Gast Gast195

Guter gemahlener Bohnenkaffee ?

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Gast Gast195

Hallo zusammen,



nun ist mir natürlich nicht entgangen, das wir uns in einem Teeforum befinden,


aber ich bin mal so dreist und frage euch trotzdem mal ob jemand einen guten gemahlenen Bohnenkaffee empfehlen kann.


Ich bin in letzter Zeit wieder etwas auf den Geschmack gekommen,


hauptsächlich in der Verbindung mit dezent gewürztem Kaffee bspw. mit Zimt, Kakao und oder Kardamon.


Am liebsten hätte ich einen aus Äthiopien, wenn möglich Bio und Fairtrade, vielleicht auch Wildkaffee,


mit einer guten Preis/ Leistung, den ich auch im normalen Handel bekomme.


Aber bestellen wäre notfalls auch kein Problem.



Vielen Dank im Voraus.



Mocha


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Hallo Mocha, 


diese zwei Anbieter kann ich Dir empfehlen:



"Schwarzmahler": http://www.ichwillschwarzmahler.de/röstkaffee/


Hiervon bestelle ich immer mal wieder verschiedene Sorten für meinen Freund (ich selber trinke keinen Kaffee mehr).


Die Beschreibungen kommen gut hin, an denen kann man sich gut orientieren. :)



"Kaffa", ein Kaffeeanbieter, der seine Sachen aus Wildpflückung (somit natürlich bio, da wild) und fair anbietet. Die Sachen sind wirklich sehr fein und sehr aromatisch:


http://kaffaland.de/der-kaffee.html 


Diese Sorten bekommt man in Biomärkten oder Reformhäusern (ansonsten auch online) und wird hier auch sehr gerne getrunken. :)




Mit einem Mokkakännchen (Bialetti) direkt auf dem Herd zubereitet, kann man Kaffee oder Espresso (der dann natürlich nicht den Druck, wie ein echter Espresso bekommt) zubereiten.


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Hallo Mocha, 


ich bin zwar nur ein sporadischer und dilettantischer Kaffeetrinker, aber ...


 


... im Troisdorfer Teeladen z.B. gibt es nicht nur den üblichen Tee vom Teeladen um die Ecke, sondern auch speziellen Kaffee (allerdings un-gemahlen), Obstbrände, und spezielle Schokolade, neben den Belgischen Pralinen in der Kühltheke. von daher dürfte Deine Frage in einem Teeforum heutzutage kein Fauxpas sein.  :)

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Gemahlener Kaffee ist ungefähr so ein No-Go wie ein Matcha, der offen gelagert wird - schon in den ersten Minuten verliert er deutlich an Aroma.


Das Nachwürzen machst du am besten selber, gerade gemahlener Kardamon ist ja ein traditionelles Kaffeegewürz für Mokka. 


Ich kenne aber niemanden, der guten Kaffee auch noch nachwürzt, das macht man eher mit zu dunkel gerösteten Kaffees.  :whistling:



Ich hätte jetzt folgende Röster empfohlen: Machhörndl (Machhoerndl-Kaffee.de), Johannes Beyer (jbkaffee.de), Phönix (Phoenix-coffeeroasters.de)


Deine Einschränkungen (Bio, Fairtrade, Wildkaffee) führen aber mehr oder weniger automatisch zum Amaro Gayo aus dem Kaffeekontor Bonn.


Für mich verwunderlich bei diesem Kaffee ist hier insbesondere das fairtrade.  :ph34r:

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:) Hatten nicht die Quijote zusammen mit den Schwarzmahlern die Bohnen importiert? Soweit ich mich erinnere, sind die befreundet...

Jupp, ich weiß allerdings nicht ob das immer noch so ist.

Das mit dem gemahlen Kaffe hab ich vorhin wohl überlesen....also das geht überhaupt nicht :)

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Für den Anfang kann man ja mit einer Kaffeemühle mit Schlagwerk, die man ziemlich überall findet, anfangen.


Wenn man dann etwas weiter einsteigen will, bekommt man mit der Hario Skerton für knapp unter 30€ eine ziemlich ordentliche Mühle, die auch etwas gehobenere Ansprüche befriedigt.


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Gast Gast195

Ich hab eine elektrische Mühle, allerdings mit Stahlklingen.


Das ist wegen der Überhitzung vermutlich nicht das Ideale ?



Danke an alle für die bisherigen Kommentare, hat mir sehr weiter geholfen :)


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Ist nicht so optimal. Erst einmal die Erhitzung, außerdem mahlen Mühlen mit Schlagwerk meist nicht besonders gleichmäßig. Ich würde zu einer Mühle mit Mahlwerk aus Keramik raten. Die Skerton ist sicherlich nicht verkehrt, aber man muss bedenken, dass sie oben offen ist und manchmal Bohnen rausspringen. Der Auffangbehälter ist aus Glas, anders als bei der Mini-Mill. Die ist, wie der Name sagt, ziemlich mini. Kann aber für Wenig-Trinker bereits reichen.


Mama hat eine Zassenhaus mit Mahlwerk aus Edelstahl, aber die war schnell hinüber. Sieht dekorativ aus, kann man gut zwischen den Beinen festklemmen, aber das Mahlwerk ist schon hoffnungslos verstopft. Auch Basmati-Reis mahlen, wie von Zassenhaus empfohlen, hat nichts gebracht.


Ansonsten kann man sich ja auch kleine Mengen vor Ort mahlen lassen. Ist zwar nicht dasselbe wie unmittelbar vor der Zubereitung mahlen, aber besser als aus der Tüte.


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Mama hat eine Zassenhaus mit Mahlwerk aus Edelstahl, aber die war schnell hinüber. Sieht dekorativ aus, kann man gut zwischen den Beinen festklemmen, aber das Mahlwerk ist schon hoffnungslos verstopft. Auch Basmati-Reis mahlen, wie von Zassenhaus empfohlen, hat nichts gebracht.

Verstopfung ist kein Grund für eine neue Mühle. Und liegt nicht am Mahlwerksmaterial.

Erst mal ein bisschen grober stellen, damit man den Reis durchbringt, oder, weil das Mahlwerk schon so zugesetzt ist, gleich das Mahlwerk ausbauen und z.B. mit einer Zahnbürste säubern (und ggf. danach den Reis mahlen). Das Reinigen, vor allem das Mahlen von Reis, empfiehlt sich, sobald man erste Ablagerungen am Mahlkegel erkennt.

Selber bevorzuge ich Stahlmahlwerke, habe aber bisher weder ein gebrochenes Keramikmahlwerk noch stumpfes Stahlmahlwerk gehabt (beides wird gern als Gegenargument gegen das andere Lager gebraucht). 

@Mocha: Für gelegentliches Kaffeetrinken würde ich auch zur Skerton raten, für häufigeres Kaffeetrinken aber durchaus eine günstige elektrische Mühle empfehlen, sowas wie die Solis 166 oder Solis 167 (letztere preiswerter praktisch baugleich von Tchibo, unter 50€).

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Gast Gast195

In der Regel trinke ich nur 1-2 Tassen am Tag. Mein Flüssigkeitsbedarf decke ich mit Grüntee,


Kaffee nur zum Frühstück oder wenn Gäste kommen die keinen Tee mögen.


Finde die Mini Mill etwas vorteilhafter, weil die einen Deckel hat.


Ansonsten habe ich eine gute elektrische Kaffeemühle mit ordentlich Power,


die ich momentan allerdings meistens für Kräutermischungen nutze.


Ich habe jetzt gerade festgestellt das die Wildkaffees sehr teuer sind,


habt ihr nicht vielleicht noch einen brauchbaren Discounter Kaffee im Repertoire bspw. von Globus,


in den komme ich zufälligerweise am Freitag, wir haben auch einen Tchibo in der nähe.


Ich versehe meinen Kaffee gerne mit Gewürzen, das macht ihn etwas verträglicher


und geschmacklich ansprechender, deswegen muss es vielleicht doch kein Spitzenprodukt sein.


Meine Ansprüche haben sich da dann doch etwas relativiert,


aber so 10 Euro für 500g wäre ich bereit auszugeben.

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Gast Gast195

Stimmt im Grunde.


Meistens werden bei Tee Blatt, Blüte, Stängel und Wurzel verarbeitet,


aber die Fruchtkörper, in dem Fall die Nuss oder Bohne, ist ja auch ein Pflanzenbestandteil.


Denke das hat mehr historische und kulturelle Gründe das man zwischen Kaffee und Tee differenziert.


Obwohl es ja auch Tee aus Kaffeeblättern gibt, der übrigens sehr gesund sein soll.


Ich habe für mich den Kaffee neu entdeckt als ich angefangen habe ihn zu würzen.


Aber auch Kakao ist ein wirklich leckeres und gesundes Produkt,


da bin ich auch vor kurzem auf Bio und Fairtrade umgestiegen


zumal der Kakao dann auch keine Säurestabilisatoren und so`n Schmus enthält.

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kaffee ist eigentlich ja auch ein teeähnliches getränk... ;)

Du weißt womöglich garnicht wie recht du hast *g*

Das merkt man nämlich besonders bei den richtig guten, handgerösteten Kaffees!

Die sind dann viel heller und tee-ähnlicher, und auch beim Handaufguss etc. werden die Parallelen richtig deutlich.

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Globus hat meist auch Alnatura-Sachen. Den Espresso oder Kaffee kann man mal nehmen, ist aber nicht so fein im Geschmack wie bei z.B. kleinen Röstereien (wenn Du noch würzt, kann das trotzdem gut passen). Dafür ist es bio und zum Teil auch fair und als Alnaturaabfüllung etwas günstiger, als z.B. von Lebensbaum, Sonnentor etc.



Zu Tchibo kann ich nicht so raten, wenn, dann die Baristasorten, aber die Bohnen sind doch sehr schnell geröstet. Im Shop direkt könnte es Sondereditionen geben, es ist aber wie immer Geschmacksache. :)



In einem kleinen Teelädchen in Michelstadt im Odenwald führen sie auch ein paar Sorten vom Kaffee aus der Rösterei Wacker in Frankfurt, den ich früher sehr gerne getrunken hatte. Da gab es tolle Varianten, die teils sehr Schokoladig geröstet waren... :)


http://wackers-kaffee-online-shop.mvzid.de




Wie mit auch schreibt: es gibt schon deutliche Parallelen zu Tee: je mehr man in die Materie des Kaffees dringt, sich durchprobiert, mit Mahlgraden und Blühverfahren und Zeiten und vor allem der angebotenen Ware (und dem Wasser!) experimentiert, umso feiner werden die Ergebnisse. 


Kaffee ist schon auch spannend. ;)

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Jetzt ist die Frage ob es nicht sinnvoller wäre eine günstige Handmühle zu nehmen und ganze Bohnen.

Frisch gemahlen schmeckt Kaffee um etliches angenehmer. Die ganzen Bohnen kann man auch einfrieren und immer die Portion nehmen und nur diese mahlen. Erhält auch mal um etliches mehr Geschmack.

Und der finale Tip ist eher auf Handwerklich guten Kaffee zu setzen wie z.B. von Quijote Kaffee (macht direkte Programme und Handel mit Kaffeebauern), was einfach ein viel besseres Kaffee Erlebnis bedeutet. Bei Tee nimmst Du doch auch nicht den letzten Mist. Bei Kaffee ist es so, dass dieser innerhalb der ersten drei Monate, wenn er nicht tiefgefroren ist, am besten ist. Danach kann man ihn für Espresso schon nicht mehr gebrauchen, da viel Geschmack verloren geht.

bearbeitet von Cel

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Ich muss gestehen das ich auch echt gerne Kaffee trinke. So sehr das ich sogar einen vollautomaten habe. Und ich bin mittlerweile bei lavazza angekommen. Entweder der rote mit 60% arabica oder der blaue mit 100% arabica bohnen. Das kilo liegt bei ca 18€ ich habe mir geschworen bevor ich nochmal schlechten Kaffee trinke, trinke ich lieber keinen mehr. Die mühle von kitchenaid ist ein traum. Allerdings auch nicht gerade ein schnapper.

Gruß, Mark

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Gast Gast195

Ich würde meinen Kaffee gerne im Einzelhandel kaufen, einfach weil ich kein Geld für den Versand zahlen will/kann.


Meine Frau und ich trinken viel Grüntee, den ich hauptsächlich von yuuki beziehe und


mein Budget für "Genuss und Medizinale" Ernährung ist nahezu erschöpft.


Daher sind 10 Euro für 500g mein absolutes Limit. Wir kaufen schon ausschließlich Bio,


dann Tee, Bio Hanfsamen für Milch, Kurkuma, verschieden Gewürze, usw. das geht echt ins Geld.


Rakus Idee die Sachen von Alnatura zu nehmen finde ich für mich praktikabel,


zumal ich einmal in der Woche an einem Globus vorbeikomme.


Bei der Handmühle habe ich mich schon für die Mini Mill entschieden,


die hat ein Keramikmahlwerk und ist für meine 1-2 Tassen am Tag mehr als ausreichend.


Zu den ganzen Bohnen habe ich mich von euch schon überzeugen lassen ;)


Quijote Kaffee gefällt mir sehr gut, kann ich mir aber mit dem Versand einfach nicht nicht mehr leisten.


Das wäre dann bei meinem Budget einfach dekadent und würde Abstriche bei wirklich notwendigen Sachen bedeuten.

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Also ich bin auch der Meinung, dass Kaffee frisch gemahlen und auch frisch geröstet sein sollte. Bin sogar am überlegen ob ich mir einen Kaffeeröster zulegen soll...


Wir hatten mal Akha Ama Kaffee im Sortiment. Der war wirklich lecker! Vielleicht findest du den in den Weiten des Internets zum Bestellen? Bei Akha Ama habe ich auf die Schnelle keine Links auf andere Shops gefunden.


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Die Einschränkung beim Preis kann ich verstehen.

Ich muss von mir sagen, dass ich diese Massenmarkt Kaffeebohnen von Großröstereien nicht vertragen habe, die haben immer meinen Kreislauf zerrissen. Die Langgerösteten machen mir keine Probleme.

Wenigstens solltest Du dann auf das MHD achten. Die meisten geben ein MHD zwei Jahre nach Röstdatum an. Da kannst Du schon noch was heraus holenm indem Du frischere Ware holst.

Das Thema eigenen Röster kenne ich. Ich war ewig Selbströster, jedoch ist der Kaffeekonsum stark geschrumpft auf 4 Tassen in der gesamten Woche, weshalb ich jetzt gerösteten kaufe. Man spart auf jedenfall die Kaffeesteuer und kann seinen Spieltrieb freien Lauf lassen.

Aber zum Glück haben wir hier einen Kaffeeröster bei uns, der für meinen Konsum nicht zu teuer ist.

Aber auch bei knapp 13€ pro 500g rangiert.

bearbeitet von Cel

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Am 22. Oktober 2015 um 12:00 schrieb miig:

Für den Anfang kann man ja mit einer Kaffeemühle mit Schlagwerk, die man ziemlich überall findet, anfangen.

 

Wenn man dann etwas weiter einsteigen will, bekommt man mit der Hario Skerton für knapp unter 30€ eine ziemlich ordentliche Mühle, die auch etwas gehobenere Ansprüche befriedigt.

 

Mit der Hario war ich gar nicht zufrieden. Wenn ich im Winter öfter auch mal ein Kaffee trinke, dann mahle ich frische Bohnen immer mit der Dienes Mokka meines Vaters aus den 1960-70ern. Das Mahlergebnis der Hario war meiner Meinung nach sehr ungleichmäßig und die Übertragung erst. 5 Minuten voll Power für 15g Espresso ;) Das mach ich mit der Dienes in 30 Sekunden. Nun ja, Geschmacksache. 

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