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Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3


Joaquin

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vor einer Stunde schrieb Adriana:
30g.....100ml.....3min....3 Aufgüsse.

😳 damit lässt du mich ganz schön alt aussehen!

vor einer Stunde schrieb Adriana:
Oh.....Schreibfehler...sollte 3g Tee heißen...nicht 30g :D

Ah hab mich schon gewundert - das wäre sonst ECHT heftig und ich weiß gar nicht, ob physikalisch überhaupt machbar 😅

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Einen japanischen,aromatischen Grüntee mit Matcha veredelt.

Den Bio Suikyo Mizucha von TKK. Ich fand ihn sehr gut und schön erfrischend.  

War auch in 1 Minute (durch schütteln ) fertig zubereitet.

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2020 Yiwu Old Tree von TTpl

Nach über einem halben Jahr wird es höchste Zeit für ein Update bei den 2020er Shengs von TTpl - den Anfang macht der Yiwu Old Tree, da ich den in letzter Zeit häufiger getrunken habe und er mir wirklich sehr gut gefällt. Natürlich hat sich der Tee in einem halben Jahr nicht radikal verändert, es geht eher darum ihn besser kennen zu lernen insbesondere die subtileren Aspekte und ob sich der initiale Eindruck bestätigt oder nicht - und das hat er größtenteils, nur den Punkt "anfängerfreundlich" würde ich inzwischen etwas anders formulieren: der Tee ist zwar schon anfängerfreundlich im Sinne von dass er sich gut trinken lässt und nicht wie z.B. der 2021er Bai Hua Qing von EoT fordernd ist oder wie manche anderen etwas "zickig" beim Aufgießen, aber es ist nicht unbedingt ein "klassischer", auf Süße getrimmter Yiwu, wie er im Buche steht - insbesondere auch, da er deutlich weniger grün produziert ist, als die meisten 2020er Shengs, die ich hatte. Ich würde sogar soweit gehen, dass er trotz seiner Jugend und Yiwu-Herkunft einen Anflug von Trockenheit hat, die für den Charakter des Tees eine ungemeine Bereicherung ist - er ist zwar insgesamt wie beim letzten Eintrag erwähnt schon smooth und eher dezent, hat aber trotz des eher kopflastigen Qis einen tollen chilligen Charakter, der mich an den 2013er Xi Banshan oder den 2012er Dong Banshan erinnert und die Essenz des Tees ist. Ein wirklich schöner Tee zu einem im Bezug auf die Leistung mehr als angemessenen Preis - was sicherlich daran liegt, dass es sich um zurückgeschnittene Bäume handelt: der Stamm wurde abgeschnitten und davon ausgehend wachsen 3-6 neue kleinere Stämme - dadurch sehen die Bäume natürlich nicht sonderlich imposant aus und dürfen sich vermutlich auch nicht als Gushu oder Dashu bezeichnen, aber es ist definitiv etwas anderes, wie wenn es sich einfach nur um Xiaoshu handeln würde. Ich bin jedenfalls auch sehr gespannt, wie sich ein so produzierter Tee in den nächsten Jahren entwickeln wird!

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vor 51 Minuten schrieb doumer:

TTpl

Ich hab von denen noch nie was verkostet, weisst du eigentlich mehr darüber, wie die genau arbeiten?
Gehen sie selbst vor Ort selektieren oder haben sie Mittelsmänner, welche die Selektion übernehmen?
Und falls letzteres, weiss man etwas über diese, und nehmen diese auch Einfluss auf die Maocha Produktionen?
Mir persönlich gefällt es schon, wenn der Fladenpresser schon vor der Selektion in der Arbeit richtungsweisend involviert ist - was aber natürlich auch aufwändiger ist.

vor 51 Minuten schrieb doumer:

zurückgeschnittene Bäume ... der Stamm wurde abgeschnitten und davon ausgehend wachsen 3-6 neue kleinere Stämme ... und dürfen sich vermutlich auch nicht als Gushu oder Dashu bezeichnen

Ich denke, das könnte man bei entsprechendem Alter dennoch Gu Shu nennen, der Baum selbst ist ja trotzdem so alt und es geht ja bei der ganzen Sache mehr um das Wurzelsystem unten als um die grösse des Baumes oben (das innere Wesen, wenn auch dies in der Welt nur bei wenigen das wirklich Relevante ist).

Diese Beschneidungen wurden ja unter Mose Mao gemacht, um den Pflückerinnen das Handwerk zu erleichtern.
Mlc nannte das früher an Teerunden "geköpfte Bäume" und war solchem Pflückgut abgeneigt - ich jedoch hatte schon ganz anständige Tees aus solchem Pflückgut.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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@GoldenTurtle Also so gut wie Peter kenne ich Wojciech natürlich nicht, daher kann ich hier nur wiedergeben, was mir gesagt wurde: sie pflegen zwar die Kontakte und waren auch vor Ort, haben aber "nur" das Maocha ausgewählt und keinen Einfluss auf die Produktion genommen - daher auch die Unterschiede wie z.B. der Yiwu im Vergleich zum Secret Forest produziert ist. Daher auch in diesem Jahr Yiwu und Secret Forest von den selben Quellen (Naka weiß ich gerade nicht) und noch 3 neue. Peter arbeitet mit seinem Kumpel vor Ort bereits seit 2008 zusammen (er ist zwar so oft wie möglich selbst mit dabei, aber aus gegebenem Anlass war er seit 2019 nicht mehr in China), dieser ist jedoch bereits sehr viel länger im Tee Business und beeinflusst auch, wie die Tees produziert werden - daher hier regionsübergreifend ein einheitlicheres Bild, wobei es aber auch hier manchmal Ausnahmen gibt (z.B. hat er 2019 eine Spezialversion vom Mansa gab, die nicht von der Familie stammt, mit denen sie normalerweise zusammenarbeiten sondern vom Bruder der Chefin). Prinzipiell finde ich die Herangehensweise von Peter auch besser, aber solange das Endergebnis stimmt, sind auch unterschiedliche Produktionsmethoden wie bei Wojciech durchaus spannend - wobei man hier dann natürlich nicht den Luxus hat, eine Region/Dorf bei ähnlicher Produktionsqualität (natürlich entwickelt die sich schon auch weiter) vom selben Produzenten über 10 Jahre hinweg zu verfolgen - so etwas finde ich extrem spannend!

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2020 Secret Forest Gushu von TTpl

Neben dem Yiwu Old Tree ist der Secret Forest mein Favorit von den 2020er Tees von Wojciech und Milena - Ende letzten Jahres hab ich ihn sogar etwas besser bewertet als den Yiwu, da das Qi intensiver ist. Im Gegensatz zum Yiwu hat sich hier im letzten halben Jahr aber schon ein bisschen mehr getan: die Bitterkeit wirkt etwas weniger Zitrus-artig, wodurch der Tee etwas an den 2021er Bai Hua Qing von EoT erinnert - auch dieser hat eine prägnante Bitterkeit, die ohne LME-Samtigkeit insbesondere für Anfänger etwas sperrig sein kann (insbesondere in den ersten Aufgüssen wenn stark dosiert). Qualitativ kann das Gushu-Material definitiv überzeugen - und doch muss ich sagen, dass mir der Yiwu obwohl deutlich weniger stark genau so gut gefällt, da er einen deutlich chilligeren Charakter hat - ob das etwas mit der anderen Art der Produktion zu tun hat, die den Tee im Verhältnis zu seinem tatsächlichen Alter schon recht reif wirken lässt? Jedenfalls würde ich aktuell beide Tees gleich bewerten, wobei der Secret Forest in Punkte Qualität die Nase vorne hat - aber das ist etwas für esoterisch Diskussionen unter Teesnobs, beides sind klasse Tees und ich bin sehr froh, dass sie ohne Zoll-Stress durch China-Versand für und Langnasen zugänglich sind!

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vor 17 Stunden schrieb doumer:

Wojciech

@Paul und ich denken bei der Erwähnung dieses Namens bestimmt stets an eine andere Geschichte. 😅

PS: Ich kenne nur das Buch und wollte den Trailer ursprünglich aus multimedialem Jux beitragen, da ich bisher nur Ausschnitte von meiner Meinung nach sonderbaren Theateraufführungen kannte ... doch bei der Betrachtung der Vorschau dieser Umsetzung mit Klaus Kinski ... die Rolle könnte kaum besser besetzt werden ... und der Film zudem von Werner Herzog, da hätte man eigentlich ahnen können, dass da etwas kommt was Kunst genannt werden möchte.

Zurück zum Tee ... oder wie der Hauptmann sagt: "Der Mann muss saufen!"

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

Klaus Kinski ... die Rolle könnte kaum besser besetzt werden ...

Schon richtig - wenn es um eine Sprechrolle geht. Aber der Wahnsinn lässt sich durchaus noch steigern:

_()_

P.S.: Nach einem Meng Ding Huang Ya (Mingqian '21, von Herrn Thamm) heute vormittag ist jetzt eine ungeröstete Herbstpflückung eines Anxi Tie Guan Yin (aus der gleichen Quelle) angesagt - Jahrgang 2019, also mE im besten Alter ...

_()_

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb SoGen:

Aber der Wahnsinn lässt sich durchaus noch steigern

Genau von solchen Bühneninterpretationen sprach ich hier:

vor 5 Stunden schrieb GoldenTurtle:

da ich bisher nur Ausschnitte von meiner Meinung nach sonderbaren Theateraufführungen kannte

Jedoch die Umsetzung mit Kinski finde ich, zumindest was die Vorschau anbelangt, durchaus interessant als auch amüsant.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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2021 Wen Shan Bao Zhong (via Klasek)

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dem Tee um einen Baozhong (包種) vom Wen Shan (文山) aus Taiwan - als Kultivar kommt Chin Xin zum Einsatz und der Garten von dem Produzenten Mr. Yu Ban Zhang liegt auf 300-400m Höhe (hier ein schöner Artikel zu genau diesem Tee). Eine gute Gelegenheit mal wieder die Echizen-Kyusu von Nobuyasu Kondô zu nutzen - auf Grund der Größe (und ich mach sie schon nur halb voll) kommt sie leider doch recht selten zum Einsatz, obwohl sie wie der Shiboridashi wunderschön ist und tolle Strukturen hat (siehe Detailbild).

Der Tee jedenfalls startet sehr schön cremig und fühlt sich voll und gehaltvoll an - was gut zu den verschiedenen Facetten auf Geschmackseben passt, da so für mich etwas der Eindruck von einem süß-floralen Rahmspinat entsteht (gefällt mir besser, als es sich anhört). Die Textur behält der Tee in den ersten 3-4 Aufgüssen (bevor ich auf Grund der Flüssigkeitsmenge eine Pause mache) auch bei, allerdings gehen die gemüsigen Noten zugunsten von floralen Noten deutlich zurück, was ich eher schade finde. Qualitativ sicher ein super Tee, aber floral und noch nicht mal ein Pu'erh - so wirklich anfreunden kann ich mich dann doch nicht damit ;) 

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vor 2 Stunden schrieb Paul:

Thiele Broken Silber!

Wo? Meinst du im Regal neben dem Pfefferminztee?
Glücklicherweise steht der Kamillentee als Puffer dazwischen, sonst würde Paul wohl gleich die Reise zum Ufken Supermarkt in Angriff nehmen um dort nach dem Rechten zu sehen.
Und falls du dennoch auf Nummer sicher gehen möchtest - der Ufken Supermarkt ist unterdessen zum Edeka mutiert unter der starken Einstrahlung der kapitalistischen Sonne in den vergangenen Jahren, jedoch noch unter alter Führung geblieben.

vor einer Stunde schrieb Paul:

aber die Schweiz hat sich ja noch nie durch übertriebenen/übereilten  Entdeckermut hervorgetan

Ja nun, ich denke da hat sich in der Zwischenzeit produkttechnisch wenig wesentliches getan.

PS: Verblüffenderweise schmeckte der Sheng, den ich bei meinem vorherigen Beitrag mit dem Thiele Video abgelichtet habe, ganz natürlich und intensiv nach Kandiszucker - ein Glück weiss der Thiele nichts davon, sonst würde der den glatt noch als Diättee oder argerem vermarkten.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Letzte Woche stand ein Besuch des Chao Dao's an seinem neuen Standort auf dem Plan. Dabei habe ich ein paar Tees mitgenommen, um das Sortiment kennen zu lernen.

Heute stehen davon zwei Tees "außer der Reihe" auf dem Teetisch. Einmal ein Lao Cong Shui Xian mit unbekanntem Jahrgang. Die ersten Kontakte mit Shui Xian vor einigen Jahren lagen mir nicht sonderlich. Das habe ich im Laden auch so gesagt und nach einer Geruchsprobe diesem Shui Xian eine Chance gegeben. Es ist ein guter Tee mit angenehmer Röstung. Aber ein Da Hong Pao begeistert mich mehr. Ähnlich verhält es sich mit dem Ba Xiang Dan Cong. Ein zweifellos guter Tee dessen Röstung stark abgeklungen ist und der eine Blumigkeit mit gelegentlich süßen Anleihen aufweist. Da ich Wuyis und Dan Congs nur ab und an trinke, wähle ich lieber weniger Tees und dafür herausstechende. 

Als Probe lag unter anderem eine alte Weißteekugel dabei. Anhand der Verpackung glaube ich, einen solchen Tee schonmal bei einem Teetausch verkostet zu haben. Die ersten drei Aufgüsse sind so la la. Danach stellt sich ein angenehmes Trinkgefühl ein. Auf der Homepage scheint der Tee nicht gelistet zu sein, vom Blattbild her, könnt er sich irgendwo zwischen 2010 und 2014 einordnen. Die Lagerung scheint sauber, aktuelle bevorzuge ich eher jüngere Varianten.

An allen drei Tees gibt es nichts auszusetzen, sie holen mich nur nicht ab. Die Beschreibung der Tees fällt mir auch schwer, ein deutliches Zeichen für mich.

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Als nächstes kommen die nach ihren Stärken ausgewählten Tees an die Reihe.

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Frische Minze vom Wochenende.

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Ein paar Freunde wollten mal wieder einen Tee probieren. Bei den letzten Malen war das Feedback gemischt. Entweder war der Tee zu komplex oder "schwach" oder er "schmeckt nach nix". Pu's biete ich schon lange nicht mehr an. Die Wahl viel auf @nannuoshan's Gong Mei Brick. Heiß gebrüht und abgekühlt serviert. Das Feedback war "ok" und es schenkten sich sogar Leute nach :). Abschließend wurde am Tisch gemutmaßt, der Tee sei mit etwas Limette oder Minze bestimmt besser. 
Zu Hause habe ich einen Versuch mit über Nacht kalt gebrühtem Blatt und einigen Minzeblättern versucht. Ein sehr frisches und leicht spritziges Ergebnis. Aus den verwendeten Teeblätter lassen sich noch 3-4 gute Aufgüsse mit heißem Wasser gewinnen. Also ein schönes Gesamtpaket, das hoffentlich auch gut ankommt.
Die übrig gebliebenen Minzeblätter habe ich in den Kannen aufgegossen und, oh Wunder, der Tee duftet und schmeckt nach Minze :). Ab und an ein Kräutertee ist eine schöne Abwechselung.

Mir sind noch zwei ältere Fotos der beiden Shou Mei aus der Nannuoshan-Bestellung in die Hände gefallen. Beide Tees sind recht geradeaus. Der 2011er ist süß und kräftig. der 2017er ist würzig und leicht fruchtig. Beide Tess finde ich ok und gut in ihren besten Momenten. Der 2011er liegt mir mehr. 
Vom Weißtteesortiment hat mich der Bai Mu Dan 2011 und der Gong Mei 2016 am meisten begeistert.

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Heute morgen hab ich mir mal wieder einen schönen Schwarztee zubereitet, Im Gaiwan. Vom Siam Teeshop.

Es ist der  Xaysathan Red Elephant

Western Laos Arbor Black Tea

Mich fasziniert,dass der Tee von semi-wild wachsenden , bis zu mehreren hundert Jahren alten Teebäumen stammt.

3g....100ml....90 Grad....2bis 3 Min......4 Aufgüsse.

Leider kann ich den Geschmack noch nicht beschreiben.....aber er hat mir sehr gut geschmeckt ! :trink_tee:

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@Adriana Gratuliere zu deinem gelungenen Beitrag!
Tendiert der Geschmack für dich eher zu Malzigkeit oder zu Schokolade?
Das wären schon mal zwei typische Grundrichtungen bei Hongcha.
Und du hast ihn für einen Hongcha, rein von der Aufgussfarbe her, doch ziemlich stark gezogen - möglicherweise könnten dir bei kürzerem Ziehen detaillierter filigranere Noten auffallen.
Und zudem hast du da einen interessanten Tee aufgestöbert, wenn auch in der Gegend verständlicherweise oft noch einiges an unausgereifter, experimenteller Verarbeitung mitschwingt - aber auch das ist ja schön mitzuverfolgen, was sich da tut.

@topic:

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Grüsse von der gestrigen, denkwürdigen Verkostung

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Hallo Golden Turtle....hab Deinen Rat gerade befolgt und nochmal den gleichen Tee mit diesmal kürzerer Ziehzeit angesetzt.

Mit 3g.....100ml....90 Grad....40 sek-1 Min.....4 Aufgüsse.

Ich denke der Geschmack tendiert für mich eher nach Malzigkeit....was bedeudet Hongcha ??

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vor 5 Stunden schrieb Adriana:

was bedeudet Hongcha ??

Hongcha = Rottee, was fälschlicherweise bei uns Schwarztee genannt wird,
aber richtiger Schwarztee ist fermentierter Tee wie Shou, Heicha oder auch fertiggereifter Sheng (wobei in letzterem Fall, wenn du es genau wissen willst, es bei der Entwicklung einen oxidativen als auch einen fermentativen Anteil gibt - jedoch, Achtung, in weniger feuchtem Klima hauptsächlich von einer Oxidation ausgegangen werden muss).
Man sieht das ja bereits an der Aufgussfarbe - Oxidation ergibt eine rote Aufgussfarbe, Fermentation eine bräunlich-schwarze.

@topic: Hab von der heutigen Runde gar kein Foto gemacht, mal schauen was sich im Archiv von bisher ungeposteten Bildern findet:

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Hach ja, da hab ich kürzlich den Deckel meiner besten Yixing aufgebohrt - das war vielleicht ne Odyssee.
Aber es war auch notwendig.
Endlich hab ich mich mal darum gekümmert.
Nur so viel dazu - es hat letztlich geklappt (nach mehreren unterschiedlichen Bohrern), aber es ist sehr riskant - ich empfehle es niemandem.
Meine finale Lösung war mit einem Betonbohrer, möglicherweise hätte man auch mit einem Dremel mit Diamantfräs-Aufsatz das Loch erweitern können (das Problem war, dass es zuerst so schmal war, dass man mit dem Fräsaufsatz hätte bohren müssen, was bei den hohen Temperaturen durch die hohen Drehzahlen beim Dremel möglicherweise zu mehr Absprengungen/Absplitterungen hätte führen können, als mit einem Betonbohrer mit niedriger Drehzahl ... oder was denkst du @Anima_Templi?

Bearbeitet von GoldenTurtle
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@Manfred Erinnerst du dich noch an die Teerunde bei mlc? 2017 muss das gewesen sein ...
Damals haben wir doch den Knoblauchstee getrunken (17er Lao Man-E Huang Pian von Yu) ... ich meinte, du hast dir davon auch einen Fladen zugetan? Ich denke ich hatte meinen schon zuvor, und bis heute unangetastet ... nun denke ich, vier Jahre später sollte der für eine Verkostung bereit sein.

PS: Allein schon wegen dem Wrapper "musste" ich mir den ja zutun. 😅

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Im Hintergrund 14er Wuyi Kultivar Dong Ding von Atong

 

PPS: Ach ja, was viele vielleicht nicht wissen - Yu hat auch Kalligraphie studiert, und die Zeichen und Zeichnungen auf den Wrappern sollten stets von ihm selbst sein.

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@GoldenTurtle haha ja, einer der besten Wrapper von Yu! Und ein wirklich spannender Huangpian - an Knoblauch kann ich mich zwar nicht erinnern aber er hatte definitiv etwas herzhaftes/pikantes (Balsamico?). Muss denn auch mal wieder trinken :) 
 

@topic: 2020 Walong Gushu von TTpl

Gerade bei dem frisch vom Bing entnommenen Blatt muss man schon sagen, dass es wirklich sehr schön aussieht: kräftige, große, dunkle Blätter - optisch weiß der Tee auf jeden Fall zu überzeugen, auch wenn es sich bei den Bäumen wie beim Yiwu um zurückgeschnittene, ältere Bäume handelt. Geschmacklich nach wie vor eher dezent - insbesondere bei den ersten Aufgüssen - ist das Highlight des Tees klar für mich die Textur: schwer, weich und sehr vollmundig - im Vergleich zu den meist doch deutlich grüner produzierten Altersgenossen (ausgenommen der Yiwu) könnte das durchaus mit an der Verarbeitung liegen. Ab dem dritten Aufguss öffnet sich der Tee dann und zeigt sehr schöne schwer-fruchtige, süße Pfirsich-Noten die zwar nach wie vor kein Feuerwerk sind aber mir genau deshalb gut gefallen - in Verbindung mit einem angenehm entspannenden Qi (das jedoch nicht mit dem Yiwu mithalten kann) eine wirklich schöne Kombination. Eine leichte Bitterkeit ist im Abgang zwar schon vorhanden, aber für meinen Geschmack wirklich sehr leicht und bereichernd - zu keinem Zeitpunkt wird dem Pfirsich oder der Weichheit die Bühne genommen - mir persönlich geben zwar der Yiwu und der Secret Forest mehr da bei diesen das Qi stärker ausgeprägt ist, wer aber den Fokus mehr auf der Geschmacksebene hat dürfte an dem Walong am meisten gefallen finden.

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      Mölki
       



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