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Was ist das für ein Tee? Wer kann Japanisch?


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Hallo,

 

ich bekomme immer wieder aus Japan Tee geschenkt. Die Verpackungen sind dann immer komplett auf Japanisch. Meist komme ich ganz gut weiter, indem ich die Telefonnummern, die auf der Rückseite zu finden ist, im Internetseite suche und mich von dort aus zu dem Tee durchhangel. Mir reicht es, zu erfahren, was es überhaupt für ein Grüner ist (Sencha, Bancha, Fukamushi?) und in welcher Preisklasse er so spielt. 

Aber nun... Wer hat diesen Tee schon mal irgendwo gesehen oder kann mir einen Link schicken?

Danke!

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vor 7 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Die Verpackung ist nicht mal vakuumiert? Dann ist es wahrscheinlich sehr einfache Ware, dafür lohnt sich die Recherche wohl kaum.

naja, ins Internet eintippen ist jetzt nicht so die Herausforderung... und vielleicht hat ja einer gewisse Sprachkenntnisse oder Erfahrung in petto.

@theroots Danke. Dachte ich mir schon. Damit wird der alte Herr ständig beschenkt. Soll in Japan ja auch überall getrunken werden. Und wegen des kräftigen Geschmacks empfiehlt es sich bestimmt auch für Europäer...

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In der Geschäftswelt lassen sich die Asiaten nicht lumpen, wenn man wirklich geschätzt wird und artikulieren kann, was man will. Und handgefertigter Gyokuro ist durchs Band etwa das Geilste, was Japan teemässig auf die Beine bekommen hat. Ein echter Fixstern in meinem Tee-Universum. 5% Provision an mich dann nicht vergessen. :yahoo:

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Es ist ein Bancha (ryokucha) aus Kagoshima. Von der Qualität also nicht gut genug, um noch als Sencha eingestuft zu werden. Prima Alltagstee, der wohl etwas robuster schmecken wird.

Kanji der Teeplantage: 知覧茶園 (chiran cha'en)
http://www.chirancha.jp/

Deinen Tee findest du auf folgender Seite: http://www.chirancha.jp/tea/fukamushi/
Du hast eine 80g Packung, auf der Webseite sehe ich spontan aber nur 50g (500Yen) und 100g (900 Yen). Der Tee heißt übrigens Gin 吟 http://www.wadoku.de/entry/view/7477470

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@ckadenDanke! Hm, mal sehen. Mit Banchas hab ich bis dato nur schlechte Erfahrung gemacht. Die waren mir im Nachgang häufig den "Teeappetit" nicht wert. Zu grob und für mich uninteressant. Vielleicht ist er was fürs Büro... Da läuft nur Leitungswasser, das in der Mikrowelle erhitzt werden muss. Macht ihn aber auch nicht unbedingt besser.

Gruß, André.

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vor 7 Stunden schrieb ckaden:

Es ist ein Bancha (ryokucha) aus Kagoshima. 

Bist du dir da sicher? Ich konnte auf der Packung keine Hinweise dazu finden. Auch aufgrund des Preises von ca. 1000 Yen / 100g hätte ich ihn in die Kategorie Sencha bzw. Fukuamushi-cha mittlerer Preisstufe eingeordnet. Meiner Erfahrung nach liegen Banchas, hier im qualitativen Sinne, preislich meist deutlich tiefer. Wie auch immer, André kann ja berichten wie er schmeckt. :)

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vor 9 Stunden schrieb theroots:

Das war jetzt eher auf den Gyokuro selbst bezogen. Das Rollen von Hand ergibt regelmässig ein optisch besseres Bild, den Geschmack beeinflusst dies ja aber nicht grossartig. :) 

Stimmt theoretisch natürlich, das Handrollen alleine macht den Tee nicht oder nur wenig besser, aber (!!) bei Handgerolltem wird i.d.R. nur sehr gute Teequalität verarbeitet.

Edited by GoldenTurtle
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vor 12 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Die Verpackung ist nicht mal vakuumiert? Dann ist es wahrscheinlich sehr einfache Ware, dafür lohnt sich die Recherche wohl kaum.

Von Deinen Teekenntnissen habe ich hier im Forum schon mehrfach profitiert, aber ich muss zugestehen, eine solche Formulierung klingt für mich einfach versnopt. Wir müssen uns hier doch kein Vorbild an gewissen Weintrinkern nehmen.

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vor 35 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ja, nein, also in Japan ist es doch einfach Usus,
dass man jeden anständigen Blatttee vakuumiert.

Packungen wie jene oben sind sehr häufig anzutreffen und das Bild an sich nur wenig aussagekräftig. Denn es ist unklar, was genau die Packung enthält.
Der komplette Entzug sämtlicher Gase habe ich bisher insbesondere bei Thés du Japon und ein paar anderen Herstellern gesehen, andere sehr namhafte Hersteller (bspw. Koyamaen, Ippodo) wählen jedoch andere Wege (wohl insb. Verwendung von Stickstoff). Daher scheint das kritisierte Urteil in der Tat etwas voreilig. ;)

Thés du Japon:

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Koyamaen/Ippodo:

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Edited by theroots
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@theroots

Gut! Also gibt es auch nur Begasung ohne Vakuum, siehst du, ich trinke so wenig japanischen Tee, da bin ich noch nicht einmal zu Koyamaen und Ippodo gelangt. Diese müssen aber in der Minderheit sein, denn ich kenne doch so einige Shincha Packungen von diversen Herstellern, die allesamt vakuumiert waren (europäisches Repackaging natürlich ausgenommen).

@KlausO Nein, die Blättchen brechen deswegen nicht ... wahrscheinlich deutsche Technik. :D

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vor 13 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Diese müssen aber in der Minderheit sein, denn ich kenne doch so einige Shincha Packungen von diversen Herstellern, die allesamt vakuumiert waren

Da habe ich mit meiner Grünteelastigkeit aber andere Erfahrungen gemacht (Koyamaen, Ippodo, Yuuki-cha, O-cha, Hoshitea, Hibiki, Maiko, zumind. teilw. Yunomi usw. vs. TDJ und Ryouen). Werde aber nächsten Monat gerne einige Packungen mitnehmen und statistisch auswerten, was nun geläufiger ist. :lol:
Vollgepumpt mit Sauerstoff werden aber wohl keine Packungen in den Verkauf gelangen. Im besten Fall wird der Sauerstoff entzogen und ggf. mit Stickstoff ersetzt, im schlechtesten wird lediglich ein Großteil des Sauerstoffs mechanisch herausgepresst, so dass die Packung zwar weitgehend aber nicht komplett sauerstofffrei ist.

vor 13 Minuten schrieb GoldenTurtle:

die Blättchen brechen deswegen nicht

Ein schöner handgerollter Grüntee wird man kaum jemals in einer völlig gasfreien Packung finden. Daher würde ich behaupten, dass sich nicht jeglicher Bruch vermeiden lässt. Bei einem Durchschnittstee wird ein solcher lediglich in Kauf genommen, da die Vorteile für den Händler überwiegen. Der Unterschied wird aber zugegebenermassen - bei fachgerechtem Abpacken - nicht gross sein.

Edited by theroots
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