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Die Zukunft - relevante Dokumentationen, die wichtige Wege aufzeigen für eine bessere Welt


Empfohlene Beiträge

Hi Teefreunde

Ich glaube, der Beitrag, mit dem ich dieses Thema starte, stellt ganz besonders auch aus ökologischen Gründen die Zukunft dar.

Wie lange es aber bis dahin dauert, hängt mit dem Wissen in den Völkern darüber zusammen. Wissen ist Macht. Breites Wissen im Volk bewegt die Politik.

Einige glasklare, unwiderlegbare Argumente.

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Eine Version eine Thorium Reaktor wurde bereits in Deutschland erfolglos getestet: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300

Auch wenn irgendwann ein zuverlässigeres Gerät erscheinen sollte bleibt doch die Endlagerung nach wie vor ungelöst. Ich plädiere deshalb für Erneuerbare Energien wie Solar, Wasser, Wind und Biomasse. Ein weiterer Vorteil ist die Dezentralisierung welche Ausfälle wie am 4. November 2006 praktisch unmöglich macht. 

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Diz ... hast du die Doku überhaupt gesehen? :lol:

Das Projekt, das du erwähnst, welches erfolglos getestet wurde, basiert auf Graphit!

Ich spreche von etwas ganz anderem!! Von Flüssigsalzreaktoren ohne Hochdruck, aber auch mit Thorium.

Ein paar der dramatischen Vorteile zusammengefasst:

- keine Explosionsgefahr weil atmosphärischer Druck!

- keine Überhitzungsgefahr, die Masse kann im Notfall einfach abgelassen werden!

- radioaktive Masse im Salz eingeschlossen, erstarrt praktisch sofort bei Austritt, kann eigentlich gar nicht richtig in die Natur gelangen, ausser vielleicht wenn jetzt z.B. ein Vulkan unter dem Reaktor ausbrechen würde

- wegen Thorium ca. 80% weniger Endlagerungsmasse (und diese muss auch noch dramatisch kürzer sicher gelagert werden), weil viel bessere Verwertung

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Am 15.10.2016 um 00:48 schrieb GoldenTurtle:

Diz ... hast du die Doku überhaupt gesehen? :lol:

Hab ich (wenn auch im Schnelldurchlauf). Deshalb schrieb ich ja eine Version des Thorium Reaktor. Und diese galt in der Theorie ebenfalls als sicher bis man eine Versuchsanlage baute... Und die Endlagerung ist nach wie vor nicht gelöst. Da warte ich doch lieber weiter 50 Jahre auf die Kernfusion. Obwohl auch die zu leichter Radioaktivität führt...

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Hier einer der bisher besten Dokumentarfilme die ich, bezüglich des Themas dieses Fadens, je gesehen habe
 

Zitat

Der große Ausverkauf ist ein Film von Florian Opitz. Er wurde im Jahr 2006 produziert und kam am 17. Mai 2007 im Majestic Filmverleih in die Kinos. Seit Mai 2008 ist er auch auf DVD erhältlich. Der Film ist eine Dokumentation über die zunehmenden Privatisierungen auf der ganzen Welt. Hierbei wurden vier Beispiele herausgegriffen. International wird der Film unter dem englischen Titel The Big Sellout gezeigt. (WIKIPEDIA) 

 

hier der gesamte  Film auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=RTXAz833WHg
hier die Website des Films: http://www.dergrosseausverkauf.de/
 

Hier ein Ausschnitt, der Mann der das Interview gibt wurde übrigens wenige Zeit nach den Dreharbeiten (sehr wahrscheinlich aufgrund seines Engagements) ermordet: 

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  • 2 Wochen später...

Eine neue Runde:

Der Kampf gegen die schädliche "Geiz ist geil"-Mentalität

Was ich gestern hier angesprochen habe ...

Am 27.10.2016 um 13:26 schrieb GoldenTurtle:

So ist der Mensch im Westen stets zu Beginn seiner Teereise, Tee darf praktisch nichts kosten - zu dem Preis kriegt man in einer Bar vielleicht 2, 3 Fläschchen anständiges Bier, und das ist meiner Meinung nach ein geringeres Erlebnis - der Tee soll aber supergesund und ökologisch produziert sein, allerdings zu einem Hungerlohn, das Geschrei ist dann aber auch wieder gross, wenn bei Tests alle Jahre wieder etliche billigere Tees doch nicht ganz so ökologisch erstrahlen und vielleicht doch nicht ganz so gesund sind, weil häufig unter erbärmlichen Umständen produziert.

Tee soll eine Freude sein, und zwar nicht nur für den Konsumenten, sondern auch für den Händler und besonders für den Hersteller - dann kann man auch einiges sicherer sein, dass er bei der Produktion sein Bestes gibt für den Teeliebhaber, schon rein auf einer menschlichen Ebene.

... möchte ich gerne am Beispiel einer Doku über die Bäckerei-Industrie verdeutlichen:

Das 1. Gebot der "Geiz ist geil"-Mentalität: Nahrungsmittel dürfen praktisch nichts kosten.

Aber wie Salomon schon wusste, gibt es ein (zu sehr) Sparen, das einem selbst schadet. Denn auch hier gilt die Regel:

Am 25.8.2014 um 20:55 schrieb GoldenTurtle:

dafür muss unökologisch gearbeitet werden, um ökonomisch zu arbeiten.

Damit die Brötchen so günstig massenproduziert und gehandhabt werden können, arbeitet man, wie in der Doku zu sehen ist, mit einer Unzahl künstlich hergestellter, chemisch veränderter Enzyme, die mysteriöserweise nicht auf der Verpackung angegeben werden müssen und über deren Wirkung auf den Menschen selbst Experten im Dunkeln tappen. Verborgene Wege geht die universale Gerechtigkeit, das Karma, Segen und Fluch, oder der Mensch es auch immer nennen möchte.

Aber nicht nur das, durch das zunehmend im günstigeren Ausland produziert wird, fliesst dorthin auch immer mehr lokales Geld, wegen der geringeren Nachfrage nach lokalem gibt es weniger lokale Arbeit und Deutschland wird dadurch immer ärmer, und das nur, weil man zu geizig war, lokal produzierte, teurere, (was aber auch meist bessere heissen würde, weil) frisch produzierte Nahrungsmittel zu kaufen.

Wie kann man diese Entwicklung stoppen? Jeder einzelne, indem er wieder lokal einkauft, Produkte, die lokal produziert werden. Auch wenn es mehr kostet.

Gut, bei Tee können wir eine Ausnahme machen, schliesslich kann Wolfgang nicht ganz Deutschland mit selbstproduziertem Tee versorgen. Noch nicht. :D

Aber jeder muss etwas tun.

So, das wärs für heute.

@Diz, @nannuoshan, @Mao: bis morgen.

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  • 3 Wochen später...

Ja @GoldenTurtle das ist jetzt mal nichts wo es um "Informationen" geht (zumindest nicht im offensichtlichen Sinne) die die Menschheit weiter bringen... ich finde allerdings dass die Emotionale / soziale Weiterentwicklung sogar noch wichtiger ist... dieser Film leistet da wie ich finde sehr viel... alleine schon die ersten paar Minuten haben mich zu Tränen gerührt... 

 

@chuuka ichiban das Video von dir wird als "privat" angezeigt, welcher Film war/ist denn das den du gepostet hattest? 

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  • 3 Jahre später...
  • 1 Jahr später...
vor 11 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Unbedingt sehenswerte 85-Minuten Dokumentation über Brot

Danke für die Empfehlung. Habe mir die Doku gerade angesehen, wirklich sehr interessant! Der Titel ist gut gewählt. Aldous Huxley hätte seine Freude an Puratos und "modularen Brotverbesserern" gehabt. Herr Holthausen wiederum, wirkt mit seiner Zahlen-Obsession wie eine Karikatur. Der hätte Goscinny als Vorlage dienen können.

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