Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Nachtrag 2: Die Bings von Peter find ich sind meist eigentlich nicht so fest gepresst - da gibt es zwar auch Schwankungen (sowohl zwischen den Jahren aber als auch zwischen den Tees von einem Jahrgang) aber da gibt es ganz andere - z.B. der 2014er YunYun von EoT ist für einen "Boutique-Sheng" recht fest gepresst und mit dem Factory-Zeug will ich gar nicht erst anfangen - da verletzt man sich beim Abrutschen teils mehr als am Pu-Messer :D 

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Ja das stimmt, da gibt es noch ganz andere Kaliber :lol: Ich mag nur die mit Stein gespressten Bings von William so gerne, da schaut das herausgelöste Material so intakt aus wie Maocha. Welche Pressung besser zum Reifen ist, ist dann natürlich wieder ein anderes Thema.

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Yiwu Gushu Herbst 2012 von dKdT: Ein Tee den ich mir für die Arbeit besorgt habe, aber gelegentlich auch zu Hause trinke. Er ist primär holzig mit leichter Süsse, gelegentlich ist noch etwas Blumigkeit zu erahnen. Bevor ich den jetzigen Cake erwarb, gab es eine Probe. Dazwischen lagen knapp eineinhalb Jahre. Die Probe war wesentlich blumiger, weniger holzig und süss. In diesem Fall würde ich den Tee lieber in seiner jüngeren Phase trinken. 

Der Tee vergibt allerdings einige Fehler, weshalb er für Anfänger einen Blick wert sein könnte. Mich würde interessieren, ob tatsächlich nur das Alter die Veränderung bewirkte oder, ob es ein anderer Batch als Probe ist. 
 

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Aged Charcoal TGY 1993 von Chris @chenshi-chinatee

beim Aroma der trockenen Blättern dachte ich noch, huch, Vanille-Pfeifentabak? Aufgegossen kommt die milde Rauchigkeit sehr schön zum Tragen und harmoniert äußerst fein mit der Blumigkeit und der karamellartigen Süße. sehr unterhaltsam, mal geht es mehr in Richtung Gebäck (Osterbrot aus Hefeteig mit Mandeln und Rosinen), dann mal wieder mehr zu Tabak und Würzigkeit.

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Heute hatte ich mir eine kleine Session gegönnt. Beginnend mit meinem sencha tsukinoyoru der für mich nie als wohlschmeckend empfunden wurde. Daher lag er ein halbes Jahr bei mir Rum. Doch nach der Zubereitung in meiner gyokuro kyusu wurde der Tee verdammt interesannt. Ich kann es mir einbilden aber auf einmal vernahm ich angenehme umami Noten die ich vorher nicht bei diesem Tee kannte. Zwei Aufgüsse hab ich genossen, ab dem dritten schwächelte er aber ungemein. Leider hab ich nur noch eine Portion über :(.

Zum Abschluss gab es noch einen purple tea. Und immer wieder ist dieser Tee für mich etwas wunderbares. Geschmacklich erinnert dieser mich an stachel- oder schwarze Johannisbeeren. Die Infusion hat wunderschöne Farben die leider mit meinem Handy nicht einzufangen sind. Von blau auf grün und schwarz auf braun. Dieser Tee fasziniert mich einfach sehr. Auch wenn ein zweiter Aufguss nach Seife schmeckt.

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Ich mag das so, wirklich, fast schon zu sauber der Chahei :D hab ihn nämlich mal in Gedanken an dich etwas geputzt.

 

PS: Jeep hat irgendwie zusammengespannt mit diesem in der chinesischen Pu'Er Szene berühmt-berüchtigten Autor, der vieles in Frage stellt - Yu mag diesen Autor so weit ich weiss nicht sonderlich, die genauen Gründe kenne ich aber noch nicht.

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noch nicht mal 9 Uhr und der Kreislauf läuft auf 180... ich hab den Bio Tokujou Kabusecha von Marimoto von TKK in der Tasse. er ist zwar etwas umständlich zuzubereiten, recht zickig möchte ich sagen, aber wenn man den Dreh raus hat, pusht er morgens so richtig.Buttrige Würzigkeit, untermauert von etwas Grasigkeit in den späteren Aufgüssen runden die süße Fruchtigkeit hab. Bei 50°C wirds auch nicht bitter.

 

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vor 3 Minuten schrieb seika:

@goza inwiefern zickig? Meinst du, dass er schnell bitter wird?

Hallo @seika

ja, oder er überhaupt seine feinen Nuancen ausspielen kann. ich finde, er ist äußerst Temperatur- und Zeitsensibel. ein paar Grad oder Sekunden zuviel, und er kippt für mich, zu wenig und er ist fad. ich habe recht viele Anläufe gebraucht, bis ich mit den Aufgüssen zufrieden war und habe penibelst notieren müssen, wie die Zubereitung war. Bei anderen jap. Tees, auch Kabuse, kam mir das nicht so vor. Wie ist da deine Erfahrung?

Jetzt wo ich aber weiß, wie er es will, ist er in der letzten Zeit mein Guten-Morgen-Tee geworden. Die Mischung aus süß, feiner aromatischer Würze und Grasigkeit (und gerade noch nicht bitter) macht mich (neben der Koffeinbombe) fit für den Tag und erfrischt regelrecht.

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vor 12 Stunden schrieb Paul:

Die sind nicht echt die Beiden!

Die hast Du am Rechner gebaut. Erstklassige Arbeit. @GoldenTurtle

Haha, nein, auch die Pinguin-Gesellschaft ist echt, auch wenn diese für mich wirklich mysteriös ist, ich konnte nichts über sie im Netz finden, nicht einmal auf chinesisch, aber ich habe vor etwa 2 Jahren 4 verschiedene Shengs (Kugeln) von ihnen über den Jeep erhalten, und sogar der sehr kritische und teeversnobte Teefreund F. findet diese gut.

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Auf der Arbeit und heute Abend gab es zwei der vielen "Teeproben" die @Tobias82 mir großzügigerweise überlassen hat.

a) Ein GuFeng YiWu Yunann von 2014 eines unbekannten Händlers: Der Geruch des nassen Blattes erinnert stark an Monlight Weißtees, es handelt sich aber um einen Schwarztee. Der Tee ist etwas irritierend, da in einem Aufguss neben Mal auch Frucht zu schmecken ist, diese sich aber wieder verabschiedet und in späteren Aufgüssen unvermittelt auftaucht. Für einen Schwarztee ist er mild und konnte mich leider nicht überzeugen, da er einen nicht zuzuordnenden Nachgeschmack hat.

b)Seogwang Sencha von TG: Milder und weniger grasig als japanische Senchas aus gleichem Hause. Ich kann mir den gut als Kaltaufguss im Sommer vorstellen.

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vor 2 Stunden schrieb Getsome:

a) Ein GuFeng YiWu Yunann von 2014 eines unbekannten Händlers: Der Geruch des nassen Blattes erinnert stark an Monlight Weißtees, es handelt sich aber um einen Schwarztee. Der Tee ist etwas irritierend, da in einem Aufguss neben Mal auch Frucht zu schmecken ist, diese sich aber wieder verabschiedet und in späteren Aufgüssen unvermittelt auftaucht. Für einen Schwarztee ist er mild und konnte mich leider nicht überzeugen, da er einen nicht zuzuordnenden Nachgeschmack hat.

hey getsome, cool dass dir die Tees gefallen! Der GuFeng ist was richtig feines, wenn man Yunann HongCha mag. Ist auth. Yiwu als Schwarztee :thumbup:
 

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@goza Ich hatte schon länger keinen Grüntee mehr, bei dem das so war. Was aber nicht heißen soll, dass mir das noch nie vorgekommen ist. Kann mich entfernt daran erinnern, dass ich anfangs durch das Forum motiviert sehr viele verschiedene Tees probiert habe. Vor allem mit einigen Fukamushi hatte ich da Probleme mit übermäßiger Bitterkeit. Einige davon waren wohl auch beschattet. Auch aus dem Grund würde ich mir heute bewußt keinen Kabuse mehr kaufen. Kann aber natürlich nicht ausschließen das in einem der Blends, die ich hier habe, auch beschatteter Tee drin ist. ;)   

Heute gibt es wieder einen Sencha, Shincha Kyōnishiki von Ocha no Kanbayashi. Kännchen und Schale aus Arita Porzellan. Beide kommen in letzter Zeit (viel zu) selten zum Einsatz. Dabei bin ich jedes Mal aufs Neue von der Form der Schale begeistert und nehme mir vor sie alsbald wieder zu verwenden... :/  

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Longjing Vergleich mit unterschiedlichem Pflückdatum (20. März vs. 23. März) aus der lazycat-Order

Sehr interessant für mich, v.a. im direkten Vergleich. Die Unterschiede wären aber sogar im Nacheinander-Trinken erkennbar. Der 20.03. ist viel intensiver, körperreicher, regelrecht "fleischig"/saftig, dazu eine beerige Süße (gerade im ersten Aufguss sehr intensiv nach Erdbeere im Geruch) und karamelliges Popcorn.

Der 23.03. ist viel reduzierter, eher vegetal denn fruchtig, obwohl er zu Beginn schöne Mango- und Pfirsich-Noten (im Gegensatz zu Erdbeere) hatte. Jetzt im 4. wird er grasig und "leer", wo der 20.03. immer noch ein volles und süßes, süffiges Aroma hat. Der ist auch von der Farbe viel intensiver.

Technik: 3g auf 90ml mit 80°C, 30s/10s/30s/60s usw.

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ah, @goza trinkt sich durch die vielen Proben :lol:

sehen gut aus, Deine LongJing... war gestern im Chadao, da gab´s auch frischen LongJing...

der Thamm hat einen neuen pu´erh aus Vietnam, kommt fast so aus der Richtung Xigui... "every village has it´s secret garden" :thumbup:
war schon heftig: sehr klar, transparent und feines Blatt. Mit steigenden Aufgüssen kommt dann auch noch schön Schärfe dazu...

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Hier gibt's zum Wachwerden die Reste vom Morimoto Shincha. Bei dem Mistwetter draussen hab ich mir etwas Frühling in der Tasse gegönnt :D 

Ich nutze 3.5g/100mL und die Aufgüsse sind bei 65°C 60, 15, 20 und 25 Sekunden gezogen.

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Und weiter geht's mit den 2019ern von Peter - für dieses Wochenende habe ich mir die beiden Rareness Tees vorgenommen, den Anfang macht der 2019er Rareness 4:
Bei der diesjährige Version handelt es sich wie die 2018er Version um Mao Er Duo Material aus Yibang, hat jedoch wie die anderen Tees von diesem Jahr einen ganz eigenen Charakter: Er bietet viele verschiedene Facetten gleichzeitig, wobei die Nussigkeit von letztem Jahr noch durch eine schöne fruchtige und sehr florale Note überboten wird - sehr sehr intensiv, ohne dabei jedoch ins unangenehme, parfümige abzurutschen. Auch das Qi ist wieder sehr schön - macht auf eine entspannte Art wach und lässt einen irgendwie sehr leicht fühlen. Bei starker Dosierung gesellt sich noch eine dezent herbe, leicht bittere Note dazu, die mich zusammen mit der fruchtigen Süße an Äpfel denken lässt - einen Apfel, den man im Schatten von alten Obstbäumen auf einer blühenden Wiese bei strahlendem Sonnenschein an einem Sommertag geniest, wohin das Auge blickt leuchtende Farben - das englische Wort "vivid" trifft den Charakter des Tees ziemlich gut. Wenn man sich die Bilder der Teebäume und Umgebung auf Peters Website anschaut ist es auch kein Wunder, dass es sich hier um solch einen tollen Tee handelt, definitiv einer der besten die ich bisher trinken durfte!

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Nachdem ich schon etwas weich im Kopf bin heute, freue ich mich besonders über mein TKK- Päckchen. Ich läute mein Wochenende ein mit dem großzügigen Pröbchen Formosa Lishan  2004 Quingxin Tanbei. Schon beim Öffnen des Päckchens rieche ich mich ins Glück: Es riecht fast wie eine Schokotafel Trauben-Nuss ... und Rum und Kamille ?!?! Egal, lecker jedenfalls.

Natürlich schmeckt er dann nicht wie Kaba  sondern Oolong und zwar weich und breit, röstig und ... ähmja: lecker. Ich bin zwar immer noch etwas matschig von der vergangenen Woche aber immerhin: wohlig und zufrieden 9_9.

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2019 Lao Mansa vom guten Peter oder die längere Bezeichnung: Lǎo MànSā DānZhū HùnHé (Zhāng Jiā Wān Lǎo Zhài) :lol:

Ein sehr eleganter Tee. Das Aroma erinnert mich an eine Komposition aus Blüten und Waldhonig, begleitet von einem seidigen Mundgefühl und einer schönen dezenten Bitterkeit. Der Tee entfaltet sich langsam, belohnt einen dann aber mit schier endlosen aromatischen Aufgüssen und einer unglaublich präsenten Süße. Den Tee würde ich gerne ich ein paar Jahren nochmal probieren :love:

 

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vor 12 Stunden schrieb Jeezy:

2019 Lao Mansa vom guten Peter oder die längere Bezeichnung: Lǎo MànSā DānZhū HùnHé (Zhāng Jiā Wān Lǎo Zhài) :lol:

vom pu´erh.sk?

dachte es gäbe mal ein Proben-Pakerl´ für´s Forum :lol:

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