Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 7 Minuten schrieb Cel:

@Cel: Good reading. Bin also der Guangdong-Typ. Eben habe ich beim 6. oder 7. Aufguss die Zeit vergessen. Nach 15+ Minuten weiß man dann auch, was Bitterkeit bedeutet. Trotzdem trinkbar, muß aber nicht sein. Die beschriebene "dry astringency" ist dann wohl eher das, was einem Gänsehaut beim Trinken bereitet. Tun die ChenShi-Dancongs aber zum Glück alle nicht.

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vor 4 Minuten schrieb Magic Jenny:

@Cel: Was dann? 90? 95?

Da gibt es kein richtig und falsch, es hat auch mit der Kanne zu tun. Hält die Kanne die Hitze zu gut, sind 100° schlecht. Da es bei Dir aber funktioniert, machst Du es doch richtig. Gekochte Blätter merkst Du sofort, der Tee schmeckt total anders.

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vor 8 Minuten schrieb Cel:

Da gibt es kein richtig und falsch, es hat auch mit der Kanne zu tun. Hält die Kanne die Hitze zu gut, sind 100° schlecht. Da es bei Dir aber funktioniert, machst Du es doch richtig. Gekochte Blätter merkst Du sofort, der Tee schmeckt total anders.

Verstehe was Du meinst. Die Yixing wird außen sehr heiß, sprich leitet die Wärme prima ab.

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vor 5 Stunden schrieb Magic Jenny:

@wu.chia.yu: Dieses "Teeboot" sieht aber verdächtig nach dem Einsatz eines Dampfgarers aus. Cool. 

@Magic Jenny zu Hause benutzten wir den nur zum Wasserauslauf, da Das sehr leicht zu reinigen ist. Und sowas habe ich auch mit nach Deutschland gebracht! Sehr praktisch und leicht zu pflegen, wenn man sehr oft Tee trinkt. (Zu Hause in Taiwan trinken meine Eltern fast den jeden Nachmittag un d zwar von 1200-1700😂😂😂)

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Zum Ausklang des Tages gibt es heute das zweite Fu-Brick Sample von den Daoisten/Liu Tea & Art: den 2012er Wudang Fu Brick.
Wie man sehen kann etwas "goldener" als die 2013er Version und freundlicherweise 1 1/2 Bröckelchen im Beutel. Dieses mal habe ich auch gleich mit 2min angefangen und siehe da, so kann man doch etwas mehr herauskitzeln – deutlich kräftiger als die 2013er Version, erdig nussig und etwas bitter. Nach dem 4. Aufguss ist allerdings sehr schnell Schluss...

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vor 2 Stunden schrieb wu.chia.yu:

@Magic Jenny zu Hause benutzten wir den nur zum Wasserauslauf, da Das sehr leicht zu reinigen ist. Und sowas habe ich auch mit nach Deutschland gebracht! Sehr praktisch und leicht zu pflegen, wenn man sehr oft Tee trinkt. (Zu Hause in Taiwan trinken meine Eltern fast den jeden Nachmittag un d zwar von 1200-1700😂😂😂)

@wu.chia.yu:  Zuhause in 慕尼黑 trinke ich von 0 bis 24 Uhr Tee...   😜🤪

Aber im Ernst, gefällt mir gut!  👍🏻

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Passend zu dem eher herbstlichen Tag heute gab es den 2017er Autumn Yiwu Guoyoulin von EoT:
Weich, herbstlich süß-mossig mit dezenter Adstringenz und Qi. Im Vergleich mit der Frühlings-Version ist der Tee präsenter was die initialen Geschmacksnoten angeht, jedoch etwas schwächer hinsichtlich Kraft – für einen Herbst-Sheng jedoch trotzdem noch sehr intensiv, mehr als so mancher Frühlings-Sheng! So ziemlich der beste Herbst-Sheng, den ich bisher im Kännchen hatte :) 

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Formosa Muzha Tie Guan Yin  von Atong.
Sehr, sehr lecker. Dieser Oolong ist nicht besonders aufdringlich und eher elegant, aber trotzdem erstklassig. Läßt zwar schon nach dem 2. Aufguss nach, aber das verzeihe ich ihm ;)
Bei den Oolongs von Atong beeindruckt mich immer wieder, wie meisterlich die Röstung durchgeführt wurde.
D.h. hier heben die Röstaromen das eigentliche Aroma des Tees hervor, bzw. sie ergänzen sich zu einem harmonischen Gesamteindruck auf der Zunge. So sollte es ja auch sein.
Dagegen habe ich bei anderen gerösteten Formosa Oolongs häufig den Eindruck, dass die Röstaromen eher mit den eigentlichen Tee-Aromen irgendwie konkurrieren bzw. zu sehr dominieren.

 

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vor 2 Stunden schrieb Helmi:

D.h. hier heben die Röstaromen das eigentliche Aroma des Tees hervor, bzw. sie ergänzen sich zu einem harmonischen Gesamteindruck auf der Zunge. So sollte es ja auch sein.
Dagegen habe ich bei anderen gerösteten Formosa Oolongs häufig den Eindruck, dass die Röstaromen eher mit den eigentlichen Tee-Aromen irgendwie konkurrieren bzw. zu sehr dominieren.

Oh, sehr gut ausgedrückt!

vor einer Stunde schrieb Cel:

Lao Cong Fenghuan Dan Cong. Sämige Textur mit angenehmen Moostönen und Fruchtsüße. So mag ich das.

Ohne Quellenangabe lieber Cel?

vor 5 Stunden schrieb doumer:

Guoyoulin

Habe ich ein Muster von vergangenem Frühling von David erhalten.
Fand ich aber nicht so wahnsinnig aussagekräftig, du schon?
Da hat vergleichsweise der Rareness 3 von prsk zu mir viel mehr gesprochen.

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vor 25 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ohne Quellenangabe lieber Cel?

DKdT ;), sehr ergiebig, wie immer die Kanne zu groß...

Zu Atong, ich hab hier einen Oolong von ihm, der schlechteste den ich jemals hatte (Formosa Mingjian Jin Xuan). Ne, der ist echt nicht gut, trifft meinen Geschmack gar nicht, auch wenn der Mann da nichts für kann.

 

bearbeitet von Cel

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vor 40 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Sonst schmeckt dir der Kultivar?

Ich kenne den Kultivar so nicht, jedoch ist mir der Tee auch etwas sehr grün, ich lass ihn jetzt erst einmal in der Ecke stehen und hoffe das er etwas angenehmer wird.

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vor 4 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Habe ich ein Muster von vergangenem Frühling von David erhalten.
Fand ich aber nicht so wahnsinnig aussagekräftig, du schon?
Da hat vergleichsweise der Rareness 3 von prsk zu mir viel mehr gesprochen.

Der Rareness 3 geht halt in eine ganz andere Richtung: Wie (fast) alle von prSK ist das ein eher "Faust-aufs-Auge"-Tee, wohingegen der Guoyoulin sehr subtil ist, (zumindest aktuell) ein reiner "Körper-Tee" – was das rein geschmackliche Erlebnis und das Mundgefühl angeht ist er sehr sehr dezent (in dem Bereich bietet die Herbst-Version schon mehr), aber dafür bietet der Tee sehr intensives aber gleichzeitig sanftes Qi (sprich sehr stark aber nicht so Feuerwerk wie beim Last Thoughts) und eine unglaubliche, subtile Kraft (etwas schwer zu beschreiben – am besten mit der Stimmung vor einem Gewitter zu vergleichen: man spürt, dass da etwas kommt, kann es aber nicht richtig fassen). Definitiv kein Tee für Anfänger oder wenn man (aktuell) nicht fokussiert genug ist, um sich darauf einzulassen – dann wäre das Material verschwendet. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, ist der Tee der Hammer :) 

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vor 4 Stunden schrieb Cel:

jedoch ist mir der Tee auch etwas sehr grün

Also Jin Xuan ist ja eher ein einfacher Kultivar, aber ich habe doch den einen oder anderen schönen Tee daraus, z.B. eine 13er Winterernte die farblich sehr dunkel ist, du sagst deiner ist sehr grün? Hmm.

@topic: Eine Kugel, weiss nicht genau von wo, aber hat der Pinguin gelegt.

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vor 8 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Also Jin Xuan ist ja eher ein einfacher Kultivar, aber ich habe doch den einen oder anderen schönen Tee daraus, z.B. eine 13er Winterernte die farblich sehr dunkel ist, du sagst deiner ist sehr grün? Hmm

Es bedeutet nicht sehr, sondern eher tendenziell grün (stammt aber aus einer sehr vertrauenswürdigen Quelle).

Von der Textur her ist er voll, keine bitteren Noten, auch bei langer Ziehzeit. Vom Konzept her ist der Tee nicht schlecht, er liegt mit persönlich einfach gar nicht, was ihm halt eine schlechte Note in der Bewertung  einbringt. Neutral ist der Tee nicht schlecht, nach meinen eigenen Präferenzen einer der schlechteren Tees.

Gerade in der Kanne der Lao  Cong, der auch gestern schon drin war. Ich bin nebenbei gerade dabei eine kleine Kanne mit den Resten vom Tee zu tränken, damit ich den Tee auch hoch dosiert genießen kann, was sonst bei 150ml etwas viel Tee und sehr viel Koffein bedeutet...

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Am 24.12.2017 um 12:02 schrieb Zockerherz:

Als ich Anfang diesen Jahres malk so richtig krank war habe ich mir auch dauernd Ingwertee gemacht. Schmeckt nicht schlecht das ganze :D Aber mein täglicher Begleiter wird das nicht, da reibe ich meinen Ingwer lieber ans Essen ;)

Ich mag die Schärfe, aber ich trinke den jetzt auch nicht jeden Tag, wäre auch nicht meins jeden Tag. 😊Bin schon am Abwechseln. Momentan ist bei mir selbst gepflückter Hagebutten Tee in der Tasse.

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vor 16 Stunden schrieb Cel:

[...]

Zu Atong, ich hab hier einen Oolong von ihm, der schlechteste den ich jemals hatte (Formosa Mingjian Jin Xuan). Ne, der ist echt nicht gut, trifft meinen Geschmack gar nicht, auch wenn der Mann da nichts für kann.

 

Vielen Dank für die Anregung. Davon habe ich auch noch ein Sample hier; das werde ich dann heute Nachmittag mal ins Kännchen geben.

Zum Thema: 2017 Jingmai Mountain Wild Arbor Black tea von Yunnansourcing zum Frühstück; der Tee liefert in seiner Preisregion eine sehr gute Qualität.

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Heute war der 2009er Da Xue Shan Wild von EoT im Kännchen:
Sehr leichter Körper - man erkennt sofort dass es sich um (süßes) wildes Material handelt, von Anfang bis Ende zieht sich eine überraschend intensive Zimt-Note (im Pu-Chart in Ermangelung an Alternativen dem Bereich fruchtig/floral zugeordnet) durch die Aufgüsse. Ein ungewöhnlicher und interessanter, wenn auch nicht sonderlich kräftiger Sheng. Die Zimt-Note findet sich, wenn auch deutlich schwächer, ebenfalls im 2008 Qian Jia Zhai Ancient Wild Tuocha, da dort aber auch bitteres Material verwendet wurde, ist dieser deutlich kräftiger. Erinnert mich auch durchaus an den 2009er Wuliang Wild, auch wenn ich dort keine Zimt-Note hatte (berichtige mich @miig, falls ich falsch liege – du kennst den Tee besser als ich). Spannend auf jeden Fall dass sich die Zimt-Note auch in dem Qian Jia Zhai wiederfindet ... ich bin gespannt, wie sich die diesjährigen wilden von EoT entwickeln werden :) 

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vor 3 Stunden schrieb Cel:

Von der Textur her ist er voll, keine bitteren Noten, auch bei langer Ziehzeit. Vom Konzept her ist der Tee nicht schlecht, er liegt mit persönlich einfach gar nicht, was ihm halt eine schlechte Note in der Bewertung  einbringt. Neutral ist der Tee nicht schlecht, nach meinen eigenen Präferenzen einer der schlechteren Tees.

Hah, es ist ja auch noch kein Fall für eine mehrwöchige Staatstrauer, wenn Teemeister Cel mal ein Wulong von Atong nicht schmeckt.

Zudem bin ich auch nur die inoffizielle Ansprechstelle für Herzschmerz-Angelegenheiten mit Atong Tees.

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vor 3 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Hah, es ist ja auch noch kein Fall für eine mehrwöchige Staatstrauer, wenn Teemeister Cel mal ein Wulong von Atong nicht schmeckt.

Zudem bin ich auch nur die inoffizielle Ansprechstelle für Herzschmerz-Angelegenheiten mit Atong Tees.

Teemeister... höchstens Anfänger....

Man kann es auch wie doumer machen, der kauft nicht Atong, der kauft a Tong oder a zwoa.

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Angeregt durch den Beitrag von @Cel zum Formosa Mingjian Jin Xuan von Atong habe ich einen Teil meines Samples heute in mein Porzellankännchen gegeben und ausgiebig getestet. Aus meiner Sicht handelt es sich (erwartungsgemäß) um einen qualitativ hochwertigen Oolong. Ich habe irgendwann aufgehört die Aufgüsse zu zählen, musste jedoch zwischenzeitlich vom kleinen Porzellankännchen auf einen Gaiwan umsteigen, um den Blättern mehr Raum zur Entfaltung zu geben. Der Tee geht in die leicht cremige Richtung und zeichnet sich im Wesentlichen durch dezent fruchtige Noten aus. Der Tee kommt aber, wie @Cel schon erwähnt hat, aus der eher grünen Oolong-Ecke. Da ich derartige Tees recht gern mag, kommt mir dies eher gelegen.

Ich werde morgen mal zu meinem Sample vom Formosa Ali Shan Jin Xuan von Atong greifen und dieses auch noch testen. Mal sehen, was der Vergleich noch zu Tage fördert.

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