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Das mit dem Früchtearoma finde ich gut, dass er das so aufzeigt,
allerdings dass er sagt, dass Früchtetee immer nur künstlich aromatisiert sei
ist natürlich ein juristisch gesehen fast schon gefährlicher Blödsinn.
Es gibt von besseren Teehändlern, von denen wir ja auch hier an Bord haben,
sehr wohl Früchtetees, der rein natürlich und ohne künstliche Aromen sind.

Und ein paar weitere kritische Stellen gibt es natürlich auch noch:
Dass der Gerbstoff erst nach 3 Minuten rauskomme ... 9_9
Und dass er die Leute so auf die Katechine ankickt - wie wenn Tee ein sofortiger Wunderheiler wäre.
Tee, völlig überzogen (und demensprechend ...), nur wegen der gesundheitlichen Wirkung zu trinken
ist doch ein ausgemachter Blödsinn. Es hat ja neulich eine sehr interessante Studie gegeben,
wobei Testpersonen nur Vitamine aus dem Essen auch wirklich aufnehmen konnten,
wenn sie am Essen der jeweiligen Frucht auch Freude hatten.

Und was er da mit ihr süffelt, da hätte ich wahrsch. auch keine grosse Freude dran.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Weil wir grad an anderes Stelle Teevideos als Selbstdarstellung hatten, hier mal eine Reihe mir mehreren Videos, dieses als Beispiel.

Ich die inzwischen erst einmal aboniert, weil sie auf interessNte aber schlichte Art über ihren Tee erzählen.

Könnte man so gesehen als Vidoeblog bezeichnen.

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Oh ja, die sind so lustig die zwei... ich muss immer wieder über diese Voll-Nerds lachen, die sind genau wie wir *g*

Ich finds immerwieder verblüffend wie ranzig deren Teegeschirr aussieht, besonders für VIdeos die ins Internet gestellt werden. Aber was sie über die Tees sagen deckt sich meistens mit meinen Einschätzungen, und das ist bei wenig Teebloggern der Fall :)

Die haben auch eine Homepage, auf der sie mitunter recht gute Überblicksinformationen zusammengetragen haben.

http://teadb.org/

 

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Danke für den Hinweis. Soweit war ich noch gar nicht vorgedrungen.

Aber das stimmt. Ist mir auch sofort aufgefallen, dass ihr Geschirr schon die extreme Patina hat...

Aber das macht sie so sympatisch. Eben einfach Tee gießen und etwas fachmännisch darüber labern. 

Da gibt es noch son Schnipsel, wo er sich selbst den heißen Tee übergießt. Aber bei der lässigen Sofahaltung war mir das klar, dass das mal passiert.

 

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Nach den altbekannten Gesichtern gibt es auch einen zumindest für mich neuen Teavideoblogger: Don

Allerdings bin ich persönlich unsicher, ob es auf dem Hochplateau dort überhaupt solch alte Bäume gibt. :ph34r:

Aber er hat auch interessantere Folgen gedreht:

 

Was mich zu teadrunk führt - sie hat neulich ein Pu'Er 101 rausgebracht:

 

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich muss gestehen, dass durch das Video "Green Tea! Tea Basics" der beiden Herren von TeadDB mein Interesse für japanischen Grüntee geweckt wurde. :D 

Ein weiterer relativ neuer deutscher Tee-Verkostungskanal ist folgender:

Beste Grüße,

Avitus 

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The British Museum, 24.06.2016
Kakiemon: a history of making Japanese porcelain

2016 marks the 400th anniversary of porcelain production in Japan.
It is said to have started in 1616 in Arita, a town on the southern island of Kyushu near Nagasaki.

 

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Sehr interessante Videos. Zur zweiten Thematik wurde hier vor einiger Zeit ja bereits eine englischsprachige Produktion verlinkt, die etwa zum gleichen Schluss kam. 

Dies ist mitunter ein Grund, wieso ich selten chinesische Stücke kaufe. Auch in Japan entspricht nicht immer alles der jeweiligen Beschriftung, sei es mangels besseren Wissens, sei es weil auch in Japan eine lange Tradition des Kopieren besteht. Dennoch fällt es in diesem Bereich m.E. aus diversen Gründen leichter, sich zurechtzufinden. 

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Auf youtube gibt es eine Reihe an Videos von Peter Combs über chinesisches Porzellan und dessen Fälschungen (in Englisch). Ich habe hier nur eines zum Thema herausgegriffen, die anderen findet man leicht.

Nach diesen Videos ist mir klar geworden, wie schwierig es für einen Laien wie mich ist, die echten von den "schlechten" Stücken zu unterscheiden.

 

bearbeitet von tatea

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1. Auch in Europa haben wir eine lange "Fälschertradition" bei Kunstwerken. Ich denke da besonders an Bronzen und Schreinerarbeiten.

2. "Die echten von den "schlechten" Stücken zu unterscheiden" dabei @tatea kannst Du nur auf die Nase fallen;)

Falls Dich das Problem wirklich interessiert lies mal: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kunstwerk_im_Zeitalter_seiner_technischen_Reproduzierbarkeit

(aber nicht nur den Wikipedia Artikel, sondern den Aufsatz von Benjamin) und wenn  Dir dann noch nicht das Hirn käst, informiere Dich mal über die Ausstellung: Der Wert des Originals in Marbach.

Viel Spaß dabei.

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vor 7 Stunden schrieb tatea:

Nach diesen Videos ist mir klar geworden, wie schwierig es für einen Laien wie mich ist, die echten von den "schlechten" Stücken zu unterscheiden.

Für den Anfang ist es sicherlich immer sinnvoll, sich auf einen Bereich zu konzentrieren. Es ist unmöglich, sich in so vielen Bereichen gleichzeitig ein gewisses Grundwissen aufzubauen. Dieses würde allerdings schon genügen, um die meisten Fehler zu umgehen.

Zudem kann man eigentlich keine grossen Verluste erleiden wenn man nur dann kauft, wenn man den Kauf auch unabhängig von nicht verifizierbaren Elementen (z.B. Alter und Herkunft) tätigen würde. 

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vor 56 Minuten schrieb Paul:

1. Auch in Europa haben wir eine lange "Fälschertradition" bei Kunstwerken. Ich denke da besonders an Bronzen und Schreinerarbeiten.

2. "Die echten von den "schlechten" Stücken zu unterscheiden" dabei @tatea kannst Du nur auf die Nase fallen;)

Falls Dich das Problem wirklich interessiert lies mal: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kunstwerk_im_Zeitalter_seiner_technischen_Reproduzierbarkeit

(aber nicht nur den Wikipedia Artikel, sondern den Aufsatz von Benjamin) und wenn  Dir dann noch nicht das Hirn käst, informiere Dich mal über die Ausstellung: Der Wert des Originals in Marbach.

Viel Spaß dabei.

Es ist klar, dass auch bei uns vieles gefälscht wurde und immer noch wird (siehe die jüngst bekannt gewordene Blüte "Beltracchi", der sich ja nun nach seiner Überführung auch noch recht selbstbewußt vermarktet). Was die Bronzen anbetrifft, so erinnere ich mich, dass es vor einigen Jahren einen Skandal mit einem Konvolut gefälschter Giacomettis gab, die Ihren Weg in den Kunstmarkt gefunden haben. Aber der Großteil der gefälschten Bronzen kommt doch wahrscheinlich aus Asien? Jedenfalls gibt es zahllose Nachgüsse von Skulpturen aus dem Jugendstil und den Gründerjahren, die man hier in Berlin in großer Menge auf dem Flohmarkt findet.

Mit Möbeln kenne ich mich nicht aus. Du wirst wahrscheinlich kaum die Tradition der Stilmöbel meinen, sondern Dich eher auf die hochpreisige Stücke wie Roentgen-Möbel beziehen?

Während meines Studiums vor vielen Jahren hatte ich Benjamins Buch einmal angefangen, aber nicht zu Ende gelesen. Danke für die Anregung, es wird vielleicht Zeit, dass ich es mir noch einmal vornehme. Die Ausstellung im Marbacher Literaturarchiv ist nun wohl schon vorbei, aber vielleicht halte ich einmal nach dem Katalog Ausschau. Das Thema ist wirklich interessant, aber die theoretischen Aspekte sprengen hier im Tee-Forum bestimmt den Rahmen ;)

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War auch nur als kleine Anregung gedacht. :)

Den Aufsatz von Benjamin sollte man aber kennen, wenn man über Originale/Kopien/"Fälschungen" redet, sonst kommt so leicht dieses : "Ein böser Fälscher hat mich betrogen" Gestammel in die Diskussion. Manchmal hilft auch der so oft fehlende "gesunde Menschenverstand", wenn man zum Beispiel einen "echten" chicken cup für 5$ angeboten bekommt.

Mir ist oft eine gute Kopie lieber als das Original, aber da wären wir wieder in Marbach.

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vor 41 Minuten schrieb theroots:

Für den Anfang ist es sicherlich immer sinnvoll, sich auf einen Bereich zu konzentrieren. Es ist unmöglich, sich in so vielen Bereichen gleichzeitig ein gewisses Grundwissen aufzubauen. Dieses würde allerdings schon genügen, um die meisten Fehler zu umgehen.

Zudem kann man eigentlich keine grossen Verluste erleiden wenn man nur dann kauft, wenn man den Kauf auch unabhängig von nicht verifizierbaren Elementen (z.B. Alter und Herkunft) tätigen würde. 

Bestimmt braucht man eine gewisse Leidenschaft für ein wie auch immer angelegtes Sammelgebiet, ohne diese kann man sich die notwendige Einfühlung zur Beurteilung eines Gegenstandes nicht erwerben.

Ich schätze, dass ich nicht so schnell in die Verlegenheit kommen werde, Dinge (und dann womöglich antikes chinesisches Porzellan) im Zusammenhang mit einer "Geldanlage" zu sammeln, insofern ist für mich die Gefahr eines Verlustes ebenfalls ziemlich gering :D 

Wegen der Art und Weise wie in diesen Videos die Kriterien dargelegt wurden und die Demonstration der (in meinen Augen) teilweise sehr subtilen Unterschiede zwischen den echten und den gefälschten Stücken, fand ich die Vorträge aber sehr interessant, auch wenn ich keine Sammlung an Ming-Porzellan aufbauen möchte ;)

bearbeitet von tatea

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