Zum Inhalt springen

Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3


Joaquin

Empfohlene Beiträge

Dank deines großzügig bemessenen Samples war er jetzt schon einige Male in der Kanne, und ich freu mich jedes Mal darauf. Und er wird sicher nachgekauft. Trotz seiner Trivialität ein Tee, der mir richtig gut schmeckt! Genieße ihn vor allem Abends.

Jetzt aber ein Songboling Roasted Jinxuan, der im Zishagaiwan schön zur Geltung kommt, blumiges Dulce de Leche quasi. Im glasierten Kännchen ist er etwas gedämpft, und kommt nicht so strahlend daher. Nicht direkt herb, aber für meinen Geschmack zu "dunkel". 

1780059948_IMG_20210331_1614236112.thumb.jpg.38dfed562c7f16222e3a809b79676e15.jpg

Dürfte schon bei Aufguss Nr. 8 oder so sein, und kein Ende in Sicht.  

Link zum Beitrag
  • Antworten 13,1Tsd
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

Top-Benutzer in diesem Thema

Beliebte Beiträge

Shuppin Gyokuro aus Yame via @teekontorkiel Ein Gyokuro, bei dem kaum Wünsche offen bleiben. Das Umami ist intensiv, jedoch nicht komplett überlagernd, so dass die feine Süsse des Tees schön

Live-Grüsse von einer kleinen Teerunde mit Diz 🥳

Wie versprochen: Bio Darjeeling Flugtee 2020 Puttabong DJ4 First Flush via Teekontor Kiel: ( Jorn Riel, Das Haus meiner Väter, TB Unionsverlag, beschreibt einen nachahmenswerten Brauch der Inuit

Veröffentlichte Bilder

Den muss ich nochmal hervorholen, weil ich diese Woche zwei Schwarztees hatte.

Einmal TG's Laos Wild Phongsali. Gekauft weil ich letztes Jahr einen Pu Erh aus Phogsali kaufte und etwas aus der selben Gegend wollte. Das da ein "n" fehlt oder zu viel ist habe ich natürlich erst gerade eben bemerkt. Der Tee hat eine Rohrzuckersüße und riecht frisch. Western Style oder Gong Fu, bei beiden tut sich nicht wirklich was für mich., aber es ist kein schlechter Tee. So geht es mir auch bei den Asamms, Cylons oder Assam-Cylon-Mischungen: Manschmal ist da Frucht, Süsse oder Blume, nur insgesamt nichts was einen reinzieht.

Chafang 2020 (Herbst) Schwarztee von Pu Erh.sk: Der Tee war Teil des 2020er Tastingsets. Seine Süße geht in in Richtung dezenter dunkler Honig mit einem frischen aber auch bitteren Geschmack. Mein neues Kännchen via @Anima_Templiverbreitert den Geschmack des Tees. Wenn der Tee im Gaiwan sin(x) ist, dann ist er im Kännchen sin(2x) :)
Peter schreibt der Tee sei angenehm für einen Schwarztee und da stimme ich zu, aber das sich verändernde Geschmacksprofil über die Aufgüsse hinweg schmecke ich nicht. Der Tee macht auch nichts falsch und zeiht mich auch nicht zu sich. Beide Bilder sind von diesem Tee.
20210401_185733.thumb.jpg.2b0728317d40cc8048608955680c68a3.jpg20210401_193255.thumb.jpg.7c1f16a83e6c746ed98e7413bf070780.jpg

Das wird wohl wie bei den Grüntees: Noch ein langer steiniger Weg.

Noch ein bis zwei Sätze zu dem Kännchen. Ich wollte es "umwidmen", da vorher Shou und Hong Cha darin gebrüht wurden, bleibt genau das der Plan. Den Schwarztees dieser Woche tat das Kännchen gut. Mal sehen wie sich Shou darin macht.

Link zum Beitrag

Das Einläuten des verlängerten Wochenendes muss ich noch nachlegen. Einen DanCong Vergleich zwischen Gaiwan und Kännchen.

20210401_231925.thumb.jpg.aa7e59ab0572760e78bc24baaba350a4.jpg
Yelaixiang Dancong 2019 von @chenshi-chinatee. Der Geruch ist blumig, leicht und süßlich. Im Kännchen etwas intensiver als im Gaiwan, aber das war bisher bei allen Kannen so.
Eine Dan Cong typische Strenge zieht sich durch alle Aufgüsse. Zunächst ist da eine frische Blumigkeit mit leichter Süße. Die Süße wird intensiver mit leichtem Karamell. In dieser Sitzung fehlt das leicht cremige Mundgefühlt, welches normalerweise das Karamell begleitet.
Zunächst lässt sich kaum ein Unterschied zwischen Gaiwan und Kännchen ausmachen. Ab Aufguss Nummer drei ist aber klar, dass die Aufgüsse aus dem Kännchen intensiver sind. Sowohl die Süße als auch die Strenge werden stärker, die blumigen Anleihen sind in den Hintergrund getreten. Mir gefällt der Tee so und das Kännchen hat eine sehr angenehme Größe. 

 

Link zum Beitrag

Eine von @Paul s Hongcha Proben: Imperial Pure Bud Yunnan Black Tea of Simao

1951733339_IMG_20210402_1516571982.thumb.jpg.d7114bb1ec24b0c50a9d8329a6dc20a9.jpg
 

Augenöffner und Gaumenschmeichler zugleich.

Ich schmecke deutlich Waldhonig, Sahne, und erspüre einen erfrischenden Nachgeschmack von Minze. Nach drei Aufgüssen wird es herber und würzig (Schwarzbier).

Ich bin sehr auf die anderen Tees gespannt, danke!

Link zum Beitrag

Heute ist Tag der dunkles Tees, und der Batabata-cha von @Shibo  fand noch den Weg in die ebensolche
 

Hier nochmal die mutigen Vorkoster

 

Heute erstmal als gongfu, morgen probiere ich noch die traditionelle Methode.

Vor meinem inneren Auge baut sich ein altes Herrenhaus auf, in Gestalt der Art des Marsten House in Castle Rock, holzvertäfelte Wände, dicke verstaubte Teppichböden, abblätternde Farbe, ranzige Ledersessel.

Mit einer gewissen pfeffrigen Würze ist der Tee der Inbegriff von allem, was im Lexikon unter "alt und modrig" zu finden wäre. Eine süßliche, aber gleichzeitige chemische Note will noch darüber hinwegtäuschen, dass jemand angefangen hat, dem verfallenen Haus mit Lack einen neuen Anstrich verpassen zu wollen - verschenkte Liebesmüh'

Trotzdem eine Erfahrung, die auf ihre Art Spaß gemacht hat!

 

Link zum Beitrag

Hübsches Bild :) Versuch den Batabata-cha auch mal nach "westlicher" Methode aufgegossen. Mir haben weder Gong Fu noch die traditionelle Methode zusagen wollen.

 

Von @goza habe ich ein Sencha-Probierset bekommen, an dem ich mich in letzter Zeit gütlich getan habe.

Es handelt sich dabei um Tees der Kultivare Yamakai und Kôshun aus dem Sortiment von TDJ. Sie stammen aus Uji, Asamiya und Hon.yama, wobei die beiden Tees aus Hon.yama in der Verarbeitung ein stärkeres hi-ire erfahren haben:

Yamakai aus Uji, Wazuka
Yamakai aus Asamiya
Yamakai aus Hon.yama
Kôshun aus Asamiya
Kôshun aus Hon.yama

Mein Gaumen ist in Sachen Sencha nicht mehr besonders geübt. Vor 2-3 Jahren habe ich viel Sencha getrunken, gewissermaßen war es meine Einstiegsdroge in die Welt des hochwertigen Tees. Heute muss ich sagen, dass ich mich mit gozas Auswahl teilweise etwas schwer getan habe. Die richtige Aufgusstemperatur zu finden um die von mir gewünschte Balance zwischen Umami, Körper und Aromatik zu finden war ganz schön tricky und wenn ich so drüber nachdenke finde ich es eigentlich erstaunlich, dass so viele Menschen über diese divenhaften Tees ihren Weg in unser Hobby finden.
Wenn aber einmal alles zusammen passt, dann kann so ein Sencha ein unvergleichliches Geschmackserlebnis liefern, weshalb sich das Herumspielen mit den Parametern definitiv lohnt.

Zwischen den verschiedenen Kultivaren konnte ich deutliche Unterschiede erschmecken. Die Yamakai haben einen eher fruchtigen Charakter, die Kôshun haben eine ausgeprägtere Floralität und eine hintergründige Nussigkeit. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Verarbeitungsstilen und Terroirs sind dann schon eine Nummer subtiler. Tatsächlich könnte ich die Yamakai aus Uji und Asamiya in einer Blindverkostung vermutlich nicht auseinanderhalten. Beide haben mir gut gefallen, mich aber nicht vom Hocker gehauen.
Der Yamakai aus Hon.yama hebt sich mit seinem ausgeprägteren Körper und Umami recht deutlich von den anderen beiden ab. Der fruchtige Aspekt findet hier in einer Aromenstruktur Ausdruck, die an süße Kirschtomaten erinnert. Sehr voll und gleichzeitig erfrischend mit einigen herben Anklängen. Ein toller, komplexer Tee und mein Favorit aus dem Fünfergespann.

Der Kôshun aus Hon.yama gefällt mir auch gut. Er ist herber, etwas weniger voll und Umami-lastig, hat dafür aber eine zugänglichere, betörende Aromatik. Den Kôshun aus Asamiya fand ich beim Öffnen des Samples klasse, weil das trockene Blatt so schön nach süßem Gebäck riecht. Allerdings lässt er in der Schale nach und ist weder besonders aromatisch, noch punktet er am Gaumen.

Danke, @goza für diese Samples. Auch wenn ich aktuell nicht so verrückt nach Sencha bin, hat der Vergleich viel Spaß gemacht und es war schön, sich nochmal mit dieser Teekategorie vertraut zu machen. Das Kultivar Yamakai kannte ich noch nicht und verbuche es als echte Entdeckung. Ich habe schon einige gute Erfahrungen mit Kôshun gemacht (unter anderem mit einem hervorragenden Kamairi-cha von Yutaka-Tee), zähle es also zu den Kultivaren, die mir generell zusagen. Hier hat Yamakai mit seiner tollen Fruchtigkeit aber die Show gestohlen.

Zum Abschluss noch zwei Fotos von einer Session mit dem Yamakai aus Uji:

trocken.jpg.974dbc056fea485b3d0c0acf0b64bbd7.jpg

 

session.jpg.5ceb734b8023b20964550aa065d25d5a.jpg

Link zum Beitrag

Sehr schöne Zusammenfassung!

vor 14 Minuten schrieb Shibo:

Die richtige Aufgusstemperatur zu finden um die von mir gewünschte Balance zwischen Umami, Körper und Aromatik zu finden war ganz schön tricky

Waren sicher keine Einsteiger-Tees, und ich habe auch mehrere Anläufe gebraucht, um die Tees zu "verstehen" - tatsächlich war es häufig eine viel höhere Dosierung als ich üblich nehme, um die angesprochene Balance zu erzielen.

vor 17 Minuten schrieb Shibo:

Zwischen den verschiedenen Kultivaren konnte ich deutliche Unterschiede erschmecken. Die Yamakai haben einen eher fruchtigen Charakter, die Kôshun haben eine ausgeprägtere Floralität und eine hintergründige Nussigkeit.

Das trifft es gut, Yamakai ist so richtig schön beerig, Koshun floral und sogar Richtung Kräuter.

vor 18 Minuten schrieb Shibo:

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Verarbeitungsstilen und Terroirs sind dann schon eine Nummer subtiler. Tatsächlich könnte ich die Yamakai aus Uji und Asamiya in einer Blindverkostung vermutlich nicht auseinanderhalten.

Ich auch nicht, und im Gegensatz zu China wie die Berge und Dörfer essentielle Rollen spielen können, ist Japantee da nicht so diffiziel zu unterscheiden.

Bei der Tee-Selektion ging es neben den Kultivaren um die eher zugrundeliegende Unterscheidung von Kansai- und Shizuoka-Stil. Ob da der niedrige-hi-ire Tee aus Uji oder Asamiya kommt, ist da nebensächlich.

vor 23 Minuten schrieb Shibo:

Der Yamakai aus Hon.yama [...] Ein toller, komplexer Tee und mein Favorit aus dem Fünfergespann.

Dito!
Und der Uji Yamakai ist mein Schlusslicht. Er hat für mich einen sehr künstlich anmutenden Nachgeschmack. Meine Frau hat einen Labello mit Fruchtgeschmack, der schmeckt genauso.

Link zum Beitrag

Da heute einer der seltenen Tage ist, an denen ich WIRKLICH frei hatte hab ich das genutzt und eine Art Tee-Retreat gemacht und über den ganzen Tag verteilt das 2017er pal•ate Tasting Set von Bitterleaf Teas getrunken: 
Hierbei handelt es sich um ein interessantes Tasting Set, mit dem 4 verschiedene häufig in Shengs anzutreffende Eigenschaften demonstriert werden sollen - hier als kleines Set mit 4 * 8g Dragon Balls, wobei es aus dem selben Material auch 200g Bings zu kaufen gibt. Das Set hab ich vor einiger Zeit gekauft und ist um ehrlich zu sein etwas untergegangen - es war sicherlich gedacht, die Tees frisch zu trinken aber auch so spannend, 4 Tees vom selben Produzenten, aus dem selben Jahr aber von unterschiedlichen Regionen zu probieren. Alle Tees stammen aus der 2017er Herbsternte und bestehen aus "mixed picking material", was ich als primär jüngere Pflanzen mit etwas älterem Material interpretiere (da sonst aus Marketing-Gründen sicher der besonders hohe Anteil an Gushu hervorgehoben worden wäre ;) 

20210402_085110.thumb.jpg.362afd15ac66af47b548ef1bacdbf35d.jpg


tián (甜)
Tián, zu Deutsch "süß". Dieser Tee stammt aus Guafengzhai - um ehlich zu sein hätte ich hier eher Jingmai-Material erwartet, da das für mich der Inbegriff von Zuckerguss-Sheng ist (evtl. bin ich hier aber auch etwas von den Farmerleaf Gulan/Gushu/Shengtai geprägt) - aber da Jingmai bereits für den Xiāng-Tee verwendet wurde, hätte ich persönlich eher Wa Long gewählt - Guafengzhai ist für mich der Inbegriff von Textur und Tiefe, auch wenn sich durchaus immer ein gewisser "Süßer Faden" durch zieht. Jedenfalls gibt es hier schon eine leichte Süße, aber der Tee zeichnet sich vor allem durch eine ausgeprägte Textur aus - bei der sich leider der Herbst-Charakter besonders ausgeprägt zeigt, wie es bei nicht all zu hochwertigen Herbst-Shengs leider meist der Fall ist. Auch in Punkto Tiefe ist nicht all zu viel geboten, was das oben angesprochene Mischungsverhältnis jung zu alt bestätigt - alles in allem leider eher enttäuschend, obwohl (oder gerade weil?) ich ein ziemlicher GFZ-Fanboy bin.

20210402_085332.thumb.jpg.36a486f6666f6f3796788582803f6c00.jpg

20210402_100251.thumb.jpg.b3f077d64f9c3121cb764fd59d14caab.jpg

20210402_100307.thumb.jpg.28ab671071f00f09a833f04fcdbd3721.jpg


róu (柔)
Róu, zu Deutsch "weich" (oder auch "sanft). Dieser Tee stammt aus Yiwu - die Wahl kann ich klar nachvollziehen, auch wenn Yiwu doch recht weit gefasst ist (und GFZ in Yiwu liegt). Um so überraschender ist, dass der Tee alles andere als weich war - von den 4 Tees war das mit abstand der derbste! Das liegt vor allem daran, dass der Tee im Vergleich zu den anderen eine deutlich gröbere Verarbeitung abbekommen hat, die Blätter sind teils richtiggehend "angekokelt" - was wiederum in einer rauchigen Röst-Note resultiert, die dem nassen Blatt ein sehr interessantes Aroma von gegrilltem Gemüse gibt (was keineswegs unangenehm ist). Dadurch erinnert mich der Tee entfernt an angenehme Lagerfeuer-Shengs wie z.B. den 2019er Naka Qiao Mu von TTpl (ohne jedoch dessen Qualität zu erreichen). Man mag hierbei natürlich darüber streiten, ob nicht ein Makel ist, aber da mir solche Rauchnoten bekanntermaßen zusagen, sorgt das hier für Charakter, welcher dem Tee sonst vermutlich fehlen würde und überlagert den Herbst-Charakter des Tees. Dazu ein leichtes Qi - auch wenn das Ziel verfehlt wurde, der interessanteste Tee des Sets.

20210402_120926.thumb.jpg.ed304378f23f54bb19747e3f09552c2f.jpg

20210402_133446.thumb.jpg.7b0d2f6b2d00a979ee4820f6d9bf63aa.jpg

20210402_133518.thumb.jpg.b56c2cb7b074dd0a027265bc7e0b2307.jpg
 

kǔ (苦)
Kǔ, zu Deutsch "bitter". Auch ohne nachzulesen war klar, woher dieser Tee stammen muss: Bulang. Leider wurde bei der Auswahl explizit darauf geachtet, kein all zu bitteres Material zu verwenden - und das, obwohl Herbst-Tee ohnehin nicht so bitter ist, wie die Frühjahrsernte. Dadurch ist der Tee ironischerweise der süßeste Tee des Sets, da das bisschen an Bitterkeit sofort durch die Huigan-Süße ersetzt wird - sie zeigt sich allenfalls in dem erfrischenden Charakter des Tees, wodurch er jünger wirkt als die anderen Tees im Set. Von allen Tees hat dieser auch das mit Abstand schönste Blattgut - und auch hier gibt es ein leichtes Qi. Zwar keine Überraschung wie der Róu-Tee, aber für mich der beste Tee des Sets (auch wenn nur minimal besser als der Róu und daher die selbe Bewertung).

20210402_150635.thumb.jpg.9c9d94de8de1e2f690edaa2835875961.jpg

20210402_165149.thumb.jpg.3c335f13770c12f8602e9f7479c8234b.jpg

20210402_165205.thumb.jpg.d8a3af06b8eef72c278f026355345d25.jpg
 

xiāng (香)
Xiāng, zu Deutsch "duftend". Wie schon erwähnt stammt dieser Tee aus Jingmai und hier wurde das Ziel auch erreicht: das nasse Blatt besticht durch ein schön fruchtiges, leicht blumiges Aroma - das des Aufgusses ist etwas herber und hat eine minimal medizinische Note. Insgesamt aber ein sehr stereotypisch/"offensichtlicher" Sheng ohne Qi, Tiefe oder Textur - ein YS-Abziehbild das nicht im Gedächtnis bleibt. Nicht mein Fall.

20210402_182036.thumb.jpg.c039e16958251fde5f5202e2497b3f83.jpg

20210402_194206.thumb.jpg.c9e9472925fd0c2dae5c18664e826d03.jpg

20210402_194224.thumb.jpg.354df23d48ba47fc93bfebedd2d8a1a4.jpg

Link zum Beitrag
vor 5 Stunden schrieb Shibo:

32g Sheng an einem Tag, mein lieber Herr Gesangsverein! 

Ich muss aber auch gestehen, dass ich pro Tee nur 5-8 Aufgüsse gemacht habe, da es sonst zu viel Flüssigkeit gewesen wäre. 😅

vor 5 Stunden schrieb Shibo:

"Tee-Retreat" 

Primär deshalb, weil ich den Tag ähnlich wie ein "echtes" Retreat aufgebaut habe: abwechselnd ~30min Meditation und ~90min Tee und das ganze 4mal (aber mit jeweils 15-25min Pause zum Lesen und Beine ausstrecken dazwischen, da ich bei beiden Aktivitäten mit gekreuzten Beinen sitze - das halt ich sonst nicht den ganzen Tag durch 🙈).

Bearbeitet von doumer
Link zum Beitrag

Über die trübe Zeit hinweg, habe ich mir vorgenommen meine angestauten Nichtgrüntees abzubauen. Zweifellos gab es da paar nette Tees dabei, aber erst als ich heute nach langer Zeit wieder einen frischen Grüntee in Form des Bi Lo Chun Sanxia 2021 von TKK in der Tasse hatte, war ich wieder so richtig gefesselt. Für manche beginnt die Teereise bei Grüntee, ich denke ich bleibe noch etwas länger am Bahnhof sitzen und schau den Zügen bei der Abfahrt zu...

Der Geruch der aus der Tüte entsteigt ist fast eine Demütigung für so manch echte Maracuja.

 

IMG_5804.thumb.jpg.21803c4e894e77f79fdd64c1a8c3d938.jpg

IMG_5812.thumb.jpg.e9d2fce8e076d6847ead81b3be9ad76e.jpg

IMG_5817.thumb.jpg.f1a9aff2d51be4442e6dbe64f4bb5a27.jpg

Link zum Beitrag

2012 Yi Shan Mo von TU

Sehr interessant, wie sich der Tee in den letzten Jahren verändert hat: die in der letzten Notiz erwähnte würzig-scharfe Note ist verschwunden und auch die Alters-Einschätzung stimmt wieder mit dem tatsächlichen Alter überein - er ist quasi auf "Tauchstation" gegangen, wodurch sich der Charakter des Tees radikal ändert. Das nasse Blatt hat ein leichtes Champignon- oder Shiitake-Aroma und einen sehr herbstlichen Charakter (warmes, feuchtes, welkes Laub) und abgesehen von einer sehr weichen, vollen Textur ist er in jeder Hinsicht sehr zurückhaltend: er schmeckt nicht nach viel, außer einer sehr harmonischen Fermentations-Note, das Aroma lässt sich mehr erahnen als sonst etwas - keine Spur von Orchideen oder sonstigen "spannenden" Sachen und das Qi ist weder aufweckend wie bei einem Naka noch Stoner-mäßig wie bei einem Tejipin und auch wenn die Textur voll und weich ist, besticht er nicht durch einen mordsmäßig schweren Körper. Und dennoch: die Energie ist sehr entspannend, wenn auch subtil wirkend - Geschmack und Aroma harmonieren perfekt und zeigen die Essenz von einem guten Puerh (die Reifung) auf - alles im Gleichgewicht, nichts stört durch unnötige Aufdringlichkeit. Wie bei den Thai-Tees von Peter hat der Tee etwas, was sich nicht wirklich in Worte fassen lässt, aber doch den Tee ausmacht - jemand, der das Besondere sucht wird hier nicht fündig - es gibt nichts zu finden, man muss nichts suchen und deshalb ist der Tee so gut.

20210403_084518.thumb.jpg.5f2147f768132c8f047a98f33ab03aa0.jpg

20210403_091051.thumb.jpg.3904e9605eba345a6f6e3bdfb92c7d64.jpg

20210403_101828.thumb.jpg.fe21c018e0d9d0c37748d3ecef875f1c.jpg

Bearbeitet von doumer
Link zum Beitrag
Am 2.4.2021 um 12:04 schrieb SoGen:

Ein wirklich wunderbarer Oolong - absolut empfehlenswert. 

Ja da hast du Recht. Der Songzhong DFH 2019 war dem dem Yelaixiang , bis auf die Karamellnote, sehr ähnlich.Beides schöne Tees.

 

@Anima_Templi legte den bei ihm gekauften Kannen zwei Teeproben bei. Davon ist der Jin Madon 2017 von Nannuoshan? an der Reihe. Einen Tee so kennen zu lernen hat einen schönen Nebeneffekt: man weiß so gut wie nichts und so bringt der Tee etwas Rätselspaß mit sich.
Das Blattbild erinnert an leicht geröstete Anxi Oolongs. Der Geruch ist fruchtig mit leichter Röstung, erinnert etwas an Da Hong Paos und ich meine eine blumige Note zu erhaschen. Das nasse Blatt bestätigt in Geruch und Aussehen den Eindruck eines leicht gerösteten Anxi Oolongs.

Geschmack: Blumig, weich, die Frucht und Röstung muss ich mir eingebildet haben, in späteren Aufgüssen macht sich die Röstung in Verbindung mit einer deutlichen Süße mit leichtem Karamell.
Zwei Spekulationen: a) Die Frucht im Geruch könnte vom verwendeten Holz kommen, denn in Aufgüssen mit Röstung im Geschmack meinte ich auch die Frucht zu erkennen. b) Waren Insekten am Entstehungsprozess beteiligt? In den ersten Aufgüssen hatte ich einen Nachgeschmack der an durch Insekten gebissene grüne Oolongs erinnert.

Ich mochte den Tee, würde aber nicht häufig zu ihm greifen und habe auch nicht den Eindruck, dass Tee noch etwas von mir versteckt hält.


Danke für die Probe @Anima_Templi.

1428867939_trockenesBlatt.thumb.jpg.0f405860466739867c4107df597c8fb6.jpg1561827620_dritterAufguss.thumb.jpg.36454e030ed867a447369598e06ff356.jpg

Link zum Beitrag

2012 Luo Shui Dong von  TU

Wie der 2012er Yi Shan Mo von TU ist auch der Luo Shui Dong gegenüber dem letzten Eintrag stiller geworden, auch wenn hier die Veränderung nicht ganz so groß ist: zwar sind auch hier die floralen und adstringenten Noten weitestgehend verschwunden, eine minimale Bitterkeit und Würze ist aber noch vorhanden, wodurch der Tee jetzt etwas "aggressiver" (wenn man das auf dem Level überhaupt so nennen kann) ist, als der Yi Shan Mo - interessanterweise war es ursprünglich ja genau umgedreht. Dadurch konzentriert sich auch hier der Charakter des Tees auf einen buttrig-weiche Textur und das leise Vergehen der Zeit - beides sind wirklich schöne, dezente Tees! Zu Lui Shui Dong (落水洞 - was übrigens wörtlich "fall-into-water cave" bedeutet) haben Eugene & Belle übrigens auch einen interessanten Blog-Post verfasst, in dem neben einem schönen Eindruck von diesem kleinen, abgelegenen Dorf auch berichtet wird, wie sehr die Teebäume unter der Kultur-Revolution gelitten haben und weitere Probleme im Bezug auf Teebäume aufzeigt (z.B. ein trauriger, einsamer, eingezäunter Baum, der laut der voll Pathos in den Fels gehauenen Schriftzeichen 1000 Jahre alt sein soll aber selbst die stets sehr "optimistische" Alters-Schätzung der Anwohner beläuft sich "nur" auf 700 Jahre).

20210404_090915.thumb.jpg.08c28a8e26bb12a3c4947d52e6de7030.jpg

20210404_094131.thumb.jpg.dfcd19b657f1b65110333cd2e3516550.jpg

20210404_104804.thumb.jpg.a129c33e73121944f36e95c1438dfe8c.jpg

Link zum Beitrag

Über die letzten Tage gab es zwei Tees aus  Gua Feng Zhai.

Einmal @teekontorkiel's Gua Feng Zhai 2018 und einmal Mei Leafs Tub Highness 2020. Beides kein Gushu, soweit ich die Angaben verstehe, aber darauf muss es ja nicht ankommen.

Noch vor ein paar Jahren hätte ich zwei sehr ähnliche Tess erwartet. Da dachte ich auch noch Yiwu sei Yiwu. Diese Sichtweise lässt sich natürlich nicht halten, alleine mit Blick auf die Größenverhältnisse der Landstriche. Es ist wahrscheinlicher, dass sich Tees in einigen wenigen Aspekten ähneln und nicht in wenigen Aspekten unterscheiden.

Gua Feng Zhai 2018:

Geruch: Heu, dunkle trockene Früchte, Reis, frische Südfrüchte, Zitrus, Ziehzeit über 60s wie ein fruchtiges Curry ohne die Gewürze (insgesamt dezent für noch junge Puhs)

Geschmack und Mundgefühl: frisch prickelt (Fruchtsäure?), Südfrüchtemix mit herausstechender Zitrusnote, Guave?, gelegentlich schwingt ein Hauch Bitterkeit im Hintergrund mit, das anfängliche prickeln nimmt sich später zurück und gibt einem mineralischen Gefühl Raum, nach 7-8 Aufgüssen und längeren Ziehzeiten erinnert eine Note an Zimt.
Zur Süße: Keine Süße wie Honig oder Rohrzucker sondern eine leichte Süße die gemeinsam mit den Früchten auftritt.

Mit dem Tee sind es erst ein paar Sitzungen, die härter gepressten Stellen liegen noch vor mir. Bin gespannt, ob sich da noch etwas tut. Bisher gefallen mir die ersten Aufgüsse mit prickelnder Frucht.

GuaFengZai2018.thumb.jpg.e9178c1d072ec15f5e27342d492ffcab.jpg

 

Tub Highness 2020:
Geruch: frisch rote Früchte (Erdbeere/Himbeere/Johannisbeere), Parfüm, sehr intensiv

Geschmack und Mundgefühl: Beeren (Himbeere/Johannisbeere), manchmal sticht Erdbeere heraus, süß bis sehr süß, Nuß? eher Mandel?, manchmal bitter, anhaltende Süße im Mundraum.

Die ersten drei Mal war der Tee unangenehm "schaumig" und fast klebrig im Mund. Nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit an das Raumklima war davon nichts mehr zu spüren. Durch den Cake bin ich danach recht schnell durch und würde seine Stärken bei starker Mandel sowie Süße und gemächlichen Früchten sehen und weniger, wenn die Früchte im Vordergrund stehen. 

125578446_TubHighness.thumb.jpg.63744c21dd7b09fef70c4314fcd64f12.jpg
 

Gemeinsamkeiten sehe ich nur bei der Süße. Natürlich liegen da zwei bis zweieinhalb Jahren zwischen den Tees, aber es fällt auch auf, dass die Früchte prägnant sind. Heißt, die Fruchtnoten lassen sich ersten überhaupt und zweitens auch leichter einer bestimmten Frucht zuordnen.

Link zum Beitrag

1990s Loose Leaf Raw Puerh von EoT

Ein Tee mit inzwischen doch recht vertrautem Werdegang: irgendwann in den 90ern (vermutlich gegen Ende) von einem unbekannten Produzenten hergestellt, zunächst in Hong Kong gelagert und dann in Taiwan für den Rest der Zeit gelagert. Auch wenn ich prinzipiell durchaus HK-Shengs etwas abgewinnen kann, haben doch alle einen sehr gleichförmigen Charakter und nahezu kein Qi mehr (ich weiß nicht, was es ist, aber HK-Storage scheint das Qi eines Tees absolut zu vernichten) - so auch hier: weich, in den ersten Aufgüssen deutlich erdig was schnell zu einer warmen Süße wird. Im Gegensatz zu anderen wirkt dieser hier durchaus wie beworben etwas sauberer - aber das ist meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Vorteil bei einem HK-Sheng, denn die können nur eine Sache wirklich gut: feuchte Weichheit. Dadurch, dass er nicht "all in" geht, platziert sich der Tee irgendwie in einem etwas unbestimmten Limbo - nett, aber undefiniert.

20210405_074027.thumb.jpg.47820205fcac8b964a1a5ef22e0f2cc2.jpg

20210405_080615.thumb.jpg.eb24743db9c18f5b6d6457b4fc68deda.jpg

20210405_092144.thumb.jpg.7ca49d67a4344e136ffe6a8ade0f6689.jpg


Nach dem (nicht schlechten aber doch irgendwie) enttäuschenden Sheng am Morgen gab es am Nachmittag dafür etwas richtig ordentliches: 2018er Naka von prSK

In den letzten 3 Jahren hat sich auch hier einiges getan: der Tee ist deutlich derber als bei der letzten Notiz. Zwar war auch da schon von einer gewissen Bitterkeit und Adstringenz die Rede, was auch nach wie vor die Hauptrolle spielt, aber an Stelle einer moosigen/nussigen Note tritt nun deftiger Stall und Urin - und unter dem ganzen eine tiefe Süße. Die schwere Textur hat der Tee beibehalten und auch das intensive Qi - auch wenn ich es evtl. nicht unbedingt als entspannend beschreiben würde und es sich Naka-typisch im Stirn/Nasen-Bereich manifestiert ist es angenehm und fokussierend. Ein toller Tee und ein mustergültiger Naka - dessen Charakter ganz im Gegensatz zu der 2019er Version steht (als diese noch ganz frisch war - muss ich unbedingt auch mal wieder schauen, wie der Tee sich entwickelt hat).

20210405_152226.thumb.jpg.e40a7a262960d44bc876f0604a003aff.jpg

20210405_164815.thumb.jpg.ea08aa693cc73a77be08bfd06b7335b8.jpg

Link zum Beitrag

@doumer: Wenn du die Urinumschreibung verwendest, dann bekommt man direkt Lust auf den Tee......nicht! :)

Nach den äußerst positiven Erfahrungen mit pu-erh.sk's GFZ 2003 wollte ich auch die anderen drei älteren Semester aus dem Shop probieren.
https://www.teetalk.de/forums/topic/4544-welcher-tee-ist-heute-in-eurer-tasse-teil-3/?do=findComment&comment=118867
Also habe ich je ein 7g Sample bestellt und muss schon sagen, dass Peter sehr großzügig war, denn in allen drei Tütchen sind 9g Tee. Alle drei Tees sind Factory Shengs und sind dementsprechend eine Mischung nach Rezept. Die Jahresangaben sind angeblich das Jahr der Pressung und der Mao Cha womöglich das ein oder andere Jahr älter.

Zwei der drei Samples sind probiert. Ich bin immer der Nase nach und habe zuerst die mit dem ansprechendsten Geruch gewählt. Hoffentlich sind die Fabriknamen richtig von der Packung übertragen, der ein oder andere Buchstabe war schwer zu entziffern.

Tong Qing Hao 269 2005

Geruch: Vanille, Gebäck und geräucherter Speck. Nach dem Waschgang Medizin, etwas Keller und nach weiteren Aufgüssen riecht das Blatt würzig.

Geschmack und Mundgefühlt: Angenehm, würzig, Speck, leichte Süße, ganz leicht medizinisch, das Gebäck kommt im Nachgeschmack. Ab Aufguss 5 kommt etwas Leder hinzu und würzige Noten übernehmen den Tee. Trockenes Mundgefühl.
Der Tee wärmt spürbar.
Blatt.thumb.jpg.83a8000c0b7f8b6ed331a872dc64e6ef.jpg1665497562_Aufgsse3und4.thumb.jpg.f128b1e4cc467666cece5fa2a13fa61c.jpg

Die 9g habe ich auf 7g im Gaiwan und 2g im/in? der Shibo aufgeteilt. Im Gaiwan waren 7g genau richtig, aber im Shibo hätte es etwas mehr sein dürfen. Deshalb habe ich den nächsten Tee nicht mehr aufgeteilt, was ebenfalls eine gute Entscheidung war.

 

Qizomu Gushu 2005

Geruch: Vanille, Gebäck, Holz und (mediterrane) Kräuter. Nach dem Waschgang werden die Kräter deutlicher und der Tee riecht "sauberer" oder als der Ting Qing Hao.

Geschmack und Mundgefühl: frisches Mundgefühl (etwas Minze?), medizinisch, Strenge/Herbe im Hintergrund. Die Kräuter werden stärker und haben gemeinsam mit dem Tee ihren Höhepunkt bei den Aufgüssen fünf bis acht. Denn dort wird das Mundgefühl zudem ölig. Der Tee gibt sich nicht so leicht Preis wie der Tong Qing Hao, u.a.  ist es schwer zu erkennen ob es neben den Kräutern eine eigenständige Würze gibt.
Blatt_2.thumb.jpg.1d31aa6a1ca2224cf1139830a53f50eb.jpg1180570997_Aufgsse4und5.thumb.jpg.a9f7159499999d217b7f4d29b3217380.jpg

Rückblickend wäre es natürlich schlauer gewesen zuerst mit den Tees anzufangen um den Gaumen zu schulen und sich dann an den GFZ 2003 zu wagen. Beide Tees sind nicht so vielschichtig wie der GFZ, waren den Besuch aber auf jeden Fall wert.
Man sollte sich Zeit für die Tess nehmen, weshalb ich den letzten der drei (Liming Tea King 2004) wohl auf das nächste Wochenende vertagen muss.

Link zum Beitrag

Hon Yama Hebizuka Sencha: Der handgepflückte Tee stammt von einer Teefarm in den Bergen von Hon Yama (Shizuoka, Präfektur Shizuoka, südwestlich von Tokio). Der höchste Gipfel heißt Hebizuka. Es bedeutet laut Akira soviel wie das Grab der Schlange (The Grave of the Snake). Der Tee wächst auf rund 800 Metern Höhe bei der Familie von Herrn Nakamura, knapp an der Anbauhöhengrenze für Tees in dieser Gegend von Japan. Er wird nach der Ernte für 24 Stunden in Bambuskörbe gepackt, um ihn ein wenig „reifen“ zu lassen. Erst danach wird er kurz für 30 Sekunden gedämpft, weiterverarbeitet und am Ende nur ganz kurz „gefeuert“ (das Wortspiel musste sein 😉 Erfreulich ist, dass der Tee genauso schmeckt, wie von Akira beschrieben. Das trifft auch netterweise für die anderen Tee zu, die ich bei ihm bestellt habe. Wer es genauer wissen will —> bitte hier nachsehen: https://hojotea.com/item_e/g18e.htm - Akira führt wie immer alles akribisch genau auf, wodurch keine Frage offen bleiben sollte - oder?

Ein Wort vorweg zur Zubereitung: ich habe den Tee inzwischen mehrfach mit diversen variablen Parametern zubereitet. Meine Methode für (neue) Grüntees. Akiras Methode (sehr heiß und 1 Minute beim 1. Mal ziehen lassen, dann mehrfach heiß und nur wenige Sekunden Ziehzeit und dann immer um 10 Sekunden steigern mit gleichzeitig gesteigerter Wassertemperatur). Ein Mittelding zwischen beiden Ansätzen habe ich auch getestet. Wie auch immer: mit meiner dem neuen Tee angepassten Methode hole ich für meinen Geschmack am meisten heraus (kühler und dafür längere Ziehzeiten). Ich denke es bleibt wie immer jedem selbst überlassen für jeden Tee „SEIN“ Optimum zu finden. Menge: ca. 4g auf 200ml (das variiere ich auch je nach Lust und Laue - und es entspricht auch Akiras Vorschlag für diesen Sencha).

ZUBEREITUNG (Kyuso & Samashi: Kokuzo pottery 国三)  | 1 Portionslöffel = 4g

AG1: 66°C/105 Sek. —> sehr gut (!), eine Fülle an Geschmack. Reichhaltig, harmonisch und gleitet angenehm den Rachen hinunter; angenehme Süße (Süßholz bester Qualität), sehr blumig: vor allem an Bergblumen erinnernd, wie Enzian und Erika (dabei haben sie diese wahrscheinlich gar nicht in Japan); gepaart mit der angenehmen, grünen Frische einer Almwiese; man behält übrigens lange das „Süßholz“ am Gaumen mit einem feinen Kräuternachgeschmack im Mund. Dezent ist das Unami eingebettet; alles unglaublich harmonisch; keine Bitterkeit - nur ein dezenter Anklang fern im Hintergrund (so soll es sein); nichts sticht extrem hervor; ein Sencha, wie ein exzellent komponierter und viele Jahre im Fass gereifter Wein aus Spanien oder besser noch: Südafrika. Stellenzicht kommt mir jedes Mal in den Sinn. Deren Pinotage aus 2012, der ab 2019 genial schmeckte. Gereift wäre überhaupt eine treffende Beschreibung für diesen Tee. Er hat einerseits einen jugendlichen Charakter mit erstaunlicher Reife, die ich einem Sencha bisher nie zugetraut hätte. Wäre er ein Rotwein, dann hätte er die „ideale Trinkreife“. Sind die Bambuskörbe für diesen Sencha was das Eichenfass für den Pinotage ist? Ich würde Mal vorsichtig behaupten: yeap!

AG2: 74°C/25 Sek.  —> sehr gut „g’schmackig“ (81°C in Samashi); witzig: mehr Unami als bei AG1 (ist jedoch nicht jedes Mal so - vielleicht weil ich die Temperatur immer nur auf 2-3°C genau treffe?); Bergkräuter & alpine Blumenwiese: Enzian & Co lassen nun deutlicher grüßen; süßlich; ab jetzt bleibt immer ein extrem langer Nachgeschmack im Mund, im Abgang: weniger Geschmack an frisches Heu erinnernd.

AG3: 74°C/25 Sek. —> sehr gut, toller Nachgeschmack, erinnert jetzt wieder stärker an Heu mit vielen Bergblumen (v.a. im Abgang); ganz anders als sonstige Senchas (einzig der Uji Sencha Jubuzan von Akira schmeckt insgesamt noch mehr nach Blumen; Wiesenblumen, genauer gesagt - noch immer extrem vollmundig und ausgewogen. Ich könnte derzeit nicht sagen, welchen Aufguss ich bevorzuge. Alle 3 waren eine Offenbarung, um es pathetisch auszudrücken - aber nur so werde ich diesem Sencha gerecht. Und überraschend lange anhaltend im Nachgeschmack: vor allem ab AG2.

AG4: 78°C/45 Sek. —> sehr gut, wird jedoch weniger intensiv im Geschmack; noch immer viel Süße und Bergblumen(Kräuter), kein Umani mehr. Das ist nun weg. Nachgeschmack weiter lange anhaltend: mehr Bergkräuter nun als Süßholz.large.1434680398_1DSC9015_PortionslffelmitHonYamaHebizukaSencha_Hojotea.png.9c62d1aa386d9dd9eb8ebc83775c94d1.png

 

large.89863544_2DSC9006_AufgussA.MumyoiKyusu_HonYamaHebizukaSencha.png.1a4047605fddcdcd405715d13a7337ba.png

 

large.637285435_3DSC8995_HonYamaHebizukaSenchanach1.Aufguss.png.636904c3d7b07a6f2cfc722bb741cf66.png

AG5: ist nur mehr ein (Schwanen)abgesang: ganz gut aber nicht mehr sehr gut - und diesen erspare ich mir in Zukunft. Es sind noch mehr Aufgüsse drinnen, wenn man den 2. & 3. wenige Sekunden kurz hält und auch den 1. maximal 1 Minute; jedoch erhält man dann nur einen exzellenten und ziemlich gute 5-6 weitere Aufgüsse, und ich lege Wert auf 3-4 exzellente Aufgüsse. Habe ich probiert: ist nicht mein Ding - auch nicht ein Mittelding zwischen Akiras Empfehlung und meiner Art der Zubereitung.

Link zum Beitrag

@ShiboJa Akiras Tees sind wirklich ausgezeichnet. Habe heute seinen Ashahina Gyokuro probiert und war baff, da ich in meinen Tee-Notizen gar nicht wußte, wie ich all die Geschmäcker und Eindrücke niederschreiben soll - das passiert mir selten ... Werde ich unredigiert Mal irgendwann in nächster Zeit hier reinstellen. Dann noch einen anderen Sencha (die Aracha-Variante) und einen Karigane. Und dann habe ich noch die ganzen Proben von Tees, die ich noch nie aufgegossen habe - werde in nächster Zeit hier im Forum auf die Suche gehen, damit ich die Tees halbwegs richtig aufgießen kann. 

Link zum Beitrag

1999er “8582 Style” Sheng via TTpl

Ein typischer Factory-Sheng nach 8582er Rezept von 1999, der aus einer kleinen privaten Fabrik stammt - das besondere ist hier "natural storage" in Taiwan, zwar schon feucht aber nicht so feucht wie HK-Storage. Das markanteste an dem Tee ist jedenfalls der Duft des nassen Blattes: nach Schweiß und alten Socken - da werden Erinnerungen an die Umkleide zu Schulsport-Zeiten wach. Sehr passend dazu auch der Geschmack nach gebeiztem Holz und abgenutztem Leder - wie die allseits bekannten Sport-Geräte der Marke Benz. Auch wenn das zunächst mal anders klingt, ist das aber durchaus angenehm - jedenfalls ist es das beste am Tee, was die Wertung auch deutlich nach oben zieht, denn sonst hat der bis auf ein leichtes Qi nicht viel zu bieten: keinerlei Körper, der Aufguss wirkt dünner als Wasser, keine Tiefe und trotz des Alters macht er sich im Magen bemerkbar (wie üblich morgens auf nüchternen Magen - was aber auch bei einem deftigen Bulang von vernünftiger Qualität kein Problem ist) - das Material stammt von Plantagen-Pflanzen, was man definitiv merkt (auch wenn das Blatt optisch durchaus OK ist). Die Factory-Agressivität lässt sich durch das unglasierte Bizen-Style Schälchen von Jiri Duchek etwas mitigieren, ist aber trotzdem noch deutlich vorhanden. Insgesamt ein durchschnittlicher Factory Sheng wie man ihn kennt (leider kein Tee der "für Normal-Konsumenten nicht erkennbare/zugängliche private order"-Klasse wie die Liming-Shengs, die Peter im Angebot hatte) - der zeigt, dass auch Alter und Lagerung alleine aus Scheiße kein Gold macht. :( 

20210410_082627.thumb.jpg.20d790ea6f5998f3342a6b060c883198.jpg

20210410_091242.thumb.jpg.d38dfff4b3e5bdd6daba7be6441c9300.jpg

20210410_104933.thumb.jpg.9d830292fc6da925f79d93f450dfa4c0.jpg

Link zum Beitrag

2020 Kunlu Slumbering Dragon von CLT - danke @cordyceps für das Sample!

Die ursprüngliche 2015er Version des Slumbering Dragon hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, da dies der erste wirklich bittere Yesehng für mich war - und letztlich main Faible für diese Yesheng-Art zementiert hat. Und auch in diesem Jahr ändern Glen und Dawa nichts am bekannten Erfolgsrezept: super Material von wilden, großen/hohen Bäumen (gaogan (高杆)) von den schwer zugänglichen Hängen des Kunlu Shan - und das ist gut so! Denn auch wenn ich "bitter only" Varianten von "normalem" Puerh wie z.B. den 2020er Lao Man E Bitter von TE sehr schätze hat (guter) bitterer Yesheng immer noch etwas subtil fruchtig-süß-erfrischendes, das dem ganzen etwas mehr Tiefe gibt - ohne dabei die Schwächer vieler süßen Yeshengs (dass sie zu dezent sind) zu teilen. Gegenüber der 2015er und 2016er Version (als diese noch frisch waren) kommt mir die 2020er Version etwas zahmer vor, aber das kann natürlich auch an einer über die Jahre etwas ausgebauten Resistenz gegenüber Bitterkeit liegen. Dennoch: ein toller Tee und "bitter Yesheng at it's best"!

20210411_092513.thumb.jpg.a64e1914dd2b3c4702efe4aba3de7ad4.jpg

20210411_100127.thumb.jpg.2dfaddb25285a13caf3b9292f7b699a5.jpg

20210411_113444.thumb.jpg.2a1ac730e2b474bcabcc84b7cec31c8a.jpg

Link zum Beitrag

Deine Meinung

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um mit Deinem Konto zu schreiben.
Hinweis: Dein Beitrag muss vom Moderator freigeschaltet werden, bevor er sichtbar wird.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

  • Gleiche Inhalte

    • Von dawgt
      Hallo allerseits!
      Ich bin ganz neu im Forum und mich hergetrieben hat die Lust ein Level im Tee-Game aufzusteigen  Gerne trinke ich Grün- und Schwarztee. Letztens habe ich mir aber auch einen Pu-Erh-Tee gekauft (lose) und auch wenn er wahrscheinlich nicht der hochwertigste ist, hat er mir sehr gut geschmeckt und hatte insgesamt einen sehr positiven Effekt auf mich. Nach einer Tasse konnte ich echt gut konzentriert lernen. Nach einer kurzen Recherche habe ich verstanden, dass Pu-Erh ein deutlich tieferes Thema ist, vor allem durch die Geschmacksentwicklung während der Reifung. Ich würde mich gerne tiefer in die Materie einsteigen und bin auf der Suche nach einem guten Set mit möglichst vielen Tees in kleinen Portionen, um die Unterschiede genauer verstehen zu können und vielleicht persönliche Präferenzen herauszufinden.
      Ich bin auf der Suche auf folgendes gestoßen: tea-exclusive.de/Teeset-Pu-Erh-Entdeckungsreise
      Könnt ihr dieses Set empfehlen, oder vielleicht ein anderes? Was die Preise angeht bin ich auch noch nicht voll informiert und kann leider nicht sagen ob 30 Euro für 100 Gramm in Ordnung sind 
       
      Ich danke im Voraus!
    • Von Roberts Teehaus
      😄🙏
      Wir freuen uns sehr, im Rahmen unserer Kooperation mit Vanillekiste einen Gastbeitrag von Vanillekiste zu veröffentlichen – mit wunderbar schmackhaften Rezepten von Tee und Vanille – vielen herzlichen Dank.
      🤍🍩☕
       
      Mit Tee genussvoll durch das ganze Jahr
      Bei uns in Europa wird eher die Winterzeit als Tee-Zeit betrachtet, doch kann man Tee das ganze Jahr über genießen. Südliche Länder, wie z.B. die Türkei, trinken traditionell ihren Tee (Çay) auch bei hochsommerlichen Temperaturen, was für eine gesunde Abkühlung sorgt. Eine große Bandbreite an unterschiedlichen Tees gibt es bei unserem Kooperationspartner Roberts Teehaus, dessen Tees wir an dieser Stelle wärmstens weiterempfehlen möchten.
      Tee kann mehr!
      Doch Tee kann nicht nur getrunken, sondern auch wunderbar dazu verwendet werden, beim Backen und Kochen dem entsprechenden Gericht einen besonderen Touch hinzuzufügen. Wir haben ein süßes Rezept für einen Schwarztee-Kuchen ausprobiert und hierzu den Ostfriesentee verwendet. Je nach Geschmack, Vorrat und Laune können natürlich auch andere Schwarzteesorten verwendet werden, z. B. Ceylon Up Dimbula, etc. Und auch für die Genießer, die es herzhaft lieben, haben wir etwas mitgebracht – ein Rooibos-Rollgerste-Risotto mit Rooibostee und Vanille.
      Tee in der Küche
      Beim Backen gibt Tee den Gerichten nicht nur einen außergewöhnlichen Aromakick und eine wunderbare Farbe, sondern macht jeden Kuchenteig auch ganz besonders saftig und fluffig”. Auch zum Kochen können wir die Verwendung von Tee wärmstens empfehlen, weil er einerseits ein besonderes Aroma abgibt, andererseits aber den Geschmack der verwendeten Gemüse und Gewürze nicht überdeckt, sondern diesen lediglich etwas “umschmeichelt” und teilweise sogar hervorhebt. Das Backen und Kochen mit Tee jedenfalls ermöglicht einzigartige und ausgefallene Kreationen, sodass man auch kulinarisch erfahrene Gäste bekochen und immer wieder aufs Neue überraschen kann! Warum also nicht einfach einmal in einem Rezept das Wasser durch Tee ersetzen? Wer mit Experimentierfreude zu Werke gehen möchte, kann dafür alle möglichen Teesorten in Betracht ziehen. Eine sehr tolle Auswahl bietet Roberts Teehaus.
      Große Auswahl!
      Vom klassischen Schwarztee bis hin zum japanischen Grüntee und weiteren ausgefallenen Sorten findet man hier in jedem Fall eine qualitativ hochwertige Auswahl, was großen Appetit auf ein warmes, aromatisches Getränk macht – gleichzeitig uns aber ebenso auf neue Ideen bringt und zu kreativen Experimenten in der Küche inspiriert! Für alle, die sich für den Anfang nicht entscheiden können, gibt’s bei Roberts Teehaus auch ein tolles Probierpaket mit 15 unterschiedlichen Teesorten.
      Schwarzteekuchen
      Ein aromatischer Teekuchen mit unserer Bourbon-Vanille – das hört sich nach der perfekten Kombination an. Wir konnten es somit nicht abwarten und haben für Euch direkt das Rezept ausprobiert und gebacken!

      Zutaten:
      100 ml kalter Schwarztee Earl Grey Classic, Ostfriesentee oder Ceylon Op Dimbula von Roberts Teehaus 1 Vanilleschote 100 g Zucker 1 EL Vanillezucker 2 EL Kakaopulver etwas Backpulver 80 g gemahlene Mandeln 80 g Mehl 2 Eier Und so einfach wird gebacken:
      100 ml Schwarztee zubereiten und abkühlen lassen. Alle Zutaten gründlich miteinander verrühren. Den kalten Tee mit einrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig nun in eine gefettete Form füllen und bei einer Temperatur von etwa 175 Grad für 30 Minuten backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, dekorativ mit Puderzucker bestreuen.  
      Rooibos-Rollgerste-Risotto
      Wir haben uns auch an ein herzhaftes Gericht herangewagt – inspiriert von Eva Derndorfer’s “Mandelbaum’s kleine Gourmandisen: Vanille” – haben wir ein Rooibos-Rollgerste-Risotto gezaubert. Auch dieses köstliche Ergebnis kann sich echt sehen (und schmecken) lassen!
      Zutaten:
      1 kleine Zwiebel 200 g Kürbis Butternut (ohne Schale und Kerne) 100 g Rollgerste 1 Stückchen Butter 1 EL Rapsöl Das Mark einer Vanilleschote 1 TL Voatsiperifery-Pfefferkörner 150 ml Gemüsebrühe 150 ml Rooibostee aus Rooibos Super Grade Long Cut von Roberts Teehaus etwas Salz 50 ml süße Sahne Und so wird zubereitet:
      Die Zwiebel hacken, den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Rollgerste waschen und abtropfen lassen. (Kürbis-Tipp: Wenn der Kürbis vorher einige Minuten am Stück angekocht wird, lässt er sich leichter schneiden und bearbeiten). Die Zwiebel in Butter und Öl anschwitzen und das Vanillemark hinzufügen. Die Rollgerste sowie den Pfeffer hinzufügen und mit dem Rooibostee und der Gemüsebrühe aufgießen. 15 Minuten leicht köcheln lassen, dann den Kürbis hinzufügen. Wenn die Gerste sowie der Kürbis weich sind, können die Pfefferkörner entfernt werden. (Tipp: Wer nicht suchen möchte, kann die Pfefferkörner vorher in einen Teebeutel geben) Zum Schluss mit Salz abschmecken, die Sahne hinzufügen und vor dem Servieren noch etwas ziehen lassen.  
      Ihr habt eigene Ideen für die gemeinsame Verwendung von Tee und Vanille in Euren Kreationen? Lasst es uns gerne wissen – wir freuen uns! 🤗


    • Von TeaTime13
      Hallo Tee Community, 
      vor einiger Zeit habe ich mal von meinem Vater verschiedene Blüten Tees bekommen. Das waren die, die in dem heißen Wasser des Tees aufgeblüht sind. Was für Teesorten sind diese Blüten meistens ? Bekomme ich die auch hier in Deutschland? 
      Liebe Grüße
    • Von Kukuruz
      Servus,
      nachdem ich mich nun durch einige Tees durchprobiert habe, habe ich festgestellt, dass ein teurer Kabusecha zwar schon irgendwie "anders" schmeckt als ein 10€ Sencha - aber halt irgendwie nicht doppelt, dreifach so gut. Also irgendwie ist es mir das einfach nicht wert Mir scheint 10€/100g schon so ein sweet-spot zu sein.
      Nun möchte ich gerne schauen, wie tief man tatsächlich im Preis gehen kann und weiter zufriedenstellende Qualität hat. Die Anbauregion ist mir da gar nicht wichtig, Hauptsache er ist gedämpft. Habt ihr da Empfehlungen?
    • Von teewelt
      Tee trinken gegen Corona: Laut einer Studie amerikanischer Forscher lassen vor allem im grünen Tee enthaltene chemische Verbindungen - insbesondere die Antioxidantien - die Viren absterben,
      indem Proteasen (Enzyme der Coronaviren) blockiert werden.
      https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpls.2020.601316/full#h2
  • Neue Themen


×
×
  • Neu erstellen...