Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Heute mal einen Tee aus der hinteren Reihe meines Teeschrankes, der es nicht so oft in meine Kännchen schafft. Und das eigentlich zu unrecht, wie ich gerade wieder feststellen muss. Ein Fukamushi von Saitō Seichaen aus Kyokushi, was hier in der näheren Umgebung liegt. Hauptsächlich ist Kyokushi bekannt für seine Viehzucht (lecker Rindfleisch und Milch) aber dieser Tee braucht sich nicht zu verstecken. Der Kultivar ist Saemidori und das schmeckt man auch, wie ich finde. Sehr schön ausbalanciert, präsentes Umami, viel Körper aber durch das verhaltene hi-ka auch eine belebende Frische. Sollte ich öfter trinken, aber das habe ich mir schon öfter gedacht. 9_9 

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vor 43 Minuten schrieb Anima_Templi:

Entweder Minze oder Zitronenmelisse, würde ich sagen. :)

Also die Zitronenmelisse ist einer der frischgepflückten Kräutertees meiner Wahl! Wirklich lecker als whole-leaf und frisch, kaum wiederzuerkennen in Beutelform und nicht 1/10 so lecker. Und griechischer Bergziegentee ist ebenfalls einer meiner Favoriten frisch gepflückt. Die Zitronenmelisse wächst zumindest im Garten aber derzeit noch nicht so, dass man diese ernten könnte. Aber Minze ist es nicht, obwohl es davon auch interessante Sorten gibt, aber das wär jetzt als Rätsel auch etwas banal gewesen. 😁

@doumer Du meinst 2019er? 😁

@Paul Das wäre mal eine Idee! Aber zumindest die Birke auf meinem Balkon hat derzeit noch keine frischen Blätter dran!

Die Jahreszeit nicht vergessen liebe Teefreunde! Kramt tief in eurem Gedächtnis, welche Pflanze die in vielen Gärten vorkommt, und die ihr alle kennt, ist quasi immergrün und deren Blätter aufbrühbar? Ihr wisst es aber vielleicht gar nicht, dass man diese Blätter so geniessen kann, sie zu essen hingegen könnte etwas unangenehm sein (als letzter Tipp). 😅

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In letzter Zeit habe ich wieder vermehrt Oolongs getrunken. Oolongs aus Taiwan sind nunmal weiterhin meine persönlichen Top-Favoriten in der Welt des Tees.
Aber heute Abend hat mal wieder ein besonders leckerer Pu-erh den Weg in mein Kännchen gefunden:
BaNa 2009 Sheng von pu-erh.sk.
Leider konnte/wollte ich mir von diesem schmackhaften Kraut keinen ganzen Fladen leisten..... und von der 25g-Packung ist nur noch eine Kannen-Füllung (rund 6g) übrig.

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bearbeitet von Helmi

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@Anima_Templi Gute Reise und viel Spaß! Ein Bericht über etwaige Mitbringsel ist willkommen :D

Bei mir gibt es gerade einen Matcha. Bereits der dritte Tee heute. 9_9 Zum Frühstück einen English Breakfast, am späten Vormittag dann einen Sencha. 

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Heute ist mal wieder ein Maocha im Bero-Shibo: Der 2018er "The Bitter End Xtra" LME Maocha von Bitterleaf Teas.
Für einen "extra bitteren" LME überraschend süß: Der 2017er bitter-only LME Maocha von Yu ist zwar zu Beginn auch recht süß, allerdings hält dann recht schnell eine lupenreine Bitterkeit Einzug, was hier nicht der Fall ist. Zwar ist auch die pelzige Samtigkeit da und schon ein gutes Maß an Bitterkeit aber bei weitem nicht das, was der Name vermuten lässt - kann noch nicht einmal mit dem 2018er Lao Man E Bing von HQF mithalten, der nicht als bitter-only vermarktet wird. Schon OK, aber nicht sonderlich ausdauernd...und wird zugegebenermaßen den Erwartungen nicht gerecht.

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Am Nachmittag gab es dann nochmals eine Überraschung, dieses mal eine positive mit dem 2003er CNNP (Dayi) 8582 von @chenshi-chinatee, vielen Dank für das Sample!
Ziemlich derb, mit viel Holz und einiges an Leder - nicht ganz so "fies" wie der 2006er Pasha (den es bei YS gibt, der mit gepressten Käfern), geht aber definitiv in die selbe Richtung. Hätte ich der Beschreibung nach nicht erwartet, gefällt aber :)  Zu Beginn recht adstringent, was jedoch im Laufe der Aufgüsse zurückgeht und einer angenehmen Süße weicht. Sehr ausdauernd (ist aktuell immer noch im Kännchen)! PS: Man beachte das Blümchen auf dem ersten Bild - sehr freundliche Menschen, diese Teeproduzenten!

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Hier gibt es heute den unkomplizierten, aber sehr guten Kuki-Hojicha von Yutaka Tee bzw. @cml93

Der Tee ist eine sehr gute Begleitung beim Lernen für die nächste Klausur.

 

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Vor ungefähr einer Woche habe ich den Autumn Bee '17 von Diz getrunken ehrlich, das war der Tee meines Lebens. Der Tee hat geschmückt wie ein Honigbonbon, unglaublich und mich wunderte, weshalb man den Tee so billig verscherbelt.

Dann kam die Ernüchterung, dafür muss ich eine kleine Bogen schlagen. Nach einer kleine OP scheinen die Medikamente noch Nachwirkungen gezeigt zu haben, jene sich in einer, für mich komplett neuen Geschmackswahrnehmung geäußert hatten. Wasser, Milch, Brot,alles war süßer, ich habe jede Art vom Zucker intensiver wahrgenommen. In diese Zeit ist auch der Tee,wie auch der Bulang Gushu gefallen. Leider hat die Wirkung schnell nachgelassen. Für mich ist die Süße so nicht mehr wahrnehmbar und der Tee schmeckt leider nicht mehr so intensiv. 

Macht zwar keinen schlechten Tee, verschiebt ihn aber um Welten, leider war die Nachwirkung nicht von Dauer und mein Geschmackssinn kommt mir abgestumpft vor.

Alles in allem ist der Autumn Bee ein schöner Tee zu kleinem Preis und der Bulang Gushu ein schöner Tee zu höherem Preis. Die Vergötterung der Tees muss ich aber leider von der Liste streichen, da die Normalität Einzug gehalten hat.

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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