Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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hey, @Terrakotta-Krieger: da hast Du aber ein schickes Tässchen?! Irgendwo aufgetan, oder am Ende noch irgendwo auf einem Keramik-Flohmarkt
in Kyoto gekauft?

Zur Zeit im Tässchen: "Xiaguan 5 Stars", oder auch oft den "Phoenix-Tuocha" von dKdT... leider nicht mehr im Programm, keine Ahnung, wer die letzten 
3 Stück gekauft hat :lol:

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Am 11.11.2018 um 18:03 schrieb Tobias82:

hey, @Terrakotta-Krieger: da hast Du aber ein schickes Tässchen?! Irgendwo aufgetan, oder am Ende noch irgendwo auf einem Keramik-Flohmarkt
in Kyoto gekauft?

 

@Tobias82 Gehört zu meinem Teekännchenset von Novak. Besteht aus der Kanne und vier von diesen Tässchen.
Habe das Kännchen seit etwas über drei Jahren und ist meiner Allrounder. Leider ist erst kürzlich ein Stück vom sehr
filigranen Griff herausgebrochen.

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bearbeitet von Terrakotta-Krieger

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wow, @Terrakotta-Krieger,  es tauchen doch immer wieder (gerade) alte Sachen von Peter Novak auf, die mal nicht gerade nur bar-tree sind. Früher war da
doch noch mehr Variation und andere Stile drin. Gab auch mal so hübsche Shino-Sachen, auch Kännchen in dem Stil, die noch etwas bauchiger und 
harmonischer waren... 

Ist das Deine Standart-Tasse für shu, oder andere alte Tees?

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vor 2 Stunden schrieb Tobias82:

bar-tree

O.o.
du meinst tree bark, oder? 

 

@topic: heute am Abend endlich mal wieder ein paar Stunden frei und habe sie sogleich mit meinem neuen Yixing Kännchen genutzt, das ich seit einer Weile habe. Eigentlich haben mich Yixings in den letzten Jahren nicht groß interessiert, da ich mit meinen beiden sehr zufrieden bin - auch keine fancy verzierten und raffinierten Kunst-Kannen aus der Schweiz. Aber als ich dieses Kännchen bei dem Treffen mit Peter gesehen habe war mein Interesse doch geweckt: Es ist genau so, wie ein Yixing-Kännchen für mich sein muss - schlicht und dezent, würdevoll ohne durch irgendetwas vom Tee abzulenken (quasi ein ziemlicher Kontrast zu den archaischen Kännchen aus Osteuropa, deren grober Charakter zwar für mich auch sehr schön zu Tee passt, auf jeden Fall besser als gekünstelte Verzierungen, aber da Yixings für mich sozusagen die optimale Ausgangsposition hinsichtlich Ergebnis beim Aufguss darstellen und die anderen kann eher von experimenteller Natur sind, bin ich hier irgendwie anders gepolt). Vor allem die für Zhuni sehr dezente Färbung und die Form, die mich an meine heiß geliebte No.1 Zini erinnert sowie die gute Größe (100ml, die 120ml von meiner Zhuni von Chen Tu Gen sind mir manchmal schon fast etwas zu  groß) haben es mir angetan und so hab ich mich dann letztlich doch dafür entschieden - und bin sehr froh darüber :) Mit etwas Glück entspannt sich die Lage nächste Woche wieder etwas und ich kann am Wochenende mal ein paar Fotos bei besserem Licht machen und etwas dazu schreiben.
Ach ja der Tee: 2006er Hong Tai Chang von dem ich mal bei Terre des Thes ein Pröbchen bestellt hatte: recht adstringent mit leichter Bitterkeit und typischer semiaged Note. Der Körper ist etwas dünn aber dafür ist der Tee ansonsten recht harmonisch - an sich nicht sonderlich spektakulär aber das spannende an dem Tee ist, dass er aus Thailand stammt. Der Preis ist allerdings deutlich zu hoch für die gebotene Leistung...

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...ja, ging etwas schnell, meinte natürlich "tree-bark".

Ab und zu ein ordentliches Yixing muss schon sein... die neuen Kannen bei pu-erh.sk gefallen mir auch ganz gut ;)

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vor 9 Stunden schrieb Tobias82:

wow, @Terrakotta-Krieger,  es tauchen doch immer wieder (gerade) alte Sachen von Peter Novak auf, die mal nicht gerade nur bar-tree sind. Früher war da
doch noch mehr Variation und andere Stile drin. Gab auch mal so hübsche Shino-Sachen, auch Kännchen in dem Stil, die noch etwas bauchiger und 
harmonischer waren... 

Ist das Deine Standart-Tasse für shu, oder andere alte Tees?

Ist wie gesagt mein Allrounder. Das Kännchen ist glasiert und es kommt da so einiges rein. Vom Oolong bis zum Shou .

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Heute hat es nach langem Arbeitstag ein Sample vom 2010 Fangmingyuan 5 year anniversary ins Kännchen geschafft.

Ein sehr schöner "daily drinker" Sheng, der qualitätsmäßig aus dieser Kategorie deutlich nach oben heraussticht.

Vielen Dank an @Paul für das Sample!

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Gestern Abend und heute nach dem Frühstück:

2004 Hai Lang Hao Big Snow Mountain Sheng, ein Barbecue im Wald gepaart mit angenehmer Bitterkeit; ein ordentlicher Tee, der scheinbar eher trocken gelagert wurde.

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Nach zweimaligem KnüppelAufnKopp von TeaVivre - aber ich tu denen Unrecht, denn die beiden Tees waren ein Genuss, nur eben nicht harmonisch, sehr eckig, sehr kantig. Aber: So so überzeugend, daß ich ihren Shop geplündert habe, obwohl ich mir geschworen hab, keine Zollbesuche mehr absolvieren zu wollen. ... Heute einen hochwertigen, überzeugenden, aber ich weiß mittlerweile auch nicht, mit den fehlenden Kanten, ist der nicht auch ein wenig langweilig? 

2016 Man Lin - ZSL
Dosierung: fast fett
1/2/3 harmonisch mit Frucht und tiefem Unterton, 30''
4/5 dazu etwas holziges, interessant, es materialisiert sich, 45-50''
6 verstärkt holzig, aber mit der mitschwingenden Süße ... sehr gut 1'
7 Holz im Hintergrund, fruchtig 1'10
8 wieder mehr Holz, harmonisch mit einer gewissen Süße 1'20
9 fruchtiger, leichter, Holz ist weg, vielleicht erschöpft. Wasser ist aber noch nciht zu schmecken. 1'30
10 fruchtig, leicht, materialisiert, nicht dünn oder Wasser. 2:30...

Da wären noch 2 Aufgüsse drin gewesen. ZSL, ich bin nach wie vor begeistert und spüre die Exklusivität. Es gibt aber ein großes Aber. 

 

20181116-L1000471.jpg

bearbeitet von Joscht

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Zum innerlichen Auftauen, während gleichzeitig draußen der Frost die Flora eingedeckt hält, gab es den Iron Forge 2014 von Crimson Lotus; ein Huang Pian Shou aus Yiwu.

Optisch grüßen große, eher dunkel-bräunliche Blätter, dunkelrote Brühe wie ein dichter Spätburgunder. In der Nase überwiegend Veilchen und nasses Holz. Geschmacklich erdige Veilchen, dann mehr und mehr Umami, mineralisch, recht voll. Eine kräftig gekochte Brühe mit Veilchen und Erde, umgerührt mit etwas Waldholz. 

Wird wahrscheinlich erstmal in den kommenden Tagen mein morgendlicher Entfroster bleiben. 

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Heute morgen gab es den Kim-ho Dongding. Sehr stark geröstet mit interessanten Aromen.
Kakaonoten und getrocknete Früchte treffen auf alten Sherry aus dem Holzfass.

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Jetzt geht es weiter mit einem Sheng aus dem Jahre 2014. Bu Lang Shan.

Ein wirklich toller Pu Erh, mit kräftigem, herbem Charakter. Tabaknoten, angenehmer Bitterkeit und eine tolle Süße.
Habe den Tee seit zwei Jahren. Habe den Eindurck, dass das Süße und Fruchtige nun mehr zum Tragen kommt
und sich das intensiv Herbe etwas verfeinert hat. Hat immer noch wuchtige Kraft, ist aber deutlich ausgewogener
geworden.

 

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bearbeitet von Terrakotta-Krieger

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@Joscht spannend, den 2016er Man Lin fand ich für einen ZSL fast schon grob - allerdings nur auf ZSL bezogen, insgesamt stimm ich dir da voll und ganz zu, dass die Tees alle sehr rund und weich sind und wie ich finde alle (wie gesagt die 2018er hab ich noch nicht probiert) einen ganz bestimmten Charakter haben, der sich nur schwer beschreiben lässt (ich hatte an anderer Stelle ja mal gemutmaßt, dass der auf das zurückzuführen ist, was David von EoT als "Long Process" bezeichnet aber Mr. Zheng wollt auch auf Nachfrage leider nicht mit der Sprache rausrücken und hat nur etwas von "the traditional art of making tea" und "great enviroment of the gushu trees" geredet, naja...), aber ich würde es mal mit folgender Analogie versuchen: Ein ZSL Sheng zu trinken ist wie wenn man Limo trinkt - es "klebt" danach noch etwas Süße im Mund - einen Tee von prSK zu trinken ist wie wenn man Wasser trinkt - hier klebt nichts und die Textur spielt sich "weiter hinten" ab. Hm, das soll jetzt keine Wertung sein - ich trink gerne mal ne Limo, aber nur Limo wär auch nichts ;) 

@topic: Heute gab es bei mir den ältesten Lao Man E den ich bisher probieren durfte (von diesem Tee abgesehen hab ich bislang nur noch bei Tea Urchin 2011er LME gesehen - warn liegt das? Kam LME erst nach 2011 in Mode? Oder ist sonst alles vorher aufgekauft worden und mittlerweile unerschwinglich?) - den 2011er Lao Man E von prK.
Wie die jüngeren LME von prSK kein super bitterer Tee sondern einer, der sich auf eine tolle samtige Textur konzentriert. Im Vergleich zu dem 2017er oder 2018er LME von Peter merkt man bei diesem die vergangenen Jahre deutlich: die Zitrus-Note hat sich in eine schöne bittersüße Note mit leicht holzigen Facetten gewandelt, wobei die Süße im ersten Moment fast schon überwiegt und sich die Bitterkeit eher in der sehr langanhaltenden Textur zeigt.

Fotos hab ich nur heute morgen ein paar gemacht - ich war dann den Tag über nicht zu Hause und hab heute Abend nochmals einige Aufgüsse (bis gerade eben) gemacht - sehr ausdauernd!

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Durch den Namenszusatz "Muscatel" wurde mein Interesse geweckt, und darum musste ich mir einfach den Darjeeling Jungpana Wonder Muscatel second flush bestellen.
Naiver Weise habe ich mir etwas muskierendes wie man es vom Wein gewohnt ist vorgestellt.
Bei der ersten Tasse war mir dann klar dass dies in die Richtung Oriental Beauty geht. Für mich haben diese Tees immer etwas von Tabak der mit Apfelstückchen feucht gehalten wird.
Leider sagt mir das gar nicht zu.

Was ich abschließend daraus gelernt habe:
Tee gehört entweder den Insekten oder mir, beides funktioniert für mich nicht ;)

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ich hatte in meinem leben überhaupt erst 2 secondflushs, die für mich wirklich ein muskatell- aroma hatten. und die waren noch nicht mal als solche bezeichnet.

alle anderen, mit "muscatel" im namen, schmeckten halt wie gute s.f. darjeeling. gibt da  eh ne breitere palette an aromen, als jetzt bei f.f mMn

wo hast du deinen gekauft?

 

bearbeitet von phoobsering

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Hat denn "muscatel" überhaupt etwas mit dem Flush zu tun?
Ich bin da kein Experte, aber ich hätte es so verstanden, dass das was beim Oolong als "oriental beauty" bezeichnet wird, beim Darjeeling "muscatel" heißt.
In beiden Fällen handelt es sich um Insektenbefall. Oder habe ich das falsch verstanden?

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vor 28 Minuten schrieb Lateralus:

Hat denn "muscatel" überhaupt etwas mit dem Flush zu tun?
Ich bin da kein Experte, aber ich hätte es so verstanden, dass das was beim Oolong als "oriental beauty" bezeichnet wird, beim Darjeeling "muscatel" heißt.
In beiden Fällen handelt es sich um Insektenbefall. Oder habe ich das falsch verstanden?

Muscatel sind meist Second flushs. Ich mag den Geschmack dieser Tees sehr gerne. Das mit  dem Insektenbefall wird aber meiner Meinung nach etwas
zu heiß gekocht und dürfte in den meisten Fällen eher Marketing sein.

Jetzt hab ich aber auch Lust drauf bekommen.....:love:

Darjeeling second flush Poobong Muscatel plus:

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Heute habe ich einen Bai Rui Xiang. Es ist ein Tee von Jay (Hong Kong) allerdings mit einer Röstung die vor Ort im Wuyishan gemacht worden ist. Es ist ein einzigartiger Tee. Oder um es weniger dramatisch auszudrücken: ich habe noch nie einen ähnlichen Tee probiert. Naja, wie oft findet man diese Varietät auf den Markt. Es ist ein sehr komplexer Tee mit einer Schokoladennote die man bei hochwertiger 85% Schokolade findet, also nicht Lindt oder so. Die bittere Note ist also sehr mild und mischt sich mit der Süße. Auch Fruchtigkeit ist präsent und noch irgendwas anderes. Dafür brauche ich mehr Runden, es ist nur meine zweite. Auch die Balance ist toll, ich habe ja hier noch so einen Everyday TGY aus HK der, naja, ganz guter Tee ist aber die Balance ist ein bisschen durcheinander. Könnte ein Merkmal von tollen Tee sein. 

 

Allerdings es ein bisschen anders als was man mit Atong Chen hat. Ich finde bei den Tee von Cheng erlebt man oft eine "Phasentrennung" wenn man es Gongfu macht. Ich glaube der Grund liegt an der eng gerollten Blätter. Hier sind die Übergänge eher flüssig und harmonisch. Ich sage nicht eins ist besser als ein anderes, nur so eine Randbeobachtung. 

 

Ich finde es immer cool wenn ein Tee so spezifisch ist, dass man es kaum mit anderen Essen/Getränken beschreiben kann.

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Gestern war nichts in der Tasse, sondern im Pappbecher - ich mag es nicht besonders,  so offensichtlich querzufinanzieren und für ein Schälchen 600% Aufschlag zu zahlen. Warum ich mir nicht selber ein Schälchen mitgebracht habe, entzieht sich mir aber auch der Erkenntnis... 
Wenn man nur einen halben Kilometer von einem Teefestival entfernt wohnt, da nicht hinzugehen wäre schon irgendwie eigenartig. Aber ehrlich, ich wollte nicht hingehen, in eine Kirche, beengte Verhältnisse, anstrengende Akustik. Da soll Tee präsentiert werden? Kann man ja gleich zur Grünen Woche gehen. Was mich letztlich doch hintrieb war der angekündigte Flohmarkt. Aber entweder ich war zu spät, oder. Es gibt kein Oder. Da war einfach nichts. 

Im Pappbecher einige PuErhs, natürlich, aber wenn man nicht eben nur interessierter Laie ist, dann müßte man sich setzen und entfalten und nich nur mal eben einen PuErh trinken, wortwörtlich: Ich möchte einen PuErh. Bitte. Oh, der ist aber bitter. Der ist aber stark. Ich fand das überhaupt nicht. Stand eine Weile da, bei tea expirience  und war erstaunt, mit welcher Nachlässigkeit, also lange Ziehzeiten und Temperatur eher egal, keiner ungenießbar wurde. Vielleicht verzeihen Niederdosierungen Nachlässigkeiten? So wird's wohl sein. 
Dann gab es eine neue Gabe aus einem anderen Gaiwan. Oh. Was war denn das?  

Es war, als würde sich auf einmal ein sehr bestimmte Tür öffnen und nur noch der Geschmack und ich,  alleine, in einem leeren Raum. Alle diese selbstbewußten, egoschiebenden Kreuzberger, Menschen, die einen wegdrängen, wenn man nicht gegenhält, gepresst laute Stimmen haben  -  1995, ..., was für einer war das,  vergessen. Kaufe ich! 560Euro. Oha. Es gibt auch Abbrüche. Natürlich. Aber ich habe was gegen Abbrüche. Wer weiß, was da in der Kindheit schiefgelaufen ist. Vielleicht sollte ich Abbrüche mal doch in Erwägung ziehen. Aber nicht auf einem Teefestival in einer Kirche in Berlin-Kreuzberg. Wer denkt sich denn so was aus? 
Ich stand eine gefühlte Ewigkeit am Stand von Jiri Melzer. Eine Verbindlichkeit konnte nicht aufkommen, aufgrund dieses Grüne-Wochen-Charakters. Dieser namenlose 95iger hat alles rausgerissen und als ich dann doch recht schnell wegging, ... 400Euro hatte ich in der Tasche, könnte ja noch aufstocken. Aber nein. Nicht unter solchen Umständen. 
 

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@Terrakotta-Krieger Wie gesagt habe ich da keine Ahnung und kann nur nachplappern was ich so im Netz lese.

Aber es wundert mich doch warum alle oriental beauty Oolongs und Darjeeling muscatel dieses absolut vergleichbare Geschmacksprofil haben, dass ich sonst nirgends finde? Irgendeine Gemeinsamkeit muss es da ja geben. Wobei "alle" natürlich eine deutlich endliche Anzahl von 5 Oolongs und 1 Darjeeling sind ;)

Im Gegenzug kann ich mir aber auch nur schwer vorstellen dass man bestimmte Insekten nur auf bestimmte Felder loslässt. Wie soll das funktionieren?
Keine Pestizide gegen genau diese Insekten auf diesen Feldern oder spezielle Einzäunung? Klingt für mich auch nicht besonders plausibel.

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2003 Lantingchun TF Yongde - ChaWang

1-3 angenehm holzig mit etwas Kampfer und zurückhaltender Süße
4-6 sich steigernde Süße
7-10 kaum noch Holz und abnehmender Kampfer, süß. Mit angenehmer Klarheit.
 

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In den Abendstunden hatte ich Mal wieder Lust auf einen Sheng. Meine Wahl viel auf den " 2014 Autumn Xiao Hu Sai Village" von YS. Sowohl den Tee als auch die Shibo habe ich mittlerweile schon vor längerer Zeit von @Tobias82, danke nochmal. Der Tee ist super! Für einen Sheng ziemlich spritzig und fruchtig, auch obwohl Herbst. Dazu läuft eine Platte von Gene Pitney die ich auf einem Flohmarkt ergattert habe.IMG_20181121_180915.thumb.jpg.58415f067ff4df915c5eab8f7e919e77.jpg

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Am 18.11.2018 um 21:34 schrieb Joscht:

 

Es war, als würde sich auf einmal ein sehr bestimmte Tür öffnen und nur noch der Geschmack und ich,  alleine, in einem leeren Raum. Alle diese selbstbewußten, egoschiebenden Kreuzberger, Menschen, die einen wegdrängen, wenn man nicht gegenhält, gepresst laute Stimmen haben  -  1995, ..., was für einer war das,  vergessen. Kaufe ich! 560Euro. Oha. Es gibt auch Abbrüche. Natürlich. Aber ich habe was gegen Abbrüche. Wer weiß, was da in der Kindheit schiefgelaufen ist. Vielleicht sollte ich Abbrüche mal doch in Erwägung ziehen. Aber nicht auf einem Teefestival in einer Kirche in Berlin-Kreuzberg. Wer denkt sich denn so was aus? 
Ich stand eine gefühlte Ewigkeit am Stand von Jiri Melzer. Eine Verbindlichkeit konnte nicht aufkommen, aufgrund dieses Grüne-Wochen-Charakters. Dieser namenlose 95iger hat alles rausgerissen und als ich dann doch recht schnell wegging, ... 400Euro hatte ich in der Tasche, könnte ja noch aufstocken. Aber nein. Nicht unter solchen Umständen. 
 

Ja, der 1995 war schon wahnsinnig lecker und herausstechend. Ich habe mir dann vom 2.ältesten dort etwas mitgenommen. Von dem war ab dem 2. Aufguss etwas Versprechendes dabei. 

Von den chinesischen  Oolongs hat mich so gar keiner überzeugt.

und ich hätte viele Tees auch lieber höher dosiert gehabt 😎

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