Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Was ist eigentlich aus @Joscht geworden? Das war doch der, dem meine Spitzendeckchen nicht gefallen haben? Wollte der nicht zu den Saudis?

Hoffentlich ist dem nichts passiert!

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vor einer Stunde schrieb Paul:

Wollte der nicht zu den Saudis?

Stimmt! Wo er wohl steckt ...
Wäre ein Fall für die TTN, eine spekulative Recherche!
Ich habe bereits eine These:
Womöglich ist @Joscht gar zum Sheng-Sonderbeauftragen der Saudis ernannt worden. 

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Heute per Post angekommen und gleich ab in die Hōhin, der erste 2019er Shincha aus Tanegashima (Kagoshima). Der erste Eindruck ist schon mal gut. Morgen werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen und ihn ausführlicher testen. :)  

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Am 6.4.2019 um 11:16 schrieb GoldenTurtle:

Ich möchte mich da gerne noch einmal öffentlich wiederholen, mir teilweise noch unverständlich fassen fast alle wirklich guten Yixing Kannen die ich kenne mindestens etwa 1,5 bis 2dl.

Hast Du eine Theorie dazu, @GoldenTurtle? Dein "teilweise" lässt den Schluss zu, dass Du zumindest etwas vermutest ;)

Ich trinke ja gern aus einer sehr kleinen Kanne. Diese dann aber nicht vollgestopft, sondern auch hier nur mit einer relativ harmlosen Dosierung. Im Vergleich mit meiner größeren Kanne oder dem größeren Gaiwan verfolge ich gerade nebenbei u. a. ein wenig die These, dass es nicht nur (!) an der (Herstellungs-)Qualität des Aufbrühgefäßes liegt, sondern auch schon allein an dessen Volumen.

Meine Beobachtung geht in die Richtung, dass in einer kleinen Kanne die Aufbrühergebnisse von Session zu Session häufiger und deutlicher variieren als bei einer größeren Kanne oder einem größeren Gaiwan. Mag aber auch gern alles nur Einbildung sein :D
Meine Überlegung dazu: In einem kleineren Aufbrühgefäß sind weniger Teeblätter drin als in einem großen. Einzelne Teeblätter unterscheiden sich geschmacklich auch bei Nicht-Blends, z. B. auch der Rand des Teekuchens vom stärker gepressten Mittelteil, etc. oder es variiert der Stängelanteil von Session zu Session. Je mehr Ausgangsmaterial ich verwende, umso mehr geschmackliche Einzelkomponenten vermischt sich in der Kanne und bildet einen gewissen facettenreichen Durchschnitt. Je weniger Ausgangsmaterial ich verwende, desto größer können die geschmacklichen Differenzen sein, weil die geschmacklichen Einzelkomponenten an sich stärker zu Tage treten. Macht das Sinn?

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vor 31 Minuten schrieb nemo:

Hast Du eine Theorie dazu, @GoldenTurtle? Dein "teilweise" lässt den Schluss zu, dass Du zumindest etwas vermutest ;)

Ich weiss zumindest aus der Jianshui Welt, dass die edleren (und dort ebenfalls grösseren) Kannen für grössere Runden insb. mit Fokus auf Gäste gedacht sind - die Leute für sich alleine aber aus einfacheren Kannen trinken. Ich finde das einen wunderbaren Grundgedanken, dass Tee einen gemeinschaftlichen, die Menschen verbindenden Aspekt darstellen will, der Tee zelebriert die Gemeinschaft der Menschen, will selbst gar nicht Zentrum sein.

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Ah, ok. Danke. Ich habe Dein " fast alle wirklich guten Yixing Kannen" dahingehend (miss-)verstanden, dass sie "besseren" Tee liefern sollen, als es kleinere Kännchen tun. An den Aspekt des gemeinschaftlichen Teekonsums aus edleren, größeren Kannen hatte ich dabei nicht gedacht. So etwas also wie das berühmt-berüchtigte gute Silberbesteck, das nur dann auf die Tafel kommt, wenn Gäste da sind oder es einen feierlichen Anlass gibt ;)

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vor 6 Minuten schrieb nemo:

Ich habe Dein " fast alle wirklich guten Yixing Kannen" dahingehend (miss-)verstanden, dass sie "besseren" Tee liefern sollen, als es kleinere Kännchen tun.

Leider ist dein erster Schluss ebenso zulässig, da die Künstler mit dem guten Ton häufig wie mir scheint eben fast nur solche grösseren Kannen produzieren.

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Am 2019/4/11 um 00:02 schrieb Paul:

@seika ja wenn man im Lande lebt und sich redlich müht ist man fein raus was Shincha angeht - wir müssen noch vier Wochen warten, wie mir Fachleute versichert haben.

Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es. Ob das auf Shinchas auch zutrifft, bin ich mir nicht sicher. Sobald ich Zeit habe, werde ich zu dem Shincha ein paar ausführlichere Zeilen schreiben. :)

Jetzt, nach einer Runde Sport, im Glas einen kaltgezogenen Nilgiri Kodanad BOP 2019. Schmeckt wie Eistee Zitrone, nur besser! :D

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Heute ist nochmal/schon wieder der 2013er Yiwu HuangYe Autumn von prSK im Kännchen: 
Diese Woche habe ich ausschließlich diesen Tee getrunken um ihn von verschiedenen Seiten her kennen zu lernen: in unterschiedlicher Dosierung, aus unterschiedlichen Kannen und bei unterschiedlichen Tagesbedingungen. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass der Tee ein bisschen eine Diva ist: Wenn man ihn zu grob behandelt (zu kräftig dosiert oder zu lange gezogen) wird man mit Adstringenz bestraft (worauf ich im Gegensatz zu einer guten Bitterkeit empfindlich reagiere, da es hier keine positive Version gibt, die auch in hohem Maße schön ist). Wenn man ihn aber entsprechend behandelt, erhält man sehr schöne facettenreiche und spannende Ergebnisse, wie ich sie von kaum einem Herbst-Sheng kenne. Insbesondere bei einer eher zarten Dosierung oder aber auch bei eher offenporigem Ton kommen ungeahnt fruchtige Noten zur Geltung, da hier die trotzdem immer latend vorhandene aber bis zu einem gewissen Maß nicht störende Adstringenz stärker im Zaun gehalten wird - z.B. hatte ich mit der Kyusu von Jan Pavek eine tolle Session gestern Abend. Ein fordernder aber auch sehr lohnender Tee!

 

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vor 4 Stunden schrieb seika:

 Sobald ich Zeit habe, werde ich zu dem Shincha ein paar ausführlichere Zeilen schreiben. :)

Die werden hier im Form sicherlich eine interessierte Leserschaft finden.

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Mit welchem Tee weiht man das neue Kännchen ein...?

Natürlich mit einem Herbst-Tee, in diesem Fall der Mansa Autumn von prSK. ^_^

Diesen habe ich deswegen gewählt, weil ich mit den geschmacklichen Strukturen dieses Tees in unterschiedlichen Kannen sehr vertraut bin. Somit ein idealer Tee um das Potenzial der neuen Kanne einmal vorsichtig „abzuklopfen“.

Das Ergebnis war sehr erhellend und positiv. :)

In früheren Sessions brachte er eine ausgeprägte Würze. Die fruchtig-frischen Noten, welche viele Herbsternten häufig zeigen, waren eher im Hintergrund.

In der Zhuni zeigt sich ein anderes Bild. Der Körper ist nicht mehr so schwer, dafür werden die filigranen Spitzen deutlich stärker in den Fokus gerückt.

Auf einmal ist da eine fruchtige Süße, welche sich hervorragend mit den würzigen Aromen ergänzt. Typisch für einen Herbst-Sheng sind die einzelnen Aufgüsse im Geschmack sehr beständig.

Ich freue mich sehr, gleich beim ersten Tee so deutliche Veränderungen durch die Kanne feststellen zu können. Auch meine bessere Hälfte war sehr angetan vom Ergebnis (was sehr beruhigend ist, nach dem ersten Blick von ihr auf die Frage, was das Kännchen denn gekostet hat... :ph34r::$).

Ich freue mich auf viele weitere Sessions! 

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bearbeitet von Anima_Templi

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vor 2 Stunden schrieb Anima_Templi:

Diesen habe ich deswegen gewählt, weil ich mit den geschmacklichen Strukturen dieses Tees in unterschiedlichen Kannen sehr vertraut bin. Somit ein idealer Tee um das Potenzial der neuen Kanne einmal vorsichtig „abzuklopfen“.

Sinnvolles Vorgehen :thumbup:

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@Anima_Templi sehr schön! Eine gute Yixing möchte ich bei aller Liebe zu der osteuropäischen Keramik nicht missen :) 

@topic: Heute ist ein Tee im Kännchen, den ich eigentlich schon lange habe (und auch schon des öfteren getrunken habe) aber irgendwie noch nie einen Eintrag dazu gemacht habe: der 2007er Jincha von YQH. Ein sehr fest gepresster Jincha (feste Pressung und kleinteiliges Blatt sind die Gründe, warum ich meist kein Freund von Jinchas, Tuochas und Zhuangchas bin), bei dem die Adstringenz zwar vorhanden aber trotzdem nicht zu intensiv ist, sondern durch eine weiche Textur und ausreichend schwerem Körper punkten kann. Das spannendste an dem Tee ist aber ganz klar die Yang-typische leicht medizinisch-mentholige Lagernote - wenn man diese mag ein sehr angenehmer, ordentlicher Tee für einen für YQH fairen Preis, dem es zwar an Besonderheiten wie dem Stoner-Qi des Tejipin fehlt, dafür aber auch nur einen Bruchteil davon kostet - quasi ein Nobel-Daily-Drinker :D 

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 Yiwu WanGong prSK 

Eher enttäuschender Nachmittagstee.

Die Probe liegt schon längere Zeit bei mir. 

Dennoch ist die Verkostung erhellend. Der Aufguss ist ziemlich trüb. Interessanterweise waren bisher fast alle Pus mit trübem Aufguss, die ich versucht habe, eher schlecht.

Kein schönes Mundgefühl, geschmacklich sehr flach und kaum aussagekräftig. Jetzt, nach dem fünften Aufguss, breche ich ab...

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen bezüglich trüber Aufgüsse?

 

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vor einer Stunde schrieb Anima_Templi:

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen bezüglich trüber Aufgüsse?

Nein, kann ich nicht sagen. Hab aber auch nicht so sehr darauf geachtet bisher. Ich werd das mal beobachten.

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Hier ein paar Eindrücke zum Tangeshima Shinchas aus den vergangene 5 Sitzungen. Bei dem Tee handelt es sich um einen kurz bedampften (Asamushi) Sencha aus dem Kultivar Shōju von der Insel Tanegashima, die Teil einer Kagoshima vorgelagerten Inselgruppe ist. Aufgrund der klimatischen Bedingungen findet die Teeernte auf Tanegashima und der Nachbarinsel Yakushima ziemlich früh statt, und nicht wenige Teebauern rühmen sich damit den ersten Shincha zu produzieren. Eiichi Matsushita, der diesen Tee gemacht hat, ist da keine Ausnahme, auch er bedient sich dieses Verkaufsargumentes. Eine Anmerkung vielleicht noch, der Tee wurde, im Unterschied zu den handelsüblichen Tees, nicht final erhitzt, hat also kein hi-ire hinter sich. Herr Matsushita nenn ihn deshalb "nama shiage" oder "semi dried". Aufgrund der in den Blättern verbliebenen höheren Feuchtigkeit wird das Mindesthaltbarkeitsdatum mit einem Monat angegeben. Sortiert ist er aber, soweit ich das beurteilen kann. Ist also auch kein reiner Aracha. 

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Schöne große Blätter, die ihn prädestinieren für meine Hagi Hōhin. Der erste Annäherungsversuch erfolgte mit etwa 75 Grad heißem Wasser und einer Ziehzeit von 45 Sekunden. Einwaage waren bei allen Versuchen jeweils ca. 4-5g. Das war nicht verkehrt. Als nächstes wollte ich ihn mit heißem, sprich 90 Grad heißem Wasser und minimaler Ziehzeit testen, da mir diese Methode bei kurz bedampften Uji Tees immer sehr gut gefällt. Als letztes dann und hier auf den Bildern abgelichtet ein Aufguss mit niedrigeren Temperaturen und längeren Ziehzeiten. Also ähnlich wie ich das mit einem Gyokuro mache, mit dem Unterschied, das ich ich beim Gyokuro mehr Blätter nehme. 

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Von allen drei Herangehensweisen hat mir die erste doch irgendwie am besten gefallen. Das aber auch mit Abstrichen. Gefallen hat mir bei allen drei Versuchen die vorhandene Süße und eine pflanzliche Note, die mit den späteren Aufgüssen immer präsenter wurde. Dazu ein leichter Hauch von Vanille. Man schmeckt die Frische. So viel zum positiven. Was mir nicht so gefallen hat, war einmal der Duft, der war gelinde gesagt ziemlich schwach. Ausserdem fehlt mir noch irgendwas, vielleicht Umami. Weiss ich noch nicht so genau. Irgendwie macht er auch mich einen geschmacklich unausbalancierten Eindruck. Nichtsdestotrotz ein überaus interessanter Tee mit einem mir bis dato eher unbekannten Geschmacksbild. 

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Was mir noch aufgefallen ist, und ich nicht so recht einordnen kann, ist das sich ab dem zweiten Aufguss ein grau-bräunlicher Schleier am Boden der Schale bildet. Ich habe versucht es so gut es geht festzuhalten, leider ist mir die Fokussierung nicht allzu gut gelungen. Hatte ich so in der Form auch noch nicht. 

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Mein abschliessendes Zwischenfazit zu diesem Tee. Interessant ja, aber die richtig guten Tees kommen erst noch. Kannst also ganz beruhigt sein @Paul ;)

 

bearbeitet von seika

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@Anima_Templi da du kein Jahr dazu geschrieben hast - ist das der hier? Zugegeben nicht der beste von Peter aber auch kein Gushu - zumindest 2015 war der echt günstig und dafür kann ich nicht meckern (inzwischen ist er aber heftig im Preis gestiegen!). Allerdings waren die Aufgüsse bei mir auch nicht trüb. Hm, ggf. einfach bei Gelegenheit nochmals versuchen - bei dem 2013er Yiwu HuangYe Autumn war die erstes Session auch echt mies aber wie ich letzte Woche festgestellt habe, ist das ein toller Tee wenn man ihn richtig behandelt :) 

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vor 14 Stunden schrieb Anima_Templi:

dunkel ist nicht zwangsläufig trüb... ;)

hast Recht, aber wenn die so schön "suppen"... gibt ja auch so fermentierte Sachen, die statt "white-frost" so eine Art Pelz oder Flausch ansetzen...

aber das ist ja auch nicht jedermanns Geschmack 

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
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      Quelle: British Journal of Ophthalmology

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