Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 7 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Am Ende der Teestrasse steht ein alter Baum.

Sieht gut aus – ein paar mehr Infos (ergänzend zu deinem späteren Post)? Wer oder was ist denn dieser alte Königsbaum? :) 

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vor 43 Minuten schrieb doumer:

Wer oder was ist denn dieser alte Königsbaum?

Einen Königsbaum (Cha Wang - das meint aber nicht den namensstehlenden Shop und auch nicht den Ort mit dem gleichen Namen in Yiwu) gibt es wohl zumindest in jedem namhaften Gushu Gebiet. Sie sind entfernt betrachtet das ungefähre Pendant zu den Wuyi Yancha Mothertrees, da es sich in Yunnan ja nicht um Stecklinge handelt. Aber besonders in den Pu Mekkas ist selbst für die meisten Produzenten schon nur der Maocha davon zu teuer. Wie neulich gesagt, die blöde Spekulation derjenigen, die überhaupt keine Sheng Liebhaber sind, sondern denen es nur um eine Vermehrung des Geldes geht - wie ich sie satt habe. Ohne diese wären die Preise auf solche Sachen wahrscheinlich höchstens halb so teuer, wenn nicht gar ein Drittel oder ein Viertel, der Tee ist nicht unbedingt schlecht. Jeder Gushu Kenner erkennt in den Blättern sofort einen gewissen Zauber der Natur.

Dieser hier kommt vom Crane Master. Der Kerl wäre eine gefährliche Konkurrenz für Yu, wenn man auf Authentizität wert legt, ein Glück bietet niemand im Westen Tee von ihm an (und auch kein westlicher Händler in China oder sonstwo in Asien, nicht dass jemand meint). Gut, wie gesagt, Authentizität, er ist im Einkauf direkt in Yunnan auch etwa gleich teuer wie Yu, insofern kommts nicht so drauf an. Es ist einfach für mich spannend, weil ich gerne die Präferenzen der Pu Produzenten in den Bereichen der Wirkung vergleiche, und in dem Punkt sind sich der Crane Master und Yu sehr ähnlich, geschmacklich unterscheiden sie sich ein bisschen, manchmal tritt Crane ein bisschen mehr in die nur leicht bitterere Ecke, aber natürlich nicht so irre bitter wie unsere europäischen Hitzköpfe, X. lässt dich übrigens warnen @doumer, so viel derart bitteren Sheng zu trinken sei langfristig bedenklich für die Nieren (?), ach, bin grad nicht mehr ganz sicher für was, so etwas in die Richtung hat die Gute an der Teerunde letzten Freitag auf jeden Fall gesagt ... ich muss echt mal bei Oma Yu nachfragen lassen, ob die beiden sich nicht etwa kennen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle sehr interessant, danke – hoffe dieser Yu-Konkurent schafft es auch mal noch über Umwege in den Westen!

vor 9 Stunden schrieb GoldenTurtle:

X. lässt dich übrigens warnen @doumer, so viel derart bitteren Sheng zu trinken sei langfristig bedenklich für die Nieren (?), ach, bin grad nicht mehr ganz sicher für was, so etwas in die Richtung hat die Gute an der Teerunde letzten Freitag auf jeden Fall gesagt ... 

Ohoh das wär aber ziemlich ärgerlich :/
Weißt du auch, weshalb genau? Die Bitterkeit ist hier ja nicht auf Chinin zurückzuführen, was bekanntlich nicht so gesund ist. 
Naja, muss ich halt genügend süßen Shu als Ausgleich trinken :lol:

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vor einer Stunde schrieb doumer:

Weißt du auch, weshalb genau?

Ich gehe dem voraussichtlich bei der heutigen Teerunde noch genauer nach.
Persönlich unterscheide ich selbst ja sehr von der, verzeihe mir den Ausdruck, minderwertigen Plantagenbitterkeit, welche in jungem Stadium (teils bis fast zur mittleren Reife mit 15 Jahren) direkt auf den Magen schlagen kann, dort ist es offensichtlich, dass der Tee eigentlich nicht zum jung Trinken geeignet ist, und der Bitterkeit von älteren Bäumen, die meiner Meinung nach besser verträglich ist - allerdings habe ich hier schon ein offenes Ohr für Hinweise mit verzweigtem Hintergrund. Und wie sehr dieser spezifische Punkt mit dem auf dem Blog vor einiger Zeit besprochenen Thema des Basen- vs. Säureüberschusses im Zusammenhang steht oder nicht, vor allem der Punkt ist noch unklar.

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vor 4 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ich gehe dem voraussichtlich bei der heutigen Teerunde noch genauer nach.
Persönlich unterscheide ich selbst ja sehr von der, verzeihe mir den Ausdruck, minderwertigen Plantagenbitterkeit, welche in jungem Stadium (teils bis fast zur mittleren Reife mit 15 Jahren) direkt auf den Magen schlagen kann, dort ist es offensichtlich, dass der Tee eigentlich nicht zum jung Trinken geeignet ist, und der Bitterkeit von älteren Bäumen, die meiner Meinung nach besser verträglich ist - allerdings habe ich hier schon ein offenes Ohr für Hinweise mit verzweigtem Hintergrund. Und wie sehr dieser spezifische Punkt mit dem auf dem Blog vor einiger Zeit besprochenen Thema des Basen- vs. Säureüberschusses im Zusammenhang steht oder nicht, vor allem der Punkt ist noch unklar.

Absolut! Das ist auch das, was ich mit "guter Bitterkeit" und "schlechter Bitterkeit" meine.
Danke, bin gespannt :) 

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vor 49 Minuten schrieb doumer:

Absolut! Das ist auch das, was ich mit "guter Bitterkeit" und "schlechter Bitterkeit" meine.
Danke, bin gespannt :) 

Ja genau, es gibt himmelweite Unterschiede zwischen wohlschmeckend zartherb-süffig (diese leckere Art hat fast schon einen Suchtfaktor) und eine Art von "aggrobitter", so daß es einem fast die Fußnägel hochrollt und schüttelt. Da sollte man vielleicht auf seinen eigenen Körper hören der einem die Bekömmlichkeit signalisieren kann. 

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vor 37 Minuten schrieb teekontorkiel:

Ja genau, es gibt himmelweite Unterschiede zwischen wohlschmeckend zartherb-süffig (diese leckere Art hat fast schon einen Suchtfaktor) und eine Art von "aggrobitter", so daß es einem fast die Fußnägel hochrollt und schüttelt. Da sollte man vielleicht auf seinen eigenen Körper hören der einem die Bekömmlichkeit signalisieren kann. 

ich frag mich da nach 2 Jahren täglicher Shengh Erfahrung inzwischen ob nicht auch irgendwelche Bakterien oder Pilze diese herbe Bitterkeit beeinflussen können wodurch die normal angenehmen bitteren Töne dann so unangenehm werden..

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Also gemäss X./Yu entstehen ja schlechte oder übermässige Bitterkeiten wie neulich irgendwo ausführlicher ausgeführt auch durch mehrere verschiedene menschliche Fehler, das fängt teils beim unreifen Pflückstadium an, geht über eine zu lange Zwischenzeit zwischen dem Pflücken und der Weiterverarbeitung, dann zum unvollständigen Kochen (wenn der Maocha eben nicht durchgekocht ist) und die Fehler des roten Stammes (welchen unkundige Händler sogar noch als positives Verkaufsargument hervorheben), dies nur ein paar der wichtigen Punkte.

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vor 1 Minute schrieb GoldenTurtle:

 und die Fehler des roten Stammes (welchen unkundige Händler sogar noch als positives Verkaufsargument hervorheben), dies nur ein paar der wichtigen Punkte.

ich hab bisher einen red steam gushu getrunken, und der mega geil.  wo liegt da der fehler ?

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vor 20 Stunden schrieb teekontorkiel:

Damit meine ich ja nicht unbedingt DIESEN Huang Piang, sondern erkläre generell den Begriff. Pffft. ;)
HP von echtem Gushu ist natürlich trotzdem eine Delikatesse. Und im Vergleich zu den Knospen Lao Man'E fast schon ein Schnäppchen. ^_^ Der knallt aber auch viel doller, solltest Du bei Gelegenheit auch mal probieren. Zartbitter in Bestform.

Hab ich probiert, Geli, selbstverständlich; aber das schöne am Alter ist, daß man das "dollere Knallen" nicht mehr braucht - ich jedenfalls nicht;)

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Heute bei mir der Sun Moon Lake vom neu eröffneten Bamboo Tea Room in Köln:

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Ein sehr schöner Hongcha, der mich auf eine bestimmte Art und Weise stark an MilanXiang erinnert, jedoch fehlt ihm jegliche Art von Bitterkeit und auch die floralen Töne sind weniger vertreten. Er hat aber diese fruchtigen Pfirsichnoten und etwas schwer gemütliches, wenn ich das Mal so nennen darf. Also viel wärmendes?! o.O

Naja auf jeden Fall gefällt er gut.

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vor 16 Stunden schrieb Paul:

Hab ich probiert, Geli, selbstverständlich; aber das schöne am Alter ist, daß man das "dollere Knallen" nicht mehr braucht - ich jedenfalls nicht;)

Paperlapapp, ich bin auch nicht mehr die Jüngste und man kann auch im höchsten Alter noch, oder dann erst recht, ordentlich Spaß haben.  :P Vielleicht bist Du auch nur ein klitzekleines bisschen zu geizig? Ich trinke solche Knallertees auch nicht täglich, aber für besondere Anlässe bringen die halt schon richtig Laune. 

On topic: Heute zum BDay meines lieben Mannes kommt gleich ein besonders erlesener und seltener Tropfen Gyokuro von Nakanishi aus Kyoto in die Mini-Cups. :angel: Life is too short for bad tea.

bearbeitet von teekontorkiel

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Teil 1 meines Russland-Experiments: 2017 Bangdong Sheng Cha von Moychay. (Vorsichtshalber mal mit dem teuersten Sheng aus meiner Bestellung angefangen :ph34r:)

Zu Beginn sehr nussig und floral-gemüsig mit leichten Kräuternoten wandeln sich die Aromen zu einer angenehmen, frisch-bitter-süßen Mischung mit subtiler Fruchtigkeit. Etwas leichter Körper und eher grob in der Verarbeitung aber insgesamt sehr lecker und facettenreich. 

Sehr schönes Blattgut wie ich finde und meinem Magen geht es auch noch gut. Natürlich ist eine Session noch nicht so aussagekräftig aber für den ersten Versuch gefällt mit der Tee echt sehr gut – liegt auf Bannacha/Farmleaf Niveau, wenn auch etwas gröber in der Verarbeitung dafür deutlich Facettenreicher und nicht so glattgebügelt. Freue mich schon auf die weiteren Tees :) 

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Das Blattgut schaut doch schonmal gut aus. 

Bei mir zum Einstieg heute Green Myst Nebeltee aus Wudang, Hubei

 

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Also Fazit: sieht nach Assamica green aus, bittert auch schnell, hab schon harmonischere blumigere getrunken, aber wer Nebeltee mag hat hier wohl was. I'm done :)

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Ich habe 30% kräftigen Bulang (Farmer Leaf 2017) mit 70% honigsüßem Jingu (der "old gardens" ...  2016er glaube ich) geblendet B)

Ich mag das Resultat und überlege das eventuell noch öfter zu tun. 

bearbeitet von TaoTeaKing

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Hatte heute einen Milanxiang Dancong 2015 in der Teeschale von @chenshi-chinatee, zum Probieren mitgegeben von @Raku. Mochte ich sehr! Dancongs haben es mir wirklich angetan. Für mich sind sie idR sehr warme und wärmende Tees. Für den Herbst - die schönste aller Jahreszeiten - perfekt.

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Eben gab es noch ein Sample von den Russen, dieses mal ein Shu, mit 53$ schon fast als Premium zu bezeichnen ;) 
2011 Lao Song Gongting: sehr schwer und vollmundig, intensiv nach dunkler Schokolade und Pflaumen – erinnert mich stark an das leckere kleine 2011er Jingmai Shu Toucha von Yu.

Morgen wage ich mich dann mal an die wirklich günstigen Tees :ph34r:

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