Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

Empfohlene Beiträge

vor 26 Minuten schrieb GoldenTurtle:

au contraire, mon frère

Spricht da wer? Ich folg' ihm schwer...

du Schuft, erklär!

bearbeitet von miig

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2018 Jingmai Gulan - Farmerleaf

Anknüpfend an gestern nun heute aus selbem Haus einer mit 100Euro mehr auf der Waage, also 190. Und ich muß sagen, leider, was ich schon bei ZSL beobachtet habe: Eine Mehrausgabe lohnt sich. Man bekommt auf einmal mehrere Geschmacksschichten präsentiert, die Tees sind feiner, nuancierter, nicht so sehr der Bulle in der Tür, sondern die Elfe schwebend in der Zimmermitte. 
Das ist meine Beobachtung, leider, es gibt nur sehr sehr wenige Ausnahmen, preiswerte Elfen sind rar - oder die Händler hatten nur einen Aussetzer. 

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bearbeitet von Joscht

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vor 3 Minuten schrieb Joscht:

2018 Jingmai Tian Xian - Farmerleaf

Anknüpfend an gestern nun heute aus selbem Haus einer mit 100Euro mehr auf der Waage, also 190.

@Joscht: Auch du, mon cher, 

sagst nimmermehr

Dinge, denen ich das Siegel "verständlich" gewähr.

190, ach, du Schlimmer!

kostet doch der Tian Xiang nie und nimmer.

Mir schwant hier doch ganz schwer verdächtig

dass du dich irttest, und dem Gulan gehst trächtig. 

bearbeitet von miig

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vor 32 Minuten schrieb miig:

du Schuft, erklär!

Zu grün ist dieser Heinrich hinter den Ohren, aber in dem Sinne, wär er eine Spinne, nach dem Woken noch immer quicklebendig umherspringe - der Koch hat geschlafen, und sie nicht richtig durchgebraten, um die Aromen zu schonen, nur wollen wir uns nicht daran gewöhnen.

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Gushu Shu Puerh

Heute letzte Vorbereitungen für mein morgigen Test.

2 Kandidaten treten gegen 2 normale shu an.

Ich lasse die Gaiwane vertauschen, so daß ich nicht weiß welcher welcher ist.

 

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Gestern gab es den Gyokuro Asahi von @Roberts Teehaus. Meine Freundin und ich hatten recht unterschiedliche Einschätzungen: ich fand ihn recht lasch mit dominanten Heunoten und dezentem Umami. Sie fand ihn sehr lecker und intensiv, mit gutem Umami aber ohne besonders herausstechende Noten. Normalerweise sind wir uns eher einig bei Tee O.o. Die Nadeln waren hübsch und sattgrün. Ich habe 20g im Probepaket erhalten und bin mal gespannt, ob eine Veränderung der Parameter noch andere Ergebnisse bringt.

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Kurzer Test unbekannter Shu, 2g auf45ml Gaiwan, heute ungünstig, da der Pu so hart gepresst wurde.

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vor 2 Stunden schrieb Anima_Templi:

Sehr interessant! Leider erkennt man die einzelnen Tees und Anbieter nicht.

Nur die Nannuoshan-Tüte sticht heraus... ;)

Die Namen schreib ich erst, wenn der Blogbeitrag da ist 😀

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Der heutige Tee stammt von einem Berg in Yiwu, von dem ich bislang noch nichts gehört habe: Tianmen Shan (2019er Verrsion von HQF). Er startet zwar Yiwu-typisch süß (sogar sehr süß), hat aber neben leicht bitter-adstringenten Noten, die jedoch nicht störend sind, sondern eher die Süße akzentuieren, eine spannende leicht ledrige Note, die jedoch nicht mit einer oftmals bei etwas gealtertem Sheng vorhandenen Leder-Note zu vergleichen ist sondern mich an getrocknete Datteln erinnert. Dazu hat der Tee eine schöne Textur, genügend Körper und ein leichtes, entspannendes Qi - die ersten Aufgüsse sind wirklich sehr ordentlich! Ab dem 5./6. Aufguss wandelt sich die Dattel-Note dann in eine Yiwu-typische florale Süße und der Tee wird um einiges leichter, was ihn dann für meinen Geschmack etwas zu freundlich macht und daher etwas Abzug gibt - dennoch überzeugt mich der Tee deutlich mehr als der 2019er Ma Hei von ZSL, kostet aber auch das doppelte.

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vor 2 Stunden schrieb Krabbenhueter:

Kurzer Test unbekannter Shu, 2g auf45ml Gaiwan, heute ungünstig, da der Pu so hart gepresst wurde.

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Die Namen schreib ich erst, wenn der Blogbeitrag da ist 😀

Gut, dass das heute passierte, wenn im Vergleich einer wenig und einer stark gepresst ist, lässt sich das nur schwerlich vergleichen.

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Gestern erreichte mich meine erste Sendung von Nannuoshan.

Aufmerksam geworden bin ich, weil gerade zahlreiche, vielversprechend aussehende Grüntees reduziert sind. Somit gab es schönes kleines Paket.

Nach einer eher enttäuschenden Session mit dem Superior Bi Luo Chun heute morgen, ist nun der LU'AN GUA PIAN im Schälchen. Und der kann was!

Zunächst mal gefällt uns das lebhafte Grün der Blätter außerordentlich gut. Der Geruch ist schmeichelnd und doch kräftig für einen Grünen. Schön vegetabil und körperreich. Beim verblassen eine schöne Süße hinterlassend. 

Einzig die Aufgussmethoden, welche Gabriele vorschlägt, gefallen mir nicht sonderlich... Lieber lasse ich etwas kürzer ziehen und mache noch einen vierten. Aber sei's drum...

Ein sehr leckerer Grüntee, zu einem Spottpreis! @SoGen, Du als Kenner chinesischer Grüner; kennst du etwas aus seinem Shop?

Der kleine Link im Bild passt übrigens auf, das ich den Tee nicht zu heiss brühe... ;)

 

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vor 2 Stunden schrieb Anima_Templi:

kennst du etwas aus seinem Shop?

Ich habe dort bislang noch nichts gekauft. Die Preisreduzierung finde ich übrigens angemessen - anderthalb Jahre seit Lese sind mE an der Grenze zur Überlagerung und den Tee sollte man zumindest beschleunigt wegtrinken bzw. keine größeren Vorräte mehr davon anlegen. Wobei es freilich genug schwarze Schafe gibt, die weniger um ihren guten Ruf besorgt sind und solch alten Tee ungerührt zum Originalpreis anbieten - falls sie das Lesedatum überhaupt offenlegen (nach dem Motto: das merken die nie :ph34r:).

Die empfohlene Aufgussmethode würde ich auch ignorieren - das mit den hohen Gläsern halte ich für einen Modefimmel, wobei Aroma und Geschmack auf Kosten des rein optischen Effekts leiden. Und den Bi Luo Chun würde ich eher bei 70°, maximal 75° aufgießen statt mit den dort empfohlenen 80°. Ist IMHO einer der wenigen chinesischen grünen Spitzentees, denen eine solch reduzierte Aufgusstemperatur ausgesprochen gut tut; er tendiert sonst zu einem etwas mageren Körper. Jedenfalls habe ich das so bei Dongting Bi Luo Chun immer wieder erlebt (wobei ich jeder neuen Charge routinemäßig auch einen Probeaufguss mit 80° gönne).

Ansonsten danke für den Tip. Ich denke, vom Lu'an Guapian werde ich mir etwas bestellen. Das ist kein Knospentee (Maojian oder Maofeng), sondern Pflückstandard ist das 2. Blatt des Triebes. Ich vermute, dass er durch das reifere Ausgangsmaterial auch etwas alterungsbeständiger ist.

Wobei man, wie @GoldenTurtle kürzlich dargelegt hat, Alterungsnoten auch bei grünem Tee durchaus schätzen kann - wenn man's denn mag. Mein Fall ist es weniger. Nunja, jeder Jeck is anders ...

_()_

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@SoGenzum Alter, bzw. Lagerung des Tees sei noch folgendes gesagt:

Mir wurde in einem sehr freundlichen Nachrichtenaustausch seitens des Händlers versichert, dass er seine Grüntees vor Ort persönlich auswählt und diese dann per Luftfracht nach Deutschland sendet, wo Sie dann fortan bei guten Bedingungen gekühlt gelagert werden. Auf mich macht er einen ehrlichen und profunden Eindruck.

Ich bin nun wahrlich kein Experte was chinesische Grüne angeht, aber "alt" schmeckt er für mich definitiv nicht. Mich würde Deine Meinung zu seinen Tees sehr interessieren! :) 

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vor 1 Stunde schrieb SoGen:

Wobei man, wie @GoldenTurtle kürzlich dargelegt hat, Alterungsnoten auch bei grünem Tee durchaus schätzen kann - wenn man's denn mag. Mein Fall ist es weniger. Nunja, jeder Jeck is anders ...

Un moment ... ich möchte da noch etwas kleines aber feines anmerken ... ich sage weder, dass alle Grüntees gut altern, noch, dass betreffende welche es tun in jedem Alterungszustand gut schmecken, sondern meine Beobachtung ist die Folgende, dass nach etwa 4 bis 5 Jahren bei unbegaster, ungekühlter jedoch luftarmer Lagerung ein Übergangsprozess abgeschlossen ist, nämlich vom bitter-fruchtigen zum süsslich-heuig-blumigen. Die Jahre 2 und 3 der Lagerung zwischen diesen beiden Stadien finde ich gustatorisch jedoch nicht unbedingt erquickend.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 2 Stunden schrieb Anima_Templi:

Auf mich macht er einen ehrlichen und profunden Eindruck

Falls ich da missverstanden wurde: auf mich auch - eben, weil er diese 2018er Tees jetzt zu so deutlich reduzierten Preisen anbietet. Die sind sicher noch trinkbar, aber können einfach nicht mehr das sein, was sie vor einem Jahr mal waren. Und wenn er die Tees nicht sachgerecht lagern würde, hätte Dir wohl auch der Lu'an Guapian nicht mehr geschmeckt. Dazu noch die Anmerkung nachgetragen, dass dieser ein gebackener Tee ist, was nach meiner Beobachtung ebenfalls die Lagerfähigkeit begünstigt.

Ich kenne da beispielsweise einen anderen Anbieter, der 2017 einen wirklich guten Enshi Yulu eingekauft hat - nur offensichtlich viel zu viel davon. Und meint, er müsste heute immer noch denselben Preis dafür fordern. Was natürlich nur bei ahnungslosen Anfängern funktioniert, deren Einstieg in die gehobene Preisklasse (immerhin 27,90 € für 80g) dann bestenfalls zu einem schmerzlichen Lerneffekt führt. Was nun wiederum nicht wirklich ein Grund für Dankbarkeit gegenüber dem Händler ist ...

@GoldenTurtle: Danke für die Präzisierung.

_()_

bearbeitet von SoGen

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vor 11 Stunden schrieb SoGen:

Falls ich da missverstanden wurde

Im Gegenteil, war so formuliert, um Deine Aussage zu bekräftigen. :)

Heute am Morgen der nächste Grüne:

Guzhu Zi Sun

Etwas leichter und durchscheinender als der Lu'An Gua Pian. Insgesamt frischer. 

Haselnuss. Die nussige Note ist generell sehr intensiv, finde ich. Die Intensität gründet jedoch nicht auf einem mächtigen Körper, was mir gerade jetzt sehr gut gefällt. Alles schön ausbalanciert. 

Ein schöner Tee.

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Heute ist der 2019er Ge Deng von ZSL im Kännchen:
Die 2019er Version ist geschmacklich sehr dezent - sogar noch dezenter, als die 2018er Version - zu Beginn leicht Bitter mit einer frischen Note, die mich entfernt an noch nicht ganz reife Brombeeren erinnert, was sich im Laufe der Aufgüsse dann in eine dezente Süße wandelt. Dafür kann der Tee mit einem ordentlichen Qi aufwarten, das sich vor allem im Kopf- und Brustbereich konzentriert. Dadurch, erinnert mich der Charakter des Tees etwas an den 2019er Naka von prSK auch wenn qualitativ weit entfernt, da Naka wie GeDeng sonst eher ein intensives Geschmackserlebnis bieten, aber auch dieser von den 2019ern geschmacklich der dezenteste ist, wohingegen die übrigen um so intensiver sind - Zufall? Weshalb mir der GeDeng aber von allen 2019er ZSL Shengs bisher am besten gefällt, ist weil er im Gegensatz zu den übrigen nicht diese unangenehme Pelzigkeit aufweist - etwas Bitterkeit ja, aber das ist für einen GeDeng in Ordnung und auch die typische ZSL Klebrigkeit aber nur leicht pelzig.

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Am Sonntag darf es etwas besonderes sein, also gab es heute ein EoT-Sample von @doumer.

Yuan Wei 2014

Ziemlich schwer zu beschreiben, weil er alles in allem eher mittelprächtig ist.

Er bringt einen würzigen Geschmack, aber auch Säure... Ich vermute, dass der Tee sich gerade in einer ungünstigen Übergangsphase befand.

Eine leichte Bitternis ist auch dabei, welche im Zusammenspiel mit der Säure allerdings leidet, so wie das gesamte Bild dieses Tees. Der Körper besticht leider auch nicht sonderlich.

Ein gut trinkbarer, aber dennoch eher belangloser Sheng mittleren Alters.

Schade, dass ich ihn gerade jetzt erwischt habe. Vielleicht wäre ein späterer Zeitpunkt besser gewesen...

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@Anima_Templi oh schade, das klingt wirklich nach einer komischen Übergangsphase - meiner Notiz von vor etwas über 2 Jahren nach fand ich den damals nicht schlecht :D Muss ich bei Gelegenheit auch mal wieder probieren und schauen, wie komisch der gerade so ist...

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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