Joaquin

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3

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Bei mir verstaubt ja schon so mancher Sheng, weil das einfach nicht mein Fall ist.
Shou hat es mir noch weniger angetan. Zumindest das was ich mal in Paris bekam war bestimmt kein Tee sondern eine Schaufel ausgekochter Waldboden...

Obwohl die Beschreibung klingt nicht schlecht bei deinem Link und das Weibchen hätte eine Freude am Wrapper 🤔

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Na, vielleicht kannst ja irgendwann bei einem Teefreund was probieren. Ich brauchte zugegeben eine Weile, bis sich mir die Pu- und Heicha-Welt richtig geöffnet hat. Heutzutage würde ich einen guten Shou bspw. jeglichem Alkohol vorziehen, irgendwie habe ich empfindungsmässig viel mehr davon.

Hier noch ein Foto von den Lao Cha Tou Krümeln, hatte den noch gar nicht richtig versorgt, und jetzt bei der Abendbeleuchtung, das Zeug ist so dunkel, erkennt man ja kaum, ist halt Heicha. 🤷‍♂️

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Heute in der Schale während ich auf die Umstellung meines Internets zum neuen Anbieter gewartet habe: Ein 2019er Sejak Oolong von der koreanischen Insel Jeju.

Ein sehr dunkler Tee der stark an Oriental Beauty erinnert. Nachdem das Wetter im Laufe des Vormittags eine unerwartete Wendung zu strahlendem Sonnenschein genommen hat, ist der Tee eigentlich zu wärmend und dunkel; gut ist aber trotzdem 😄

Schade, dass man koreanische Tees mit der Lupe suchen muss; bisher waren alle, die mir in die Schale kamen ausnahmslos gut.

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vor 13 Minuten schrieb AnTuras:

Schade, dass man koreanische Tees mit der Lupe suchen muss; bisher waren alle, die mir in die Schale kamen ausnahmslos gut.

Koreanische Grüntees sind hierzulande gar nicht mehr so schwer zu finden. Gibt es ja mittlerweile auch schon bei Tee-Gschwendner. Koreanische Oolongs haben in der Tat noch einen gewissen Seltenheitswert. Falls Du Nachschub brauchst:

https://shop.alveus.eu/de/seltene-oolong-tees/index.php?id_product=339&id_product_attribute=161&controller=product&&#format-0

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Auf Grund der vielen "neuen" Tees, die ich zwecks Vergleichbarkeit alle in Yixings brühe, kommt die sonstige Keramik aktuell etwas zu kurz in meinen Berichten, da ich die daher aktuell vor allem unter der Woche verwende. Um dem entgegenzuwirken hier mal wieder ein Schnappschuss von dem tollen Echizen-Shibo - es bereitet einfach Freude, die Blätter so schön ausgebreitet zu sehen - die archaische Haptik des Shibos und der Teeschale ist ebenfalls ein schöner Kontrast zu den doch eher zarten Yixing-Kännchen :)

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(ach ja, es handelt sich um ein 2016er Yibang Maocha)

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2019er Hekai Da Shu von Moychay

Ein loser Sheng, der auf den ersten Blick eher grob verarbeitet wirkt, was prinzipiell aber nicht schlecht sein muss - gerade bei einem Hekai kann das gut zum Charakter passen. Wie auch der 2018er Nannuo Dashu verbreitet der Tee beim ersten Kontakt mit heißem Wasser ein intensives Aroma, was hier aber stärker in eine fruchtige Richtung geht. Diese Fruchtigkeit setzt sich auch beim Geschmack fort: die Hekai-typische Bitterkeit ist zwar durchaus vorhanden und gibt dem Tee auch einen frischen Kick, es dominiert aber klar eine sehr fruchtige Süße was mir gut gefällt - lediglich das zitronige, was ich sonst bei einem Hekai sehr schätze kommt dadurch etwas kurz. Wie die meisten Hekais liegt auch hier nicht die Stärke des Tees in der Textur, da er nur einen sehr leichten Körper hat aber die schöne Fruchtigkeit weiß dennoch zu gefallen!

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Muss festgehalten werden. Ein weiterer sensationeller Rougui. Dies Bild (wie das obige) nach der Session mit etlichen Aufgüssen. So ein dunkler Yancha hatte ich zuvor noch nie, der nicht verbrannt/verkohlt war. Dieser wurde etwa 10x geröstet, aber anders als was ich es bisher kannte blieb nicht nur Samt, Seide und Karamell zurück, das Karamell blieb noch aus, da er nicht so heiss, sondern sehr lange geröstet wurde, aber dafür wurde ein intensives Rougui-Aromenspektrum am Leben erhalten, und dies gepaart mit einer wunderbaren, samtenen Röstintensität, die optisch in eine richtig braune Farbe in der Tasse mündete, und entsprechend auch mundete (natürlich wurde der Tee auch bereits ein paar Jahre gelagert). Hohe Röstkunst. Grosses Yancha Kino an der heutigen Teerunde. Ein herzliches Dankeschön an den vor Ort Entdecker dieser unglaublichen Raritäten, die ich sehr zu schätzen weiss!

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bearbeitet von GoldenTurtle

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Late Night Sheng: 2018 Mannuo von prSK ;) 

Wow, nach dem ersten Aufguss musste ich erst nochmals nachsehen, ob ich auch wirklich den Mannuo erwischt habe oder nicht - es ist zugegebenermaßen schon eine ganze Weile her, dass ich den zuletzt im Kännchen hatte aber was Ferdinand's Shibo hier zaubert hat absolut nichts mit meiner letzten Notiz zu tun (außer dass es ein toller Tee ist): Bereits das Aroma des nassen Blattes ist sehr schwer und richtig dunkel - und hat eine besondere Note, die mich an fruchtige Lakritze denken lässt. Die schwere Textur des ersten Eintrags aus dem Lao-Zini Kännchen ist wieder da und zwar volle Breitseite gepaart mit einer (zumindest in den ersten Aufgüssen oder bei längeren Ziehzeiten) intensiven, moosigen Bitterkeit. Der Tee hat auf jeden Fall DEUTLICH an Tiefe gewonnen - sehr schön!

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2020er Gua Feng Zhai von Tea Encounter

Hierbei handelt es sich im Grunde um den selben Tee wie der 2019er Gua Feng Zhai von Tea Encounter, da das selbe Maocha wie letztes Jahr verwendet wurde - der einzige Unterschied ist, dass das Maocha 1 Jahr lang in Kunming gelagert wurde, bevor der Tee zu Bings gepresst wurde - technisch gesehen ist das also eigentlich ein 2019er Tee und kein 2020er Tee aber naja, bei diesen nachträglichen Pressungen gibt es keine einheitliche Konvention, wie der Tee letztlich benannt wird (insbesondere wenn das Maocha deutlich älter ist, als das Jahr der Pressung wird meist lieber der Jahrgang des Maochas verwendet - wichtig ist meiner Meinung nach der Hinweis für den Käufer, da sich Tee ganz anders entwickelt ob gepresst oder lose).

Zum Tee: Logischerweise der 2019er Version sehr ähnlich, man merkt aber die zusätzliche Lagerzeit in China: Der Tee ist etwas voller und die fruchtigen Noten gehen eher in Richtung Maracuja anstatt etwas grünes. Da mir der Tee letztes Jahr bereits gut gefallen hat und meiner Meinung nach ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis hat, habe ich dieses Jahr nicht lange gezögert - zumal Xiaobings etwas freundlicher für den Geldbeutel sind (so gern ich auch Fullsize Bings oder größer mag: es ist halt dann doch gleich immer ein ziemlicher Batzen Geld auf einmal, insbesondere im gehobeneren Preissegment).

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vor 46 Minuten schrieb doumer:

zumal Xiaobings etwas freundlicher für den Geldbeutel sind (so gern ich auch Fullsize Bings oder größer mag: es ist halt dann doch gleich immer ein ziemlicher Batzen Geld auf einmal, insbesondere im gehobeneren Preissegment).

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Ein Randkommentar zu den Xiao Beeng - 2014, 2015 kam das ja bei den kleinen Boutique Sheng Produzenten so richtig in Mode, und ich dachte lange diese hätten die Verkleinerung damals auch erfunden, aber denkste, Menghai hat bereits 10 Jahre zuvor so manche 200g und 250g Sheng und Shou Beeng gepresst.

bearbeitet von GoldenTurtle

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2019 Naka Dragonball autumn via prsk

Leckerer Sheng aus gutem Material. Die Pressung ist nicht allzu fest, wodurch sich die Kugel schnell öffnet.

Geschmacklich sauber und, für Naka Verhältnisse eher untypisch, sehr süß und freundlich. Von Bitterkeit fehlt jede Spur. Zusammen mit dem eher verhaltenen Qi und der reduzierten Komplexität, erkennt man einen typischen Herbsttee.

Lecker und empfehlenswert.

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2017 Zheng Jia Liang Zi - teaencounter

3 Monate keinen PuErh zu trinken tut dem Pu natürlich nicht weh. Dem Menschen zum Glück auch nicht, nur gibt es ein Maß an Zeit, das bei jedem verschieden sein wird, da vermisst man es und hat eine eher unbestimmte Sehnsucht, nach etwas, das man so spontan gar nicht benennen kann. Das ist gar nicht der Tee alleine, das ist das Ritual, das Geschirr, die Art, Wasser zu erhitzen. Und es ist natürlich die Zeit, die man so verbringt, das Innehalten. So war es mir auch ziemlich egal, welcher Kuchen da unter dem ersten Deckel ganz oben lag, kein schlechter Treffer nach so einer Pause. 
Das dunkle Schieferkännchen habe ich ordentlich vollgestopft und zum Ziehen nur so lange stehen gelassen, wie es braucht, den Kessel abzusetzen und das Kännchen zu leeren. Toller Tee, jeder Guß anders. ...

 

 

 

bearbeitet von Willemzwo

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vor 13 Stunden schrieb Willemzwo:

3 Monate keinen PuErh zu trinken tut dem Pu natürlich nicht weh. Dem Menschen zum Glück auch nicht.

Das würd ich so nicht unterschreiben wollen - 3 Monate kein Pu, oha 😱

PS: willkommen zurück - hab deine (erneute) Vorstellung erst nach diesem Post gesehen, aber bei dem Setup war schon alles klar 😁

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Zum Start ins Wochenende mal wieder ein alter Bekannte: MuZha TieGuanYin aus 2016 von Tea Urchin und seitdem in luftdichter Blechdose gelagert.

Aus der Dose genommen und eine Weile auf dem Teebrettchen atmend, verströmt er ein sehr intensives Aroma, das schon richtig Lust auf den ersten Aufguss macht.

Die Lagerung hat dem Tee einen Großteil seiner trotz ordentlicher Röstung anfangs noch vorhandenen frische Noten genommen und durch eine dunklere Tiefe ersetzt. Rohe Kakaobohnen dominieren und hinterlassen einen sehr lang anhaltenden Nachgeschmack. Gefällt mir :)

Wenn man tee-high und tee-stoned unterscheiden möchte, gehört dieser Tee für mich eindeutig zur ersten Kategorie. Und das wirklich nicht zurückhaltend ;)

Passend noch zum Stichwort Lagerung: Wer es noch nicht gesehen hat, sei hier auf einen Artikel von Herrn Erler zu seiner Sicht auf die Lagerung verschiedener Teesorten hingewiesen. Sicher an der ein oder anderen Stelle nicht unstrittig, aber erfreulicherweise diesmal mit relativ wenig Eigenwerbung.

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Zur Einweihung des neuen Kännchens gibt es den 2014er Nahan von Tea Urchin (lustiger Zufall @nemo, dass du heute auch einen Tee von TU im Kännchen hast!)

Der Tee gefällt mir inzwischen etwas besser als zu Beginn, da er mit der Zeit an Tiefe und vor allem Derbheit gewonnen hat: Während er zwar schon zu Beginn eine leichte Würze und Bitterkeit hatte, hat es ihm doch an der geschätzten Stall-Note gefehlt, die inzwischen aber zum Glück vorhanden ist - wenn auch nicht so ausgeprägt wie bei anderen Shengs. In dem neuen Zhuni-Kännchen von She Rong Fei ist zwar die Textur etwas weniger ausgeprägt als in einem Zini-Kännchen, dafür kommen die bitteren und fruchtigen Facetten besser zur Geltung. Auf jeden Fall ein ordentlicher Tee, auch wenn ich Bang Dong nach wie vor keinen einheitlichen Grundcharakter zuordnen kann (wie z.B. bei Bulang oder Yiwu klar zu erkennen) - dazu sind die, die ich bislang hatte zu unterschiedlich.

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Ja, wirklich ein netter Zufall, denn ich glaube wir beide haben nicht so oft Tees von dort im Kännchen. Zumindest ist das mein Eindruck nach Deinen Beiträgen hier.

Tatsächlich hat mich der Wulong daran denken lassen, dass ich dort mal wieder bestellen könnte. Über PuEr kann ich nichts sagen, aber die Wulongs, die ich von dort habe, haben mir gut gefallen. Insbesondere die aus dem gehobenen Segment.

Mal am Rande: Weißt Du (oder natürlich gerne auch jemand anderes), ob wir dies Jahr noch mit Shengs von Peter Stanik rechnen können?

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@nemo Richtig - liegt zum einen daran, dass ich nicht soo viele Pus von TU habe (7 Stück) und zum anderen greif ich dann doch öfters zu andren Tees, weiß auch nicht. Mir gefallen die aber prinzipiell auch gut - sind aber wohl doch nicht unbedingt welche, die durch einen einzigartigen Charakter im Gedächtnis bleiben...
Zu deiner Frage: Das kann ich leider nicht sagen - ich weiß nur dass die Tees an sich schon längst fertig produziert sind, auf Grund der COVID-Situation es aber wohl Probleme mit Import/Export gibt. Möglich aber laut Peter zu horrenden Mehrkosten, daher hat er sich entschlossen es vorerst auszusitzen und abzuwarten - das seine Tees ja nicht unbedingt die günstigsten sind ist das evtl. keine schlechte Idee, da die Mehrkosten ja letztlich bei uns als Käufer landen würden. Falls sie denn dann irgendwann auf den Markt kommen hätten Sie immerhin einen "Headstart" durch die verlängerte Lagerung in China - bin gespannt, in wie weit sich das auf die Tees auswirkt. Aber naja, hilft nur abwarten und Tee trinken ;) 
 

@topic: 2020 Jingmai Wengji von Moychay

Zwei Dinge fallen bei dem Tee sofort auf: zum einen dass das Blatt sehr sehr dunkel ist und dass in den ersten Aufgüssen vor allem eine bittere Kräuternote dominiert, weshalb ich bei einer Blindverkostung definitiv nicht auf einen Jingmai getippt hätte. Die Süße kommt dann zwar nachgelagert schon durch und ab dem 4./5. Aufguss übernimmt sie auch die Führung aber insgesamt doch eher untypisch - am ehesten erinnert mich der Tee an den 2016er Nanzuo von Farmerleaf, der auch untypisch unsüß war/ist. Das an sich ist ja aber nichts schlechtes - im Gegenteil, auf der Geschmacksebene ist der Tee durchaus interessant und hat viel Kraft zu bieten, lediglich eine gewisse Adstringenz trübt das etwas für mich. Was die Gesamtwertung aber negativ beeinflusst ist, dass der Tee nur eine leichte Textur hat und kaum Qi vorzuweisen hat - beides Dinge, die mir bei einem guten Pu doch schon sehr wichtig sind. Bei dem Preis rangiert der Tee aber noch in der Kategorie "Daily Drinker" und diese Rolle erfüllt er durchaus zufriedenstellend.

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Am 6.9.2020 um 21:30 schrieb Lateralus:

und das Weibchen hätte eine Freude am Wrapper 🤔

Netterweise habe ich von Lucy vorgestern (unbestellt) ein Muster von dem von mir empfohlenen Shou erhalten - in aller Regel empfehle ich ja keine mir unbekannte Tees, aber ich kenne Lao Cha Tou von mehreren Produzenten seit Jahren, und alle schlagen stets in eine ähnliche Kerbe, und da mir sonst kein europäischer Händler damit bekannt war, und auch die meisten Lao Cha Tou die ich kenne ausverkauft sind, habe ich mal eine Ausnahme gemacht und dir, weil es mir in der Diskussion so treffend erschien, ebendiesen empfohlen, und da sitze ich nun mit dem Teechen in der Tasse muss ich sagen, dass ich mich keineswegs geirrt habe, lediglich zwei Aspekte haben mich leicht (positiv) überrascht - zum einen hat er einen Hauch mehr Würzigkeit als erwartet, zum anderen ist das Wo Dui tatsächlich schon beinahe gänzlich verschollen. @Anima_Templi das wär mit Sicherheit was für deine Freundin.

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      Ich fange gleich mal mit jemanden an, die ich persönlich auch kenne und die ich gern so auch etwas unterstützen würde:
      https://www.instagram.com/giselasmartertea/
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      Am Freitag war ich in Berlin zu einem neuen, interessanten Zusammentreffen von Teefreunden in Berlin eingeladen, das nun in den nächsten Wochen regelmäßig am Freitag stattfinden soll.
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      https://krabbenhueter.blogspot.com/2020/07/teetime-bei-cpace.html
      Also wer Interesse hat, sollte einfach mal vorbeischauen.
       
       
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      Jeder ist willkommen; einfach vorbeischauen, Tee auswählen (oder mitnehmen) und ganz informell und gemütlich die Zeit und den Tee genießen. Zur Verfügung stehen Gongfu Cha-Geschirr und eine Auswahl an hochwertigen Tees, selbstverständlich auch aus dem Nannuoshan Sortiment.
        WO
      C*SPACE in der Langhansstraße 86, 13086 Berlin


      WANN
      Ab 17. Juli, jeden Freitag, ab 15 Uhr.
        C*SPACE C*SPACE ist ein kreativer Raum für Arbeit, Kunst, Begegnung und Projekte in einer ehemaligen Möbelfabrik im Berliner Kiez "Weißenseer Spitze". Die Gastgeber Jan Siefke, Fotograf, und Katja Hellkötter, Kulturmittlerin, haben 16 Jahre in China gelebt. Mehr als nur ein Raum ist C*SPACE Ort und Treffpunkt für Kulturaustausch zwischen Fernost und Berlin; der perfekte Rahmen für wonnige Teemomente.
      Je nach Wetter, wird die TEA TIME 下午茶 im Hof oder in den wunderschönen Innenräumen stattfinden. Dort gibt es auch das kalligraphische Raum-Kunstwerk “Common Space - Everything Flows 一切支流 “ des Künstlers QIANG Geng zu bestaunen, das im Corona Lock Down entstanden ist. Wer Muse hat, kann beim Tee auch tiefer in die chinesische Philosophie - das "Buch der 1000 Zeichen” oder daoistische Poesie - eintauchen, auf die der Künstler sich bezieht. 
          
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      Bitte lasst mich Neutral am Forum teilnehmen. Viel probiere ich aus dem hier dargestellten aus. Wunderbar.
      In diesen Sinne freundliche Grüße 
      Rainer
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