Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Bei mir ist zur Zeit Probenvernichten angesagt, da die Schränke einfach viel zu voll mit "Kleinkram" sind. Und da mich seit ein paar Tagen Halsschmerzen plagen, werden trotz der Außentemperaturen vor allem wärmende Tees ausgetrunken. Vorzugsweise also eher höherer Röstgrad und/oder gereiftere Tees.

Einer der altehrwürdigen Vertreter landete eben vor dem anstehenden eSport-Abend im Schälchen: Der 1980er Formosa Dong Ding Qingxin von @teekontorkiel. Besser hätte die Wahl nicht ausfallen können: Energiereich, wohltuend von innen wärmend und intensiver Geschmack mit leichter Süße, fruchtigen Aromen und angenehmer Würzigkeit. Ein toller Tee, der mich nach und nach immer mehr begeistert hat...

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Wenn jemand eine Reise tut, so hat die Bahn Verspätung. So oder so ähnlich ging dieses Zitat doch, oder? 

Jedenfalls ist diese Verspätung der Grund weshalb jemand der eine Reise tat auch etwas über Tee zu erzählen hat. :)TKB_MoonlightWhite.thumb.jpg.df7baf5b4b690d3e42230a06f6676d25.jpg

Nach meinen bisher eher durchschnittlichen Erfahrungen mit w2t's Nightlife, kam mir dieser hier nur in die Tasse, weil er vor Ort verkostet werden konnte. Dort war er Western Style zubereitet worden und hatte leichte Frucht.

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Dieser ist auch nach Gon Fu Cha Zubereitung (80° 5,5g auf 120ml) zu schmecken. Das ist die dritte Runde mit dem Tee, er ist gut, dennoch weiß ich nicht, was mit den Moonlight White anzufangen ist. Er hat Frucht, etwas Heu sowie etwas von Yin Zen und gefällt mir damit besser als der Nightlife. Obwohl ich an der Qualität nicht rummeckern kann, habe ich den Eindruck, dass einen andere Tees besser bedienen. Möchte ich beispielsweise Frucht bin ich bei Oolongs besser aufgehoben. Für mich liegen die beiden Moonlight die ich bisher hatte zwischen den Welten. Das Besondere an ihnen ist bisher die namesgebende Farbe.


Als zweiter Tee des Tages setzt sich der Yiwu Herbst GuShu 2012 von dKdT an den Tisch.

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Zu diesem Tee werde ich ausführlicher schreiben, dazu muss er aber noch ein paar Mal in den Gaiwan. Holz, Süsse und Medizin; bei geringer Dosierung praktisch nicht bitter zu bekommen. Bisher kein ausergewöhnlicher Tee, aber ein Anwärter auf einen Platz als unkomplizierter Alltagsbegleiter. Mal sehen ob er das in der Zukunft halten kann.
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...heute so als kleiner "guten morgen Tee" mal wieder den "5 Stars Xiaguan" vom Chris in der Kanne. Muss ja zugeben, dass ich den Tee lange nicht 
   getrunken habe und er auch den ganzen Sommer über in der kleinen Storage-Einheit lag, ohne das ich öfter nach gesehen habe. Jetzt kann es 
   natürlich sein, dass die äußeren, gut erhaltenen Blätter etwas milder und süßer sind, als der innere Teil, und das Sample von vor einem Jahr aus
   diesem Teil kam, aber der Tee ist überraschend süß und süffig. "Süffig" wird ja immer gern von "Länggass-Tee" verwendet, passt aber gerade sehr
   gut, da das Herbe des Tees gut mit der Süße harmoniert und dadurch eben gut trinkbar ist.

   Was für diesen ganzen "Bulang-Blend" spricht ist, dass sich das Bittre schnell in Süße verwandelt, was man auch bei anderen Tees, wie dem Baba-Cha
   von Chashifu, beobachten kann. Das es jetzt so schnell ging, und in nur einer Hitzeperiode statt gefunden haben soll, ist erst mal zu bezweifeln, von
   daher wird es den noch öfter mal geben, aber soweit ist das wirklich ein feiner Tropfen :thumbup:
   

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@Tobias82: Den 5 Stars Xiaguan hatte ich als Probe vor zwei oder drei Monaten. Er hat mir gut gefallen, insbesondere da er zwischen etwas Würze und etwas Süße Anleihen von Kräutern verbarg. Aber ich musste mich zwischen dem und dem Bingdao entscheiden und da hatte der Xiaguan das Nachsehen.

Gerade trinke ich den Yiwu Wangong Herbst 2016, ebenfalls von @chenshi-chinatee. Anfang des Jahres hatte ich davon schon einmal eine Probe und im Vergleich zu dieser Probe ist der Tee nicht mehr so astringent in den ersten Aufgüssen. Dadurch ist der Tee schwächer, aber mir gefällt er so besser. Schön ist, dass die Süsse den Tee begleitet und nicht heraussticht. Im Sinne von: Zuerst schmeckt man die Heunote und wenn sie sich verabschiedet zieht sie etwas Süsse hinterher :)
Seit ich in den letzten Monaten vor allem weiße und grüne Tees getrunken habe, dosiere ich Shengs geringer. Dieser braucht aber 6g auf 100ml, eher 7g.

Gestern Abend stand eine weitere Teeprobe an: Mixiang Oolong von dKdT, der leider nicht überzeugen konnte. Vor Jahren hatte dKdT schon einmal einen Mixiang im Sortiment, der mir damals zu zimtig war. Der aktuelle Tee ist subtiler beim Zimt. Geschmacklich entfaltet er sich am besten bei 90°, da bleibt er aber etwas dünn. Bei >=90° wird er kräftiger aber der Geschmack wird undefinierbar. 

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1998 Yiwu-Brick von Chenshi-Chinachris.

 

Schon ein schöner Tee, viel Kraft und viel Lager. Selbst 5g haben den Gaiwan gut ausgefüllt und eine lange, intensive Session ergeben. Wenn man auf die Homepage schielt, ist es immer ein gutes Zeichen. 

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@Getsome: ich hatte den Xiaguan wie gesagt zuerst als Probe, und hab´ dann schon gezielt nachgekauft, da ich mal was von Bulang zu Hause haben 
wollte. Dazu noch aus Deutschland... da mittlerweile die meisten Sachen erst eine Zeit liegen, war heute tatsächlich erst eine kleine Session, um mal zu
sehen, wie weit der Tee ist, aber der erst schnelle Eindruck war echt top, zumal die Hitzeperiode jetzt rum zu sein scheint, und ich dann gern alles noch 
mal teste... zum Bingdao kann ich nicht so viel sagen, da war mir die Probe nicht eindeutig genug, aber das kann ja immer an Vielem liegen...

zum "Yiwu Brick" hab´ mich da mal etwas weiter vor gewagt, und mal deftig mit fast 7g in einer 120ml JianShui gebrüht. Das kann auch ein paar mal schief
gehen, im Sinne von "zu streng, überzogen, etc." aber die 2-3 mal hat der Aufguss dann doch gepasst, und dann war das schon was richtig Feines! 

@miig hab´ den ja selbst zu Hause, und würde den auch so empfehlen ;-)

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@chenshi-chinatee-Tag heute im Forum, hm? ;)

Bei mir war´s der 6FTM Bangwei aus 2007 und dann der Fuhai 7536 aus 2005.
Ersterer ist nicht so ganz mein Fall. Er weist zwar sehr kräftige Geschmacksnoten auf, ist leider dabei irgendwie aber nicht wirklich "voluminös". Ganz anders der Fuhai. Keinerlei Rauch, den ich im Tee seit einer Weile gar nicht mehr mag, ein großartiger Körper mit Würzigkeit, gelegentlich hervorschmeckender Süße und niemals geschmacklich langweilig. Für mich ein verlässlich hervorragender Tee. Nicht nur, weil ich das Rezept auch echt gerne mag, sondern auch, weil der Jahrgang/Kuchen wirklich top ist. Bin sehr froh, einen ganzen Bing von ihm erworben zu haben :)

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Ein Arbeitskollege war auf Mauritius und hat mir von dort einen Assam mitgebracht, der auf der Insel angebaut und zu einem Riped Tea ausgebaut wird. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird der Tee so ähnlich wie ein Sheng fermentiert und lagert ca. ein Jahr lang, bevor er in den Verkauf kommt. Mich wundert nur , dass der Tee so kleingeschreddert ist. Deshalb wird auch empfohlen, drei bis vier ultrakurzte Aufgüsse von 3 Sekunden in einem Pitcher oder auf Teetassen verteilt zu sammeln.

Vom Gschmack her erinnert er ein bisschen an Walnuss und Kakao, etwas Malziges und ein bisschen trockene Äste ... mild, weich und dennoch adstringierend. Nicht so, wie ich den Geschmack von Hong Cha kenne und gar nicht der Geschmack von herkömmlichen Assam Schwarztee. Gewöhnungsbedürftig ... und am Wochenende habe ich festgestellt, dass er auf meinen Magen beruhigend wirkt und er eine leichte Übersäuerung ausgleichen kann. Auch nicht schlecht.

Ich vermute mal, dass der Preis etwas touristisch überhöht ist 80g/22€. Die Leute werden von der Straße weg in den Showroom gezogen und per GongFuCha mit dem Tee  abgefüllt und bequatscht. So kam mein Kollege dann auch zu seinem... äh, meinem Tee ;).

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Aus der Probenkiste heute die letzten Krümel einer Probe 7542 aus 2011. Keine Ahnung, wie lange er jetzt bei mir gelegen hat, daher wurde er auch gänzlich ohne Erwartungen aufgegossen.

Vielleicht gerade deshalb überraschte er mich sehr mit schönen, beginnenden Reifungsaromen und einer tollen Fruchtigkeit. Hatte ich so nicht vermutet. Ihn genauer geschmacklich zu beschreiben überfordert mich allerdings gerade. Nicht, weil er so mehrdimensional wäre, sondern weil ich kaum weitergehenden Geschmacksassoziationen bei ihm habe. Das soll auch nicht heißen, dass er nicht schmeckt. Ganz im Gegenteil, nur beschreiben lassen will er sich gerade nicht durch mich =) Am ehesten finde ich noch getrocknete Apfelringe, firsch aus dem Dörrautomat darin, aber natürlich macht das nur einen kleinen Sektor im Geschmacksspektrum aus.
Ebenfalls überraschend war der deutlich spürbare Energieschub. Perfekt für die anstehende Runde körperlicher Ertüchtigung :)

Hat jemand von Euch vielleicht eine Antwort darauf, wieso der 7542 so oft als Maßstab und Referenz für Reifung und Entwicklung genannt wird? Einfach nur, weil man gut vorhersagen kann, dass die Alterung bei ihm erfahrungsgemäß von den meisten Menschen positiv wahrgenommen wird?

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Ich bin ja nicht so der Pu Erh Fan, probiere aber von Zeit zu Zeit paar Samples um zu verstehen was da so gut sein soll... 

Heute zB 2015 Hai Lang Hao "Yi Shan Mo" und der hat es mir echt angetan. Von Aufguss zu Aufguss interessanter... Bis ich mir dachte "da könnte man sich doch so einen ganzen Kuchen kaufen" ... eine kurze Studie des Preises hat mich dann leicht depressiv gemacht... 

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Hurra, die Probenschublade leert sich zusehends :)
Nach dem "Milk, Cream and Alcohol"-Rest gestern, wurde heute die letzte Portion des "90s Hong Kong Style" von White2Tea aufgegossen. Beide Tees hielten sich paradoxerweise so lange, weil sie mir von den getesteten Tees dieses Händlers mit am besten gefallen haben. Da mir das Marketingkonzept nicht so wirklich zusagt, liegt die letzte Bestellung nun schon eine ganze Weile zurück. Die beiden Tees haben mich aber tatsächlich darüber nachdenken lassen, dort vielleicht doch mal wieder zu ordern.

Der1990er Sheng überzeugt mit einem vollen Körper und reifen, walnussigen Noten, die Hand in Hand gehen mit Aromen der (zum Glück für mich) nicht allzu feuchten Lagerung. Für meinen Geschmack eine sehr gute, weil ausgewogene Mischung. Im Aufguss zeigt er sich entsprechend dunkel, an älteren Tawny-Port erinnernd, vielleicht tauchen deshalb gelegentlich auch Assoziationen von roter Frucht auf. Und letztlich bleibt jetzt schon fast eine halbe Stunde lang ein intensiver hölzern-nussiger Nachgeschmack im Mund zurück. Ach ja: Einheizen konnte er auch nicht schlecht ;)

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@Anima_Templi hatte vor einiger Zeit einen Sencha aus Zairai-Material von Yutaka-Tee vorgestellt, der mich sehr interessiert hat. Hier sein Bericht zu diesem Tee. Den Beschreibungen nach dürfte das ein Tee nach meinem Geschmack sein, und so kam er dann vor knapp einem Monat zu mir. Mittlerweile ist er aufgebraucht. Da ich zur Zeit noch 5 andere Grüntees offen habe, war das für 80g schon recht schnell. Mitunter habe ich mehrmals täglich getrunken.

Hier im Bild die vorletzte Portion. 

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Das erklärt vielleicht, warum etwas mehr Bruch dabei ist, als bei Animas Bild. Auffällig auch bei mir die (vielen) hellen Stengel. Der Duft, den sie verströmen, fand ich ungewöhnlich, florale Anklänge waren dabei. Nich ganz so ausgeprägt, wie bei einem japanischen Ōlong, den ich hier habe, aber schon ein wenig in die Richtung. 

Aufgegossen habe ich ihn unterschiedlich, anfangs mit 70-80 Grad heißem Wasser (100ml) und einer Ziehzeit von ca. 45 Sekunden. Dosierung schätze ich auf etwa 5g, habe aber nicht gemessen. Nach und nach bin ich aber dazu übergegangen ihn heiß und kurz aufzubrühen, also 90 Grad Wasser und kürzeren Ziehzeiten, ca. 20-30 Sekunden. So kam für mich der Duft besser zur Geltung. Und unkomplizierter ist es so auch. :D Bitterer wurde der Tee dadurch übrigens nicht, auch nicht, als ich mal vergessen habe zeitig abzugiessen. Für mich ein Tee, den ich auch gut nebenher trinken kann, da unkompliziert in der Zubereitung und er sich auch für etwas grössere Mengen (150-200ml) sehr gut eignet. Sehr gerne habe ich ihn in dem hier abgebildeten Hagi-Becher getrunken. 

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Zum Abschluss noch ein Blick auf die nassen Blätter nach dem zweiten Aufguss. 

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Ist für mich ein Tee, den ich eher im "leichten" Spektrum ansiedeln würde, d.h. eher wenig Körper, Umami, Süße und Bitterkeit. @Anima_Templi war zumindest was die "Leichtigkeit" anderer Meinung, aber bei der "Würze" bin ich bei ihm. Die feine Würze und der schon angesprochene Duft waren für mich die zwei Punkte, die diesen Tee von anderen Tees gleicher (Preis)Kategorie abhoben. Hat mir gut gefallen. Danke für den Tip @cml93 :) 

bearbeitet von seika

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Hallo zusammen,

ich habe heute mal was besonderes ausprobiert: Einen sogenannten Schneeflockenoolong, genauer gesagt den Formosa Mingjian Jin Xuan Xue Pian 2018 Schneeflockenoolong. Ich hab den Oolong den ganzen Tag über getrunken und konnte mich da freuen, dass er sehr ergiebig ist :)

Zum Geschmack: Der Oolong ist definitiv mild, keine starken bzw. kräftigen Aromen, eher eine angenehme Süße, die schon ein wenig in die Richtung von Birne oder Pflaume gehen. Allerdings wirklich nur die Süße, keine sauren Geschmacknoten und auch nichts spritziges. Für mich allerdings auch sehr gradlinig, der Geschmack ändert sich nur wenig, dafür allerdings dann die konstante, angenehme Süße, die recht erfrischend wirkt. Da allerdings auch nichts von großen Änderungen in der Beschreibung steht, würde ich vermuten, dass das durchaus üblich ist. Da ist das besondere wirklich dann eher das die Blätter mal Frost überlebt haben und dadurch wohl wirklich sehr mild geworden ist. Eignet sich daher, meiner Meinung nach, eigentlich für jeden. 

Für mich geht der Tee in einer Art der süßen Getränke, allerdings ohne eine eklige Süße, die man doch in vielen Getränken findet. Falls das so verständlich ist :ph34r:

Noch ein Bild der Blätter am Ende: IMG_20180930_180143.thumb.jpg.f5ba0e083fd826bf691898e9a7310d6b.jpg

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Shanlinxl High Mountain Baked Oolong Lot 660 von TTC 

Toller Oolong anfänglich intensiv brotig, einige Aufgüsse später weicht dies einer satten Fruchtigkeit. Nach dem 7 Aufgusss bleibt davon nichts mehr zu schmecken....er wird deutlich „grüner“. Spannender Tee!

 

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Suikyo Woodwind Oolong Tamaryokucha von Marimo
Ich habe inzwischen ein gutes Dutzend Aufgüsse von diesem Tee getrunken.
Meines Erachtens tendiert der Geschmack eher in Richtung "Tamaryokucha" als in Richtung "Oolong". Ein typischer Oolong-Charakter läßt sich höchstens im "Abgang" erahnen.
Ich habe über 4 g in ein 160 ml Kännchen gegeben. Ziehdauer betrug für den 1. Aufguss ca. 70 Sekunden und mind. 20 Sekunden für den 2. u. 3. Aufguss.
Marimo empfhielt eine Wassertemperatur zwischen 70 und 85 Grad-Celsius. Bei 70 Grad empfand ich die Aromen als viel zu "flach". Deshalb bin ich schnell auf eine Aufguss-Temperatur von rund 80 Grad-Celsius übergegangen (demnächst werde ich es mal mit 85 Grad-Celsius versuchen) . Trotzdem bilden sich kaum störende Bitterstoffe. Der Gesamteindruck bleibt eher mild, "lieblich" und zartherb. Ein ganz nettes Geschmackserlebnis.... trotzdem werde ich diesen Tee wohl nicht erneut kaufen.

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Heute im Kännchen: Ein Thailändischer Glitzer-Tou, vielen Dank @miig für das Sample!
Ich muss sagen, ich bin im Vergleich zur Optik vom Tee an sich positiv überrascht: Man kann ihn durchaus trinken, wenn auch ziemlich leicht und man ihn schon etwas im Magen merkt (allerdings wurde dieser auch das WE mit feinstem Pu verwöhnt) – erinnert mich etwas an den Super günstigen Sheng aus Russland (der ja ebenfalls mit einer äußerst hübschen Verpackung aufwarten kann – Zufall?).

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Urlaubstage gibt’s, da möchte man lediglich ein Buch lesen und Tee trinken, aber das Leben sagt: “Nein!“.
30 Seiten und eine 10g Teeprobe des Li Shan Beauty von dKdT, verteilt auf zwei Sitzungen, sind dennoch geschafft.
Die Geruchsmischung aus Oriental Beauty und grünem Taiwan Oolong ist direkt vielversprechend. Die ersten beiden Aufgüsse schmecken deutlich nach hellem Honig mit etwas herbem dunklem Gras im Hintergrund. Soweit so gut, aber im Vergleich zu Oriental Beautys etwas unspektakulär. Ich wollte mich gerade fragen warum der Tee hier im Forum positiv erwähnt wurde, da fällt der deutliche Nachgeschmack im Mundraum auf: Rohrzucker und dunkler Honig! Sehr lecker und mir in dieser Intensität bisher unbekannt.

Der Nachgeschmack wird mit zunehmender Sitzungsdauer schwächer, bleibt aber ansonsten gleich. In späteren Aufgüssen wird der helle Honig schwächer und eine leichte Maissüße gesellt sich zum dunklen Gras. Bei hoher Temperatur misch sich in spätere Aufgüsse zudem eine leichte Nussnote.

Der Tee gefällt mir insgesamt richtig gut.

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@Helmi Danke für den Bericht und die Bilder. Der erste Gedanke, als ich den Namen des Tees im Titel gelesen habe: Ōlong Tamaryokucha. Was‘n das? O.o. Scheinbar weiß es aber der Tee auch nicht. :lol:

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Nun wollte der Zoll auch ein bißchen Geld bekommen und es hat genau 2 Monate gedauert, bis das Päckchen bei mir war. 

2012 Hai Lang Hao "Yang Chun San Yue" - YS
Ich bin dazu übergegangen, nicht mehr gar so hoch zu dosieren und lieber im Kännchen die Blätter gerade so im Wasser ziehen zu lassen. Dieser Tee kann ein proppe volles Kännchen vertragen. Der erste Guß ist nur holzig, der zweite holzig und irgendwie breit im Mund, schwer, etwas dumpf, keinesfalls verhuscht. Beim dritten Mal bleibt deutlich Holz, aber es wird irgendwie höher, so im Mittelbereich, was nach dem tiefen Klang in den ersten beiden durchaus als hoch zu bezeichnen ist. Spätere Güsse mit deutlich erhöhten Ziehzeiten (der neunte mit 3 Minuten), da bringt es noch etwas Süße. Aber sehr dezent. Ein schöner Tee. Nächstes Mal werde ich höher dosieren. 

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Die Blätter kamen dann ins neue Kännchen. Das steht nun über Nacht. Nach 2 Enttäuschungen hatte ich eigentlich mich dazu entschlossen, nie wieder online ein Kännchen zu kaufen, aber irgendwie war da  wohl ein Mausklick dazwischen... Gutes Mausklicken! Mit 190ml ist es ein bißchen größer, sehr sauber gearbeitet und haptisch ein Vergnügen. Ich würde in Deutschland einen fairen Ladenpreis von 200 bis 220Euro annehmen. So ist es für die Hälfte zu mir gekommen, wenn ich großzügig Porto und Zoll hinzurechne.

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vor 16 Stunden schrieb Joscht:

Nach 2 Enttäuschungen hatte ich eigentlich mich dazu entschlossen, nie wieder online ein Kännchen zu kaufen, aber irgendwie war da  wohl ein Mausklick dazwischen... Gutes Mausklicken!

Wirklich sehr schönes Stück. Kannst du vielleicht noch ein bisschen was zu den Details  sagen?

bearbeitet von Teelix

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Heute war der So An Gyokuro von Nakanishi in der Shibo.
Eigentlich ganz nett, weiches Mundgefühl, schöne Süße, wenig Umami aber leider auch diese Gemüse/Kräuter-Note die mir gar nicht gefällt.

Ich verstehe auch nicht ganz warum es Gyokuros mit dieser, für mich furchtbar penetranten, Gemüsenote und welche komplett ohne Gemüsesuppengeruch gibt.
Hat dafür ev. Jemand eine Erklärung? Würde mich brennend Interessieren woher diese spezielle Note kommt?

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Hier der 2. Aufguss:
4g / 50ml / 55°C / 30s

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@Joscht: hast Du schon öfter von "Hai Lang Hao" Tees getrunken, bzw. mal probiert, oder wie bist du auf die Marke gekommen?

Schleiche ja schon lange um ein paar von deren Kuchen rum und würde den einen oder anderen auch gern mal probieren... wäre ma
interessant zu wissen, ob die so viel an Qualität zu gelegt haben, was die neueren Preise an geht, oder ob das im Prinzip ähnliches
Material wie z.B. der von Dir gekaufte Tee ist, und eben die aktuelle Entwicklung den Preis so stark gehoben hat...

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@Tobias82 Nein, ich habe den noch nie vorher getrunken und frage mich selber manchmal, wonach ich die Bestellungen aufgebe. Ich hab ein ganz gutes Gefühl für Marketingsprech und bekomme langsam auch meine Richtung, so daß ich vielleicht zwangsläufig auf diesen Tee gekommen bin. Gerade bei Yunnan Sourcing kann man sehr gut in den Beschreibungen zwischen Marketing und Wirklichkeit lesen, auch in Zuhilfenahme des VK. Der Mann ist ehrlich. 

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    • Von daru84
      Hallo an alle,
      ich hoffe ich erstelle diesen Beitrag ins richtige Forum.
      Jedenfalls stehe ich vor der Eröffnung eines Restaurants und möchte dort Tee zum Verzehr vor Ort anbieten sowie auch zum Kauf.
      Ich bin auf der Suche nach einem Teehändler der eine große und gute Auswahl an Teesorten besitzt, am besten von verschiedensten Marken zu einem angemessenen Preis.
      Bin für jeden Tip dankbar!
       
    • Von TeaSheep
      Hallohallo,
      nach längerer "Stillzeit", also Zeit als stiller Leser, möchte ich mich/uns nun auch endlich vorstellen.
      Ich bin (noch) Student und wohne mit meiner meist mittrinkenden, zuweilen mitlesenden, aber vor allem sehr gern fotografierenden, besseren Hälfte in Köln und wir erfreuen uns an so ziemlich allen Facetten des Teetrinkens. Sie wahrscheinlich etwas mehr an der künstlerischen und Lifestyleseite, ich mehr an der wissenschaftlichen und agronomischen Seite, vor allem aber an der Vielfalt.  
      LG Robert&Kim
       
    • Von Gefa
      Hallo Zusammen,
      ich bin schon seit längerer Zeit im Online-Business tätig, habe zum Beispiel einen Online Shop in dem ich Trauringe von einem Großhändler verkaufe. Jetzt würde ich gerne Tee online verkaufen. Das heißt: Tee bei einem Großhändler in Deutschland einkaufen, diesen in kleine Päckchen umfüllen und verkaufen (nicht selbst mischen). Nur leider werde ich im Internet nicht wirklich schlau, ob es hierfür Bestimmungen gibt (Sachkundenachweis, Hygienebestimmung, etc.). Kann mir hier jemand weiterhelfen? Oder einen Tipp geben, an wen ich mich hier wenden kann? IHK vielleicht? Vielen Dank schon mal für die Hilfe.
      Liebe Grüße 
    • Von Teemann12
      Hallo,
      habe ein Tee-Thermometer aus Glaß abzugeben. Es ist noch Neu! Habe aus versehen zwei bestellt. Wen jemand Interesse hat bitte melden.
       
      ich hätte gerne 3,50 Euro für das Thermometer (Neupreis lag bei 7 Euro). Versand müsste extra  bezahlt werden. Sollte in einem kleinen Umschlag aber nicht so teuer sein.
    • Von ttrnkr
      Hallo,
      In der Klausurenphase besteht mein leben teils draus von morgens bis abends in der Bib zu sitzen.
      Die kleinen Highlights des Tages sind für mich die Teepausen (wo ich hier auf Veständnis treffen dürfte  )
      Wenn ich nicht in der Klausrenphase bin, laufe ich auch so immer mit meinem Thermosbecher rum, da es mit mit Tee leichter fällt genug Flüssigkeit zu mir zu nehmen.
      Durch dieses Verhalten kann ich über den Tag verteilt easy bis zu 3Liter Tee zu mir nehmen;
      nicht immer, aber es kommt vor.
      Welchen Tee kann ich in dieser Manier trinken, sodass sich möglichst keine Nebenwirkungen bemerkbar machen.
       
      Neben den körperlichen denke ich hierbei auch an gelbe Zähne...
      Mein Lieblingstee ist der Rooibos Vanille Tee, den man in jedem Laden findet.
      Wie sieht es mit dem aus?
       
      Schönen Dank
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