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    • Joaquin

      WICHTIG: Regeln für die Tee-Tauschbörse   15.11.2015

      Hier kann jedes Mitglied private Tausch-Angebote und Tausch-Gesuche für Tee(s) einstellen, ebenso auch für Tee-Utensilien und Tee-Zubehör. Bitte beachtet dabei aber die folgenden Punkte: Pro Angebot/Gesuch nur ein Thread. Passender Betreff/Titel und ausführliche Beschreibung/Beitrag mit aussagekräftigem Inhalt zum Tee. Kennzeichnet im Betreff/Titel Angebote und Gesuche voneinander, indem ihr dort zusätzlich die Wörter "Suche:", "Biete:" oder "Verschenke:" verwendet. Keine kommerziellen oder monetären Angebote. Keine Angabe von Email oder Telefonnummer. Kontakt gerne über private Nachricht im Forum.  

Empfohlene Beiträge

Biete ca. :  40g Yellow Needle aus Yunnan

                  45g Feng Huang Phoenix Dancong

                  45g Milky Oolong

 

Würde gegen roten Tee, Steintee oder anderen Oolong tauschen. 

              

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Darf man nach dem Grund fragen, weshalb du einen Tausch dieser Tees anstrebst?

Was an diesen Tees gefällt dir und was an ihnen gefällt dir nicht? Wenn du Glück hast findet sich jemand, dem genau die Eigenschaften zusagen, welche dir missfallen.

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@GoldenTurtle Danke,  ist eine gute/r Idee/Einwand.

 

Beide Tees waren ein Geschenk und entsprachen leider nicht ganz meinem Geschmack.

Der Yellow Needle ist an sich lecker, aber mir fehlen da etwas die Kontrapunkte. Er ist sehr sanft und mild mit leichter Fruchtnote ohne jegliche Säure. Außerdem ein ganz zarter hauch von Kakao. Lecker, aber für mich zu dezent. 

 

Der Dancong war mir zu extrem. Ich habe keinen Vergleich, da es mein erster Dancong war, aber er hatte eine starke Note die mir nicht gefiel. Fast schon etwas parfümartiges mit astringenter Tendenz. Besser kann ich ihn leider nicht beschreiben...ist jetzt schon einige Zeit her.

bearbeitet von Komoreb

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vor 1 Stunde schrieb miig:

Ohja, Dancongs 9_9 Die Divas unter den Oolongs. Ich liebe sie, aber nur wenn ich Zeit hab *g*

Magst du mir das näher erläutern? :)Meinst du es braucht etwas Übung um ihn schmackhaft zuzubereiten?

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vor 1 Stunde schrieb miig:

Ohja, Dancongs 9_9 Die Divas unter den Oolongs. Ich liebe sie, aber nur wenn ich Zeit hab *g*

Ich glaub da ist jeder bei den ersten Versuchen gescheitert, ich auf jeden Fall, heute sieht es anders aus.

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Hi,

also deinen Tee im Speziellen kenne ich nicht, und kann da nur spekulieren. Was ich aber sagen kann ist dass Dan Congs zu meinen liebesten Teevariationen gehören, und die meisten davon recht wählerisch sein können in der Zubereitung. Das ist bei vielen Oolongs nicht der Fall, da kann das Wasser etwas heißer sein oder die Ziehzeit etwas länger, und es macht keinen so großen Unterschied.

Bei Dan Congs hingegen muss oft alles stimmen damit sie gut werden, sonst sind sie zu intensiv, oder zu bitter, oder fad, oder.... :) Wie hast du sie denn zubereitet? Wenn man die volle Komplexität genießen wil dann sollte man schon relativ heißes Wasser nehmen, das dann aber keinesfalls auf die Blätter gießen, sondern vorsichtig drumherum. Etwas weniger Nuancen erhält man wenn das Wasser nicht ganz so heiß ist, z.B. 80-85°, dann 'verrutscht' es aber auch nicht so schnell.

Es kommt auch drauf an wie stark der dan Cong geröstet ist. Ich finde, dass eine relativ präsente Bitterkeit auch durchaus gewünscht ist, ebenso wie die hohe geschmackliche Intensität. Andere Oolong sind da gefälliger, aber auch nicht ganz so interessant.

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Oh, den Milky Oolong habe ich ganz vergessen zu beschreiben. 

Er hat ein durchdringendes Vannillearoma welches sich im Geschmack weniger wiederfindet als man vom Duft erwarten würde.

Die oxidation ist kaum wahrnehmbar und er hinterlässt eher den Eindruck eines Grüntees. 

Nur leider bin ich kein großer Grünteetrinker. :$

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Es gibt auf jeden Fall nicht nureine Art, den Tee zu machen, und nicht nur ein mögliches Ergebnis. Einen guten Dan Cong kann etliche verschiedene Resultate ergeben, dei natürlich alle ähnlich sind, aber doch variieren. Das trifft aber natürlich auf die meisten hochwertigen Tees zu.

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vor 28 Minuten schrieb miig:

Es gibt auf jeden Fall nicht nureine Art, den Tee zu machen, und nicht nur ein mögliches Ergebnis. Einen guten Dan Cong kann etliche verschiedene Resultate ergeben, dei natürlich alle ähnlich sind, aber doch variieren. Das trifft aber natürlich auf die meisten hochwertigen Tees zu.

Vielleicht gebe ich dem ganzen noch mal eine Chance, aber vorerst bin ich erstmal "bedient". 

Bin aktuell auf dem Felsentee und Schwarztee-Trip...

Bin mir grade gar nicht sicher wie ich ihn zubereitet hatte. Ca. 5g auf 190ml, Ziehzeit bin ich mir nicht sicher, hatten grade Besuch und das lief so nebenher. 40 Sekunden eventuell. 

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mei, Dan Cong mag halt auch nicht jeder. Vielleicht ist er dir nicht gelungen, vielleicht bist du ihn nicht gewöhnt................... (dramatische Pause).............. und vielleicht ist es auch nicht deins B)

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Am 3.4.2016 um 19:15 schrieb miig:

Es gibt auf jeden Fall nicht nureine Art, den Tee zu machen, und nicht nur ein mögliches Ergebnis. Einen guten Dan Cong kann etliche verschiedene Resultate ergeben, dei natürlich alle ähnlich sind, aber doch variieren. Das trifft aber natürlich auf die meisten hochwertigen Tees zu.

Habe dem Ganzen noch mal eine Chance gegeben, da hier niemand Interesse hat und er sonst nur bei mir rumliegt.

Habe ihn diesmal nur 10 Sekunden (Plus 10 Sekunden Ausgießzeit) ziehen lassen, und wirklich einen leckeren Tee erhalten. 

Für mehr als 2 Aufgüsse taugt er mir dann aber doch nicht. Ich werde mich weiter mit Dan Congs beschäftigen, scheint sich zu lohnen etwas mehr Geld zu investieren. ;)

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Interessante Sache.. normalerweise halten solche Oolongs auch länger. Jetzt würde er mich ja doch interessieren *g*

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Oh, die Antwort habe ich bisher völlig übersehen. Hatte lange Zeit nur still mitgelesen, aber dies ist mir erst heute ins Auge gefallen. :$

Habe inzwischen 2 Dancongs von Chenshi probiert. Diese machen einen deutlich besseren Eindruck und sind auch wesentlich langatmiger sowie komplexer. 

Bei dem günstigen geschenkten hätte man vermutlich auch noch mehr rausholen können. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich null Ahnung und habe auch sehr gering dosiert (glaube 2g auf 100ml). Daher nur die 2-3 Aufgüsse. Danach fehlte mir das gewisse etwas. 

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Hey,

ja sind noch zu haben. Allerdings habe ich mit dem Dan Cong noch etwas experimentiert. Dementsprechend ist etwas weniger drin. Kann ich wiegen wenn du magst.

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Ah, bist du noch auf dem indischen Trip?

Das einzige, was mich von dort noch wirklich interessieren würde, wäre wiedermal einen der "Wonder" FFs von Gopaldhara. Die sind echt klasse. Ich hoffe ja, dass du diese als DJ Liebhaber kennst.

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Naja, Darjeelingliebhaber ist vielleicht noch etwas zu hoch gegriffen. 

Ist eher eine frische Verliebtheit. Habe vorher immer wieder gelegentlich einen getrunken und bin jetzt vor kurzem voll auf den Trip gekommen als ich mehrere davon geschenkt bekommen hatte.

Darunter ein Darjeeling Wonder Okayti auf den ich sehr abgefahren bin. Aber dann werde ich dieses Jahr mal nach dem Wunder von Gopaldhara ausschau halten.

Zumindest habe ich heute schon mal gelesen, dass es dieses Jahr bessere Ernten geben soll als die letzten 2 Jahre, also hab ich nen Guten Moment für meine Phase abgepasst. ;)

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    • Von Mauritius
      Hallo Freunde
      Ich gebe es gleich zu: Ich habe noch nicht so viel Ahnung von Tee. Aber lernwillig :-)

      Hinter mir liegen eine Oolongs, die ich probiert habe. Ich habe vor, vorläufig bei Oolong zu verbleiben.
      Angetan hat es mir, um ein konkretes Beispiel zu geben, etwa der Qilang, aus Nantou.
      Damit ist mein Problem schon gegeben. Ich habe versucht, mich an ähnliche Oolongs zu halten. Dabei bin ich aber auf Schwierigkeiten gestossen:
      1. Die Schreibweise. Es ist unglaublich, wie viele unterschiedliche Schreibeweisen man für dasselbe antrifft. Das macht es nicht unbedingt einfacher. Es fällt mir schon schwer genug, mir die Namen zu merken, aber wenn sie noch unterschiedlich geschrieben sind, ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Aber damit werde ich wohl leben müssen.
      2. Kategorien. Ich habe nirgends eine Kategorienaufteilung gefunden, die die unterschiedlichen Oolongs systematisch einordnet. Das ist sicher eine Frage nach dem Grundprinzip, dh. ordnet man nach Herkunft, nach Röstungsgrad etc.? Gibt es da Hilfestellungen? Mein Ziel ist es, ähnliche Oolongs auszuprobieren und damit in einer Kategorie zu bleiben, bevor ich mich anderweitig vergnüge.
      Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben?
      Vielen Dank und herzliche Grüsse,
      Mauritius
    • Von Quorton
      Nach eingen Wochen und mindestens 100g Tee, fühle ich mich bereit ein bisschen über diese Yanchas aus Hong Kong zu berichten. Wie manche es vielleicht schon gemerkt haben, schreibe ich oft mit Jay, den Teeverkäufer aus Hong Kong (TealifeHK) und auch mit anderen Usern auf einen Tee-Server auf Discord. Irgendwann lies ich mich durch die Beschreibungen überzeugen und bestellte vier Oolongs. Jay verkauft auch viele Pu'Erhs aber da ich keinen trinke, kann ich darüber nichts sagen.
       
      Zurück aber zum Thema. Hong Kong Oolong sollen üblicherweise ein ganz anderer Stil von Tee darstellen in dem sie deutlich höher geröstet werden als es jetzt üblich ist. Diese Röstungen sowie höhere Oxidation werden immer weniger populär was man gut mit den Extremfall Tie Guan Yin sieht. 
       
      Ich persönlich trinke aufmerksam Tee seit jetzt 2 Jahren und seit ungefähr einen Jahr bin ich fast ausschließlich auf Yanchas fokussiert. Ich mag auch andere Tees aber da fühle ich mich am wohlsten. 
      Dieser Post ist ein Sammelsorium an Eindrücken und Bildern aber keine Qualitätsbeurteilung oder irgendeine Kaufempfehlung. Der Grund: ich traue mir es nicht zu nach nur 1-2 Jahren. 
      Zu meiner Yancha Erfahrung: ich habe fast das ganze Sortiment von Cha Dao in der Tasse gehabt (es lebe die Cha Dao Teeauswahl) inklusive einen hoch gerösteten Yancha der aber nicht im Online-Angebot war. Zusätzlich habe ich relativ viele Tees von "Die Kunst des Tees" probiert. Neben den zwei hier bekannten Verkäufern, bestellte ich Yanchas auch bei Mei Leaf und What-Cha. 
      Ach, ja, die Tees. Paar Details zu Vorbereitung:
       
      1) Alles wurde in einen 70ml Jianshui vorbereitet. 
      2) Ich fülle das Kännchen meistens bis zu einen drittel mit Teeblättern. Die Ausnahme ist der TGY, da war es vielleicht 1/4.
      3) Kochendes Wasser. Immer.
      4) Ziehzeiten nach Gefühl. Ich tendiere eher zu längeren als es üblich ist laut Internet-Gongfu-Meistern.
      5) Aufgusszahl variiert zwischen 5 und 6 für jeden Tee. Vielleicht 7 für den TGY weil gerollt.
       
      Aged Da Hong Pao (2005-2006)
      Hier haben wir einen gealterten und hoch gerösteten Da Hong Pao. Unter Da Hong Pao versteht man alles und nichts. Ich persönlich bin der Meinung, dass DHP hat eine gewisse Note die immer präsent ist und auch sehr schwer zu beschreiben ist.
       
      Der Geruch ist hauptsächlich röstig aber was erwartet man beim trockenen Blatt.
       
      Die Farbe ist sehr Rot und ohne starken Licht wie hier, geht sogar ins wirklich dunklere. Ich hatte manchmal übertrieben Aufgüsse die eher richtig Shou Pu'Erh gingen.
      Und wenn man von Shou Pu'Erh spricht, das erste was mir hier Aufgefallen ist, ist diese sehr sanfte, kremige Konsistenz und Gefühl wie bei einen Shou. Ich habe ein paar Shou probiert und mochte diesen Aspekt, was mich erschreckte war das Aroma. 
      Dieser DHP hat das charakteristische Aroma eines DHP aber es ist nicht sehr aufdringlich. Insgesamt aber sehr beeindruckendes Gefühl im Mund und ein sehr angenehmer Kaffee-artiger Nachgeschmack. Im Vergleich zu anderen DHP, ist der eher wenig explosiv. Dafür ist er sehr dickflüssig und kremig. Der Nachgeschmack ist auch eine angenehme dunkle Spiegelung des Tees in der Tasse. Auch Elemente von süßen Gewürzen sind präsent.
      Das Hong Kong Pendant zu Milchkaffee mit Schuss? Auch das leichte kratzige des Schnapses ist da.
       
       
       
      Classic HK Shuixian (grade 1)
      Das jetzt das mittlere Spektrum was Röstung angeht. Und das merkt man deutlich. Diese typische Röstaromen sind hier eben fehlend. Die Röstung soll nur den Teegeschmack selbst verändern und nichts dazugeben. 

      Man sieht es schon am Blatt selbst. Aber wie verhält es sich mit den Aufgüssen?
       

      Hier ist es deutlich heller. Und die Fruchtigkeit die aus der Tasse kommt ist etwas was ich noch nie in keinen Yancha hatte. Es gibt einen leichten süßlichen Karamel Aroma aber die Fructigkeit dominiert. Man hat zwei Aspekte: süße Fruchtigkeit und eher saure Fruchtigkeit. Das ganze bezeichne ich wie eine Mischung aus Erdbeeren und Grapefruit. Ich muss sagen, ich war nicht sehr begesitert davon am Anfang (hey, ich bestellte Röstaromen nicht das Ding da), aber mit der Zeit und mit der Ruhe ist es glaube ich sogar mein Favorit geworden (vielleicht). Die Ausgewogenheit ist der Schlüssel zum Erfolg hier. Zusätzlich ist die Fruchtigkeit wirklich ungewöhnlich und interessant. Der Tee wirkt eher an den Seiten der Zunge und auf den oberen mittleren Bereich. Würzigkeit ist nur in den Aromen.

       
      Three Stamp Shui XIan
      Jetzt fängst es an.
       
      Der Darth Vader der Tees. Die höchste Röstung des Ladens und vermutlich die höchste die noch sinnvoll ist. Vor allem ist die Röstung auch relativ frisch (2017). Das Blatt ist absolut dunkel. Riecht nach Röstung. 
       

      Entsprechend tief rot ist der Aufguss. Dieser Tee hat die meiste Variation zwischen den Aufgüssen. Erster Aufguss wird von der Röstung dominiert mit Elementen der Würzigkeit. Allerdings finde ich eigentlich diesen Aufguss angenehm um auch die Röstung mal zu fühlen. Ich mag das. Der zweite Aufguss hat immer noch diese Röstung aber die Würzigkeit dominiert. So schmeckt für mich üblicherweise ein Shuixian. Es ist leicht säuerlich aber dieser Tanz auf der Zunge mit den Zimt und einen hauch Schokolade ist das Hauptelement. Weiter Aufgüsse gehen komplett in die Karamell Richtung. Kennt ihr die Riesen, diese Karamell Bonbons mit dunkler Schokolade übergossen? So ist das. Der Tee der am nächsten den steht ist der Bei Dou DHP von Cha Dao. Je mehr Karamell man hat desto weniger ist die Röstung spürbar. Auch die Würzigkeit nimmt ab. Insgesamt meine vollkommene Komfortzone.
       
      Eine Person bezeichnete den Geschmack als ein bisschen wie "Cola" was ja das gleiche wie ein hauch verkohltes karamell ist. Er merkte auch Kirsche wo ich leider nicht mithalten kann. Aber so sind die Geschmäcker: feiner und weniger fein (ich).

       
      High Fire Tie Guan Yin
       
      Jetzt kommen wir zum letzten Tee. Es handelt sich um einen TGY der von der gleichen Familie von Röstern wie der Three Stamp stammt. 

      Sieht wie normaler TGY nur in schwarz. 

      Die Farbe ist ein bisschen heller als die anderen Hochröstungen aber dunkler als der classic Shui Xian. Dieser Tee ist, wenn ich wirklich sagen müsste, der wo ich mir ziemlich sicher bin, dass 1) es ist wirklich gutes Blattgut, 2) die Röstung ist nicht da um alles zu zerstören.
      Es ist ein wunderbarer Tie Guan Yin im Mund deren charakteristische Grapefruit-artige Noten sehr präsent sind. Es hat den Nachgeschmack, den Geschmack, den Effekt auf der Seiten der Zunge und im Gaumen. Zusätzlich aber, hat der Tee diese Karamell, Kakao und Kaffee Aromen (nur in der Nase, im Gegenteil zu Three Stamp und DHP) die als Begleitung präsent sind. Sehr elegant. Nicht so komplex wie manches von Atong Chen, aber wirklich eine tolle Sache. Es ist aber kein Effekt wie oft bei TGY, wo man das Gefühl hat einen Blumenstrauß ins Gesicht bekommen zu haben.

       
       
      Ein paar Schlussgedanken
      1) Wir haben sehr viel über den Tees mit anderen Leuten auf Discord aber auch mit Laien, die die Tees an meiner Geburtstagsfeier probiert haben, diskutiert. Was auffällt ist, dass es Leute gibt die nur Röstung merken. Sie sind frustriert nach den Trinken. Es gab große Versprechen aber für sie, könnte es auch eine Aschensuppe sein. Andere sind sofort begeistert und können eine halbe Stunde ihre Eindrücke teilen (Insbesondere die Unterschiede zwischen den Three Stamp Aufgüssen fällte Leuten auf). 
      2) Diese Tees sind eher wenig für die Aromen gemacht. Die sind da, aber das Spannende passiert im Mund und im Nachgeschmack. Die Aromen sind eher die nette Begleitveranstaltung als der Main Stage.
      3) Es ist einer andere Welt als sehr viele der Yanchas die ich getrunken habe. Komplett andere "Persönlichkeiten". Sogar der Cha Dao hoch gerösteter Yancha war sehr anders da die Röstung da war um die Fruchtigkeit bis zum einen fast absurd intensiven Punkt zu bringen. Komplett andere Ziele als hier.
      4) Diese Tees hängen sehr von persönlichen Geschmack ab. Ich liebe schwarze 90% Schokolade, habe nie in Getränk in meinen Leben absichtlich gesüßt und Bitterkeit/rauchige Aromen haben mich nie abgeschreckt. Diese Tees entsprechen meinen Vorlieben sehr. 
       
       
      Am Ende sind diese Tees sehr charaktervoll, schamlos und bieten eine sehr interessante Erfahrung. Im Zeiten wo das florale siegt, ist der Feuer für mich sehr willkommen. Auch weil insgesamt scheint die Kunst der Röstung eher an Popularität zu verlieren. Diese Tees scheinen weit Weg von den Wuyi bergen zu sein und eine andere Logik zu verfolgen.
       
       
    • Von Roberts Teehaus
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      Robert
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