Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Zur Verpackung des "Piercing the Illusion" von Essence of Tea hatte, wenn ich mich nicht täusche, @Paul schon an anderer Stelle alles gesagt, was es zu sagen gibt. Ich hatte ihn jetzt das erste Mal im Kännchen und auch wenn ich normalerweise erst dann etwas über einen Tee schreiben möchte, wenn ich ihn etwas kennengelernt habe, und auch in der Regel eher schweige, wenn mir ein Tee nicht zusagt, mache ich bei diesem hier eine Ausnahme. Ich will nicht sagen, dass er schlecht ist, aber der Geschmack ist leider überhaupt nicht meiner.
@doumer, Du hattest doch auch eine Probe davon, oder? Schon probiert? Mich würde Deine Meinung interessieren, da ich natürlich nicht ausschließen will, dass es nicht am Tee sondern an mir liegt. Aber bei mir bleibt er jetzt erst einmal liegen, bevor ich ihn nochmal probiere. Wenn Du unvoreingenommen von meinem Geschmackseindruck bleiben möchtest lies jetzt besser nicht weiter ;)

Kennt ihr das, wenn ein Geschmack, muss nicht nur auf Tee beschränkt sein, Assoziationen weckt, die in einer ganz anderen Richtung zu verorten sind? So war es bei mir mit dem "Piercing the Illusion". Direkt beim Öffnen der Tüte überraschte er mit einem intensiven würzigen, bekannten Geruch und ich überlegte eine Weile, an was genau mich das erinnert. Nach zwei oder drei Schälchen wusste ich es: Rotes Pesto aus getrockneten Tomaten, Kapern und mediterraner Kräutermischung. Ich weiß nun: So gern ich mir so ein Pesto für Pasta oder als Brotaufstrich mache, so wenig mag ich die starke geschmackliche Assoziation im Teeschälchen :D
Das Schlimmste: Der Eindruck war so stark, dass ich diese spezielle Note jetzt auch, zum Glück in wesentlich harmloserer Form, im 2018er Gedeng und im Guafengzhai wiederfinde. Ebenfalls glücklicherweise stärker im Geruch der trocknen Blätter als im Geschmack. Die beiden haben mir bis dahin eigentlich ganz gut gefallen, aber jetzt brauche ich erst einmal eine Pause von ihnen zum Gehirn-Reset :D

Eine lustige (Selbst-)Erfahrung und immer wieder verrückt zu merken, was das Gehirn so alles anstellen kann. Auch wenn ich den Tee jetzt erst einmal eine Weile nicht trinken kann, bin ich schon gespannt, ob die Assoziationen beim nächsten Trinken auch wieder auftreten :) Jetzt wende ich mich aber erstmal wieder den Shengs von pu-erh.sk zu...

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@nemo ne, hatte ihn noch nicht. bin auf jeden Fall gespannt, auch wenn es schade ist, dass er dir nicht gefällt...

@topic: Zurück von der Teezui brauch ich erst mal nen Tee. :lol:
Da direkt vorher eine He Qi Fang Lieferung angekommen ist, hab ich heute mal den ersten Bing ausgepackt und zwar den 2018er Fenghuang.
Extrem fruchtig mit einer intensiven, sehr außergewöhnlichen Maracuja-Note, die sich über viele Aufgüsse hinweg hält. Auch wenn der Körper nicht sonderlich schwer ist hat der Tee eine schöne Textur und ein dezent-belebendes Qi. Auch das Blattgut ist etwas ungewöhnlich – etwas knorrig und widerspenstig, aber insgesamt sehr schön. Ein toller, ungewöhnlicher Sheng!

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Ich stand für heute nach den Teezui-Tagen auch schon unter Entzug...

bei mir ist jetzt ein 2009er Gushu Youle aus dem Probesortiment von Pu-er.sk im Kännchen. Der tut jetzt gut, die Kopfschmerzen verschwinden und eine Assoziation von nicht wirklich süßem Waldhonig bleibt. 

Das Blattgut ist super erhalten 

 

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Da es diesen Tee auf der Teezui nich tmehr gereicht hat, war @Tobias82 so nett mir ein Mini-Bing des 2017er Flap Jacks von White2Tea mitzugeben, herzlichen Dank hierfür!

Zunächst einmal: Ich bin absolut kein Fan von solchen Mini-Formen bei Pu und seid der Post-Truth Ära von W2T auch kein Freund mehr von W2T, aber die Beschreibung von Tobias hat mich super neugierig gemacht. Auf Grund des Formfaktors musst eich meine Zhuni nehmen, da ich den Tee nur hier am Stück ins Kännchen bekomme, hab dafür aber etwas weniger Wasser als üblich genommen.

Und ich wurde in mehrere Hinsicht total überrascht: Der Tee ist für meinen Geschmack eigentlich recht harmlos was die Stärke angeht, Qi ist zwar vorhanden aber nur dezent (Disclaimer: es war ein anstrengender Tag, evtl. kann ich nicht alles wahrnehmen), aber dafür ist der Tee super süß, der Wrapper macht hier tatsächlich Sinn weil mich der Geschmack wirklich an Nachtisch erinnert, um genauer zu sein an eingelegte Schattenmorellen – aber original! Sehr verblüffend – nach Maracuja gestern heute das ...

Zum "Glück" ist der Tee aber ausverkauft – da wäre ich sonst womöglich doch noch schwach geworden und hätte evtl. meinen W2T-Bann temporär aufgehoben :lol:

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@doumer: also entweder ich hatte einen anderen Tee, oder Du hast doch heimlich eine andere Münze pressen lassen. Bin ja auch nicht so zimperlich
was "Trinkstärke" an geht, aber die "Flapjacks" waren mir dann doch etwas zu doll... hab´ davon noch ein paar und muss mal schauen, was ich damit 
an stelle, irgendwie bekommt man ja alles gebrüht :lol:

Alternativ zu den w2t-Böllern, gibt es gerade netten Tee aus Yiwu... zum Ende hin richtig süß :love:

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ja, ne... das was ich meine braucht man nicht erfassen können... das war dermaßen eindrücklich, dass man schon nach dem ersten Aufguss
wusste, wo die Reise hin geht... aber eventuell auch ein Spaß vom Hersteller, und der erste 8g-Minifladen war doch anderes Material :ph34r:

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Erster Testlauf von Yunnan Sourcing Da Hu Sai 2014.....eine Probe von Tobias82....hmm...hat mich nicht wirklich begeistert....mal die Tage ne zweite Session einlegen.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Nira:

Erster Testlauf von Yunnan Sourcing Da Hu Sai 2014.....eine Probe von Tobias82....hmm...hat mich nicht wirklich begeistert....mal die Tage ne zweite Session einlegen.

Ich musste gerade bei mir nachschauen, weil mir der Tee irgendwie bekannt vorkam. @Tobias82 hat mir vor etwas längerer Zeit mal eine Probe von dem Xiao Hu Sai 2014 von YS mitgegeben, also doch nicht der gleiche Tee - aber aus dem Nachbardorf nur wenige Kilometer entfernt.

 

Heute allerdings mal einen Tie Guan Yin von @Teelix im größeren Gaiwan. Es stehen zwar so manche Informationen auf der Verpackung, aber die Übersetzung ist wie üblich nicht so einfach :S

Der Tee selbst hat im ersten Aufguss eine extrem dominante Note von jungem Spargel und ein intensives schweres/blumiges Aroma. Ab dem zweiten Aufguss kommt kräftige Süße und Frucht hervor, die fast schon an Grapefruit erinnert - Das hatte ich nach dem ersten Aufguss eigentlich nicht erwartet! 

 

bearbeitet von Teske

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Nach der überraschend positiven Erfahrung mit dem W2T Mini-Bing hab ich mir heute eine weitere W2T Sheng Probe vorgenommen, dieses mal der 2017er Impression (ich hoffe, das hab ich mir korrekt gemerkt, hatte nämlich nichts beschriftet) von @Teelix, vielen Dank hierfür :) 

Wie der Flap Jacks ist auch dieser vor allem auf der geschmacklichen Seite stark, wenn auch nicht mit solch überraschenden Noten und weniger intensiv, dennoch mit einer angenehmen Süße und Fruchtigkeit, unterstrichen durch ein angenehmes Maß an Adstringenz. Für den Preis absolut OK als Daily Drinker.

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vor 38 Minuten schrieb doumer:

eine weitere W2T Sheng Probe vorgenommen, dieses mal der 2017er Impression (ich hoffe, das hab ich mir korrekt gemerkt, hatte nämlich nichts beschriftet) von @Teelix, vielen Dank hierfür :) 

Sehr gerne, allerdings ist der Impression von Yunnansourcing. ;)

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Am 16.7.2018 um 23:03 schrieb doumer:

Da direkt vorher eine He Qi Fang Lieferung angekommen ist, hab ich heute mal den ersten Bing ausgepackt und zwar den 2018er Fenghuang.

Extrem fruchtig mit einer intensiven, sehr außergewöhnlichen Maracuja-Note, die sich über viele Aufgüsse hinweg hält.

Fenghuang? In Yunnan??

Also ich habe jetzt weder auf dem Shop noch sonstwo nachgesehen, aber meintest du vielleicht Fengqing? Da könnte vielleicht auch etwa die beschriebene Aromatik hinkommen.

@topic: 94er Ding Dong. Relativ anständiger Tee.

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2018 Bokuryo Spring BoYa Gushu & Wild Tea 

War ne Probe.....und kommt nicht auf die Mehrhabenwollenliste.....extrem gemüsig....Spargel trat so am dominantesten hervor....mag ich persönlich lieber auf dem Gril....mit kürzeren Ziehzeiten wurde er dann etwas gemäßigter....dafür auch total langweilig.

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bearbeitet von Nira

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Heute gabs eine Blindverkostung eines anonymen Tees, danke @nemo. Überhaupt werden die Blindverkostungen viel zu selten gemacht, wird mal wieder Zeit! Aber genug davon. Parameter: Mir wurde gesagt, ich könnte ruhig mehr vom Tee nehmen, also hab ich üppige 12g auf meine 200ml Tonkanne verbraten und kochendes, mittelhartes Wasser verwendet.

1. Eindruck, trockene Blätter: Recht hart gepresste Stücke mit dunkler Farbe und erdigem Geruch, aber keinen Spuren von Feuchtlagerung. Recht klassisch für knapp 10jährige "Fabrikshengs" wie z.B. den Fuhai Menghai 7536. Man sieht auch die Muster maschineller Pressung, ich denke, die weißen Flusen sind Reste eines aufgeklebten Neifei, und kein Schimmel.

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2. Eindruck, einmal gewaschene Blätter: Oha! Jetzt kommt eine sehr intensive feuchte Lagerung zum Vorschein. Es riecht schon etwas streng, aber noch nicht endbrachial - eher wie der "90s Hongkong Sheng" von white2tea, aber bei weitem noch nicht so derb wie der Nurgle-Fladen. In jedem Fall ein kraftvolles Aroma mit Holz, Waldboden und Kompost.

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Ein weiterer Waschgang scheint hier nicht übertrieben - dass die Pressung doch nicht so heftig ist wie es anfangs wirkte, merkt man daran, dass die Blätter jetzt schon gut auseinander gehen.

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Der Aufguss ist erst rötlich-orange, geht dann aber schon schnell ins rote, wenn man ihn etwas länger ziehen lässt. Sehr schön klar im Gegenlicht.

 

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1. Aufguss (nach den Waschgängen): Angenehm! Ich bin sehr überrascht - er ist leicht, süßlich, etwas würzig. Gar nicht so heftig, wie anfangs erwartet. Ich geh also mit der Ziehzeit nach oben, da zeigt sich eann doch etwas mehr Kraft, mineralische Noten nehmen zu und der Komposthaufen rückt ein bisschen näher. Das Mundgefühl ist zurückhaltend-leicht, etwas "staubig". Nicht unangenehm, aber es hat nix öliges, erinnert mich jetzt an diverse Heichas.

Ich lass ihn jetzt schon ca. eine Minute ziehen, da lässt sich eine Adstringenz erkennen, ein kreidiges Mundgefühl und, huch, sogar etwas Bitterkeit. Leicht kühlend, aber Huigan im klassischen Sinne ist da nicht so viel.

Der 4./5. Aufguss kommt dann schon sehr dunkelrot raus, und der Tee wacht jetzt auf, und nimmt an Kraft immer weiter zu. Die Dichte wird immer größer, und die feuchte Lagerung tritt recht plötzlich in den Vordergrund, jetzt modert's schon ganz ordentlich, zugleich hat der Tee aber was von rohem Plätzchenteig.

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In jedem Fall eine schöne, hohe Intensität. Keinesfalls 'zerlagert', wie es bei so feuchten Tees öfter mal der Fall ist. Diese sind leider oft ziemlich flüchtig, wie ein unkonzentrierter älterer Herr (m/w), der interessante Geschichten zu erzählen hat, aber immer wieder den Faden verliert. Nicht so hier - konzis, konzentriert, aber nie wirklich nasty. Ein wenig im Bäuchlein zwicken tut er schon, aber 12 Gramm sind schon auch eine Ansage :D Jedenfalls steht er sehr stramm da, viele Liubaos mit diesem Feuchtigkeitsgrad geben nur 2-3 intensive Aufgüsse und sind dann schon leer. Hier ist nichts von irgendwelchem Schwächeln zu bemerken.

 

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Ich leg nochmal einen drauf und mach den 6. Aufguss über mehrere Minuten, das rot wird nochmal dunkler. Jetzt kippt es: eine adstringierende, junge Bitterkeit dominiert, auch wenn die feuchte Lagerung jetzt nicht mehr so sehr zu bemerken ist. Ich fühl mich ein wenig, als würde ich die ersten Aufgüsse eines etwas wüsten Assam trinken - mit derben Aromen und rabiater Bitterkeit. Kaum zu glauben, wie viel Wut in diesem Tee steckt, der so mild angefangen hat. Sehr wandelbar, der Geselle, so macht er grad nicht mehr viel Spaß. Das war's wohl.

 

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7./8. Aufguss: Ich lass ihn immer noch recht langeziehen, aber nicht mehr gar so lang wie grade eben. Und siehe da, er findet tatsächlich nochmal zu einer guten Form zurück: Immernoch mit Kraft, und intensiver Note des Aufgusses, die feuchte Lagerung und der Kompost treten wieder hervor, jetzt wo die Bitterkeit nicht mehr alles überdeckt. Diese Aufgüsse sind dann nochmal komplex und interessant, auch wenn jetzt dann schon das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

 

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Fazit: Sicherlich ein Tee, der nur für Leute interessant ist, die mit feuchter Lagerung was anfangen können. Ist es ein Puerh? Ein Liubao? Schwer zu sagen. Wie alt? Trügerisch, bei solcher Lagerung. Ich tippe auf recht junges Blattmaterial, da die Bitterkeit so heftig wird - die große Ausdauer spricht allerdings dagegen. So hatte er wohl nur ein paar Jahre Lagerung, da er doch noch so viel Bitterkeit und so viele Aufgüsse übrig hat - dass er allerdings die feuchte Note nicht so sehr in den Vordergrund stellt, wie es bei anderen Tees der Fall ist, könnte entweder heißen dass er noch trockene Lagerung zum Auslüften bekommen hat, oder dass er gar nicht so feucht gelagert wurde.

 

Vielen Dank @nemo für das Muster, ich bin gespannt auf die Auflösung. Hoffentlich sagst du mir nicht, dass es ein 2017er Tieguanyin ist aus dem Asialaden :ph34r:.

 

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Wow, danke, @miig, für diese ausführliche Rückmeldung! Um die Auflösung gleich vorweg zu nehmen: Es ist der 8582er Zhongcha aus 1998 von Tea Urchin.

Ich habe keine eindeutige Position zu dem Tee, daher wollte ich auch Deine geschätzte Meinung zu ihm hören ;) Er ist für meinen Geschmack gerade noch auf der annehmbaren Seite der Skala feuchte / trockene Lagerung, hat ein paar nette Altersnoten und eine grandiose Aufgussfarbe. Das größte Manko ist aus meiner Sicht die mangelnde, ich würde sogar sagen fehlende Wirkung. Natürlich subjektiv auf mich bezogen. @GoldenTurtle hatte ja die, aus meiner Sicht unbeding nachvollziehbare, Aussage an anderer Stelle neulich getätigt, dass Wirkung höchst individuell ausfallen kann. Leider fällt mein Gesamturteil gesehen daher auch nur mittelmäßig aus, da er auf Dauer etwas langweilig ist.

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Ah - danke @nemo für die Klarstellung. So ein feines Tröpfchen hast du mir da eingepackt :$.

"neither dry nor wet" - ja, so könnte man's sagen. Für einen Tee der doch schon 20 Jahre alt ist, hat der Zhongcha wirklich überragende Power! Hätte nie gedacht, dass er schon so alt ist. Aber ja, mir gehts auch so - ich fand nicht, dass er eine zu intensive Wirkung hat, und ich hatte ja gleich 12g. Womöglich sind Tees mit 20 Jahren Alter UND starkem Cha Qi einfach richtig schmerzhaft teuer mittlerweile...

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