Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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vor 35 Minuten schrieb doumer:

auf Grund der völlig sinnlosen Gesetzgebung in Deutschland im Bezug auf Tee aus China kommt eine Bestellung von mehr als einem Sample für mich leider nicht mehr in Frage

Wie wahr, wie wahr... Ich dachte langsam schon, dass meine Zollstelle die Einzige wäre, welche beim Import von Tee aus China Probleme macht... Nicht, dass ich es anderen im Forum wünschen täte!

Hab trotzdem vielen Dank für deinen Bericht. Wenn es aufgrund der völlig sinnfreien Zoll-Restriktionen weniger Händler Auswahl gibt, fließt eben umso mehr zu Peter... ^_^

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@Shibo Ich habe weder die grüne Variante des Huoshang Huang Ya noch den Lu'an Gua Pian zu Hause, leider finde ich sie auch nicht im Shop. Hättest du bitte Links für mich, so es diese Tees noch im Shop gibt, denn der Vergleich klingt sehr spannend. Gua Pian hatte ich erst einmal letztes Jahr, aber der hat mir schon auch sehr gut gefallen. Ich trinke erst seit 2 Jahren ernsthaft Tee und würde sagen, dass ich noch immer ein Neuling auf Entdeckungsreise bin. Meine Präferenz hat weniger etwas mit filigran bzw. kräftig zu tun, sondern ich denke dass es eher die Aromenwelt der Grüntees ist, die etwas in mir auslöst. Die angesprochenen gelben Tees empfinde ich persönlich sogar als schwächer/filigraner als so manche grüne Tees.

Die von mir selbst dargestellte Sherrybombenpersönlichkeit zeigt nicht alle meine Vorlieben.😉 Einer meiner absoluten Lieblinge ist zB der Glenlivet Nadurra (american white oak und nicht sherry). Aber das driftet jetzt zu sehr ins OT ab, den werde ich mal im anderen Faden vorstellen.

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Mi Lan Xiang Dan Cong Oolong (Frühjahr 2020)

Ein verrückter Tee. Beim ersten Wasserkontakt riecht es doch tatsächlich nach Cannabis. Das verfliegt, dann intensiver Duft nach Blüten und Honig. Der Geschmack erinnert dagegen an Waldbeeren, süßlich-würzig im Abgang. Leider bekomme ich den Tee im Gaiwan nicht in den Griff, die Aufgüsse sind ein Glücksspiel... 😔

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vor 58 Minuten schrieb michdal:

Leider bekomme ich den Tee im Gaiwan nicht in den Griff, die Aufgüsse sind ein Glücksspiel... 😔

Ging mir auch lange Zeit so. Mittlerweile erreiche ich mit folgender Methodik sehr gute Ergebnisse:

Sämtliches Teegeschirr gut vorwärmen, Gaiwan mindestens zur Hälfte mit Tee füllen, 100°C heißes Wasser. Erster Aufguss sofort abgießen,  zweiter Aufguss sofort abgießen. Danach 15s, 20s, 25s usw.

Wenn der Dancong gut ist, kriegt man 8-10 schöne Aufgüsse raus.

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@Lateralus Beide Tees sind scheinbar nicht mehr erhältlich. Es gibt auch im nannuoshan Webshop leider kein Archiv, auf das man als Kunde zugreifen könnte. Hier, hier und hier hatte ich jeweils ein paar Zeilen zu den Tees geschrieben.

Ich freue mich immer, Neues im Wee Dram Faden zu lesen :tee_zeitung: Daher: Nur zu!

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vor 59 Minuten schrieb Anima_Templi:

Ging mir auch lange Zeit so. Mittlerweile erreiche ich mit folgender Methodik sehr gute Ergebnisse:

Sämtliches Teegeschirr gut vorwärmen, Gaiwan mindestens zur Hälfte mit Tee füllen, 100°C heißes Wasser. Erster Aufguss sofort abgießen,  zweiter Aufguss sofort abgießen. Danach 15s, 20s, 25s usw.

Wenn der Dancong gut ist, kriegt man 8-10 schöne Aufgüsse raus.

Danke, das probiere ich! Eine derartige Dosierung hätte ich mich ehrlicherweise nicht getraut.

 

vor 28 Minuten schrieb TeeStövchen:

Was du nicht alles so kennst :ph34r:

Ich dachte immer, Teetrinker haben mit sowas nix am Hut  :yahoo:

 

vor 21 Minuten schrieb Paul:

Na Gott sei Dank!

Hab lange im Berliner Wedding gewohnt, da bekommt man ein Näschen für sowas. 😉

 

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vor einer Stunde schrieb Anima_Templi:

Mittlerweile erreiche ich mit folgender Methodik sehr gute Ergebnisse:

Sämtliches Teegeschirr gut vorwärmen, Gaiwan mindestens zur Hälfte mit Tee füllen, 100°C heißes Wasser. Erster Aufguss sofort abgießen,  zweiter Aufguss sofort abgießen. Danach 15s, 20s, 25s usw.

Wenn der Dancong gut ist, kriegt man 8-10 schöne Aufgüsse raus.

Guter, einfacher Tipp! 👍

Wirkt bei Yancha ebenfalls.

Nur bei gekugelten Oolongs besser nicht. 🤣

PS: Das Wasser kocht ja auf Meereshöhe mit 100°, ich nehme an @nannuoshan ist nur deshalb mal in die Berge gezogen, damit er seine Tees mit knapp 90° aufgiessen und sagen kann: "Ich giesse natürlich kochend auf!" 😜

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Geschrieben (bearbeitet)

Hab mein Näschen gerade in ein Muster von Anima gesteckt, Kourogi Hongcha aus Japan im Darjeeling Style ... aaaaaaaaaha!

Mal schauen ob Anima mir da nur einen unliebsamen Restposten untergejubelt hat!

Nein, nein, das ist schliesslich ein Ehrencodex unter wahren Teeliebhabern: Keine faulen Tauschereien (Tees die man selbst nicht mag ohne dies explizit zu erwähnen mit anderen zu tauschen)

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Dat Zeuch sieht aus, als wär es schon mal aufgegossen gewesen und wieder getrocknet geworden (sowas tut ein richtiger Teeliebhaber nämlich auch nicht).

Aber der Duft ist prächtig, wahrscheinlich hat Anima nach dem Trocknen etwas Teeodorant draufgesprüht, wahrlich ein Schelm (der passionierte Teeliebhaber sollte auch von dieser Praxis Abstand nehmen).

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Nun der erste Schluck ... geht runter ✌️ ... wahrscheinlich hat der Tee aromatisch aber viel davon profitiert, dass ich das Foto neben meinen schönen Balkonblümlein aufgenommen habe, ohne das wärs wohl nix geworden.

Post scriptum: Tatsächlich spiegelt sich da unter der Oberfläche eine sanfte aber klare Darjeeling Note, jedoch mit deutlich weniger grünen Nuancen aufgrund der höheren Oxidation. Ein gelungener Tee, den sich auch die Inder mal als Bettlektüre vornehmen könnten. Danke dir Anima für die morgenländische Kostprobe. 😃

bearbeitet von GoldenTurtle

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Danke, liebe Kröte, für diesen wunderbaren Bericht samt schönen Fotos, der mich daran erinnert, warum deine Teetalk-News immer so ein Spaß waren. Klingt tatsächlich nach einem interessanten Tee.

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Teeodorant

Hahaha... den Gag hat schonmal einer gemacht:

 

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Heute nach dem Mittagessen:

Yingde Hongcha via nannuoshan
Herkunft: Guangdong
Kultivar: Ying Hong Jiu Hao (N° 9) (entwickelt aus Assamica Pflanzen aus Yunnan)
Ernte: April 2018

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Ich mag solche malzigen Hongcha ganz gerne, allerdings gehören sie nicht gerade zu den komplexesten Teesorten. Im Gegensatz zu einem wilden Schwarztee aus Vietnam, den ich in letzter Zeit häufiger für Cold Brew verwendet hatte und der wirklich fast nur malzig schmeckte, kann dieser Hongcha aus Guangdong jedoch mit etwas mehr Tiefe aufwarten:

Zur Malzigkeit gesellt sich eine schöne Cassis-Note, sowie am Gaumen ein frischer Hauch von Rosmarin. Leider wird der Geschmack von einer ausgeprägten Bitterkeit dominiert, was mir weniger gut gefällt. Heute passte das als Palate Cleanser (gibt es für diesen Begriff eine deutsche Entsprechung?) aber gar nicht schlecht.

Sicher ein ordentlicher Tee, aber mehr als ein Sample brauche ich davon nicht.

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Geschrieben (bearbeitet)

Noch ein Bildchen vom heutigen, hier angetönten 16er Shou Mei Muster, das sich als überraschend fruchtig herausstellte, aber auch nicht so fruchtig um gleich süffig zu sein, sondern dezent-meditativ-fruchtig, wenn ihr versteht was ich meine.

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bearbeitet von GoldenTurtle

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2020er Mang Zhi von ZSL

Der Tee ist zum Glück eher der 2018er Version ähnlich als der (für mich) recht enttäuschenden 2019er Version: Auf Geschmacks-Ebene wartet der Tee zunächst mit einer erfrischenden Bitterkeit auf, bei der die Süße zunächst noch im Hintergrund bleibt, im Laufe der Aufgüsse aber langsam die Oberhand gewinnt. Die schon oft erwähnte ZSL-Klebrigkeit tritt hier nur sehr dezent zu Tage - vermutlich ein Grund, warum der Tee nicht die unangenehme Pelzigkeit der 2019er Version aufweißt (ich habe hier die Klebrigkeit in Verbindung mit Bitterkeit in Verdacht). Etwas schade ist, dass sich die Nussigkeit der 2018er Version hier nicht wiederfindet, dafür ist die Süße ausgeprägter. Positiv ist auch, dass der Tee ein überraschend starkes Qi aufweist, zumindest hat es ein überraschend aggressives Auftreten - der Charakter erinnert mich an manche Bulangs, da es nicht sonderlich entspannend ist sondern sich eher wach-machend zwischen den Augen festsetzt (ist natürlich Geschmackssache, aber ein entspannendes Qi ist mir deutlich lieber). Alles in allem ein ordentlicher Tee, der auf allen Ebenen etwas zu bieten hat und für die 2020er Tees mehr Hoffnung macht, als ich nach 2019 hatte.

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Bereits beim ersten lauen Düftchen das aus der Packung wehte musste ich an @Tobias82 denken, unseren wackeren Schimmelreiter. Ich mach dann mal einen doppelten Spülgang und schau ob man das geniessen kann.

19er Old Tree Liubao von Lucy ✌️

@doumer Das Blattgut rechts unten sieht ja wiedermal zum Anknabbern aus 👍 ... von ZSL hab ich allerdings noch nie was probiert, aber ich meinte ein lokaler Teefreund hat aufgrund deiner Empfehlungen mal was geordert, möglicherweise kann ich da ja mal was mitverkosten um mir ein geschmackliches Bild davon zu machen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Als Ergänzung zu meinem vorherigen Post: Der Da Ye Hongcha, ebenfalls von nannuoshan, gefällt mir deutlich besser.
Bewegt er sich auch geschmacklich auf einem ähnlichen Spektrum wie der Ying De, wirkt er doch besser ausbalanciert. Als prominentestes Aroma sticht für mich eine cremige Aprikosennote heraus. Dazu eine schöne Rohrzucker-Süße. Man denke Aprikosen-Quarkspeise.
Wir haben es hier im Vergleich mit einem deutlich süßeren Vertreter zu tun, dennoch ist ausreichend Bitterkeit vorhanden, um dem Geschmack und vor allem dem Abgang Komplexität zu verleihen. Die Bitterkeit macht sich jedoch - anders als beim Ying De - nicht mit aggressiver Vehemenz auf der Zunge bemerkbar, sondern durch milde aber persistente Tannine, die den ganzen Mundraum ausfüllen.

Gerade durch das Wechselspiel aus herben Tanninen und fruchtiger Süße können solche "Schwarztees" meiner Meinung nach eine richtig gute Wahl für die Zubereitung im Gong Fu Stil sein. Ich habe den Eindruck, dass sie unter den anspruchsvollen Tee-Trinkern etwas weniger - oder zumindest seltener - Liebe erfahren, als andere Tee-Kategorien.

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Heute fand der Changxing Lu Cha von Nanuoshan seinen Weg in meine Shibo.
Ein schöner Tee bei dem ich aber bald schon bemerkt habe, dass er mich nicht ganz so fesseln kann wie die anderen aus dem Grünteesampler. Trotzdem kein schlechter Tee, ich würde ihn jederzeit dem edelsten in Scheiben gepressten Tee vorziehen 😋

 


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vor 1 Minute schrieb Shibo:

Ich habe den Eindruck, dass sie unter den anspruchsvollen Tee-Trinkern etwas weniger - oder zumindest seltener - Liebe erfahren, als andere Tee-Kategorien.

Chinesischer Schwarztees haben mir zu oft eine malzige Note mit dabei. Beim Bier schon nicht gerne gesehen, mag ich diese beim Tee auch nicht. ;)

Allerdings gibt es hervorragende schwarze Tees aus Taiwan. So für zwischendurch trinke ich diese Art Tee gerne mal, auch wenn ich eher seltener darüber berichte.

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vor 40 Minuten schrieb Anima_Templi:

Chinesischer Schwarztees haben mir zu oft eine malzige Note mit dabei. Beim Bier schon nicht gerne gesehen, mag ich diese beim Tee auch nicht.

Dann würden dir beide von mir besprochene Hong Cha vermutlich nicht gefallen. Ich kann das gut verstehen, die malzige Note nimmt schon häufig viel Platz ein. Wenn man sie nicht als per se störend empfindet, kann dahinter, wie im Falle des Da Ye, jedoch ein interessanter Tee stecken.

In Sachen Schwarztee aus Taiwan warte ich noch auf eine Lieferung von Taiwan Tea Crafts, wo ich ein paar Samples aus dem höheren Preissegment geordert habe. Ich bin sehr gespannt!

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vor 15 Stunden schrieb doumer:

Mein Lieblings-Liu Bao ist auch hart an der Kompost-Grenze :D 

Den hab ich leider verpasst, aber macht ja nix, freut mich wenn du was schönes ergattert hast.
Hab dabei bemerkt, dass der Chawangshop ein neues Outfit bekommen hat, eine klare Verbesserung im Vergleich zu vorher, aber irgendwie kommt er mir durchschnittlich gesehen teurer geworden vor.

Mein gestriger Liubao war noch ziemlich süffig, ganz leicht herb-säuerlich-bitter, aber eigentlich nicht übel - ein paar Jahre Lagerung würden dem aber bestimmt noch gut tun.
Wegen zsl, die Antwort lässt noch auf sich warten..

bearbeitet von GoldenTurtle

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Competition Grade Tamaryokucha via @cml93

Meine bisherigen Erfahrungen mit dieser Art Tee waren nicht sehr positiv. 

Wie meist bei den Tees von yutaka, zeigen Sie mir ganz neue qualitative Dimensionen auf. So auch bei diesem.

Das trockene Blatt duftet tieffruchtig und süß. Von der Röstung merkt man erstmal gar nichts. Dies ändert sich bei den ersten Aufgüssen. 

Primär zeigt sich eine feine nussige Note. Nach dem schlucken kommen leckere fruchtige Noten bei jedem Ausatmen zu Tage. Perfekte Balance! Außerdem schönes, nicht zu schweres Umami.

@cml93's vorgeschlagene Aufgussparameter treffen auch hier wieder voll ins Schwarze und holen das gesamte Spektrum aus den Blättern.

Danke für diesen tollen Tee, der mir gezeigt hat, wie lecker diese Teesorte sein kann. :)

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Am 11.7.2020 um 21:36 schrieb doumer:

Jahrgang ... Da gibt es doch erhebliche Unterschiede bei ZSL (leider).

Ich hege den Verdacht, dass du mit der Bewertung dieser 19er Jahrgänge zu früh dran warst und diese aufgrund der Frische kombiniert mit der klimatischen Besonderheit des vergangenen Jahres, die bei gewissen Produktionsweisen eine etwa 6 bis 12 Monate andauernde aber danach abklingende überproportionale Adstringenz nach sich zogen.

Ich empfehle deshalb eine Nachverkostung und bin mir relativ sicher, dass du diese Shengs nun erheblich weniger adstringent und besser taxieren wirst.

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@topic: Ai Lao Secret Garden Frühling 19 von Lucy, ein fröhliches Süppchen.

PS:

Am 11.7.2020 um 21:36 schrieb doumer:

Ah, bin gespannt was du/ihr dazu meint. Welchen Jahrgang habt ihr bestellt (oder mehrere)?

So weit ich inzwischen mitgekriegt hab WaLong 15 und YiShanMo 16, und dann noch einen WanGong von dem ich den Jahrgang noch nicht weiss, aber ich hab eben auch noch gar nix von all denen verkostet, wenn man sich selten genug mal trifft gibt es so viel was man gerne mal probieren würde und ich find es schön wenn man dann trotzdem lieber gemütlich wenige Tees trinkt, aber hingegeben und bewusst, statt von einem zum anderen durchzurasen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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