Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

6.415 Beiträge in diesem Thema

vor 3 Minuten schrieb SilonijChai:

Vielleicht schmeckt dir taidi einfach besser als gushu.

Du meinst der Midas Touch ist Taidi? Denk ich nicht..

vor 4 Minuten schrieb SilonijChai:

Und vielleicht bevorzugst du deshalb auch immer die Tees von Yu 😉 

Haha! :D
Hey, ich hab doch lange nicht alle Tees von Yu. Da gibts vieles, was ich nicht gekauft habe. Bei zwei, drei Sachen hätte ich retroperspektiv gesehen im 2014 aber besser doch auch zugeschlagen, Shengs die jetzt nicht mehr zu haben sind und die sich langsam aber sicher erstaunlich gut entwickeln, wie ich hier und da bei Teerunden bemerken musste. Ich lerne langsam zu verstehen, was Yu im Tee sucht, es ist nicht das Laute, und das täuscht viele am Anfang. Adere sind mehr auf ein oberflächliches Feuerwerk aus, aber er hat eine langerungstechnisch langfristige und ökologisch nachhaltige Perspektive. Gewisse sind wie Raupen, die sich in Schmetterlinge verwandeln.
Ich hab mich ja auch durch viele Fladen vom letzten Jahr von Scott und Paul durchgetrunken, aber ich schätze langsam, was ich an Yu habe und bereue keinen einzigen Tee, den ich von ihm gekauft habe. Das ist schon auch eine qualitative Auszeichnung.

vor 5 Minuten schrieb SilonijChai:

Hast sonst noch was von dort bestellt?

Ich kenne fast alle eigenen neueren Fladen von Glen, ich hab so viele Muster erhalten, keine Ahnung, vielleicht von 10 Cakes oder so. Von den Planets kannte ich vorher aber noch nichts, die lagern ja auch in Amerika und nicht in China wie die Fladen, also no wonder.

 

@Topic: 11er Rougui Guifei von Atong in der Zhuni Kanne ... puh, der Tee ist auch nicht schlecht und in der Zhuni vielleicht optimal für meinen Geschmack. Bis vor kurzem hatte ich die Kanne für zwei Jahre oder mehr exklusiv für jungen bis medium aged Sheng im Einsatz, aber es ist kein Problem, der Rougui hat auch eine starke Aromatik, ich denke aber auch sonst nicht, dass ich die Kanne für Oolong resetten muss.

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...steht wohl für plantagentee, oder zumindest für sehr junge pflanzen.

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vor 37 Minuten schrieb Tobias82:

...steht wohl für plantagentee, oder zumindest für sehr junge pflanzen.

tai di steht eindeutig für eine angelegte Plantage, wörtlich übersetzt terrace/platform bzw "station" und "to the ground", die eigtl. immer jüngere Pflanzen, also Büsche beinhaltet.

In alten Gärten (Ancient tea gardens also Gu Cha Yuan) finden sich alte Bäume (Gu Shu) wie auch jüngere Bäume (Sheng Shu) bzw junger Tee / Büsche (Sheng Cha)

古树 gu shu means ancient tree
古茶园 gu cha yuan ancient tea garden
古茶树 gu cha shu ancient tea tree
古树茶 gu shu cha means tea made from ancient tea trees

台地 tai di cha means terrace tea

bearbeitet von digitalray
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...kannte den begriff nur als kontrast zu gushu, das es so eindeutig ist... ,)

...kannte den begriff nur als kontrast zu gushu, das es so eindeutig ist... ,)

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...bin wieder zu Hause und da muss doch gleich ein Teechen her: aus der Verkaufsaktion von @joha hab´ ich jetzt ein
   ganzes Probenpaket von dKdT. Der erste Kandidat ist ein gerösteter DongDing. Sehr (!) würzig, tief grün, fast schon
   dunkles Tannengrün und die typisch Taiwan-Kugeln mit schönen Blatt-/Stengel-Gebilden.

Eventuell kann ein Moderator den doppelten Kommentar oben löschen...

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Einen frischen Pinglin Fo Cha 2017, also Buddhas Hand Oolong.

schön aromatische mittelstarke Röstung, schöne Zitrus Aromatik, anfangs von Geruch her eine immense Vielfalt an Aromen.

Ingesamt ein echt warmes aromatisches Gesamtkonzept :)

fragt sich nur ob der mit der Zeit besser oder schlechter wird :D

LRM_EXPORT_20170421_175340.jpg

LRM_EXPORT_20170421_175131.jpg

LRM_EXPORT_20170421_174937.jpg

LRM_EXPORT_20170421_174834.jpg

11 Aufgüsse hat bisher tadellos mitgemacht und liefert beim 11ten immer noch einen total deutlichen fruchtigen süßen Aufguss mit leichten Röstnoten.

super :)   ist sein Geld wert (auch wenn er das doppelte kostete als die üblichen Oolongs)

die Aufgusszeiten waren bei mir:

20 - 13 - 16 - 19 - 22 - 25 - 28 - 31 - 34 - 37 - 40 

bei etwa 90 °C.

bearbeitet von digitalray
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Eigentlich ist Gin ja eine Art Kräutertee für Fortgeschrittene.

Wollte ich nur mal bemerkt haben.

So schmecken Kräuter im "Tee" auch tatsächlich, ansonsten bin ich ja strikt dagegen.

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dann mache ich heute mal den Anfang:

wie in dem thread über das Eintrinken von Kannen und der doch etwas außergewöhnlichen Tofu-Technik, nutze ich gerade ein neues
Kännchen aus Vancouver. Warum es gerade ein relativ leichter "Fo Shou" sein muss... naja, irgendwo muss man ja mal anfangen. 
Das interessante: die Kanne schluckt zwar etwas die Feinheiten, da der Ton doch etwas porös ist, aber der Tee ist sehr dicht, süffig
und vollmundig und das nach dem zweiten Gebrauch. Da ich nicht genau wusste, für welchen Tee die Kanne taugt und gerade viel
Oolong im Haus ist... Bin mal gespannt, wo die reise hin geht, wie der Tee in anderen, härter gebrannten Kanne wird, wie die neue
sich macht, etc.

Hier noch ein paar Bilder:

 

IMG_2065.JPG

 

 

IMG_2064.JPG

IMG_2063.JPG

bearbeitet von Tobias82
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@Diz: Die Ton-Töpfe im Hintergrund ... ... bringst du von denen am besten gleich mal ein paar Stück im Gepäck mit.

Diese haben scheinbar endlich die richtige Einlassgrösse auch für 400g Beengs.

Nee im Ernst, klär doch bitte mal deren Quelle ab.. und scheint Yixing zu sein?

Da könnte man, so wie es aussieht, ganze Tongs reinpacken.

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Ja, da gehen ganze Tongs rein. Der Shop macht 400g Bings (statt 357g)

Soll ich mal fragen ob ich den Gua Feng Zhai probieren darf? :D

bearbeitet von Diz

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Ja, da gehen ganze Tongs rein. Soll ich mal fragen ob ich den Gua Feng Zhai probieren darf? :D

@Tobias82 Ja, in Jing Hong. Übermorgen geht's dann nach Yiwu. Der Yibang war ganz lecker. Das sha ching hat die Dame selber vorgenommen.

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...wow, das ist schon eine interessante Vorstellung, dass Du mitten in China gerade am Tee trinken bist!

Hast Du schon pu gefunden, den Du mit zurück in die Schweiz bringen wirst?

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Der Yibang war schon mal nicht schlecht aber ich bin ja erst angekommen. Morgen kommt der Panda. Dann weiss ich sicher mehr.

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vor 1 Stunde schrieb Diz:

Soll ich mal fragen ob ich den Gua Feng Zhai probieren darf? :D

Na klar! Tröpfel auch etwas davon auf dein Smartphone, du hast doch die Mitschlürfer App installiert? Hab die vorher noch nie ausprobiert! Google trau ich es ja schon zu, dass sie den Geschmack endlich zu digitalisieren geschafft haben, aber die Wirkung ... die kriegen sie wahrscheinlich nie hin.

PS: Der Panda soll mal seinen Premium Stuff rausrücken.. Sagst ihm einen lieben Gruss, letztes Jahr sei nicht schlecht gewesen, aber erst die preiswerte Vorspeise!

@Topic: Vorher den 16er Frühling Bingdao gs von Scott und jetzt der 16er Frühling Manlin gs (Manzhuan, Yiwu). Beide für mich Gewinner seiner letztjährigen Selektion. Beide aber leider auch nicht günstig. Der stöbert jetzt wahrscheinlich auch irgendwo in Yunnan herum.

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Heute zum zweiten Mal den Milan Dan Cong von W2T probiert. Nachdem ich gestern den (sogenannten) Yesheng Dan Cong gekostet hab, muss ich im Vergleich sagen, dass der gestrige Tee wesentlich weicher im Geschmack ist und irgendwie auch ausgewogener. Hat mir besser gefallen. 

 

20170422_163005.jpg

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Kämpfe gerade mit einem Jinuo Shan Toucha von dkdt. Gefühlt härter als die einfachen Touchas von Xiaguan gepresst, aber Aroma ist schön würzig aber nicht so herb wie die von Xiaguan. Gut trinkbarer Tee.

IMG_20170424_094406.jpg

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@Soltrok Wahrscheinlich sind die gedacht als ganze Kugel aufgegossen zu werden, mit diesem interessanten Trick der Hersteller kann man auch bei minderer Qualität quasi unendliche Runden mit dem Tee machen, die dafür verwendete Menge interessiert ja kaum jemand. Gerissen..

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@GoldenTurtle Das ist ein guter Hinweis. Mit meiner Methode habe ich ohnehin viel zu viel Bruch und kann nichts über die Blätter schreiben. Aber ich mach mir ein bisschen Sorgen wegen der Menge. 100 Gramm auf ein Mal? Da brauch ich mind. 20 Gäste.

bearbeitet von Soltrok
digitalray gefällt das

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hab übrigens grade mal die dampf methode ausprobiert bei nem dayi mini brick.

das sind diese "Tafeln" mit 9 Stücken zum abbrechen, die extrem hart gepresst sind. auch nach waschgang und 8 aufgüssen ist der kern immer noch hart und man bekommt ihn auch nicht mit den fingern auseinander.

hab nun mal den kanten zwischen zwei siebe getan und das ganze kopfüber auf den kocher gelegt für 3 minuten nachdem das wasser gekocht hatte.

fazit: wider erwarten war er immer noch hart, ließ sich aber komischerweise nun problemlos auseinandertrennen, also nicht so wie wenn nun alle blätter weich gewesen wären, es war eher so dass immer noch alles hart und gepresst war, man die schichten aber einfach auseinanderbiegen konnte und beliebig stücke abmachen ohne dass die blätter brechen. hab mir den kanten so nun also in etwa 7 stücke brechen können und der erste aufguss war direkt stark orange mit 7sek anstatt wie bisher matt hellgelb, aroma auch schon voll da :)

er war aber auch wie erwartet etwas herber, schon leicht bitter, da hat der wasserdampf und die hitze doch schon etwas gewirkt.

nach dem dritten aufguss ist das ding komplett aufgegangen, der gaiwan ist bis oben hin voll mit blättern :)

hmm weitere Beobachtung: der haut diesmal ziemlich rein vom Koffein, was er sonst nicht tut.. ohne steamen davor ist er eher angenehmer..

bearbeitet von digitalray
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