knorki

Der einsame Versuch, ein Grüntee - FAQ zu erstellen

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Meine Meinung: Tee sollte schmecken und wohlig stimmen. Eine schöne Teestunde alleine oder geselliges Teetrinken, ein Matcha zum Aufwachen oder ein Gyokuro als Champagner-Ersatz um auf die Hochzeit anzustoßen…oder einfach mal was Belebendes zwischen durch…gibt viele Gründe, Tee zu trinken, und die wirken sich auch darauf aus, für was für einen Tee man sich entscheidet.


Ich leugne nicht, dass Grüntee gesundheitsfördernde Substanzen enthält, und dass regelmäßiges Grünteetrinken wohl bei manchen Menschen zu viel mehr fähig ist, als das Wohlbefinden zu steigern.


Aber gezielt nach dem gesündesten Tee zu suchen und die Zubereitung darauf auszurichten, dass man möglichst viele Katechine zu sich nimmt…das wäre nichts für mich, und ich denke, dass es auf Dauer niemanden befriedigen wird.


Eine Alternative für jemanden, der z.B. Krebs hat und nach jedem Strohhalm greift, wären vielleicht Kapseln mit Grüntee-Extrakt.


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dr. s. ist meiner meinung nach sehr gut ausgebildet und hat ne menge ahnung. das problem ist, dass er halt einiges an esokram untermischt.

mit solchen pauschalurteilen heilpraktikern gegenüber wäre ich also vorsichtig. das sind nicht grundsätzlich verpeilte leute. ein problem ist, dass dieser alte beruf immer mehr in die esoterikszene abdriftet. ich bin selber seit bald 30 jahren HP, und kann das ganz gut beurteilen. ;)

Du musst richtig lesen Key, ich schrieb "Prüfung zum Heilpraktiker". Von der ist leider gar nichts zu halten - die kann nahezu jeder mit entsprechenden Auswendiglern Fähigkeiten bestehen. Es gibt keine Standards, keine Kontrolle, keine praktische Prüfung, keine kontinuierliche Überprüfung.

Kurzum: Du musst einmal mit auswendig gelerntem Wissen vor einem Amtsarzt (der übrigens fragen kann was er will <- keine Standards) durchkommen und wirst dann ohne jegliche praktische Prüfung auf Patienten los gelassen.

Und natürlich gibts bestimmt solche und solche HPs, keine Frage, ich hab ja bewusst über die Prüfung selbst geschrieben.

bearbeitet von shavior

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Die Prüfung meines Lebens

Heilpraktiker, Juristen und Jäger teilen ein Schicksal: Sie alle mussten Prüfungen mit hohen Durchfallquoten bestehen, um ihren Beruf ausüben zu können. Betroffene berichten von den härtesten Tests ihrer Karriere.

...

Laut dem Fachverband Deutscher Heilpraktiker bestehen lediglich 30 Prozent der Kandidaten sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung.

http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/deutschlands-schwierigste-abschlusspruefungen-a-885409.html 

durchfallquote = 70%

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Hallo Teefreunde,



ich möchte hier mal ein paar Dinge loswerden:



1. Ich finde eine Vorverurteilung neuer Mittglieder (Händler) irgendwie unpassend. Ich habe das schön öfter in andern Forum miterlebt (kein Teeforum). Man schreckt nur die Neulinge ab. Mehr Sachlichkeit würde ich mir hier wünschen.


2. Ein Neuling hat einfach versucht über mehr Tee zu erfahren und hat alles zusammengetragen was er schon recherchiert hat. Das, das leider "nur" auf den ersten Googletreffer reduziert ist leider nichts Neues. Ich bin da auch darauf reingefallen.


3. Kann man dem "Neuling" aufzeigen das Gesundheit und Geschmack kein Widerspruch ist.




Ich möchte hier keinen Persönlich ansprechen sondern nur bisschen zum Nachdenken anregen.



Grüße



Catweazle



P.S. Einfach mal Abwarten und Tee trinken :)


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Vielleicht reagieren wir "alten Hasen" manchmal etwas zu scharf, weil das Forum schon sooft dreist missbraucht wurde. Leute, die die Werbetrommel rühren, ohne sich als Händler zu registrieren, zum Beispiel. 

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Ich wollte die Homöopathie nicht schlecht machen oder dergleichen. Mir ist durchaus bewusst, dass der Placebo-Effekt sicherlich seine Daseinsberechtigung hat.


Ich will auch nicht unhöflich rüber kommen, aber z. B. die Prüfung für Jäger ist vermutlich nicht SEHR schwierig. Habe einen Freund der die Prüfung vor 3 oder 4 Wochen in NRW gemacht hat, er sagte sie wird schwieriger geredet im Volksmund als sie ist. In unserer Umgebung sprechen viele vom "grünen Abitur". Über die Prüfung zum Heilpraktiker kann ich nichts sagen, aber das wird dort ja in einem Atemzug genannt. Aber ich komme schon wieder vom Thema ab  ;)



Mir ging es nur um die Abgrenzung, dass in gewissen Tee-Sorten tatsächlich gewisse Stoffe in signifikanter Menge nachweisbar sind, die in kausalem Zusammenhang mit positiven, gesundheitlichen Effekten stehen.




--------------------------------------------------------------------------------



Catechine gehören zur Gruppe der Polyphenole. Die am häufigsten vorkommenden Substanzen der Gruppe sind Catechin, Epicatechin, Gallocatechin, Epigallocatechin. Die besondere gesundheitliche Wirkung wird jedoch dem Epigallocatechingallat zugesprochen, eine Verbindung aus Epigallocatechin und Gallussäure. Auf die nachgewiesene gesundheitliche Wirkung dieser Stoffe gehe ich an dieser Stelle nicht mehr ein, da hab ich schon ein paar Studien hier gepostet. Außerdem habe ich in einer Studie gelesen (ich weiß nicht mehr welche das war  :unsure: ), dass es wohl nicht zwangsläufig zweckmäßig wäre eine Teesorte mit maximalem Gehalt an Epigallocatechingallat zu suchen, sondern eine Teesorte zu wählen die möglichst viele Catechine in hohem Maße abdeckt. 



Grüntee hat den größten Anteil an Catechinen, da während der Fermentierung Catechine zu Theaflavinen und Thearubigine reagieren. Schwarzer Tee hat somit den geringsten Anteil an Catechinen. Oolong-Tee z. B. dürfte sich in etwa dazwischen bewegen. Theaflavinen und Thearubigine werden ebenfalls gesundheitliche Wirkungen nachgesagt, das habe ich aber noch nicht prüfen können. Falls jemand dazu Studien hat, bitte her damit!



Polyphenole allgemein bildet die Teepflanze u. a., um sich gegen das Sonnenlicht zu schützen. Daher dürften unbeschattete Teesorten einen höheren Catechingehalt aufweisen. Das ist aber meine persönliche Vermutung!



Weiterhin ist es besser Teepulver zu sich zu nehmen, da hier mehr der wertvollen Inhaltsstoffe aufgenommen werden. 






Es wird wohl sehr schwierig, Catechin-Analysen zu finden. Bisher sind mir nur diese beiden unter die Augen gekommen:


https://www.puretea.de/tee-shop/catechin-tee.html


http://www.teespeicher.de/Gruentee/Japan/No716-Japan-Kyushu-Miyazaki-Kafun-Catechin-Tee-Bio::730.html





Ich nähere mich meinem Ziel bezüglich "Tee als gesundheitliches Getränk" langsam, aber kontinuierlich.  :)




Konstruktive Kritik ist hier natürlich weiterhin erwünscht!


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 Falls jemand dazu Studien hat, bitte her damit!

Polyphenole allgemein bildet die Teepflanze u. a., um sich gegen das Sonnenlicht zu schützen. Daher dürften unbeschattete Teesorten einen höheren Catechingehalt aufweisen. Das ist aber meine 

Anbei eine Studie von der Uni Hamburg. Und ja, unbeschattete Sorten haben auf alle Fälle höhere Catechinwerte, allen voran der Benifuukitee. Daher schmecken die ja auch herber. Dafür haben aber die beschatteten Sorten wiederum deutlich mehr Aminsosäuren die ja auch gut sind. Und mehr Koffein, wenn man wach/fit bleiben möchte oder sich konzentrieren muss, dann sind diese Sorten effektiver. 

Beides ist daher gut und gesund und es gibt kein richtig oder falsch, sondern ist auch einfach eine Frage des Geschmacks und Budgets. Benifuukitee trinke ich allerdings auch phasenweise als kleine Kur, weil es mir definitiv dabei hilft die Heuschnupfensymptome zu mildern. Das ist nun das zweite Jahr und von Erfolg gekrönt.  :) 

Leider bekomme ich die Studie hier nicht eingepflegt. Es ist eine pdf Datei. Ich hatte das bereits mehrfach versucht aber leider ohne Erfolg, sigh. :(  

Kann mir bitte jemand helfen? @Joaquin vielleicht? 

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vor einiger zeit hatte ich dazu im tee-fokus mal einen beitrag verfasst.
 
darin hatte ich das wie folgt gegliedert:
 
1.) sekundäre pflanzenstoffe: sie bilden die obergruppe
2.) polyphenole: eine untergruppe der sekundären pflanzenstoffe
3.) flavonoide: eine untergruppe der polyphenole
4.) catechine: eine untergruppe der flavonoide
5.) epigallocatechingallat (EGCG): ein catechin
 
 

Falls jemand dazu Studien hat, bitte her damit!

vom teeverband

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tee bringt ja den körper auch zum übersäuern.. lohnt es sich da mit zink / magnesium gegen zu supplementieren um den basenhaushalt wieder in ordnung zubringen?



(wobei klar sein sollte das man mit nem burger oder glas cola den körper schon stärker übersäuert als mit 5-10g tee am tag)


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Nur einmal zur Jägerprüfung: Die ist schwer. Ich habe mit meinem jüngsten Onkel und meinem Bruder geübt. Wenn man eine intellektuelle Seele hat, fällt sie einem wohl nicht so schwer, aber viele schaffen es nicht einmal, sich zu merken, wann welches Hochwild fegt, und von wann bis wann welche Schonzeiten sind.

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vor einiger zeit hatte ich dazu im tee-fokus mal einen beitrag verfasst.

darin hatte ich das wie folgt gegliedert:

1.) sekundäre pflanzenstoffe: sie bilden die obergruppe

2.) polyphenole: eine untergruppe der sekundären pflanzenstoffe

3.) flavonoide: eine untergruppe der polyphenole

4.) catechine: eine untergruppe der flavonoide

5.) epigallocatechingallat (EGCG): ein catechin

vom teeverband

Sehr coole Seite! Die haben im Wissenschafts-Bereich ihre Erkenntnisse chronologisch sortiert und mit den entsprechenden Studien versehen.  :yahoo:

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Der Smilie sollte meine Freude ausdrücken, weil ich eine vergleichbare Seite noch nicht gefunden habe!!! Vielleicht hätte ich einen anderen nehmen sollen  :unsure:



Ich arbeite mich gerade dort durch und versuche, die wichtigsten Informationen herauszufiltern! 


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So, ich habe hier jetzt belastbares Material von http://teeverband.de/wissenschaft/wit_texte.phpzusammengestellt:






Allgemeines



Zunächst unterscheiden wir die drei wichtigsten Teesorten, die alle von der Teepflanze camellia sinensis stammen. Sie besteht etwa zu einem Drittel aus Polyphenolen (Trockenmasse). Eine Untergruppe der Polyphenole sind die Flavanoide. Eine Untergruppe der Flavonoide sind die Catechine (Neben Sojabohnen und Rotwein ist Tee die reichste Quelle für Flavonoide).



Während grüner Tee überwiegend Flavanole, Flavandiole und Phenolcarbonsäuren enthält, sind die polymeren Theaflavine und Thearubigene die Hauptpolyphenole des schwarzen Tees. Zu den Flavanolen gehören die bekannten Catechine Epigallocatechingallat, Epigallocatechin, Epicatechin und Epicatechingallat, die hauptsächlich für die antioxidative Wirkung des grünen Tees verantwortlich sind. Aber auch die Theaflavine und Thearubigene des schwarzen Tees sind antioxidativ wirksam.



Die Antioxidantien stehen im Mittelpunkt bei der Betrachtung von gesundheitlichen Aspekten.



  • Zur Herstellung von grünem Tee werden die Teeblätter erhitzt (rösten oder dämpfen), um die enzymatische Oxidation der Polyphenole zu verhindern.
  • Zur Herstellung von Oolong-Tee werden die Teeblätter ein bis zwei Stunden fermentiert, er enthält sowohl Catechine als auch Oxidationsprodukte. Ein Verhältnis kann hier nicht sicher angegeben werden, da der Grad der Fermentierung nicht genormt ist. Hier gibt es also starke Unterschiede.
  • Zur Herstellung von schwarzem Tee benötigt es eine sechsstündige Fermentation. Die Polyphenoloxidase in den Blättern oxidiert die farblosen Catechine zu Theaflavinen und Thearubigenen (jedoch auch hier nicht restlos).

[Außerdem hat die Beschattung eine Auswirkung auf die Flavonoide und das Theanin: Beschattung führt zu mehr Theanin und weniger Flavonolen!]



Untersuchungen ergaben für ausgewählten grünen Tee mit Gesamtphenolgehalten (Gallussäure-Äquivalente; ergibt vergleichbare Werte nach einer bestimmten Methode) von 30 - 55 mg/g Tee eine antioxidative Aktivität zwischen 0,152 und 0,371 mmol/l/g Tee. In schwarzen Tees mit Gesamtphenolgehalten von 20 - 59 mg/g wurden antioxidative Aktivitäten von 0,116 bis 0,272 mmol/l/g Tee ermittelt.



Die These, dass grüner Tee bei gleichem Gesamtphenolgehalt eine stärkere antioxidative Aktivität aufweist als schwarzer Tee wurde mit einem Versuch untermauert. Auf Einzelheiten gehe ich an dieser Stelle nicht ein, sondern stelle kurz und knapp das Ergebnis vor:



                             Gesamtphenolgehalt (mg/g)             antioxidative Aktivität (mmol/l/g)


grüner Tee           22,4 ± 0,4                                         0,186 ± 0,000


Oolong-Tee         12,9 ± 1,1                                          0,100 ± 0,000

schwarzer Tee      22,2 ± 1,4                                         0,139 ± 0,010

 

Grüner Tee weist also eine stärkere antioxidative Aktivität bei gleichem Gesamtphenolgehalt auf. 

 


Weiterhin wurde festgestellt, dass die orthotrihydroxy-Gruppe der Catechine die stärkste oxidative Wirkung besitzt. EGCG ist der stärkste Radikalfänger dieser Gruppen.

Dies erklärt möglicherweise, warum grüner Teeextrakt eine viel höhere antioxidative Kapazität besitzt, als fermentierte Tees wie Oolong oder schwarzer Tee.


 

Außerdem befinden sich die äußerst gesunden Flavonolglykoside im Schnitt zu einem Drittel mehr in grünem Tee.

Weiterhin befindet sich im grünen Tee etwas mehr von Theogallin und Theanin. Theogallin wurde 2007 erstmals getestet und in einer Humanstudie die Zunahme der "mental performance" nachgewiesen. Dies dürfte aber bestenfalls ein positiver Anfangsverdacht sein, der zu weiteren Studien auffordert. Theanin wird oft eine stresslösende Eigenschaft nachgesagt. Tatsächlich wurde festgestellt, dass Koffein und Theanin kombiniert ein anderes pharmakologisches Profil aufweisen als die bloße Summe beider Einzelsubstanzen. Theanin hat ebenfalls einen schwachen antioxidativen Effekt

 

 

Zubereitung


Eine Ziehzeit von mindestens 3 Minuten ist aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert, dann sind bereits 70 - 80% der nach 10 Minuten extrahierten Polyphenole im Tee enthalten. Hierfür wurden 1,3g Tee auf 100ml Wasser verwendet. Auch die Aufbrühtemperatur ist wichtig. Bei 100°C waren die extrahierten Polyphenole im Teewasser höher. Allerdings reichen hier 80°C um einen Großteil zu extrahieren. Sprich: 3 Minuten, 80°C - dann ist das meiste extrahiert und der Grenznutzen nimmt ab. Außerdem vermute ich, dass der Tee bei 10 Minuten, 100°C wirklich ungenießbar wird.



Mehrere Aufgüsse sind bei grünem Tee nicht nur möglich, sondern sinnvoll im Hinblick auf die vollständige Extraktion. Im dritten Aufguss wurde noch etwa 50% der im ersten Aufguss ermittelten antioxidativen Aktivität nachgewiesen.





Wasser




Wenn Tee mit hartem Wasser zubereitet wird, ist Folgendes zu beobachten:

 

  • Die Farbe des Aufgusses wird meist dunkler
  • Es kann sich eine ölig wirkende Schmiere auf dem Tee bilden
  • Die Geschmackswahrnehmung ändert sich

  • Einige der Tee-Polyphenole (Theaflavine=TF und Thearubigine=TR) sind schwache

    Säuren mit niedrigerem pH-Wert. Hartes Wasser hat üblicherweise einen

    höheren pH-Wert


Das Wasser sollte nach Möglichkeit sehr weich sein oder ggf. sogar gefiltert werden wenn das Wasser zu hart ist und Flaschenwasser keine Alternative darstellt.

 

 


------------------------------------------------------------------------------------------



Ich denke, dass ist doch ein erster Erfolg im Vergleich zu meinem Kenntnisstand zu Beginn. Diese Informationen reichen mir zunächst, um meine Teewahl jetzt etwas einzugrenzen. 


bearbeitet von knorki

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Der Smilie sollte meine Freude ausdrücken, weil ich eine vergleichbare Seite noch nicht gefunden habe!!! Vielleicht hätte ich einen anderen nehmen sollen  :unsure:

@knorki: Das ist ein völlig korrekter Freuden-Smiley - Du hast nix falsch gemacht und wurde von mir beispielsweise überhaupt nicht sarkastisch verstanden.  B) 

Ich habe nach wie vor für Dich die Übersicht der Ergebnisse der Studie von der Uni Hamburg, da man aber hier wohl keine pdf Dokumente posten kann, könnte ich Dir die Studie natürlich gerne als Anhang in einer Email senden. Wenn hierzu Interesse besteht, dann schick mir einfach eine Email Adresse als pn.  ;)

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Am 17.6.2015 um 17:36 schrieb knorki:
  • Zur Herstellung von grünem Tee werden die Teeblätter erhitzt (rösten oder dämpfen), um die enzymatische Oxidation der Polyphenole zu verhindern.... 
  • Zur Herstellung von Oolong-Tee werden die Teeblätter ein bis zwei Stunden fermentiert, er enthält sowohl Catechine als auch Oxidationsprodukte. Ein Verhältnis kann hier nicht sicher angegeben werden, da der Grad der Fermentierung nicht genormt ist. Hier gibt es also starke Unterschiede.
  • Zur Herstellung von schwarzem Tee benötigt es eine sechsstündige Fermentation. Die Polyphenoloxidase in den Blättern oxidiert die farblosen Catechine zu Theaflavinen und Thearubigenen (jedoch auch hier nicht restlos).

Ich habe mich gerade gewundert dass in einem Matcha Buch folgendes steht:

"Japanischer Grüntee ist weltweit der einzige nicht fermentierte Grüntee!"

Ich dachte immer Fermentation findet nur bei Pu Erh statt, Grüntee wird sofort an der Oxidation gehindert, Oolong und Schwarztee werden nur oxidiert (nicht fermentiert) ?

Und dass chinesischer Grüntee der Aussage aus dem Buch nach im Gegensatz zu japan. Grüntee also fermentiert sein soll wundert mich auch.

Wer klärt mich auf ?

bearbeitet von digitalray

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Also, was knorki geschrieben hat, klingt vertraut :) Auch wenn die präzisen Zeiten wohl schon manchmal Schwankungen unterworfen sind. Was die Grüntees angeht, find ich es auch seltsam. Ich mein, die Begriffe Fermentation und Oxidation werden ja öfter mal vertauscht, und dann wird Oolong als halbfermentierter Tee bezeichnet.

Willst du die Seite mal abknipsen und online stellen? Der Kontext wäre ja schon interessant. Ich vermute ja dass es eigentlich um die Röstung geht und sich ein falscher Begriff eingeschlichen hat, denn japanischer Grüntee ist ja tatsächlich so ziemlich der einzige Grüntee, der nicht geröstet, sondern gedämpft wird.

P.S.: Da Oolong auch lagerfähig ist, gibt es prinzipiell fermentierte Oolongs. Das ist aber eher ein Randphänomen, du hast schon recht: Um einen Oolong zu produzieren, greift man eigentlich nur auf Oxidation, Welken, Röstung zurück.

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Ich glaub das darf man nicht, Buchseiten abfotografieren und online stellen. Ist aus dem Buch "Matcha das gesunde Grüntee Wunder" von Dr. Glück, hab ich von tea exclusive bestellt.

Im Grund geht es auch nur um den einen Satz, der steht auch alleine da, neben dem Buchtext. Ihr kennt das, wenn einzelne Sätze in Boxen stehen alle 2 Seiten, so als herausragende Info.

Ich denke bei der Fermentation geht es doch einzig und allein um die "natürliche" dauerhafte Veränderung des Tees durch Bakterien und Pilze.

Oxidation ist doch einfach nur der Prozeß dass Sauerstoff mit den Tee Molekülen reagiert und den Tee somit zersetzt (so wie ein Apfel braun wird) und eben Catechine abbaut, daher ist japan. Grüntee, vor allem Matcha (Schattentee, hat viel Catechine) ja dafür bekannt, dass er nicht oxidiert ist und noch alle Catechine enthält, also die höchste Menge unter den Tee Arten.

Schimmel und Bakterien, also Fermentation sind doch eine andere Sache.

Entweder der Autor hat den falschen Begriff gewählt, oder er meint wirklich dass chinesische Tees einer Fermentation unterliegen wenn sie nicht sofort erhitzt werden sondern evtl.  ein paar Stunden welken (könnte mir höchstens vorstellen dass Matcha Schattentee, wie Gyokuro auch, sofort an der Oxidation gehindert wird, und nicht ein paar Stunden liegen gelassen wird..), aber da bin ich mir nicht so sicher. Tie Guan Yin, grüner Oolong wird ebenfalls relativ schnell oxidiert obwohl er kurz angeröstet wird. Er erfährt also keine Fermentation oder richtige Oxidation wie brauner Ooolong (unabhängig von der Röstung).

Was mich wundert, dass knorki ebenfalls den Begriff Fermentation nutzt anstatt Oxidation, für schwarzen und Oolong Tee.

bearbeitet von digitalray

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@miig, Es gibt auch teilweise Chinesischen Grüntee, welcher mittlerweile gedämpft wird. Dennoch würde ich immer japanischen vorziehen.

Ich habe hier im Forum gemerkt, dass es sehr schwer ist über gesundheitliche Aspekte zu debattieren, da es ( und da haben meiner Meinung nach die anderen User recht und ich vertrete mittlerweile die gleiche Meinung) sehr fragwürdig ist, Informationen von Seiten wie Dr. *** & Co für die Allgemeinheit zu empfehlen. 

Ich habe lange genug auch auf diesen Seiten Infos gezogen, aber ehrlich gesagt vertraue ich lieber Fachliteratur aus konstruktiven und zuverlässigen Quellen.

Ich trinke japanischen Grüntee, wegen geschmacklicher und Kultureller Aspekte, weil Japan mein absolutes Lieblingsland ist und ich meine Naturverbundenheit mit grünem Tee noch erweitern kann. Gesundheitlich gibt er mir einen Rückhalt und ein besseres Lebensgefühl, dennoch beschäftige ich mich nicht all zu viel mit EGCG und Polyphenole, da man am Ende sowieso nichts selber rausfinden kann und immer auf Infos aus Büchern oder aus dem Netz angewiesen ist.

Am 12. Juni 2015 um 21:03 schrieb Amalie:

Ich leugne nicht, dass Grüntee gesundheitsfördernde Substanzen enthält, und dass regelmäßiges Grünteetrinken wohl bei manchen Menschen zu viel mehr fähig ist, als das Wohlbefinden zu steigern.

 

Aber gezielt nach dem gesündesten Tee zu suchen und die Zubereitung darauf auszurichten, dass man möglichst viele Katechine zu sich nimmt…das wäre nichts für mich, und ich denke, dass es auf Dauer niemanden befriedigen wird.

 

Eine Alternative für jemanden, der z.B. Krebs hat und nach jedem Strohhalm greift, wären vielleicht Kapseln mit Grüntee-Extrakt.

 

@Amalie, Genau meine Einstellung  Von Grüntee-Kapseln hab ich mich zweimal übergeben müssen. Sollte nur mit vollem Magen genommen werden, wegen dem hohen Gehalt an Gerbstoffen. 

bearbeitet von Suiramchá

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vor einer Stunde schrieb digitalray:

Ich habe mich gerade gewundert dass in einem Matcha Buch folgendes steht:

"Japanischer Grüntee ist weltweit der einzige nicht fermentierte Grüntee!"

Blanker Unsinn!

Ich wundere mich echt, wieviel Stuss in Buchform publiziert wird und zwar nicht auf eine Art "Eine Theorie wäre ...", sondern so, als ob es die unbestreitbare Wahrheit vom Himmel wäre.

Z.B. hat man neulich herausgefunden, dass das, was weltweit von einer Unzahl von Wissenschaftlern, Ärzten oder sonstigen Gelehrten in Vorträgen und wohl Hunderten von Büchern, Dokumentationen etc. eisern gelehrt wurde über die Rezeptoren auf der Zunge; dass vorne, auf der Seite, in der Mitte und hinten jeweils unterschiedliche Geschmacksrichtungen geschmeckt werden, alles kompletter Unsinn ist und auf einer fehlerhaften Übersetzung beruhte.

vor 26 Minuten schrieb miig:

japanischer Grüntee ist ja tatsächlich so ziemlich der einzige Grüntee, der nicht geröstet, sondern gedämpft wird.

Naja, in China und in Südkorea gibt es Grünteedämpfertradionen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 31 Minuten schrieb digitalray:

Tie Guan Yin, grüner Oolong wird ebenfalls relativ schnell oxidiert obwohl er kurz angeröstet wird. Er erfährt also keine Fermentation oder richtige Oxidation wie brauner Ooolong (unabhängig von der Röstung).

falsch.. ich meinte natürlich nicht schnell oxidiert sondern schnell an der Oxidation gehindert.

vor 17 Minuten schrieb GoldenTurtle:

"Japanischer Grüntee ist weltweit der einzige nicht fermentierte Grüntee!"

Blanker Unsinn!

verzapft hat das dieser Mensch:

Dr. Walter Glück
Arzt für Allgemeinmedizin, Kurarzt, Ö. Ä. K. Diplome für Akupunktur, Chirotherapie, 
Homöopathie, klinischer Prüfarzt, Arbeitsmedizin, Qualitätsverifikator; Thermographie,
Lehrbeauftragter der Donau Universität Krems für Naturheilerfahren

Referent der Ärztekammer NÖ für Kurmedizin und Qualitätssicherung

A-1040 Wien, Mayerhofgasse 1/24

bearbeitet von Joaquin
Email und Tel. entfernt

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vor 1 Stunde schrieb GoldenTurtle:

Naja, in China und in Südkorea gibt es Grünteedämpfertradionen.

Einverstanden :) Da diese oft nicht so auf dem zentraleuropäischen Massenmarkt in Erscheinung treten, hab ich sie mal unterschlagen. Du hast natürlich recht, bloß ist es halt so dass der unbedarfte Teekäufer wohl nur mit gedämpftem Grüntee in Kontakt kommt wenn er in japanischen Gefilden wildert. Diese China-Senchas lasse ich mal außen vor. Das "weltweit" hätte man wohl weglassen können.

Dennoch - ich würde das Buch von Dr. Glück nicht anhand eines Fehlers, der vermutlich ein Tippfehler ist, gleich so abqualifizieren wollen. Kann ja gut sein dass der Rest Hand und Fuß hat, und immerhin ist er Arzt, das ist ja auch nicht selbstverständlich heutzutage 9_9

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