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Welcher Tee ist heute in eurer Tasse? Teil 3


Joaquin

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<<Ja, dem hätte ich auch eine bessere Lagerfähigkeit attestiert als vielen anderen chinesischen Grüntees.>> Hmm, sind das Erfahrungswerte, und/oder kann man das auch irgendwie konkret vorhersagen, z.B. Ausgangsmaterial, Röstung usw.?

Alterung find ich sowieso ein spannendes Thema, ganz allgemein, nicht nur bei Lebens-/Genußmitteln, sondern auch in der Technik.

Oolong 1999 8 Years Aged Tie Guan Yin, gekauft 2007 bei ys. Werbetext: "This is an Anxi Tie Guan Yin that was picked and processed 8 years ago. Since that time it has been roasted once every year. The tea is dark in color and mostly whole leaf. the brewed liquor is smooth and chocolatey. An opportunity to experience an aged oolong of quality.".

Also nun Aged² = 8 + 15 Jahre 😄

Braucht rel. lange Ziehzeiten (wie generell bei eng gerollten Oolongs, beginnend mit 2"). Schmeckt prima, aber nicht wirklich nach Oolong, mehr in Richtung Da Hong Pao. 

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Oolong 2007 Tie Guan Yin gekauft 2007 bei ys, Werbetext: "Premium AAA grade of Anxi Tie Guan Yin individually vacuum sealed in these convenient little pouches.  Each pouch is about 7 grams, the amount traditionally used when infusing Tie Guan Yin (7 grams in a 100ml gaiwan or teapot).  This TGY is really green and refreshing!  No off flavors, weird after-tastes or dry mouth as experienced with some lower grades.  A little sweet, especially floral, all natural. ".

Also nun "nur" Aged = 15 Jahre 😄

Der schmeckt nun wirklich nach Oolong, bei den zwei Aufgüssen ist sogar noch etwas Fruchtigkeit zu erahnen. Auf jeden Fall zu schade zum Wegwerfen.

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Am 3.4.2022 um 20:33 schrieb doumer:

hier im Forum pflegt das jedoch jemand anderes. @GoldenTurtle @Joaquin?

Die Liste der Forenabkürzungen als auch der TeeTalk-Abkürzungen Abkürzungen finden sich hier: https://www.teewiki.org/wiki/Tee-Abkürzungen

Als öffentliche Wiki, kann das dort jeder ergänzen und pflegen. Dortige Änderungen trage ich, wenn möglich, für das Forum nach.

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Gute Besserung, Benedicta!

So, nun der Feierabendtee - und endlich mal nicht so altes Zeug... ein Taiwan Oolong Li Shan, hat mein Bruder von Geschäftspartnern aus Taiwan geschenkt bekommen, d.h. keine weiteren Infos außer dem, was Google Translate sagt (siehe Foto), und daß er nicht mehr als 1-2 Jahre alt sein dürfte.

Schmeckt so wie ein Hochlang-Oolong halt schmeckt 😁 - prima, fein, fruchtig, duftig, und was einem sonst noch so blumiges einfallen kann 🙂

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2003 Old School Zhong Cha via TTpl

Ein Sheng, über den so gut wie nichts bekannt ist außer das Produktionsdatum und dass er fast 20 Jahre relativ feucht in Taiwan gelagert wurde - wer den Tee produziert hat, von wo das Material stammt und wie alte die Bäume sein sollen ist nicht bekannt. Das Blatt ist recht gemischt: es gibt zwar auch größere, intakte Blätter aber Factory-typisch auch kleinere Teile - glücklicherweise ist das Blatt aber trotz der feuchten Lagerung kein bisschen muffig, es riecht angenehm nach alten Büchern und Leder. Diese Noten dominieren auch die Geschmacksebene: der Tee startet etwas derb mit eine minimalen, für das Alter bei "Standard" Factory-Produktionen typischen Säure und Adstringenz, diese ist aber absolut im Grünen Bereich und nicht so ausgeprägt wie beispielsweise bei dem 1998er Xiaguan Jia Ji Tuocha. Ab dem 2/3 Aufguss ist diese dann kaum noch wahrnehmbar und es kommt stattdessen eine leichte Süße hinzu - die daraus resultierende Mischung aus derbem Old School Charakter mit einer weichen Süße gefällt mir durchaus gut: da macht sich die etwas feuchtere Lagerung bemerkbar und das im Gegensatz zu übertrieben feuchten HK-Shengs äußerst positiv. Erinnert mich an etwas an eine weichere, süßere Version des kürzlich getrunkenen 2005 Yongde von Dayou - schöner Tee, der sich gut trinken lässt. Kein Überflieger da das Qi eher verhalten ist, aber alles in allem macht er Spaß und man wird nicht arm dabei. Auf jeden Fall passt der Charakter des Tees gut zu den eher gröberen Sachen aus den Anfangszeiten von Jan Pavek: einerseits derb (und im Vergleich zu aktuellen Werken fast schon grobschlächtig) aber andererseits doch auch schon mit einem eleganten Schwung 🙂

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Leider neigt sich ein weiter Tee dem Ende zu. @nannuoshan's Gong Mei Bing 2016. Beim letzten versuch ein Stück abzulösen hat  sich ein großer Teil des Beenghole herausgelöst. Es ist so dicht gepresst, dass ich mit der Teenadel nicht recht vorankomme. also kommt das ganze Stück mit hängen und würgen in die Kanne. Den ganzen Donnerstag ab dem Frühstück, während des Arbeitens und zum Abendessen brühe ich den Tee und es kommen immer noch trinkbare, wenn auch mittlerweile dünne Aufgüsse heraus. Das abgebrochene Stück war deutlich größer als zunächst angenommen.

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Die Aufgüsse sind im Vergleich zum äußeren lockerer gepressten Material würziger im Geschmack. Im Tagesverlauf verlieren sich die Nuancen. Ja, das lockere Material ist ein größerer Genuss, aber diese langedehnte Sitzung hat ihren eigenen Charme.

Beim Herausnehmen der Blätter aus Kanne fällt mir auf, dass immer noch gut zusammenhängende Stücke in der Kanne sind. Das möchte ich so nicht wegwerfen. So kommt der Druidenkessel aus dem Schrank, auf den Herd und die Blätter mit ordentlich Wasser hinein.

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Das Wasser kocht knappe zehn Minuten. Das Ergebnis könnt ihr sehen oder auch nicht. Den dampfende "Kessel" fotografieren sich nicht gut. Im Filter bleiben noch sehr viele kleine Blattrückstände hängen. Die Flüssigkeit riecht und schmeckt nicht mehr nach einzelnen Komponenten sondern ist eine zusammengezogene konzentrierte Suppe. Natürlich vergleichsweise.

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vor 9 Stunden schrieb Getsome:

Beim Herausnehmen der Blätter aus Kanne fällt mir auf, dass immer noch gut zusammenhängende Stücke in der Kanne sind. Das möchte ich so nicht wegwerfen. So kommt der Druidenkessel aus dem Schrank, auf den Herd und die Blätter mit ordentlich Wasser hinein.

Da werden Erinnerungen wach! 🤣👍

Bin überrascht, dass du den Fladen so schnell weggetrunken hast ... den haben wir ja erst vor etwa einem Jahr vorgestellt?!? Ich trinke vergleichsweise halt schon eher wenig Weisstee, und auch selten den Gleichen repetitiv.

Findest du, dass ein Unterschied der vornehmeren Herkunft bemerkbar ist im Vergleich zu sagen wir mal üblichen Fujian Weisstee Fladen? Oder die mMn etwas grünere Verarbeitungsweise? Ob diese jedoch mit dem Herkunftsgebiet zu tun hat, weiss ich allerdings nicht.

@topic: Bei mir gibts gleich zwei Übernachtzieher; erwähnenswert dabei eine 17er Mingjian Phoenix "Langschrei-Edition" von Atong, der für mich frisch aber nicht sehr zugänglich war - nach 5 Jahren eigener Reifung ist es nun jedoch ein prächtiger Tee. Es handelt sich dabei quasi ein Verarbeitungs-Experiment von Atong - es gibt einen Schritt in der Oolong-Verarbeitung der "Schreien" genannt wird, und zwar nicht der Produzent, wenn er die Blätter überröstet hat, sondern wenn in einer Schleuder die Blätter so schnell geschleudert werden, dass Blattarterien aufbrechen, wodurch später (wahrsch. beim Schritt "Welken") deutlich mehr Oxidation entsteht. Vergleichsweise wird Hongcha in etlichen Ländern um dieses Ziel zu erreichen von Hand geknetet, was jedoch in Taiwan afaik für Oolong nicht gemacht wird, da sonst die Oxidation möglicherweise zu stark werden würde. Jetzt bin ich grad nicht sicher, ob dieser Schritt des "Schreiens" möglicherweise auch in Kombination mit dem "Wiederbeleben" des Tee geschieht, da wird nämlich mehrmals geschleudert, möglicherweise aber etwas langsamer, damit sich die Rest-Feuchtigkeit aus dem Stängel ins Blatt verteilt und es so wiederbelebt wird - wenn dieser Schritt in der Produktion ungenügend gemacht wurde, ist das an einem roten Stängel erkenntlich - wobei, hah, ich mich erinnere, dass ein Teehändler (ich sage keine Namen) den Spiess umgedreht hat und eine solche eigentliche Fehlproduktion sogar als positives Merkmal herausgehoben und diesen als Rotstängel-Oolong o.ä. verkaufte 😅 ... die unwissende Kundschaft hat natürlich trotzdem oder möglicherweise gerade deswegen ordentlich gekauft und gelobt.

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2020 Mengsong Nanben Gushu von TMcz

Der Vorgänger des 2021er Nanben von TM wurde nicht als Bingcha sondern als Long Zhu gepresst - liegt mir zwar nicht so, aber nachdem mir dieser ganz gut gefallen hat, hab ich bei der letzten Bestellung auch hier von mal 3 zum Testen gekauft. Einer der vielen Nachteile von des Long Zhu Formats ist, dass der Preis auf Grund der aufwändigeren Verarbeitung zwangsweise höher liegt, als bei einem Bingcha - hier (für das selbe Material wie 2021) 0,56€/g (vs. 0,37€/g).
Der Tee an sich ist überraschend anders als die 2021er Version: während dieser primär fruchtig mit unterstützenden nussigen und bitteren Facetten war, ist die 2020er Version eher zurückhaltend primär süß mit einem leicht metallischen Beigeschmack. Woher dieser kommt, ist mir nicht ganz klar, wirkt aber störend - denn die Süße wäre sonst eigentlich ganz nett: vor allem im leeren Schälchen bleibt ein intensiv süßer Duft von Zuckerwatte zurück. Und auch wenn der Tee sonst schön sauber wirkt, leidet er etwas an einer Gesichtslosigkeit wie die meisten YS-Sheng oder im größeren/industriellen Stil produzierte Sheng, die ich kenne. Das stellt für mich den Gegensatz zu Charakter-Tees (und damit mein ich nicht unbedingt Tees, die besonders intensiv schmecken - es können auch äußerst dezente Tees sein, die dafür viel Tiefe haben) wie die Sheng von prSK, EoT und Co dar, weshalb der Tee nicht wirklich in mein Beuteschema fällt.

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Was hat es mit euren Übernachtziehern auf sich? Einfach am Schluß nochmal (heiß?) aufgießen und dann (bei Raumtemp.?) stehen lassen?

Ich gieße gern größere Mengen (halber bis ein Liter) kalt auf und lasse sie einen Tag oder so im Kühlschrank durchziehen, prima zum Mitnehmen in der Thermoskanne im Sommer, meist Taiwan-Oolongs.

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vor 21 Stunden schrieb hade:

Was hat es mit euren Übernachtziehern auf sich?

Ich zitiere eines der wichtigsten Resultate der Suchfunktion:

Am 19.2.2022 um 12:31 schrieb SoGen:

Ich erkläre hiermit schon einmal - allen Diskussionen vorgreifend - "Übernachtzieher" zum Unwort des Jahres 2022.

Abgesehen davon ...

vor 21 Stunden schrieb hade:

Einfach am Schluß nochmal (heiß?) aufgießen und dann (bei Raumtemp.?) stehen lassen?

Ja, ja, und über Nacht oder teilweise bis zu zwei Tagen - wenn die Kanne aus irgendeinem Grund in der Kälte stand (unter 10°, wegen der Schimmelbildung), habe ich auch schon bis zu drei, vier Tagen ziehen lassen - teilweise nicht unbedingt beabsichtigt, z.B. wenn die geladene Kanne im Frühling oder Herbst im Gartenhäuschen wartete.

@topic: Es warten gerade zwei Übernachtzieher, ein kultivierter und ein unkultivierter Sheng (letzterem wurde von den Menschen keine Manieren beigebracht) ... dann ab zu nem Kunden!!

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Schon am WE getrunken, war zu faul zum Posten: Oolong Taiwan "High Mountain Good Tea" 😋 - Details unbekannt, aber recht frisch, und wieder mal mit lustigen Google-Translate-Ergebnissen - vor allem der Marienkäfer-Duft (und der "beste Tee im Tee", was mit meinen beschränken Kenntnisse eher ganz bescheiden als "bester Tee der Welt" übersetzt würde🤣

Ob das stimmt, will ich nicht entscheiden 😉 ... aber riecht & schmeckt fein, typisch, vielleicht nicht gaaanz so gut wie der Li Shan letzte Woche. Was auffällt, sind die rel. großen Blätter - und schwer ist er: das auf dem Bild sind tatsächlich 4,0g. 

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@GoldenTurtle: Weißtees halten bei mir im allgemeinen nicht lange. Mehr als 2-3 sind, Proben ausgenommen, nicht im Regal. Mit dem Gong Mei habe ich zudem noch Kaltaufgüsse für die ein oder andere Grillrunde mit Freunden zubereitet. Da nimmt der Kuchen schnell ab :).

Am 10.4.2022 um 10:33 schrieb GoldenTurtle:

Findest du, dass ein Unterschied der vornehmeren Herkunft bemerkbar ist im Vergleich zu sagen wir mal üblichen Fujian Weisstee Fladen? Oder die mMn etwas grünere Verarbeitungsweise? Ob diese jedoch mit dem Herkunftsgebiet zu tun hat, weiss ich allerdings nicht.

Zur Verarbeitung kann ich nichts sagen. Dieser Gong Mei steht in meiner Teehistorie tatsächlich für sich alleine. Entweder bewegten sich die Tees zwischen dem ersten und zweiten Jahr nach der Pflückung und gehen somit als frisch durch oder sie waren entweder älter als der Gong Mei oder waren im gleichen, jedoch mit Blattgut, dass wesentlich älter aussieht wie das des Gong Mei. Das kann an der Lagerung oder and er Produktionsmethode liegen, da bin ich nicht im Bilde. 
Der Gong Mei hat schon ein paar Alterungsnoten, aber war noch frisch in Duft und Geschmack. Frucht und Würze schwanken je nach Position der Blätter im Kuchen. Ich hatte auf einen zweiten Kuchen spekuliert, aber da waren andere schneller.

Aber lass mich die Frage zurückgeben: Wie wirkt sich die grünere Verarbeitungsweiße denn deines Wissens nach aus?

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Trinke einen Xiaguan FT 8653 von 2004 mit dry storage. Das ist echt starker Tee. Merklich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Man munkelt der Tee hat Yesheng Material drin. Auf jeden Fall hat dieser Tee ein sehr spezielles Aroma das ich so nicht von anderen Tees kenne. Die Blüten von Gummibäumen vielleicht. Floral. Ziemlich toller und langer Nachgeschmack. Bin glaub ich Teadrunk :D - echt starker Tee.

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@Lateralus ja das ist nett... ich hatte ein kleines gesucht, das auf dem Schreibtisch nicht zuviel Platz braucht und dieses hier für ca. 20 Euro vor nicht langer Zeit gekauft (beim großen E und beim großen A rel. leicht mit Suchbegriffen wie Gongfu zu finden). Die Sternmagnituden stimmen leider überhaupt nicht, aber das tut dem Teegenuß keinen Abbruch 😉 

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Nachtrag für gestern:

China 2021 Pi Lo Chun, Anhui - Hamburger Teespeicher
Taiwan 2021 Bi Lo Chun, Sanxia - Tee-Kontor Kiel

Vielleicht nicht ganz fair, die beiden zu vergleichen, beim doppelten Preis - und es ist in der Tat kein Vergleich - mein ester Tee von Atong Chen, und ich finde ihn seeehr gut, schön frisch, duftig und spritzig. Was mir - da wenig Erfahrung mit "frischen" China-Grüntees 😉 - bei beiden auffällt, ist das starke Aufkommen von Tanninen nach spätestens 3-4 Aufgüssen, d.h. es ist oft noch Aroma da, wird aber durch die Bitterkeit etwas, ähh, vergällt. Das finde ich beim Pu'Erh nicht so, und beim Gyokuro überhaupt nicht, bei dem halt beim "Auswringen" immer weniger und langweiligere Aromen rauskommen, ohne daß unangenehme erscheinen.

Sheng 2005 Luxi - Wild Tree of Dehong Purple Leaf

Einer meiner liebsten Sheng, gekauft 2007 bei ys. Scotts Werbetext: "An incredibly fantastic uncooked Pu-erh made from Pu-erh tree leaves that have a purplish tinge when picked. The resulting brick is darker. The quality of the leaves ensures excellent storage and aging potential. At the same time, it is one the best 2005 uncooked (green) Pu-erhs to drink. The infused liquor is dark golden and is almost completely without bitterness. CLARITY, CLARITY, CLARITY!".

Ich find ihn angenehm, intensiv und komplex, und es kommen immer wieder  neue Aromen raus, obwohl er nicht ganz SO lange durchhält wie manch andere.

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vor 2 Stunden schrieb hade:

Vielleicht nicht ganz fair, die beiden zu vergleichen, beim doppelten Preis - und es ist in der Tat kein Vergleich

Nein, ist es nicht. Ich habe den '20er Jahrgang dieses Sanxia Bi Luo Chun kennengelernt und es ist sicher ein Tee mit gutem PLV. Nur ist es halt mE kein Bi Luo Chun - mit dem Original hat das herzlich wenig zu tun; es ist ein deutlich anderer Typus.

Übrigens - ich hatte '20 parallel auch einen Dongshan Bi Luo Chun im Programm, eine Teji Mingqian-Pflückung von Efuton ('21 dann eine vergleichbare Qualität von Lepinlecha). Da ist nichts bitter - auch nicht bei 6 Aufgüssen, mit denen ich diese Tees behandelt habe. Wobei die allerdings schon ein bißchen mehr gekostet haben als Atong Chens Sanxia Bi Luo Chun. Solche Tees sind der Grund dafür, dass taiwanesische Produkte unter diesem Namen verkauft werden.  Wobei Letztere weder hinsichtlich Terroir noch Klima noch Verarbeitung etwas mit dem Original gemeinsam haben. Das ist, wenn auch in deutlich geringerem Maß, bei der Kopie aus Anhui (das Original kommt aus Suzhou / in Jiangsui) ebenso der Fall. Ich habe zwar nur das Bild auf der Verkaufsseite gesehen, aber dass das Blatt so grob gedreht ist und so wenig Flaum hat, lässt ein bestenfalls angemessenes PLV erwarten.

Bearbeitet von SoGen
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