Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 1 Stunde schrieb GoldenTurtle:

Hatte gestern das Privileg, den Maocha des 10 jährigen Shuitang-Jubiläumssheng mitzuverkosten (100g Xiao Beeng, 19er Gushu Tian Men Shan, Yiwu) ... 20, 30M Hochstämmer ähnlich wie Bo He Tang, noch nicht ganz so teuer, aber fern von günstig ... Beeindruckende Wandlung macht der Tee über die Aufgüsse hinweg ... Von sanften maritimen Austernnoten über Erdbeerblätternoten zu obstigeren Noten. Ein filigraner, weicher Tee von Yu, doch, ein kleines Kunstwerk.

war letzte Woche in einem kleinen privaten Teehaus in der Nähe. Da gab´s auch BoHeTang. Aber was will man nach einmaligem Trinken schon sagen. Vor Allem, wenn 
man sich dabei nett Unterhalten hat :love:

Bist´ wieder in Deinem Lauf? Keine Brennessel in der Schale mehr? 

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vor einer Stunde schrieb Tobias82:

Bist´ wieder in Deinem Lauf? Keine Brennessel in der Schale mehr? 

Das ist mal ne echt gute Frage mein Lieber! 😂👍

Ja, es läuft besser und besser. 

Einem Brombeerblättertee bin ich trotzdem nicht abgeneigt, das Zeug schmeckt auch nicht schlecht.

Man kann das Leben geniessen. Grundsätzlich, woran man echte Freude hat und auch inneren Frieden dabei findet, das ist gut und tut gut. Manchmal muss man bei sowas Schönem störende Antriebe oder Einstellungen oder Stressfaktoren womöglich abtun oder mit gutem ersetzen, bis man zum wahren Genuss in innerem Frieden gelangen kann.

vor einer Stunde schrieb Tobias82:

Aber was will man nach einmaligem Trinken schon sagen. Vor Allem, wenn 
man sich dabei nett Unterhalten hat :love:

Hey, hey ...

PS: Weil ich schon dabei bin, ein Nachtrag zu "mit gutem ersetzen" oben: z.B. mit echten Freundschaften, wo man sich nicht die Freundschaft durch irgendetwas erkaufen muss, sich nicht für ein Ansehen profilieren muss mit materiellen Dingen oder Fähigkeiten oder Aussehen, sondern man sich einfach gegenseitig mag wie man ist und gerne Dinge miteinander teilt, simple.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Das gehört nicht nur zur Teekultur, dass es die Menschen und Kulturen auf eine gewisse Weise einander nahe bringen kann, es ist sogar der Kern und für mich das Göttlichste am Tee.

Mein Gartennachbar würde jetzt wahrscheinlich wieder sagen, ich mache ein Evangelium aus dem Teekult. 🤣

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Heute starte ich mal mit den 2019er Tees von Peter - der Anfang macht der 2019er Huazhu Danzhu:
Ein klarer, kräftiger Tee mit toller moosiger Wald-Note und sehr schöner Bitterkeit. Je nach Dosierung wirkt diese bereichernd scharf - "präzise" trifft es irgendwie sehr gut - oder es kommen leicht florale und nussige Noten zum Vorschein, die Bitterkeit bleibt aber in allen Aufgüssen als roter Faden vorhanden und sorgt für einen lang anhaltenden Nachhall. Besonders schön ist auch das kräftige Qi des Tees: Direkt mit der ersten Schale spürbar und von eher anregender Natur konzentriert es sich zunächst auf Kopf und Brust, breitet sich dann im ganzen Körper aus und sorgt für eine entspannte Wachheit. Peter beschreibt den Charakter des Tees sehr gut: " the tea itself is very elegant, it’s like you have the best clothes perfectly cut and stitched, in tea you feel this refined noble taste, simply nothing standing out or missing" - glitzernde Goldkettchen und blendende Muster sind in solch einem Fall nicht notwendig. Verglichen mit der 2018er Version ist die 2019er Danzhu Version zwar ein ganzes Stück teurer aber auch qualitativ nochmals ein ganz anderes Level!

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Ich genieße heute nach einem stressigen Tag Mal einen ganz simplen Dancong. Da es gleich weiter geht :D.

Da heute auch mein teeboot ankam wollte ich diesen auch Mal in Benutzung haben.IMG_20190608_181926.thumb.jpg.dd611f138e9305eacc6efee03a5cde29.jpgIMG_20190608_180738.thumb.jpg.29e2062fa4dbaaf3b3271a4757d0734f.jpgIMG_20190608_180844.thumb.jpg.86edc395c8d4fe653ff71af2e9a78fdc.jpg

 

 

da die kyusu 2 Portionen aufbrühen kann, habe ich mir gleich noch Nachschub in den pitcher geparkt die mir meine Freundin aus dem Ikea gebracht hat und ich liebevoll meinen teepinguin nenne :DIMG_20190608_181017.thumb.jpg.3f86a72e544b917761504dbd36bf5eeb.jpg

bearbeitet von Tanuki

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Heute morgen hab ich meinen '19 Naka Cake von prsk angebrochen.

Peter schreibt zum Tee: "This spring Naka is not any from the previous ones,  a strong bitterness is not present but rather sweetish notes come up".

Also für mich übertrifft der 19er Naka die 18er Version sogar an Bitterkeit, welche sich im Mund und Rachen ausbreitet und sich in langanhaltene Süße umwandelt. Dabei ist der Tee von Anfang bis Ende so unglaublich thicc und langlebig (15+ starke Aufgüsse). Vom Geschmack her dominieren Erdnuss/Cashew und Zuckerrohr Aromen mit einer vegetablen Note.

Ein unglaublicher Power Naka den man vorsichtig aufgiessen muss :love: Ich bin gespannt wie der sich über die Jahre entwickelt.

Muss dazu sagen das mein Blatt etwas mehr Bruch enthielt, vll kommen daher die Unterschiede. Ich werd den Tee die Tage nochmal trinken.

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Erster Test des neuen Kännchens, mit einem alten Bekannten: 2017er ManSa Autumn

Bereits nach dem dritten Aufguss steht glasklar fest: der Ton bringt Körper!

Ich schmecke Geschmacksmuster ähnlich denen, wenn ich Tetsubin-Wasser verwende. Der Tee bedeckt den Mundraum, entfaltet und verändert sich dann schrittweise. 

Mineralische Grundtöne dominieren zu Anfang und wandeln sich dann mehr und mehr hin zu süss-fruchtigen Spitzen.

Ich bin auf's Angenehmste überrascht! Das schreit nach weiteren Tests! :)

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@Jeezy hm interessant - hatte den bisher zwei mal und bei beiden Gelegenheiten kam er mir (was den Geschmack angeht) deutlich zahmer vor als die letzten Jahre - allerdings wurde er auch nicht mit meinen üblichen Parametern gebrüht, ich bin mal gespannt, was er dann macht :) Aber ja, viel Bruch verändert den Geschmack auf jeden Fall!

@topic: Bei mir geht es heute mit dem 2019er Mannuo von prSK weiter:
Der Grundton erinnert mit seinen frischen Waldnoten an die 2018er Version, jedoch ist dieses Jahr ein florale, sehr Süße Note dominant, die jedoch nichts schweres Parfümiges hat wie so manch ein anderer Tee sondern vielmehr an den Duft von einer Blühenden Wiese am Waldrand erinnert, den ein frischer Wind hereinträgt und sich mit dem etwas würzigeren Duft des frühsommerlichen Waldes vermischt. Auch wenn der Tee an sich leicht und frisch wirkt hat er eine schön schwere Textur und ist über die verschiedenen Aufgüsse hinweg sehr wandlungsfähig: während zu Beginn die floralen Noten überwiegen verändern sich diese über eine gewisse Fruchtigkeit hin zu einer noch immer sehr süßen Nussigkeit, die sich erst ab dem 10. Aufguss mit einer dezent bitteren Note mischt. Auch wenn das Qi bei weitem nicht so intensiv und klar definiert ist, wie bei dem 2019er Huazhu bedeutet das keineswegs, dass der Tee keine Kraft hat: diese ist zwar von einer eher diffusen, entspannenden Natur aber spätestens ab dem 3. Aufguss merkt man deutlich, wie sie sich im Körper sammelt. Ein schöner Tee, der einen mit auf eine Reise nimmt.

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@doumer

Ich hatte heute Morgen, auf nüchternen Gaumen, den Mansa, welcher mich schon mal positiv überrascht hat.

Wunderbar finde ich in diesem Jahr diese kräftigen, dickfleischigen Blätter. Es ist gerade so, als hätten die Bäume all das Gute aus der Erde konzentriert, um ein herausragendes Blattgut zu schaffen.

Sollte sich dies bei allen Tees wiederfinden, denke ich dass die Annahme eines großartigen Reifungspotenziales sehr realistisch ist. :)

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vor 2 Stunden schrieb Anima_Templi:

Wunderbar finde ich in diesem Jahr diese kräftigen, dickfleischigen Blätter. Es ist gerade so, als hätten die Bäume all das Gute aus der Erde konzentriert, um ein herausragendes Blattgut zu schaffen.

Sollte sich dies bei allen Tees wiederfinden, denke ich dass die Annahme eines großartigen Reifungspotenziales sehr realistisch ist.

Ich glaube nicht an den Zusammenhang, dass dickfleischigeres Blattgut per se besser reift.

Das Mehr an Aroma hingegen rettet sich wahrsch. mittelfristig je nach Lagerung variabel durch.

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vor 14 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ich glaube nicht an den Zusammenhang, dass dickfleischigeres Blattgut per se besser reift.

Das Wichtigste m.E. ist nach wie vor das Anbaugebiet, bzw. die Bodenbeschaffenheit, welche und wieviele Mineralstoffe in den Tee gelangen usw.

Allerdings glaube ich, dass die Fluktuation von Aromen durch dünneres Blattgut begünstigt wird. Dies weiss ich mit Gewissheit in Bezug auf hochwertigen Tabak.

Jetzt kann sich freilich jeder seinen Teil denken, mich für verrückt erklären oder dergleichen, aber die Parallelen in punkto Reifung liegen für mich offenkundig auf der Hand.

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Geschrieben (bearbeitet)

Hier ein paar Bilder vom Rareness5.

Insgesamt sehr gut ausbalanciert. Die Bitternis kann man durch längere Ziehzeit schön forcieren, jedoch wird sie niemals zu viel und ist sehr positiv zu werten.

Im Nachhall wandelt sich der Tee stets zur fruchtigen Süsse. Die Birne, welche @doumer als Charakteristikum dieses Tees gewertet hat, sticht vor allem in späteren Aufgüssen stets klar heraus. Ein toller Tee, sehr angenehmes, relaxendes Qi.

Absolut erwähnenswert: Das tolle Blattgut! :)

 

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bearbeitet von miig
Bilder nachgetragen

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vor 3 Stunden schrieb Anima_Templi:

Hier ein paar Bilder vom Rareness5.

Insgesamt sehr gut ausbalanciert. Die Bitternis kann man durch längere Ziehzeit schön forcieren, jedoch wird sie niemals zu viel und ist sehr positiv zu werten.

Im Nachhall wandelt sich der Tee stets zur fruchtigen Süsse. Die Birne, welche @doumer als Charakteristikum dieses Tees gewertet hat, sticht vor allem in späteren Aufgüssen stets klar heraus. Ein toller Tee, sehr angenehmes, relaxendes Qi.

Absolut erwähnenswert: Das tolle Blattgut! :)

 

Der 2019 Rareness5  von puh-er.sk war derjenige Tee, der mich am meisten beeindruckt hat!

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vor 13 Minuten schrieb Paul:

Der 2019 Rareness5  von puh-er.sk war derjenige Tee, der mich am meisten beeindruckt hat!

Nach dieser Session heute, kann ich das gut nachvollziehen. Ich werde ihn bald höher dosiert brühen und bin gespannt, wie sich das auswirken wird. :)

bearbeitet von Anima_Templi

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vor 3 Stunden schrieb Frau Mahlzahn:

Schon mal zum Einstimmen auf die Teezui ...

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Hier hab ich mit Absicht das Bild von  @Frau Mahlzahn mit zitiert. Auf den ersten Blick Hefezopf mit Butter! Nachdem man die Unmengen Wasser geschluckt hat, die im Mund zusammen gelaufen sind;  der zweite Blick auf den Tee: Formosa Mingjan Rou Gui Old Style. Nobel Nobel, als Nachmittagstee (?) zum Hefezopf.

Zu dem Tee - wenn man keinen Hefezopf hat - kann ich folgendes Video sehr empfehlen:

 

Die haben leise still und heimlich ein paar sehr gute Videos gemacht, die Beiden von TeeKontor Kiel !!!

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Danke @Paul für den Hinweis auf das Video, den Film kannte ich noch gar nicht ... hier und auf den diversen Blogs wird immer wieder aus einer anderen Perspektive beschrieben, wie und warum Atong Chen unvergleichlich guten Tee macht. Ich probiere gerne auch Anderes aus, zum Beispiel dieser hier von Chris ist sehr lecker :

Aged Charcoal Tieguanyin (Iron Goddes of Mercy) 1993

Am Ende komme ich immer wieder auf die Kunst von Atong Chen zurück, dafür stehe ich extra morgens eine Stunde früher auf, damit mein Tag gut anfängt ...

 

 

 

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Nachdem @Jeezy gestern ein ganz anderes Bild von dem 2019er Naka von prSK gezeichnet hat, war ich sehr gespannt, wie er sich heute mit den gewohnten Parametern entwickelt:

Nach wie vor für mich ein ziemlich ungewöhnlicher Naka: In den ersten Aufgüssen ist die typische Naka-Bitterkeit kaum vorhanden sondern es dominiert eine angenehme Süße, die zusammen mit den leicht nussigen Röstnoten (jaja, nicht korrekt produziert etc. - aber mir gefällts. Was wäre Wabi-Sabi wenn alle Stücke perfekt gleichmäßig wie Ikea-Geschirr aussehen würden?) und einer zarten Zitrus-Note ein wenig an Zitronenkuchen erinnert. Die Röstnoten lassen schnell nach und ab dem 5. Aufguss wandelt sich die Süße auch zunehmend in eine zitrusartige Bitterkeit um, welche die Atemwege frei macht. Das Qi ist deutlich vorhanden, sammelt sich nach einigen Aufgüssen zwischen den Augen (ohne unangenehm zu sein) und hat eine tiefenentspannende Wirkung. Es wird spannend zu sehen, wie sich dieser Tee im Vergleich zu der 2018er Version entwickelt!


Nach den ersten beiden Sessions wollte ich den Naka eigentlich etwas niedriger bewerten aber die Session heute hat meine Meinung geändert - ein wirklich toller Tee, der von einer etwas stärkeren Dosierung sehr profitiert!

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Wow also ich muss sagen dass ihr mir langsam pu-erh schmackhaft macht :D

Ich trinke heute morgen meinen gyokuro karigane, da dieser schön mild ist mit genug Umami. Später geht's dann noch etwas wandern und an eine Quelle frisches Quellwasser holen :)

 

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bearbeitet von Tanuki

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Mein erster Shincha in diesem Jahr ist der "altbewährte" Sakura-No aus Kumamoto, Kyushu. Der Tee bietet ein intensives süßliches Aroma, das am Gaumen sehr lange anhält. Dagegen bleiben die bitteren/herben Aromen eher dezent im Hintergrund. Meiner Meinung nach besitzt dieser Tee einen sehr hohen Toleranzbereich bezüglich der Wassertemperatur.
Ich habe noch weitere 2019er Shinchas aus dem Marimo- und Keiko-Sortiment erworben, aber leider steckt meine Japan-Bestellung (von TdJ) seit fast 2 Wochen beim Zoll fest. Es sieht so aus, dass ich nächste Woche einen Abstecher zum Zollamt machen muss.

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@doumer

Dein Blattgut sieht immer so toll aus auf den Bildern :o Suchst du dir immer ein paar schöne Blätter für die Fotos raus oder hast du deine Auslöse-Technik perfektioniert?  :lol:

Gerade die Cakes von Prsk sind immer relativ fest gepresst. Vll liegts auch daran dass ich immer von der Unterseite anfange auszulösen.

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@Helmi ein Tee aus Kumamoto. :yahoo:Von Sakuranoen habe ich auch einen Sencha hier. Ao heißt er, wenn ich mich recht erinnere. Hat mir mal ein Bekannter aus Minamata mitgebracht. 

Gerade im Kännchen einen Kōshun Schwarztee ebenfalls aus Kumamoto. Ashikita, wo der Tee herkommt, liegt nördlich von Minamata. Von der Stadt aber immerhin noch gute 2 Stunden Autobahn bzw. Landstraße. o.O

Der erste Aufguss ließ mich an Zuckerwasser denken. So süß hatte ich den eigentlich nicht in Erinnerung. Vermutlich lag es an der Bittergurke, die es zu Abend gab. Sei’s drum. :trink_tee:

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@Jeezy haha, weder noch :D 
Ich löse den Bing immer von der Seite her, so dass ich einen kompletten Querschnitt von oben bis unten habe (und nicht irgendwann nur noch die untere oder obere Hälfte des Bings) - ob das nun "korrekt" ist oder nicht: für mich funktioniert das am besten, da die Aufgüsse so relativ gleichmäßig bleiben (mal von der Mitte des Bings abgesehen). Zugegebenermaßen kommen die Blätter von der Unterseite des Bings (die meist nicht so schön sind wie die von der Oberseite) auch unten in die Teerutsche und die fotogeneren oben drauf aber hey, das ist legal und ohne Photoshop ;) 

Nachtrag: Hier mal ein Beispiel, wie ein Bing (2014er Long Lan Xu) nach einer Weile aussieht - um zum Vergleich die Naka-Blätter von heute morgen, die mich seither in der großen Pavek-Schale im Grandpa-Style begleiten (je nach Tee sehen die Blätter natürlich auch sehr unterschiedlich schön aus - die vom Long Lan Xu werden niemals so aussehen wie die vom Naka):

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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