Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Ist mein erster Dancong gewesen. Bin echt begeistert und gleichzeitig gespannt auf den Vergleich zu dem älteren aus den 90ern der wird die kommenden tage dann probiert :)

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vor 10 Stunden schrieb miig:

HZZ

Irgendwie hört sich diese Abkürzung nicht ganz kosher an.

Da fällt mir ein.. ein Teefreund beklagte sich neulich, dass ihn die Abkürzung GFZ unerfreulicherweise an die GEZ erinnere.

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eine Probe von @miig

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trotz zögerlicher Dosierung schon sehr interessant und aufschlussreich. schmeckt mir sehr gut, honigartig, ein paar würzige Komponenten, sogar ein - wenn auch nur flüchtig - etwas rauchiges Aroma.

 

und ich habe wohl meine erste Qi-Erfahrung. seit dem 5. Tässchen fühle ich mich etwas "stoned". Verspricht, ein ziemlich relaxter Arbeitstag vor dem langen Wochenende zu sein 

^_^

 

bearbeitet von goza
Tippfehler korrigiert, da gehts schon los

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Heute ist ein Pre-Qingmen Long Jing von Cha Dao in der Tasse. Ich finde dieser erinnert sehr stark an einen Sencha, hab ich was bei der Zubereitung falsch gemacht? Wasser auf 80° erhitzt 3 Aufgüsse a 60, 90, 120sec bei 7 gramm tee .IMG_20190814_160008.thumb.jpg.330083f1a2c258efd95379bed22de5a4.jpgIMG_20190813_181423.thumb.jpg.c80d71765eb08bca87f2c30f96a3d46e.jpg

 

 

bearbeitet von YuriCPL

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hey, @YuriCPL... warst Du selbst im Chadao, oder hast Du den Tee bestellt? Warte selbst noch auf mein Päckchen mit 100g von diesem Tee.

Kennst Du andere LongJing vom Chadao? Wie findest Du den neuen im Vergleich?

Grüße

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Hallo @YuriCPL,

dem Bild nach scheint das der heute übliche bzw. meistverwendete Kultivar (Longjing #43) zu sein. Schönes Blattgut (Handpflückung). Die typische Geschmackssignatur (insbesondere, wenn er wie der Mingqian von Cha Dao aus Mei Jia Wu stammt) ist geröstete Kastanie (Maroni). Der kürzlich von mir erwähnte Dafo Longjing (anderes Terroir) geht übrigens eher Richtung Erdnuss. Jedenfalls wäre zumindest ein 'nussiger' Grundton mit ggf. süßlichen Neben-/Obertönen zu erwarten. Definitiv nichts Sencha-artiges, keine grasigen oder gemüsige Noten, kein markantes Umami.

80° würde ich da als Untergrenze ansetzen - eher noch etwas heißer (85°). Es gibt Leute, die gießen den mit 95° auf, was mir persönlich jetzt zu viel wäre. Zur Wassermenge schreibst du nichts; 7 gr würde ich mit ca. 120 - 150 ml (maximal) aufgießen. Ziehzeiten (nach kurzem Blanchieren) 20 / 30 / 50 Sekunden. Auf jeden Fall zumindest noch einen vierten Aufguss mit 80 Sekunden probieren. Aufgussfarbe ist bei Deiner Tasse schlecht zu beurteilen, wirkt jedoch sehr hell ('dünn').

_()_

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@Tobias82 hab mir von Herrn Thamm ein individuelles probierset zusammenstellen lassen leider nur mailkontakt aber frankfurt ist nicht allzuweit weg von mir werde sicher mal direkt vorbeischauen! Hab im Set noch den normalen Long Jing von ihm dabei, den hab ich aber noch nicht verkostet. Ansonsten kenn ich nur günstigen Long Jing  und der war geschmacklich naja ^^.. 

@SoGen Sorry wassermenge hab ich vergessen. werde  ca. 100ml gewesen sein. Umami kann ich wirklich nicht wahrnehmen aber eben bisschen gemüsig bzw grasig. Den Aufguss hast du richtig erkannt ist sehr hellgrün. Werds beim nächsten mal mit 90° probieren und kürzeren ziehzeiten. Danke dir!

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Nanmei O Yang Gushu 2015. Der Pu Erh von TKK der mir bis jetzt am besten gefällt. Süß und aromatisch und schön kräftig und es sind viele Aufgüsse drin. Sehr lecker.

 

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Am 7.8.2019 um 13:11 schrieb goza:

Der Maeno ist leichter als der Ôtani - ich habe mich heute morgen nochmal mit jenem auseinandergesetzt und meinen Sweet Spot bei 4g gefunden. Diese Rezeptur nehme ich jetzt auch beim Maeno. Ich beginne mit 40°C und arbeite mich hoch auf gut 60°C. Zeiten 90s/30s/45s/60s.

Heute hat es der Ôtani von @cml93 in meine Kyusu geschafft, und ich sehe das im Vergleich des 1. AG, der direkt hintereinander in den gleichen Behältnissen gemacht wurde, etwas anders.
Ich empfinde den Ôtani als etwas herber aber nicht grundsätzlich stärker. Da mag es durchaus eine Rolle spielen dass der Ôtani deutlich kleinteiliger als der Maeno bei mir angekommen ist, was einen Vergleich nicht unbedingt einfacher macht. Stärker finde ich, und lieber habe ich, den Maeno: er erzeugt bei mir ein unglaublich dichtes Mundgefühl und extrem langen Abgang.

Ich möchte gar nicht wissen wieviel davon jetzt Haarspalterei ist, und ob das Ergebnis nicht komplett anders aussehen würde wenn man die Trinkreihenfolge verändert. Aber irgendwann muss auch Wissenschaft Wissenschaft bleiben und Genuss Genuss. Fazit: mein Herz brennt für beide.

 

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PS: Da geht mir noch durch den Kopf ob es japanische Tees überhaupt heil, bzw so wie er sein sollte oder es sich der Hersteller vorgestellt hat, bis zum Endkonsumenten in Europa schaffen, und ob da ein loser Beutel oder der evakuierte Beutel besser zum Transport geeignet sind. Die Unversehrtheit der gerollten Nadeln hat ja mMn keinen unwesentlichen Anteil am Geschmack, zumindest aber an der Herbheit.
Von dem was so teilweise durch das Keramiksieb beim Abgießen rieselt, könnte ich mir ja fast einen neuen Aufguss machen ;)

bearbeitet von Lateralus

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Nun komm ich endlich dazu den Jiang Shan Mei Ren von Cha Dao zu verkosten. Schmeckt ein bisschen brotig? kann man das so sagen? Im abgang klare zitrus noten, insgesamt ein sehr toller facettenreicher tee. hab ihn mit 10gramm auf 100ml bei 95° und ziehzeiten zu 30/30/30/45/60/120/180/240 aufgegossen.

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Die erste Session in dem wundervollen kleinen Kännchen von Jan Pavek muss natürlich mit einem alten Bekannten wie dem Baotang sein! Die Session ist auch sehr gelungen: schön präsente Bitterkeit, die gegenüber einem Yixing- oder Jianshui-Kännchen nur ein bisschen reduziert wird, herbes Stall-Aroma, ordentlich schwerer Körper und schön entspannendes Qi - ich bin sehr zufrieden und die Handhabung des Kännchens ist erstklassig: die kurze und im Verhältnis zum Körper des Kännchens doch recht kräftige Tülle gießt schnell und präzise, der Deckel sitzt perfekt und das kleinste bisschen Spiel und tropft in keiner Situation. Keramik-Perfektion pur :love:

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Heute kam von @teekontorkiel eine neue Teeschale und eine neue Kanne. Die Kanne hat mit sehr gefallen, vor allem die Kombi aus der Tonkanne und der schwarze Deckel.

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Da hatte ich zur Einweihung die mitgelieferte Teeprobe Formosa Amber Oolong drinne. Sehr schöne fruchtige Noten und eine angenehme Süße drinne. Von der Menge des Tees ist es genau passend. Auch mit den Aufgüssen genau passend. Kanneninhalt 120ml bis zum Rand und an die 8 Aufgüsse müssten es gewesen sein.

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Der zurzeit bei mir am häufigsten aufgegossene Tee landete auch heute wieder im Schälchen. Nach dem ersten (erfreulicherweise erfolgreichen) Waldbesuch mit Pilzsammelabsicht seit dem Frühling, passte er von seiner Kraft und seinem Geschmacksbild her hervorragend. Gleichzeitig ist er auch derjenige Tee, der mir momentan am meisten Kopfzerbrechen bereitet, da er sich unglaublich wandlungsfähig präsentiert. Nicht nur innerhalb einer Session, sondern insbesondere von Session zu Session. Das geht sogar soweit, dass ich schon angedacht hatte, mal wieder zur Feinwaage zu greifen, um die Einflussfaktoren zu minimieren :D
Bei einer Teerunde begeisterte er mit einer unglaublichen Fruchtigkeit, die an Papaya und wilder Mango erinnerte. Leider konnte ich das bislang noch nicht wieder reproduzieren. Hab wohl noch zu wenig Gongfu, im wahrsten Sinne des Wortes, wie mir hier deutlich vor Augen geführt wurde ;)
Bei anderen Runden kamen eher herbe, kräuterige Noten in den Vordergrund. Auch nicht schlecht, aber ich würde gerne den Schlüssel zur Fruchtigkeit finden, so er denn in den Zubereitungsparametern liegt und nicht am jeweils verwendeten Blattgut. Was mir inzwischen klar geworden ist: Für meinen Geschmack ist eine eher leichte Dosierung und minimal reduzierte Wassertemperatur bei längerer Ziehzeit vorteilhaft. Die Experimente werden weitergehen und mir mit Sicherheit weiterhin viel Freude bereiten...

Ach ja: Es geht um den 2018er Herbst Bohetang Gushu von @chenshi-chinatee. Gibt es Erfahrungen und Meinungen Eurerseits zu diesem spannenden Tee?

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@nemo ah, von dem Tee hab ich auch ein Sample hier, das ich mir eigentlich schon seit einem Weilchen vorgenommen habe, aber da es gerade noch so viele neue 2019er zu trinken gibt und neue Keramik mit altbekanntem eingetrunken werden möchte, bin ich noch nicht dazu gekommen - deine Beschreibung klingt aber sehr interessant! Mal schauen, vielleicht komm ich die nächsten Wochen mal dazu (aber die Dosierung wird wohl eher nicht all zu leicht sein :ph34r:)

@topic: Das tolle Wetter ausnutzend und mich mal wieder auf eine lange Nacht vorbereitend (Rücksichtnahme ist in Deutschland ja leider ein Fremdwort, wenn es um Lautstärke geht, insbesondere im Sommer wenn alle Welt draus ist und sich selbst und anderen beweisen muss, was für ein toller Hecht man doch ist, indem man immer noch eine Schippe lauter herumproleten kann) ist am Nachmittag/Abend nochmals ein Tee im Kännchen: Der 2002er Hong-Kong Storage Loose Leaf Sheng Cha, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample!
Oh ja, Hong Kong storage! Wenn wie hier gut gemacht ist das eine feine Sache: der Tee ist super weich und rund, zwar nicht so feucht wie der 1990er Hong Kong Style Sheng von W2T (das waren noch Zeiten als es bei W2T vernünftige Tees gab ohne grässliche Wrapper und Bullshit-Bingo anstatt Informationen, auch wenn es keine Eigenproduktion ist) oder so kräftig wie der 2008er Bulang Ancient Tree von EoT (dieses Jahr genau so eine traurige Angelegenheit), dafür aber trotz der feuchteren Lagerung super sauber. Schönes warmes Holz, leicht mineralische warme Erdnoten wie nach einem Sommerregen (ohne dabei nach "Dreck" zu schmecken) und eine leicht würzige Süße - sehr schön! Für Teetrinker, die sich noch nicht an die richtig derben feuchten Sachen rangetraut haben, aber gerne mal etwas feuchteres probieren möchten ein perfekter Tee. :) 

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2017 Ailao Shan - TdC

Sensationeller Tee. Von Schale zu Schale sich verändernde Geschmacksnuancen: Grün, frisch, plötzlich staubig, dann bitter-floral, wieder frisch, nachlassend, süffig.

Ich hab grad noch mal deren Seite besucht, nachhaltig und bla und bla und blub. Aber den Tee gibts noch. 100g-Bings sind ja ein Witz, vielleicht steigert das den Umsatz, eben nachhaltig und Respekt vor der Erde und so. Ich muß schwach werden und nachkaufen.  ... 

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vor 2 Stunden schrieb doumer:

der Tee ist super weich und rund, zwar nicht so feucht wie der 1990er Hong Kong Style Sheng von W2T (das waren noch Zeiten als es bei W2T vernünftige Tees gab ohne grässliche Wrapper und Bullshit-Bingo anstatt Informationen, auch wenn es keine Eigenproduktion ist)

Ich lege ein Veto ein. Diese Verallgemeinerung ist mMn unzutreffend. Die Wrapper sind zwar Geschmackssache, dieses Jahr aber im Durchschnitt schon definitiv dezenter geworden. Ich hab z.B. einen Xiao Beeng vom Gold 8 und der sieht in Natura noch ganz nett aus. Und was aufgestöberte Produktionen angeht ist Paul allemal auch heutzutage für eine Überraschung gut, den 02er Yiwu Huangpian z.B. kann ich ganz besonders für den Preis wirklich empfehlen.

vor 1 Stunde schrieb Joscht:

Grün, frisch, plötzlich staubig, dann bitter-floral, wieder frisch, nachlassend, süffig.

Hihi

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle ich sage ja nicht, dass die Tees schlecht sind (vor 3 Jahren hab ich ja auch 2 W2T Eigenproduktionen gekauft, die wirklich auch gute Tees sind) - die Betonung liegt hier auf "vernünftig". Mir wird bei dem Marketing-Scheiß schlecht, bin kein Freund von Blends (guten Tee kann man nicht besser machen (denn ansonsten hätte er es nicht nötig), das ist eine sehr amerikanische Mentalität, durch Blenden kann man nur schlechten Tee kaschieren) und Tee ohne Herkunftsangabe lehne ich kategorisch ab. Ja klar, sind persönliche Vorlieben und Werte, die bei jedem anders sind, aber Prinzipien sind das einzige, was wir wirklich besitzen (wenn wir denn welche haben), daher: kein W2T mehr für mich ;) 

bearbeitet von doumer

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(Disclaimer: mal wieder Teaware-Vodoo, wer das nicht mag einfach den Beitrag überspringen. Für die Referenzen zu anderen Kännchen ist es hilfreich, die vorherigen Notizen gelesen zu haben)

Auch heute ist wieder ein alter Bekannter im neuen Kännchen, um eine erste Einschätzung machen zu können - der 2014er Long Lan Xu von EoT:
Der erste Versuch mit dem unglasierten Kännchen von Martin Hanus ist sehr vielversprechend: ähnlich wie dem Shibo von Ferdinand treten hier auch schön fruchtige Noten auf, jedoch wird die Bitterkeit nicht so stark verringert, dafür ist der Tee mindestens so süß wie bei dem Bero-Kännchen. Der Ton des Kännchens selbst (wenn erwärmt und noch ohne Tee) hat einen tollen, an frisches hausgemachtes Vollkornbrot erinnernden Duft und fühlt sich trotz der gröberen Partikeln irgendwie sehr geschmeidig an - durch die flache, runde Form liegt es auch hervorragend in der Hand und tropft nicht beim abgießen. Wenn man sich langsam dem Ende des Tees nähert fällt auf, dass der Grundcharakter wie bei der Kyusu von Jan ein sehr angenehmer ist, so dass der Aufguss selbst dann noch schmeckt, wenn vom Tee kaum noch etwas übrig ist. Auf jeden Fall eine sehr schöne Ergänzung fürs weitere Experimentieren!

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vor einer Stunde schrieb doumer:

Disclaimer: mal wieder Teaware-Vodoo, wer das nicht mag einfach den Beitrag überspringen.

Hihi, cool, also dass unterschiedliche Kannen den Geschmack mitunter erheblich beeinflussen können, damit stimme ich mit dir ja schon seit Anbeginn der Zeit überein.
Ich bin nur skeptisch was das Thema Wirkung angeht, nicht was das Thema Geschmack angeht - wenn man sagt, diese Kanne lässt den Tee anders wirken - das glaube ich ist ein weiteres Indiz von Einbildung.

Ich habe aber das Gefühl, wenn ich z.B. betrachte, was ich z.B. über Atong in Erfahrung gebracht habe, dass er meistens nur ganz simpel im Porzellangaiwan aufgiesst, obwohl er die unglaublichsten Yixing Kannen und was auch immer zur Verfügung hätte - um den Tee ganz echt und ungeschminkt zu erleben - und auch wenn ich meine eigene Entwicklung verfolge, sehe ich gewisse Parallelen. Mir bedeutet mir die perfekte Optimierung durch Kannen, die optimale Aufgusshitze, das optimale Wasser, die optimale Beeinflussung durch einen Wasserkocher etc. kaum noch was - ich habe einen gut gemachten Tee gerne wie er gerade heute geworden ist. Gestern z.B. ist eine ca. 15er Lao Man E Kugel dermassen bitter geworden (1. Aufguss ca. 5 Min.), da hat meine Freundin gesagt, das sei für sie nun aber echt an der Grenze, und ich hab es einfach nur genossen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich freue mich auf Deinen Verkostungsbericht @doumer
zu dem Tee. Hab keine Lust mehr auf diese Gefällt-mir-usw-Buttons, stattdessen schreibe ich lieber mal wieder, dass ich Deine Posts in dem Faden hier immer wieder sehr gerne lese.

Aber zurück zum Teema: Heute zeigte der Bohetang wieder etwas mehr Frucht als die letzten Tage. Macht mir Hoffnung, dass ich irgendwann erneut auf die große Fruchtbombe stoße :D Bin gespannt, wie er sich Dir präsentieren wird, bzw. was ihm Deine alchemistischen Kännchen und Tässchen zu entlocken vermögen :) Ein paar schöne Stücke hast Du Dir da zuletzt wieder zugelegt.

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Hatte gestern meinen ersten Da Hong Pao in der Tasse. Hatte mit etwas stärkeren aromen gerechnet, mir war er fast zu mild im vergleich zu den letzten Oolongs die ich hatte. 

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wieder von @miig

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kann ich nicht so genau einschätzen. irgendwie salzig? dazu was dunkles, süßes - Beerenmarmelade, Kirschkompott....? da muss ich noch genauer hineinhorchen.

 

 

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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