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Am 11/28/2019 um 18:07 schrieb GoldenTurtle:

dieser ganze Sprechgesang der mit dem Trap gekommen ist, das ist mehr ein Vortragen von Gedichten aber kein richtiger Hiphop mehr für mich, kaum noch Kunst.

Moment, da hab ich was falsch formuliert ... eben genau nicht mehr ein Sprechgesang, sondern nur noch ein Sprechen.

 

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Mal wieder ein wenig Reggae, heute von einer von mir sehr geschätzten Combo aus Ōsaka, die, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sich leider aufgelöst hat. Ich mag bei Reggae ja vor allem die früheren Sachen, von Rock Steady bis hin zu Roots Rock. Lovers Rock höre ich auch gerne, wenn es mal etwas ruhiger zugehen soll. Bagdad Café schaffen es meiner Meinung nach sehr gekonnt diese verschiedenen "klassischen" Reggae-Stile zu mischen, und dem noch etwas sehr eigenes hinzuzufügen. Ausserdem hat Singer Mai eine tolle Stimme. Die Bassline von diesem Song weckt Erinnerungen an einen all time classic von The Techniques, die sich wiederum grandios bei The Impressions um Curtis Mayfield bedient haben. Dazu gibt es einen Ureshino Kamari-cha. :trink_tee:

 

 

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Heute feiert Eddie Vedder seinen 55. Geburtstag und wir beschenken uns selber zu Weihnachten mit Pearl Jam Tickets für die Waldbühne kommenden Sommer. :yahoo:

 

 

PS: @Teelix kennst Du eigentlich Eddies Ukulele songs? Ein must-see & must-listen für jeden Ukulelespieler. :thumbup:

 

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@Shibo Kennst du Franksta, resp. die Inflabluntahz?
Für mich ist Franksta der fast unbekannte König des deutschen Hiphop.
Sein Problem ist, dass er im falschen Genre ist, um die Anerkennung zu bekommen, die er verdienen würde.
Wie kann man von einem Teenager erwarten, dass er solch Texte verstehen kann?
Ich behaupte sogar dass seine Texte die allermeisten Erwachsenen weit überfordern.
Man müsste zuerst einiges gelebt und Fehler mit Schmerzensgeld bezahlt haben und obendrein zur Horizonterweiterung viele gute Bücher gelesen haben.
Für mich ist Franksta mit einem Genius beschenkt, welcher die Gegenüberstellung mit einem Victor Hugo oder einem Thomas Mann nicht zu fürchten bräuchte.
Und man muss sich das einmal richtig vor Augen führen, der Kerl hat die nachfolgenden Texte, zwei zusammenhängende Songs, die aber zeitversetzt auf zwei unterschiedlichen Alben veröffentlich und wohl auch zeitversetzt produziert wurden im Alter von etwa 23-25 Jahren geschrieben.

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle Danke für den Tipp, den Namen höre ich tatsächlich zum ersten Mal, erinnert mich vom Stil her an Cr7z, bzw. hat sich Cr7z vermutlich bei ihm inspirieren lassen. Starker Text und Flow, aber nicht so ganz meins, mir ist das zu viel Pathos.

Ich höre gerne Prezident, der sich seit bald 15 Jahren immer wieder schonungslos nackig macht in seinen Texten, und was für Texte das sind! Gerade als Literaturinteressierter kommt man bei ihm auf seine Kosten, da gibt's viele Verweise zu entdecken, von den alten Griechen über Descartes bis Bukowski.

Gerade ganz aktuell mit einer starken Singleauskopplung aus seinem kommenden Album:

 

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Am 13.2.2020 um 22:12 schrieb Lateralus:

Welcher Tee dazu wohl passend wäre?

Der 'Liebestod' - allerdings die Klaviertranskription von Franz Liszt, interpretiert von Martin Stadtfeld - war heute Abschluss meiner Morgensession. Von Liszt übrigens mE treffender mit 'Isoldes Verklärung' betitelt. Davor Liszt pur - 5 der 12 Études d'execution transcendante, gespielt von Evgeny Kissin. Hier die 10. live:

Der Tee dazu (bzw. umgekehrt, die Musik begleitete den Tee): ein Blumenregen-Tee aus Nanjing (Nanjing Yuhua Cha), Qingming-Pflückung. Der Tee hat in den ersten Aufgüssen eine tiefe, honigartige und doch sehr unaufdringliche ('transzendente') Süße, die dann zunehmend (rechtzeitig zum 'Liebestod' 😉) einer filigranen, zurückhaltenden Herbheit Raum gibt.

Zu Wagner: wer seinen Orchesterklang mag, aber den Gesang weniger schätzt, dem sei diese Produktion mit dem unvergessenen Claudio Abbado empfohlen. Okay - ein wenig Chor ist schon dabei, ohne den wäre Parsifal nun wirklich amputiert ...

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vor 19 Minuten schrieb SoGen:

Liszt pur - 5 der 12 Études d'execution transcendante, gespielt von Evgeny Kissin.

Kissin spielt Liszt wie kein Zweiter. Immer wieder toll zu hören.

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vor 2 Stunden schrieb Shibo:

Kissin spielt Liszt wie kein Zweiter.

Ja. Aber in Bezug auf Liszt habe zu Richter eine besondere Beziehung. Seine Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von 1961 war eine meiner ersten Klassik-Platten. Und Anfang der 90er hatte ich das Glück, ihn in der Rheingoldhalle in Mainz zu erleben. Wie bei ihm üblich, musste man sich überraschen lassen, was er spielen würde - und es wurde dann ein reines Liszt-Konzert, vorwiegend Spätwerk. Speziell 'Nuages gris' habe ich nie wieder (und nie zuvor) so eindrucksvoll gehört.

... vielleicht auch dem einen oder anderen Nicht-Klassik-Fan aus Stanley Kubrick's 'Eyes wide shut' bekannt ...

Zum Tee ist mir das allerdings zu depressiv, aber da höre ich gelegentlich eine der Beethoven-Cellosonaten, die er mit Rostropovitsch aufgenommen hat und die dankenswerterweise auf CD wiederveröffentlicht wurden. Die Zusammenarbeit dieser beiden Ausnahmemusiker gibt's auch live zu hören:

 

 

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bearbeitet von SoGen
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