Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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2019 Slumbering Dragon, CLT

Der zweite Tee aus 2019, welchen ich von diesem Anbieter versuche.

Auch wenn es nicht explizit erwähnt wird, so lässt das Aussehen der Blätter doch vermuten, dass es sich um einen Ye Sheng handelt. Dieser Eindruck bestätigt sich im Schälchen.

Ich bin kein sonderlicher Fan der z.T. sehr dominanten Bitternis, welche diese Art Tee oft mit sich bringt (ich bin Fan von den Süßen). Bei diesem Tee verweilt Sie mit einer stattlichen Präsenz im Rachenraum. Bei jedem Schlucken, bei jeder Bewegung mit der Zunge wirkt Sie. 

In späteren Aufgüssen wird Sie zwar etwas dezenter, ist mir jedoch immer eine Spur zu viel. Schade eigentlich... 9_9

Das Grundaroma neben der Bitternis gefällt mir jedoch ganz gut.

Falls jemand Interesse an den verbliebenen 14gr dieses Tees hat, darf Er/Sie sich gerne melden, ich bin gerne zu einem Tausch bereit. 

@miig, Du bist doch ein Alter Ye-Sheng-Haudegen. Wäre das u.U. etwas für Dich? :)

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bearbeitet von Anima_Templi

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@Anima_Templi Nein, jetzt habe ich doch erst neulich dem 19er SD erfolgreich widerstanden ... jetzt kommst du auch noch damit?! :$

Übrigens, die Bitterkeit wird mit den Jahren feiner und filigraner, weniger agressiv, schon fast zärtlich, verspielter ... habe z.B. von der 16er Ausgabe vom SD.

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Heute getrunken, vorgestern auch, fast jeden zweiten Tag, schon seit einem Jahr habe ich einen Favoriten, welcher zu meinen absoluten Lieblingstees gehört!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die lieben @teekontorkiel für ihren wundervollen Dian Hong, welcher in Kombination mit einer gut patinierten und "wohlerzogenen" Duan Ni Yixing Tonkanne einfach den besten Hongcha liefert den ich kenne. Und das kommt von jemandem der seit seiner Kindheit "Schwarztee" hassen gelernt und bisher jeden anderen Hongcha abgewiesen hat, wenn dieser auch nur einen Hauch der hölzernen Astringenz eines Assam Schwarztees zeigte.

 

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Gerösteter Oolong von Kôrogi via Yutaka Tee

Ernte: Juni 2018

Kultivar: Takachiho

Die trockenen Blätter verströmen ein warmes, süßes Aroma. Nussige Röstnoten halten sich die Waage mit floralen Aromen und fruchtigen Noten wie von Mandarine. Sehr rund und harmonisch. Das passt gut zur herbstlichen Stimmung, wäre aber auch an einem kühlen Frühlingstag eine schöne Untermalung.

Am Gaumen ist der Tee mild und weich, süß-karamellig. Es gesellt sich eine erfrischende Herbe dazu.

Aufgegossen mit ca. 5g auf 120ml.

Um noch einmal das Thema japanischer Oolong aufzugreifen: Bei diesem Exemplar spüre ich auch in der zweiten Session wirklich gar nichts von den säuerlich-vegetalen Noten, die mir beim weiter oben beschriebenen Oolong Kamairicha von Miyazaki so negativ aufgefallen waren. Demnach bestätigt sich für mich - zumindest anhand von diesem Beispiel - nicht, dass diese vegetale Note eine inhärente Eigenschaft japanischer Oolongs wäre. Das würde mich auch etwas wundern, da Oolong ja so ein weit gefasster Begriff ist und die Vertreter dieser Gattung auf sehr unterschiedliche Art und Weise verarbeitet sein können. Natürlich bestehen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Tees und beide sind auch gut als (grüner) Oolong erkennbar. Gemeinsam ist ihnen besonders ihre Blumigkeit, welche von mir in einem Oolong gern gesehen ist.

Dann sprach @GoldenTurtle noch von dem Vorteil, die Tees mit fest verankerter lokaler Tradition mit sich bringen. Das ist ein wichtiger Punkt und ich bin auch der Meinung, dass z.B. die AOPs und DOPs der Weinwelt große Vorteile für die Konsumenten mit sich bringen. Sie garantieren ein gewisses Mindestmaß an Qualität und sorgen generell für eine hohe Durchschnittsqualität. Ähnliches scheint bei Tee zuzutreffen, auch wenn man hier meist auf gute Händler und sein eigenes Wissen über die Umstände der Herstellung vertrauen muss. Die Teewelt wäre möglicherweise auch zu komplex für solche AOPs.

Allerdings finde ich es auch spannend, Tees zu probieren, die aus ungewöhnlicheren Gegenden stammen, oder von Teebauern, die mit einer lokal weniger verankerten Art experimentieren. Das hilft auch, die Geschmacksfacetten einer Art (Oolong soll hier nur als Beispiel dienen) zu entdecken, sozusagen ihre verschiedenen Ausprägungen auch in extremeren Bereichen auf der eigenen Geschmackskarte abzustecken und damit gleichzeitig mehr über das zu lernen, was den meisten ihrer Vertreter gemeinsam ist und was diese Art ausmacht.

Manchmal entdeckt man dabei auch sehr schöne Tees, die die eigenen Erwartungen erfüllen und trotzdem etwas Neues und Spannendes bieten. Einen solchen Tee hatte ich heute in der Schale.

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Seit nunmehr 15 Monaten habe ich keinen Tee mehr eingekauft und zehre noch immer (!) von meinen Reserven. Der letzte Bestand beinhaltet noch 11 Teesorten. Darunter sechs japanische Grüntees. Unter anderem auch ein Shincha vom letzten Jahr. Ein Tee, den man also eigentlich wegen seiner besonderen Frische kauft. Das Kaufverbot ist also dringend notwendig gewesen. Heute ist jedoch hingegen der Bio Genmaicha von Watanabe in meiner Tasse.

Anlass für meine Wortmeldung ist jedoch ein Verstoß gegen mein eigenes "Kaufverbot". Denn soeben bestellte ich zwei Tee-Adventskalender (für Heim und Büro) von @teekontorkiel. Der Inhaltsliste nach zu urteilen, sind viele weihnachtliche Mischungen enthalten. Da verstoße ich gerne mal gegen die eigenen Regeln.

bearbeitet von Timo

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Zitat

PuEhr ganz speziell halte ich für mordsmäßig gefährlich. Schon alleine der Umstand, daß der seinen Geschmack verändert. Das ist mir nicht geheuer. Deshalb bin ich auch in diesem Forum aktiv. Um Tipps zu bekommen, wie ich mich schützen kann.

Der war super @Joscht :lol::thumbup:

@topic: Da muss ich doch gleich mal was von @chenshi-chinatee unter die Lupe nehmen, ob das Zeug nicht doch als Gefahrgut hätte transportiert werden müssen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle Ui, mach mir keine Angst. Da habe ich vergangenes Wochenende bei der Rabattaktion zugeschlagen und bin jetzt auch ganz verunsichert. Schön, dass du vortestest. Wenn wir nichts mehr von dir hören sollten... okay, lassen wir das.

Mehr oder weniger @topic: Nachdem ich den Oolong Kamairicha von Miyazaki probiert hatte und etwas perplex von dem ungewöhnlichen Geschmack war (siehe Beitrag auf vorheriger Seite), hatte ich nochmal ein wenig recherchiert. Es ist gut möglich, dass das Kultivar Minamisayaka hier eine große Rolle spielt. Es gilt wohl als sehr floral und eigen(artig): "The flavor is so different from Yabukita, that its valuation by Japanese tea professionals is divided." (https://www.myjapanesegreentea.com/the-minamisayaka-tea-cultivar)

Bei einem anderen Shop, in welchem der Tee ebenfalls vertrieben wird, habe ich folgendes in den Kundenrezensionen entdeckt: "The dominant taste in this tea was definitely wisteria, with undertones of orchid and crushed vegetation giving it a lingering green taste at the finish." (https://www.the-tea-crane.com/product/miyazaki-organic-minamisayaka-japanese-oolong/

Das deckt sich ziemlich genau mit meinen Eindrücken, nur dass es anderen Teetrinkern scheinbar sehr mundet. Damit möchte ich die Überlegung, dass es möglicherweise eine ungewollte Fehlnote sein könnte, zurücknehmen. Das klingt unter Beachtung dieser Informationen ziemlich unwahrscheinlich. Letzten Endes ist es wohl einfach ein ungewöhnlicher Tee, der mir nicht zusagt. So ungewöhnlich, dass ich mir fast sicher war, da könne etwas nicht stimmen :ph34r: Dabei halte ich mich eigentlich für recht offen, was abgefahrene Geschmacksrichtungen angeht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hoffe, ich habe hier niemanden abgeschreckt. Auch japanischer Oolong kann offensichtlich sehr vielfältig sein. Der zweite, den ich probiert habe, war ganz anders und genau mein Geschmack.

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Erste Runde mit dem Tsubokiri Gyokuro  von Marukyū Koyamaen. Anders als der Tamahomare, den es die letzten Wochen gab. Der war intensiver im Duft und hatte mehr Umami. Das sind die ersten Eindrücke. Scheine heute aber auch nicht in guter körperlicher Verfassung zu sein, um irgendwelche Feinheiten rauszuschmecken. 
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Zum Glück ist ja noch genug übrig um es die Tage noch mal in dann hoffentlich besserer Verfassung zu versuchen.

Allen ein schönes Wochenende :)

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Da ich in den letzten Wochen verreist war, mache ich (nachdem ich mich mit bekanntem wieder nach langer Abstinenz an Pu herangetastet habe) wieder daran, dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe: Der schon angekündigte Tee von YS ist heute im Kännchen, dabei handelt es sich um den 2018er Autumn Nan Po Zhai.

Für mich die erste Yunnan-Sourcing Eigenproduktion, von der ich mir einen Bing gekauft habe (die Samples bisher konnten mich nicht wirklich überzeugen - dieser hat zudem einen nicht ganz so grausigen Wrapper und die Lieferung aus China hat zum Glück (abgesehen davon, dass der Tee fast 2 Monate in Frankfurt lag) auch gut geklappt, konnte sogar den Zollbetrag bei der lokalen Poststelle bezahlen) und das dazu noch blind - Auslöser dafür war ein Blogpost von Matt indem der Tee sehr für sein Qi gelobt wurde. Da es wenige Tees gibt, die zugleich preiswert sind und ein ordentliches Qi haben (Beispiele hierfür sind der 2012er Baotang von EoT oder der 2015er Huazhu von prSK, wobei sich die Preise natürlich auf das Erscheinungsjahr beziehen), war mein Interesse geweckt und ich habe direkt zugeschlagen.
Zum Tee: Erfreulicherweise ein ordentlicher Herbsttee, der nicht einfach eindimensional samtig ist sondern durchaus interessante Geschmacksnoten bietet. Eine leicht salzige Süße, die etwas an salziges Karamell erinnert, und eine moosige, leicht florale Note, die Matt durchaus nicht unpassend als Umami bezeichnet werden von einer angenehmen Bitterkeit begleitet - jedoch wandelt sich der Tee nicht großartig und hat eine gewisse Gedämpftheit, hier zeigt sich eben doch, dass es sich um Herbsttee handelt. Das Qi ist für den Preis auf jeden Fall in Ordnung, ich würde sogar sagen überdurchschnittlich, und sammelt sich Naga-artig zwischen den Augen, was nicht unbedingt mein Favorit ist - allerdings auch nach mehreren Sessions (zumindest für mich) bei weitem nicht so intensiv wie von Matt beschrieben und wie bei den beiden zuvor genannten Tees. Dennoch: ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!

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Ich habe mir ein Probenpaket bestehend aus 4 verschiedenen Tees von CLT gegönnt, da ich mir für die Teezubereitung im Büro den gongfu2go gekauft habe.

Nun habe ich alle 4 durch. Fazit zu allen ist eher, naja...

Der Wildwood und der Danger Zone sind beides absolute Standard-Sheng, die sich, mMn, nicht von der großen Masse absetzen können. 

Der Slumbering Dragon war ein "bitteres Desaster"... :lol:

Am besten gefallen hat mir der Altered State. Schöne würzige Grundaromatik, mit zunehmender Aufgusszahl süsser werdend. Ich möchte sogar so weit gehen und sagen, je länger man ihn trinkt, desto besser wird er. Die Grundaromatik eines Tees, welche sich zeigt, wenn man in den Aufgüssen sehr weit fortgeschritten ist, sagt für mich immer sehr viel über die Qualität des Blattgutes aus. Dem Altered State schreibe ich zu ein guter Blend zu sein.

Im Shop wird er als "die Essenz von Cha Qi / Teeenergie" beschrieben.

" This tea is out of this world. Your mind will be out of this world. This tea is the essence of Cha Qi / Tea Energy. If you have ever been curious about what Cha Qi is then this is the tea for you. If you already know what Cha QI is then this tea is for you.

This tea lays down heavy hitting Cha Qi and doesn't let up. This tea is a creative blend of all of the most intense, hardest hitting, mental lobotomizing, consciousness opening sheng puerh we could find this year. These cakes are hand blended and sure to wow you. "

Abgesehen davon, dass bei diesem schon sehr "amerikanischen" Werbeversprechen (um es mal nett auszudrücken) viel zu viel versprochen wird, scheint der Inhaber wohl noch keine großen Erfahrungen mit Qi gehabt zu haben, bzw. noch nicht an entsprechendes Rohmaterial gekommen zu sein. 

Qi ist da, ja, aber durchaus in Maßen. Ganz sicher haut es meinen Geist nicht aus dieser Welt... ;)

Außerdem stört mich bei CLT, ebenso wie bei W2T, dass häufig die Herkunft verschwiegen wird und die Wrapper ein Graus sind...

Sei's drum, die Preis-Leistung beim Altered State geht für mich gerade noch so in Ordnung. :)

 

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bearbeitet von Anima_Templi

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Nachtrag zu der Runde mit meinen Töchtern und meiner Mutter.

Kommentare meiner Mutter:

1. Tasse: Eww, schmeckt nach Erde

2. Tasse: Randen, das schmeckt wie Randen aus der Erde.

3. Tasse: Ich wusste neulich morgens nicht was trinken, wenn du noch mehr von sowas hast nehm ich gerne davon. 

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Heute Vormittag: 2018 Old Master Black von Mountain Stream Teas; hauptsächlich dunkle, überreife Früchte, ein guter Schwarztee, vielleicht waren meine Erwartungen hier aufgrund des "Old Master"-Labels etwas zu hoch.

Heute Nachmittag/Abend: 2004 Lishan Qingxin Tanbei via @teekontorkiel; ein eher leiser aber sehr facettenreicher Tee, bereitet mir gerade einfach viel Freude

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vor 35 Minuten schrieb AnTuras:

vielleicht waren meine Erwartungen hier aufgrund des "Old Master"-Labels etwas zu hoch.

Ja, das Label weckt Erwartungen, die leider auch bei mir nicht immer ganz getroffen werden. Ich kenne zwar den Black an sich nicht, aber andere, wie zB den Baozhong. Ich mag den gerne, ist aber eher ein "gehobener Alltagstee". Ich freue mich darauf, wenn ich ihn zubereite und lasse ihm auch mehr Aufmerksamkeit zukommen als anderen Standard-Alltagstees, aber fahre nicht das volle Programm, da er in der Zubereitung auch sehr gutmütig und verzeihlich ist. Er ist lecker, aber auch schnell durchschaut.

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Hallo zusammen,

hab´ ja schon lange nichts mehr geschrieben, und bin immer noch ziemlich gestresst und in Beschlag.

Deshalb gibt es jetzt mal eine ruhige Tasse "Jukro Cha" von Nan-Yi, ein Shop aus Berlin, den @Krabbenhueter ja schon öfter beworben hat. 

Bei dem Jukro-Cha handelt es sich um einen koreanischen Grüntee von mittlerer Qualität. Der Tee ist eher herb, aber auch komplex im Geschmack.
Etwas länger ziehen lassen, bleibt der Geschmack lange erhalten. angenehme Herbe, dezente Süße und diese Mischung aus Keks, leichter Röstung,
und "leicht Verbranntem". Gerade nach einem längerem Essen der optimale Tee, um sich zu erfrischen, bzw. nicht gleich wieder zum Raritätenschrank 
greifen zu müssen.

Nur mit 20€ pro 100g  nicht gerade günstig, war mein erster Gedanke, aber der Nachgeschmack ist wirklich sehr präsent und auffallend langanhaltend.

Muss mal noch ´ne Session nachlegen, bzw. doch mal 100g bestellen ^_^

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Hallo @Tobias82, schön, mal wieder von dir zu lesen! Das erinnert mich daran, dass ich die koreanischen Tees sträflich vernachlässigt habe bisher. Wär echt mal an der Zeit, sich mit denen zu befassen...

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vor 21 Minuten schrieb miig:

Hallo @Tobias82, schön, mal wieder von dir zu lesen! Das erinnert mich daran, dass ich die koreanischen Tees sträflich vernachlässigt habe bisher. Wär echt mal an der Zeit, sich mit denen zu befassen...

ja, hatte wegen Umzug und privatem Stress wirklich viel um die Ohren, aber so langsam geht das wieder.

Hatte auch noch nicht so viele koreanische Tees zu Hause, aber die 2-3 Grüntees waren eigentlich immer ganz gut. Etwas ungewöhnlicher Geschmack, auch manchmal etwas
derber vom Aroma her, aber der oben ist echt interessant. Gibt es auch gerade von verschiedenen Händlern, manchmal auch für 6-7€ pro 100g, von daher echt guter Alltagstee.

Muss mir mal noch was davon bestellen.

Was trinkst Du denn zur Zeit so?

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Ja, manchmal brauchen die Sachen auch ihre Zeit. Hoffentlich wird das bald besser bei dir!

Ich kenn halt die zwei Seongwang-Tees, die TG vor ein paar Jahren ins Sortiment genommen hat. Die waren jedenfalls echt lecker.

vor 17 Minuten schrieb Tobias82:

Was trinkst Du denn zur Zeit so?

Ich bin doch ziemlich bei jünglichen Shengs hängengeblieben 9_9. Wobei ich jetzt, wo es kalt wird, auch die Schwarzteeschublade wiederentdecke. Trink insgesamt mehr Tees, die mit 2-3 Aufgüssen erledigt sind, und somit automatisch weniger hochwertiges / langlebiges Zeug. Hätte eigentlich mal wieder Lust auf japanische Grüntee oder ein paar schön geröstete Dong Dings, aber jetzt hab ich schon Schwarztee gekauft - das muss erstmal reichen :/.

Mag ja eh Purple - und mittlerweile kommen ja auch pinke Schwarztees auf den Markt. Die taugen mir schon, weil grade die Ye Sheng-Varietäten so bitter sind, dass auch die Oxidation davon nur einen Teil wegnimmt. Bin sehr gespannt auf den von Pu.sk, den ich am Wochenende von Peter bekomme.

Wenn wir dabei sind: Purple Hongcha aus Dehong vom Tee-Burgerking. Die zwei Jahre Reifung haben ihm sehr gut getan. Schöne Tiefe, aber genig Biss, damits nicht zu lätschert wird.

 

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Am 10/27/2019 um 11:27 schrieb doumer:

und sammelt sich Naga-artig zwischen den Augen, was nicht unbedingt mein Favorit ist

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Im Tee kann ich den Begiff einfach nicht klar zuordnen - Naga ist bei Chilliheads ein Begriff für eine sehr scharfe indische Chillisorten-Familie (nicht wahr @miig) ... aber ich denke du meinst nicht, wenn dir bei der Chillisaucenzubereitung davon etwas in die Augen spritzt, was mir witzigerweise genau mit Naga Jolokias mal passiert ist und zugegebenerweise auch "nicht unbedingt mein Favorit ist".
Ich nehme folglich an es muss ein Verschreiber gewesen sein und du sprichst von Naka?!?

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich liebe diese frischen, sonnigen, klaren Tage. Um das schöne Wetter zu zelebrieren habe ich mir heute einen besonders "luftigen" Tee aus meinem Sammelsurium herausgefgriffen:

Den 1st Flush Weißtee von Rohini in Darjeeling, welcher im März diesen Jahres geerntet wurde und von dem ich eine 25g Packung bei What-Cha gekauft habe, die sich nach der 4. Session nun leider dem Ende zuneigt. Der Tee vereint die intensiven, zitrischen Aromen eines Darjeeling 1st Flush Schwarztees mit der Sanftheit und leichten Süße eines Weißtees. Wichtig ist, dass man ihn etwas länger ziehen lässt (ca 60 Sekunden je Aufguss), damit der Tee nicht dünn und seifig wird. Wenn man einmal die richtigen Parameter gefunden hat, wird man mit einigen schön rund texturierten und beruhigenden, aber dennoch leichten Aufgüssen belohnt.

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5g auf 120ml in der Shibo. Einige hübsch pelzige Knospen sind dabei.

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P.S. Von Rohini hatte ich schon einen anderen Tee, der mir sehr gut gefallen hat. Und zwar einen Grüntee aus der Herbsternte 2018, dessen Blätter nach Art eines Anji Bai Cha verarbeitet wurden. Der konnte mit herrlich frischen Aromen von grüner Olive und Zitrone aufwarten und war dieses Jahr mein schönster Sommertee. Gekauft hatte ich ihn auch bei What-Cha, die wie ich finde ein super Sortiment an indischen und nepalesischen Tees haben.

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    • Von drunken_monkey
      Liebe Tee-Talker,

      anlässlich des Berlin Tea Festivals 2019 führe ich eine anonyme Befragung unter Tee-Trinkern durch.  Das Ausfüllen dauert ca. 5-10 Minuten:
      https://www.tea-log.com/tee-trinker-survey

      Ich würde mich sehr freuen wenn einige von euch daran teilnehmen. Unter allen Teilnehmer verlosen wir zwei Tickets für das Berlin Tea Festival 2019 am 23. November sowie ein handgemachtes Shibo (von mir). Um an der Verlosung teilzunehmen gebt bitte auf der letzten Seite, nach Beendigung des Surveys, eure email ein.

      Bei Fragen zur Umfrage wendet euch einfach an mich-

      Herzliche Grüße aus München
      Marcel Karcher
    • Von Krabbenhueter
      Nun endlich möchte ich dieses hier Thema eröffnen:
      Dazu ein Beitrag auf meinem blog:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/11/gushu-shu-puerh-2.html
      und der erste in der Serie:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2019/10/gushu-shu-puerh-1.html
      Ich bin mir doch recht unschlüssig, was den Gushu so besonders auszeichnet. 
      Wahrscheinlich habe ich zu wenige davon probieren können.
      Ich bin also noch auf der Suche nach anderen "echten" Gushu Shu Puerh, die ich verkosten könnte.
      Diese zwei, die ich jetzt hatte, sind schon sehr schön. Ob das allerdings am Gushu liegt oder allgemein am Tee wage ich noch nicht zu entscheiden.
      Wer möchte also dazu noch etwas beitragen, seine Erfahrungen hier mit mir teilen?
    • Von Wolfgang
      Hallo,
      an das schöne Bild mit den Teebeuteln möchte ich die Frage knüpfen, ob das Epigallocatechingallat solange im Grüntee in der Thermoskanne vorhanden ist
      bzw. bleibt wie dort der aufgerühte Grüntee sich befindet,  auch Stunden? Danke vorab und sorry, dass ich diese Frage so reingeschoben habe.
      Wolfgang
    • Von Roberts Teehaus
      Tee tut viel Gutes für uns!

      Offenbar sinkt durch den Genuss von heißem Tee das Risiko für Grünen Star …

      Grüner Star ist weltweit die häufigste Ursache für Erblindung. Weltweit sind knapp 60 Millionen Menschen betroffen.

      Eine Studie der University of California ist zu dem erstaunlichen Ergebnis gekommen, dass der tägliche Genuss einer heißen Tasse schwarzem Tee offenbar das Risiko senkt, an grünem Star zu erkranken. Das Spannende hieran ist, dass weder Kaffee noch kalter Tee eine vergleichbare Wirkung zeigten, es war einzig und allein heißer Schwarztee!

      In früheren Studien vermutete man zunächst, dass der Augeninnendruck von Koffein beeinflusst wird, doch da Kaffee in der kalifornischen Studie wirkungslos zu sein schien, kann es also nicht das Tässchen Kaffee sein! Tee selbst enthält entzündungshemmende Stoffe sowie Antioxidantien; eine Auswertung der Studie zeigte, dass die Personen, die jeden Tag ihren heißen Tee genossen haben, das Risiko um 74 Prozent gesenkt haben, an einem Glaukom zu erkranken!

      Sicherlich ist die besagte Studie eine reine Beobachtungsstudie und natürlich kann man nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass heißer Tee immer gegen Grauen Star wirkt, aber die Studie hat zumindest die Forscher recht nachdenklich gemacht. Was in jedem Fall gesichert ist – die im Tee enthaltenen umfangreichen Antioxidantien wirken sich günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf aus und senken zudem das Diabetes- und Krebsrisiko. Wie es also aussieht, kann das tägliche Tässchen (oder Kännchen) Tee – möglichst heiß genossen – durchaus auch unsere Augen schützen! Also: Zum Wohl! 😊

      Quelle: British Journal of Ophthalmology

    • Von Dominik Rink
      Das war mein Gedanke, als ich bei einem Anbieter im Internet Tee bestellen wollte.
      "Warum sollte da nicht Gift drin sein?"
      Wenn ich bei einer Firma im Internet Lebensmittel bestelle, wissen die Ersteller, daß diese für den Konsum gedacht sind. Wenn sie wollten, könnte sie alles Mögliche in den Tee mischen mit der Gewißheit, daß mindestens ein Mensch daran Schaden nimmt.
      Natürlich gibt es diese Gefahr auch bei [bearbeitet durch Moderation - Firmennamen entfernt] anderen.
      Sicher, wenn Gift nachgewiesen wird im Tee, den ein daraufhin Gestorbener trinkt und dieser zum Urheber zurückverfolgt werden kann, ist das Mord und wird bestraft. Das bringt dem Toten aber nichts.
      Und mit Gift meine ich alles, das in ausreichend hoher Dosis für den menschlichen Körper schädlich ist, also auch Konservierungsstoffe, Pestizide bei der Herstellung, radioaktive Belastung.
      Wie handhabt ihr das Problem?
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