong (Dan Cong, Felsentee) bin ich durchaus ebenfalls angetan!
      Ich würde mich freuen, den ein oder anderen Austausch hier auf dem Forum mit euch zu erleben! 
      Erstmal muss ich mich hier ein bisschen einfinden...
      Ah, jetzt ist es 23:30, die Übergangsphase beginnt: Alles ruft schon nach dem morgigen Tee, er ist bereit im Pumidor... jetzt muss ich nur noch irgendwie einschlafen! 
      Herzliche Grüße und träumt schön von den altehrwürdigen Teebäumen 🙂
      Thomas
    • Von Paul
      Einer muß ja mal damit anfangen:
      Teezui 2022 ?
      Ja oder Nein? Kassel oder woanders?
      Wie ist den so die allgemeine Stimmung?
      Wer würde kommen, unter welchen Bedingungen?
    • Von Lena
      Hallo ihr lieben! 
      Eigentlich bin ich immer die stille Mitleserin und konnte mir schon echt viele, gute Tipps von euch einfangen - Danke dafür! 
       
      Jetzt habe ich aber selbst mal eine Frage (und ich hoffe es ist so erlaubt?) :
      Kennt ihr Teaballs? 🤔 Ich bin vor ein paar Tagen darauf gestoßen und wäre echt mal neugierig auf den Geschmack und die Qulität. Hat jemand Erfahrungen? 

      Liebe Grüße
      Lena ❤️
    • Von anja
      Hallo in die Runde!
      ich arbeite seit 2 Jahren in einem wunderbaren Teegeschäft als Aushilfe. Bevor ich dort anfing kaufte ich dort ausschließlich und immer nur Earl grey. Grüntee fand ich einfach nur schrecklich. In meiner Zeit dort durfte und wollte ich immer mehr über Tee erfahren. Da ich an der Quelle saß trank ich mich durch die fast 200 Sorten losen Tee nach und nach durch. Mittlerweile bin ich zu einem bekennenden Grünteetrinker mutiert. Ich möchte noch viel mehr über Tees erfahren und denke dabei könnt ihr mir sicher helfen. Übrigens den Earl grey trinke ich immer noch hin und wieder......allerdings wird dieser noch mit einer Spur von Tarry Lapsang aufgepeppt und mit etwas Kandis aus einem türkischen Teeglas getrunken.......
      Ich liebe besonders den PiLoChun, verschiedene Oolongs und mittlerweile finde ich auch den Zugang zu den verschiedenen Darjeelings. Es bleibt spannend!
      Neben der Liebe zum Tee male ich leidenschaftlich ! Das Thema Tee hat sich jetzt auch schon dort eingeschlichen und ich bin gespannt wohin die Reise noch führt.....könnt ihr gerne auf meinem BLOG verfolgen.
      Eine weitere Leidenschaft ist kochen.......und auch hier bin ich immer sehr experimentierfreudig.
      Freue mich auf viel neuen Input hier aus der  Gruppe und auf einen regen Austausch!
      Anja
       
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