Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Heute parallel aus dem HQF Jahrgang 2011 den Bada mit dem Da Meng Song Gushu verglichen:

Der Bada (links im Übersichtsbild) etwas dunkler, stärker gepresst und mit immer noch relativ kräftiger Bitternis wird sicherlich noch von weiterer Lagerung profitieren. Der Da Meng Song hat deutlich beharrte goldene Blätter und kommt bereits sehr rund und zugänglich daher.

Heute war für mich Da Meng Song der Gewinner, aber perspektivisch und unter Berücksichtigung des Preises liegt Bada knapp vorne.

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Am 4.6.2017 um 11:15 schrieb teekontorkiel:

Auch hierzu werde ich mich erkunden und gebe Euch dann Bescheid.
Frohe PfinsTEEn! :trink_tee:

Zumindest was den Wrapper betrifft, stimmt der von Eurem Tee mit dem beim Hamburger Teespeicher (und noch bei eingen anderen Shops) überein. Ich hatte gehofft, daß @GoldenTurtle uns aufklären würde.

Ich wünsche Euch auch frohe Pfingsten!

bearbeitet von Manfred

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vor 5 Minuten schrieb Manfred:

Zumindest was den Wrapper betrifft, stimmt der von Eurem Tee mit dem beim Hamburger Teespeicher (und noch bei eingen anderen Shops) überein.

Ich wünsche Euch auch frohe Pfingsten!

zumindest von den Aromen und dass er erst ne Zeit braucht um aufzugehen stimmt mein inzwischen 3 Jahre alter 2008er mit den Beschreibungen des diesen Jahr gekauften 2008ers von TKK überein. Wird der selbe sein,

Anscheinend gabs mal nen 400g Cake und 357g Cakes, aber das Material sollte wohl das selbe sein..

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...hab´ gerade eine Jingmai-Kugel im Gaiwan. Die Dinger sind ja schon portionsweise gerollt und man macht auch viel
   kaputt, wenn man die Kugel versucht zu teilen. Also stellt sich eher die Frage, nach dem richtigen Aufgussgefäß.
  
Ein 150ml JianShui Gaiwan ist dann doch erste Wahl und vom Volumen her passend, wenn es auch für meine Verhältnisse
viel Material für die Größe ist, schmeckt der Tee sehr vielschichtig und lecker. Erstaunlich herb und komplex, da ich von
Jingmai meistes etwas süßes, mildes erwarte, keine Ahnung, warum sich das bei mir so ein gebrannt hat.

Bei dem nunmehr 4. Aufguss ist das Blatt voll entfaltet und füllt den ganzen Gaiwan, die Trinkmenge passt jetzt erschreckender
Weise in meine Schale. Ein paar Aufgüsse sollten noch folgen!

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Am 3.6.2017 um 17:57 schrieb GoldenTurtle:

Achtung, es gibt mind. zwei verschiedene 08er Yiwu von Yu (ich kenne beide). Ich weiss nicht, ob beide wirklich den gleichen verkaufen. Allerdings hat der Tee mit der Alterung auch eine Preissteigerung durchgemacht, und wenn der Teespeicher den Tee schon vor Jahren gekauft hat, haben sie vielleicht den Preis (noch) nicht erhöht.

Dieser Tee ist meiner Einschätzung nach für eine Lagerung von 15 Jahren konzipiert, da er einer der ganz wenigen, reinen 2L+1B Sheng von Yu ist.

Übrigens mein Haussheng des Jahres 2015. Muss ich mal wieder trinken. Reift bei mir lose seit etwa 2 Jahren, nachbedampft.

Ja genau auch hierzu habe ich nun, trotz Pfingstfeiertage, freundlicherweise Antwort erhalten. Generell gibt es bei diesem Tee wohl in der Tat zwei Varianten, eine ist die, die 2008 nach Deutschland kam und seitdem hier gelagert wurde. Der andere wurde als zweite Charge eingekauft und kam einige Jahre später nach Deutschland, d.h. bis dahin wurde er in Taiwan gelagert. Dieser ist deutlich mehr gereift und soll sich von der ersten Variante unterscheiden. Überprüfen kann ich den geschmacklichen Unterschied nicht, weil ich nur die später importierten Fladen habe. Ist mir auch ehrlich gesagt nicht so besonders wichtig. Wir kalkulieren die Tees stets fair und wissen, daß es sich um einen sagenhaften Tee handelt. Der ist sein Geld sowieso mehr als wert. Preisanpassungen bei so einem tollen und raren Produkt gehen wir auch nicht ein. Bevor ich diese Perle zum fast-EK verhökere, trinke und lagere ich sie lieber selber ein. So unendlich viel gibt es ja davon dann auch nicht. ;) Natürlich konnte dieser Tee früher auch viel preisgünstiger eingekauft werden, das hatte ich ja bereits oben erwähnt. Wir haben ihn halt gerade eben erst, für einen deutlich höheren Preis, eingekauft. Aber das ist in Ordnung so, weil wir ihn unbedingt im Sortiment haben wollten. Nicht nur für Endkunden entwickeln sich die Pu Erh Preise nach oben, sondern natürlich auch für Händler. Daher ist es generell schlau von guten Fladen einen großen Vorrat einzulagern. Soweit man es sich eben leisten kann.

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ich habe versuchsweise mal wieder bei Ali-Express eingekauft.

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Den rechten der beiden Tees habe ich nun aufgebrüht. Ob er von 1960 ist, sei mal dahingestellt. 
Jedenfalls ist er so alt, daß die Blätter sehr bröselig geworden sind. Die Tasse ist sehr dunkelbraun, der Geschmack sehr mild, mit Holznoten. 
Für den Preis von 10,70 US-$ ist das für mich in Ordnung. 
bearbeitet von Manfred

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Der Tee erinnert mich jetzt an altes Sandelholz, etwas eindimensional, aber angenehm und auch kalt erfrischend.

 

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Am 13.2.2017 um 11:18 schrieb GoldenTurtle:

@Nasenpapst Seeeehr interessant. Ich habe das Gefühl, dass aus der Theorie einige Leute von Atong etwas anderes als Tee erwarten.
Seine Tees sind sehr fein und auf die Hervorbringung der individuellen Nuancen der einzelnen Kultivare hin ausgearbeitet, tendenziell eher meditative Tees, wo man auch besser auf sich selbst zu hören lernen kann, keine blendenden und nur oberflächlich begeisternden Feuerwerks-Tees.
Aber nein, 5g auf 100ml ist definitiv nicht zu wenig. Probiere eher 2, 3g und lass länger ziehen. Ein guter Oolong kann man bei der Dosierung kaum überziehen, er überbittert nicht. Du nimmst kochendes Wasser, ja? Erst in kochendem Wasser zeigt ein Krieger seine wahre Stärke (chin. Sprichwort), will sagen, erst dann kommen bei guten Tees die wirklichen Raffinessen zum Vorschein, bei Bedingungen, wo bei schlechter gemachten Tees erst die Fehler offensichtlich werden.
Ich habe beim Schreiben der Zeilen wieder das Gefühl, gegen eine Wand zu reden, dass das hier kaum jemand nachvollziehen kann.

Habe mich soeben noch mal an den 09er Mingjian Huang Jin Gui gemacht, mir deine Tipps zu Herzen genommen und bin echt zufrieden damit! Wie du sagst, ein sehr feiner Tee, der Aufmerksamkeit benötigt, damit man ihn richtig schätzen kann. Definitiv keine Granate, die besonders fruchtig oder außerordentlich blumig ist, sondern total ausgewogen, somit super zum ausgiebigen "Erkunden". Diese Ausgewogenheit ist auch "spürbar" - diese Wirkung meine ich wahrzunehmen, eventuell liegt es aber auch daran, dass man sich einfach auf den Tee einlässt und sehr konzentriert ist - womöglich das, was du auch mit meditativ meinst.

Bin jetzt jedenfalls deutlich zufriedener! 

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Heute wurde gebechert was die Tassen hielten!

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Hier ein Muster eines ca. 10 Jahre alten Shengs aus Thailand, den @Diz von diesem Blogger John Irgendwas mitgebracht hat. Der Tee war überraschend gut, wenn auch in gewissen Aspekten etwas untypisch, dazu relativ süss, obendrein feucht gelagert, aber doch noch sauber. Meiner Ansicht nach wurde er von Anfang an etwas rot produziert, darum in der weiteren Entwicklung stabiler.

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vor 9 Stunden schrieb teekontorkiel:

Der andere wurde als zweite Charge eingekauft und kam einige Jahre später nach Deutschland, d.h. bis dahin wurde er in Taiwan gelagert. Dieser ist deutlich mehr gereift und soll sich von der ersten Variante unterscheiden.

Eigentlich meinte ich noch eine dritte Version, welche nur aus Teji oder Huangshan Material besteht, die aber wohl gar nicht hier in den Verkauf kam, aber deine sehr interessanten Informationen erklären mir ein bislang nicht passendes Stück im grossen Teepuzzle! Die beiden Tees unterscheiden sich ordentlich! Der Preisunterschied ist mMn gerechtfertigt, ich kenne alle drei Versionen, verstand aber die Ursache des einen Unterschieds nicht! Thx.

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Nach einem Karigane-Stängeltee von Maiko zum Morgen und dem seltenen Vergnügen des aged classic TGY von Chris, den es nicht mehr gibt und ich mir den aufspare, habe ich nun frisch gepflückt eine Mischung aus Brennnessel, Löwenzahn und jungen Brombeerblättern in einer großen Teeschale. Das schmeckt angenehm herb, grün ;) und auch sehr süß. 

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Am 6.6.2017 um 01:52 schrieb GoldenTurtle:

Eigentlich meinte ich noch eine dritte Version, welche nur aus Teji oder Huangshan Material besteht, die aber wohl gar nicht hier in den Verkauf kam, aber deine sehr interessanten Informationen erklären mir ein bislang nicht passendes Stück im grossen Teepuzzle! Die beiden Tees unterscheiden sich ordentlich! Der Preisunterschied ist mMn gerechtfertigt, ich kenne alle drei Versionen, verstand aber die Ursache des einen Unterschieds nicht! Thx.

Nun habe ich bei einem anderen Händler noch eine Variante gesehen. Der gleiche Wrapper, der Fladen zu 400 g, und das für Euro 165. Irgendwo ist das doch sehr verwirrend.

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Bei mir gibt es gerade nochmal den Milan Xiang Garagetree '16 von Atong.

Diesmal wesentlich höher dosiert mit fast 5g auf 60ml.

Ich muss sagen, so gefällt er mir richtig gut.

Sehr facettenreich und geschmacklich doch schon angenehm intensiv für einen Atong-Tee.

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...hab´ seit ein paar Abenden wieder mal was schön gereiftes im Kännchen. Bring´ davon mal was zum Treffen mit, eher was für den
   Abend in ruhiger Runde!

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vor 1 Minute schrieb Tobias82:

...hab´ seit ein paar Abenden wieder mal was schön gereiftes im Kännchen. Bring´ davon mal was zum Treffen mit, eher was für den
   Abend in ruhiger Runde!

Soll es etwa eine Überraschung werden? :o

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...naja, schon was feines, wurde unter anderem Namen verkauft und stellt sich als ausgesprochen lecker heraus,
   ist schon 2-3 Jahre her, dass ich den Tee gebrüht habe und die heißen Sommer mit ordentlich Feuchte haben
   dem Tee wirklich gut getan :thumbup:

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...geht schon stark in die gelagerte Richtung, also eher erdig, würde auch als muffig bezeichnet werden, wenn man da
   ein bisschen geübt ist und solche Aromen auseinander halten kann entdeckt man aber deutlich mehr.

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@Manfred Das ist meiner Meinung nach mind. die weniger gereifte Version. Ich persönlich finde den Unterschied zu der länger in Taiwan gereiften Version so relevant, dass sich der Aufpreis bei TKK immernoch lohnt. Ich empfehle beide zu vergleichen - es ist schön, dass man so wiedermal einen Fall hat, wo man die unterschiedliche Reifung in unterschiedlichen Klimata vergleichen kann. Ich habe zwischenzeitlich vernommen, dass es vom 08er Yiwu sogar vier Versionen gibt. Das war halt wie bei den CNNP Produktionen ... geheimnisumwittert. Aber es ist auch die Vergangenheit. Von aktuelleren Jahrgängen gibt es i.d.R. nur noch eine Version, manchmal eine gehobenere und eine preiswertere Version.

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Im Gaiwan habe ich gerade den Yunnan Gushu white 2016, Tei einer Probe, die ich letztes Jahr bei Die Kunst des Tees bestellt hatte. Der Tee hat eine ganz helle Farbe, die leicht gelb-orange wirkt, wunderschöne, große Blätter, der Gescmack ist weich und erinnert an einen Hauch Pfirsich und der Tee macht mich sanft wach und eine Mischung aus glücklich und gleichmütig. Sehr schön.

Weissen Gushu bieten wenige an, oder habe ich sie bisher übersehen?

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vor 6 Minuten schrieb Raku:

Im Gaiwan habe ich gerade den Yunnan Gushu white 2016, Tei einer Probe, die ich letztes Jahr bei Die Kunst des Tees bestellt hatte. Der Tee hat eine ganz helle Farbe, die leicht gelb-orange wirkt, wunderschöne, große Blätter, der Gescmack ist weich und erinnert an einen Hauch Pfirsich und der Tee macht mich sanft wach und eine Mischung aus glücklich und gleichmütig. Sehr schön.

Weissen Gushu bieten wenige an, oder habe ich sie bisher übersehen?

Weißen aged Puer gibt es immer öfter, weißen Gushu hab ich noch nicht so oft gesehen, aber ja, auch das gibts. 

Bei YS sicher einige Cakes, bei anderen Händlern ist das noch nicht so bekannt.

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@digitalray Vielen Dank. Bei Don Mei hatte ich gealterten Weissen mal gesehen, der war dann aber ausverkauft. Bestellt habe ich dort und bei YS noch nicht.

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