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Hier das angekündigte Bild meiner luftdichten Oolongporzellandose:

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Der Fokus liegt natürlich auf der Dichtung.

@Charyu Ich habe in einem Gespräch erfahren, Glas sei nicht gut zum (längerfristig) darin lagern. Warum weiss ich auch noch nicht. 

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 2 Stunden, GoldenTurtle sagte:

Ich habe in einem Gespräch erfahren, Glas sei nicht gut zum (längerfristig) darin lagern. Warum weiss ich auch noch nicht. 

@GoldenTurtle Neue Erkenntnisse? Wäre ja echt interessant Weiterführendes darüber zu erfahren! Kannst Du da noch mal nachharken?

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Da die klickenden Kunststoffdosen, in die ich normalerweise meinen Tee verfrachte, zwar luftdicht sind, aber irgendwie nix für's Auge, konnte ich mich  zum Kauf dieser beiden Zinndosen anstiften. Ich fürchte, hier könnte sich ein Sammelgebiet auftun :D

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Die erste ist ein bayerisches Produkt aus den 30er Jahren und hat schon einige Macken im Laufe ihres Lebens davongetragen.

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Die andere wurde laut der Vorbesitzerin in Shanghai gekauft. Ich finde sie leicht kitschig und sie wurde leider nicht in einem Stück gegossen. Im oberen Teil kann man innen eine Naht ertasten. Ich vermute, dass der obere Teil mit dem Korpus verklebt wurde. Abgesehen vom Gewicht (beide wiegen über 600 g) finde ich sie beide sehr praktisch. Die Innendeckel schließen dicht und es passt eine Menge Tee rein.

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bearbeitet von tatea

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@tatea Gratuliere, das ist der Favorit von Urgrossmutter Yu für authentischen, richtig reifen Pu, so ab 30 Jahren Reifung.

Sind diese wirklich ganz aus Zinn? Jetzt reizt du mich, mal wieder bei uns in die Brockenstube zu pilgern, früher habe ich dort stets nach Silberkannen Ausschau gehalten und meistens war es dann Zinn, jetzt suche ich Zinnbehältnisse und wahrscheinlich sind sie dann alle aus Platin. 9_9

Nebenbei: Silbergefässe sind ja innen gerne verzinnt, für Lagergefässe überhaupt kein Nachteil, aber für Wasserkocher, Aufguss- und Trinkgefässe, was Tee angeht, leider schon.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 38 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Sind diese wirklich ganz aus Zinn? Jetzt reizt du mich, mal wieder bei uns in die Brockenstube zu pilgern, früher habe ich dort stets nach Silberkannen Ausschau gehalten und meistens war es dann Zinn, jetzt suche ich Zinnbehältnisse und wahrscheinlich sind sie dann alle aus Platin. 9_9

Nebenbei: Silbergefässe sind ja innen gerne verzinnt, für Lagergefässe überhaupt kein Nachteil, aber für Wasserkocher, Aufguss- und Trinkgefässe, was Tee angeht, leider schon.

Ich hab nicht an den Gefäßen herumgefeilt, und Zinn enthält ja sowieso immer einen kleinen Prozentsatz anderer Metalle (Blei, Antimon, etc.), damit die Legierung härter wird.

Bei der Teedose aus den 30er Jahren bin ich sicher, dass sie aus Zinn ist, denn sie stammt von einer damals recht bekannten Zinngießerei aus Regensburg.

Bei den Chinesen kann man nie wissen :ph34r:. Aber aufgrund des Gewichtes glaube ich schon, dass auch die chinesische Dose aus Zinn ist. Ganz aus Blei wird sie schon nicht sein, dann wäre sie etwas schwerer :lol:

Ich hatte erst Bedenken, wegen des möglichen Bleianteils, aber ein mir bekannter Chemiker hat mich beruhigt. Bei trockenen Teeblättern besteht keine Gefahr. Anders wäre es bei Flüssigkeiten. Daher sind seit den 70er Jahren (in Deutschland) Bleizusätze in Zinn nur noch in Flachware erlaubt, also in Blechen etc.. Wie es sich damit in China verhält, weiss ich natürlich nicht.

Leider finde ich das meiste, was hierzulande im 20. Jahrhundert aus Zinn produziert wurde, "optisch wenig ansprechend". Insofern ist es gar nicht so einfach, da etwas zu finden, was man mögen kann. Auf der anderen Seite ist Zinn momentan total aus der Mode und schwer zu verkaufen, so dass die Preise niedrig sind.

Dass Silberkannen innen verzinnt sind, habe ich noch nicht gehört oder gesehen. Ich kenne Verzinnung nur von Kupfertöpfen. Silberzeug hat innen oft eine dünne goldenene Schicht. Ich nehme an, dass dies eine Vergoldung ist, damit das Gefäß von innen nicht mit Schwefelwasserstoff in Berührung kommen kann und daher innen auch nicht mehr anlaufen kann.

Was macht denn Silber eigentlich mit dem Geschmack? Warum ist das nicht zu empfehlen? Wir haben doch alle mal vom Silberlöffel gegessen (oder vom versilberten), und ich fand das eigentlich nur bei Eiern unangenehm im Geschmack. Und wenn es nicht zu empfehlen ist, warum gibt es dann den Hype um Teekannen aus Silber?

Leider habe ich keinen richtig reifen Pu, - aber vielleicht legst Du ja mal ein gutes Wort für mich bei Urgroßmutter Yu ein, @GoldenTurtle

 

 

 

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vor 8 Stunden schrieb tatea:

Dass Silberkannen innen verzinnt sind, habe ich noch nicht gehört oder gesehen.

In aller Regel wird mit einer Vergoldung gearbeitet. Es ist in der Tat naheliegender, mit einem edleren Metall zu beschichten als umgekehrt.

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Du meinst, weil die Menschen ja eher oberflächlich sind ... auf der Aussenseite?

Die Aussenseite interessiert ja nicht ... wie Paul sagte.

Also bei Silber, ich meinte das hat mir irgendwer mal gesagt, kann natürlich auch nicht stimmen, eine Verzinnung auf der Innenseite, weil ab einer gewissen "Dosis" Silber als giftig gilt. Solche eine Verzinnung, schätze und hoffe ich, ist wahrsch. eher bleifrei.

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vor 11 Stunden schrieb tatea:

Was macht denn Silber eigentlich mit dem Geschmack? Warum ist das nicht zu empfehlen? Wir haben doch alle mal vom Silberlöffel gegessen (oder vom versilberten), und ich fand das eigentlich nur bei Eiern unangenehm im Geschmack. Und wenn es nicht zu empfehlen ist, warum gibt es dann den Hype um Teekannen aus Silber?

Ich teste gerade ein wenig mit einer Silberkanne. Bei leichten japanischen Grüntees habe ich das Empfinden, dass sie feine Nuancen stiehlt. Je intensiver der Tee, desto besser ist das Ergebnis (bisher). Sicherlich schwingt hier auch mein persönliches Tagesempfinden mit ein.

Die Handhabung macht allerdings große Freude. Das Kännchen gießt hervorragend und es tropft nichts, ein eingebautes Siebchen hat sie auch.

Früher nahm man gerne Silberkannen, zum einen, da es edel und kunstvoll ist, zum anderen war die Wasserqualität nicht flächendeckend so gut, wie heutzutage und man versprach sich auch hier vorteilhafte Wirkung.

Von einer Zinnlegierung innerhalb solcher Gefäße habe ich ebenfalls noch nicht gehört. Das würde meines Wissens auch mit den Feingehaltsstempeln kollidieren.

Als Eierlöffel empfehle ich welche aus Bein (Knochen), Horn oder Elfenbein, denn diese sind geschmacksneutral und wurden vor dem Plastikzeitalter hierfür gerne genutzt.

Die Zinndose aus Bayern ist wunderschön! :)

bearbeitet von Raku

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vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Du meinst, weil die Menschen ja eher oberflächlich sind ...

Solche Fragen überlasse ich den Philosophen. ;)

 

vor 2 Stunden schrieb GoldenTurtle:

eine Verzinnung auf der Innenseite, weil ab einer gewissen "Dosis" Silber als giftig gilt. Solche eine Verzinnung, schätze und hoffe ich, ist wahrsch. eher bleifrei.

Wenn solche Objekte verzinnt wurden, dann würde ich mich bei älteren Stücken nicht darauf verlassen, da Silber eher das kleinere Übel sein dürfte.

Ohnehin dürfte früher der Wunsch im Vordergrund gestanden haben, dass Material weniger schnell korrodieren zu lassen, was insbesondere durch eine Vergoldung erreicht werden kann. Verzinkt wurden primär unedlere Materialien wie etwa Kupfer.

bearbeitet von theroots

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vor 3 Stunden schrieb Raku:

Ich teste gerade ein wenig mit einer Silberkanne. Bei leichten japanischen Grüntees habe ich das Empfinden, dass sie feine Nuancen stiehlt. Je intensiver der Tee, desto besser ist das Ergebnis (bisher). Sicherlich schwingt hier auch mein persönliches Tagesempfinden mit ein.

Die Handhabung macht allerdings große Freude. Das Kännchen gießt hervorragend und es tropft nichts, ein eingebautes Siebchen hat sie auch.

Früher nahm man gerne Silberkannen, zum einen, da es edel und kunstvoll ist, zum anderen war die Wasserqualität nicht flächendeckend so gut, wie heutzutage und man versprach sich auch hier vorteilhafte Wirkung.

Von einer Zinnlegierung innerhalb solcher Gefäße habe ich ebenfalls noch nicht gehört. Das würde meines Wissens auch mit den Feingehaltsstempeln kollidieren.

Als Eierlöffel empfehle ich welche aus Bein (Knochen), Horn oder Elfenbein, denn diese sind geschmacksneutral und wurden vor dem Plastikzeitalter hierfür gerne genutzt.

Die Zinndose aus Bayern ist wunderschön! :)

@Raku, dass eine Silberkanne die japanischen Grüntees nicht positiv beeinflusst, finde ich interessant, da ich der Meinung war, dass die modernen Silberkännchen meist aus Japan kommen. Hast Du eine moderne Silberkanne?

Silber hat wohl eine gewisse antiseptische Wirkung und wird heutzutage auch oft in der Medizin eingesetzt. Es gibt z.B. silberbedampfte Heftpflaster. Von daher ist es gut vorstellbar, dass Trinkwasser damit verbessert wird und vielleicht die Zahl der Bakterien und Mikroben vermindert.

Dein Argument mit den Feingehaltsstempeln überzeugt.

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vor 4 Stunden schrieb theroots:

Wenn solche Objekte verzinnt wurden, dann würde ich mich bei älteren Stücken nicht darauf verlassen, da Silber eher das kleinere Übel sein dürfte.

Ohnehin dürfte früher der Wunsch im Vordergrund gestanden haben, dass Material weniger schnell korrodieren zu lassen, was insbesondere durch eine Vergoldung erreicht werden kann. Verzinkt wurden primär unedlere Materialien wie etwa Kupfer.

Beiden Punkten sollten wir unbedingt noch nachgehen.

Schätzt du, auch eine alte Silberkanne aus dem Orient ist innen ebenfalls viel eher vergoldet worden? 

Und wie sieht das i.d.R. aus - eher alu-silbrig oder eher goldig?

Bei der inneren Beschichtung bei meiner bin ich von der alu-silbernen Beschichtungsfarbe her einfach mal von Zinnbeschichtung ausgegangen, aber das ist nur eine Vermutung.

Wir müssen uns da noch einiges Wissen erarbeiten.

PS: Jemand sagte mir vor einer Weile mal, dass fast alle "reinen" Silberkannen aus China nur dick versilbert seien ... ich weiss aber nicht, ob das stimmt.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 8 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Schätzt du, auch eine alte Silberkanne aus dem Orient ist innen ebenfalls viel eher vergoldet worden? 

Und wie sieht das i.d.R. aus - eher alu-silbrig oder eher goldig?

Bei der inneren Beschichtung bei meiner bin ich von der alu-silbernen Beschichtungsfarbe her einfach mal von Zinnbeschichtung ausgegangen, aber das ist nur eine Vermutung.

Die Vergoldung auf den Innenseiten von Silbergefäßen sieht normalerweise matt-golden aus.

Ich kenne mich nur ein bisschen mit afrikanischem und orietalischem Schmuck aus. In den meisten Ländern im Orient wurde früher wenig Gold verwendet,  jedenfalls bei Schmuckstücken. Ist Deine Kanne gestempelt @GoldenTurtle? Weißt Du aus welchem Land sie stammt? Es gibt ja auch arabische Punzen, die den Feingehalt angeben (google mal nach ägyptischen Silberpunzen oder auch auf englisch: egypt silver hallmarks). Eventuell kannst Du die Punze ja mal fotografieren und hier einstellen?

Wenn die Kanne älter ist und keine Punze hat, dann ist es sehr schwierig festzustellen, was die Bestandteile der Silber-Legierung sind. Afrikanische und orientalische Legierungen sind völlig anders und enthalten manchmal noch andere Metalle als Kupfer. Ich habe Armreifen, die aus einer gelblicheren Legierung sind als unser Sterling-Silber, bei denen der Test mit Prüfsäure einen dennoch einen niedrigeren, nicht näher bestimmbaren Silbergehalt anzeigen. Das bedeutet, dass da einiges im Fluß war, was den Feingehalt anbelangt.

Moderne Silberwaren werden manchmal durch eine Rhodinierung vor dem Anlaufen geschützt, dass heißt, es wird eine dünne Schicht Rhodium aufgebracht, welches nicht anläuft und wohl auch härter als Silber ist. Die Farbe wirkt dann irgendwie kälter und es glänzt stärker, in etwas wie Platin. Mir gefällt rhodiniertes Silber überhaupt nicht, weil die Oberfläche auf mich völlig tot wirkt. Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass diese Beschichtung bei einem Kännchen aus dem Orient zum Einsatz kommen könnte.

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@Cel Du darfst dagegen sein. Nur ganz kurz: ausser legalen Antiquitäten gibt es auch ebenfalls legale neue Stücke mit CITES. Da stirbt kein Tier extra dafür und was da in den Medien dargestellt wird ist zum Großteil einfach nicht wahr - vor allem nicht in D.

@tatea Ja, mich wundert das auch, ich werde noch weiter testen. Es handelt sich aber um ein historisches Silbermokkakännchen aus deutscher Silberschmiede, nichts Modernes.

@GoldenTurtle Eine dicke Versilberung macht in meinen Augen keinen Sinn, da diese Kännchen nur sehr dünnes Material aufweisen. Aber: wie dick ist dick? :)

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vor 2 Stunden schrieb tatea:

Die Vergoldung auf den Innenseiten von Silbergefäßen sieht normalerweise matt-golden aus.

Leider, davon bin ich auch ausgegangen.

Ja, meine ist aus dem Orient, hat aber Silberstempfel, aber nur den Promillwert und ist auch nicht magnetisch.

vor 45 Minuten schrieb Raku:

Eine dicke Versilberung macht in meinen Augen keinen Sinn, da diese Kännchen nur sehr dünnes Material aufweisen. Aber: wie dick ist dick? :)

Oh, es kommt drauf an ... zwei, dreihundert Gramm kommen teilweise schnell zusammen, und der Sinn ... für einen Hersteller könnte es finanziell gesehen unter Umständen und natürlich nur rein theoretisch schon einen gewissen "Sinn" machen.

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@GoldenTurtle, was bringt dich überhaupt zu der Annahme, dass die Innenseite deiner Silberkanne mit einem anderen Material beschichtet ist? Wenn sie eine Stempelung nach westlichen Standards hat (800, 835, 925 etc., und das ist ja der Promillewert), dann darf sie innen nicht mit einem weniger edlen Material beschichtet sein, wie @Raku ja schon feststellte.

Falls innen doch eine minderwertigere Legierung ist, kannst Du davon ausgehen, dass mit dem ganzen Kännchen etwas nicht stimmt.

Möglicherweise ist innen einfach nur noch mal eine etwas hochwertigere Versilberung aufgebracht? Je hochwertiger das Silber, um so weniger oxidiert es.

An deiner Stelle würde ich zu einem Schmuckladen oder Goldschmied gehen und dort darum bitten, dass sie einen Silbertest mit Prüfsäure machen. Das geht ganz einfach und schnell, und dann weisst Du Bescheid. Manche Trödler machen das auch, die brauchen für Ankäufe ja auch Prüfsäure.

Dass die Kanne nicht magnetisch ist, sagt ziemlich wenig darüber aus, ob sie denn aus Silber ist  oder nicht.

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"Wie dick ist dick?" @theroots, da sind wir schon bei den Philosophen, also mitten im Leben.:)

Ich mache mir keinen Kopf  über Verzinnungen und Vergoldungen, mein Wasserkessel ist aus Edelstahl und meine Aufgußgefäße (meist) aus Porzellan. Die Silberkannen von YS find ich wenig hübsch, aber eine solche würde ich nicht ausschlagen:

http://www.denes-szy.com/de/home/startseite/georg-jensen-sterling-silber-teekanne-80-a-handmade.html

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vor 18 Stunden schrieb GoldenTurtle:

zwei, dreihundert Gramm kommen teilweise schnell zusammen, und der Sinn ... für einen Hersteller könnte es finanziell gesehen unter Umständen und natürlich nur rein theoretisch schon einen gewissen "Sinn" machen.

Eine "massive" Versilberung habe ich zumindest noch nie gesehen. Zwar gibt es in der Tat Unterschiede hinsichtlich der Dicke der Schicht. Um auf mehrere Hundert Gramm zu kommen, muss das Objekt aber schon relativ gross sein. ;)

Versilbert wird primär, um Materialkosten zu sparen. Insofern ergibt es wenig Sinn, wenn die Schicht wesentlich dicker ist. Objekte mit dicker Silberschicht werden meist hohl gegossen und im Folgeschritt mit einem anderen Material gefüllt.

vor 17 Stunden schrieb Paul:

"Wie dick ist dick?"

Die unphilosophischeAntwort: In casu wohl weniger dick als die hinlängliche Verwendung des Wortes vermuten lassen würde. :D

bearbeitet von theroots

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Für Vergoldungen und Versilberungen gibt es 2 unterschiedliche Verfahren. Man kann in einem galwanischen Bad versilbern, dabei bleibt die Versilberung sehr dünn.

Es gibt aber auch das Verfahren der Plattierung, dabei werden zwei Metallbleche miteinander verschweißt. Bei Edelmetallen nennt man diese dann doublieren, bzw. solcher Schmuck heisst "Doublé". Bei diesem Verfahren sind den Schichtdicken wahrscheinlich keine Grenzen gesetzt. Nicht unbedingt muss eine betrügerische Absicht dahinter stehen, es kann z. B. auch dazu dienen, dem relativ weichen Edelmetall eine festere Stabilität zu verleihen, indem man es mit einem härteren Metall verbindet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Plattieren

Bei einem einzelnen Gegenstand fällt es sicher nicht ins Gewicht, aber ich denke, wenn Silberwaren in großen Mengen hergestellt werden, dann macht die Schichtdicke, bzw. ein relativ dünner unedler Kern bei dicker Plattierung, finanziell einen gewaltigen Unterschied und rechnet sich.

bearbeitet von tatea

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Per Zufall hab ich heute einen Beitrag über ein Gewürzhändler-Startup - Pfeffersack & Söhne - gesehen, die sehr hochwertige Gewürze und Gewürzmischungen verkaufen. Aufbewahrt und verkauft werden die Gewürze in eigens hergestellten Keramikdosen, die mit Kork verschlossen werden. Die Keramikdosen werden im Westerwald in einem kleinen Betrieb handgefertigt. Ich hab dann mal auf der Website nachgeschaut, und tatsächlich verkaufen sie auch nur die Gefäße.

https://www.pfeffersackundsoehne.de/collections/p-s-accessoires

 

gewuerzdose-schwarz_80x80.jpg

Mich nerven eigentlich schon immer die vielen Doypacks im Schrank, ich würde die Tees lieber in Gefäßen aufbewahren, aber sich bei Keramikern was zu bestellen sprengt bei den vielen Tees mein Budget.

Meine Frage dazu: Ein Korkverschluss verschießt ja nicht 100%, aber doch fast. Bzw. der Luftaustausch geschieht sehr, sehr langsam. Und was für Gewürze gut sein kann, müsste für den Tee doch auch ok sein, oder? Oder nicht der Kork selbst Aromen an?

Gut finde ich einfach, dass kein Silikon oder Plastik oder dergleichen zum Einsatz kommen bei den Gefäßen oben.

*Oder nimmt der Kork selbst Aromen an?

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