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Ich habe letztes Jahr eine Teeschale mit Untertasse aus Gusseisen geschenkt bekommen. Ich hab sie noch nicht benutzt, weil es mir irgendwie... seltsam vorkommt.

Hat jemand damit Erfahrung? Bringt das was anderes als Keramik oder Porzellan? Vorteile - Nachteile?

Ein bisschen irritiert es mich, dass man dann den Tee gar nicht richtig sehen kann.

Handgefertigte Keramik-Schalen haben einen ganz anderen Reiz für mich. Besonders Anagama- und Salzbrand-Schalen haben es mir angetan, warte noch auf die "Richtige"...  (und ja, ich weiß, dass es hier bei mir in der Nähe bei mir einen Anagama-Keramiker gibt).

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Ich hab auch gusseiserne Teetassen. Finde sie schön als Deko, aber zum Trinken sind sie mir zu massiv. Zartere Gefäße passen mE besser zum Tee.

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Und verbrennt man sich daran nicht die Finger? Porzellan und Ton isolieren ja doch ein bisschen. Bei einem Silberbecherchen habe ich es ganz schnell sein gelassen, es als Teetässchen benutzen zu wollen, es war einfach so heiss, dass man es gar nicht anfassen konnte.

Anagama Keramik kannte ich noch gar nicht. Mir gefällt auch Bizen Keramik sehr gut.

Ich habe ein buntes Sammelsurium an Teeschalen verschiedener Nationalitäten und meist aus Keramik. Auch da sind bei manchen die Glasuren so dunkel, dass man den Tee nicht sehen kann. Und es stimmt Anne, das stört mich bei zarten Tees auch manchmal, weil der Geschmack und die optische Erscheinung dann irgendwie nicht richtig zusammenpassen.

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Das Gusseisen ist so schwer, dass man die Schale glaub ich oben am Rand noch gut halten kann. Aber das Schwarz irritiert mich einfach.

Auf der anderen Seite, wenn ich so darüber nachdenke, dann müsste (bei entsprechender Vorwärmung) die Schale eigentlich den Ter sehr gut warm halten, besser als Keramik.

Ich probier's vielleicht einfach mal aus...

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Leider kein so gutes Bild,  hab's gestern schnell gemacht,  bin jetzt aber auf Dienstreise...

IMG_20161112_184515.jpg

Ich schätze es passen ca. 80-100 ml  rein

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@Ann ich hatte auch mal eine schöne Anagama Teeschale, ich hab sie aber fallen gelassen und Kintsugi kannte ich damals noch nicht.

Ich glaub aus diesen eisernen Tassen würde ich keinen Tee trinken, über Sake kann man reden.

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Am 11.11.2016 um 19:54 schrieb Ann:

Auf der anderen Seite, wenn ich so darüber nachdenke, dann müsste (bei entsprechender Vorwärmung) die Schale eigentlich den Ter sehr gut warm halten, besser als Keramik.

Das hält den Tee gewiß nicht warm. Nicht nur, daß das Eisen die Wärme viel besser ableitet als Keramik. Aber durch die Gestaltung der Oberfläche mit den Noppen geht noch einmal mehr Wärme verloren, da die Wärmeabstrahlung proportional zur Oberfläche ist.

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    • Von Quorton
      Ich bin mir nicht sicher wo ich diesen Post veröffentlichen soll also habe ich den jetzt hier gemacht. Am 04/08 und 05/08 gab es die internationale Keramiktage in Oldenburg. Da ich dort wohne, bin ich losgezogen um nach Künstlern zu suchen die für einen Teetrinker interessant sein könnten. Hier sind Bilder die ich gemacht habe. Am Ende gibt es Namen und Kontaktdaten der Künstler. Ich mache insgesamt schlechte Fotos aber ich hoffe die geben zumindest einen Eindruck von was es da gab. Ich habe die üblichen Riesenkannen für westliches Teetrinken übersprungen. Ich finde es gab eigentlich mehr Skurrilitäten als wirklich Teeware die ich kaufen möchte, aber eine Schale habe ich mir doch besorgt.
       
      Na dann, los geht’s.
       

      Rachel Woods aus England macht hübsches Zeug. Nur diese Sake Becher sind aber eigentlich für Tee geeignet. 
       

      Jeremy Nichols aus England macht wirklich verrückte Designs. Man mag das oder nicht, es ist ein Hingucker. Die Kannen hier haben eine Füllmenge von 200ml. Sehr gutes Gleichgewicht und sehr stabil trotz der Erscheinung. Ich glaube auch es gibt ja so einen Loch am Deckel wie beim chinesischen Tonkannen um die Flüssigkeit zu stoppen.
       

      Chikako Inaba. Mein persönliches Highlight. Es ist Ton mit Glasur und kein Porzellan. Ich habe ein Schälchen gekauft und bin ziemlich froh darüber da ihre Artikel sonst online nirgendwo zu finden sind. Insgesamt scheint alles groß aber es ist sehr trügerisch. Diese 5 Schalen da haben ungefähr 60ml Füllmenge, nicht mehr. 
       

      Hier habe ich keinen Namen aber das kann ich nach bedarf finden. Es ist eher die Skurrilität die mich interessiert. Diese eckigen Schlane scheinen so das komplette Gegenteil von was ich suche. Ich mag Funktionalität und das scheint ja gar nicht funktional, vor allem die mit den breiten Boden. 
       

      Margaret Curtis und ihr Mann scheinen so das teuerste Zeug zu haben. So ganz habe ich nicht verstanden was es so besonderes an den Schalen bei der Herstellung ist, aber sie sind sehr hübsch und mein Foto kann das leider nicht wirklich rüberbringen. 

      Hier ist die Arbeit des Mannes, Eddie Curtis. Beide sind, glaube ich, Schotten. Mein Foto ist heir schlecht, aber schaut euch die Webseite von den da, ich habe nie sowas gesehen. Und es ist natürlich dementsprechend teuer.

      Birke Kästner. Diese Kannen scheinen sehr gut für taiwanische Oolongs zu sein. Sie haben auch einen eingebauten Sieb wie ein übliches Yixing-Kännchen. Insgesamt hält sich gut in der Hand.
       

      Susanne Lukács-Ringel. Die kleinsten kannen die es gab, die unterste geht an die 120 ml ran. Eigentlich gut für Gongfu, auch eine Abkühlkanne ist rechts dabei. Die Kannen sind sehr leicht und haben auch dünnere Wände.
       

      Die lokale Oldenburger Produktion aus den örtlichen Keramik-Atelier. Geschmackssache. Mir gefällt es aber doch nicht genug um meine Schrank damit noch zusätzlich zuzumüllen.
       

      Finn Dam Rasmussen aus Dänemark. Relativ hübsche Schälchen. 
      Und hier die Buisness-Cards, falls jemand die sich notieren will. Es gab hier ein paar Posts über europäische Keramikmacher, ein paar neue dazu sind vielleicht hilfreich. 

      Hier ist mein Einkauf von Chikako Ibaba. Sehr Nett die Frau. Es ist definitiv hübsch aber trügerisch. Erstens, es ist sehr viel kleine als es aussieht. Ich habe es gekauft und dachte da passt ruhig 60-70ml rein. Nichts da, es ist 35ml und kein Tropfen mehr. Das hat mich schockiert. Zweite Sache: trotz des fancy Designs, es ist sehr ergonomisch. Es liegt wunderbar in der Hand und an den Lippen. Seht ihr die kleine asymetrische Stelle am oberen Rand? Das ist perfekt um stabil dort einen Finger zu setzen. Wirklich sehr stabiles Schälchen. Ich freue mich schon sehr darüber. 
    • Von miig
      Hallo Forum,
      wollte mal rumfragen, ob jemand eine Idee hat. Ich suche nämlich neue Teeschalen, und zwar ziemlich bestimmte. Sie sollen:
      - ca. 100ml Gesamtvolumen haben (Trinkvolumen somit weniger)
      - überwiegend weiß sein, damit man die Teefarbe erkennen kann
      - insgesamt ziemlich dünn sein. Nicht ganz so hauchzart wie japanische Geisha-Tassen, aber doch auf der dünnen Seite
      - in etwa tulpenförmig sein.
       
      Ich hab da bisher sehr wenig gefunden. Ich benutzte folgende Schalen:

      https://www.kolodziej-lieder-shop.de/epages/61009178.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61009178/Products/7709
       
      Diese haben in etwa die richtige Größe, aber sie sind ziemlich dickwandig - fast 3mm, würde ich sagen. Das ist letztlich zu viel, ich mag die Haptik und Auswirkungen meiner dünnwandigen Schalen lieber, aber diese sind entweder viel kleiner oder deutlich größer. Ich schau schon länger in Shops nach, hab bisher aber nicht viel gefunden.
      Vorschläge bitte
       
    • Von Katori
      Konban wa liebe Freund des Chado,
      aufgrund der Umstellung meines Trinkwasser, bedingt durch meinen Umzug in eine neue Wohnung, komme ich nun leider nicht mehr in den Genuß, des nahezu kalkfreien Wassers, welches ich zuvor hatte. Ich hab mich schon nach Alternativen bezüglich des Wasser umgesehen und wurde wohl auch schon fündig.
      Ich hab meine Tetsubin mit dem Tiefenbrunnenwasser ein paar mal genutzt, so um die 20 mal, nun habe ich das Bedürfnis die Kalkablagerungen zu entfernen, bisher habe ich nichts unternommen, bis auf ein einmaliges Auskochen mit destilliertem Wasser. Das hat nur bedingt Abhilfe geschaffen, und zwar insofern, das sich nun mit dem weichen Wasser kaum noch Kalk vom Boden her im Wasser beim aufkochen löst. 
      Was würdet ihr mir raten diesbezüglich zu tun? So lassen wie es ist, oder gar den Einsatz von Zitronensäure, Essig oder Natron, sofern Natron überhaupt etwas taugt, um Kalkablagerungen zu entfernen.
       


    • Von Key

      Gaiwan & Co von verschiedenen Töpfern aus der Keramikgasse.
    • Von chajin
      Verkaufe große Sammlung gußeiserner Teekannen. Alle sind innen glasiert, kaum bis garnicht benutzt, verschiedene Farben. Teils seltene Formen und Größen (von 450 ml bis 1.2. L). Alle zusammen oder einzeln. Ebenfalls anzubieten: große Sammlung Teedosen,
      Teeschalen (japan. und chinesisches Porzellan). Bilder gibt's demnächst ... hoffentlich!
       
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