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Hallo liebe Mitglieder!

Eine Freundin von mir meinte, dass Sie in Russland schwarzen Tee aus einem Samowar getrunken hat und dieser ihr unheimlich geschmeckt hat. Sie sagt auch das Aroma wäre dort viel besser. Da ich ein riesen Schwarztee-Fan bin, habe ich mich erkundigt, was dieser Samowar genau ist und bin auf die Seite samowar-kaufen im Internet gestoßen. Der Beem 3003 C gefällt mir sehr gut und er wurde auch sehr gut auf dieser Seite im Test bewertet. Ich überlege mir nun dieses Gerät zu gönnen :D Aber vorab wollte ich hier im Forum mal fragen.

Meine Frage: Wer von Euch hat Erfahrungen mit einem Samowar gemacht? Wenn Ihr einen besitzt: Schmeckt der Tee wirklich so viel besser draus? Und welches Modell könnt Ihr empfehlen?

Freue mich über eine Antwort! Liebe Grüße!

Bearbeitet von KlausO
Themen zusammen geführt
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Hallo liebe Mitglieder!

Eine Freundin von mir meinte, dass Sie in Russland schwarzen Tee aus einem Samowar getrunken hat und dieser ihr unheimlich geschmeckt hat. Sie sagt auch das Aroma wäre dort viel besser. Da ich ein riesen Schwarztee-Fan bin, habe ich mich erkundigt, was dieser Samowar genau ist und bin auf die Seite samowar-kaufen im Internet gestoßen. Der Beem 3003 C gefällt mir sehr gut und er wurde auch sehr gut auf dieser Seite im Test bewertet. Ich überlege mir nun dieses Gerät zu gönnen :D Aber vorab wollte ich hier im Forum mal fragen.

Meine Frage: Wer von Euch hat Erfahrungen mit einem Samowar gemacht? Wenn Ihr einen besitzt: Schmeckt der Tee wirklich so viel besser draus? Und welches Modell könnt Ihr empfehlen?

Freue mich über eine Antwort! Liebe Grüße!

Ich selbst besitze keinen Samowar, habe aber gelegentlich aus einem getrunken. Daher ein Antwortversuch als "Nicht-Experte". Das Erlebnis Deiner Freundin könnte 1.) mit dem bekannten Urlaubseffekt zusammenhängen: Im Urlaub schmeckt alles besser. Dies ist übrigens ein reales psychisches Phänomen, dass sich leicht erklären lässt. 2.) hat ein Samowar aber tatsächlich einen Vorteil gegenüber dem Teetrinken mit Stövchen. Teekonzentrat und heißes Wasser sind getrennt. Das starke Nachbittern schwarzen Tees, dass durch die Hitze des Stövchens verstärkt wird, lässt sich so zumindest zum Teil verhindern.

Ich weiß nicht, wo Du wohnst, in der DDR gab es recht viele Samoware als Reiseandenken aus der UdSSR. Dort kann man im Second-Hand-Läden manchmal ein gutes Schnäppchen machen.

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Ich würde es mal so sagen: es gibt viele Schwarztees, die nicht so lange ziehen sollten.


Selber habe ich auch jahrelang überlegt, ob ich mir einen Samovar für größere Teerunden kaufen soll. Daraus ist nichts geworden, weil meine Versuche, einen ansprechenden Tee als Konzentrat zu brühen, warmzuhalten und anschließend zu verdünnen, nur mit zwei Ceylon-Mischungen überhaupt erfolgreich waren. Das könntest du auch vor einem Kauf eines doch recht voluminösen Geräts probieren. Erfolgreich heißt übrigens noch nicht besser, als üblich aufgegossen, lediglich, immer noch gut trinkbar. Hätte ich mehr Tees oder Mischungen gefunden, die "passen" - dann hätte ich mir sowas gekauft. 


Und probier auch vor einem eventuellen Kauf, ob du einen Unterschied zwischen lange heiß gehaltenem Wasser und frisch aufgekochtem Wasser schmeckst. Für mich macht es bei Tee durchaus einen Unterschied.


btw. Dass auf der von dir verlinkten Seite das Gerät gut abschnitt, liegt wahrscheinlich daran, dass der Betreiber am Umsatz beteiligt wird.


Bearbeitet von T-Tester
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Hallo liebe Mitglieder!

Eine Freundin von mir meinte, dass Sie in Russland schwarzen Tee aus einem Samowar getrunken hat und dieser ihr unheimlich geschmeckt hat. Sie sagt auch das Aroma wäre dort viel besser. Da ich ein riesen Schwarztee-Fan bin, habe ich mich erkundigt, was dieser Samowar genau ist und bin auf die Seite samowar-kaufen im Internet gestoßen. Der Beem 3003 C gefällt mir sehr gut und er wurde auch sehr gut auf dieser Seite im Test bewertet. Ich überlege mir nun dieses Gerät zu gönnen :D Aber vorab wollte ich hier im Forum mal fragen.

Meine Frage: Wer von Euch hat Erfahrungen mit einem Samowar gemacht? Wenn Ihr einen besitzt: Schmeckt der Tee wirklich so viel besser draus? Und welches Modell könnt Ihr empfehlen?

Ich hatte mal einen, da ich Samowar-Tee auch sehr gern mag. Den ersten habe ich aus der damaligen Sowjetunion mitgebracht, doch der war von der Elektrik her nicht so das Gelbe vom Ei. Später hatte ich auch einen von Beem. Die Geräte sind gut, aber ich habe den abgeschafft, da das Gerät für einen 2-Personen-Haushalt einfach nicht praktikabel, da zu groß ist. Wir sind auf einen türkischen Caidanlik (zwei Kannen übereinander) umgestiegen, den man auf die Herdplatte stellen kann. Der produziert teetechnisch dasselbe Ergebnis, aber in vernünftigeren Mengen. Ich habe auch Tees, die nicht nachbittern und daher sehr gut für diese Art der Zubereitung geeignet sind.

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In der Türkei benutzt man Samowar gerne mit Kohle und den Geschmack zum elektrischen Samowar will man dann garnicht wissen :D


Den besten Türken Cay habe ich von einem Kohle Samowar getrunken.


Das ist ein Unterschied wie Fleisch grillen auf einem elekrischen und Kohlegrill.


Aber das nimmt man dann eher beim picknicken her,zu Hause lohnt es sich natürlich nicht wegen der Menge und auch Rauchentwicklung.


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In der Türkei benutzt man Samowar gerne mit Kohle und den Geschmack zum elektrischen Samowar will man dann garnicht wissen :D

Den besten Türken Cay habe ich von einem Kohle Samowar getrunken.

Das ist ein Unterschied wie Fleisch grillen auf einem elekrischen und Kohlegrill.

Aber das nimmt man dann eher beim picknicken her,zu Hause lohnt es sich natürlich nicht wegen der Menge und auch Rauchentwicklung.

Kohle-Samoware sind eher so für die Veranda. ;) Außerdem sind sie meist riesig groß, eher für Großfamilien oder Gastro dimensioniert. Ich kriege mein Samowar-Tee-Feeling am besten mit einem Caydanlik und immer frisch aufgekochtem Wasser. Da hat man dann auch kein Problem mit dem Geschmack abgestandenen Wassers. 

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Wow, vielen Dank für die vielen und ausführlichen Kommentare! Ein Caydanlik kann eigentlich auch in Frage kommen...Ich werde mir dies nochmal durch den Kopf gehen lassen und wünsche mir vielleicht einfach einen Samowar oder Caydanlik zu Weihnachten als Geschenk :D



Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende! :D Liebste Grüße!!


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  • 10 Monate später...

Guten Morgen, liebe Comunity! 

Ich habe mich nach Threads über Samowars umgeschaut, habe aber leider nichts gefunden. Demnach werde ich einfach einen neuen erstellen und meine Fragen in guter Hoffnung hier stellen. Also..

Ich bin schon seid längerem ein Tee-Fan. Nun wollte ich andere alternatives als den all beliebten Wasserkocher benutzen. Der ist ja meistens sehr laut. Auf meiner Recherche bin ich auf ein paar gute alternatives gestoßen, die den Samowar ersetzen. Eine Seite war https://www.teewiki.org/wiki/Samowar,welche mich grundlegend in dieses Thema einleitete. 

Ich denke jeder von euch Teeliebhaber wird wissen was das ding ist, weshalb ich jetzt keine Erklärung vornehmen werden. Nun zu meiner Frage:

Zu was würdet Ihr tendieren: Wasserkocher, oder Samoware? Was sind die Vorteile eines Samoware? Und hat jemand einen Samoware im Betrieb und kann daher seine Erfahrung mit uns teilen? 

 

Würde mich über Antworten sehr freuen! Schönen Montag weiterhin

Bearbeitet von Joaquin
Spam durch besseren TeeWiki-Link zum Samowar ersetzt
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vor 5 Stunden schrieb isabellbuchholz:

Ich denke jeder von euch Teeliebhaber wird wissen was das ding ist,

Ja, wurden hier schon öfters angepriesen. Meine Meinung hat sich im Prinzip nicht geändert.
(Btw., welches Übersetzungsprogramm kennt keine Alternativen?O.o.)

Bearbeitet von KlausO
Interner Link funktionier nicht mehr :-(
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Ich oute mich, habe den Eingangsthread schon unmittelbar meiner ersten Antwort gemeldet, in der Hoffnung, die Links würden geändert und dann dem Teetalk ein paar Kröten bringen. 

Vielleicht hat ein Forenupdate dazu geführt, dass die Meldungen nicht mehr ankommen?

@isabellbuchholz Mich würde es wundern, wenn du nicht wüsstest, was ein Affiliateshop ist. Größere Zweifel habe ich, ob du wirklich Teefan bist, da passen deine anderen Beiträge gar nicht ins Bild. Kannst mich gern vom Gegenteil überzeugen, die von dir promotete Seite ist ja laut Impressum aus Regensburg, also gleich ums Eck.

Bearbeitet von T-Tester
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Hab einen Caydanlik, welcher ja vom Prinzip her das selbe leistet.
Leider hält sich der Tee nicht so lange, sondern sollte nach einer halben Stunde, spätestens jedoch nach 45Minuten getrunken sein. Danach wirds flach.

Der Grund, warum das bei türkischen Restaurants geht, ist der Gebrauch von Aromastoffen und viel Zucker.

Was man sonst auch machen kann, ist eine kleine Herdplatte und einen Wasserkessel nehmen. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und das Wasser nicht auf voller Hitze zum Kochen bringt, ist es auch leiser als die gängigen Wasserkocher.

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Also wenn jemand Interesse hat, wir haben hier noch nen Samowar abzugeben, wie früher schon geschrieben ^_^

So einen hier:

http://3.bp.blogspot.com/-2E3iFFVkstI/US-mhgTqoBI/AAAAAAAAX3A/ZGBHVEDyySg/s1600/IMG_2043.JPG

 

Ich habe auch noch einen ganz alten aus Metall hier mit Kanne und so, läuft auch schon elektrisch ...

Ich habe ihn früher gerne genutzt, wie hatten dann wirklich so "Samowar" Tee, stark geräucherter Schwarztee, ziemlich kräftig, schön gesüßt *g*

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  • 5 Jahre später...

Ich spiele schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken mir einen klassischen Samowar mit Brennkammer statt Strom anzulegen.

Dabei hab ich festgestellt, dass der wohl wichtigste Aspekt der Samowar-Tees fast nirgendwo auch nur eine Erwähnung findet, und zwar der richtige bzw. authentische Tee wofür dieses Gerät auch konzipiert wurde!  Der Samowar ist ja dafür bekannt dass es um ihn seit spätem 19 Jh. eine regelrechte Romantik aufgeblüht ist, die sich um alle möglichen Aspekte des Samowar-Teetrinkens dreht... aber eben nicht um den Tee selbst.

Der Samowar findet seine ersten eindeutigen Erwähnungen in der Mitte des 18 Jh., der Assam-Tee hat den Weltmarkt Ende 19. Anfang 20 Jh. erobert, d.h. dieses Gerät wurde zum Zubereiten ausschließlich chinesischer Tees entwickelt! Ja... aber welcher genau? Teeart? Herkunft? Region? Teetyp? Das wird so gut wie nie diskutiert oder gar recherchiert...

Mittlerweile sind aber durch das Web sehr viele Quellen rechercher- und verfügbar, so dass wir doch gut nachvollziehen können was da bei den Russen im Samowar landete, was, woher und welche moderne Äquivalente es da gibt! Die gezeigte St. Petersburger Preisliste aus dem Jahr 1833 in diesem Vorlesungs-Video zeigt "ordinären Schwarztee" als die billigste und am meisten getrunkene Teeart, und die dabei auch gezeigte geografische Karten zeigen uns die russische Teeroute und die Provinzen durch welche diese führte. Das sind die heutigen Fujian, Anhui, Hunan und Hubei, wobei Fujian die teuren "blumigen" Schwarztees lieferte und Hunan/Hubei vor allem durch "ordinären Schwarztee" bekannt waren.

Das heißt, dass der "russische" Samowar-"Schwarztee" des 18/19 Jh. zum Ersten ein hochwertiger stärker geröstete Oolong bzw. Hongcha aus Fujian sein müsste, und auf der anderen Seite wäre preiswerter Hongcha oder gar Heicha aus Anhui, Hunan oder Hubei die historisch richtige Wahl für einen Samowar  :trink_tee: Dadurch wird auch ersichtlich warum dieses Gerät auch so geschätzt wurde, denn wir als Teefans wissen ja dass all diese Tees tatsächlich zum Teil brodelnde Hitze benötigen damit die sich uns so richtig öffnen. :trink_tee:Fakt ist aber, dass der allergrößte Teil der modernen Assam-Schwarztees, ob Blatt oder CTC-Granulat, sich für den Samowar aufgrund ihrer grundlegenden Eigenschaften gar nicht eignen - meiner Erfahrung nach extrahieren diese viel zu schnell und verwandeln sich geschwind in eine bittere Holzbrühe die für die meisten kaum genießbar ist. :tee_zeitung: Klar, es gibt auch Assam als sogenannter "Karawanentee" oder "Samowartee", diese sind aber meiner Erfahrung nach tatsächlich nur auf heutige Brühmethoden des Normalverbrauchers ausgelegt, nicht Brutalo-Hitze eines Samowar oder einer Silberteekanne.

Wenn ich endlich einen Samowar kriege und ihn auch in Betrieb nehme, werde ich von meinen Erfahrungen ausführlich berichten.

 

Grüße, OstHesse

Bearbeitet von OstHesse
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Der Samowar ist ja eine Zubereitungsmethode mit Dekokt, nicht mit Infus. Wenn man nicht - wie es in Tunesien üblich ist - die Bitterkeit des Dekokts mit großen Mengen Kandis überdecken will, muss man notgedrungen zu einem Tee greifen, der möglichst arm an Gerbsäure ist. Dies trifft für Camellia sinensis var. sinensis zu, für Camellia sinensis var. assamica jedoch nicht. Auch, wenn Hong Cha aller Wahrscheinlichkeit nach am Wuyishan in Fujian 'erfunden' wurde, so ist der 'Prototyp' des Samowartees doch der Qimen ('Keemun') aus Anhui, dessen Produktion (vor allem für den Export; auf dem Binnenmarkt gab es keine nennenswerte Nachfrage) seit 1875 nachgewiesen ist. Nicht zufällig wurde der im Zarenreich und der Sowjetunion im Inland erzeugte grusinische (= georgische) Tee aus Qimen-Ablegern gewonnen.

Die ähnlich zubereiteten türkischen Tees von der Schwarzmeerküste (Rize, Trabzon, Artvin) wurden übrigens aus Samen aus dem benachbarten Georgien gezogen - ab 1924, als der Kaffee für die Türkei nach dem Verlust des Jemen zu einem teuren Importgut geworden war. Also ebenfalls Sinensis-Kultivare.

Ich bin grundsätzlich kein Freund von Tee-Dekokt, das in größeren Mengen genossen auch gesundheitlich nicht ganz unbedenklich ist. Aber wenn schon, dann um Himmels Willen nicht mit Assamica. Wer so etwas als 'Samowartee' verkauft, ist auch sonst zu Allem fähig ...

_()_

Bearbeitet von SoGen
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  • 3 Wochen später...

@SoGen

Es gibt da eine Quelle, quasi die russische Version der englischen "Mrs Beeton" die ihr Haushalts- und Kochbuch im Jahre 1861 publiziert hat. Dort findet sich unter "Rezept 3495" tatsächlich eine klare Angabe wie Tee zubereitet werden soll. Die Herkunft des Tees wird explizit auf Kjachta bezogen, es handelt sich also eindeutig um chinesischen Tee. Diesem Rezept nach nach sollte for 4 Personen ein einziger Teelöffel Tee genommen werden, die Teekanne wird mit einem Tuch umwickelt und 15 Minuten lang stehen gelassen. Wenn es auf den Samowar drauf gestellt werden soll, dann nur für eine kurze Zeit, das Wasser darf nicht kochen. Dann wird der Tee in die Tassen gegeben und zugleich mit abgekochtem Wasser verdünnt, damit jeder diesselbe Teestärke bekommt. Diese Zubereitungsart wird explizit als die "sparsame Art" bezeichnet, es wird auch empfohlen ein Stück Zucker in die Teekanne zu geben damit es besser schmeckt. Am Ende wird gar impliziert dass ein bisschen Backpulver auch nicht schaden kann :whistling:

Ich habe mal vor ein Paar Jahren die "2 Teelöffel" Tee von "Mrs. Beeton" als in etwa 4 Gramm Teeblatt recherchieren können, und da es sich um denselben Zeitabschnitt handelt, übernehme ich das mal; 1 Teelöffel = ~ 2g Tee, im Prinzip ein moderner Teebeutel. Ein solch dünnes Dekokt, auch noch mit Wasser verdünnt, dürfte sich aus unserer heutigen Teefan-Sicht tatsächlich ziemlich geschmacks- und geruchsfrei gestalten. Selbst "Mrs. Beeton"'s Teeblatt zu Wasser - Verhältnis von 1 zu 40 würde der Sache kaum weiter helfen wenn Wasserverdünnung im Spiel ist.

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vor 1 Stunde schrieb teewelt:

Interessant, wenn auch vielleicht nicht unbedingt nachahmenswert!

"Tee wird mit Rohrahm und Rohmilch oder mit Zitrone, Marmelade, Fruchtzucker, Preiselbeersaft, Wein, Rum getrunken" - dann fällt es auch nicht weiter auf, wenn der Tee nach Spülwasser schmeckt.:sick:@OstHesse: Danke für die Aufklärung - dass mit Samowar zubereiteter Tee notwendig Dekokt ist, war wohl ein Vorurteil von mir.

_()_

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vor 59 Minuten schrieb SoGen:

dann fällt es auch nicht weiter auf, wenn der Tee nach Spülwasser schmeckt.:sick:

Was genau könnte eigentlich bewirken, dass ein Tee (dezent) nach Spülwasser schmeckt?
Ein aussergewöhnlich hoher Gehalt an Saponinen (was ja auch ein [geringer] Bestandteil von Tee ist)?!?
Oder hast du da mehr die Verarbeitung in Verdacht? Wenn, was genau könnte bei der Produktion schiefgegangen sein, dass ein Tee letztlich so schmeckt?!?

Ich habe nämlich einen Tee (und ich sage weder von wem, noch um was für eine Sorte es sich genau handelt) mit einer mMn explizit seifigen Note (die einen durchaus an gewisse Spülwasser-Nuancen zu erinnern imstande ist) - dies hat mich effektiv dazu bewogen, den Tee auf die Seite zu legen und (bis auf weiteres zumindest) nichts mehr davon zu trinken.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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    • Von Zimtie
      Hallo zusammen!
      Ich beschäftige mich seit kurzer Zeit sehr mit der russischen Kultur, u.a. wegen der russischen Autoren die ich zur Zeit lese  
      Jedenfalls frage ich mich, ob so ein Samowar etwas für Einsteiger ist oder ob man da sich auf eine ziemliche "Erlern-Prozedur" einlassen muss?
      Hat allgemein wer Erfahrung mit einem Samowar gemacht?
      LG Zimtie
    • Von Joaquin
      Es gibt zahlreiche Arten eine Tee stilvoll zuzubereiten und eine davon ist sicherlich jener, mit einer russischen Teemaschine, dem so genanntem Samowar.
      In der Übersetzung bedeutet Samowar so viel wie Selbstkochend bzw. Selbstkocher. Er besteht im wesentlichen aus einem Kessel, in dem das Wasser erhitzt wird. Dies wurde früher mit Holz bzw. Holzkohle oder später auch Petroleum gemacht. Heute werden aber moderne Samowars mit elektrischem Strom betrieben und damit dann auch der Kessel erhitzt. Der Kessel selbst besitzt weiter unten einen Ablasshahn, mit dem das heiße Wasser in eine Tasse oder Gla abgelassen wird.
      Oftmals wird der eigentliche Tee, bei dem es sich in der Regel um Schwarztee handelt, in einer separaten kleinen Kanne vorbereitet. In dieser wird eine große Menge an Teeblättern mit wenig Wasser zu einem Teekonzentrat aufgebrüht. Bei einigen Samowars ist diese Kanne auf dem Wasserkocher eingefügt. Den eigentlichen Tee bekommt man dann, indem man in einer Teetasse ein wenig des Konzentrates mit dem kochendem Wasser aus dem Samowar verdünnt.
      Das besonders reizvolle an so einem Samowar ist deren kunstvolle und reiche Verzierungen. Sie sind sozusagen echte Hingucker und ein absolutes Highlight in einer stilvollen Küche oder Wohnung.


    • Von Roberts Teehaus
      Schwarzer Rauchtee China Lapsang Souchong

      Für diesen schwarzen Rauchtee aus dem Wuyi-Gebirge in China werden die unteren größeren Blätter der Tee-Sträucher verwendet. Der geerntete Tee wird fermentiert und anschließend über offenem Feuer geräuchert; die harzigen Hölzer, die zum Räuchern eingesetzt werden, geben der Teespezialität ihren herzhaften Duft und würzigen Geschmack. Wer ihn milder genießen möchte, verwendet Kandis, braunen Zucker und/oder Milch. ☕🌄

      Der Schöne mit der rauchigen Seele

      🌿 China Lapsang Souchong – dieser Tee besitzt eine faszinierende Seele sowie ein ganz spezielles Aroma. Auch um diese Teespezialität ranken sich unterschiedliche Geschichten, doch wahrscheinlich wurde schwarzer Tee zunächst eher beiläufig von den Lagerfeuern der Karawanen geräuchert, die mit ihrem Handelsgut die Seidenstraße entlangzogen.

      Aber da Menschen ja natürlicherweise neugierig sind, wird sich bestimmt jemand aus dem eigentlich beiläufig geräucherten Tee ein schönes Kännchen gebraut haben und vom würzigen Geschmack fasziniert gewesen sein! 😊🙏

      Heute wird der Tee gezielt über den Flammen harzhaltiger Hölzer geräuchert, auch die Farbe zeugt von seiner Intensität und offenbart sich in einem bräunlichen Orange, ähnlich dunklem Bernstein. Wer einen Tee mit kräftiger und würziger Seele trinken möchte, wird am China Lapsang Souchong seine wahre Freude haben! 🐉

      Und so wird er zubereitet:

      Brühen Sie 4-5 Teelöffel der Blätter mit einem Liter kochendem Wasser auf und lassen Sie den Aufguss 3 Minuten oder je nach Geschmack auch länger ziehen – denn trotz seiner Würzigkeit wird der Tee nicht bitter.

      Übrigens: Falls Sie einen Samowar besitzen – dieser Tee ist hierfür bestens geeignet!

      In China wird er gerne pur genossen und ist ein ursprünglicher Teil chinesischer Teekultur. Wenn Sie ihn jedoch mit Milch, Zucker, Honig oder anderen interessanten Süßungsmitteln trinken möchten, z. B. Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, etc., dann genießen Sie ihn gern auf diese Weise. Wer es noch eine Stufe würziger möchte, kann auch kräftigen Kastanienhonig zum Süßen ausprobieren. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. 🍯

      Eine weitere Zubereitungsmöglichkeit:

      Kochen Sie anderthalb Liter möglichst weiches Wasser zwei Minuten lang sprudelnd auf. Ist Ihr Wasser sehr kalkhaltig, können Sie es für China Lapsang Souchong filtern.
      Geben Sie in vier große Tassen (möglichst mit Deckel), jeweils einen Teelöffel Rauchtee.
      Überbrühen Sie ihn mit dem nicht mehr kochenden Wasser. (Was Sie an Wasser nicht gleich verwenden, können Sie beispielsweise auf einem Stövchen warmhalten.)
      Nun die Tassen zudecken und den Tee drei Minuten ziehen lassen. Während dieser Zeit sinken die Blätter nach unten. Genießen Sie nun zwei Drittel des Tees (ohne Zugabe von Zucker oder Milch, etc.), ohne ihn umzurühren oder durchzusieben.
      Gießen Sie nun das restliche heiße Wasser auf die in den Tassen verbliebenen Drittel und genießen Sie Ihren Tee schließlich nach einer Zeit von zwei Minuten weiter.
      Die Zubereitung aus dem Samowar

      Lapsang Souchong bietet neben seiner Rauchnote noch eine weitere essenzielle Eigenschaft: Er wird nicht schnell bitter – auch wenn er länger zieht – damit ist er für die Zubereitung im Samowar prädestiniert!

      Füllen Sie den Wasserbehälter Ihres Samowars, schließen Sie den Deckel und bringen Sie den Inhalt zum Kochen.
      In einem zierlichen Kännchen brühen Sie eine Essenz auf: Drei Teelöffel Lapsang Souchong auf eine Tasse siedendes Samowar-Wasser. Dieser Aufguss sollte fünf Minuten lang ziehen, anschließend wird er abgeseiht.
      Schenken Sie nun davon etwas in jede Tasse ein und verdünnen Sie schließlich das dunkle kräftige Konzentrat mit dem Wasser aus dem Samowar. Das kleine Kännchen mit dem Konzentrat können Sie auf den Samowar zum Warmhalten stellen.
      Wer (noch) keinen Samowar besitzt, aber dennoch (zwar nicht stilecht, aber durchaus annehmbar) seinen Lapsang Souchong trinken möchte:

      Bereiten Sie ein starkes Tee-Konzentrat wie oben beschrieben zu und füllen Sie es in eine kleine Teekanne. In einer großen Kanne wird kochend heißes Wasser serviert. Nach Möglichkeit werden beide Kannen harmonisch mit zwei Stövchen auf den Tisch gebracht – dazu hübsche Tassen, eine schöne Zuckerdose, ein paar Zitronenspalten sowie köstliches süßes Kleingebäck – und schon steht einer gemütlichen russisch-inspirierten Teerunde nichts mehr im Wege. 🍩🍪☕☕

      Lapsang Souchong Zubereitung „Gong Fu“

      Wer Tee-Zeremonien und Rituale liebt, wird bestimmt an nachfolgender Methode Gefallen finden:

      Zunächst Kanne sowie Trinkgefäße durch Ausspülen mit heißem Wasser vorwärmen.
      Die gewünschte Menge an Blättern in die warme, leere Kanne geben – einen Teelöffel für jede gewünschte Tasse.
      Die Wärme bringt den Lapsang Souchong zur Entfaltung - er verströmt sein würziges Aroma.
      Nun gießen Sie etwas fast kochendes Wasser über den Tee und gießen es sogleich wieder weg – auf diese Weise waschen Sie den Tee.
      Im Anschluss werden die feuchtwarmen Blätter ganz normal aufgebrüht – decken Sie die Kanne zu und lassen Sie den Aufguss ziehen, bevor Sie ihn durch ein Sieb in die Tassen oder Tee-Gläser füllen.
      Nehmen Sie sich für jeden einzelnen Schritt ausreichend Zeit – gehen Sie achtsam und fast meditativ bei der Zubereitung vor. Schenken Sie nicht nur dem Geschmack, sondern auch Duft und Farbe dieses Tees Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit! 👃🧐

      Und zu guter Letzt:

      Lapsang Souchong – Zubereitung als schmackhafte Würzflüssigkeit

      Mit einem kräftigen Aufguss können Sie Raucharoma an Ihre Speisen geben, denn Lapsang Souchong ist eine interessante Alternative zu Rauchsalz!

      Kräftige dunkle Fleischgerichte (wie etwa ein Rinderschmorbraten) bekommen das gewisse Etwas; wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, kann mit China Lapsang Souchon seinen Gerichten eine besondere Umami-Note verleihen!

      Wo normalerweise Speck als Geschmacksträger eingesetzt wird, kann mit Lapsang Souchong gearbeitet werden – wer z. B. seinen Grünkohl vegan zubereiten möchte: Einfach mit Lapsang Souchong würzig-schmackhaft aufpeppen und genießen.

      Und so einfach geht es:

      Übergießen Sie einen Esslöffel Tee-Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen Sie den Sud gut fünf Minuten ziehen. Schließlich abseihen und an Ihr Kohlgericht geben – kochen Sie diese Essenz einfach mit! Tasten Sie sich jedoch erst langsam heran und verwenden Sie zu Anfang weniger davon – denn es ist wie beim Salzen: Nachwürzen können Sie immer noch!

      Kleiner Epilog:

      Für die chinesische Teekultur ist es eher befremdlich, Rauchtee zum Würzen von Speisen einzusetzen – und in Russland ist man der Meinung, dass ein anständiger Samowar durch nichts zu ersetzen ist! Dennoch – man kann erfinderisch sein und sich behelfen – und vor allem: Dinge ausprobieren!

      China Lapsang Souchong ist vielseitig einsetzbar – und wer keinen Samowar im Haus hat, nimmt einfach zwei Kannen mit Stövchen. Bei Interesse einfach ausprobieren und sich über das Neue freuen, dass sich auf kreativem Wege eröffnet. 😊

      Lassen Sie es sich schmecken! 😄
      💚
      Herzlichst
      Zora von Roberts Teehaus 🙋‍

    • Von Joaquin
      Vor vielen Jahren lernte ich über eine Bekannte eine Teemaschine kennen. Bis zu jenem Zeitpunkt wusste ich von Kaffeemaschinen, aber eine Teemaschine? Dabei funktionierte sie ähnlich wie eine Kaffeemaschine. Wasser rein, Tee rein, die Maschine bringt das Wasser zum kochen, dann zieht der Tee seine Zeit und läuft anschließend in die untere Kanne. So verbrachten wir zahlreiche gemeinsame Stunden bei leckerem Tee und Gesprächen. Ich fand dies damals so toll, dass ich diese Teemaschine zuerst für eine Bekannte und später dann auch für mich kaufte.
      Bei dieser Teemaschine bzw. Tee-Vollautomat, handelte es sich um den Bosch Samowar bzw. dem baugleichen Siemens Teemat. Der wohl ursprüngliche Hersteller ist dabei aber ABC-Elektro gewesen. Leider wird weder von Bosch, noch von Siemens diese Teemaschine noch hergestellt, denn auf dem Markt findet sich nichts vergleichbares. Zur Zeit ist das kein Problem, denn mein Bosch Samowar läuft und läuft und läuft seit Jahren so wie man es qualitätstechnisch von Bosch Küchenmaschinen gewohnt ist.
      Im oberen Teil der Maschine gibt es einen Wasserbehälter mit einer üblichen, innen angebrachten Tassenmengenanzeige. In dieser Kammer befindet sich dann auch ein separater Platz für den Abfluss in die darunter stehende Kanne mit einem gefederten Verschluss. In diese Filterkammer kommt ein Behälter, in dem dann ein Permanent-Goldfilter eingesetzt wird. Klingt jetzt durch die Beschreibung kompliziert ist aber mit todsicherem Steckmechanismus ganz kinderleicht und schnell einzusetzen und zu handhaben. Dies erleichtert dann auch das Reinigen der Maschine, welche mit ein paar Handgriffen auseinander, wie auch wieder zusammengebaut ist.
      Dann gibt es noch einen Ein-/Ausschalter und einen Drehknopf, wo man die Ziehzeit des Tees, auf bis zu 15 Minuten einstellen kann.
      In die betriebsbereite Maschine füllt man von oben das Wasser ein, den Tee in den Teesieb, stellt die Ziehzeit ein und betätigt den Betriebsschalter. Nun beginnt die Maschine im Unterdruckverfahren das Wasser zu erhitzen. Sobald das Wasser knapp 95 Grad Celsius erreicht hat, wird der Zulauf in die Filterkammer mit dem Teesieb, durch ein bimetallgesteuerter Schieber im Filtertopf geöffnet. Hierbei fließt nicht alles Wasser in diesen Bereich, sondern nur ein Teil, welcher sich dann dort mit dem darin befindlichem Tee vereint. Ab hier beginnt dann auch der automatische Timer zu laufen und die Ziehzeit beginnt. Also nur ein Teil des oben eingefüllten Wassers bildet hier sozusagen dann den Sud für den Tee, ganz so wie es auch bei einem echtem Samowar ist.
      Nachdem die Ziehzeit des Tees beendet ist, öffnet sich der Verschluss durch eine Nockenwelle zur unten befindlichen Kanne und sowohl Sud/Teextrakt, als auch das restliche Wasser fließen dann in die Kanne, wo sich dann alles zusammen vereint.
      Bei der Kanne selbst handelt es sich um eine Glaskanne, welche mit Plastikgriff und auch leicht zu entfernendem Plastikdeckel bestückt ist. Sie steht von Anfang an auf einer beheiztem Edelstahlplatte, so dass der Tee nicht nur in eine Warme Teekanne hinab fließt, sondern dort auch stehen bleiben kann und den Tee immer warm hält.
      Bei mir läuft die Maschine schon seit Jahren ohne Probleme und gerade wenn man Tee einfach und in größeren Mengen machen und trinken möchte, dann ist diese Teemaschine einfach genial.
      Verstehen kann ich nicht, warum die Produktion dieses Teevollautomat eingestellt wurde, denn die meisten Kritiken bezüglich des Bosch Samowar oder Siemens Teemat welche man im Netz findet, sind in der Regel sehr positiv.
      Dies sind die produzierten Modellreihen bzw. Modelltypen:
      Bosch Samowar TTA 1001/1002 - Siemens Teemat TA 90001 - Siemens Teemat TA  90021 - Siemens Teemat TA 90022 - Siemens Teemat TA 90027 - ABC-Elektro Tea Master 550.0 - Privileg Samowar 531.104
    • Von Joaquin
      Die Alpha Dominche wurde wohl ursprünglich für die Zubereitung von (Filter-)Kaffee konstruiert/erdacht, aber sie eignet sich auch ebenso gut für die Zubereitung von Tee und das auf beeindruckende Art und Weise. Ein ähnliche Art der Zubereitung für Kaffee hatten wir glaube ich schon mal hier im Forum an anderer Stelle.
      Wassertemperatur, Ziehzeit und Wassermenge können wohl per Computer/Tablet eingestellt werden und der Rechner übernimmt dann fast den Rest. Perfekt für ein einfaches und beeindruckendes Servieren im Geschäft.
      Samovar Tea's Alpha Dominche Steampunk Brew Machine
      Hier wird diese Maschine eingesetzt um Tee zu servieren:
      http://www.samovartea.com/locations/mission/


      Ich finde die Idee großartig. Auch finde ich es erstaunlich, dass die Amerikaner eine solche Idee für einen hippen, aber guten Teeladen umsetzen, ohne dabei auf die Buuble-Tea schiene abzuschweifen
      Wem das hier im übrigen zu kühl und unpersönlich ist, die haben auch ohne diese Maschinen, andere sehr gemütliche Locations (wenn ich mich nicht verlesen habe, gehören die irgendwie zusammen):
      http://www.samovartea.com/locations/castro/
      und auch hier:
      http://www.samovartea.com/locations/yerba-buena-gardens/
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