digitalray

Grüner Tee bei 100 Grad aufgießen? Die kuriose Welt der Teebeutel Firmen

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Interessanter Test. Du solltest aber eventuell auch nochmal die Mengenempfehlung des Artikels testen, schließlich beziehst du dich darauf. Er rät 4-6g/ Liter, sprich sogar nur um den einen Gramm/200ml

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vor 1 Stunde schrieb Madfrog:

Interessanter Test. Du solltest aber eventuell auch nochmal die Mengenempfehlung des Artikels testen, schließlich beziehst du dich darauf. Er rät 4-6g/ Liter, sprich sogar nur um den einen Gramm/200ml

nein, später gibt er an 6-8g pro liter, das wären 2g pro 200ml.

"Für einen milderen Geschmack empfiehlt es sich, deutlich weniger Tee als oft empfohlen zu nehmen: vier bis sechs Gramm pro Liter, bei hartem Wasser eventuell etwas mehr, sechs bis acht Gramm."

Ich habe hier Wasserhärte 18.

bearbeitet von digitalray

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Am 26.2.2016 um 14:16 schrieb digitalray:

Wie seht ihr das perönlich und was sagt ihr zu den Aussagen und den Packungshinweisen der Tee Firma?

den letzten aufguss eines hochwertigen grüntees kann man durchaus kochend aufgiessen - man muss es aber nicht tun...

teezubereitungen gibt es fast so viele wie teetrinker. starre gesetze gibt es da aus meiner sicht nicht.

ein grösseres problem ist meiner meinung nach, dass die (aus meiner sicht) jüngeren menschen, durchschnittlich empfindlicher gegen herb/bitter geworden sind. ich nenn diese generation daher "generation zucker". 

kann man auch beim bier gut beobachten. könig pilsener war früher eines der herbsten. heute ist es weichgespült mild, so wie es die pilssorten aus dem sauerland damals populär gemacht haben.

vermutlich kommt da aber auch wieder ne gegenbewegung, und dann trinken "alle" wieder herbes zeug... :D

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vor 14 Stunden schrieb digitalray:

2g cui lü tee auf 200ml

wirkung gleich null bzw wie zu lange und zu heiss gezogener tee. null entspannung, eher unentspannte wirkung, kein angenehmes gefühl, wie n schneller schlechter espresso.

selber tee mit 60-70 °C, 1-2 min und 3g auf 120ml: blumenaroma, leicht rauchig, entspannende und fitmachende wirkung.

für mich kommt 100 °C 3 min nicht mehr in frage, auch wenn das umami aroma toll war.

das selbe prozedere heute mit Meng Ding Gan Lu ausprobiert.

es war noch schlimmer :/

bei 2 min rum als die blätter wieder alle auf dem boden waren roch es noch super, nach honig, süß, unglaublich gut, genau wie gan lu riechen soll..

dann das ewige warten auf 3 min.. und ab 2:20 rum wurde das aroma schon schlechter beim riechen.. nach 3 min abgegossen.. und wie erwartet.. es war kaputt :/

nach kurzem stehenlassen, ca. 2-3 min zum abkühlen war er dann auch nur noch bitter.. von der süße und floralen note nichts mehr da..

ansonsten ist der tee wirklich sehr floral, süß und dafür ist er auch bekannt..

schade um die blätter, habs nach der hälfte weggekippt.

nichts gegen leichte bitterkeit die dazu gehört, aber wenn das ganze ding kippt und man sonst nichts mehr schmeckt als totale deftige bitterkeit, das ist kein genuß mehr.

wirkung geht auch wieder gegen null, nur unentspannt und hibbelig.

vergesst es. wenn das DIE methode wäre, würde sie so auch in asien genutzt, aber dort steht überall 70-90 °C, 1-2 Minuten, heißes nicht kochendes wasser kurz stehen lassen und in ein zweites glas die blätter aufgießen (dann sicher nur noch max. 85 °C) und wenn sie abgesunken sind, trinken oder abgießen (1:30-2 min). und nicht 100 °C 3-5 Minuten.

bearbeitet von digitalray

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Am 29.2.2016 um 14:24 schrieb digitalray:

das selbe prozedere heute mit Meng Ding Gan Lu ausprobiert.

es war noch schlimmer :/

bei 2 min rum als die blätter wieder alle auf dem boden waren roch es noch super, nach honig, süß, unglaublich gut, genau wie gan lu riechen soll..

dann das ewige warten auf 3 min.. und ab 2:20 rum wurde das aroma schon schlechter beim riechen.. nach 3 min abgegossen.. und wie erwartet.. es war kaputt :/

nach kurzem stehenlassen, ca. 2-3 min zum abkühlen war er dann auch nur noch bitter.. von der süße und floralen note nichts mehr da..

ansonsten ist der tee wirklich sehr floral, süß und dafür ist er auch bekannt..

schade um die blätter, habs nach der hälfte weggekippt.

nichts gegen leichte bitterkeit die dazu gehört, aber wenn das ganze ding kippt und man sonst nichts mehr schmeckt als totale deftige bitterkeit, das ist kein genuß mehr.

wirkung geht auch wieder gegen null, nur unentspannt und hibbelig.

vergesst es. wenn das DIE methode wäre, würde sie so auch in asien genutzt, aber dort steht überall 70-90 °C, 1-2 Minuten, heißes nicht kochendes wasser kurz stehen lassen und in ein zweites glas die blätter aufgießen (dann sicher nur noch max. 85 °C) und wenn sie abgesunken sind, trinken oder abgießen (1:30-2 min). und nicht 100 °C 3-5 Minuten.

Ich hoffe mir wird zugestimmt wenn ich sage dass der meng ding gan lu echt immer sehr schnell verblasst im Geschmack? Oder hat da jemand das optimale Prozedere raus? Mir scheint immer dass der tiefe, subtile und spezielle Geschmack zwar hintergründig hängen bleibt, doch eigentlich nur in Kombination mit den Anfangstönen richtig harmoniert. Sein dezenter Geschmack ist für mich sehr oberflächlich, er wandelt sich nicht mit der Zeit.. was ja in Ordnung wäre, aber der kostet echt was :D

 

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Am 7.12.2017 um 23:45 schrieb arare89:

Ich hoffe mir wird zugestimmt wenn ich sage dass der meng ding gan lu echt immer sehr schnell verblasst im Geschmack? Oder hat da jemand das optimale Prozedere raus? Mir scheint immer dass der tiefe, subtile und spezielle Geschmack zwar hintergründig hängen bleibt, doch eigentlich nur in Kombination mit den Anfangstönen richtig harmoniert. Sein dezenter Geschmack ist für mich sehr oberflächlich, er wandelt sich nicht mit der Zeit.. was ja in Ordnung wäre, aber der kostet echt was :D

 

SO, ich habs geschafft, mehr wie einen grüntee behandeln als einen weisstee, dann gehts super :D haha peinlich; na, hoffe war niemand allzu beleidigt :P

bearbeitet von arare89

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    • Von VanFersen
      Ich hätte da wieder eine Frage - wir suchen gerade eine Stoppuhr die preislich günstig ist und nicht diesen nervigen ultra lauten Wecker Pieper hat, den die meisten haben. Wir haben schon zwei Stoppuhren getestet und beide waren ein Reinfall. Selbst wenn man hinten die Lautsprecher mit Klebestreifen abklebt, waren diesen zu Laut. Wenn man nun bedenkt, dass vielleicht im selben Moment 10 Leute bei uns eine Gongfu Session genießen, dann ist das für alle Beteiligten etwas nervig.
      Gibt es eine Stoppuhr mit keinem Ton oder eine wo es nur einmal kurz und knapp Pieps macht und gut ist?
    • Von TeaPhil
      Guten Abend liebe Kollegen des außergewöhnlichen Tees!
      Erst kürzlich habe ich zwei Silver Needle aus unterschiedlichen Orten Chinas erhalten und möchte euch von meinen GANZ SUBJEKTIVEN Eindrücken teil haben lassen.
      Der erste Tee kommt aus der Provinz Yunnan und kostet etwa 8€ / 50g.
      Der zweite Silver Needle stammt aus seiner, sowie ich weiß, Ursprungsstadt Fuding und kostet mit 15€ / 50g fast das Doppelte.

      Ich persönlich liebe diese Art von Tee nicht zu stark zu dosieren. Etwa 2g Tee auf 100ml (kleiner Gaiwan) Wasser.
      Mit der Temperatur und Ziehzeit habe ich mich die ersten Male echt mal spielen müssen. Dabei habe ich herausgefunden, dass mir der Tee zwischen 85 und 90°C am Besten schmeckt. Ziehen lasse ich ihn in ganz klassisch also, dass sich die Knospen im Wasser "aufstellen" und zu tanze bzw. zu sinken beginnen. Das geschieht bei genannter Temperatur nach ca. 4 Minuten.
      Gießt man kühler auf, verlängert sich auch die Ziehzeit. Der Tee schmeckt dadurch sehr aromatisch und extrem süß. Ich war erstaunt wie süß und lieblich ein Tee überhaupt schmecken kann. Sehr lecker! Mir fehlt beim Abgang aber das gewisse etwas und habe es deshalb mit mehr Temperatur versucht.
      Gießt man heißer auf, verkürzt sich die Ziehzeit und der Tee wird weniger süß, dafür kommen vor allem beim Abgang mehr die "dunklen" Geschmacksrichtungen, wie feuchte Erde sowie eine leichte schärfe hervor.
      Mit den 85-90°C habe ich für mich also so ein Mittelding gefunden, das mir sehr gut schmeckt.
      Nun meine Frage an euch, wie bereitet Ihr eure Silver Needle Tees zu und mit welcher Ziehzeit und Temperatur macht ihr die Folgeaufgüsse?
       



    • Von Mocha
      Hallo zusammen,
      ich löse hier meine kleine Pu Erh Tee Sammlung auf.
      Die Cakes lagern bei mir schon etwa 2,5-3 Jahre in einem Baumwollhandtuch eingewickelt in einem Tongefäß.
      Dazu gibt es noch einen kleinen Konvolut an angebrochenen Cakeresten.
      Soweit ich es in Erinnerung habe handelt es sich bei dem einen Cake um einen Organic Sheng, der andere müsste ein Shu sein.
      Die Cakereste sind eine bunte Mischung.
      Das Tongefäß würde ich mit tauschen wenn Interesse besteht.
      Ich kann den Preis der Cakes aktuell schlecht einschätzen, vielleicht lesen ja ein paar Pu Erh Experten mit
      die dazu etwas sagen können.
      Ich Tausche nur gegen japanischen Grüntee. Über Shincha würde ich mich sehr freuen.
      Bevorzuge nussige Aromen.
      Greetz
      Thilo
       

       

       

       

       

       

       

       

       

       
    • Von VanFersen
      Wenn ihr mit einem Wort in einem Satz erklären müsstet, dass man am Anfang den ersten Aufguss nicht trinkt, sondern wäscht und sofort abgießt, wie würdet ihr dies beschreiben, sodass es ohne großen Erklärungsbedarf auch ein Unwissender verstehen könnte. Ich stehe nämlich gerade vor diesem Problem!
      Der derzeitige Satz würde lauten: "Vor dem ersten Aufguss, Tee mit kochendem Wasser aufwecken und sofort abgießen" - würdet ihr diesen Satz so verstehen bzw. kann man diesen so lassen, auch wenn ihr Neu im Teesektor wärt oder wie würdet ihr Rinse auf Deutsch beschreiben? Aufwecken, Teewaschgang, Waschung, Waschen oder Durchspülen?
    • Von Diz
      Es sind diverse Shincha Tees bei uns eingetroffen. Unter anderem aus Tee aus Honyama, Kumomoto, Fukuoka und Yame. Das Anbaugebiet Honyama habe ich übrigens bereits in einem Thread vorgestellt. Die Tees aus Honyama sind alle (bis auf den Schwarztee) Asamushi. Kumomot und Fukuoka Fukamushi und der Yame Hachijuhachiya Sencha ist zwischen Chumushi und Fukamushi.
      Sämtliche Tees sind übrigens "Sortenrein". Also keine Blends wie bei grösseren Produzenten üblich. Wieso? Weil wir es können!   
      Shincha 2018 von Teamania
      Und weil es so schön war hier noch ein paar Fotos:

      Schön ist hier... Könnte fasst einem Heimatfilm entsprungen sein.  
      Links unten ist übrigens der Abe Fluss (oft fälschlicherweise als "Abfluss" geschrieben). 

      Hier haust der Teemeister

      Und so sieht er aus @Joscht

      Der Handroll Tisch

      Der Handgerollte Tee (Temomicha)

      Grössenvergleich

      Nebenbei züchtet unser Teebauer auch Wasabi. Übrigens ein Indiz für klares Wasser den Wasabi wächst nicht in Brackwasser.
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