Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Sodenn. Ich weiß, ich weiß, ohne Bilder wird man von euch hier fast achtkantig aus dem Thread geworfen, aber es sind grad keine verfügbar. :P

Teilen muss ich - als blutige Anfängerin! - das Ergebnis dennoch.

Ich. war. wie umgehauen.

Aber von vorne:

Letzte Tage war ein ganz simpler Sencha in meiner Tasse. Mehr kann ich zu dem Tee auch nicht sagen, außer dass es - glaube ich - einer von Rossmann (loser Tee, kein Beuteltee) war. Schon bestimmt 1, 2 Jahre gelagert. Der letzte Rest.

Und da ihr (ja, IHR!) das Ganze ja in sehr schicker Weise hier präsentiert und das Teetrinken so wunderbar zelebriert ... Dachte ich, ich probier das auch mal. Auch im Hinblick darauf, dass ich ja mal mit Freunden ein kleines Tea-Tasting probieren wollte.

 

Goss also den Sencha mit 6gr auf 120 ml auf - Wassertemperatur 85°C, 1. Aufguss 90 Sekunden.

Der zweite einen Tag später (will gar nicht wissen, wie viele von euch jetzt schon das "P!" in den Augen haben), 85°C, 60 Sekunden.

 

Und was soll ich sagen?

Aufguss 1 war so ... naja ... Nichts besonderes. Aber der 2.! Huihuihui.

Fruchtig. Gar nichts bitteres mehr. So viel ... ... Geschmack! Ich war ein wenig umgehauen. :D

Die Methode werde ich dann mal häufiger anwenden, auch mit anderen Tees.

 

Long Story short:

Das 'erste Mal' Gong Fu Stil einer absoluten Anfängerin.

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vor 3 Stunden schrieb goza:

kann ich nicht so genau einschätzen. irgendwie salzig? dazu was dunkles, süßes - Beerenmarmelade, Kirschkompott....? da muss ich noch genauer hineinhorchen.

Mich hat er sehr an Popcorn erinnert, nicht das Miese im Kino sondern selbstgemachtes! Ordentlicher Tee für diesen Preis, sicherlich mit Potential nach oben, wenn man Zeit hat zu lagern.

Aber was für ein fürchterlicher Wrapper:(

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Hihi @Paul, das geht doch noch so viel schlimmer :D Wie wärs hiermit:

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Aber zum Tee: Ich fand ihn ja toll, aber ich mag ja auch abgefahrene Tees, die aus dem Rahmen fallen. Hatte mich echt gefragt, ob ich ihn mit dem "Suan Zao Shu" verwechselt hab. Denn dessen Beschreibung trifft für mich auf den Punkt:

Zitat

Suan Zao Shu tea is very strong in flavor, aroma and cha qi.  The flavor is that of fruit with a honey like sweetness and a touch of sour, as well as having a bitter and savory edge as well that adds to it's depth.  The aroma is hard to describe, brothy and mushroom-like.

 

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sehr glatt, keinerlei Bitterkeit, süß mit säuerlichen Anklängen, aber nicht Zitrus, eher etwas von noch leicht unreifer Wassermelone. Am Anfang rauchig, das hat sich im Laufe der ersten 5 Aufgüsse verlaufen. Bin bei Nr. 10 und keine Ende in Sicht, und der Geschmack ändert sich nun in die kräuterige Richtung.

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Marushige Shimizu Tea Farm: Ubugoe - Premium New Field Sencha, Tsuyuhikari Cultivar, unshaded

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Ich habe höher dosiert und mit niedrigerer Temperatur (4g @90 ml und 50°C (steigend)), als auch nach Empfehlung mit 2g und 70°C probiert. Die niedrigere Temperatur braucht es nicht, aber die höhere Dosierung gefällt mir besser.

Von der Aromatik her nicht besonders aufregend, und einen 3. Aufguss kann man noch machen, muss aber nicht mehr sein.

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Am 8/19/2019 um 14:01 schrieb YuriCPL:

Hatte gestern meinen ersten Da Hong Pao in der Tasse. Hatte mit etwas stärkeren aromen gerechnet, mir war er fast zu mild im vergleich zu den letzten Oolongs die ich hatte. 

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Du hast da mE einen ausgesprochen untypischen Da Hong Pao erwischt. Anscheinend hat der Trend zu leichterer Röstung nun auch noch auf Yan Chas übergegriffen. Als "typisch" empfinde ich eher so etwas:

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Erster Aufguss (nach kurzem Waschgang) - zweiter und dritter sind noch einen Tick dunkler, danach wird er sehr allmählich nach und nach heller:

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Das ausgelaugte Blattgut:

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Der 'klassische' Geschmack ist sehr mineralisch und wuchtig. Flüssiger Granit O.o.. Also: noch nicht abschreiben ...

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vor 4 Stunden schrieb SoGen:

Du hast da mE einen ausgesprochen untypischen Da Hong Pao erwischt. Anscheinend hat der Trend zu leichterer Röstung nun auch noch auf Yan Chas übergegriffen. Als "typisch" empfinde ich eher so etwas:

Der 'klassische' Geschmack ist sehr mineralisch und wuchtig. Flüssiger Granit O.o.. Also: noch nicht abschreiben ...

_()_

Danke @SoGen werd beim nächsten mal noch bei einem anderen Händler den DHP testen. Cha Dao hat leider nur den im Angebot was ich so gesehn habe.

Der Tai Ping Hou Kui hatts mir wirklich angetan. Fruchtig, frisch und leicht vegetabile noten im abgang. Bisher mit abstand meine Nummer 1 unter den China Grünen und dazu noch wunderschön anzusehen. 

In welchem Gefäß gießt ihr den sonst auf? Dadurch,IMG_20190821_195422.thumb.jpg.b27e653ca852c6a4aa8e6e004ee25615.jpgIMG_20190821_203716.thumb.jpg.afbf620236b52a86b759eb8cddfdf9c0.jpg dass die teeblätter so groß sind hab ich sonst nicht passendes.

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Am 19.8.2019 um 17:55 schrieb Tessa:

Ich weiß, ich weiß, ohne Bilder wird man von euch hier fast achtkantig aus dem Thread geworfen, aber es sind grad keine verfügbar. :P

:D Ach herrje... das sollte man bei entspannten Teetrinkern aber eher nicht vermuten :trink_tee:

Heute ist es mal ein Tee mit frischer Minze von meiner Fensterbank :tee_zeitung:

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Gast Gast1790

2017  Zi Ya Tea - Teasenz

Kleines Stückchen Kuchen, niedlichst, 100g. Beworben wird es als Geschenk, Mitbringsel -  und ich muß sagen: Das wäre wirklich ein schönes Geschenk. Ausdauernd und mit sehr subtiler, unaufdringlicher Süße, mild, aber in keiner Weise flach oder nichtssagend. Ein guter Sommertee. Zufällig gut getroffen in meiner Unordnung. Und auch eine Überraschung. Denn vor 8 Monaten, im Januar, habe ich notiert: Normal, ohne Ausschlag, gut trinkbar... Vielleicht mußte das so empfunden werden im Januar? Allerdings war heute auch einiges an Energie zu spüren, was ja im Winter eigentlich willkommen sein müßte. Wer weiß. 

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Gast Gast1790

@Paul Ich weiß nicht, ob die Dame zu früh kommt. Dort wartet sie. Sie hat noch die Hotelschlappen an... Auf den Stufen zur hauseigenen Flughafenmoschee in Riad. Das Elend auf der Welt ist unbeschreiblich. Quasi  vor der Haustür. Sie rauchte übrigens gerne eZigaretten und konnte nie ihren Text richtig. Aber die Ausstrahlung vor der Kamera: Sensationell. Premiere in Venedig.

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Heute ist der erste der 2019er Shengs von Zheng Si Long im Kännchen - der 2019er Wa Long, der Nachfolger der sehr schönen 2015er Version.
Der Tee überrascht (wenn man die 2015er Version kennt) in den ersten Aufgüssen mit einer recht intensiven Bitterkeit, die jedoch nicht unangenehm ist und durch eine subtile Moos-Note ergänzt wird. Die Süße zeigt sich erst im Abgang bis die Bitterkeit nach ca. 6 Aufgüssen langsam nachlässt, dann ist sie auch schon vorher präsent. Analog der 2015er Version hat der Tee auch einen schön schweren Körper und dazu noch eine angenehm samtige Textur. Zheng Si Long typisch ist der Tee eher "klebrig" im Mundgefühl wobei der Nachhall auf Grund der Adstringenz bei weitem nicht so schön wie bei der 2015er Version ist. Qi kann ich - zumindest in dieser Session - jedoch kein nennenswertes feststellen, dennoch ein durchaus ordentlicher Tee, der es jedoch zumindest im Moment noch nicht mit seinem großen Bruder aufnehmen kann.

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Heute ist der 2019er O Yang Nanmei Yesheng von Olivier Schneider im Kännchen, vielen Dank @teekontorkiel für das Sample :) 
Ein perfekter Sommer-Tee (für Pu-Trinker)! Wie der 2017er Wuliang Wild ist das einer der super leichte, dezenten Yeshengs, dessen Stärken sich auf Geschmack und Aroma anstatt Körper und Textur konzentrieren. Und hier wartet das schöne Blattgut (das äußerst voluminös ist, weshalb ich zum großen Zini Kännchen gegriffen habe) mit frisch-fruchtigen Facetten auf, die teils zitronig, teils gemüsig und zeitweise leicht würzig sind. Zu Beginn etwas rauchig (aber angenehm) wird der Tee mit der Zeit zunehmend süßer mit einer ganz dezenten Zimt-Note. Für mich insgesamt ein etwas leichter Sheng aber für einen warmen Sommertag wie heute ideal. 

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Nachtrag: Hier mal ein Größenvergleich - wirklich schönes Blattgut!

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Am Abend gibt es ein Kontrastprogramm zu dem fast schon ätherisch leichtem Yesheng von heute morgen: Den 2016er GeDeng von prSK.
Oh ja, so muss ein guter Sheng sein - richtig kräftig und gehaltvoll! Die charakteristische Bitterkeit mit den schweren Waldnoten ist definitiv noch vorhanden (auch wenn das kleine Kännchen von Jan Pavek diese minimal abrundet), wird aber nun durch deutlich ausgeprägtere Fermentationsnoten begleitet, die einen schön derben Stallcharakter nicht unähnlich dem 2012er Baotang vermitteln - dazu eine schwer-ölige Textur, die man förmlich schon mit bloßem Auge sehen kann und ein fokussierendes Qi, das sich zwischen den Augen sammelt aber trotzdem angenehm entspannt ist - volle Punktzahl ohne wenn und aber! Und einmal mehr ein Beweis, dass es nicht immer ein Lao Ban Zahng, Bing Dao, Bo He Tang oder Chawangshu (oder was sonst so angesagt und teuer ist) sein muss, wenn man einen (für meine Ansprüche) erstklassigen Pu trinken möchte. :love:

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vor 3 Stunden schrieb Paul:

Bauhaus? - Pfui Deifi koanst mi jagn mit!

Nix gegen Bauhaus - wenn ich 'western style' aufgießen und meinen Tee mit Zucker und Milch denaturieren würde, wäre das hier ein echtes Objekt der Begierde:

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Design Walter Gropius himself. Porzellan; die hier gezeigte Farbvariante (TAC Stripes schwarz) anläßlich des 100. Jahrestags der Gründung des Bauhaus 1919 als streng limitierte Auflage von 100 Stück weltweit von Rosenthal. Kanne, Milchkännchen und Zuckerdose schlappe 790,- €. Tasse und Untertasse (die sind aus offensichtlichen Gründen nicht auf jeweils 100 Stück limitiert) nochmal 195,- €.

Bekannter ist natürlich Marianne Brandts Teeservice (eigentlich ein Tee- und Kaffeeservice):

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Von dem Kannen-Exemplar im MOMA New York gibt es ein Replikat von Tecnolumen (wie der Name schon verrät, eigentlich ein Produzent von Lampen) für knapp 8.500 €. Ist immerhin aus 925er Sterlingsilber, Griffe aus Ebenholz. Ein Schnäppchen ...

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Bauhaus rulez!

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Soooooooooo... hier gleich mal eine ganze Reihe an Notizen zu den neuen Farmerleaf-Tees. Zunächst mal den Tee des Tages: 2019 Feng Shan.

In diesem Fall trifft die Beschreibung von William mE. gut zu:

Zitat

This terroir produces a sweet and fragrant tea, you will get a pleasant mouthfeel with good thickness. Jinggu is often compared to Yiwu in terms of tasting profile, it is on the softer side of Pu-erh. A quality daily drinker that can keep you interested for a good number of brews

So ist es. Ein wertiger, ordentlicher Tee, der für sein Geld solide performt, wie die Jugend heutzutage sagt. Keine Fehlnoten, nicht zu dünnlich, auch nichts aufregendes. Passt.

Ähnliches könnte man über den 2019 Yiwu National Forest sagen. Der ist schon nochmal etwas wertiger, mit komplexeren, betörenderen Aromen und der Yiwu-typischen Honig-Aromatik. Allerdings schien er mir etwas zarter als der Feng Shan. Für Yiwu-Fans sicher ein interessanter Tee, ich würd den günstigeren, prosaischeren Feng Shan mit etwas mehr Power vorziehen.

In jedem Fall kann man nicht klagen.

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Am 8/23/2019 um 18:37 schrieb Paul:

Ich hatte heute den bisher schlechtesten Weißtee meines Lebens in der Schale!

Hmm... zur Zeit stehen die Sterne wohl nicht gut für Weißtee-Trinker. Hatte neulich den Spring 2019 Mae Hong Son White. Während er keinesfalls furchtbar war, war das Erlebnis auch nicht erbaulich. Vermutlich lag es auch daran, dass das Bällchen zu fest gerollt ist. Das führte dazu, dass es selbst nach mehreren Aufgüssen noch ziemlich fest war und die äußeren Blätter ausgelaugt waren, die inneren jedoch noch verpackt. Kann natürlich ein Sonntagsbällchen gewesen sein. Jedenfalls hab ich keinen Aufguss rausbekommen, der nicht sehr dünnlich gewesen wäre, auch mit längeren ZIehzeiten.

Dann hab ich auch noch den Spring 2019 Mae Hong Son getrunken - der gleiche Tee, nur als Pu verarbeitet. Der war besser, ging auch rechtzeitig auf, nämlich nach 2-3 Aufgüssen. Deutlich zu merken, dass er nicht von William ist: die Verarbeitung zeigt noch Schwächen, aber dafür hat man einen ungewöhnlichen, intensiven Tee mit viel Power. Nicht uninteressant, wenn man es urig mag, aber schon mit Raum nach oben.

Für den Preis liefern die Kügelchen m.E. zu wenig. Die aufwendige Verarbeitung trägt womöglich auch dazu bei, sowohl Sonnentrocknung als auch das Rollen zu Bällchen, von denen jedes einen einzelnen Mini-Wrapper hat, treiben den vermutlich auch nach oben.

 

Dann, zu guter Letzt, noch den 2019 Ao Ne Me, der ja hier schon von einigen Teetalkern getrunken wurde. Ein echter Williams-Tee: Wertig, elegant, ohne Fehler in der Verarbeitung. Aber für Sheng-Trinker, die es auch mal etwas urig mögen, evtl. etwas zu glatt. Insgesamt aber für die 84 Dollar ein sehr schöner Tee mit gutem PLV.

bearbeitet von miig

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vor 5 Stunden schrieb miig:

 .... Dann, zu guter Letzt, noch den 2019 Ao Ne Me, der ja hier schon von einigen Teetalkern getrunken wurde. Ein echter Williams-Tee: Wertig, elegant, ohne Fehler in der Verarbeitung. Aber für Sheng-Trinker, die es auch mal etwas urig mögen, evtl. etwas zu glatt. Insgesamt aber für die 84 Dollar ein sehr schöner Tee mit gutem PLV.

"Wertig, elegant, ohne Fehler in der Verarbeitung" .  Stimmt schon - aber  auch ein wenig langweilig; ich sag mir danach: Schade um die Zeit, da hätte man auch was Richtiges trinken können.

Dieses Stromlinienförmige, dieses Voraussehbare. Schade eigentlich, Pu-erh kann so viel mehr sein!

Sein 2019 er Miyun ist auch so: schöner Geruch, eine leichte Bitternis schlägt bald um in Süße.

Allein die Aufgüsse sind trüb - was ich gar nicht mag und meist ein Zeichen von Verarbeitungsfehlern/minderer Qualität (  @GoldenTurtle was meinen Sie?) ist.

Aber 56$ für 375 gr sind o.k für junge Leute:)

bearbeitet von Paul

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Hehe  @Paul

vor 58 Minuten schrieb Paul:

"Wertig, elegant, ohne Fehler in der Verarbeitung" .  Stimmt schon - aber  auch ein wenig langweilig

Jap, das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich find ja auch, wenn ich etwas perfektes, graziles will, trink ich eher gute Grüntees oder gar einen Oolong. Aber überhaupt scheint mir das Williams Hausstil zu sein - viele seiner Tees gehen in so eine Richtung. Besonders, wenn er mal einen seiner Tees als extravagant beschreibt, muss ich öfter mal lachen, wie brav die Ergebnisse dann tatsächlich meistens sind. (Auch wenn der Ao Ne Me streng genommen nicht von ihm selber ist).

Wobei besonders der Tian Xian schon sehr fein war. Leider gab es dieses Jahr nicht genug Material dafür. Eine Bestellung kam mit lauter 2019er Tian Xiang-Wrappern als Füllmaterial ausgestopft (Lachsmiley oder Tränensmiley - ich weiß es nicht).

Ja, mir ist auch aufgefallen, dass der Aufguss sehr trüb ausfällt. Hab auch gehört, dass es oft als Qualitätsmerkmal gesehen wird, wenn der Aufguss schön klar ist. Vielleicht... im Aufguss find ich nicht, dass sich der Ao Ne Me irgendwelche Blößen erlaubt.

Und ja, der Miyun - ich find auch, für das Geld ist er hochsolide. Und im Vergleich zu früheren William-Tees sogar recht intensiv. Da gabs ein paar Wuliangs und jüngere Jingmai-Tees, die waren schon wirklich... naja... du weißt schon ;)

vor 22 Stunden schrieb doumer:

einen (für meine Ansprüche) erstklassigen Pu

ochja. Ich denke, einen Pu, den du als erstklassig bezeichnest, würd ich tendenziell schon auch probieren :ph34r:

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