Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Heute ist der letzte Tee der Thailand-Sheng-Reise (dank Peter) im Kännchen: 2018er Thailand Maocha.
Im Gegensatz zu dem 2020er Maocha (bei dem Huangpian etc. mit enthalten war) scheint dieser Maocha sortiert worden zu sein, jedenfalls wirkt er deutlich gleichförmiger. Gemeinsam ist beiden aber die durchaus etwas grobe Verarbeitung, was aber nicht weiter schlimm ist.
Im Vergleich ist die 2018er Version schon deutlich würziger und weniger grün und hat mehr Körper, was mir gut gefällt. Und genau wie die 2020er Version hat auch dieser Tee eine sehr ungewöhnliche Note: Ananas! Das hängt sicherlich auch mit der durchaus vorhandenen Adstringenz zusammen, aber insgesamt gefällt mir der Tee sehr gut - ein intensives Fruchtpaket mit ordentlich Kraft, denn selbst nach etlichen Aufgüssen ist die Ananas-Note immer noch vorhanden und selbst die Aufguss-Farbe hat sich kaum verändert. Jedenfalls steht der Tee seinen Chinesischen Brüdern in nichts nach und erlaubt dank den ungewöhnlichen Facetten einen Blick über den Tellerrand! :) 

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90's Jinggua Tuocha 

Ein sehr sauberer, klarer Aged-Sheng. Ein eher leichter Körper, mit gleichbleibender Grundaromatik. Trotzdem macht der Tee alles richtig. Herbstlaub auf nassem Waldboden. Der Geruch von Erde und Schlick, als man in der Kindheit am Seeufer gespielt hat. Kein nennenswertes Qi... who t** f*** cares?! 😌

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Mein Begleiter am Ostermontag über mittlerweile zahlreiche aber ungezählte Aufgüsse: 2014 Anxi Mei Zhan via @teekontorkiel

Zu Beginn eher verhalten, ist der Tee dann langsam aufgegangen und hat im Laufe der Aufgüsse die verschiedensten hell- und gelbfruchtigen Noten (und ein wenig Pflaume (?) zwischendurch) zum Vorschein gebracht. Die großen Blätter brauchen wohl etwas länger, bis sie den guten Stoff hergeben.

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@Anima_Templi Netter koicha! Man sieht förmlich wie dickflüssig der ist. 😜 Auch das Setup gefällt mir. 👍

Gestern eingetroffen und heute zum ersten Mal aufgegossen, Tanegashima Shincha Shoju in der semi-dried Version, also ohne finale Erhitzung = hi-ire. Die normale Version soll die Tage eintreffen, werde dann man vergleichen. 😀

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bearbeitet von seika

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1st Flush Darjeeling "China Special" von Gopaldhara '19

Aahhh, der Duft eines Frühlingsdarjeeling :love: Wohlvertraut und heimelig. Es ist wohl die einzige Teekategorie, deren Aromen bei mir zuverlässig positive Erinnerungen an meine Kindheit hervorrufen. Frühes Grundschulalter. Spielen bei meiner Freundin, deren Mutter liebend gerne solche Darjeeling-Tees trank. Gefühlt duftete das ganze Haus danach. Geborgenheit. Damals hatte ich natürlich keinen blassen Schimmer von Darjeeling oder Camellia Sinensis oder sonstigen Begrifflichkeiten. Aber einen Geruchssinn hatte man damals, mein lieber Herr Gesangsverein! Gerüche haben sich ins Gehirn eingebrannt und sind untrennbar mit den Erinnerungen verflochten, die sie begleiteten. So stark, dass ich heute, zwei Jahrzehnte später, mit absoluter Sicherheit weiß, dass die Mutter dieser Freundin gerne und regelmäßig Darjeeling-Tees trank.

Trotz der naheliegenden Verbindung von FF Darjeeling mit frühlingshaften Gefühlen, erwecken die Aromen bei mir eher herbstliche Assoziationen. Dieser Vertreter ist da ein besonders exemplarischer Fall. Die fruchtigen und würzigen Noten überwiegen die floralen, welche aber durchaus noch vorhanden sind und keinen Zweifel darüber lassen, dass es sich hier um einen Tee handelt, der früh in der Saison geerntet wurde. Im Hintergrund eine Basis aus Rosen und Orangenblüten. Im Vordergrund Gewürznelken, Orangenschale und sogar etwas Marzipan. Der Tee ist auf der süßen Seite, besonders deutlich wird das am Gaumen, wo die Süße sehr gut mit der weichen aber leichten Textur harmoniert.
Ein kleines bisschen Balsam für die Seele.

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Als Nachtrag zum obigen, eher gefühlsseligen Beitrag, sei noch gesagt, dass ich schon bessere Darjeelings getrunken habe. Ich mag diese Art Tee - etwas entgegen der allgemein verbreiteten Praxis - mit viel Blatt auf wenig Wasser im Gong-Fu-Stil. Der China Special hat da recht schnell schlapp gemacht und war nicht unbedingt von der beeindruckenden Sorte. Aber das ist gar nicht schlimm, wenn die Aromen eben auf solch unfehlbare Weise zu gefallen wissen.

Übrigens habe ich genau diesen Tee letztens auch mal in meinem Nixing-Kännchen ausprobiert, welches sich schon als hervorragende Partnerin für aromatische Schwarztees und Dancong erwiesen hat. Hier brachte das allerdings keine bereichernden Ergebnisse. Der Duft ist gut so wie er ist und bedarf keiner Ergänzung durch das warme Aroma des Nixing-Tons. Der leichte Körper passt gut ins Gesamtbild des Tees und leidet eher unter dem Einfluss des Tons, der bei so einem zarten Aufguss überraschend deutlich ausfällt.

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vor 8 Stunden schrieb Shibo:

Ich mag diese Art Tee - etwas entgegen der allgemein verbreiteten Praxis - mit viel Blatt auf wenig Wasser im Gong-Fu-Stil.

Ich kann dir nur zustimmen. In letzter Zeit trinke ich alle meine Schwarztees auf diese Art.

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vor 12 Stunden schrieb Shibo:

"China Special" von Gopaldhara '19

"China Special" ... was haben sie da wieder ausgeheckt?! 😁

Ich schätz aber mal der ist unterhalb ihrer "Wonder"-Kategorie anzusiedeln?!

Hab grad gesehen dass what-cha den anbietet, relativ preiswert, aber ist ja auch nicht mehr frisch, frisch ist ein DJ FF schon was ganz anderes ... und Akira (Hojo) bietet den auch an ... der scheint neuerdings (?) zumindest Teile das what-cha Sortiments in Japan an den Mann zu bringen?!

bearbeitet von GoldenTurtle

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Grüsse an euch liebe Teefreunde mit 16er Entendreck Wudong Fenghuang (angeblich) Lao Cong von mlc ... ist sehr mild geworden der Tee, braucht Aufmerksamkeit um seine feinen Noten richtig wahrzunehmen und zu geniessen, aber das ist ja was gutes.

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bearbeitet von GoldenTurtle

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Heute im Kännchen: 2013er Gao Shan Zhai.
Dieser Tee ist in einer Kooperation von Mr. Zheng (Zheng Si Long) und Chen Xi Hao - einem Produzenten von dem ich zugegebenermaßen noch nie etwas gehört habe - entstanden und besteht aus sehr schön kräftigem Blattgut. Obwohl er sich dem Alter nach in der teilweise etwas kritischen Übergangsphase befindet gefällt er mir aber sehr gut: Beim Waschgang fällt zunächst ein sehr urin-lastiger Stallgeruch auf (prima!) und auch die Aufgüsse haben vor allem zu Beginn eine gewisse Derbheit vorzuweisen. Der Tee hat einen irgendwie etwas spinatig-bitteren Grundcharakter mit einer leichten Menthol-Note, die mich an Nadelwälder denken lässt, insbesondere durch die schöne Waldhonig-Note, die zu Beginn eher zaghaft ist, später dann aber klarer zum Vorschein kommt. Dazu gibt es ein entspannendes Qi, das zwar nicht super kräftig ist, zusammen mit der Bitterkeit dem Tee aber etwas von dem tollen 2012er Baotang von EoT gibt. Zwar kein Schnäppchen, aber durchaus ein sehr ordentlicher Tee, der insbesondere nicht diese klebrige Pelzigkeit hat, die mich bei einigen der jüngeren ZSL Shengs stört - im Verhältnis müssten die bisherigen Bewertungen der ZSL-Tees sicherlich nochmals angepasst werden, man lernt mit jedem Tee dazu!

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Ich bin gespannt, wie er sich später noch entwickelt - da scheint noch einiges drin zu sein! :)

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Heute in der Teeschale: 2019 Kumamoto Native Wakocha von The Tea Crane: dunkle, süße Früchte und Kräuter, dieser Tee geht fast schon in Richtung Dessertwein. Nach vier Aufgüssen ist allerdings auch Schluss, der letzte Aufguss war schon bei ca. 5 Minuten und noch alles herauszuholen.

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2012er Jing Zhi von Chanting Pines:
"Jing Zhi" (精致) ist kein Ortsname sondern bedeutet übersetzt "fein/exquisit/delikat" und soll für die Blattqualität stehen, die für diesen Shu verwendet wurde, wobei dir Herkunftsregion mit Xishuangbanna recht großzügig angegeben wurde. Dabei ist der Tee aber mit 39$/Bing nach heutigen Maßstäben (ist immerhin auch schon 8 Jahre alt) selbst für einen Shu recht günstig, wird aber vom Produzenten auch schon als Daily Drinker beworben. Und genau das ist er letztlich auch (wenn man denn täglich Shu trinken wollen würde): ein sehr unkomplizierter Shu für kleines Geld. Positiv zu vermerken ist, dass der Tee genau wie der 5 Jahre ältere und knapp doppelt so teure 2007er Yiwu Zheng Shan eine schön weiche Textur und ein gutes Maß an Schwere hat (was insbesondere bei modernen Produktionen nicht selbstverständlich ist) aber das wars dann auch schon - geschmacklich ist der Tee sehr eindimensional, lediglich die für Chanting Pines (soweit ich das bisher beurteilen kann) typische brotige Storage-Note ist wahrnehmbar, die mit zunehmenden Aufgüssen auch lediglich schwächer wird - Qi gibt es selbstverständlich keines. Wenn man häufig Shu trinkt lohnt sich der Tee evtl. auf Grund des Preises (so wie ich z.B. auch gerne den ein oder anderen Daily Drinker Sheng für anstrengende Werktage habe) aber ansonsten empfiehlt es sich, etwas mehr zu investieren (was aber nicht gleich ein Vermögen sein muss wie z.B. der 2016er Yiwu Shu von ZSL zeigt), um an dem Tee dann auch Freude zu haben. Andererseits habe ich auch schon schlechtere Shus für mehr Geld getrunken... 🤷‍♀️

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Nach längerer Zeit auch hier mal wieder etwas aus meinem Kännchen, bzw. Schälchen (das sich inzwischen zum Standard für Shengs gemausert hat es und daher mal verdient hat, in den Bildfokus zu rutschen):

Hier und hier hatte ich schon einmal über mein Lagerungsexperiment mit einem 2013er Yiwu Yesheng geschrieben. An Ostern durfte er wieder mal aus der Tondose und hat mich in seiner Wandlung extrem überrascht. Das letzte Verkosten war 7 Monate her und damals dominierte noch eine unschöne Säure, jedoch mit geschmacklichem Hoffnungsschimmer auf eine angenehme Wandlung. Und diese hat der Tee in der Zwischenzeit tatsächlich überraschend schnell vollzogen, bzw. einen Riesenschritt in die richtige Richtung gemacht. Um die Erfahrung von letztem Wochenende noch einmal kritisch zu überprüfen, kamen heute wieder ein paar Blätter von ihm ins Wasser. Siehe da, es war keine EIntagsfliege:

Die Säure ist weit in den HIntergrund getreten und von Anfang an sind eine neue leichte Honigsüße und auch wieder die fruchtigen Noten präsent, die ich an ihm sehr mochte. Jetzt jeodch nicht mehr der Pfirsich, der bei dem ganz frischen Tee schon fast zuviel des Klischees war, sondern eine schöne Mischung aus Pfirsisch und Wildkirsche. So machte der Tee dann auch wieder Spaß beim Trinken und war nicht nur interessant in seiner Wandlung zu beobachten ;)

Einziges kleines Manko heute: Die Ausdauer war nicht so überragend. Mag aber durchaus auch an einer geringeren Dosierung gelegen haben. Das wird sdann pätestens nächstes Frühjahr wieder begutachtet :)

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vor 4 Stunden schrieb seika:

@AnTuras Den Tee habe ich auch zur Zeit auch öfters im Kännchen. Wie gießt du ihn denn auf? 

ca. 3g auf 90-100ml in einer/einem glasierten Shibo mit gefiltertem Leitungswasser; Aufgüsse: 90 Grad/1:30 Min., 90 Grad/2 Min., 95-100 Grad/3-3:30 Min., 100 Grad/5 Min.+

Das sind allerdings eher grobe Parameter, da können z. B. die Ziehzeiten auch mal etwas länger ausfallen. Ich nehme mir den Tee meist für eine Runde, bei der der Tee weniger im Fokus steht oder aktuell auch gerne mal während der Arbeit im Home Office.

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Netflix and Cha mit den Resten des Tomizawa Okuyutaka Kabusecha. M.M.n. der beste aus meiner Auswahl des Dreierpacks mit Yabukita und Okumidori.

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Sonntägliche Harmonie aus Süße, Nussigkeit und umami.

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Die letzte Tasse des Mengku Daxueshan 2006 ist ausgetrunken. Das ist sehr schade, aber man muss das positiv sehen. Sich einen Tee aus vielen Pröbchen auszuwählen und über längere Zeit zu trinken zählt zumindest für mich zu den wichtigen Teeerfahrungen. Das war natürlich nicht mein erster Cake, aber der erste der einen Auswahlprozess durchmachte. Es sollte ein älterer Tee für den Alltag werden und so geschah es :). Einschneidende Erkenntnisse gab es in den letzen 1,5 Jahren mit dem Tee kaum. Weder der Tee noch der eigene Geschmack hat sich verändert. Damit ist klar, dass die Lagerbedingungen den zumindest nicht schlechter machen und ,dass man über eine längere Zeitspanne Freude am selben Tee haben kann.
Vor einem eigenen Lagerexperiment schrecke ich immer noch zurück.

@nemo: Hast du den deinen 2013er Yiwu vor dem Experiment gezielt nach bestimmten Kriterien ausgewählt?

 

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Nicht wirklich. Dazu hatte ich vor 6 Jahren zu wenig Ahnung und hab sie immer noch nicht. Genau deshalb lasse ich ein paar Tees längere Zeit ungetrunken: Um mal eigene Erfahrungen mit deren Veränderung zu machen. Falls der von Dir genannte Tee von Chris ist, gehört ein Kuchen davon übrigens auch dazu ;) Wobei ich mir hier weniger Veränderung erwarte, als bei dem noch grün erworbenen Yiwu.

Der Yiwu kam zu der Ehre, weil er den intensivsten Pfirsichgeschmack hatte, den ich bis dato, und auch noch bis heute, je in der Schale hatte. Ich wollte einfach mal wissen, was die Zeit so mit ihm macht. Ein kleines Experiment, mehr nicht. Ich habe auch nicht vor, Tees hier in signifikanten Mengen reifen zu lassen. Nur eben den eigenen Horizont etwas erweitern, darum geht es. Zu erfahren, wie verschiedene Tees reifen, welche Behältnisse mir jeweils am meisten zusagen, usw.

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'19 Huazhu via prsk

Einer meiner liebsten Tees der letztjährigen Ernte, wollte an diesem herrlichen Tag gebührend zelebriert werden. Er ist ja so nett! 

Pfirsich, Aprikose, Vanille.. All das gebettet in eine wunderbar weiche, dennoch intensive Qi-Wolke. Für das, was er bringt, war dieser Tee wirklich ein Schnäppchen!

Die Pavek-Kyusu trägt ihr Übriges zum Genuss bei. Ein perfektes Kännchen. Mehr kann ich dazu nicht sagen... Ich freue mich schon auf den baldigen Familienzuwachs... ;)

Ich hoffe ihr hattet alle einen wundervollen Sonntag. :)

 

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@AnTuras Dosierung und Temperatur sind bei mir ähnlich. Fülle meine kleine Hōhin mit etwa 80ml Fassungsvermögen mehr oder weniger komplett mit Tee und giesse dann Wasser aus der Thermoskanne drauf. Dürfte ungefähr 90-95 Grad haben. Ich lasse allerdings deutlich kürzer ziehen als du, den ersten und zweiten ca. 30 Sekunden, ab dem dritten dann etwas länger, wobei ich selten auf die Uhr schaue. Ich trinke den Tee, japanische Schwarztees generell, am liebsten Abends. Entweder lese ich was dazu oder bin mit der Familie beschäftigt. 😉

Wenn ich ehrlich bin, war der zairai-shu (native species) gar nicht vorgesehen. Der von mir präferierte Benifūki Herbstpflückung war leider nicht mehr in der gewünschten Anzahl zu haben, und so ist es eine Packung vom zairai-shu geworden. Traurig bin ich nicht, ist ein solider Tee, der auch bei längeren Ziehzeiten kaum bitter wird. Und vom Benifūki (Frühling) habe ich zum Glück noch ein wenig, wenn mir mal wieder nach etwas mehr Dampf in der Tasse ist. 😅

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Matcha mit Vanille/Karamelleiscreme. Die Sahne des Eises passt sehr gut zum etwas herben Matcha und das Karamell rundet die ganze Sache ab. 

Da das Eis recht schnell verlief zählt das als Getränk! ;)

@nemo: Ja, der Cake war von Chris. Ich bin skeptisch, ob dem Tee weitere Reifung gut tut. Er sollte mit der Zeit holziger werden und ich fand die Mischung zwischen Holz und Minze ansprechend. Viel Erfolg mit deinem Experiment. Darf ich fragen wo der Yiwu mal zu erwerben war? 

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    • Von Dave888
      Hallo Allerseits, 
      nach längerer - und etwas frustrierender - Suche nach einem Buch über japanischen (gerne auch zusammen mit chinesischem) Tee hoffe ich auf Rat aus dem Forum.
      Ich suche ein umfassendes Buch über die verschiedenen Teesorten (und dies möglichst detailliert). Gerne auch mit tips zur Zubereitung, aber: keinen Bildband, keine Teegeschichten, keine kulturhistorische Abhandlung und keine Buch über Teezeremonien. Auf Deutsch scheint es nichts zu geben. Kann mir jemand einen entsprechendenden Titel auf englisch empfehlen. Ich würde mich SEHR freuen!
      Viele Grüße, David
    • Von Torya
      Liebe Tee Community,

      ich wusste gar nicht, dass es so ein tolles Forum wie dieses hier gibt, welches aktuelle Beiträge enthält. Ganz tolle Inhalte.  Der Tee ist so gut und das soll keine offensichtliche Werbung sein. Er ist mit Guayusa und im Grobschnitt

      Seit einigen Jahren mache ich schon Sport (gehe laufen und ins Fitness). Daher habe ich auch angefangen, regelmäßig, meist am Morgen, Tee zu trinken. Dieser hydriert nicht nur, sondern liefert dem Körper auch essentielle und belebende Nährstoffe. Leider gab es nie eine Teemarke, mit der ich mich als junge Person identifizieren konnte. Vor 2 Wochen hat mir jmd. von sipcult, einem jungen Tee Startup aus Deutschland erzählt. Ich habe mir sofort deren Tee bestellt und war begeistert.

      Überzeugen kann ich euch nicht, das macht jeder für sich selbst. Allerdings unterstütze ich dieses junge Unternehmen sehr gerne, da der Tee zwar höherpreisig, allerdings natürlich und trotzdem extrem lecker ist. Absolute Empfehlung. Bitte mehr davon!

      Die Webseite findet ihr unter <Spam entfernt - Admin>

      Ganz liebe Grüße und habt einen schönen Wochenstart!
      Eure Tory
      Was haltet ihr davon und welche Lieblingsteemarke habt ihr?
    • Von Krabbenhueter
      Wer mich kennt, weiß wie wenig ich mit sozialen Medien unterwegs bin.
      Aber ich verfolge nach Möglichkeit die Entwicklungen und meine Zeit "damals" bei facebook war irgendwie auch interessant, wenn auch oft zeitraubend.
      Jetzt hatte ich gerade die Gelegenheit, mich mit jemandem von Instagram zu unterhalten. Also Bilder und kurzer prägnanter Text dazu. Für mich so ein wenig wie Bilderbuch anschauen.
      Nun denke ich nicht an die vielen "Professionellen", also die Händler, die sowieso überall präsent sein wollen und müssen.
      Aber wie ist das mit denen, die sich einfach nur ausdrücken wollen. Ich denke da an meine eigenen blog - versuche...
      In dieser Beitragsserie geht es mir darum, vielleicht einige dieser Künstler auf dem Weg zum Tee zu sammeln.
      Und gleichzeitig möchte ich etwas mehr von diesem Bereich kennenlernen.
      Ich fange gleich mal mit jemanden an, die ich persönlich auch kenne und die ich gern so auch etwas unterstützen würde:
      https://www.instagram.com/giselasmartertea/
    • Von Krabbenhueter
      Am Freitag war ich in Berlin zu einem neuen, interessanten Zusammentreffen von Teefreunden in Berlin eingeladen, das nun in den nächsten Wochen regelmäßig am Freitag stattfinden soll.
      Ich habe dazu auch einen blog geschrieben:
      https://krabbenhueter.blogspot.com/2020/07/teetime-bei-cpace.html
      Also wer Interesse hat, sollte einfach mal vorbeischauen.
       
       
      Gute Nachrichten für die Berliner Teeliebhaber!

      Nannuoshan und C*SPACE laden Euch herzlich zur Tea Time 下午茶 ein! In der kunstvollen Location von C*SPACE treffen sich jeden Freitagnachmittag die Teeliebhaber der Hauptstadt um bei ein paar Tassen Tee zu reden, entspannen und sich zu erfrischen.
      Jeder ist willkommen; einfach vorbeischauen, Tee auswählen (oder mitnehmen) und ganz informell und gemütlich die Zeit und den Tee genießen. Zur Verfügung stehen Gongfu Cha-Geschirr und eine Auswahl an hochwertigen Tees, selbstverständlich auch aus dem Nannuoshan Sortiment.
        WO
      C*SPACE in der Langhansstraße 86, 13086 Berlin


      WANN
      Ab 17. Juli, jeden Freitag, ab 15 Uhr.
        C*SPACE C*SPACE ist ein kreativer Raum für Arbeit, Kunst, Begegnung und Projekte in einer ehemaligen Möbelfabrik im Berliner Kiez "Weißenseer Spitze". Die Gastgeber Jan Siefke, Fotograf, und Katja Hellkötter, Kulturmittlerin, haben 16 Jahre in China gelebt. Mehr als nur ein Raum ist C*SPACE Ort und Treffpunkt für Kulturaustausch zwischen Fernost und Berlin; der perfekte Rahmen für wonnige Teemomente.
      Je nach Wetter, wird die TEA TIME 下午茶 im Hof oder in den wunderschönen Innenräumen stattfinden. Dort gibt es auch das kalligraphische Raum-Kunstwerk “Common Space - Everything Flows 一切支流 “ des Künstlers QIANG Geng zu bestaunen, das im Corona Lock Down entstanden ist. Wer Muse hat, kann beim Tee auch tiefer in die chinesische Philosophie - das "Buch der 1000 Zeichen” oder daoistische Poesie - eintauchen, auf die der Künstler sich bezieht. 
          
      Fotos, Copyright: Jan Siefke.
    • Von Rainer S
      Hallo aus Sachsen
      Aus der Nähe von den Weinbergen Meißen. Über Kräutertee, Lappacho, Schwarztee bin ich aus Neugierde auf das Catechin an den Grüntee, Matcha und co.gekommen. Eine Krankheit hat mich darauf gebracht. Seit drei Jahren trinke ich nun Grüntee, Matcha und Oolong.
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      Schon über die Mitte von 70 komme ich so einigermaßen mit dem Forum zurecht. Das stöbern macht mir großen Spaß.
      Bitte lasst mich Neutral am Forum teilnehmen. Viel probiere ich aus dem hier dargestellten aus. Wunderbar.
      In diesen Sinne freundliche Grüße 
      Rainer
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