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Hallo!

Ich bin erst seit ein paar Wochen "auf dem Tee-Trip" - eigentlich bin ich eher der Kaffee-Suchti, der sich nur selten mal einen Früchtetee ö. Ä. macht.
Ich hatte vor Kurzem in unserer Büroküche grünen Tee im Beutel mit Vanillearoma entdeckt und fand ihn, entgegen meiner Erwartung, ziemlich lecker. Darauf hin habe ich mir für Zuhause ein paar (Beutel)-Tees zugelegt und mich ein bisschen in das Thema eingelesen. Nachdem ich über diverse Seiten (die auch schon hier im Forum zerissen besprochen wurden) herausfand, dass man mit grünem Tee sogar Krebs heilen, den Weltfrieden bringen und den Klimawandel rückgängig machen kann ;), habe ich mir ein paar Proben losen grünen Tees bei PureTea bestellt und durchprobiert.

 

Ein paar erste Eindrücke:

Jasmin geht gar nicht. Ich hatte zwei mit Jasmin aromatisierte Sorten und konnte weder den Geruch noch Geschmack ausstehen, für mich riecht das wie Parfüm und ich weiß gar nicht, wie der eigentliche Tee "darunter" schmeckt. Den Tee hab ich dann jeweils weggekippt. Ist natürlich schade, wenn man den Aufwand bedenkt, der für die Aromatisierung betrieben wird.

Ansonsten bin ich sehr angetan davon, wie gut Teeblätter allgemein riechen können (trocken/nass). Leider spiegelt sich das nicht immer im Geschmack wieder; vorallem die "besseren" japanischen Sorten Kabusecha/Gyokuro konnte ich nicht sonderlich wertschätzen (oder jedenfalls nicht in dem Maße, dass ich dafür entsprechend Kohle locker machen würde).
Andererseits bin ich sehr positiv überrascht von Genmaicha (wie Popcorn), Kukicha (mehr Heu-Feeling hatte ich bislang nicht) und Mizudashi (total erfrischend). Bei den chinesischen Sorten fand ich bis auf die aromatisierten zwar keine schlecht, allerdings ragte da auch kein Tee wirklich heraus.
Ich habe allerdings recht hartes Wasser hier und nicht jeden Tee unbedingt stur nach Protokoll aufgegossen - da ist sicher noch Verbesserungspotenzial.

Demnächst möchte ich auch die anderen Probensets bei PureTea bestellen (schwarzer, weißer & Oolong-Tee) und mich ebenso durchprobieren. Bei den schwarzen und Oolongs dürfte ich als Anfänger wahrscheinlich auch ganz gut aufgehoben sein, zumindest hab ich gelesen, dass die mehr Fehler verzeihen =) Ansonsten trink ich auf Arbeit weiterhin den Beuteltee, den ich trotz der Abstriche immer noch ganz okay finde, und gönne mir zuhause dann die "besseren" Tees.

 

Im Forum werde ich wohl erstmal weiterhin lesend unterwegs sein um mich mit Infos anzureichen bzw. mir auch mal einige der Handler anzusehen =)

 

 

 

 

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Hi, willkommen im Forum!

Ja, mit Jasmin tu ich mir auch schwer... aber einen leckeren Osmanthus-Grüntee lass ich nicht links liegen :) Grade die feinen Noten von guten Grüntees sind leider sehr empfindlich was die Wasserhärte angeht. Du kannst es mal mit Flaschenwasser probieren, ansonsten sind Tees mit kräftigerem Körper weniger stark beeinträchtigt.

Die Empfehlungen zum Aufguss sind nur ein erster Anhaltspunkt. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und mit der Zeit und dem Herumprobieren kristallisieren sich Vorlieben heraus. Einige meiner wertvollsten Entdeckungen, was Teezubereitung angeht, sind aus Fehlern hervorgegangen.

Ansonsten: Viel Spaß im Forum, wir freuen uns drauf, zu lesen wie es dir weiterhin ergeht :)

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Danke euch =)

vor einer Stunde schrieb Ann:

irgendwann hab ich die Beutel selbst gefüllt mit etwas besserem Tee  ^_^

Das hatte ich mir auch schon mal überlegt – allerdings hatte ich mal gelesen, dass im Teebeutel zu wenig "Entfaltungsraum" für Blättertee wäre. Ist trotzdem ein Versuch wert eigentlich...

@miig Osmanthus hab ich noch nie gehört, muss ich auch mal probieren – die Liste wird immer länger ;) 

 

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Hi und herzlich willkommen! 

Ich denke einen ähnlichen Anfang hatten die Meisten hier - kaum einer von uns ist wohl morgens aufgewacht und dachte sich "heute besorg ich mir mal nen teuren Fladen Puerh und schau mal wie es schmeckt" ;)

Die meisten meiner Kollegen halten losen Tee im Büro für völlig unpraktikabel - ich komme ganz gut klar und für ein paar Euro gibt's schon ganz gute Dinge für den Einstieg - ein großes Sieb zum einhängen, ne Thermoskanne für heißes Wasser - die Thermoskanne ist besonders in Kombination mit dem grandpa style sehr praktisch - so trinke ich meinen Tee im Büro fast ausschließlich,finde ich superpraktisch, mit grünen Tees muss hier aber öfter mal erneuert werden, die sind über mehrere Aufgüsse nicht ganz so ergiebig wie z. B. Oolong. 

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vor 3 Minuten schrieb Nasenpapst:

so trinke ich meinen Tee im Büro fast ausschließlich

Ich finde das geht aber nicht mit vielen Tees. Sie dürfen nicht zu bitter werden und die Blätter nicht zu klein sein, sonst hat man immer so viel Teilchen im Mund. Muss man n bissl rumprobieren. Ich hab eine kleine Glaskanne mit ca. 200 ml in der Arbeit und ein passendes Schälchen. Klappt bisher am besten für mich. Das gefilterte Wasser bring ich von Daheim mit.

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vor 1 Minute schrieb Ann:

Ich finde das geht aber nicht mit vielen Tees. Sie dürfen nicht zu bitter werden und die Blätter nicht zu klein sein, sonst hat man immer so viel Teilchen im Mund. Muss man n bissl rumprobieren.

Hatte bisher überwiegend gute Erfahrungen damit - klar, die Tees sollten möglichst aus ganzen Blättern bestehen. Etwas gebrösel finde ich auch nicht so tragisch, das geht mit der Zeit unter und bleibt ja dann am Grund des Glases liegen. 

Wenns zu bitter wird, wars für mich meist einfach zu viel Tee, da gieße ich dann aber auch einfach recht bald mehr Wasser drauf. 

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Von mir auch ein Hallo und sei willkommen!

Ich hab keine Erfahrung mit dem "Grandpa-Style" (Tee in einer Tasse, die immer wieder mit Wasser aufgefüllt wird). Ich hab das früher manchmal mit meinem Frühstückstee in der Kanne so gemacht, hab ihn einfach weiterziehen lassen, puhh, das war dann manchmal ganz schön bitter.

Ich glaub auch, es liegt am Tee, den man nimmt. Vor wenigen Tagen war ich hier in Berlin in einem China-Restaurant, in dem vorwiegend Chinesen Essen gehen, und hab mir einen Tie Guan Yin bestellt (ein ziemlich grüner Oolong). Sie haben dort auch einfach die Teeblätter in die Kanne getan und Wasser drauf und serviert ohne abzuseihen. Der Tee hat phantastisch geschmeckt. Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Oolong Tees in der Tasse ganz gut funktionieren kann.

Edited by tatea
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Hallo @nub

ich fand anfangs chinesische Grüntees deutlich zugänglicher als japanische. An den Geschmack der japanischen Tees musste ich mich erst gewöhnen, aber wenn man den Geschmack erst verstanden hat, dann versteht man auch das Warteverhältnis. Es ist so ähnlich wie bei Bier und Wein. Man spricht daher auch vom "acquired taste". Viel Spaß im Forum, man liest sich ;)

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