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Tausch: Tokoname Kyusu (240 ml) Mogake gegen 80ml Kyusu


AndreH

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Hallo Zusammen!

Ich habe diese tolle Kyusu im Schrank stehen - doch wie es so ist, benutze ich eigentlich nur 2 andere: eine 150 ml Tokoname und eine 180 ml Banko. Beide liebe ich und diese hier kommt irgendwie zu kurz.

So richtig einig bin ich mir noch nicht, daher will ich sie nicht verkaufen. Aber für den Schrank - ist mir der Platz zu schade... :)

Deshalb: Ich möchte tauschen. Besonders für Gyokuro sind mir 150 ml viel zu viel. Umami hin oder her, 150 ml und mehrere Aufgüsse, das wird mir nur übel. Ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Daher suche ich eine möglichst kleine 50 - 80 ml Kyusu. Sie darf schnuckelig aussehen, gern auch flach, gern auch bauchig, oder wie ein kleiner Spatz. Ich bin da offen. Weil ich gute Erfahrung gemacht habe, darf es gern Banko Yaki sein, muss aber nicht. Ich lasse mich überraschen. Wichtig ist mir nur, dass sie ein Keramiksieb hat.

Zu meiner: Sie ist quasi unbenutzt. Vielelicht für 1 oder 2 Aufgüsse verwendet. Gekauft für rund 50 Euro bei Yuuki-Cha. Inzwischen wird sie noch gelistet, ist aber ausverkauft. Es handelt sich um eine Kyusu aus Tokoname, handgefertigt von Gyokuryu. Sie hat ein tolles Mogake-Muster, das hatte mich damals zum Kauf verleitet. Aber sie hat noch ein paar schöne Kleinigkeiten, die ich an meinen anderen Kyusus vermisse: Die kleine Tropfschutzlippe am Ausguss, die beste Dienste verrichtet und den Umstand, dass sie "hinten offen" ist. Ihr seht das auf den Fotos: Die Ablagefläche für den Deckel ist "hintenrum" etwas abgeflacht, so dass sie sich darüber herrlich ausspülen lässt. Das klappt erstaunlich gut. Der Deckel liegt trotzdem zu 100% auf. Das Sieb ist das feinste und sauberste, das ich je hatte. Sehr schön. Arbeitsvolumen schätze ich auf 200 ml. Sie lässt sich wegen ihrer Form ziemlich hoch befüllen.

Also: Hosen runter, wer hat was für mich?

Liebe Grüße, André.

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  • 4 Jahre später...

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Anima_Templi
      Hallo zusammen,
      wie es halt so ist, wenn man der Keramik verfallen ist und die Sammlung stetig wächst, muss man sich iwann von ein paar liebgewonnenen Stücken trennen.
      In dem Fall biete ich ein neuwertiges Celadon-Set von der Keramikerin Inge Nielsen an.
      Die Kyusu fasst etwa 110ml und ist innen glasiert. Ebenso verfügt sie über ein gut gemachtes Kugelsieb im Innern. Der Deckel sitzt absolut perfekt und ohne Spiel, gegossen wird der Tee sauber und ohne zu kleckern.
      Dazu passend ein Pitcher und zwei Schälchen, welche locker den Inhalt des Kännchens fassen. 
      Ein wirklich schönes und funktionales "Kernset", welches Dank der Glasur für die abwechselnde Nutzung verschiedener Tees problemlos geeignet ist.
      Das Set ist in einwandfreiem Zustand und hat keine Fehler.
      Ich hätte gerne 180€ für das komplette Set, neu habe ich 230€ bezahlt.
      Fragen sind willkommen und dürfen gerne gestellt werden.




    • Von Toko
      Toll erklärt, was die Form bewirkt habe ich zuvor im Forum nachgelesen: Tee Aufgussgefässe --> Grundformen bei Teekannen à https://www.teetalk.de/forums/topic/9594-grundformen-bei-teekannen/?tab=comments#comment-119090

      Zum Thema passend, da es länger wird ein eigenes Thema: genauso wichtig wie die Form ist noch der für die Kyusus verwendete Ton, zu dem ich ein paar Fragen habe. Wie ich bisher gelesen habe gibt es verschiedene Färbungen des Tons in Tokoname von rot bis hin zu dunkel (-->  aber was ist dunkel?). Auf YT habe ich noch gesehen, dass auch mit grauem Ton in Tokoname gearbeitet wird.

      Weiters: der rote Shudei (Ton) dürfte meist mit Bengara (natürlichem Eisenoxid angereichert werden. Quelle: https://www.sunday.de/teekanne-japan-schwarz/kyusu-tokoname-hokuryu-marugata-kuro.html --> nachzulesen im „Reiter“: Wirkung. Im „Reiter“: Tokoname habe ich noch gelesen: „Für die (...) Shudei Kyusu wird ein möglichst eisenhaltiger und feinkörniger Ton (jap.: tatsuchi) verwendet, der unter Reisfeldern in Tokoname gefunden wird und dem Ton seine speziellen Eigenschaften und Farbe schenkt. Der echte Hon Shudei Ton mit dem idealen Eisengehalt ist inzwischen allerdings so selten, dass er noch zusätzlich mit natürlichem Eisenoxid angereichert wird, um den erwünschten Farbton auch wirklich zu erzielen."

      Meine Yazumashi (Abkühlschale) von Meister Yukitaka Umehara, Gyokko ist aus nicht glasiertem Ton und hat ihre schwarze Färbung durch Reduktionsbrand. lt. Shop, und der Ton sei ein roter Shudei, ein reines Naturprodukt und bei 1200°C mit Kohlenstoffüberschuss, also Reduktionsbrand im Ofen gebrannt. --> Ich vermute ebenfalls mit Bengara angereichert? Dies geht jedoch für mich in Ordnung. Was meint ihr?

      Meine zweite Seitenstiel-Kyusu bestehe lt. (selbem) Shop aus „echtem, natürlichem und schwarzem Ton“ aus Tokoname. Sie ist außen glasiert, der Boden jedoch nicht und der ist schwarz; ähnlich wie meine Yuzamashi, jedoch weniger gräulich. Auf Fragen an den Shop bezüglich der schwarzen Farbe, bekam ich zur Antwort, dass die Informationen demnächst weiter aufbereitet werden würden von einer Japanerin, die sich auskenne. Bis jetzt war das leider noch nicht der Fall.

      Meine weiteren Fragen an euch:

      --> Gibt es nun grundsätzlich einen Ton schwarzer Färbung aus Tokoname?

      --> Oder entsteht die schwarze Farbe ausschließlich durch den Reduktionsbrand?

      --> Inwiefern beeinflusst eine typisch rote Tokoname Kyusu (ohne zugefügte Pigmentierung meine ich natürlich) den grünen Tee anders als eine durch den Reduktionsbrand graphitschwarze? – habt ihr vielleicht einmal einen Vergleich anstellen können?

    • Von Toko
      Servus,
      bis gestern habe ich nur sporadisch Themen mitgelesen. War zunächst mehr auf Seiten aus Japan. Bin Österreicher. Trinke derzeit 6-8 Dobins (土瓶) Sencha & Kabusecha (Halbschattentee) am Tag. Koche leidenschaftlich gerne. Tee trinke ich seit meiner Kindheit, vor allem schwarzen Tee, DJ first flush. Sehr gerne auch guten Kaffee, zubereitet mit einer Karlsbader Kanne (Kaffee in 3 Körnungen gemahlen und geschichtet) - zunächst in der Jugend und dann wieder seit 2006. Grünen Tee trinke ich auch schon sehr lange, doch bis vor einem Monat in einer Qualität (2-3 Ernte), die ich mir heute nicht mehr zumuten würde, seitdem ich weiß, wie toll ein guter Sencha oder Top-Kabusecha schmecken kann. Ging einher mit einer Yakode Kyusu, einer Seitenstiel Teekanne aus Tokoname, einer Yuzamashi (Abkühlkanne) aus Tokoname und von japan ceramic, den TK dobin (TK土瓶) Tonbechern, die ich persönlich angenehmer finde als Teeschalen.
      Derzeit setze ich mich intensiv mit der Zubereitung auseinander. Ich dachte mir, naiv wie ich war im Dezember über die Weihnachtsfeiertage: "gehe einfach auf ein paar Seiten über die Zubereitung von Sencha und spätestens nach einem Dutzend Seiten kennst dich halbwegs aus." Falsch gedacht! Zunächst Seiten bei uns, doch die waren mir zunächst zu widersprüchlich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Dann ging ich auf japanische Seiten, die auch eine englische oder französische Version anbieten: besser, aber noch immer variierten die Zubereitungszeiten und -Temperaturen sowie die Dosiermengen enorm. Schließlich versuchte ich mich mithilfe von translate.google.com auf nahezu rein japanischen Seiten. Bester Sencha werde bei 60°C zubereitet, bei 70°C, bei 75-85°C - alles der erste Aufguss oder auch kalt. Sehr witzig dachte ich mir! Die Zeit zum Ziehen: 50 Sekunden, 60 Sekunden, 90 Sekunden oder auch 120 Sekunden. SOS: auf was habe ich mich da eingelassen? Auch die Mengen variierten gar nicht wenig.
      Dann habe ich bei einem Teemeister gelesen - den ich leider nicht mehr finde, dass ich selbst probieren müsse, sofern ich einen guten Gaumen hätte. Kleinere Mengen Sencha wären zunächst ein guter Anfang. Ziehzeit variieren sowie Temperatur und selbst entscheiden. (...) Mich auf die verschiedenen Geschmäcker konzentrieren, die bei den jeweiligen Temperaturen und Ziehzeiten herauszuschmecken sein sollten, usw. Also begann ich für mich herumzuprobieren (immer erster Aufguss): mit Kyusu und in der alten Porzellankanne --> Kyusu schmeckt wesentlich besser, geschmeidiger, viel weniger bitter. Teemenge radikal reduzieren --> besser. Nicht ganz so radikal weniger Teeblätter --> noch besser! Aufbrühen mit 80°C --> schmeckt nicht. Aufbrühen mit 70°C --> schmeckt besser. 70°C und eine Minute --> schmeckt ok. Ziehzeit verlängern auf 120 Sekunden --> leicht bitter im Nachgeschmack. Schlussendlich bin ich derzeit (sic!) für mich persönlich mit Sencha und Kabusecha bei knapp unter 70°C und 90-105 Sekunden gelandet; die Zeit variiere ich noch immer gerne. Seitdem ich die letzten Tropfen auch richtiggehend aus der Kyusu ausschüttle, hat sich das Unami auch noch verbessert, v.a. beim Kabusecha - bilde ich mir zumindest ein 😉 55°C und kalten Sencha muss ich noch versuchen. So geht es dahin. Spannend! Ein völlig neuer Zugang zu einem der tollsten Lebensmittel der Welt. Eine Reise, die gerade erst begonnen hat ...
      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
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