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Mit Emaille. 

Ich habe eine bei Amazon gekauft für 24 Euro, die finde ich auch wirklich toll und würde mir auch reichen. 

Ich nutze sie zum warmhalten vom heißen Wasser und habe jetzt gemerkt, dass die Kanne irgendwie etwas Eisengeschmack ans Wasser abgibt. Ist dafür ne Emaille nicht da? Gerade damit das Wasser neutral bleibt?

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Muss sie ja für mich nicht haben. Eisenaufnahme hab ich genug, da ist mir neutraler Geschmack des Wassers wichtiger. Nur leider ist das halt nicht der Fall. Ich glaube ich werde sie zurück schicken. Bin vorhin mal mit einem weißen Tuch über die emaille und hab mit dem Fingernagel mal etwas Druck ausgeübt, danach hatte das Tuch schwarze Streifen. Klingt nicht so gesund oder? ;)

bearbeitet von Suiramchá

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Billige Tetsubin können auch ne recht giftige emaille mischung haben.

Aus Kunststoff und Lacken usw. Die dann abblättert wenn man wirklich Wasser drin kocht.

Bei Iwachu hast du das nicht . 

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vor 8 Stunden schrieb Marc Marc:

Billige Tetsubin können auch ne recht giftige emaille mischung haben.

Aus Kunststoff und Lacken usw. Die dann abblättert wenn man wirklich Wasser drin kocht.

Bei Iwachu hast du das nicht . 

Also wenn, dann Iwachu? Würde da auf jeden Fall mehr Geld ausgeben, wenn ich dann was richtig gutes bekomme. 

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vor 29 Minuten schrieb Marc Marc:

Wasser drin kochen soll bei Iwachu gehen aber obs bei den günstigten auch geht kann ich nicht sagen

Ne das geht nur mit Teekanne ohne Emaille. Die würde sonst evtl springen, deshalb soll man die nur für Tee (direkt drin aufbrühen) oder zum Wasser warm halten nutzen. 

Aber gerade wegen der Emaille bei günstigen Teekannen ist es vllt besser zu Iwachu zu wechseln. Die Emaille da ist anscheinend richtig hochwertig. Ohne Lacke usw.

bearbeitet von Suiramchá

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Am 23. Juli 2016 um 12:22 schrieb Marc Marc:

Nimm doch ne Thermoskanne um für Grüntee Wasser warm zuhalten 

@Marc Marc, ist mir etwas zu "unharmonisch" mit meinem Rest an Utensilien :D Ich hab es gern ästhetisch und da passt ne neumodische Thermoskanne nicht so ins Bild ;) Aber eine bekannte und gute Möglichkeit unterwegs, im Wald z.B, ne Session zu starten.

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@Suiramchá ich habe wegen euch am Wochenende meinen Pu-Erh mit meinem "billigen Tetsubin" aufgegossen. Das Wasser warm 90° vorheizt und auf einem Metall-Stövchen mit Gitterstruktur, so wie im Chinarestaurant. Leider hat das Wasser sehr schnell an wärme verloren. Beim 2. Versuch, 100° heißes Wasser ein Steinzeug (Prozellan?) -Stövchen mit direktem "Kerzenloch" ohne Gitter. War schon besser aber zum Schluss hin auch nicht perfekt. Optisch sah das alles mit Teetisch, Teetier, Glasgaiwan und Glasschale schon besser aus, aber praktischer ist es mit der Thermoskanne :$

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vor 9 Minuten schrieb KlausO:

@Suiramchá ich habe wegen euch am Wochenende meinen Pu-Erh mit meinem "billigen Tetsubin" aufgegossen. 

@KlausO, danke =) Sehr nett! Aber du kannst ruhig "DU" zu mir sagen" :D *Scherz*

 

Solche Tests habe ich auch gemacht und festgestellt, dass das Wasser sehr schnell abkühlt. Bin gespannt wie es mit der Original Iwachu Kanne wird. Da meine Sessions meistens nur 15 Minuten betragen, habe ich mit dem abkühlen nicht soo Probleme. Bei Pu-Erh, kann das natürlich wegen den höheren Temperaturen etwas kritisch werden.
 

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Ja, es geht schon flott. Ich mach meistens zwei Aufgüsse direkt hintereinander, nachdem das Wasser gekocht hat, und für zwei spätere stell ich die Kanne nochmal auf den Herd, um die Temperatur nochmal hochzujagen. Versteht sich dass sich das besonders auf 95°-Tees bezieht. Für Grüntee kann es ganz gut passen - während das Wasser für die ersten Aufgüsse noch durch die Kühlkanne muss, ist es für spätere Aufgüsse oft schon so richtig temperiert dass man es direkt verwenden kann :)

 

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Problem ist halt, dass ich Anfangs mit 60 Grad aufgieße und das Wasser so erstmal in das Yuzamashi muss. Gegen Ende hat das Wasser dann noch so 70 Grad und wird dann direkt in das Kännchen gegeben. Aber hier ist wieder zu viel OT :D

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Hallo Leute! Ich bin neu hier und hatte heute mal hier drin die Frage gestellt, ob die Emaillierung in meiner Teekanne, welche uneben ist und Pünktchen aufweist, rostet bzw. sich die Emaillierung löst (siehe Foto unten).. dank @miig lasse ich meine Sorgen jetzt mal sein :) Trotzdem:
Ich würde gerne einschätzen können was für ne Marke/Art von Teekanne ich habe (mit Schriftzeichen unten, Made in Japan, 550ml).. vorallem ob ich mir wirklich keine Sorgen machen muss wegen Schadstoffen aufgrund schlechter Emaillierung.. oder kann ich mich hier ruhig auf das Faktum stützen dass sie japanischer Herkunft ist? :)

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Wenn du eine Tetsubin haben möchtest und auf Nummer sicher gehen willst, würde ich mich viel eher auf eine traditonelle nicht-emaillierte Tetsubin verlassen.

Eine emaillierte Tetsubin ist nicht traditionell und mit verhältnismässig grosser Sicherheit ein eher preiswertes Erzeugnis.

Wenn du aber ohnehin etwas Bammel hast, würde ich dir einen Edelstahl Wasserkocher empfehlen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 4 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Wenn du eine Tetsubin haben möchtest und auf Nummer sicher gehen willst, würde ich mich viel eher auf eine traditonelle nicht-emaillierte Tetsubin verlassen.

Eine emaillierte Tetsubin ist nicht traditionell und mit verhältnismässig grosser Sicherheit ein eher preiswertes Erzeugnis.

Wenn du aber ohnehin etwas Bammel hast, würde ich dir einen Edelstahl Wasserkocher empfehlen.

Ich nehme an du meinst mich ja? :) Sorry, Missverständnis, ich brauche die Kanne nur als teekessel und koche darin kein wasser.. aber das sollte man bei iwachu teekesseln, welche innen anscheinend hochwertig emailliert und schadstofffrei sind, sowieso auch nicht oder? Nun wenn du sagst dass solange ich den Kessel nicht auf den Herd stelle sowieso nichts gross sich lösen kann, dann wäre ich erleichtert ;) Danke

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Ja, nee, aber das macht ja noch weniger Sinn. Da würde ich dieses Ding eher als Helm verwenden.

Kauf dir lieber für 10, 15 Euro einen netten Gaiwan aus Porzellan oder eine Shibo, wenn du mehr feinen jap. Grüntee trinkst, damit hat man i.d.R. eine viel ansprechendere Teesession.

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Also, was ich dazu sagen muss: Ich wusste das mit dem Emaille früher nicht und hab eine emaillierte Gusseisenkanne aus Japan benutzt, um Wasser zu kochen. Da ist nie was passiert. Aber es ist eben durchaus möglich dass was abplatzt, und deswegen wird davon abgeraten. Wie Jinx sagt, eine hochwertige Kanne wie von Staub, die dafür gemacht ist, kann sowas natürlich ab.

Es ist die Frage @arare89, wie nerdig du das Ganze praktizieren willst. Wenn du zarte Tees optimal zubereiten willst, dann ist unter den Nerds eine gusseiserne Teekanne eher umstritten. Aber normale Leute nehmen so eine Kanne gerne und oft *g*

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vor 20 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Ja, nee, aber das macht ja noch weniger Sinn. Da würde ich dieses Ding eher als Helm verwenden.

Kauf dir lieber für 10, 15 Euro einen netten Gaiwan aus Porzellan oder eine Shibo, wenn du mehr feinen jap. Grüntee trinkst, damit hat man i.d.R. eine viel ansprechendere Teesession.

Nun ja, jetzt hab ich sie mal.. aber ich fülle meinen tee sehr gerne aus der kanne in die teeschale, solange es mir spass macht denke ich behalte ich sie :D  vielen dank für die Hilfe, ich glaub ich werd nochmal im teeladen nachfragen wo ich sie gekauft hatte :)

 

vor 11 Minuten schrieb miig:

Also, was ich dazu sagen muss: Ich wusste das mit dem Emaille früher nicht und hab eine emaillierte Gusseisenkanne aus Japan benutzt, um Wasser zu kochen. Da ist nie was passiert. Aber es ist eben durchaus möglich dass was abplatzt, und deswegen wird davon abgeraten. Wie Jinx sagt, eine hochwertige Kanne wie von Staub, die dafür gemacht ist, kann sowas natürlich ab.

Es ist die Frage @arare89, wie nerdig du das Ganze praktizieren willst. Wenn du zarte Tees optimal zubereiten willst, dann ist unter den Nerds eine gusseiserne Teekanne eher umstritten. Aber normale Leute nehmen so eine Kanne gerne und oft *g*

Komisch, mir zeigts nicht an wenn neue Kommentare erscheinen.. danke für den Verweis auf jinx' Kommentar. Haja, wie oben erwähnt, ich glaub ich werde echt mal im Laden detailliert nachfragen. Hmm, ich nehme an sie ist umstritten bsp. weil die blätter/knospen sich nicht lose entfalten können zB. ja? :) Die Emailleschicht war mir wichtig weil ich verschiedene Tees habe und nicht unbedingt will dass sich da Geschmäcker absetzen. Und ich glaub bezüglich Wärmespeicher (wenn man sie vorwärmt), ist sie auch von Vorteil nicht? Nun ja, ich glaub ich sollte eh nicht ins Detail gehen, je weniger ich weiss desto besser, ansonsten komm ich vor Informationsflut gar nicht mehr zum Teetrinken :D Danke euch :) 

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vor 21 Minuten schrieb arare89:

Nun ja, ich glaub ich sollte eh nicht ins Detail gehen, je weniger ich weiss desto besser, ansonsten komm ich vor Informationsflut gar nicht mehr zum Teetrinken 

Oder aber du findest eine Teewelt, die viel interessanter ist als der Kram, mit dem sich "normale" Teetrinker beschäftigen. Aber dümple nur gerne weiter an der für alle sichtbaren Oberfläche der tiefen See genannt Tee, ich habe nichts dagegen. Darauf erst mal einen 800er, prost Kollegen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 32 Minuten schrieb arare89:

. Und ich glaub bezüglich Wärmespeicher (wenn man sie vorwärmt), ist sie auch von Vorteil nicht?

Das ist in gewisser Hinsicht der Vorteil und der große Nachteil. Das Eisen speichert sehr große Mengen an Wärme, was natürlich praktisch ist, weil der Tee lange warm bleibt. Zarte und edle Tees können aber dadurch "nachziehen" und somit kann das Aroma leiden. Aber, wie gesagt, das sind schon die Überlegungen der echten Tee-Nerds, und nicht jedeR kann / will / muss so tief einsteigen.

vor 34 Minuten schrieb arare89:

 Nun ja, ich glaub ich sollte eh nicht ins Detail gehen, je weniger ich weiss desto besser, ansonsten komm ich vor Informationsflut gar nicht mehr zum Teetrinken :D Danke euch :) 

Da ist schon was dran... man kann sich auch zu sehr verkopfen. Hauptsache, es macht Spaß, und schmeckt dir. Wie weit du dich darüber hinaus 'hineinsteigern' willst ist eine gute Frage *g*

Somit: Viel Spaß beim Teetrinken B)

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vor 14 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Oder aber du findest eine Teewelt, die viel interessanter ist als der Kram, mit dem sich "normale" Teetrinker beschäftigen. Aber dümple nur gerne weiter an der für alle sichtbaren Oberfläche der tiefen See genannt Tee, ich habe nichts dagegen. Darauf erst mal einen 800er, prost Kollegen.

Nun, ich bin froh dass ich überhaupt angefangen habe mich damit auseinanderzusetzen, es macht mir Spass und auch wenn ich wahrscheinlich das Cha Jing nie lesen werde, hoffe ich darauf, dass gewissen Teeliebhaber trotzdem es zu schätzen wissen, dass immer wieder neue Interessenten ankommen, Danke euch für die schnellen Antworten.

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Hallo zusammen,

Ich stoße mal ganz neu und 'grün' hinter den Ohren (höhö) dazu, da ich mich frage, wie sich denn geschmacklich eine (unbeschichtete) Tetsubin als Wasserkocher auf Grüntee auswirkt. Ich bin etwas verwundert, dass @miig meint, unter Nerds sei eine Tetsubin da eher umstritten. Dachte umgekehrt, es sei nerdiger, oder luxuriöser mit Gusseisen sein Gebräu zu bereiten, oder nicht?

Bisweilen habe ich für die Zubereitung immer einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung genutzt. Das war sehr praktisch und auch ganz effektiv. Nun musste ich mit Erschrecken feststellen, dass - trotz sonst nur Edelstahl - die innen angebrachten Gummiringe im Wasserkocher neuerdings einen sauren Geschmack im Wasser hinterlassen.. buh!

Nun böte sich die Gelegenheit, über alternative Zubereitungsmethoden nachzudenken: So'n bisschen stilvoller mit Yuzamashi und Tetsubin.

Also: Ist eine (unbeschichtete) Tetsubin als Wasserkocher wegen des Eisens geschmacklich empfehelenswert oder gewöhnungsbedürftig? Ein neuer Wasserkocher wäre ja wahrscheinlich die wesentlich preiswertere Alternative ;)

Grüße und prosit!

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vor 38 Minuten schrieb Zip:

da ich mich frage, wie sich denn geschmacklich eine (unbeschichtete) Tetsubin als Wasserkocher auf Grüntee auswirk

Da gibt es viele Meinungen dazu, was die Beeinflussung des Wassers angeht. Ich selber bin zurückhaltend, was die Einschätzung angeht, weil es eine sehr subjektive Angelegenheit ist. Trotzdem, unterm Strich finde ich dass es eine große Bereicherung ist wenn man sein Wasser in einer Tetsubin aufkocht, auch wenn ein gewisser Aufwand damit verbunden ist.

vor 40 Minuten schrieb Zip:

Ich bin etwas verwundert, dass @miig meint, unter Nerds sei eine Tetsubin da eher umstritten.

Das ist ein Missverständnis :) Was ich meinte ist, dass eine gewisse Skepsis gegenüber der Praxis besteht, emaillierte Gusseisenkannen als Teekannen zu nutzen. "Echte" Tetsubin ohne Emaille als Wasserkocher sind allerdings ein Nerdfest :)

vor 44 Minuten schrieb Zip:

Also: Ist eine (unbeschichtete) Tetsubin als Wasserkocher wegen des Eisens geschmacklich empfehelenswert oder gewöhnungsbedürftig?

Hm, ich hab nicht dein Eindruck dass der Geschmack des Wassers so stark beeinflusst wird, dass man sich wirklich umgewöhnen muss. Man muss allerdings ein gewisses Geld ausgeben und eine sorgfältige Handhabung praktizieren. (Kein kaltes Wasser in die heiße Kanne, sorgfältig trocknen, Aufkochen dauert 10-20min...) Das dauert wesentlich länger und ist viel umständlicher als ein Wasserkocher. Wenn man Spaß an sowas hat, eine große Bereicherung, aber kein vollständiger Ersatz für einen Wasserkocher.

Wenn du allerdings dann ohnehin schon eine Kochplatte hast, (oder deine Pötte zum Herd trägst) kannst du für ein paar Mücken noch eine gebrauchte Edelstahlkanne in der Bucht kaufen. Da gibts hochwertige Kannen von SUS, (Neupreis 100-150€) die für 20-30 Mücken über die Theke gehen und sorglose Handhabung ermöglicht.

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      Angeregt durch den Hinweis von Petr Novak, den Ton-Kessel nicht direkt auf eine Kochplatte zu stellen  und bereits dieser nur wenige Millimeter erhöhte Flame-Diffuser Abhilfe schafft, hatte ich mir überlegt, dass genau das evtl. auch bei Tetsubins das Problem sein könnte, was die Urushi-Pfropfen zu schnell verschleißen lässt, da diese ja in direkten Kontakt mit der Kochplatte kommen. Das kann man auch bei der Glaskochplatte die ich bisher genutzt habe deutlich erkennen:

      Allerdings war der Flame-Diffuser aus Draht nicht stark genug, um auch das Gewicht eines Tetsubins tragen zu können (selbst das eines so kleinen wie dem von TakashiNori) - daher habe ich mich nach alternativen Möglichkeiten umgesehen. Die dafür gedachten Dinge sehen allerdings alle schrecklich billig aus und erschienen mir auch von eher zweifelhafter Stabilität, weshalb ich zu einer Topfhalterung für einen Gasherd aus Gusseisen gegriffen habe und sie für mein Ziel zweckentfremdet: 


      Der Abstand ist wie man sieht etwas mehr als bei dem Drahtgitter-Diffuser aber auf der Glasplatte hat es tatsächlich nur einen geringen Unterschied in der Dauer zum Erhitzen des Wassers gemacht. Allerdings ist das Gusseisen-Teil auf der Glasplatte eine eher rutschige Angelegenheit, was mich dazu führte, erneut über das Thema Hitze-quelle nachzudenken, denn ALLE Glaskochplatten haben einen Nachteil: sie haben einen Lüfter, der je nach Modell mehr oder weniger stark lärmt - Lärm passt vielleicht zum Biertrinken aber nicht zum Teetrinken. In meinem Fall lässt sich das zwar relativ leicht kompensieren, da ich, wenn ich diese Kopchplatte nutze, nebenbei ohnehin meist Musik (mit ordentlichen Kopfhörern) höre - am Wochenende nutze ich für eine ausgedehnte Session i.d.R. mein Kerzen-betriebenes Stövchen - aber manchmal ergibt sich doch eine Gelegenheit (wie z.B. jetzt im Sommer, wenn es einfach zu warm ist, stundenlang in der prallen Sonne zu sitzen) wo es schade ist, dass man (sofern die Nachbarn nicht lärmen) die Stille nicht genießen kann, denn Stille ist in der heutigen Welt leider ein sehr seltenes und für mich kostbares Gut. Die klassischen Gusseisen-Kochplatten sehen aber allesamt so grausig aus, dass mir alleine beim Gedanken daran, solch ein Ungetüm auf dem Teetisch stehen zu haben, die Lust aufs Teetrinken vergeht
      Da es offensichtlich keine Lösung für mein "Problem" gab, musste ich die Sache also selbst in die Hand nehmen und hab mir eine ordentliche Kochplatte (Rommelsbacher AK 1599E) gekauft und nach einigem Ausmessen und herumrechnen aus fast 7kg Ton ein Gehäuse für diese gebaut, das zum einen den praktischen Nutzen der Platte bewahrt, zum anderen deren ästhetische Unzulänglichkeit verbirgt und dazu noch eine Möglichkeit bietet, den gusseisernen Abstandshalter optimal einzusetzen:

      Nachdem etwas Zeit ins Land ging, bis das Gehäuse und eine Unterlags-Platte getrocknet, gebrannt und nochmals zwecks Glasur gebrannt wurden, ist das das Ergebnis:



      Die Grund-Glasur habe ich dabei so gewählt, dass Sie in zusammenspiel mit der Farbe des Tons hoffentlich einigermaßen zu den rot-braunen Tönen meines "Tea-Stones" von Mirka Randova passt - die Sprenkel mit den Ausblühungen waren ein Experiment von dem ich keine Ahnung hatte, wie es ausgeht aber ich bin eigentlich gant zufrieden. Lediglich der Grüne Fleck war nicht geplant - da hat eine andere Skulptur, die beim Glasurbrand mit dabei war getropft, find ich aber nicht schlimm.
      Leider hat sich dabei herausgestellt, dass der Ton mehr geschrumpft ist als ich berechnet hatte und zum anderen sich die Form (wie man auch bei dem Bild im noch nicht gebrannten Zustand erkennen kann) etwas verzogen hatte - sprich, die Platte passt nicht mehr ins Gehäuse
      Also verging nochmals etwas Zeit bis ich zusammen mit meinem Vater (und vor allem dank seiner Expertise) das Gehäuse soweit innen abgeschliffen und in Form gebracht habe, dass auch die Platte wieder rein passt - und ich endlich mein Pseudo-Furo einsatzbereit habe




      Nach den ersten Tests bin ich bisher auch mit der Funktion mehr als zufrieden - das Wasser braucht zwar länger als bei der Glaskochplatte um auf Temperatur zu kommen - vermutlich weil die Gusseisenplatte weniger zielgerichtet die Hitze abgibt - und ich muss mich etwas umgewöhnen, da die Gusseisenplatte natürlich nicht sofort wieder abkühlt wie die Glasplatte, aber dafür herrscht herrliche Stille (nur ab und an ein leises Klicken von der Automatik-Funktion dre Platte, da sie sich immer wieder ein- und ausschaltet, um die gewählte Temperatur zu halten). Ich hatte vor dem ersten Einsatz etwas bedenken, dass das Gehäuse evtl. springen könnte, wenn es um die Platte herum heiß wird, sonst aber nicht - allerdings kommt mir hier evtl. etwas zu Gute, was ich vorher nicht bedacht hatte: abgesehen davon, dass die Gusseisenplatte die Temperatur weniger zielgerichtet abgibt wird auch die gebürstete Stahloberfläche der Platte ziemlich heiß - was natürlich an das Ton-Gehäuse abgegeben wird, wodurch sich zwar das komplette Gehäuse erhitzt, aber dafür vermutlich gleichmäßiger, wie wenn das nicht der Fall wäre. Genaueres wird allerdings vermutlich erst der Winter zeigen, wenn die Luft kälter ist - ich hoffe aber auf das Beste!
      Zurück zu den einleitenden Worten: Mein Pseudo-Furo ist jedoch nur Mittel zum Zweck - das eigentliche Experiment ist, ob die indirekte Erhitzung des Tetsubins, was zumindest meinem Verständnis nach eher dem ursprünglichen Erhitzen über Holzkohle entspricht (da man den Tetsubin ja auch nicht direkt auf die Glut stellt) langfristig tatsächlich einen Unterschied macht oder nicht. In den Jahren, in denen dieser Testsubin inzwischen bei mir im Einsatz ist haben sich die Urushi-Pfropfen auch ganz klar als die Stellen herauskristallisiert, die sich am stärksten verändern - ob die Geschwindigkeit, mit der sie sich verändern nach der Umstellung abnimmt, kann ich jedoch erst in einigen Jahren sagen - und selbst dann ist es nur ein subjektiver Eindruck, da ich keine zwei identischen Tetsubins habe, um eine Kontrollgruppe vorweisen zu können. Aber hey: besser als nichts
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