Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

Empfohlene Beiträge

Heute ist mal wieder etwas anderes als ein Pu im Kännchen: Der 2018er Bulang Hongcha von HQF - aber immerhin auch in Bing-Form :D 

Auch nach einem Jahr noch ein sehr schöner Hongcha, der durch die Bulang-typische Bitterkeit (wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei einem Sheng) sehr spannend ist und mich überzeugt! Außerdem: Jeder Tee ist in gepresster Form interessanter ;) 

IMG_20190712_201353.thumb.jpg.c9f2ca2b60921d04c65feda5a04150c8.jpg

Etwas Off-topic: die Glasur der Hanus-Schale entwickelt sich trotz verhältnismäßig geringem Gebrauch sehr schön! (zu Beginn war kein Krakelee sichtbar) 

IMG_20190712_201119.thumb.jpg.a64c2be66e953d3be7452cc1dab05339.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute habe ich meine neue Dose Shira-Hima geöffnet und meine ebenfalls neue Schale damit eingeweiht.
Ich liebe diesen Tee. Diese extreme Nussigkeit (für meine Sinne) hatte ich schon öfters bei anderen Senchas. Weiß Jemand woher dieses spezielle Aroma kommt oder hast du @teekontorkiel vielleicht mehr Informationen zum Shira-Hima?
Wäre ja schön wenn ich wüsste wonach ich jagen soll ;)

IMG_8562.thumb.jpg.0322cc6fb77bf7e3629541569f956a96.jpg

IMG_8559.thumb.jpg.a6bdb40e31c76cba768754bc4c84326b.jpg

IMG_8549.thumb.jpg.bdd3591303eea9e0b6485a37ada3cb3e.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute im Kännchen: Der 2005er Taiwan Storage Mengku Ye Sheng, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample! :) 
Ein facettenreicher Tee, der vor allem auf Geschmacksebene viel zu bieten hat: das nasse Blatt hat ein sehr süßes Aroma, das mich an würzige Kräuter-Bonbons erinnert, was sich vor allem in den ersten 3-4 Aufgüssen wiederspiegelt, die aber leider auch eine Factory-typische Adstringenz aufweisen. Diese sind recht würzig mit dem Alter entsprechenden Kampfer- und Leder-Noten, wobei es sich lohnt, etwas zwischen den Aufgüssen zu warten: Der Nachhall ist schön süß und hat eine dezente Zimt-Note, die sich in den weiteren Aufgüssen auch stärker im Aufguss wiederfindet - nicht so extrem wie bei dem 2009er Da Xue Shan Wild von EoT aber durchaus klar erkennbar. Allerdings ist er wie dieser leider auch nicht sonderlich körperbetont und hat kein nennenswertes Qi, was beides bei älteren Yeshengs wohl relativ charakteristisch zu sein scheint. Wen das nicht stört bekommt ein wirklich schönes Geschmackserlebnis geboten!

IMG_20190713_065643.thumb.jpg.9b345cbffc743f01de07dbfad44590bd.jpg

IMG_20190713_073140.thumb.jpg.fe15b1d8cdd0475534913903057a5333.jpg

IMG_20190713_090648.thumb.jpg.71da7ea9100276df99af7f46cd811110.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)

@Lateralus Mein Tipp wäre nach Tees mit ordentlichem hi-ka, also dem Aroma, dass durch die finale Trocknung entsteht, zu suchen. Ist mir bei fast allen Tees von Hoshino Seichaen, die ja auch diesen Tee produziert haben, aufgefallen. Scheint die Handschrift von Herrn Yamaguchi zu sein. Im Januar oder Februar bringt er immer ein Special raus, traditionell von Hand auf einem mit Papier bespannten Tisch über Holzkohle getrocknet. Wäre vielleicht was für dich. Fukamushi noch dazu. 

bearbeitet von seika

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Lateralus

Rein optisch erinnert mich der Tee sehr an einen Jun-Sencha. Das sind komplett umbeschattete Senchas, die ein eher robustes Aroma vorweisen, und für die heute kaum noch ein Markt besteht.

Ich fand meinen vom letzten Jahr bemerkenswert gut. Er brachte eine leckere holzige Würze, und ein ausgeprägtes Aroma nach Knollensellerie.

In meiner aktuellen Shincha Bestellung ist ebenfalls ein solcher enthalten. Ich werde hoffentlich bald darüber berichten können, er liegt zur Zeit noch beim Zoll in Frankfurt.

@Helmi, deine japanische Sendung liegt ja auch schon seit Ewigkeiten beim Zoll. Ich wollte Dir vorhin eigentlich Trost zusprechen, da meiner auch schon über eine Woche dort festhängt, doch vorher hat sich doch tatsächlich der Status aktualisiert, und er hat wohl den Zoll verlassen... :ph34r:

Ich hoffe sehr für Dich, dass Deine Sendung doch noch bei Dir eintrifft! Wenn jetzt auch noch der Import von Tee aus Japan zum größeren Problem wird, wäre das wirklich sehr schade. :(

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke @seika für den Tipp. Jetzt muss ich nur noch einen Hoshino Seichaen von Hrn. Yamaguchi finden. Matchas findet man da schon in div. Shops, aber für Sencha muss ich wohl noch etwas tiefer graben.

@Anima_Templi wäre nett wenn du trotzdem deinen Jun-Sencha hier zeigen könntest ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Lateralus Habe mich da vielleicht umständlich ausgedrückt. Herr Yamaguchi ist der Teemeister, also derjenige, der maßgeblich für das Aroma und den Geschmack des Endproduktes verantwortlich ist. Meiner Erfahrung nach haben fast alle Senchas von Hoshinoen ein mehr oder weniger kräftiges hi-ka. Das ist so etwas wie seine Handschrift. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wieder aus den Teeproben von @Diz , Gua Feng Zhai, Dragon Balls. Die Kugel ist mit 7,5g füra mich etwas "überdosiert", haut dadurch mit 50 ml heißem Wasser mächtig rein :lol:
Es schön wie sich die Kugel beim 2. Aufguss immer mehr entfaltet. Ich glaube mit dem habe ich noch etwas Spaß bis kein Geschmack mehr kommt. Sehr zu empfehlen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 13.7.2019 um 09:51 schrieb Lateralus:

Heute habe ich meine neue Dose Shira-Hime geöffnet und meine ebenfalls neue Schale damit eingeweiht.
Ich liebe diesen Tee. Diese extreme Nussigkeit (für meine Sinne) hatte ich schon öfters bei anderen Senchas. Weiß Jemand woher dieses spezielle Aroma kommt oder hast du @teekontorkiel vielleicht mehr Informationen zum Shira-Hima?
Wäre ja schön wenn ich wüsste wonach ich jagen soll ;)

IMG_8549.thumb.jpg.bdd3591303eea9e0b6485a37ada3cb3e.jpg

Wow, was für ein zauberhaftes Foto! Klar, ruhig und ästhetisch ansprechend. Wie von Seika bereits geschrieben handelt es sich um eine besondere Mutation, daher die helle Farbe des Blattguts. Die Nussigkeit kommt tatsächlich von der etwas kräftigeren, finalen Erhitzung. Das ist der letzte Arbeitsschritt und hier wird maßgeblich entschieden ob der Charakter des Tees eher fruchtige oder nussige Noten erhalten soll. Und auch hierzu kann ich @seika zustimmen, dass Tees aus Hoshino generell eher eine nussige Dominanz aufweisen. Auch all unsere anderen Senchas und sogar der Matcha aus Hoshino schmecken vergleichsweise nussiger und wärmer. Ich würde Dir empfehlen einfach Hoshino Tee zu gucken, vermutlich ist das sensorisch zur Zeit Dein Beuteschema. :thumbup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 @Paul das ist diese wunderschön filigrane Schale in der gerade 100ml im obigen Foto sind. Durch die matte und leicht gerillte Außenfläche entsteht eine fast weiche Haptik. Ein wunderschönes Stück!

Vielen Dank @teekontorkiel, jetzt kann ich mich auf die Lauer legen ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Stunden schrieb Paul:

@KlausO warum nimmst Du nicht einfach 100 ml  Wasser?

Ich habe bei meinen Teeschalen von 25 auf 50 erhöht, war eine Fehleinschätzung. Dafür hat der Sheng voll reingeschlagen. :love:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute war ein sehr spannender Tee im Kännchen, vielen Dank an @Teelix für den 2018 Guafengzhai Autumn Brick von EoT :) 
Also das ist definitiv der am stärksten gepresste Tee, den ich je hatte: Völlig unmöglich ihn mit irgendwelchen angemessenen Werkzeugen zu bearbeiten bleibt nur rohe Gewalt, um den Tee auch nur ansatzweise zu zerkleinern - und obwohl der Brick gerademal 5 mm oder so dick ist kann man ihn nur unter Einsatz des gesamten Körpergewichts an der Tischkante brechen. Heftig! Da das weitere Zerteilen zu schwierig war habe ich die größere Zini-Kanne von Jie genutzt - allerdings ist gegen Ende der Deckel nur noch unter Druck zu geblieben.
Der Tee an sich startet trotz langem Waschgang sehr sehr leicht, weil sich das Blatt kaum geöffnet hat, ab dem zweiten Aufguss ist er aber wach .. und super adstringent. Die Adstringenz überdeckt leider vieles (nussige Noten im Hintergrund und es ist eine schöne Bitterkeit wahrnehmbar, die sich sehr schnell in eine intensive Süße wandelt), was für mich den größte Kritikpunkt des Tees darstellt. Auf der andren Seite hat der Tee eine sehr schöne schwere Textur und ab dem 10. Aufguss oder so wenn die Adstringenz langsam nachlässt kommt die Süße schön zur Geltung und der Tee gefällt mir ganz gut. Nach 8h Pause geht es am Abend nochmals für einige Aufgüsse weiter (der Tee ist super ausdauernd!) - wären die ersten Aufgüsse so gewesen, hätte er eine bessere Bewertung bekommen!

@Teelix weißt du eigentlich, wie groß der Brick ursprünglich war? Dem Wrapper nach und so dünn wie er gepresst wurde muss er ja winzig gewesen sein...

IMG_20190714_084048.thumb.jpg.63013b1ed825e6b0b584fbc049c2bdcd.jpg

IMG_20190714_095800.thumb.jpg.56c7350fb778999f5148e59b8da8acca.jpg

IMG_20190714_102825.thumb.jpg.3f49be0c6e3217a6ccdcaf22c1bc78c3.jpg
(vor dem ersten Aufguss, nach dem zweiten Aufguss, nach dem 10. Aufguss)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)
vor 25 Minuten schrieb doumer:

weißt du eigentlich, wie groß der Brick ursprünglich war? Dem Wrapper nach und so dünn wie er gepresst wurde muss er ja winzig gewesen sein...

Also anfangs war er quadratisch und passte genau in das Papier, ist schätze das waren so 8x8 bis 10x10cm. Als Gewicht wurden 50g angegeben.

Sehr schöner Bericht übrigens. ;)

(Wie immer eigentlich :D )

Ich stelle mir Grade bildlich vor wie du den Tee, aber vorallem dir selbst an der Tischkante einen abbrichst. :D Vorallem, weil ich mich noch sehr gut daran erinnere, wie ich versucht habe ihn zu zerteilen... Dabei ist mir eine Pu-Erh-Nadel verbogen, und ich habe mich sogar am scharfkantigen Ziegel, oder besser an der Fliese verletzt...

bearbeitet von Teelix
Ergänzung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)
Am 7/14/2019 um 08:57 schrieb KlausO:

Gua Feng Zhai, Dragon Balls. Die Kugel ist mit 7,5g füra mich etwas "überdosiert", haut dadurch mit 50 ml heißem Wasser mächtig rein :lol:

Ist auch für mich alleine zuviel. Muss des öfteren am nächsten Tag weiter machen. :ph34r:

vor 19 Stunden schrieb doumer:

Also das ist definitiv der am stärksten gepresste Tee, den ich je hatte: Völlig unmöglich ihn mit irgendwelchen angemessenen Werkzeugen zu bearbeiten bleibt nur rohe Gewalt, um den Tee auch nur ansatzweise zu zerkleinern

Stark gepresste Tees kann man auch dämpfen. Durch das schonende "öffnen" werden weniger Bitterstoffe herausgelöst verglichen mit Bruch.

bearbeitet von Diz

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin,

heute ist bei mir der Formosa Dark Pearl Oolong in der Tasse. Ein schöner fruchtig süßer Oolong der ganz ordentlich geröstet ist und durch den ganz eindeutig ein bisschen von dem Aroma des Snow Dancong Ba Wu Ye durchschimmert den ich vor zwei Tagen in meinem Tokoname Kännchen hatte. Ein sehr interessantes Geschmackserlebnis, ich bin ein bisschen begeistert =)

mfg Illo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute waren Frühlings-Jadeschnecken (Bi Luo Chun) angesagt. Der aktuelle Jahrgang vom Dongting zeigt eine Merkwürdigkeit im Umami-Segment: ein kräftiges Räucherspeckaroma. Hatte ich bei diesem Tee noch nie. Wenn schon 'interessante' Duftnoten, so erwartet man hier doch eher, die Blüten der Obstbäume zu riechen, mit denen Bi Luo Chun optimalerweise in Mischkultur (gewissermaßen als duftende Beschattung) wächst. Hmm ... hieß der Tee nicht, bevor ihn Kaiser Qianlong per Dekret einen Namen seines Geschmacks verpasste, Xia Shan Ren Xiang? Duft, der Leute erschreckt?

Jedenfalls war das der Proust'sche Effekt bei mir - ist es doch schon etliche Jährchen her, dass ich moralisch so unskrupulös war, mich solchen Gelüsten gelegentlich hinzugeben und das Aroma daher nur noch ferne aber nichtsdestotrotz überraschend deutliche Erinnerung. Nun ist Bi Luo Chun ja ein Tee, der eher für den niedrigen Aufgusstemperaturbereich (um 70°C) grüner Chinatees als für den hohen (um 80°C) geeignet ist. Meine erste Reaktion war, ihn im höheren Temperaturbereich aufzugießen, was die Räucherspecknote deutlich zurücknahm und den Tee für Nase und Mund etwas 'durchsichtiger' werden ließ. Heute dann die Gegenprobe, nochmals im eigentlich für diesen Tee gewohnten niederen Bereich. Anscheinend hatte ich ein Adaptationsproblem hinsichtlich des Räucherspecks, der da völllig grundlos eine moralische Saite angeschlagen hatte, gehabt. Heute kann ich sagen: passt. Gibt dem Körper schon des ersten Abgusses Fülle und Kraft. 7,5 gr / 180 ml (Abguss eher 150 ml). Vier Aufgüsse.

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sehr interessante Assoziation. Ich mein, der Rauch ist ja jetzt keine so große Überraschung - womöglich wurde beim Rösten etwas arg intensiv rangegangen? Oder es ist gar so gewollt. Was das Speckaroma angeht, so spekuliere ich lieber nicht *g*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die letzten zwei Teeproben die via @Tobias82 den Weg zu mir fanden wurden verkostet.

Darunter war mein erster Tee von puerh.sk. Auf der Packung steht BaNa 2009. Holzig und erdig beschreiben den Geschmack des Tees sehr gut. An der Lagerung gibt es nichts zu meckern. Mehr kann ich dazu fast nicht sagen. Gealterte Shengs fallen bei mir zur Zeit nur in zwei Kategorien: angenehm und unangenehm. Der hier ist definitiv angenehm. Zwischendurch glaubte ich Minze als Geschmack zu erkennen. Dieser Eindruck war aber so flüchtig, dass ich von Einbildung ausgehe.

Auf der zweiten Probe stand Xiang Cha (unbekannter Händler). Ausgehend von Geruch und dem Aussehen des trockenen Blattes, sollte es sich dabei um einen Grüntee handeln. Geschmacklich würde ich ihn zwischen einem Bi Lo Chun und einem Yin Zen einordnen. Er hatte eine Blumigkeit ähnlich der Jadeschnecke und einen Hauch von Gurke, den ich bisher von machen Yin Zen kannte. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)

Heute war der Jun-Sencha in meiner Schale.

Zunächst mal ist er deutlich weniger gelb als mein letztjähriger.

Geschmacklich kann er auch nicht mithalten.

Er liefert solide Sencha-Aromen, allerdings nicht diese würzigen Aromen, die mich bei dieser Art Sencha so begeistert haben.

Er ist nicht wirklich süß, liefert eher grasige Noten, bleibt aber insgesamt geschmacklich eher eindimensional. Ein solider Sencha, nicht mehr und nicht weniger.

20190717_173615.jpg

20190717_180916.jpg

20190717_183119.jpg

bearbeitet von Anima_Templi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
  • Neue Themen