Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Geschrieben (bearbeitet)

War schön heute mal wieder ne Teerunde. 😃

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Diz brachte ein paar frische Maocha Muster vom ollen Panda mit - getrunken haben wir aber nur einen davon, es stand sonst auch noch anderes auf dem Menü - der 20er Naka Gushu Maocha hat aber tatsächlich allen gefallen, zwar eher leichter Körper, aber mit sehr schönen fruchtigen und blumigen Noten. Bleibt zu hoffen, dass der Panda daraus überhaupt etwas produziert.

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Hier wurde gerade ein etwa 20 Jahre alter Da Hong Pao verkostet, der damals extrem stark gebacken wurde - die Aufgussfarbe spricht für sich:

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bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich kann nix dafür, der Tee ist Schuld! ✌️

Ich sag leben und leben lassen ... wenn die Patina dick genug wird und ein genügend bitterer Tee daherkommt, löst sie sich von selbst und ergibt beinahe einen Tee für sich!

bearbeitet von GoldenTurtle

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Am 21.6.2020 um 14:07 schrieb Lateralus:

Heute habe ich mich mit dem Guzhu Zi Sun 2020 von Nannuoshan beschäftigt.
Erstaunlich ist der unglaublich intensive Geruch des Blattguts nach Maracuja. So einen intensiven Geruch habe ich noch nie erlebt. Auch an den feuchten Blättern riecht man sehr gerne und findet noch immer diesen höchst dominanten Maracuja-Geruch. In den lieblich weichen und recht filigranen Tee schaffen es nur noch dezente Nuancen davon.
Die Aufgussempfehlung von 1,3g / 100ml / 80°C / 60s gefällt mir gar nicht und erzeugt einen, meiner Meinung nach, zu schwachen Tee der bestimmt auch Freunde findet.
Besser waren schon die unten abgebildeten 4g / 100ml / 60°C / 90s aber der Sweet-Spot lag für mich bei 3g / 100ml / 70°C / 60s. 
Ich denke das ist der ideale Tee falls man mal Gäste hat die Interesse an Grüntee signalisieren.

 

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IM Shop empfehlen sie

  • Menge: 2g / 150ml
  • Wassertemperatur: 80°C
  • 3 Aufgüsse: 60, 60, 90 Sek.

https://de.nannuoshan.org/products/guzhu-zi-sun-2020

Am 21.6.2020 um 14:07 schrieb Lateralus:

Heute habe ich mich mit dem Guzhu Zi Sun 2020 von Nannuoshan beschäftigt.
Erstaunlich ist der unglaublich intensive Geruch des Blattguts nach Maracuja. So einen intensiven Geruch habe ich noch nie erlebt. Auch an den feuchten Blättern riecht man sehr gerne und findet noch immer diesen höchst dominanten Maracuja-Geruch. In den lieblich weichen und recht filigranen Tee schaffen es nur noch dezente Nuancen davon.
Die Aufgussempfehlung von 1,3g / 100ml / 80°C / 60s gefällt mir gar nicht und erzeugt einen, meiner Meinung nach, zu schwachen Tee der bestimmt auch Freunde findet.
Besser waren schon die unten abgebildeten 4g / 100ml / 60°C / 90s aber der Sweet-Spot lag für mich bei 3g / 100ml / 70°C / 60s. 
Ich denke das ist der ideale Tee falls man mal Gäste hat die Interesse an Grüntee signalisieren.

 

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IM Shop empfehlen sie

  • Menge: 2g / 150ml
  • Wassertemperatur: 80°C
  • 3 Aufgüsse: 60, 60, 90 Sek.

https://de.nannuoshan.org/products/guzhu-zi-sun-2020

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Eine eher enttäuschende Session mit dem 2012er Bada von prsk.

Von Beginn an sehr viel Adstringenz und ziemlich bitter. Die Bitternis wäre nicht das Problem, aber es passiert zu wenig daneben. Eine feine Fruchtigkeit die an Pflaume erinnert ist zwar sacht im Hintergrund, traut sich aber nicht an der vorherrschenden Adstringenz vorbei, was schade ist. Es sind für mich viele Aspekte enthalten, die mich an Pus in der Off-Phase erinnern. Könnte in zwei Jahren schon wieder ganz anders aussehen...

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Bei euren tollen Tees, traut man sich ja fast gar nicht, einen "ganz einfachen Matcha" zu Posten.

 

Aber ich mache es dennoch. Soeben gab es auf den Balkon einen leckeren Chigi no Shiro von Marukyu Koyamaen (mein Everyday Matcha).

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend!

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@ruki: nach längerer Abstinenz, gab es gestern auch mal wieder Matcha, allersings hatte der nicht ganz so nen freinen Namen wie Koyamaen.

...kaufe öfter bei Gschwendner in Marburg, und bin damit auch sehr zufrieden. Seit die nicht mehr aiya auf der dose stehen haben, hab´ ich da sogar 
öfter gekauft.

Hast du viel von Koyamaen? Trinkst du auch von anderen Anbietern? hibiki-an?

Grüße :)

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Heute nochmal ein kleiner Vergleich zwischen zwei Shengs aus dem Sortiment von @teekontorkiel:
Bulang Shan Maocha 2019, welcher auf den Fotos zu sehen ist, und Bulang Shan Ku Cha Maocha 2019 (wilde, bittere Varietät). Beide wurden von Olivier Schneider aufgetrieben.

Um das Fazit vorweg zu nehmen: Die Tees haben sich zwar gelohnt und ich kann das Probierset mit je 10g für insgesamt 6,50€ besten Gewissens empfehlen, allerdings bin ich von keinem der beiden restlos überzeugt.

Der Ku Cha besticht durch ein besonders schönes Blattgut (habe leider versäumt, das abzulichten) und ein intensiv-deftiges Aroma, welches fast an gebratenen Speck erinnert. Gleichzeitig sorgt eine süße Note für Balance und Komplexität. Im Mund geht es weiter mit einer schönen Öligkeit, bis hierhin richtig klasse!
Im Nachgeschmack wird die schon vorher präsente Bitterkeit für meinen Geschmack dann zu dominant. Ein Effekt, der sich in den späteren Aufgüssen noch steigert (insgesamt waren es acht an der Zahl), und die fragileren, süß-fruchtigen Noten überdeckt.

Der - nun ja - "nicht-Ku-Cha" kommt in der Nase deutlich zurückhaltender daher. Die deftige Note, welche ich mal spekulativ dem Bulang-Terroir zuordne, gibt aber auch hier den Ton an. Im Vergleich zu Yiwu oder Jingmai ist das nach wie vor rustikal. Allerdings spielen die süß-fruchtigen Aromen nun eine größere Rolle, sind aber nicht unbedingt intensiver als im Ku Cha. Insegesamt ein leiseres Profil.
Am Gaumen finde ich ihn im Vergleich zum Ku Cha recht dünn. Die Bitterkeit kommt auch hier wieder vor allem im Nachgeschmack, ist aber weniger überfordernd und verleiht dem Tee nach hinten raus noch etwas Komplexität, die ich vorher vermisst hatte.

Wollte ich mir von einem der beiden Tees ein paar Bings pressen lassen (was nicht passieren wird, in Münster sind Teefabriken notorisch rar gesät; außerdem würden mich meine Mitbewohner für restlos durchgeknallt halten, wenn demnächst ein Sack Maocha in die WG geliefert würde), dann würde meine Wahl auf den Ku Cha fallen. Der zeigt schöne Ansätze, hat mehr Power, und ich könnte mir vorstellen, dass er von einer Reifung profitieren würde, mit der die bittere Note zumindest etwas in Schach gehalten werden könnte.

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@Anima_Templi schade, ich fand das letzte mal mit dem 2012er Bada eigentlich ganz gelungen - der Tee zeichnet sich (für mich) vor allem durch den Bada-Charakter und eine tolle Textur aus, allerdings war die eingesetzte Keramik zugegeben auch alles andere als neutral, muss ich bei Gelegenheit mal wieder mit einem Yixing testen. Aber bei der fehlenden Dynamik hast du durchaus Recht: in den beiden Punkten ist der Tee gut, aber sonst tut sich nicht viel.

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2020 Wan Gong Guoyoulin von Tea Encounter

Dieses Jahr hat Tiago 3 Xiaoshu Shengs und 2 Gushu Shengs aus eigener Produktion im Angebot, die in entsprechend unterschiedliche Preiskategorien fallen. Ich finde es immer gut, wenn es sowohl etwas preiswertes für unter der Woche als auch etwas hochwertiges für die längeren Sessions am Wochenende im Programm gibt!

Der erste 2020er Sheng des Jahres (wenn man von Maocha absieht) ist für mich somit dieser Yiwu (einer der beiden Gushus von Tiago) - Guoyoulin (国有林) bedeutet "staatlicher Wald", also durch den Staat verwaltete und regulierte Bäume, was mich sofort hellhörig gemacht hat, da meine liebsten Shengs (z.B. der 2019er Rareness 5 von prSK sowie die Herbst-Version davon oder der 2017er Yiwu Guoyoulin von EoT) aus einem solchen Wald stammen. Sehr schönes Blatt, wieder recht locker gepresst (was ich persönlich mehr mag als so Backsteine) verströmt der Waschgang ein intensives Zuckerwatte-Aroma. Ähnlich wie der Tee von EoT startet dieser auch eher etwas verhalten: ein wenig Süße, leichte Bitterkeit und vor allem ein sehr grüner Charakter zeichnen den Geschmack in den ersten beiden Aufgüssen aus. Ab dem dritten Aufguss öffnet sich der Tee dann aber recht schnell und es kommt eine sehr schöne wilde Süße als Hauptbestandteil zum tragen während sich das Grün verliert, später dann auch noch eine gewisse Adstringenz - alles in allem bleibt der Tee aber rund und ruhig. Was mir am besten gefällt ist das Qi: Es hat den selben Charakter wie bei den anderen - es geht kurz in den Kopf und fließt dann spürbar in die Arme ab, sehr entspannender Charakter. Auch wenn die Intensität nicht mit den genannten Beispielen mithalten kann ein sehr schöner Tee! :) 

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ah, @doumer, so langsam treffen die ersten 2020er Tees ein?

von diesen Guoyoulin ließt man ja ab und zu, letztes Jahr bei essence?

bin ja immer etwas kritischer, was die neuen Jahrestees an geht. Hatte schon Kram, der mal locker 2-3 liegen musste, bis die Aromen ansatzweise 
ausgereift waren, aber immer öfter wird ja auch auf direkten Verzehr hin produziert.

 

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Morgen in meiner Tasse: Bio Darjeeling Flugtee 2020 Puttabong DJ4 first Flush :) Ich werde berichten.

P.S. Im Zoll und chinesischer Tee-faden streiten @GoldenTurtle (über 100 Tage) und @SoGen  (85 Tage) gerade darüber wer am längsten auf seinen Tee gewartet hat.

Ich habe am Donnerstag den 25. Juni um 9,05 Uhr bestellt und heute Samstag den 27. Juni um 14,30 Uhr war mein Tee da!

Danke @teekontorkiel!!

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@Tobias82 genau, jetzt geht es endlich los mit den 2020er Shengs 🤩

vor 23 Stunden schrieb Tobias82:

bin ja immer etwas kritischer, was die neuen Jahrestees an geht. 

Der Trick ist ordentliche Tees zu kaufen 😉
Ein guter Tee ist gut egal wie alt er ist.
 

@topic: 2020er Wa Long Guoyoulin von Tea Encounter

Bei dem zweiten Yiwu Gushu in diesem Jahr von Tiago handelt es sich ebenfalls um einen Guoyoulin (国有林), also Tee aus einem staatlichen Wald und ist dem Wan Gong nicht unähnlich: Er hat ebenfalls eine schöne volle Süße, wenn (wie hier) stark dosiert kommen auch angenehme bittere Noten zum Vorschein, die dem ganzen mehr Spannung verleihen und auch hier wurde sehr schönes Material verwendet. Allerdings zeigt dieser Tee mehr Präsenz im Geschmacksprofil: von Beginn an voller und etwas weniger ätherisch grün wie der Wan Gong, wobei aber beide schön weich und rund sind. Beim Wa Long hat zudem die Süße eher etwas fruchtiges und nicht das Zuckerwatten-Aroma des Wan Gong, was mir aber beides gut gefällt. Das Qi ist hier auch von etwas anderem Charakter: Es manifestiert sich zwar ebenfalls im Kopf, fließt dann aber nicht in die Arme ab sondern löst sich dort langsam auf und hat einen eher wach machenden Charakter als der entspannende beim Wan Gong, weshalb der Wan Gong klar mein Favorit von den beiden ist. Aber von den persönlichen Vorlieben abgesehen ist das ebenfalls ein sehr schöner Yiwu!

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vor 43 Minuten schrieb doumer:

Ein guter Tee ist gut egal wie alt er ist.

Ich lege ein Veto ein, definitiv.

Aber mmmmh, die Blätter rechts unten sehen wunderbar ledrig/fleischig aus, ist für mich ein Hinweis auf Nicht-Überpflückung der Bäume. 👍

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vor 30 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ich lege ein Veto ein, definitiv.

Ich nehme an, du spielst auf die "awkward phase" an? In dem Fall ein Veto gegen das Veto 😬
Es mag zwar sein, dass Tees manchmal/oft/teilweise (empirische Datenmenge noch nicht ausreichend für klare Definition) Phasen haben, in denen Sie wie der Name schon sagt etwas komisch und vielleicht nicht optimal sind, aber dadurch werden sie nicht zu einem schlechten Tee - wenn der Tee gut ist, ist er gut, das kann man auch durch solche Phasen hindurch "fühlen".

vor 35 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Aber mmmmh, die Blätter rechts unten sehen wunderbar ledrig/fleischig aus, ist für mich ein Hinweis auf Nicht-Überpflückung der Bäume. 👍

Absolut - ich muss echt sagen, ich bin durchaus angetan, was Tiago da seit letztem Jahr auf die Beine gestellt hat. Zwar nicht das oberste Ende der Skala aber für den aufgerufenen Preis (je nach Kategorie: Gushu vs Xiaoshu) absolut in Ordnung!

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vor 18 Minuten schrieb doumer:

wenn der Tee gut ist, ist er gut, das kann man auch durch solche Phasen hindurch "fühlen"

Also beim Bada 2012 habe ich beim Verkosten ehrlich gesagt nicht viel davon gemerkt... 😅 Aber ich bin ja auch nicht so vertraut mit dem Tee.

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vor 20 Minuten schrieb Anima_Templi:

Also beim Bada 2012 habe ich beim Verkosten ehrlich gesagt nicht viel davon gemerkt... 😅 

Haha, zugegeben manche Tees machen es einem (je nach Vorlieben) nicht unbedingt einfach - was ich meinte ist, dass aus gutem Material nicht plötzlich schlechtes Material wird oder umgedreht aus einem schlechten Tee ein guter (letztes ist unmöglich, ersteres kann natürlich durch falsche Behandlung passieren).

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vor 45 Minuten schrieb doumer:

Ich nehme an, du spielst auf die "awkward phase" an?

Nicht nur, man kann das einfach nicht generell so sagen:

vor 2 Stunden schrieb doumer:

Ein guter Tee ist gut egal wie alt er ist.

Gewisse Tees, z.B. die meisten Grüntees werden explizit für den frischen Konsum produziert, alt sind viele einfach nicht mehr gut.
Obwohl, und das möchte ich gerade @miig betonen, Gabriele (nannuoshan) neulich von 20, 30 Jahre gelagerten, alten Yunnan Grüntees berichtete, die ihm dort gezeigt wurden, die sich fabelhaft entwickelten (kein Pu'Er Maocha, sondern alte, fast vergessene Grünteesorten aus Yunnan, die im Westen fast nicht zu bekommen sind wie z.B. den Yunsi) - es kommt halt auf diverses an; Varietät, Pflückgut, Verarbeitung.
Oder gewisse sehr stark gebackenen Yancha sind frisch einfach nicht gut, wirken so unharmonisch und fast verkohlt, obwohl nach einigen Jahren sich was tolles daraus entwickeln kann.
Ebenso manche rustikalen Heicha, brauchen einfach einige Jahre.
Auch viele der heute so gelobten, reifen Shengs waren jung nur mit bedingtem Genuss trinkbar.

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vor 10 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Gewisse Tees, z.B. die meisten Grüntees 

Oh okay - ich hab ganz vergessen, dass es noch etwas anderes als Sheng gibt 😅
Da hast du natürlich vollkommen Recht!

vor 11 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Auch viele der heute so gelobten, reifen Shengs waren jung nur mit bedingtem Genuss trinkbar.

Okay, Factory Shengs (die über übliche Quellen erhältliche Qualitätslevel) sind zugegeben etwas eine Ausnahme - die werden ja erst nach Jahrzehnten einigermaßen trinkbar - aber wirklich gut? Hm, ich glaube nicht - dazu muss das Ausgangsmaterial schon was taugen (siehe die von Peter angebotenen Liming Tees). Und ich bin überzeugt, dass die  auch jung bereits trinkbar waren (den Vergleich würde ich gerne machen - ist aber leider unmöglich).

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      https://krabbenhueter.blogspot.com/2020/07/teetime-bei-cpace.html
      Also wer Interesse hat, sollte einfach mal vorbeischauen.
       
       
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      Nannuoshan und C*SPACE laden Euch herzlich zur Tea Time 下午茶 ein! In der kunstvollen Location von C*SPACE treffen sich jeden Freitagnachmittag die Teeliebhaber der Hauptstadt um bei ein paar Tassen Tee zu reden, entspannen und sich zu erfrischen.
      Jeder ist willkommen; einfach vorbeischauen, Tee auswählen (oder mitnehmen) und ganz informell und gemütlich die Zeit und den Tee genießen. Zur Verfügung stehen Gongfu Cha-Geschirr und eine Auswahl an hochwertigen Tees, selbstverständlich auch aus dem Nannuoshan Sortiment.
        WO
      C*SPACE in der Langhansstraße 86, 13086 Berlin


      WANN
      Ab 17. Juli, jeden Freitag, ab 15 Uhr.
        C*SPACE C*SPACE ist ein kreativer Raum für Arbeit, Kunst, Begegnung und Projekte in einer ehemaligen Möbelfabrik im Berliner Kiez "Weißenseer Spitze". Die Gastgeber Jan Siefke, Fotograf, und Katja Hellkötter, Kulturmittlerin, haben 16 Jahre in China gelebt. Mehr als nur ein Raum ist C*SPACE Ort und Treffpunkt für Kulturaustausch zwischen Fernost und Berlin; der perfekte Rahmen für wonnige Teemomente.
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