Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

Empfohlene Beiträge

„Golden Fox“ Gold Needle Dian Hong von Teabento. Aromatisch und rund, fast schon wie parfümiert, passt perfekt als Dessert nach den ersten Nürnberger Elisenlebkuchen des Jahres.

bearbeitet von St.Millay

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jingshan bai cha von grüntee-direkt.

bombe... im ersten richtig krass cremig , fast wie ein milky oolong, wird bei folgenden aufgüssen sehr fruchtig mit kräuternote hintenraus.

bin ja normal nicht so der china grün fan, sind mir oft zu langweilig und schwach ausser paar wenige, aber dieser hier ist schon ne nummer

:habenwollen:

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Mi Lan Xiang Dan Cong. Ein feiner Tee mit leichtem Charakter. Dezent fruchtig und blumig, keine
aufdringlichen Aromen. Im Hintergund ist ganz leicht ein Röstaroma wahrzunehmen. Gefällt mir
sehr gut.
 

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 Feng Huang Shan Ya Shi Xiang Dancong... hmm ein oolong der folgendermassen betitelt wird vom vertreiber:

Zitat

This is a rough ( unsorted ) Dan Cong which offers refreshing sweet tea liquor with sweet mouth sensation for a while.

Quelle: https://www.yunnancraft.com/en/oolong-tea-fenghuangshan/ya-shi-xiang-green

 

stimmt.. oder einfach nur:

 

 

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Puh, endlich Wochenende (wenn auch nur 1 Tag) und somit endlich wieder Zeit für Tee – und zwar für den 2018er Yiwu Gao Shan Zhai von Yu, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample!
Sehr weich und elegant mit subtiler Yiwu-Süße und schöner Textur und voller zurückhaltender Kraft - Qi ist definitiv vorhanden aber wie der Geschmack von eher subtilem, entspannendem Charakter. Qualitativ über jeden Zweifel erhaben, für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu freundlich aber wer elegante, ruhige Shengs mag kommt hier voll auf seine Kosten!

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Am Abend landete dann noch der 2012er Yiwu Long Bing von Chuan Pu im Kännchen:
Inzwischen ist der Tee deutlich in der "awkward phase" und eine etwas saure Note macht sich bemerkbar. Der hongchaarrtige Grundcharakter des Tees bleibt aber nach wie vor erhalten und kommt in dem Schiefer-Kännchen auch sehr gut zur Geltung. Im weißen Hanus-Schälchen sieht man auch schön das dunkle Orange des Aufgusses.

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...@doumer: kannst Du mal ein bisschen beschreiben, wie Du Tees empfindest, die Du in der "awkward Phase" siehst? Trinke ja schon lange pu und habe den
   Begriff gerade in der englischen Blogger-Szene schon öfter gelesen, kann aber von mir nicht behaupten, diese Phase so genau zuordnen zu können. Auch
   wenn ich Tees kenne, die ich irgendwie etwas unzugänglicher finde, so hab´ ich eigentlich keinen, der mir als untrinkbar, oder ungenießbar vorkommt.  

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@tobias: das ist von Tee zu Tee ganz unterschiedlich - untrinkbar sollte dadurch aber kein Tee werden! Typisches Beispiel für mich ist diese saure Note, die bei manchen semi-aged Shengs zu finden ist - die tritt meist erst nach einer gewissen Zeit zu Tage und ist nicht immer wirklich angenehm. Nach einer gewissen Zeit verschwindet diese dann aber auch wieder - bis dahin ist es für mich die awkward Phase. Andere Tees gehen eine Zeit lang total auf Tauchstation, um dann nach einer gewissen Zeit wieder zu aufzuwachen - verallgemeinern kann man sagen, dass es sich dabei um eine evtl suboptimale Phase handelt, die jedoch nichts über die langfristige Entwicklung des Tees aussagt - ähnlich wie die Pupertät nicht zwangsweise eine Vorschau auf den späteren Charakter eines Menschen ist ;)

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...naja, Du bist eh so´n "Knüppel in der Kanne-Typ" :lol: mit Deinen 7g Tee in der 100ml Kanne ;)

wenn man bei so was mal mit dem Volumen spielt und der vermeintlichen "Säure" mal etwas Raum gibt, kann das durchaus interessant
werden... wie gesagt, kenne ich das Wort zwar, kann aber im Grunde keinen mir bekannten Tee da zuordnen.

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vor 11 Stunden schrieb Tobias82:

Knüppel in der Kanne-Typ" 

Das ist wohl wahr :$

Wie gesagt, die saure Note muss nicht zwangsweise negativ sein und Tees in dieser Phase nicht schlecht – grundlegend bedeutet die Phase für mich wie gesagt, dass eher untypische Merkmale auftreten können, die i.d.R. nicht langfristig erhalten bleiben.

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China Sencha im Teebeutel. Sehr leckerer, erfrischender Tee. Hätte ich ihn mit getrunkenen Augen geschlossen, so wär ich wohl nicht drauf gekommen, um welche Art Getränk es sich hierbei handelt. Aber zum Glück sind wir keine Tee-Snobs, und genießen auch die einfachen Dinge.

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Yi Wu "Yi Bi Village" Autumn 2017 - Yunnan Sourcing

Mild, floral, regelrecht süffig, harmonisch. Ich fühlte mich sehr umschmeichelt und habe radikal die Ziehzeit verdoppelt, um vielleicht noch etwas mehr vorzukitzeln. Aber denkste, ein sehr standhafter Tee, er wurde noch harmonischer, nur noch ausgewogener, als würde man nur noch weiter die Tür öffnen, aber es hätte gereicht, durch den Spalt zu schauen. 20181016-DSCF5090.thumb.jpg.615f126b5ee2df55683c056dcdd05100.jpg20181016-DSCF5091.thumb.jpg.7a1378983114b08ca1293803f9bf2946.jpg20181016-DSCF5092.thumb.jpg.36452ff98c3013101707d84aefca690c.jpg

Nach 8 Aufgüssen machte ich Schluß. Wieder so ein Tee, um Freunde nicht zu verschrecken. Und das meine ich durchaus in einem sehr positiven Sinne. 
250g für 25,91, also nach Zoll und Handlungskosten ca. 28€. Ein sehr sehr guter Kurs.

Die Blätter kamen ins neue Kännchen von Jan Pávek. Das kann sich schon mal bekannt machen. 20181016-DSCF5093.thumb.jpg.db131af4daeeda5c82718600710f053e.jpg

Ca 130ml. Das Kännchen ist toll. Die Schälchen von ihm, nun, sie werden auch ihren Zweck erfüllen. Sie sind mir zu gefällig. Ich habe bei Pávek direkt bestellt und werde nun auf ein unter 100ml-Kännchen lauern. 

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1998 Yiwu Shan Spring - Danke an @chenshi-chinatee

Ich bin wieder etwas verwirrt, die Farbe eines Shu und genannt wird ein Sheng. Schade, daß die Welt nicht so einfach ist, ich dachte dunkel und dieser "feuchte" Geruch, gleich Shu. Naja. Dieser Sheng hatte gleich im zweiten Aufguß eine zweite Ebene, der dem süßen, dicken, dickflüssigen, schwerem Konkurrenz manchte, nicht viel, aber deutlich, wie ein weicher, wabernder Untergrund: Ein Ton, den ich nicht benennen kann, etwas ein bißchen medizinisches. Definitiv ein guter Klang. Im sechsten Aufguß verschwindet er, ich gehe auf 3 Minuten und kann ihn wieder locken. Sehr schön. Mehr als nur ein Shu. Ist ja auch ein Sheng.

Vielen Dank für die Probe!

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Nachdem die Woche leider so gut wie keine Zeit für Tee blieb, da ich bis spät Nachts arbeiten musste, hab ich mich um so mehr darauf gefreut, heute morgen das Teetrinken mal wieder richtig zelebrieren zu können. Im Kännchen landete der 2013er Hekai von prSK, von dem ich von Peter freundlicherweise ein Sample bekommen habe, auch wenn es ihn nicht (mehr) zu kaufen gibt.

Ein sehr sehr kräftiger Tee! Eine intensive, Hekai-typische Bitterkeit (d.h. im Gegensatz zu der samtigen Bitterkeit eines Lao Man E oder einer aggresiv-fokusierten Bitterkeit eines Bulang handelt es sich hier eher um eine zitrus-artige Bitterkeit) die trotz 5 Jahre noch eine gewisse Frische hat, zu der sich nun allerdings holzige Noten gesellen und der Tee im Vergleich zu einem jungen Hekai deutlich schwerer ist. Erst sehr spät zeigt sich der Tee auch von seiner süßen, etwas leichteren Seite. Insgesamt ein recht grober Tee, der auch den von mir sehr geschätzten Stall-Charakter hat, der sich vor allem auch im Aroma offenbart – nichts für Freunde filigraner Tees, aber genau mein Beuteschema!
(Anmerkung: Das Sample stammt aus der Mitte des Bings, daher ist die Blattqualität evtl. nicht repräsentativ)

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Am Nachmittag dann noch ein ganz anderer Tee: Der 1999er Cangmi von YQH, den ich als Sample bei meiner Bestellung im Sommer mit dazu bekommen habe (die restlichen Tees muss ich bei Gelegenheit auch mal noch in meine Teeliste mit aufnehmen, sind aber eher die "günstigen" von YQH).
Insgesamt ein eher leichter Tee, der vor allem durch seine Yang-typische Lagernote und eine schöne Kampfernote besticht, trotz der nachträglichen Pressung zum Glück nicht zu "trocken" und mit ruhigem, warmen Charakter. Allerdings lässt sich was Körper und Qi angeht kaum etwas aus dem Tee herauskitzeln - bei ordentlicher Dosierung und längerer Ziehzeit verstärkt man nur die Adstringenz.

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Bei mir gibt`s gerade einen Xing Ren Xiang (Mandel Aroma) Dancong.

Dieser Dancong verträgt etwas längere Ziehzeiten, als ich es sonst mit dieser Teesorte handhabe.

Neben der feinen Honigsüße und der Fruchtigkeit findet sich tatsälich ein Aroma, dass an

Mandel erinnert. Dabei ist auch eine dezente Bitterkeit, die aber nicht unangenehm ist und

sehr gut zu dem Tee passt.

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vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

1x Mondkusssession für Koffeinabstinenzler bitte

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PS: Leicht bewölkt für @teekontorkiel :D

Schönes Bild in schöner und sauberer (!) Teeschale. :P 
ot: Warum kannst Du keine pn empfangen?
I miss you Kröti. 
 

bearbeitet von teekontorkiel

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2018 Yiwu Wan Gong - pu-erh.sk

Sehr mild und ausgewogen, gar nicht so wie in der Beschreibung beschrieben, was für den "fortgeschrittenen" PuErh-Trinker. Vielleicht habe ich zu zaghaft dosiert, oder der fortgeschrittene PuErh-Trinker, der ich ja eigentlich nun gar nicht bin, findet mild und ausgewogen, was ein Anfänger eher mit kaum beherrschbaren Gesichtszügen quittiert? Bin ich doch fortgeschritten?
Ich werde das demnächst mit einer deutlich höheren Dosierung prüfen. ...

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Eingeweiht wurde ein Kännchen von Andrzej Bero. Ca. 100ml. Innen lasiert. 

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vor 2 Stunden schrieb Joscht:

2018 Yiwu Wan Gong - pu-erh.sk

Sehr mild und ausgewogen, gar nicht so wie in der Beschreibung beschrieben

 

Welche Beschreibung meinst du, @Joscht?

Schönes Kännchen!

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@miighttp://www.pu-erh.sk/product/gushu-yiwu-wangong18/?attribute_weight=250g
"energy of this spring brings very strong Yiwu Wangong tea, it goes from earthy, bitter, heavy thick gushu wild forest tones to later sweetish steeps, generating in these later steeps sweet saliva, a strong natural forest fruity scents in a cup," ....   Mein Englisch ist eher embrionenhaft, aber daraus lese ich nicht das, was ich geschmeckt habe. Was sehr harmonisches, gefälliges, fruchtig, schwarzteeig, ausgewogen. Nach der Beschreibung erwarte ich eher eine Bombe. 
Trotzdem, der Tee ist seinen Preis (zur Hälfte :-)) wert. Ich meine, da kann noch was kommen, wenn ich vielleicht höher dosiere, oder heute war nicht der richtige Tag. Jetzt war er einfach nur nett und ich hätte ihn nach diesen Worten eher nicht gekauft, schon gar nicht für dieses Geld. 

Trotzdem, wie immer, meine Stimme mag wie ein Urteil klingen, aber es ist nur eine Stimme. Ich habe in den letzten Wochen einige Tees wiedergetrunken und gerade in denen von Famers Leaf, die ich zuerst regelrecht abgelehnt habe, finde ich jetzt Töne, ich bin froh, da einige Bings in den Töpfen zu haben. 

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@Joscht die Kraft ist bei diesem Tee eher subtiler Natur, wie z.B. bei dem 2017er Yiwu Guoyolin von EoT - er hat zwar sehr schöne Geschmacksnoten, die auch sehr wandlungsfähig sind und auf die trifft die Beschreibung schon mehr oder weniger zu. Ist zugegebenermaßen etwas uneindeutig die Beschreibung - allerdings muss man dazu sagen, dass Peter auch recht ordentlich dosiert und relativ lange Zielzeiten hat, wodurch auch bei einem Yiwu schon mal etwas Bitterkeit zur Geltung kommen kann ;) 

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Ich möchte @doumer zustimmen was die subtile Natur angeht; um die zu erfahren braucht es Zeit, das richtige Wasser/Geschirr und vor allem Ruhe in einem selbst. Letztere kann man nicht kaufen, sondern üben?

@Joscht, falls es nicht nur eine Probe war, sondern ein Bing laß ihn einfach mal ein halbes Jahr liegen und probier es dann noch mal.

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