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Cel

Sind alte Teebäume besser und wie alt werden Tee-Bäume?

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vor 37 Minuten schrieb GoldenTurtle:

 

Das ist eine interessante Aussage, der ich aber wiedersprechen möchte, zumindest auf gewisse Weise. Der Tee von sehr alten Bäumen ist sehr mild. Ich habe bei solchen schon minutenlang ziehen lassen beim ersten Aufguss und er ist überhaupt nicht bitter geworden (!). Die Milde ist einmal ein klares Indiz. Aber er hat eine viel grössere Tiefe, und so kommen wir zu der Wirkung: ja, hier stimme ich schon mehr mit dir überein, wie ich persönlich es einmal auszudrücken versuchte (es ist wirklich nicht einfach): es ist wie teahigh vs teadrunk. Teadrunk kann man eigentlich von vielen Tees werden, die ausreichende Menge vorausgesetzt - bei teahigh hingegen braucht es manchmal nur ein paar Schlucke, bis man es durch und durch spürt, manchmal wie ein kurzes Teefieber, eine durchdringende Wärme und eine Art Flash - das gibt es aber nur bei besonderem jungen Material oder bei mEn leider nur wenigen guten alten Tees, die meist aber auch teilweise sehr gutes Material enthalten.

Da brauchst du gar nicht widersprechen, das sehe ich ganz genauso.

Mit nicht so intensiv meinte ich genau das: mild und wird nicht bitter. 

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Das kann man so nicht verallgemeinern. Hab Gushu aus der Luxuslinie von Zhongcha auf der Teezui getrunken. @RobertC, du saßest auch am Tisch, oder?

Wir waren bei etwas über 20 Aufgüssen, immernoch sehr sehr stark und bitter (aber kein schlechtes bitter). Habe heute gegenüber Charyu noch geäußert, dass der Tee beim 20ten Aufguss noch bei weitem die Stärke von hochdosierten '16er 7542 im ersten Aufguss niederwälzen konnte. Mit niederwälzen meine ich, dass der 7542 dagegen ein laues Lüftchen ist (wenn auch ein leckeres laues Lüftchen :D)

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vor 10 Stunden schrieb Dao:

Hab Gushu aus der Luxuslinie von Zhongcha auf der Teezui getrunken.

Wir waren bei etwas über 20 Aufgüssen, immernoch sehr sehr stark und bitter

Das ist genau der Unterschied von dem wir sprechen, ob die Bäume allem Anschein nach nur knapp Gushu sind oder weit darüber. Klar gibt es ortstypische Besonderheiten, aber die Stossrichtung ist meiner Erfahrung nach trotzdem überall die Gleiche, sogar in Bulang. Material von wirklich alten Bäumen ist sogar von dort erstaunlich milde, ich musste gerade erst vor einigen Tagen einen 15er gs LBZ nicht nur ziemlich stark dosieren, sondern auch mit kochendem Wasser enorm stark ziehen lassen, dass er überhaupt eine ordentliche Bitterkeit erreicht, auf die ich gerade Lust hatte. Und selbst diese Bäume waren noch weit, weit weg von 1000 Jahren - wohl eher so um die 400, aber wohl eben 400 echte Jahre und nicht 400 Marketing Jahre.

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Bist Du Dir da sicher? Kann es auch das handwerkliche Geschick sein das an den Tag gelegt wird? Deine Aussagen scheinen immer so endgültig. Günstiges Material wird mit weniger Obacht behandelt als hochwertiges. Ich denke da eher an die Handschrift, fällt auch bei Oolong auf anstatt des Alters.

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vor 14 Stunden schrieb Manfred:

Ich sage es einmal so: Wenn jemand Stories à la Erich von Däniken spannender findet als trockene wissenschaftliche Ergebnisse, dann soll er das von mir aus tun, aber für mich ist das dann auch der Moment, wo ich aufhöre, mitzureden.

Also von Däniken finde ich auf jeden Fall spannender. Er selber behauptet ja auch immer es seien bloss Theorien und jeder solle es überprüfen und sich selber ein Bild machen.

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Am 30.11.2016 um 17:49 schrieb GoldenTurtle:

Solche Pfahlwurzeln haben zumindest beim Tee aber eben nur Pflanzen aus Samen, nicht Stecklinge.

Den Satz habe ich gerade erst gehört. Aber gibt es dafür Quellen, Texte, wo man das nachlesen kann?

Das würde mich doch sehr interessieren.

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vor einer Stunde schrieb Krabbenhueter:

Den Satz habe ich gerade erst gehört. Aber gibt es dafür Quellen, Texte, wo man das nachlesen kann?

Das hat, sofern ich mich korrekt erinnere, Atong in seinem Buch über Oolong geschrieben, welches aber noch immer nicht auf deutsch oder englisch erhältlich ist, obwohl es inhaltlich sehr ergiebig und erfreulich ist.

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