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Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3


Joaquin

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Shuppin Gyokuro aus Yame via @teekontorkiel Ein Gyokuro, bei dem kaum Wünsche offen bleiben. Das Umami ist intensiv, jedoch nicht komplett überlagernd, so dass die feine Süsse des Tees schön

Live-Grüsse von einer kleinen Teerunde mit Diz 🥳

Wie versprochen: Bio Darjeeling Flugtee 2020 Puttabong DJ4 First Flush via Teekontor Kiel: ( Jorn Riel, Das Haus meiner Väter, TB Unionsverlag, beschreibt einen nachahmenswerten Brauch der Inuit

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Ming Jian Si Ji Chun 2019, geerntet im November

Ein mehr als passender Begleiter in diesen herrlichen Frühlingstagen. 

Volles Blumenbouquet, ohne dabei "nuttig" zu sein. Außerdem Vanille und leichte Zitrusnoten. Erinnert mich an sehr gute TGY, jedoch absolut magenfreundlich und ergiebiger. Toller Frühlingstee! :)

 

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Frühstücks - Liu Bao

Sai Bing Lang Wuzhou 

Ein Merkmal dieser Art Tee ist, dass ihm für gewöhnlich der schwere Körper + Qi von gereiftem Sheng Pu-Erh fehlt. So auch bei diesem Blend, gemacht aus zwei Pflückungen aus dem gleichen Rohmaterial. Erwähnenswert ist das geringe Fermentationslevel, welches ihn mehr an alte Sheng denn an Shu rückt.

Im Körper eher zurückhaltend, offenbart er geschmacklich leckere typische Aged-Sheng Noten. 

Trockenes, altes Holz, leckere Nuss, ein wenig Honig. Sehr rund und geschmeidig. 5 Jahre Lagerung in Malaysia zeigen hier ihren Anteil. Mit ca. 65-70$ per 400gr. Brick auch noch sehr ordentlich bepreist.

Lieber @Paul, der wäre bestimmt interessant für Dich! :)

 

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Bearbeitet von Anima_Templi
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@Anima_Templi Der Gyokuro sieht lecker aus 😋 Werde ich auf die shortlist setzen. 😀

Bei mir gibt es heute in Vorfreude auf die neue Saison einen Shincha von letztem Jahr, der letzte, der noch im Tiefkühler lag.

Schmeckt immer noch frisch. 

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Jetzt wird es Zeit für Nachschub. 😀

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Ja, guten Morgen!

Zur Zeit ringe ich noch mit der Entscheidung, jetzt neuen Tee zu bestellen oder auf die 2020er Ernte zu warten. Deshalb gibt es zum Einen die letzten Vorräte und ein paar "Überbrückungsanschaffungen" für den Home Office Gebrauch.

Heute Morgen waren es der Zealong Black und der Zealong Oolong (grün).

Den Zealong Black kannte ich schon. Er ist blumig mit etwas Rohrzucker, eine gute Mischung. Leider ist das Blattgut sehr gebrochen, was die Dosierung erschwert und vermutlich den Tee etwas bitterer macht als nötig, eine Variante des Tees mit intakterem Blattgut wäre in jedem Fall einen Blick wert. Solltet ihr den Tee zum verkosten haben, probiert mal ein paar Datteln dazu.

 

Der Zealong Oolong taugt auch was. Man riecht die leichte Röstung, die aber nicht vorschmeckt. Einige Blätter weisen Oxitationsspuren auf. Der Tee hat grüne, blumige und cremige Noten, welche jeweils von der leichten Röstung im Hintergrund begleitet werden. Wenn man speziell einen der Geschmäcker sucht, dann ist der Tee nur bedingt für einen geeignet. Bei meinem ersten Versuch mit dem Tee war die grüne Note deutlicher zu schmecken. Beim zweiten Versuch habe ich einen größeren Gaiwan bei gleichbleibender Blattmenge genommen und die grüne Note ist so gut wie nicht mehr zu schmecken. Es dominiert die Cremigkeit des Tees und die Blumigkeit ist nur noch leicht zu schmecken.

 


Die letzen beiden Seiten sind voll von schön anzusehenden Teeutensilien :D. Wunderbar.

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vor 26 Minuten schrieb GoldenTurtle:

machst du doch beruflich was mit Metall, nehme folglich an selbstgemacht?!?

Leider nein! 😁 Im Metallergewerbe arbeite ich nun schon seit über einem Jahr nicht mehr, ich bin jetzt im medizinischen Bereich tätig.

Der Pikser war ein Geschenk von Mirka Randova, welcher einer Keramiksendung beilag; gemacht von einem tschechischen Schmied.

Bearbeitet von Anima_Templi
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Gyokuro Uji-Hikari

Dieser Tee ist definitiv in den Top 3 aller Gyokuros, die ich bisher versucht habe. Eine schon fast unwirkliche Süsse zieht sich durch alle Aufgüsse. Geschmacklich bietet er viele Parallelen zu den hochwertigsten Matchas und Tenchas, die ich probiert habe. Ein ewig anhaltender Nachhall und 6 Aufgüsse, die Allesamt! absolut famos waren, machen diesen Tee zu einem Traum-Gyo. 

Hut ab, @cml93! Da hast Du was ganz feines im Portfolio. 

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Heute im Kännchen: 2014er Thailand Gushu Cake.
Auch dieser Tee ist gemessen an dem, was ich sonst von chinesischen Puerhs gewohnt bin eher etwas ungewöhnlich: Er ist sehr mineralisch aber das durchaus auf eine interessante Weise, die gefällt. Vor allem zu Beginn ist diese sehr ausgeprägt und wird von einer schönen Stallnote und leichten Süße begleitet, die sich schnell in eine interessante Bitterkeit wandelt. Interessant weil sie durch das mineralische etwas sehr prägnantes, fast schon punktuell schneidendes hat, das ein leichtes Kribbeln auf der Zunge hinterlässt, ohne dass der Tee dabei aber insgesamt super bitter ist. Insgesamt ein sehr kräftiger Tee der auch einiges an Qi aufzuweißen hat - allerdings wirkt das in den ersten Aufgüssen wie bei manchen Nakas fast schon unangenehm punktuell zwischen den Augen, im späteren Verlauf wird es aber zahmer und entspannter. Auf jeden Fall ein Tee, den ich mal in etwas geringerer Dosierung probieren muss, evtl. lassen sich dadurch die Kritikpunkte reduzieren weil das Material an sich einen sehr guten Eindruck macht und wie gesagt interessante Ansätze bietet!

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Am Nachmittag dann nochmals ein Sheng selben Jahrgangs (was Zufall ist - wenn ich gerade keinen bestimmten Tee im Sinn habe, den ich trinken/besprechen möchte wähle ich einfach einen aus meiner Liste, den ich schon lange nicht mehr hatte): Der 2014er Du Quan von EoT.

Hui, der Tee ist inzwischen eindeutig in der "awkward phase" angekommen - geschmacklich primär kalkig-trocken und sauer-bitter mit einer dezenten Asche/Rauch-Note, lediglich eine vertraute Stall-Note am Rande (die sich dann vor allem auch im Duft des leeren Schälchens wiederfindet) ist hier ein Schimmer am Horizont, von den ursprünglichen Beobachtungen wie "weich" oder "würzig" ist momentan nicht viel übrig, da kann auch das kleine dicke Kännchen von Martin Hanus nicht viel ändern (das einen leicht abrundenden Effekt hat, wenn auch bei weitem nicht so stark wie die super-offenporigen Novak-Sachen). Aber: der Tee hat ein sehr schönes Qi, sehr entspannend das direkt in die Arme fließt und mich an das des 2012er Baotangs von EoT erinnert (wenn auch nicht ganz so intensiv) - das lässt die (momentanen) Unzulänglichkeiten auf der Geschmacksebene in den Hintergrund rücken und so bereitet mir der Tee auch in der "awkward phase" Freude! ☺️

Nicht ganz unschuldig daran ist übrigens auch das wunderbare Kännchen 🥰 Es bereitet einfach Freude, mit solch tollen Stücken hantieren zu dürfen - es mag zwar auf den ersten Blick plump und einfach aussehen, ist aber genau richtig: schlichte und (durch die angedeutete Wölbung an der Tülle) doch interessante Form, dezente aber doch spannende Oberfläche mit einem leichten Asche-Hauch, bei dem man immer wieder neue Texturen, Facetten und Linien entdecken kann und auch wenn es grob aussieht, ist es super "smooth" anzufassen - es wirkt einfach natürlich und bedarf keiner gekünstelten Zeichen (und nein, um einen kürzlich erschienen Blogbeitrag zu referenzieren, Minimalisten haben nichts gegen Zeichen - nur gegen unnötige/überflüssige Zeichen bzw. Unnötiges allgemein) oder grotesken Natur-Nachbildungen um künstlerisch wertvoll zu sein (das hat auch nichts mit kulturellem Kontext zu tun).

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vor 1 Stunde schrieb Paul:

Wenn das der von TeeGschwendner ist:( -  nicht gut!

 

vor einer Stunde schrieb Anima_Templi:

Ich glaube doch, @Paul, ich glaube doch... 🙈🙊

Ich glaube auch, dass genau der gemeint ist *schüttel* (kann gut sein, dass ich den vor Jahren auch mal probiert (und danach sofort weggeschmissenen) habe  😫

Faszinierend finde ich aber, dass dieses Produkt (ich weigere mich zu schreiben „dass dieser Tee“) 48 (!) Bewertungen hat und die meisten davon positiv wie „seit Jahren gleichbleibend gute Qualität“, „nur zu empfehlen“ usw. 

Aber Meckenheim liegt ja nun mal im Rheinland und wie sagt man da so gemeinhin? „Jede Jeck is anders“.  😇

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2019er Shui Xian

Jahrelang völlig aus meinem Fokus verschwunden, da zu viele schlechte Erfahrungen, fange ich jetzt an, diese Art Tee zu lieben. :)

Sehr gut dosierte Röstung, satte dunkle Frucht in super Balance mit der typischen Mineralität. War eine wunderbare Session mit 12+ super Aufgüssen. 

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Heute im Kännchen: 2011er BGT Yiwu Huangpian Brick von Liming (Sample von Peter).
Bei diesem Tee handelt es sich um das bei der Produktion des 2011er Yiwuzhengshan Dashu Tea Green (aka Yiwu Big green tree '11) aussortierte Huangpian-Material, was bedeutet, dass es sich um wirklich gutes Material handelt - außerdem finde ich es super spannend den direkten Vergleich zum "normalen" Sheng aus dem Material zu haben!
Aber dennoch bin ich bei dem Tee zwiespaltigen: einerseits lässt sich ganz klar der Charakter des 2011er BGT Tree erkennen - das einzigartige Räucher-Obst Aroma ist auch hier vorhanden und es gibt auch hier diverse, schwer zu beschreibende Facetten, die das ganze interessant machen (wenn auch etwas gedämpfter als beim Bingcha), aber der Brick weist eine recht prominente saure Note auf, die mir gar nicht gefällt und viel von der Freude am Tee vergrault (zusammen mit der eigentlich positiven Eigenschaft von einer schön weichen Textur hat das etwas von saurer Butter), da der Geschmack hier doch eine wichtige Rolle spielt. Ein möglicher Erklärungsansatz (bloße Spekulation!) ist, dass sich dieser Tee noch in der "awkward phase" befindet, da der Brick sehr fest gepresst ist (sowohl im Vergleich zum Bing als auch generell für einen Brick, die oft ja ohnehin schon fester gepresst sind, als Bings - hier geht es in die Richtung vom gemeingefährlichen 2018er Guafengzhai Autumn Brick von EoT) - falls sich das legt, könnte das auch ein schöner Tee werden, der zudem recht freundlich bepreist ist. Mal schauen, wie er sich heute im Laufe des Tages noch entwickelt...

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vor 7 Minuten schrieb doumer:

2011er BGT Yiwu Huangpian Brick von Liming

Ich fand den Tee gar nicht so schlecht, als wir ihn letztens Abends getrunken haben. Von einer Säure habe ich jetzt persönlich nichts gemerkt. Allerdings ist der Tee kein Vergleich zum "normalen" Sheng, wie Du schon sagtest.

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vor 5 Minuten schrieb Michael Hofmann:

zu Popelig oder mit Pestizieden versehen ?

Pestizide sind bei den Qualitätskontrollen von Gschwendner eher nebensächlich.

Ich finde einfach, dass dieser Tee in keiner Weise aussagekräftig ist, wie halbwegs guter Pu-Erh schmecken sollte. Als "Einstiegs-Pu" also denkbar schlecht, weil er in keinster Weise einen geschmacklichen "Standard" dieser Art Tee widerspiegelt. :)

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vor 38 Minuten schrieb Anima_Templi:

Als "Einstiegs-Pu" also denkbar schlecht, weil er in keinster Weise einen geschmacklichen "Standard" dieser Art Tee widerspiegelt. :)

Hallo Michael Hofmann,

zum Einstieg würde ich Dir eher empfehlen, Dir einen Händler zu suchen, der auch kleine Proben - bei Pu Erh oft als so genannten Abbruch - verkauft. Dann kannst Du Dir für relativ wenig Geld mehrere Sorten bestellen und erst einmal ausprobieren, was Dir schmeckt. Gerade am Anfang würde ich dabei den Fokus auf Qualität anstatt Quantität legen. Also lieber nur wenig kaufen, dafür aber etwas teurere Sorten. Sonst verleidest Du Dir das ganze Thema eventuell von Anfang an, wenn Du gleich mit unbefriedigenden Geschmackserlebnissen beginnst. Auch wenn es sonst oft andersrum gesagt wird: Als Anfänger lieber etwas mehr Geld ausgeben. Später kannst Du dann immer noch ausprobieren, ob es vielleicht günstigere Sorten gibt, die Du magst. Manchmal findet man mit etwas Glück ja ein Schnäppchen. Wenn man es vom Finanziellen her betrachtet, ist es ohnehin vorteilhafter, (zwar teureren, aber) besseren Tee zu kaufen, weil man den in der Regel häufiger aufgießen kann. Zugespitzt formuliert: Lieber einen leckeren Tee in der Tasse, den ich vielleicht sechs oder acht Mal aufgieße, als einen vermeintlich günstigen, bei dem mir schon der erste Aufguss nicht so recht schmeckt.

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vor 7 Stunden schrieb Anima_Templi:

Ich fand den Tee gar nicht so schlecht, als wir ihn letztens Abends getrunken haben. Von einer Säure habe ich jetzt persönlich nichts gemerkt. 

Hm interessant - dazu ein Nachtrag vom Abend: bei der Fortführung der Session gefällt mir der Tee deutlich besser, von der sauren Note ist nichts mehr zu merken und es steht eher eine vielschichtige Süße im Vordergrund. Außerdem Hat der Tee eine mords Ausdauer - vielleicht brauch ich einfach eine Weile, um mit dem Tee warm zu werden oder (war ja auch bei der Bing-Version so) oder die Dosierung war doch etwas gut gemeint - so fest gepresste Shengs sind dann doch eher die Ausnahme für mich. Auf jeden Fall locker ein Stern mehr und den Rest des Samples werde ich mir demnächst nochmals vornehmen!

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Bearbeitet von doumer
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Double Post! Da ich bisher heute nichts anderes gemacht habe, als Tee zu trinken und in Wald zu gehen, gibt es jetzt gleich zwei Tee-Besprechungen auf einmal! 

Am Morgen gab es den 2017 Thailand Bamboo stored Puerh, wieder ein Sample von Peter.
Nachdem mich der letzte in einem Bambus-Rohr gereifte Sheng nicht sonderlich überzeugt hat, war ich auf diesen hier sehr gespannt, auch wenn natürlich nur bedingt vergleichbar da deutlich jünger und aus Thailand.
Der Tee hat mich zunächst mit seiner ungewöhnlich dunklen Aufguss-Farbe verblüfft - wüsste ich kein Datum hätte ich ihn deutlich älter eingeschätzt - die Frage ist aber natürlich, woran liegt das? "Nur" am zusätzlichen Bambus (und bei dem Abschnitt vom Sample war bei weitem nicht so viel Bambus mit dabei, wie bei dem restlichen Broken zu sehen ist) oder dass diese Art der Lagerung ein Alterungs-Turbo ist kann ich mir nicht vorstellen, daher würde ich darauf tippen, dass auch älteres Maocha verwendet wurde. Jedenfalls startet der Tee mit einer schön vollen, fast sämigen Textur und hat im ersten Moment eine interessante Bambus-Süße, die im Abgang aber schnell Bitter und etwas Adstringent wird, insgesamt ziemlich intensiv! Während die ersten Aufgüsse eigentlich ganz OK sind, wird mir die Bambus-Note schnell zu viel - immerhin im Gegensatz zu dem von Bitterleaf Teas hat dieser Tee keine unangenehme Saure Note. Dennoch: meins ist es absolut nicht - offensichtlich bin ich einfach kein Bambus-Fan.

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Nachdem ich wieder zu Hause war, hatte ich Lust auf einen ordentlichen Tee und die Wahl viel auf den 2015er Xiaoshu Huazhu von prSK:
Im kleinen Bero-Kännchen macht der Tee auch eine sehr gute Figur: Mehr Bitterkeit, als ich in Erinnerung hatte aber auf eine gute Art und Weise, dazu schöne Stall-Derbheit - zwar kein Vergleich zu der Gushu-Version da Breite und Qi nicht in der selben Intensität vorhanden aber ansonsten hat er alles, was ich in einem guten Sheng suche (auch wenn der 2015er Xiaoshu Lincang durch seine tolle Lagerfeuer-Note etwas mehr Charakter hat). Es muss nicht immer High-End, Gushu oder 20+ Jahre Reifung sein - mit dem Tee bin ich vollkommen zufrieden!

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    • Von Manfred
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      Thomas
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    • Von anja
      Hallo in die Runde!
      ich arbeite seit 2 Jahren in einem wunderbaren Teegeschäft als Aushilfe. Bevor ich dort anfing kaufte ich dort ausschließlich und immer nur Earl grey. Grüntee fand ich einfach nur schrecklich. In meiner Zeit dort durfte und wollte ich immer mehr über Tee erfahren. Da ich an der Quelle saß trank ich mich durch die fast 200 Sorten losen Tee nach und nach durch. Mittlerweile bin ich zu einem bekennenden Grünteetrinker mutiert. Ich möchte noch viel mehr über Tees erfahren und denke dabei könnt ihr mir sicher helfen. Übrigens den Earl grey trinke ich immer noch hin und wieder......allerdings wird dieser noch mit einer Spur von Tarry Lapsang aufgepeppt und mit etwas Kandis aus einem türkischen Teeglas getrunken.......
      Ich liebe besonders den PiLoChun, verschiedene Oolongs und mittlerweile finde ich auch den Zugang zu den verschiedenen Darjeelings. Es bleibt spannend!
      Neben der Liebe zum Tee male ich leidenschaftlich ! Das Thema Tee hat sich jetzt auch schon dort eingeschlichen und ich bin gespannt wohin die Reise noch führt.....könnt ihr gerne auf meinem BLOG verfolgen.
      Eine weitere Leidenschaft ist kochen.......und auch hier bin ich immer sehr experimentierfreudig.
      Freue mich auf viel neuen Input hier aus der  Gruppe und auf einen regen Austausch!
      Anja
       
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