Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Manzhuan Huang Shan 2012, eine Probe von @teekontorkiel. Ist dort auch gut beschrieben, daher nur wenig persönliche Anmerkungen. Der Körper erinnert in der Tat an Waldboden, ich assoziiere Moos und Kiefernrinde. Minzige Obertöne, die mich bei den frühen Aufgüssen an eine Kaugummisorte erinnern, die ich in meiner Jugend bevorzugte. Wird dann aber (so ab 4., 5. Aufguss) 'krautiger'. Die leichte Süße im hinteren Gaumen nimmt im Verlauf der Sitzung etwas zu, so um den 10. Aufguss macht sich eine dezente Adstringenz bemerkbar. Generell keine Bitterkeit, wobei ich allerdings auch relativ zurückhaltend dosiert habe. Danach wird's (für mich jedenfalls) zunehmend uninteressant - der Tee ist zwar noch nicht ausgelaugt, aber das Aromaprofil verliert seine Vielschichtigkeit und wird undifferenziert. Ca. 13, 14 Aufgüsse (habe nicht mitgezählt).

Der Tee wird mich jetzt nicht vom Glauben an die alleinseligmachende Kirche der Grünteetrinker abfallen lassen - aber er war eine interessante Abwechslung. Ansonsten greife ich, wenn ich frivole Anwandlungen habe, zu Oolongs oder Hong Cha. Für mich der bislang schönste Pu (wobei meine Erfahrungsbasis da zugegeben sehr schmal ist). Und eine passende Gelegenheit, mal wieder das (innen glasierte) Kännchen von Bero zum Einsatz kommen zu lassen (Pu kommt mir nicht an mein Yixing), das mir @Komoreb Anfang letzten Jahres abgetreten hatte.

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Heute ist der Yeshen Huazhu 'pop_peek' wild '19 von prSK in der Tasse bzw. im neuen Kännchen von ebenfalls prSK.
Der Tee wurde auch bereits sehr gut von @doumer beschrieben unter:


Es ist ein sehr spannender und ungewöhnlicher junger Sheng, welcher unter anderem an einen Schwarztee erinnert.
Das trockene Blatt schmeckt sehr fruchtig, der Tee selbst ist ebenfalls fruchtig, ein wenig bitter und schmeckt nach Schokolade und Limone. 

Folgend noch ein paar Impressionen der heutigen Session:
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bearbeitet von enjoi

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vor 18 Stunden schrieb enjoi:

Es ist ein sehr spannender und ungewöhnlicher junger Sheng, welcher unter anderem an einen Schwarztee erinnert.

Hehehe, da haben wir dich schön erwischt ... was in Fachkreisen Hongcha oder Rottee genannt wird, nennen Anfänger wie Lipton & Co. Schwarztee.
Aber genau ein solcher ist es und kein Sheng. :D:P:thumbup:

Aber prsk sei hier mal ein Kränzchen gebunden, ich finde es überaus klug, aus wildem Yesheng, der für viele als Sheng zu bitter ist, Hongcha zu produzieren. Diese Bitterkeit wird wunderbar im Hongcha teilweise durch die Oxidation transformiert und der verbleibende Rest i.d.R. brillant eingebunden. Gut, Yu und EOT haben beide auch schon vor Jahren aus Yesheng Hongcha produziert, will an dieser Stelle auch erwähnt sein.

Oh, aber hier liegt Peter doch etwas daneben wenn er meint, die Fermentation arbeite in nicht kompostartigen Verhältnissen derart schnell :lol: ... es ist mMn geschätzt 95% Oxidation, man kann mit Sicherheit von einem Hongcha sprechen:

Zitat

The tea is processed by shài hóng (sun dried) way. There is no machine process involved (as for most of black teas), the ‘killing green’ step is left out, still tea leaves rolling is involved. The tea ferments naturally. These tea leaves come from wild tea trees (not planted by people). The tea trees age for some is decades for some several hundreds years.

You can’t say what tea is this, either black tea, fermented sheng tea or even black ‘lipton’ tea aromatized with lemon flavour.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 3 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Hehehe, da haben wir dich schön erwischt ...

Haha, wieder was gelernt! Dachte mir beim trinken schon, da "stimmt" etwas nicht ganz - untypischer Sheng :lol:.
Habe den Tee als gratis Probe erhalten und mich daher vorab nicht darüber informiert.
Die offizielle Beschreibung von Peter macht für mich Sinn: "You can’t say what tea is this, either black tea, fermented sheng tea or even black ‘lipton’ tea aromatized with lemon flavour."

Danke @GoldenTurtle für die lehrreiche Information an den Neuling ;)

 

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Heute ist der Lao Man'E Gushu Huang Pian 2017 von Teekontor im De Zhong Kännchen.
4g auf 110ml -  kurze Ziehzeiten

Ein vollmundiger Gushu Sheng, welcher anfangs leicht fruchtig und süß schmeckt.
Bei den weiteren Aufgüssen steigert sich eine angenehme Herbe mit langem Nachhall.
Das große Blattgut ist sehr schön, hat aber leider gelegentlich den Filter der Teekanne abgedichtet und somit das ausgießen erschwert.

Für mich ein solider und angenehmer, aber eher unspektakulärer junger Sheng.

Folgend noch zwei Bilder der Session:IMG_20191009_191237.jpg

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bearbeitet von enjoi

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vor 56 Minuten schrieb enjoi:

Für mich ein solider und angenehmer, aber eher unspektakulärer junger Sheng.

Hehe, haben wir dich schon wieder erwischt ... das ist wieder kein Sheng. :D

Ist ja kein Problem, nur witzig. :thumbup::trink_tee:

Ich freue mich schon auf deinen nächsten Sheng.

Der Vollständigkeit halber: Huangpian ist das, was von einem Sheng aussortiert wird, weil es eben genau nicht dazugehört.

Und ... ich mag ein paar Huangpian resp. Lao Ye sehr.

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vor 7 Minuten schrieb GoldenTurtle:

... das ist wieder kein Sheng. :D

Haha, oje ich glaube da werfe ich zu viele Tees in den Sheng-Topf :lol:
Ich muss wohl erst die Basics lernen, bevor ich hier halb wissend über "Sheng" schreibe :whistling:
Für mich gab es bis dato Sheng und Shu - jetzt lerne ich täglich neue Klassifizierungen dazu!
@GoldenTurtle Danke!

bearbeitet von enjoi

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vor 4 Stunden schrieb enjoi:

Ich muss wohl erst die Basics lernen, bevor ich hier halb wissend über "Sheng" schreibe :whistling:

Ich gebe selbst aber zu, alle Erkenntnis ist Stückwerk und macht stolz und überheblich ohne Liebe füreinander.

@topic: Ich habe heute einen herrlichen 13er Lala Shan guifei (nicht mal geguckt ob Frühling oder Winter, wahrsch. Frühling) von Atong aus Zwieback Nr. 2 genossen. Die Dichte sowie Harmonie, eine in sich Geschlossenheit, so ausdrucksstark und  definiert wie eine klar strukturierte und starke Welle unterwegs auf den Weiten des Meeres.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Heute ist der Cui Lu von Roberts Teehaus in der Tokoname Kyusu.
Für mich eine positive Überraschung und mein erster chinesischer Grüntee.

Bereits der erste Aufguss ist süß, frisch und hat ein vielschichtiges, rundes Aroma.
Beim dritten Aufguss verschwindet die süße weitgehend und eine feine ganz leichte Herbe kommt auf.
Der Tee erinnert mich an grünen Oolong und ist nicht wirklich vergleichbar mit japanischem Grüntee.

Hier noch zwei Impressionen der heutigen Session:IMG_20191011_133046.thumb.jpg.7e67bb804405b8eb1969062fdca55808.jpg

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bearbeitet von enjoi

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Zum Start des Tages trinke ich gerne Tees, die intensiv im Geschmack sind.

Daher gibt es heute zum Frühstück einen Kumamoto Sencha aus dem Cha Dao.

Der Tee ist von 2018 und ist deutlich vergünstigt verkauft worden. Vom Geschmack

her ist noch alles in Ordnung. Der Grüntee bietet viel Umami mit feiner Süße und

gemüsigen Noten. Genau das Richtige für diese Uhrzeit.

Kumamoto_Sencha_2.thumb.jpg.56171dc589e14a665b047a33bf9e0b9f.jpgKumoamoto_Sencha_3.thumb.JPG.ed419d2a4f346dd498981fcd1378c4a4.JPGKumamoto_Sencha.thumb.JPG.be2c8c096ef32ad413488be5b9931867.JPG

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Weiter geht es mit dem Ma-An Shan Gushu Sheng von 2019, aus dem Cha Dao.
Kennengelernt habe ich den Tee aus einer Probe, die mir Herr Thamm einer
Bestellung beilegte. Es war Liebe auf den ersten Blick, bzw Schluck und ich war
froh einen ganzen 200g Bing ergattern zu können.

Ma-An Shan ist eine mir vollkommen neue Anbauregion und die Probe war mein
erster Kontakt mit dieser.  Der Bing ist sehr locker gepresst und man kann ohne
Werkzeug die benötigte Menge Tee entnehmen, ohne Blattgut zu beschädigen.

Der erste Aufguss ist sehr fruchtig und süß. Ab dem zweiten Aufguss kommt eine
stark mineralische Note hinzu, welche mir sehr gut gefällt und dem Tee gut steht.
Der Nachhall ist süß mit leichter Bitterkeit. Dem mineralischen Geschmack folgt
direkt ein kühlendes Mundgefühl, wie von Minze. Sehr interessant. In folgenden
Aufgüssen öffnet sich der Tee noch mehr und verschiedene Nuancen wechseln
sich im Vordergrund ab. Die Bitterkeit nimmt etwas zu, wird aber zu keiner
Zeit störend.

Ein wirklich sehr guter Pu-Erh, der sehr wandlungsfähig ist und einen dichten,
vielschichtigen Charakter hat.

Ma_An.thumb.JPG.b8edf73401f27c5945852f089d31254a.JPGMa-An_Shan.thumb.JPG.e3697fa108eb754ab7c4d8b9c63173bb.JPGMa-An_Shan1.thumb.JPG.4e9c2c4b5acbec8a644a4299cc51d071.JPG

bearbeitet von Terrakotta-Krieger

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Am 8/30/2019 um 18:37 schrieb Diz:

Der Martin von Bai Cha Thai macht das noch nicht so lange ist aber mit viel Herzblut dabei. Ich glaube nach einigen Produktions-Durchgängen werdem wir tolle Tees erleben dürfen. 

Das stimmt auf jeden Fall. War halt etwas kritischer, weil die Preise mit 30€/100g doch eine gewisse Ambition erkennen lassen. Hatte jetzt nochmal den Sheng und den Weißtee getestet.

- Der Sheng ist schon ein bisschen abgefahren. Hab tatsächlich, wie William es beschreibt, manchmal Erinnerungen an Oolongs bekommen. Auch wenn ich nie ergründen werde, was er mit "high-pitched flavors" meint. Der Sheng ist auch korrekt gerollt - geht nach dem ersten Aufguss bereits richtig schön auf und breitet sich aus. Definitiv ein wertiger Tee, mit viel Charakter und Tiefe. Aber irgendwie noch unrund, da ist schon noch deutlich Potential da.

- Der weiße ist da zu fest geraten, hab jetzt die Kanne sehr gut vorgewärmt, einen Waschgang gemacht und dann bei geschlossenem Deckel den Tee nochmal eine Viertelstunde im Dampf schmoren lassen. Da ging er dann gut auf, und war nach dem vierten Aufguss entblättert. Die Zeit braucht er aber, wobei das wahrscheinlich im nächsten Jahr auch schon erledigt sein wird. Ansonsten ist es für mich ein Weißtee für Sheng-Trinker: grundsätzlich die Aromatik eines robusten Weißtees, aber mit vielen der Vorzüge, die man von Shengs kennt: Viel Kraft, Körper, Tiefe und Ausdauer. In der Aromatik nicht zu feingliedrig, da gibts ja blütenzarte Weißtees, die unheimlich elegant und filigran sind, aber einen schwachen Körper haben. Ein solcher Kandidat, der ist nicht.

Bin aber auch gespannt, was Martin im nächsten Durchgang so produzieren wird. Ich fände es gut, wenn er eher Bings pressen würde, dieses einzeln zu Kugeln rollen mit passenden Wrappern und buntem Metallbündchen dürfte auch die Kosten ein Stück hochtreiben. So hübsch das auch ist. Leider hab ich den Schwarztee aus der Reihe noch nicht probiert - wär interessant, zu sehen, was er da so macht.

bearbeitet von miig

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Oh, das weiß ich leider nicht. Er hat mir bisschen was über die Region geschrieben, auch mit Bildern. Meinte, dass dort nur natürlich gewachsene Bäume stehen und man glaubt, dass der besondere Boden dort zum besonderen Charakter des Tees beiträgt. Der Boden dort ist wohl sehr rot oder gelb. Auch hat die Region überdurchschnittlichen Niederschlag. Das Anbaugebiet liegt auf etwa 1400 Meter, also eher mäßig hoch im Gegensatz zu anderen Regionen.

Mehr kann ich darüber nicht berichten.

bearbeitet von Joaquin
Vollzitat entfernt

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vor 1 Minute schrieb Terrakotta-Krieger:

Er hat mir bisschen was über die Region geschrieben, auch mit Bildern.

Bilder gerne posten wenn du darfst ... eine neue Gegend ist so oder so interessant. 👍

Vieleicht hier in dem Thema?

Das wäre mal wieder eine interessante Auffrischung.

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2009 Alishan Tanbei 2009

Hübsch gerollte Kugeln. Herrlicher Duft nach dunkler Schokolade, mit schwerer Süße von Fruchtkompott.

Der Geschmack steht dem Geruch in nichts nach. Der erste Aufguss ist noch etwas leichter, weil sich die Kugeln noch nicht ganz geöffnet haben.

Eingemachte Aprikosen, ein Hauch Schokolade. Spätere Aufgüsse zeigen sich noch intensiver. Die fruchtige Kompott-Süße bleibt bestehen, bei mehr Körper. Der satt bernsteinfarbene Aufguss ist herrlich, und passt perfekt zum beginnenden Herbst.

Meiner Meinung nach steht dieser Tee anderen Produktionen von Atong, welche jedoch das doppelte Kosten, in nichts nach. 

Wie der Gukeng ein würdiger Jubiläums-Oolong, jedoch hat dieser noch mehr Tiefe, in der man sich verlieren kann.

Genau das Richtige nach einem herrlichen Spätsommerspaziergang auf die Burgruine Rechberg. Den herrlichen Ausblick auf die schwäbische Alb und das Remstal, möchte ich euch nicht vorenthalten. :)

 

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Heute war der Formosa Qilai Shan Qingxin Dong Pian 2019 in meiner Kanne.
Wow, ich kann mich an keinen Tee erinnern der so extrem süß ist und bei dem die Süße auch so lange am Gaumen bleibt.
Wenn noch etwas mehr Säure dabei wäre, würde mir das gar nicht schlecht gefallen.

 

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Dieser Tee versüßt - im wahrsten Sinne des Wortes - einen Nachmittag im austauschbaren Hotelzimmer. 
Oriental Beauty von @teekontorkiel, vielen Dank.
Ein typischer Vertreter, wohlgefällig und süffig und ausdauernd und mit vielen fruchtigen Geschmacksebenen. ...

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vor 1 Stunde schrieb Lateralus:

Heute war der Formosa Qilai Shan Qingxin Dong Pian 2019 in meiner Kanne.
 

Mann, was für Bilder! Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen nach diesem  Tee - Tea Porn der schlimmsten Sorte!

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vor 23 Minuten schrieb miig:

Mann, was für Bilder!

Jau, dem Lob schließe ich mich an. Und eine schöne Kännchen-Schale-Kombination hast du da, @Lateralus.

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Hmmmm, ich habe ein Muster von @chenshi-chinatee benutzt, um einen Dai Gaiwan zu seasonen ... 05er Changtai Qiajiafeng ... zuerst wollte ich das natürlich aus Respekt nicht darüber schreiben, aber nach etwa 24 Stunden ziehen des ersten Aufgusses bei ordentlicher Dosierung hab ich mal daran gerochen und festgestellt, das Zeug ist gar nicht übel! Mehrere Aufgüsse davon getrunken, habe nichts zu meckern. Das Problem ist nur, bis ich manchmal die Samples verkoste, ist der Tee nicht zum ersten Mal bereits ausverkauft - dafür war mein Sample umso besser. :D
Ich muss mal schauen, ich hab da noch etliche weitere Muster von Chris! :):thumbup:
Habe auch beim Gespräch über Chris mit @Tobias82 vor ein paar Tagen über die Selektionsarbeit von ihm nachgedacht .. zugegeben ... da hat er doch das eine oder andere leckere Teechen aufgestöbert.

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Und ... bei diesem würzigen, kräftigen Stuff dauerts ein paar Jahre, bis man auf den Geschmack kommt.

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Hachja... in Erwartung des baldigen Treffens ein kleiner Petertee. Hätt ihn jünger geschätzt. Sehr viel Power und auch noch gut bitter. Erwartungsgemäß ein sehr schönes Blättchen.

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Heute im kleinen Gaiwan und Schälchen: die Hälfte vom Sample vom 1998 Hong Kong Brick von @teekontorkiel

Ganz viel Wald, passend zum herbstlichen Farbenspiel vor dem Fenster (ja, mittlerweile ist es dunkel...), dazu orientalische Gewürze, ein schöner Begleiter zum Buch mit fast 1000 Seiten; der Tee macht bis jetzt den Eindruck, bis zum Ende des Buches durchhalten zu wollen.

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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