Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 7 Stunden schrieb Getsome:

Alkohol am Morgen. w2t's Hot Brandy.

Ehrlich gesagt habe ich damals nicht den Alkohol in der Probe gefunden... Musste erst mit Cognac aufgießen, um den Tee zu verstehen ;)

Ich habe heute auch W2T in der Tasse. Den Berry Malt um genau zu sein. Mittlerweile trink ich eher konzentrierte Tees. So sinds jetzt 9g auf knapp 200 ml. Wow, der begeistert mich. Etwas Malz, dieser Assamgeschmack ohne jedoch Adstringenz zu haben und dazu ein süßes, holziges Aroma, das im Mundraum bleibt. Der sieht stark oxidiert aus und macht einen tiefdunklen Tee, aber er hat immer noch diese Aromatik, wie es halt für W2T typisch ist. Erstaunlich und nicht allzu teuer.

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@Stiefelkante: Das mit dem Alkohol geht mir ähnlich, allerdings habe ich da auch null Vergleichsmöglichkeiten, mit dem Namen kann man aber viel Spass haben :)
Wäre die Probe in einer früheren Bestellung nicht dabei gewesen, hätte ich den auch nicht bestellt. Eine Mischung aus weißem und schwarzen Tee klingt auf den ersten Blick interessant, allerdings bin ich bei Teemischungen skeptisch, deren Einzelkomponent normalerweise mit verschiedenen Temperaturen optimal zu brühen sind. Und wie bereits in früheren Posts erwähnt lebt der Tee von einer guten Mischung. Erwischt man sehr viel Schwarztee ist er nicht der Rede wert.

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2018 Sowa Sencha Zairai aus Shiga / Yutaka-Tee.

Im Rahmen einer netten Unterhaltung mit @cml93 bzgl. seiner neuen Tees, hat er mir diesen anhand meiner persönlichen Präferenzen an´s Herz gelegt.

Es ging zwar nun doch einige Zeit in´s Land, bis ich ihn heute Morgen geöffnet habe, aber die letzten Wochen war es mir einfach zu heiss in meiner Wohnung, um diesen Tee richtig genießen zu können. Die frische, grasige Süsse des Tees, beim erstmaligen Öffnen der Packung, ist einfach sagenhaft...

Ich dosiere ihn recht hoch, mit 10gr auf 200ml, und beginne mit hoher Temperatur (80°C).

Das Ergebnis ist ein herrlich vielschichtiger Aufguss. 

Im Mund noch grasig/floral mit leichter Würze, wandelt er sich im Abgang und eine feine Süsse tritt hervor. Umami ist da, aber nicht zu intensiv, was ich bei diesem Tee aber begrüsse.

Zweiter Aufguss 90°C, sofort abgegossen.

Nicht mehr so breite Aromenpalette. Der Tee "beschränkt" sich jetzt auf die von mir erhofften Aromen: würzig und leicht floral/grasig.

Die Balance, welche der Tee mit sich bringt, ist bis jetzt perfekt. Es gibt kein Abdriften in zu viel Bitternis, oder Süsse. Ich möchte den Verlauf des Geschmackes voll auskosten und warte deshalb einige Zeit zwischen den Schlucken.

Wie schön, dass es auch Shinchas gibt, welche nicht mit ihrer Leichtigkeit und Süsse einnehmen wollen, sondern, wie dieser, mit einer intensiveren und deutlich reiferen, ja, ich möchte fast sagen "erhabenen" Aromatik begeistern. 

Dritter Aufguss 90°C, 30sek.

Sehr ähnlich wie der Zweite, aber die Würze ist nun sogar noch intensiver! Erinnert mich spontan entfernt an Knollensellerie. Nur der Nachhall ist nicht mehr so intensiv wie zuvor.

Fazit:

@cml93 hat sich mit seinem bemerkenswerten Angebot innerhalb weniger Monate zu meiner bevorzugten Quelle für japanische Grüntees gemausert.

Dieser Tee ist genau das, was ich mir geschmacklich erhofft hatte; ein herrlicher leichtbedampfter Sencha, welcher eher würzig als süss ist, ohne jemals in ein Extrem abzudriften.

Der Preis ist für diese Qualität herausragend!

Ich danke Christian für den stets freundlichen, hilfsbereiten Kontakt und die Empfehlung dieses tollen Tees! :) 

 

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bearbeitet von Anima_Templi

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@Anima_Templi Das klingt nach einem tollen Tee. Der dürfte so ziemlich genau auch in mein Beuteschema passen. Da bekomme ich richtig Lust auf Sencha. 

Bei mir gibt es aber gleich einen Gyokuro Eisaufguss, den ich angesetzt habe, bevor ich deinen Bericht gelesen habe. :o Sind hier immer noch weit über 30 Grad im Schatten. 

 

Gestern Nachmittag hat es erneut der Okuyutaka Kamairi-cha in die Hōhin geschafft. Ist (immer noch) kein Tee, der wahre Begeisterungsstürme bei mir auslöst, der aber, wenn ich mir den Verbrauch so anschaue, ziemlich schnell weggeht. Irgendwas muss er haben. 9_9

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Ich hab mir heute nochmals den 2018er "Piercing the Illusion" von EoT vorgenommen, dieses mal im Duchek-Kännchen.
Auch wenn er mir hier etwas besser gefällt als beim letzten mal, bleibt das Grundproblem bestehen: Eine Mischung aus Yesheng und normalem Sheng ist einfach weder Fisch noch Fleisch. Das Material an sich ist sicherlich vollkommen OK, daran gibt es nichts auszusetzen, aber dadurch fällt der Tee für mich in die YS-typische "nett aber was war das nochmal?"-Kategorie von Gesichtslosen Pus – und das ist nicht das, wofür EoT für mich steht (wie gesagt, selbst die günstigstens Shengs von EoT hatten immer einen eigenen Charakter). Da ich mich leider nicht ganz von dieser Erwartungshaltung freimachen kann trägt das sicherlich zu einem negativeren Eindruck des Tees bei, als er rein objektiv betrachtet wäre – was einmal mehr zeigt, was für einen negativen Effekt eine Erwartungshaltung auf den Teegenuss haben kann 9_9

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Heute beim schneiden des winterlichen Holzvorrates dachte ich mal an einen anständigen Sheng und hatte noch einen Brocken 2016 Tuhao as F*ck von white2tea.

Kurzes Schreiben kurzes Fazit: Ordentlicher Tee, aber viel zu teuer!!

"Despite not being “real” Laobanzhang, it is real tea."

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2017 Ge Deng - teaencounter

Viel Tee!
Astringent 50/50 zu fruchtigen Noten, sehr voll, eine fremde Mischung, große Energie. Mein Tag bekommt eine Wendung, so einen Schub. 
Teaencounter scheint eine gute Adresse zu sein. Auf seiner Seite gibt es ein Dokumentarfilmchen, ein Teeeinkäufer: "if other want to buy it, go ahead". Knallhart. Aber den Tees von Teaencounter merkt man es an. Da ist kein Kompromiss. Das ist Klasse. 

 

 

 

 

 

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bearbeitet von Joscht

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Heute hab ich mal wieder etwas neues gelernt: mit dem 2018er Songzhong Dongfanghong Dancong (Oriental Red Single Bush) ist der vermutlich grünste Dancong im Kännchen, den ich bisher hatte, vielen Dank @chenshi-chinatee für das Sample! Was mich aber so erstaunt sind die Geschmacksnoten: Dancongs habe ich bisher immer als irgendwie süß floral fruchtig teils regelrecht parfümig wargenommen, mit unterschiedlichen Gewichtungen und durchaus interessanten Ausprägungen (intensiver Orangen-Geschmack ohne Aromatisierung), aber alles nicht so 100% mein Geschmack, daher tendier ich was Oolongs angeht eher zu Yanchas. Der hier hat aber einen absoluten Honigmelonen-Geschmack, nicht so super süß und nicht floral sondern sehr erfrischend, bei späteren Aufgüssen und längeren Ziehzeiten durchaus auch mit einem guten Maß an Bitterkeit (quasi wenn man vom Fruchtfleisch langsam zur Schale kommt) – eine Note die ich bisher bei noch keinem Tee hatte (zugegebenermaßen trinke ich aber auch nur wenig Tee, wenn man mal Pu weg lässt) und die mir sehr zusagt. Feine Sache :thumbup:

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Ist ein hübsches Stück von Taisuke Shiraiwa, einem Schüler von Konishi Yôhei. Dabei handelt es sich um eine interessante Ton-Porzellan-Mischung mit toller Glasur, siehe auch hier.
Hatte ich irgendwann auch schon mal was drüber geschrieben, sieht man nur nicht so oft weil das Kännchen haptsächlich bei Yancha, Dancong und sonstigen stark gerösteten Oolongs zum Einsatz kommt (und ausnahmsweise nicht bei Pu) ;)

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2018 Huazhu - PuErh.sk.

Aus der Slowakei kamen einige Proben mit, diese hier von einem für europäische Verhältnisse mittelpreisigem Bing, 250g 95Euro. 
Süß. Süß. Weiter süß. Naja, vielleicht wird's dann mehr fruchtig. Ein kleiner hoher Ton, etwas scharfes, gesellt sich beim sechsten Guß hinzu. Aber von Bitternis -  wie auf der Teebeschreibung zu lesen - keine Spur. Sie fehlt mir ein bißchen. Muß ja nicht viel sein. Nur so ein bißchen. Ich habe versucht, durch längere Ziehzeiten was kommen zu lassen, vergeblich. 
Der Tee wird aber auf jeden Fall in meine Bibliothek finden. Der muß noch ein paar Male gekitzelt werden. Denn dieses reine Florale, fast eben schon süße, sehr rein, sehr schön. 
Vielleicht habe ich zu niederdosiert. Die 7g waren zu viel fürs Kännchen und ich wollte nicht stopfen. Hätte ich mal.

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Heute Vormittag ist der 2017er Bao Tang von TU im Kännchen:
Zu Beginn sehr dezent, legt dann aber schnell an Textur und schwere zu. Leicht würzig, dezente Bitterkeit und eher florale Noten, die mit zunehmenden Aufgüssen zusammen mit der Süße zunehmen. Insgesamt etwas zahmer als die 2013er Version und auch was das Qi angeht kein Vergleich zu dem 2012er Baotang von EoT, dafür ist das der schwerste/texturreichste Tee von den dreien.

Definitiv ein schöner Tee der sowohl eine schöne Textur als auch geschmacklich viel zu bieten hat – und trotzdem ist es für mich der schwächste von den 3 Baotangs da zu zahm, zu floral. Ich versuch wenn möglichst frei von Erwartungshaltungen an einen Tee ran zugehen, aber wenn man sich mit einem (für mich) so prägenden Tee wie dem EoT Baotang messen muss, schaff ich das leider doch nicht so ganz 9_9

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Heute gab es den letzten Rest vom Kobayashi handgepflücktem Gyokuro "Master Blend" von yutaka.
Leider wenig Nase, dafür aber auch sehr zurückhaltend bei den gemüsigen Noten. Süß aber auch würzig, der 2. Aufguss ist sogar noch süßer.

Ich glaube das ist mein Lieblingsgyokuro.


Hier der erste Aufguss mit 4g, 30ml, 50°C und 120s:

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Zur Feier des nächsten persönlichen Highlight-Fundes der noch jungen und irgendwie verrückten Pilzsaison, meinem ersten Glänzenden Lackporling, gab´s heute zur Abwechlsung eine Schale Matcha. Nach wochenlangem Trinken von mehr oder weniger einer handvoll alten Bekannten aus der Sheng-Familie eine schöne Abwechslung :) Auch wenn die Bilder meiner kleine Uralt-Digitalkamera bei Weitem nicht an z.B. die tollen Aufnahmen von @Lateralus heranreichen (ok, das fotografische Können ebenfalls ;) ) hier ein Schnappschuss meines letzen Restes Kirishima Miumori Matcha von @teekontorkiel. Für mich als ziemlich unerfahrenem Matcha-Trinker ein sehr leckerer Tee mit deutlich präsentem, aber zugleich sehr frischen und cremigen Umami.

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Der Shincha Kono  "Kôkyû Sencha" von yutaka ist für mich die Überraschung und der eindeutige Preis/Leistungs-Sieger der letzten Monate.

Die Nase ist für mich einfach umwerfend, diese Nussigkeit ist eine "Nasenweide". 
Bei dem Preis eigentlich ein normaler Allzeit-Tee, nur dafür ist er viel viel viel zu gut.

hier der 1. Aufguss mit: 4g, 100ml, 70°C, 90s
Es ist schwer zu sagen ob diese, oder die Dosierung auf der yutaka Seite besser ist, beide gefallen mir sehr gut.

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Heute ist der 2018er Jiliang von Cha-Shifu im Kännchen:
Der Tee stammt aus Jiliang, eine Subregion von Bulang die mir bislang noch nicht bekannt war. Sehr schöne samtige Textur mit ausgeprägten bitter-süßen Noten, was stark an einen Lao Man E erinnert. Die Bitterkeit ist Bulang-typisch sehr prägnant aber trotz ordentlicher Dosierung nie "fieß" – ein toller, ausdauernder Tee für Freunde von intensiven Shengs!

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Was macht man, wenn die Freundin im Packstress ist und dringend eine Auszeit braucht? Klar, man brüht guten Tee.

2018er Man Zhuan von YS.

Kurz zusammengefasst: guter, absolut typischer Yiwu-Tee.

Ausgeprägte Süsse von Beginn an. Bei höherer Temperatur und längerer Ziehzeit lässt sich auch eine feine Bitternis in die Tasse zaubern.

An der Ausdauer und dem Nachgeschmack merke ich, dass es gutes/potenteres Blattgut ist.

Mein Benchmark-Yiwu im günstigen Bereich von Diz ist geschmacklich etwas weniger komplex, rechnet sich aber durch den Preis mehr als auf.

132$ für 250gr. ist viel Geld, aber in der heutigen Zeit eher Standard, als abgehoben (leider). 

Seinen Zweck hat er erfüllt; das Packen ist nun deutlich entspannter. :)

 

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Der heutige Nachmittag stand im Zeichen meiner Probe des Shanlinxi 2017 Winter von dKdT. Die 10g Probe ergab zwei Sessions mit je 5g im 80ml Gaiwan (komplizierte Mathematik ich weis) ;).
Geruch: typisch grüner Taiwan Oolonggeruch, Wald- und Grasnoten, minimal blumig, sehr leichte Röstnoten. Die Röstnoten waren so leicht, dass ich sie für eine Täuschung hielt, aber die Homepage spricht in der Beschreibung des Tees von einem kurzen Röstvorgang ( auf der Homepage nachgesehen wurde natürlich erst nachdem die Notizen fertig waren).
Geschmack: Waschgang, 30s, 45s, 60s, 1,5 min, 2 min danach nach Bauchgefühl. Der erste Aufguss war recht unspektakulär. Danach folgen, dunkles Grass, Blätterwald, Maissüsse, minimal blumig, leicht cremige Flüssigkeit mit einem trockenen Mundgefühl nach mehreren Sekunden. Das Mundgefühl hält lange an und wird von der Maissüsse auf den Zähnen begleitet.
In den Aufgüssen ab 1,5 Minuten kommt sehr leichte und nicht zuzuordnende Frucht dazu. Zusammen mit den Wald- und Grassnoten ist die Regenwald Assoziation nicht fern.
Nach dem siebten Aufguss ist außer der Maissüsse fast nichts mehr rauszuschmecken. Insgesamt kommen alle Geschmäcker leicht gedämpft daher, ob das an der Winterernte oder leichten Röstung liegt weiß ich nicht. Die Frühlingsernte vor ein paar Jahren war blumiger aber ohne Fruchtnoten.
Sowohl das trockene als auch das nasse Blatt haben einen starken Geruch an sich. 

Der Tee war gut, aber eine leichte Enttäuschung bleibt, da die Frühlingsernte, zumindest in der Erinnerung, eine Ecke besser war, mehr Aufgüsse ergab und mir die stärke Blumigkeit besser gefiel. 
 

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Einen Tee muss ich noch nachschieben.
 

Den Li Hua Niang Winter 2016. Ein gerösteter Taiwan Oolong von dKdt. Auf der Homepage steht, dass er aus Li Shan ist, aber auf der Packung steht Nantou. Auf Grund der großen Ähnlichkeit des Tees zu gerösteten Dong Dings wird Nantou wohl korrekt sein.

Geröstete Oolongs trinke ich eher selten und wollte die Probe erst gar nicht mit bestellen, habe mich dennoch dafür entschieden. Mir hat der Tee gut gefallen, weil er eine klare dominante Süsse mit nur leichten Röstaromen hat. Es sind auch leichte Fruchtanteile herauszuschmecken, aber die sind für mich im Vergleich zu den Röstaromen nebensächlich. Ich greife unter anderem deshalb selten zu gerösteten Oolongs, weil sie für meinen Geschmack zu stark  nach der Röstung schmecken. 
Da aber selbst gute gerösteten Oolongs bei mir nur selten in der Tasse sind, scheue ich den Preis des Li Hua Niang, wollte ihn hier aber erwähnen, weil für Liebhaber gerösteter Tees einen Blick wert sein könnte.

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vor 20 Stunden schrieb Lateralus:

Der Shincha Kono  "Kôkyû Sencha" von yutaka ist für mich die Überraschung und der eindeutige Preis/Leistungs-Sieger der letzten Monate.

Die Nase ist für mich einfach umwerfend, diese Nussigkeit ist eine "Nasenweide". 
Bei dem Preis eigentlich ein normaler Allzeit-Tee, nur dafür ist er viel viel viel zu gut.

hier der 1. Aufguss mit: 4g, 100ml, 70°C, 90s
Es ist schwer zu sagen ob diese, oder die Dosierung auf der yutaka Seite besser ist, beide gefallen mir sehr gut.

Wie immer sehr ansprechend fotografiert. So wie du den Tee beschreibst, hört sich das nach einem ordentlichen hi-ka (Duft, der bei der finalen Erhitzung entsteht) an. Ich bin, was das angeht, ein wenig zwiegespalten. Ich mag es nicht immer leiden, vor allem in Kombination mit einer langen Bedampfung, wie hier in der Region recht üblich, ist mir das manchmal zu viel bzw. zu intensiv. Manchmal ist es aber auch genau das Richtige! 

Bei mir gab es vorhin den Gyokuro Kanro von Ippodō. 4g, 50ml, 55℃ bei 2 min im ersten Aufguss. Der zweite bei 65℃ und 30s. Optisch würde das Blatt aufgrund der Optik sicherlich keinen Schönheitspreis gewinnen, aber im Duft und Geschmack finde ich den Kanro (für den Preis) mehr als überzeugend. Ist nicht so filigran wie manch andere, dafür eine wohl ausgewogene Intensität an Umami und Süsse. Lang anhaltender Nachhall und trockener Mund. Dann setzt eine einlullende Wohligkeit ein. Gyouro ist schon was feines. :D

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